• Farverig Sturmvogel

    Farverig Sturmvogel

    Rabea Funk

    Inga Haferstroh

    Papierfresserchen

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Buch ist eine schöne Mischung aus Mutmach-Geschichte und Sachbuch. 
    Farverig hat diesen Namen, weil er immer „verig ig ig“ ruft. Er ist ein trauriger kleiner Vogel, denn er ist grau und unscheinbar. Er vergleicht sich mit den anderen Vögeln, die in all ihrer Pracht abgebildet sind. Farverig ist „langweilig grau“. Doch als er eine braun-grüne Feder findet, steckt er sie sich an und das macht er mit allen Federn, die er findet, dadurch wird er bunt und wunderschön. Er bringt die anderen Vögel „zum Staunen und Lachen.“
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    Doch dann kommt ein Sturm und er bläst die schönen bunten Federn weg. Dann erklärt er dem weinenden Vogel, dass er das gemacht hat, weil dieser so unglücklich wie er sei. Doch der Vogel wehrt sich und sagt dem Sturm seine Meinung. Daraufhin schenken ihm alle bunten Vögel eine Feder und so wird er zum „bunten Sturmvogel“, der mit nach dem Sturm einen Regenbogen auf den Himmel malt. 
    
    Nach dem Geschichtenteil gibt es noch einen Sachbuchteil, in dem zu den acht Vögel kurze Erklärungen stehen. Danach gibt es die Aufgabe sie auf dem Waldbild zu suchen.
    Das Cover macht fröhlich, der graue Vogel mit den bunten aufgesteckten Federn zieht den Regenbogen hinter sich her und es sieht aus, als wenn er lächelt und lächeln lässt einen diese Geschichte auf jeden Fall.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kleiner Pinguin ganz groß

    Kleiner Pinguin ganz groß

    Luisa Hartmann

    monika fuchs

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Das Cover zeigt schon die wehrhaften Tiere in der Antarktis, sie wollen die Menschen vertreiben, die sich in ihrer Heimat breit machen wollen. In 13 Kapiteln wird die Geschichte von dem kleinen Pinguin Philip, der es nicht gerne hört, wenn man ihn Phipsi nennt, und seinen Freunden, dem Albatros Chris und der Robbe Wendy erzählt. Philip findet es am schönsten warm bei seinem Papa eingekuschelt zu schlafen, aber er muss sich den Platz in Papas wärmenden Hautfalte mit seiner großen Schwester Adele teilen.
    All diese Protagonisten werden uns zu Beginn des Buches mit Bildern vorgestellt. Aber da ist auch noch der jugendliche Pinguin Tscharly, der den kleinen Philip gerne mobbt. 
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    Chris, der wie alle Albatrosse ein Flugkünstler ist, hat große Probleme mit der Landung, deshalb ist es dem kleinen Pinguin immer etwas peinlich, wenn sie Freund ihn besucht. Aber diesmal hat der Vogel schlechte Neuigkeiten. Ein Gruppe Menschen ist auf dem Eis aufgetaucht und die benehmen sich nicht besonders gut. Si beobachten die Tiere, wie die Meschen aus Glasflaschen trinken und die den auf das Eis schmettern. 
    Zunächst hat Wendy eine gute Idee und sie nagt mit ihrer Familie das Eis so dünn, dass die Zelte zusammenbrechen. Aber leider vertreibt das die Menschen nicht für immer.
    Da ist es nötig sich zu verbünden und gemeinsame Pläne zu schmieden.

    Außer der spannenden Geschichte hat das Buch noch einen Sachbuchteil mit Informationen zu den Tieren und der Landschaft.Eine Tiergeschichte über Zusammenhalt und Freundschaft, aber auch über Umwelt und Natur. Benehmen auch wir uns aus Tiersicht oft als Eindringlinge und Ruhestörer? 

