• Disko im Zoo

    Disko im Zoo

    Andrea Schomburg

    Barbara Nascimbeni

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir schon die Zootiere, die gemeinsam feiern wollen. Ganz vorne tanzen die beiden Pinguine, deren Geschichte hier in wunderschönen Reimen erzählt wird.
    Mitte Mai wird der Zoo abgeschlossen und alle Tiere freuen sich auf die Diskonacht.
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    Gerti Gnu schlüpft in die roten Hackenschuh und Schwein und Stinktier sprühen sich mit Parfüm ein. Dann sehen wir die ganze Truppe auf die Festtagswiese strömen und schon wird wild durcheinander getanzt. Die Pinguine Pong und Ping „tanzen ganz verliebt den Swing und der Ping sagt: “Nach dem Fest bauen wir ein Pinguinnest!“ Doch da sie zwei Männchen sind, wird das Nest leer bleiben. Doch dann meldet sich Marei, die Pinguinfrau „und sie sagt zu Pong und Ping: „Das ist doch kein großes Ding. Kriegt ihr halt von mir ein Ei – ich leg eh ja immer zwei.“ So endet daa Buch mit dem Schlüpfen der kleinen Emilie.
    Wir schön, dass hier so eine wundervolle unbürokratische Lösung gefunden wird, die unser Paar zu seinem Glück verhilft. Eine fröhliche Buch mit vielen feiernden Tieren, die aufeinander Acht geben und die ohne Vorurteile miteinander umgehen. Die herrlich bunten Bilder zeigen ein vergnügtes Fest und die Reime sind wieder so treffend und voller Witz und so prima vorzulesen. Einfach traumhaft schön.

    Dagmar Mägdefrau

  • Im Dschungel ist heut Tobetag

    Im Dschungel ist heut Tobetag

    Jasmin Schaudinn

    Anna Galitskaya

    Penguin junior

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt die vier Tiere, die in den Tierkindergarten (Tikita) gehen. Da ist tanzend das Elefantenmädchen Melody, die kleine Spinne Fee, der freche Tiger Ralle und das immer müde Faultier Fred zu sehen. Leider ist der Affe Flummi nicht zu sehen, wahrscheinlich ist er hoch in den Baum geklettert. 
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    Als die fünf in der Tikita ankommen, finden sie ihren Erzieher, die Boa Bolle, mit einem dicken Schal um den Körper vor, er hat sich erkältet und kann leider nicht auf die Tierkinder aufpassen. So passen die Tiere aufeinander auf und machen ein sehr eigenwilliges Frühstück. Im Regen bauen sie sich eine Höhle mit Dusche und als ihre Eltern sie abholen, haben sie einen ereignisreichen Tag verlebt. Da das Trödelfieber bei Bolle nicht zurückgegangen ist, haben die Eltern sich abgesprochen, auf die Kinder aufzupassen. Am ersten Tag ist es der Spinnenpappa, der die Kinder beschäftigen muss. Sie stellen eine tolle Vorstellung auf die Beine, in der alle zeigen können, was sie gut beherrschen.
    In zwölf Kapiteln, in denen viele lustige Sachen passieren, wird uns von der Tikita berichtet. Da haben die Eltern, die aufpassen, einschließlich Opa Krokodil, der auch mal einen Tag mit den Kleinen verbringt, viel Fantasie aufgebracht, aber auch die Kleinen haben jeden Tag neue verrückte Einfälle, die sie ausleben. Witzig erzählt und mit ganz vielen fröhlich bunten Bildern eignet sich das Buch für Vorschulkinder zum Vorlesen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Zwei ganz besondere Freunde   

