• Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen – Band 2   

    Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen – Band 2   

    Marc-Uwe Kling

    Astrid Henn

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Es schneit und Hund Klaus-Kathrin bellt den ganzen Tag den Schnee an, ansonsten ist alles wie immer, die Familie sitzt am Frühstückstisch und bei ihnen sitzt das Klugscheißerchen. Doch diesmal passiert doch etwas Ungewöhnliches, die Kinder verbessern das Klugscheißerchen und das ist am Boden zerstört. 
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    Um vielleicht doch noch etwas zu lernen, geht es dann am nächsten Tag mit zur Schule. Zunächst nimmer er am Unterricht von Tina teil, die auch gleich einen Text schreiben muss. Da ist es praktisch, dass das kleine türkise Ding, dass anders nicht sehen können, ihr ein wenig hilft. Aber dann krabbelt aus der Schublade des Lehrerinnenschreibtisch ein anders Wesen heraus. Wie sich herausstellt handelt es sich da um das Vehlerteufelchen. Ein rotes Wesen mit hörnern, dass nur einen Gummistiefel am falschen Fuß trägt. Sie flüstert den Kindern falsche Sachen zu und hat einen Riesenspaß an deren Fehlern. 
    Auch dieser zweite Band ist sehr witzig und die neue Figur des Vehlerteufelchens hat durchaus ihren Charme, auf den unser Klugscheißerchen dann ja auch voll abfährt. Aber weshalb die Familie Theufel im Gegensatz zu den anderen Menschen es sehen kann, erschließt sich mir nicht. Denn eine ähnliche Logik, Klugscheißer sehen das Klugscheißerchen, gibt es hier nicht. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht zu sehen, wie der kleine türkise Kerl schockverliebt in ein kleines rotes Teufelchen ist.
    Der Text ist diesmal sehr schwierig zu lesen, da das Vehlerteufelchen die Worte verdreht (liebe Grüße von der alten RTL-Sendung „Samstag Nacht“). Die Illustrationen wieder voller Humor.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Sabine Westermaier

    Mike Luckie

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre


    Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
    Zunächst treffen wir sie in ihrer Klasse und hier ruft sei ein Junge „Dieckie!“, da richtet Ida die Spitze ihrer Schultüte auf den Jungen und sie sagt ihm ihre Meinung.
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    Danach ist sie zunächst über sich selbst erschrocken doch ihre Lehrerin gibt ihr Recht und Ida setzt sich neben Esra, die dann ihre Freundin wird. Ein doppelseitiges Bild zeigt wie Ida wüten auf den Jungen zugeht, es zeigt sehr gut ihre Wut und sein Erschrecken. Ida lebt mit ihren Zwei Papas zusammen Papa Till und Papa Tom. Ihre Mama wohnt in Kalifornien auf einem Berg und dort gibt es Pfauen, diese Vögel sind Idas Lieblingstiere und sie tauchen immer wieder auf, zum Schluss wird sogar eine Seifenkiste mit Pfauenfedern geschmückt. 
    Meine Enkelin kommt in diesem Jahr in die Schule, aber ich weiß nicht, ob ich ihr das Buch gebe, denn sie wird sicher nicht verstehen, dass ein Kind so weit von seiner Mama entfernt lebt. Sie weint sogar, wenn die Pinguine ihre Eltern verlassen. Obwohl es natürlich wichtig ist, auch andere Familienformen kennenzulernen und zu erleben, dass Ida sehr glücklich mit ihren Papas ist. In einigen Geschichten geht es um Abkürzungen wie LOL oder BFF, ich habe solche Begriffe noch nicht bei meinem Enkel gehört, aber vielleicht tauche sie in anderen Schulen auf.
    Der Text beginnt immer mit dem Alter von Ida, leider ändert sich das von 6 auf 7, obwohl der Geburtstag erst in einem späteren Kapitel gefeiert wird. Ich mag solche unlogische Sachen nicht so gerne.
    Ein Buch mit schönen Erlebnissen im ersten Schuljahr und vielen schönen bunten, teilweise großen Illustrationen.

    Dagmar Mägdefrau