    Dagmar Mägdefrau

  • Weißt du, was die Tiere machen? – Kleine Biene

    Weißt du, was die Tiere machen? – Kleine Biene

    Pat-a-Cake

    Fhiona Galloway

    Glücksfisch/Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch mit den gerundeten Ecken hat ein rundes Loch im Cover durch das wird die Biene sehen können. Mit einem kleinen Schieber kann man ihre Flügel bewegen. Auf der nächsten Seite erfahren wir, was die Bienen den ganzen Tag machen. Danach wo sie leben und warum sie summen. Erst auf der letzten Doppelseite gibt es wieder Klappen. Hinter den meisten summen Bienen, hinter einer die Königin, die gesucht werden soll. Hier gibt es auch Fragen wie „Welche Farbe haben die Blumen?“ oder „Welche Bienen haben drei Streifen?“
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    Einige Informationen „Sie fliegen kilometerweit“ sind noch etwas schwierig für 2-jährige, doch die Bilder werden von ihnen sicher mit viel Interesse und Freude angeschaut werden. Ich hätte mir auch im Mittelteil einige Klappen oder Animationen gewünscht.
    
    Ein schön gestaltetes Bilderbuch für kleine Naturfans.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Wildwiese

    Die Wildwiese

    Angelika Huber-Janisch

    Annette Zacharias

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    „Die Vielfalt einer verborgenen Welt entdecken“ so lautet der Untertitel des wunderschön illustrierten Sachbuchs. Schon das Cover zeigt Blumen und Tiere, die uns im Buch begegnen. Im Einband geht es weiter, diesmal gesellen sich Insekten und Schmetterlinge dazu. 
    Nach dem Inhaltsverzeichnis erfahren wir einiges über die Wiese, das Bild zeigt eine Kuh auf einer bunt blühenden Wiese. Etwas über Wiesenvögel und wie schlau sie sind, erfahren wir auf der nächsten Doppelseite.  Reh und Hase haben auch ihren Lebensraum auf der Wiese. „Lange Löffel oder kurze Ohren?“ erklärt den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen. 
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    Insekten und welche Blumen sie mögen und was Schmetterline bevorzugen darum geht es im nächsten Teil. Aber es gibt auch Tiere, die unter der Wiese wohnen. Dass die niedlichen Glühwürmchen als Larven Schnecken mögen und sie mit einem Giftbiss töten, war mir ganz neu. Was Pflanzen alles tun, um bestäubt zu werden, eine spannende Geschichte. Aber auch nachts schläft die Wiese nicht, viele Tiere sind noch unterwegs. Wann sollte man Wiesen mähen, damit sie Lebensraum für viele Tiere bleiben? Moos und Pilze findet man auch auf einer Wiese, manchmal machen Menschen sie zu Streuobstwiesen. Blühende Ackerränder und der Duft der Wiesen, aber „wie klingt eine Wiese?“ Unter der Überschrift „Mein erstes Herbarium“ gibt es eine Anleitung, wie man Blumen trocknet. Eine Deutschlandkarte zeigt, wo es besondere Wiesen gibt und welche Pflanzen man dort finden kann. 
    
    Im Text gibt es Worte, denen ein Dreieck vorangestellt wurde und die andersfarbig gedruckt wurden, im Glossar findet man die Erklärungen. 
    Ein vielfältiges Sachbuch mit realistischen Illustrationen, ein echtes Schatzkästchen für jinge Naturfreunde.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die kleine Hummel Bommel nimmt Abschied

    Die kleine Hummel Bommel nimmt Abschied

    Britta Sabbag

    Maite Kelly

    Joëlle Tourlonias

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Diesmal muss Bommel sich von seiner Oma verabschieden. Sie liegt matt im Bett und Mama sagt „Bald geht Oma für immer ins ewige Hummelversum.“ Davon hat Bommel noch nie etwas gehört und so macht er sich auf, seine Freund*innen zu fragen. 
    Lilli Libelle stellt es sich prächtiger als ihre Flügel vor. Bully Buddhas meint der Weg dorthin führe über einen Sonnenstrahl. Marie Marienkäfer spricht von „Durchreise“ und reicht Bommel Kekse.
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    Dann folgt der Spruch „Das Leben ist zu kurz für schlechte Kekse.“ Dr. Weberknecht erzählt Bommel, dass „Omas Körper müde ist.“ Da Ricardos Papa tot ist, erzählt er Bommel, dass er jeden Tag an ihn denkt. Pastor Fliege weiß, dass Bommel „hummelstark“ im Herzen ist. Wieder an Omas Bett singt Oma das Lied „Ich bin bereit“, dass man im Internet hören kann. Mama nimmt Bommel tröstend auf den Arm. Ricardo und Bommel sitzen auf einem Blatt und futtern Keks, eine Wolke hat die Gestalt von Oma. Die beiden wissen „Was wir im Herzen tragen, bleibt immer bei uns.“
    