    Zwei ganz besondere Freunde   

    Aline Portman

    Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart

    Mixtvison

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir den kleinen rothaarigen Jungen mit der großen runden Brille, der seine Buch in der Mähne eines Löwen liegend liest.
    Dieser Junge wünscht sich, wie so viele Kinder ein Haustier, aber es soll schon ein ganz besonderes sein.
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    Da denkt er zuerst an einen Wal, und wir sehen Theo mit dem Wal an der Leine spazieren gehen. Dann kommen ihm doch berechtigte Zweifel und es ist schon witzig, die Bilder anzuschauen. Als nächstes wählt er einen Bären, aber das scheitert an am Winterschlaf des Tieres. Als nächste kommt ein Löwe in Frage, 
    Dann lernen wir Oskar, den Hund, kennen. Er wollte kein gewöhnliches Herrchen. So erträumt er sich einen Wikinger oder eine Königin. Werden die beiden zusammenkommen?
    Die Illustrationen sind sehr minimiert, auch farblich sehr eingeschränkt und zeigen trotzdem sehr genau, was uns der kurze Text beschreibt.
    Für mich ein Buch, dass Potenzial zu einem Klassiker hat.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gute-Quatsch-Nacht     

    Gute-Quatsch-Nacht     

    Jussi Jubitsch

    Susanne Straßer

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ein wildes Durcheinander an Tieren liegt mit dem Kind im Bett und das Buch ist gespickt mit wunderschönen Zungenbrecherworten. 
    Zunächst gibt es in der Hütehundehütte 5 Hüttenhütehunde, wir sehen sie übereinander in den Betten liegen und einer steigt noch die Leiter hinauf.
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    Weiter geht es mit 4 Froschpfützenfrösche mit Pfützenfroschmützen. Wir sehen sie mit ihren lustigen Kopfbedeckungen im Teich schlummern. Die Schleiereulenscheune wird von 9 Scheunenschleiereulen bewohnt und sie sitzen zusammen auf der Stange und wechseln die Schleiereulenschleier jede Nacht. „Hätt´ ich nicht gedacht!““
    So einen winzigen witzigen Reim gibt es zu jedem Textende. Die Zahlen von 1 – 10 kommen durcheinander mit immer anderen Tieren, die besondere, schwer auszusprechende Namen haben, vor. Und ich finde es total lustig, habe aber auch leicht Zweifel, ob ich den Text halbwegs fehlerfrei vorlesen werde. Aber ich freu mich drauf, es zu probieren.
    Es geht um Zahlen, Tiere und ein Kind, aber hauptsächlich um Spaß und das finde ich sehr wichtig. Einfach mal gepflegt albern sein. Ach ja, ehe ich es vergesse, die Bilder sind auch sehr gelungen und passend.

    Dagmar Mägdefrau


  • Nanu, welches Tier versteckt sich hier? 

    Nanu, welches Tier versteckt sich hier? 

    Sophie Schoenwald

    Sarah Dietz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Schaf auf dem Cover zeigt uns schon, dass es sich hinter einem Puzzle-Teil versteckt. Der gereimte Text gibt schon ein paar Informationen preis, bevor es das Tier, als erstes ist es ein Schaf, benennt. 
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    Danach lösen wir das Puzzleteil aus der Pappseite und drehen es um, dann ist das Schaf auf dem Teil und darunter auf der Seite zu sehen. Weiter geht es mit dem Schwein „Oft ist es rosa und ganz speckig, manche sagen, es sei dreckig.“ Es folgen Kuh, Huhn und Gans. So sind einige Bauernhoftiere zu suchen und zu finden.
    Am Ende können alle Puzzleteile aneinander zu einer Tierkette zusammengefügt werden. Ein Lese- und Puzzle-Spaß für kleine Hände. Da lernen wir nicht nur die Tiere kennen und hören uns dazu die Reime an, da kann auch noch etwas Kreatives entstehen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Mori, der große Wald

    Mori, der große Wald

    Yenny Reyes

    Cesia trejo

    books.yenny.at

    Autorenempfehlung ab 3 Jahre

    Das Buch besteht aus drei einzelnen Büchern, die hier in einem Sammelband erschienen sind.
    📕Buch 1: Ein klebriger Streich
    Mori ist ein Naturparadies, in dem die Tiere als Freunde miteinander leben.
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    Zunächst sehen wir Gira, die kleine Löwin, die versucht ihren Freund, den Bären Bruno, zu wecken. Doch der Hase Diego hat eine Idee, da Bruno seinen Honig so sehr liebt, dass er ihn im Arm hält, versuchen die beiden ihm das Honigglas wegzunehmen. Da taucht der freche Vogel Alex auf und versteckt den Honig. Aber die Freunde können Bruno helfen.
    📗Buch 2: Nass bis zu den Pfoten
    Da es heftig regnet, sind alle Tiere in der Höhle des Bären Bruno untergekommen. Sie sitzen gemütlich am Feuer, aber es ist ihnen langweilig, da stellt Nala, der Fuchs, eine Frage, er möchte wissen, warum es regnet, und Bruno kennt die Antwort. Aber dann tritt der Fluss über das Ufer und alle Tiere gemeinsam machen sich an die Rettung der Tiere, die der Fluss weggeschwemmt hat.
    📘Buch 3: Die wunderschöne Nacht der Geschichten
    Die Tiere sitzen am Abend gemütlich um eine Lagerfeuer und Bruno soll eine Geschichte erzählen. So erfahren wir einiges über die Tiere des Waldes Mori. Aber die interessanteste Geschichte ist die, wie die kleine Löwin Gira in den Wald kam. Denn eigentlich ist sie ja in der Savanne zu Hause. Aber weil sie so neugierig auf Abenteuer ist, hat sie sich auf den Weg gemacht, Neues zu entdecken.
    Die Illustrationen sind sehr großformatig und farbenfroh gestaltet. Alles Tiere haben riesige runde Augen, mit denen sie uns anschauen. Der Text zeugt von der Freundschaft der Tiere und erzählt uns, wie gut sie sich unterstützen.

    Dagmar Mägdefru

  • Mein erstes Buch der großen Tiere      

    Mein erstes Buch der großen Tiere      

    Sandra Grimm

    Kerstin M. Schuld

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Da geht es nicht nur um große Tiere, auch das Buchformat ist etwas größer und es hat riesengroße Schieber, wie man auf dem Cover lesen kann. Bei der Elefantenmutter, die liebevoll ihr Kleines anschaut, kann das Ohr bewegt werden.
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    Auf der nächsten Doppelseite des Pappbilderbuche sehen wir einen blauen Wal, in seinem zu schließenden Maul verschwinden kleine bunte Fische. Laut dem kleinen Vierzeiler wollen die alle mit durchs Meer. Hochkant müssen wir dann das Buch drehen, damit die Giraffe ihren Hals strecken kann. Mit einem Schieber taucht der kleine Eisbär auf und die Schildkröte streckt ihren Hals, um an die Blätter zu kommen.
    Das Buch lebt von seiner Größe und den beweglichen Teilen, es soll einfach Spaß machen und vom Vorlesen eignen sich die kleinen Reime ganz gut.

    Dagmar Mägdefrau
  • Komm, entdecke die Tiere

    Komm, entdecke die Tiere

    Masha Shu

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monaten

    Schon das Cover fällt auf durch das blauglänzende Wasser und die Löwenmähne, die aus weicher Wolle besteht und die man gerne streicheln möchte. Auf der ersten Doppelseite sehen wir den kleinen Tiger, der sich verlaufen hat, zum Glück wirft ihm ein Mädchen eine Strickleiter zu und so kann er zu ihr in den Korb eines Heißluftballons klettern.
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     Hier im Wald gibt es eine Menge Tiere und einige finden wir unter Klappen. Die Krähe wird durch eine Wolke aus Filz verdeckt, die wir herabklappen können und der Fuchs hat eine weiße Schwanzspitze, die sich wie Watte anfühlt. Auf der nächsten Seite sind wir in der Arktis und hier hat der Eisbär ein schönes kuschelig weiches weiße Fell. 
    Nach dem Meer und der Savanne kehrt der Tiger dann in den Dschungel heim zu seiner Mama.
    Ein fröhlich buntes, großformatiges Pappbilderbuch mit vielen überraschenden Extras. Da kann ein kleines Kind viel entdecken und die kleinen Texte sind spannend zu lesen. Ein wirklich tolles Buch für unsere Lesekiste. Meine Enkel hatten schon viele Spaß damit, obwohl sie nicht mehr ins Lesealter passen.