    Das Buch ist wieder mit gefühlvollen Bildern illustriert, auch die Aussage, dass alle in unseren Herzen bleibt, gefällt mir sehr gut. Darum finde ich es schade, dass es so abgedroschene Sätze, wie den mit den Keksen geben muss. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Hühner, Hühner, Hühner

    Hühner, Hühner, Hühner

    Michaela Ziegler

    atlantis

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Michsela Ziegler kennt sich seit ihrer Kindheit mit Hühnern aus und ist zudem eine sehr gute Illustratorin. Die Hühnerbilder in diesem Buch sind naturgetreu und wunderschön.
    Zunächst sehen wir Hühner bei ihren täglichen Verrichtungen zudem Sonnenbaden, aber auch die Paarung gehören. Dann erfahren wir von den festen Regeln im Hühnerstall und der Hackordnung, aus der sich die Stellung in der Gruppe ergeben.

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    Sehr interessant ist auch das Kapitel „Weshalb Hühner vieles sehen und ruckartig gehen“. Anhand des schwedischen Blumenhahn wird der Körperbau erklärt und dann sehen wir wie aus dem Korn ein Ei wird. Die Aufzucht der Küken dauert bis zu 8 Wochen, dann müssen sie allein klarkommen. Die nahe Verwandtschaft zum Dinosaurier fasziniert auf jeden Fall. Bunte Hühner legen bunte Eier, je nach Körpergröße der Tiere auch in unterschiedlichen Größen Eier legen und welche zum Verzehr gezüchtet werden zeigen ganz klar die unterschiedlichen Körper der Tiere. Wer selbst Hühner im Garten halten möchte bekommt gute Anregungen dazu.

    Dieses bildreiche Sachbuch enthält eine Menge Wissen über Hühner, das einfach und in kurzen Texten vermittelt wird.

    Dagmar Mägdefrau

  • Zähl mal. such mal! – Tiere

    Zähl mal. such mal! – Tiere

    Christine Thau

    Esslinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das etwas über Din-A-4 große Buch hat runde Ecken und biegbare Pappseiten.
    Auf der ersten Seite sind ganz viele Biber abgebildet. Dazwischen sind Fragen zu lesen „Wie viel Biber tragen Badehose?“ oder „Wo ist der Rettungsring?“. Weiter geht es mit den Waschbären auch sie wohnen am Fluss und es wird gefragt „Wie viele Socken entdeckst du?“ Dann wird es kalt, Eisbären und Pinguine sind in Massen auf den nächsten zwei Seiten zu sehen.

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    Giraffen und Tiger, Krokodile und Elefanten mindestens 20 sehe ich pro Seite. Bei den Katzen und Hunden gibt es zusätzlich verschiedene Rassen wie zum Beispiel den Chow-Chow „Finde den Hund mit der blauen Zunge.“ Dann geht es nach Australien Kängurus und Koalas bevölkern die nächsten Seiten. Alpakas und Kühe, auch wieder mit unterschiedlicher Fellfärbung stehen danach auf dem Programm. Dann geht’s in Wasser Wale und Fische der unterschiedlichsten Arten schwimmen im Wasser „Wo versteckt sich ein kleiner Krebs?“ Meerschweinchen und Schweine, Affen und zum guten Schluss Papageien machen die Tiershow perfekt.
    Auf der letzten Seite kann man, wenn die Fragen zu schwierig waren, die Lösungen anschauen. 

    Kinder haben an Tieren immer wieder einen Riesenspaß und hier kann man unendlich viel entdecken. Die vielen Tiere, gleicher Art machen so unterschiedliche Dinge und mit dem Beantworten der Fragen hat man zusätzliche eine Aufgabe. Wimmelbücher machen Spaß und man kann vieles lernen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Tiere Wimmelbuch – Heimische Tiere – Tierkinder – Tiere aus aller Welt

    Mein großes Tiere Wimmelbuch – Heimische Tiere – Tierkinder – Tiere aus aller Welt

    Christine Henkel

    Esslinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Buch besteht aus vier Bilderbüchern, ist etwas über Din-A-4 Buch groß und hat biegbare Pappseiten.„Tiere im Wechsel der Jahreszeiten“ hat zweiseitige Bilder für jeweils zwei Monate des Jahres. Januar und Februar zeigt eine Schneelandschaft mit u.a. Gänsen. Füchsen und Wildschweinen. Am Rand sind die entsprechenden Tiere nochmals abgebildet und mit ihrem Namen versehen. In März und April sieht man die inzwischen ergrünte Lichtung und diesmal sind außer z.B. dem Marienkäfer auch der Waldmeister benannt.