    Dagmar Mägdefrau


  • Helden der Weide – Möge das Horn mit dir sein – Band 1   

    Helden der Weide – Möge das Horn mit dir sein – Band 1   

    Rosa Marin

    Betina Gotzen-Beek

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Hochlandrind Shaggy zieht auf den Biohof von Bauer Obbo ein. Dort freundet er sich schnell mit den anderen Rindern und den übrigen Tieren des Hofes an. 
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    Als geheimnisvolle Kräuterdiebe ihr Unwesen auf dem Hof treiben, fassen die Tiere gemeinsam einen Plan, um die Diebe zu stellen.
    Der erste Band von Helden der Weide ist ein sehr lustiges Kinderbuch. Es ist spannend und humorvoll geschrieben, und es hat uns beim Lesen großen Spaß gemacht, mit den Tieren mitzufiebern. Die Illustrationen ergänzen die Geschichte perfekt. Man hat neben dem eigentlichen Lesen viel auf den Bildern zu entdecken.
    Besonders fortgeschrittene Erstleser können die Geschichte sehr gut selbstständig lesen, da die Sätze und Texte so gestaltet sind, dass man nicht überfordert wird.
    Wir freuen uns darauf, die Reihe weiterzulesen.

    Katrin Hemmerich

  • Der kleine Tiger – zu Hause in Indien   

    Der kleine Tiger – zu Hause in Indien   

    Kristina Scharmacher-Schreiber

    Christine Faust

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Schon auf dem Cover schreitet der kleine Tiger mit einer geschmeidigen Bewegung auf uns zu. 
    Als die Dämmerung so langsam dem Morgen weicht, sehen wir in einer Höhle die Tigerin mit ihren Jungen liegen.
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    Ein wunderschöner Anblick bietet sich uns auf der nächsten Doppelseite, da saugen die kleinen Tiger an den Zitzen der Mutter. Die Kleinen sind erst einige Minuten alt und noch ganz aufgeregt. Nach ein paar Wochen gilt es, die Welt zu entdecken und spielerisch zu lernen. Dank der Tigerin kann ein Leopard in die Flucht geschlagen werden. Zusammen mit ihrer Mutter lernen die Tigerkinder schwimmen. Aufgrund der großen Hitze zieht es die Familie immer wieder zum Wasser. 
    Die wunderschönen, sehr realistischen Zeichnungen zeichnen dieses Sachbilderbuch in erster Linie aus. Der Alltag eines kleinen Tiger wird hier sehr schön beschrieben und wir begleiten ihn bis zu dem Zeitpunkt, wenn er sich aufmacht, selbstständig zu leben.
    Auf der letzten Doppelseite erfahren wir noch einiges über Raubkatzen und speziell zu Tigern. Dieses Bilderbuch vermittelt eine Menge Informationen in erzählenden Texten und mit vielen schönen Bildern.

    Dagmar Mägdefrau


  • Hui, Spinne – Haustierchen halten für Anfänger

    Hui, Spinne – Haustierchen halten für Anfänger

    Lena Zeise

    Klett Kinderbuchverlag

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Schon auf dem Cover sehen wir eines der Krabbeltierchen, die in diesem Buch vorgestellt werden. Das Buch beginnt mit der Vorstellung der Großen Winkelspinne, der wir sicher schon bei uns zu Hause begegnet sind. 
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    Unter einer großen Zeichnung des Tieres gibt es viele Informationen. Lustig ist der Punkt „Anschaffung“, denn im Titel des Buches geht es ja um die Haltung der Tiere, deshalb wird auch die Haltungsform erklärt. Auch „Profiwissen“ finde ich sehr spannend. Zusätzlich gibt es ein farbig unterlegtes Feld mit Zeichnungen und zusätzliche Informationen. Weiter geht es mit vielen Tieren, die wir sicher nicht bei uns wohnen haben möchten, z.B. dem Katzenfloh (den hatten wir mal als Haustier, schrecklich), der Kopflaus oder der Bettwanze. 
    Ich finde es sehr witzig, dass hier diese Tiere, die wir gemeinhin Ungeziefer nennen, als Haustiere bezeichnet werden und uns Tipps zum Fangen und zur Haltung gegeben werden. Die Informationen sind vielfältig und auch humorvoll geschrieben. Das spricht sicher Leser*innen an, denen manche Sachbücher zu langweilig sind.