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    Auf den nächsten Seiten gibt es für Juli-August das Bild einer lauen Sommernacht mit Vollmond, den die Tiere sich anschauen. So wird es Herbst und wieder Winter. Auf der letzten Doppelseite ist eine Uhr zu sehen, die Abschnitte zeigen die einzelnen Monate in einer Übersicht mit kurzer Erklärung. 
    „Bei den Tierkindern“ ist ähnlich aufgebaut und hier gibt es Themen wie Wald, Scheune, Weide und Wiese. Kleine Lämmer und junge Katzen, die bei ihrer Mutter trinken, Frischlinge und junge Dachse im Bau, aber auch Schnecken, die Eier legen und Hummelhöhlen sind zu entdecken. Erstaunlich was es nachts im Garten zu sehen gibt, genauso wie das Leben in und am Teich. Auch hier gibt es eine „Uhr“. Diesmal mit den unterschiedlichsten Tierarten.
    „Tiere aus aller Welt“ beginnt mit Europa, ein Wald mit seinen Bewohnern wie Dach, Hirsch und Fuchs ist zu sehen. Afrika zeigt die Savanne mit Löwen, Elefanten und Erdmännchen. Mustang, Grizzly und Klapperschlange gehören zu Nordamerika. In Südamerika gibt es den Jaguar, das Faultier und die Vogelspinne zu entdecken. Eine Tigermutter mit ihren Jungen sehen wir in Asien und Australien zeigt u.a. den Wombat und das Schnabeltier. Die letzte Seite gehört den Tieren der Antarktis wie Pinguin und Krill. 
    Der vierte Teil zeigt die Tiere im Meer. Nord- und Ostsee machen den Anfang mit Möwen und Knurrhahn. Im Mittelmeer Seepferdchen und Krake, der Tangwald zeigt Hummer und Seeschnecke. Im Korallenriff tummeln sich Rochen und Clownfisch. Der riesige Pottwal schwimmt durch Hoch- und Tiefsee und im Polarmeer treffen wir auf Walross und Eisbär.

    Im folgenden Inhaltsverzeichnis sind über 300 Tiere aufgelistet, die in dem Buch zu sehen sind. Ich finde ein solch umfassendes Buch zu diesem sensationellen Preis gehört in jede Kita und in jedes Kinderzimmer. Kinder sind so sehr an Tieren interessiert und behalten in dem Alter so viel, hier gibt es genügend Futter. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Tiere der Wildnis (mit Holzfiguren)

    Tiere der Wildnis (mit Holzfiguren)

    Illustrationen von Claudia Fries

    Ullmann

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Das Buch hat auf dem Cover unter einer Plastikhaube, die man durch einen Schieber im Einband öffnen kann, drei einfache Holztiere: Zebra, Löwe und Elefant sind die Tiere, die im Pappbilderbuch vorkommen. 
    Drei Elefanten sind zu sehen und in zwei Sätzen wird die Situation beschrieben, dann kommt die Aufforderung „Lass deinen Elefanten mit der Herde mitlaufen.“
    Bei der Löwenfamilie auf der nächsten Seite brüllt der Papa sehr laut. „Kann dein Löwe auch brüllen?“

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    Zwei Zebras pflegen gegenseitig ihr Fell, „Mag dein Zebra das auch?“ Die Elefanten baden, die Löwen schlafen und die Zebras löschen ihren Durst. – Immer gibt es die Aufforderung ans Kind mit seinem Holztier zu agieren. 