    Dagmar Mägdefrau

  • Arche Boa

    Arche Boa

    Cornelia Boese

    Stefanie Jeschke

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Bei der Arche Boa handelt es sich um ein Kreuzfahrtschiff, das ein Tier, das in Not ist, aufnehmen kann, um die Art zu retten. So sehen wir auf dem Cover das Schiff und die Tiere, die sich dem Wettbewerb stellen wollen. 
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    Viele Tiere gehen in der Reihe zum Schiff und die zwölf, die sich vorstellen wollen, bekommen ihre Nummern. Die Fledermaus Flitzi Flattermäuschen geht nach dem Tusch des Orchesters zuerst ans Mikrofon. Sie ist obdachlos und sucht Asyl. Als nächstes taucht ein Eisbär auf, dem es zu heiß ist, und er legt sich in die Eistruhe. Ein weißer Hai bangt um sein Leben und möchte in Rente gehen. Die Elefantenkuh will ihre Stoßzähne behalten und der Schmetterling sucht ein dunkles Zimmer.
    Insgesamt stellen sich zwölf Tiere dem Wettbewerb um einen sicheren Platz, sie alle erklären weshalb sie mit ihren Lebensumständen nicht zufrieden sind und wir alle sollten darüber nachdenken, was wir tun können, um diesen Tieren ein besseres Leben zu bieten. Im Buch taucht auch ein Regenwurm auf, der erklärt, dass alle Tiere ein Recht auf Rettung haben.
    Neben den vielen schönen Illustrationen gibt es einen gereimten Text, der sich sehr gut lesen lässt. Ein wundervolles Buch zum nachdenklich werden und vielleicht auch zum Handeln.

    Dagmar Mägdefrau
  • Fröhliche Winternacht

    Fröhliche Winternacht

    Lorenz Pauli

    Kathrin Schärer

    atlantis

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Es ist nicht wunderschön anzusehen, wie die Tiere zusammen mit dem schlafenden Bär auf dem Cover abgebildet sind?
    Da es schon Zeit zum Schlafen ist, hat der Bär ziemlich schlechte Laune und die Tiere verstecken sich, um ihm nicht zu begegnen.
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    Dann legt der Bär sich in seine Höhle zur Winterruhe. Doch die kleine Maus traut sich zu ihm hinein in die Höhle, weil es dort schön warm ist und sie sich gemütlich auf sein Fell legen kann. Bald traut sich das Eichhörnchen, das gerne immer dieselbe Geschichte erzählt, hereinzukommen. Auch der Specht kommt dazu und singt ein Lied. Erschrocken sieht der Dachs die Tiere beim Bären, kommt aber kurz darauf mit Wurzeln, Beeren und Nüssen in die Höhle. So feiern alle zusammen ein Fest. Als dann noch ein Tier aus der Kälte dazu kommt, nehmen die Tiere es sofort in ihrer Mitte auf. So freut sich sogar der Bär, als er kurz wach wird, über das schöne Fest. Am Ende liegen alle zusammen schlafend in der Bärenhöhle.
    Ist es nicht einfach wunderbar, wie friedlich diese Freunde hier zusammenleben? Neben den kurzen Texten lebt das Buch von den liebevoll gezeichneten Bilder, die ich immer wieder anschauen mag. Sie sind realistisch gezeichnet und strahlen so viel Wärme aus.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle? Nicht alle     