    Die Texte sind einfach zu verstehen und die Bilder sind minimalistisch, aber durchaus realistisch gezeichnet. Eine schöne Mischung aus Vorlesen und Spielen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Tiere der Wildnis – Sound- und Fühlbuch

    Tiere der Wildnis – Sound- und Fühlbuch

    Illustrationen von Svenja Doering

    Ullmann

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Auf dem Cover sehen wir den Löwenmann, durch Streicheln seines Felles, das sich sehr weich anfühlt, hört man sein Brüllen. Auf der ersten Seite gibt es eine kurze Info zum Löwen. Dann folgt die Frage „Weißt du, wie es klingt, wenn der Löwe brüllt?“ und dann die Aufforderung, das abgebildete Tier zu fühlen. Der Affe (Schimpanse) wird auf der nächsten Seite vorgestellt. Es folgt der Elefant, dessen Haut sich wie Leder anfühlt. Der Bär hat wieder weiches puscheliges Fell.

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    Man sieht ihn schwimmen und Honig naschen. Auch das weiße Fell des Pinguins ist weich, wohingegen das des Zebras ganz kurz und fest ist. 
    Auf der Hinterseite des Buches gibt es einen Schalter zum Ein- und Ausschalten und ein Plastikkästchen für die Batterien, die man wechseln kann. Die Geräusche der Tiere sind sehr gut zu hören und entsprechen den Geräuschen in der Natur.

    Für Einjährige ist der Text sicher noch zu schwierig, doch die Möglichkeit, durch Streicheln die Tierstimmen zu hören, gefällt schon den ganz Kleinen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Entdecke die Tiere im Wald

    Entdecke die Tiere im Wald

    Peter Wohlleben

    Bilder von Stefanie Reich

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Wir begleiten einen gezeichneten Peter Wohlleben und das Eichhörnchen Piet durch das Buch und den Wald. Auch wenn es kein Klassenzimmer im Wald gibt, so müssen doch auch Tierkinder etwas lernen. Zu dem doch sehr langen Text gibt es ein Quiz und einen Vorschlag zum Ausprobieren. Ein Wald-Sodoku lockert weiter auf. Weil es leichter ist, essen Rehe lieber Himbeeren, als die stacheligen Brombeeren. So kann man aus fehelenden Himbeersträuchern ableiten, dass da viele Rehe leben. Diesmal kann man ein Labyrinth lösen, für das Wortgitter muss man doch schon lesen können.

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    Im Innenteil finden wir die Sticker, auch die für das Sodoku. „Ein Mäusepaar kann im Jahr 2.000 Kinder, Enkel und Urenkel bekommen.“ Warum aber nicht überall Mäuse sitzen, erklärt Peter Wohlleben im nächsten Teil. „Was erzählen uns die Vögel?“ wird danach beantwortet. Nach dem Kreuzworträtsel kommt die Aufforderung das Internet im Wald zu finden. Ganz hinten im Buch können wir die Lösungen für die Rätsel finden. 
    Es gibt im Buch fünf Doppelseiten mit wundervollen Waldfotos, die man mit den Stickern ergänzen kann. 

    Für das Buch kann man noch gut die Hilfe eines Erwachsenen gebrauchen, aber gemeinsam wird es sicher sehr viel Spaß machen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle Tiere ziehen mit, auch das kleine Küken Pitt

    Alle Tiere ziehen mit, auch das kleine Küken Pitt

    Anna Taube

    Eefje Kuijl

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Auf dem Cover steht „Mit lustigen Verwandlungsseiten“, das bedeutet, dass die Seiten in diesem Pappbilderbuch unterschiedlich breit sind. So sehen wir auf der ersten Seite den Maulwurf, der mit seinem Kopf im Gang des Mäusehauses festsitzt. Popo und Beine schauen oben heraus. Der Fuchs eilt heran und die Hühnerschar schaut aufgeregt zu, auch Pitt Küken.
    Da die nächste Seit etwas kleiner ist, sehen wir weiterhin den Maulwurf. Nur sein Hinterteil ist auf der neuen Seite und der Fuchs versucht ihn herauszuziehen.

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    Jetzt eilt das Schwein herbei. Nun ziehen schon zweit Tiere an dem Maulwurf. Als endlich in der Mitte dies Buches ein lange Kette Tiere zieht, werden die Seiten wieder normal groß. Obwohl von allen belächelt, schaffen es die Tiere am Ende nur mit Hilfe des kleinen Kükens, den Maulwurf zu befreien. So wird Pittchen zum Helden. 

    Die Tiere sehen alle lustig aus und es gibt neben der Geschichte noch viel so entdecken. Die Reime sind gut vorzulesen und am Ende steht diese Moral „Es kann halt jeder wichtig sein, ganz egal, ob groß, ob klein.“

    Dagmar Mägdefrau

  • Die ABC Tierparade

    Die ABC Tierparade

    Andrea Schomburg

    Frau Annika

    EDEL Kids Books

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover sind schon einige fröhliche Tier nach dem Vorbild der Bremer Stadtmusikanten abgebildet. Der Einband ist schon wie ein Inhaltsverzeichnis und zeigt die Tiere mit den jeweiligen Anfangsbuchstaben. Dann folgt aber noch ein richtiges Inhaltsverzeichnis mit den Titeln der Geschichten bzw. Gedichten.
    Anne, der Ameisenbär, der keine Ameisen mag, macht den Anfang. Birgit, die Biene muss erst noch tanzen lernen und das Chamäleon ist wohl nicht mehr im Bonner Zoo zu finden. Der Dachs vermietet an Fuchs und Kaninchen und wie er das regelt, da kann Mensch viel von lernen.

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    Zum Schluss dieser Buchstabenreihe, sucht der kleine Elefant seine Herde und das endet mit den Worten „So wurde alles – ist echt wahr – am Ende doch noch wunderbar!“ Danach sehen wir auf einer wunderschönen bunten Doppelseite die Tiere beim Picknick. 
    Weiter geht es von Fledermaus bis Jaguar und von Känguru bis Okapi. Wobei die Geschichte über die Entstehung des Okapis eine meiner Lieblingsgeschichten ist. Mit dem Pinguin geht es weiter und dieser Block endet bei dem Tausendfüßler, der gerne mal Schuhe hätte. Mit U, wie Uhu beginnt der letzte Teil und mit Ziege endet das Buch. Kim singt mit den Walen und hat damit einen großen Erfolg. Der Xylophonkäfer, den sich Frau Annika ausgedacht hat, ist natürlich ein ganz ungewöhnliches Tier. Beeindruckt hat mich auch das Gedicht vom kleinen Yak, der den Wolf verjagen konnte. „Was mach ich bloß? Nein, so ein Kack! Dann fiel ihm ein: Ich bin ein Yak!“ 

    Die Mischung aus Geschichte und gereimten Texten mit vielen schönen Bildern ist genau richtig und nebenbei kann man sich noch die Buchstaben ansehen und vielleicht bald selber lesen. Kurze Texte für Zwischendurch und „Immerwieder“. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Hör mal rein, wer kann das sein? – Haustiere

    Hör mal rein, wer kann das sein? – Haustiere

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Ich habe bereits einige Bücher dieser Reihe vorgestellt, es sind Bücher, die durch das Streicheln des Fells, die Stimme des Tieres ertönen lässt. Inzwischen sind diese Bücher sehr robust und durch die Möglichkeit des Batteriewechsels lange zu nutzen. Gerade Kinder, denen Vorlesen noch zu langweilig ist, werden hier durch die Technik gelockt. Auf dem Cover sehen wir das Meerschweinchen, das wir auf der ersten Doppelseite wiederfinden. „Quieck! Quieck!“

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    und dann folgt ein kleiner Text mit Informationen, der mit der Frage endet „Und wie macht das kleine Meerschweinchen?“  und auf der andren Seite sehen wir fünf Tiere und eines hat ein Stückchen Fell. Wenn dort gestreichelt wird, hören wir das Quieken. Nach diesem Schema erleben wir die Katze, den Hamster, den Hund und den Nymphensittich. Tiere, die wir als Haustiere kennen und auf die die Kinder neugierig sind.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Lied der Wale

    Das Lied der Wale

    Gianna Marino

    Sterntaler

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Little Blue der junge Wal und sein Papa warten auf die anderen Wale, um mit ihnen zu den Futterstellen zu schwimmen. Papa verspricht dem Kleinen, dass er das Lied seines Vaters immer hören wird. Bald tauchen die anderen Wale auf und gemeinsam geht es weiter. Little Blue ist neugierig, was in der Tiefe ist. Er taucht hinab und durchschwimmt eine Welt von Magie, weiter unten ist alles „kalt und dunkel und still“.