    Alle? Nicht alle     

    Kathrin Schärer

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ich liebe diese wundervollen Tierbilder von Katrin Schärer und mag sie einfach immer wieder anschauen. Hier auf dem Cover hat sich gleich eine ganze Gruppe der unterschiedlichsten Tiere versammelt. 
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    Die Seiten des Buches sind so aufgeteilt, dass rechts alle z.B. schlafen und links erfahren wir dann, dass „nicht alle gerne aufstehen.“ So „machen alle Pipi“ und da sitzt auch ein Tier brav auf der Klobrille, aber nicht immer auf dem Klo, und das demonstriert uns ein Dackel, der sein Bein an einem Baum hebt. Während ein Hase mit bunten Murmeln spielt, mag der Fuchs lieber Stofftiere, mit denen er spielt. „Alle müssen irgendwann sterben“ zeigt eine Maus, die eine vertrocknete Blume anschaut. Ein Igel weint um eine Schildkröte, denn „Nicht alle leben gleich lang,“
    Den Häschen wird vorgelesen, denn „Alle hören gerne eine Geschichte.“ Aber da „nicht alle dabei stille sitzen.“, turnt auf der anderen Seite ein Hase auf dem Kopf herum.
    Wie zu sehen ist, besteht das Buch aus kleinen kurzen Sätzen, die immer einen Gegenpol auf der anderen Seite finden. In diesen Bilder findet sich sicher jedes Kind wieder und es kann ein Gespräch über die abgebildeten Situationen begonnen werden. Den Kindern fällt da sicher viel ein, denn Ideen bietet das Buch genügend.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Elefantenpups – Direktor Fröhlich und das Zoo-Orchester

    Der Elefantenpups – Direktor Fröhlich und das Zoo-Orchester

    Heidi Leenen

    Martin Bernhard

    Schott

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Schon auf dem Cover machen die Zootiere fröhlich Musik. Wie es dazu kam, davon erzählt dieses musikalische Bilderbuch.
    Zu Beginn sehen wir Direktor Fröhlich mit den Händen auf dem Rücken und sein Lieblingslied pfeifend in den Zoo marschieren.
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    Während die Besucher noch ihre Tickets kaufen, strahlen die Tiere Herrn Fröhlich an und bewegen sich zum Takt der Musik. Doch dann fällt Herr Fröhlich über eine Wurzel und „von diesem Tag an verändert sich das Leben im Zoo.“ Wieso der Zoodirektor stolpert? Das hat etwas mit dem Titel des Buches zu tun. Ja richtig, der Elefant pupst. Ohne Herrn Fröhlich und seine gute Laune langweilen sich die Tiere, die Kinder finden den Zoo doof, weil nichts passiert und Tierpfleger Timo merkt, dass da was fehlt. Nämlich die Musik!!! So geht er zu Herrn Klanghuber ins Musikgeschäft und er kann wirklich helfen. Er schickt dem Zoo eine Menge Instrumente und hilft den Tieren, sie zu erlernen, was rasant schnell geht. So empfängt den genesenen Herrn Fröhlich ein ganzes Tierorchester. 
    Neben den sehr schönen Zeichnungen vom Zoo wird eine schöne Geschichte in kurzen verständlichen Texten erzählt. Dazu erfahren wir einiges über die Instrumente, die die Tiere sich aussuchen. Da macht es Freude zu erfahren, dass „der Löwe sich den Bass schnappt und mit seinen Krallen gekonnt einige Saiten zupft.“
    Das Hörspiel mit der Erzählstimme von Knister und den Melodien des Buches kann man mittels QR-Code herunterladen. Der Swing „Musik tut gut“ ist hinten im Buch mit Text und Noten abgedruckt. Dieses wundervolle Buch wird auch immer wieder als Musical weltweit aufgeführt.

    Dagmar Mägdefrau


  • Na Zoowas! – Wie die wilde Kraa den Tiergarten aufmischt

    Na Zoowas! – Wie die wilde Kraa den Tiergarten aufmischt

    Melanie Laibl

    Linda Schwalbe

    Leykam:

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Der Kolkrabe, die wilde Kraa, fühlt sich frei, weil sie überall hinfliegen kann. So besucht sie regelmäßig die Tiere (Viechs) im Zoo, für die sie eigene Namen hat, die am Ende des Buches „übersetzt“ werden. So sind die Wo-Wos, die Erdmännchen, ihre erste Station, die warten auf ihr Frühstück und die Kraa behauptet, „Wenn ihr frei wärt, wie ich, hättet ihr längst gefuttert"
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    Verschweigt aber, dass ihr Magen auch knurrt. Doch dann kommen die „Mjam-Nams“ mit dem Futter zu den Viechs. Doch die Kraa hat sich über Nacht Gedanken gemacht und einen Text geschrieben, der die Freiheit der Zootiere fordert. Die Zoobewohner tun sich aber schwer damit ,zu unterschreiben, weil sie das sorglose Leben nicht aufgeben wollen. So fühlt sich der Affe (Uk-Uk) „recht ungezwungen.“ 
    Sehr lustig ist das Zusammentreffen mit den Besucher*innen des Zoos und die Kommentare in den Sprechblasen. Auch hier mischt sich immer wieder ,mit nicht ganz wahren Behauptungen, die Kraa ein. Auf einer Seite, die das wuselige Treiben im Zoo zeigt, stellt die Kraa dann die Frage „Wer will, dass Schluss ist mit Zoo?“
    Hinten im Buch gibt es, wie schon erwähnt, Erklärungen zu den Tieren, zum Zoo und zur Intention für das Buch. Schon in dem Buch „Schiffbruch mit Tiger“ geht es darum, wie sinnvoll ein Zoo für die Tierwelt ist. Auch dieses Buch bietet viel Diskussionsmöglichkeiten, denn der Zoo ist ja nicht mehr nur Tierschau, sondern heute ist man bemüht, die Tiere so artgerecht wie möglich zu behandeln. Die Bilder sind stark stilisiert, trotzdem kann man die Tiere gut erkennen. Die Namen, die die wilde Kraa verwendet, sind etwas befremdlich, zeigen aber, dass vielleicht auch die Tiere andere Worte verwenden als wir.

    Dagmar Mägdefrau

  • Cat People – Eine Lovestory 

    Cat People – Eine Lovestory 

    Lea Melcher

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Die beiden Starkatzen Sprecki und Möhrchen stehen im Mittelpunkt dieser charmanten Geschichte. Sie führen letztlich die “Catpeople” und damit ihre Lovestory zusammen und werden dementsprechend intensiv und niedlich vorgestellt. 
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    Mia übernimmt in der Silvesternacht den Job als Katzensitterin für die beiden Stubentiger. Doch plötzlich taucht Alfie auf, ein junger Mann, der behauptet, ebenfalls engagiert worden zu sein. Angeblich ist er der Neffe der Katzenbesitzerin.
    Nach einem kurzen Konkurrenzdenken arrangieren sich Mia und Alfie mit der Situation und lernen sich dabei immer besser kennen. Alfie wirkt geheimnisvoll, telefoniert häufig und bleibt oft vage. Mia hingegen ist noch etwas angeschlagen vom Liebeskummer über ihren Ex-Freund.Man könnte meinen, vier Augen sehen beim Katzensitten mehr – aber nicht, wenn sie nur noch Augen füreinander haben. Zwischen Mia und Alfie beginnt es schnell zu knistern. Doch über allem schwebt ein kleines, ungelüftetes Geheimnis.Die großformatigen, liebevoll gezeichneten Illustrationen setzen die Geschichte wunderbar in Szene. Sie erinnern an eine Folge einer modernen Teenager-Serie und fangen die Stimmung perfekt ein.Eine ganz besondere Silvesternacht für Mia, die eigentlich gar nicht feiern wollte – und das nur wegen zwei sehr besonderen Katzen!