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    Der junge Wal ruft nach seinem Papa, aber seine Stimme ist zu schwach. Da erinnert er sich an das Versprechen und hört Papa seinen Namen rufen „Little Blue“ Auf den letzten Seiten sehen wir die beiden glücklich zusammen schwimmen und das braucht keine Worte. Der Text ist sehr poetisch geschrieben und die Bilder sind ein Traum in Farben. Mein zweijähriger Enkel liebt das Buch und verlangt es immer wieder. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Komm, wir füttern Tiere

    Komm, wir füttern Tiere

    Daniel Fehr

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    uf der ersten Seite lernen wir die Tierpflegerin Nora kennen und hier kann man vier Pappmünzen mit Bildern von Tiernahrung auslösen. Auf der nächsten Seite geht es zu den Affen. Hier kommt die Aufforderung „Füttere den keinen Affen mit einer Banane“.
    Weiter geht es zum Elefanten, der eine Erdnuss bekommt.

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    Glitschigen Fisch bekommt der Seehund und die Giraffen mögen Blätter. Am Ende lobt Nora „Gut gemacht“ und auf der letzten Seite gibt es einen Korb, in den man das Futter für den nächsten Tag werfen und aufbewahren kann.

    Die Bilder sind sehr schön für kleine Leser gestaltet und die Texte sind kurz und sprechen die Kinder an. Ich hatte allerdings erwartet, dass man die Tiere durch das Einwerfen der „Münzen“ füttert, aber den Kindern wird es wahrscheinlich reichen das Futter hinzuhalten. 
    Vielleicht wäre auch Ersatzfutter keine schlechte Idee, denn solche Einzelteile gehen gerne verloren und dann muss man basteln.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Buch hat runde Ecken und etwas festere Seiten, auf der linken Seite finden wir kurze Informationen. Zum Beispiel, dass Kühe auf der Weide stehen und Gras fressen, um Milch zu geben.
    Auf der rechten Seite sind meist sieben Tiere unter einem Motte wie Bauernhof, Vögel oder Meer abgebildet.
    Zunächst drückt man auf einen rote Punkt, der die Geräusche für die Seite einstellt. Dann kann am einen Kreis auf den abgebildeten Tieren drücken und hört die Stimme des Tieres.

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    Die Fotos der Tiere sind auf weißem Grund und ihr Name steht daneben. Manche Tierstimmen kenne ich nicht und bin selbst verwundert über diese Töne. So macht der Dachs erstaunliche Geräusche und der Papageientaucher hört ganz unerwartet für mich an.

    Die Kinder begeistert die Technik und finden es lustig, wenn die Tiere die Geräusche der Vorseite machen, sie sprechen also eine Fremdsprache.
    Das Bilderbuch hat am Ende eine dicke Seite in der die Technik untergebracht ist. An der Rückseite kann man die Batterie ausschalten und tauschen.

    Gerade Kinder, die nicht an Bilderbücher gewöhnt sind,  habe Freude an diesen Büchern und ich finde, man kann sie prima damit locken. Alle anderen Kinder freuen sich natürlich auch über diese Form der Präsentation.

    Dagmar Mägdefrau

  • Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Susanne Weber

    Sabine Kraushaar

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Wir begleiten die niedliche rote Katze durch das Buch. Auf jeder Seite ist ein Vierzeiler, der mit „Miau“ endet und dieses Miau kann man mit Knopfdruck abspielen und ganz klar hören.
    Auf der ersten Doppelseite geht die Katze über eine Wiese mit Blumen und Schmetterlingen, aus einem Baumstamm lugt eine Maus, drei andere Maus sind auch noch zu sehen.

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    Der kleine Leser hat also genug zu sehen und zu suchen auf dem Bild. Dann versteckt sich die Katze, auch eine Situation, die die Kinder in diesem Alter mögen. Auch hier können wir wieder die Mäuse suchen.
    Die Katze begegnet dem Hund und schlabbert Milch, sitzt am Wasser und am Ende schläft sie gemütlich ein.

    Die Bilder sind klar, in bunten Farben gezeichnet und bieten viele Kleinigkeiten an, die die Kinder gerne zeigen und benennen. Natürlich ist der Ton ein besonderer Spaß an diesem Pappbuch.

    Dagmar Mägdefrau