    Raphaela Brosseron

    Eine Graphic Novel mit einem Paar auf dem Cover, das sich verliebt in die Augen schaut. Cat People bedeutet in diesem Fall Katzensitter. Denn die rote Katze Möhrchen und die graue Katze Specki sind am Silvesterabend allein zu Hause und deshalb kommt eine junge Frau zu ihnen. Man sieht sofort, dass die Katzen sie kennen und mögen, denn beide sind schnurrend auf ihrem Arm zu sehen. Die drei machen es sich gemütlich, als jemand an der Tür zu hören ist. Wehrhaft schlägt die junge Frau mit der Pfanne zu und trifft einen jungen Mann am Kopf. Er behauptet, dass seine Tante ihn auch zum Katzensitten bestellt hat. Sehr lustig finde ich, dass die beiden mit einer Challenge klären wollen, wen die Katzen lieber mögen. Da es keine Entscheidung gibt, bleiben beide, Alfie und Mia, und feiern zusammen Silvester. Doch dann steht das Fenster auf und Möhrchen ist nirgends zu finden. So steigen die beiden zusammen aufs Dach und sehen von dort das Feuerwerk.

    Die Bilder sind sehr liebevoll und bis ins Detail genau gezeichnet, besonders die Katzen sind sehr gelungen und lebendig. Mia und Alfie haben niedliche Stupsnäschen und manchmal kommt eine Erinnerung an Heidi in mir hoch. Die Geschichte ist sehr erlebnisreich erzählt, es gibt sowohl spannende als auch romantische Momente. Lediglich mit dem Schluss tue ich mich etwas schwer.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schau genau hin! – Das außergewöhnliche Handbuch der Beobachtologie

    Schau genau hin! – Das außergewöhnliche Handbuch der Beobachtologie

    Giselle Clarkson

    Katharina Diestelmeier

    Moritz

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Jahresempfehlungen „Drei für unsere Erde“ 2025

    Luchs Die Zeit und Radio Bremen

    Ein ungewöhnliches Sachbuch über die Tiere, die so um uns rum kreuchen und fleuchen. Die Kinder werden aufgefordert, wie der Titel es schon sagt, zu gucken und zu beobachten. Dazu gehört natürlich auch das richtige Werkzeug.

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    „Beobachtologie“ ist die Kunst des genauen Hinschauens und die wird hier gelehrt.
    Gegliedert ist das Buch in vier perfekte Orte für Expeditionen, es beginnt mit der „feuchten Erde“. Dort finden wir neben Schnecken auch Pilze, Landasseln und Hundertfüßer. Zu jedem dieser Tiere finden wir viele Informationen und wir lernen, wie und wo wir sie finden. Aber auch der „Gehweg“ kann zu einer Fundgrube an Tieren werden. Da sehen wir Ameisen, Flechten, Würmer und wir können Vögel beobachten. Sehr interessant fand ich, wie man einen Wurm richtig rettet. Auch „zugewucherte Flecken“ eignen sich zur Tierbeobachtung, Bienen und Wespen sind hier zu finden. „Hinter dem Vorhang“ finden wir Fliegen, Schaben, Spinnen und Nachtfalter.
    Eine Seite ist der Fruchtfliege gewidmet, ein Insekt, das meist nervig ist. Hier schaut es uns mit seinen „umwerfend roten Augen“ an. Auch die Überschrift „Beobachtung mit den Ohren“ hat mir gut gefallen, denn auch Insekten machen unterschiedliche Geräusche. Was ist der Unterschied zwischen Nachtfalter und Schmetterling, wüsstet ihr da die Antwort?
    Man kann viel lernen als Beobachtologe oder Beobachtologin, dieses Buch endet mit einer Abschlussprüfung und dann kann man seinen Namen in die Urkunde eintragen.
    Viele leicht verständliche und gut lesbare Informationen und viele ausführliche Zeichnungen machen dieses Handbuch aus. Empfehlenswert für alle, die neugierig auf ihre nähere Umgebung sind und die bereits sind, mit offenen Sinnen in der Natur unterwegs zu sein.

    Dagmar Mägdefrau