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Max geht aufs Klo

Christian Tielmann
Sabine Kraushaar
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover hält Max eine Klorolle in der Hand und steht neben dem Klo, seine Kuschelhase sitzt bereits auf dem Töpfchen. Zu Beginn des Buches werden alle Personen vorgestellt und so erfahren wir, dass der weiße Hase Kuschel heißt. Max Familie ist zusammen im Bad. Während Mama duscht und Felix auf dem Klo sitzt, hilft Papa Max beim Zähne putzen. Max möchte auch aufs Klo gehen, aber zunächst nutzt er das Töpfchen, hält aber vorsichtshalber die Windel an.
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Da sein zweiter Versuch ohne Windel erfolglos ist, erklärt Mama, was im Körper passiert, damit Pipi und Kacka unten herauskommen. Wir können uns das im Buch anschauen. Am nächsten Morgen gibt es „Töpfchen-Alarm“ und Max macht sein großes Geschäft dort hinein. Danach wird alles im Klo entsorgt und Papa zeigt Max, was dann damit geschieht. Ein Schaubild zeigt uns den Weg in den Fluss. Dann geht es zum Unterhosenkauf, aber zunächst trägt Max noch eine Windel. Bald kann Max über Tag ohne Windeln auskommen, dann probiert er es auch nachts. Doch da muss er Papa und Mama wecken, weil es eine „Pipi-Panne“ gab. Das findet aber keiner schlimm, weil es allen Kinder so gegangen ist. Max geht vorsichtshalber mit einer Windelhose in das frisch bezogene Bett. Auch im Zoo passiert nochmal eine „Pipi-Panne“, doch auch Opa kann damit umgehen. Mama hat eine kleine Klobrille und einen Hocker für Max gekauft und nach einem „Pipitänzchen“ schafft Max es gerade noch rechtzeitig sie auszuprobieren. So endet das Buch mit einem Bild, auf dem Max auf dem Klo sitzt und Kuschel mit zwei Becken applaudiert. Ideal für Jungen, die Unterhosen tragen wollen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Mensch/Körper/Medizin -
Himpelchen & Pimpelchen

Mit Bildern von Lili Fromm
Esslinger
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Dieses kleine Fingerspiel gibt es seit vielen Jahren und jede neue Generation Kinder hat ihren Spaß daran. Die beiden kleinen Wichte mit ihren Zipfelmützen, steigen auf den Berg um nach Wochen in den Berg zu kriechen und dort zu schlafen. Wie schön, wenn die Kleinen ihre Händchen unter die Wange legen und ein Schnarchgeräusch machen. Wer die Geschichte noch nicht kennt oder sich vielleicht nicht mehr genau erinnert, finden in diesem Buch sowohl den kurzen Text als auch eine Anleitung zum Mitmachen.
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Auf der linken Seite steht der kurze Satz und unten in kleiner Schrift die Anweisung, auf der rechten Seite ist ein einfaches Bild, dass den Satz darstellt. Mein Enkel ist 1 ¼ Jahr und kennt dies Geschichte schon gut, aber er hat sich das Buch einige Male angesehen und vor allem an dem Vogel und der Schnecke, die neben den Zipfelmützen-Männlein zu sehen sind, Spaß gehabt. Und da komme ich auch zu dem einzigen Manko des Buches, es ist leider nicht aus Pappe. Ich musste also immer schauen, dass die kleinen Hände, die immer blättern wollten, das Buch nicht zerstören. Dagmar Mägdefrau
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Coco Stolperbein

Jörg Hilbert
Insel
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Zunächst lernen wir Herrn Wichtig mit dem Dackelhund, der sein Auto hübsch putzt und Frau Richtig, die die Ordnung liebt und deren Rasen „nicht länger als ein Streichholz“ wachsen darf, kennen. Sie wohnen ohne große Berührungspunkte in einem Haus. Doch nach einer langen Bauzeit, die Frau Richtig sehr aufregt, zieht eine junge Familie in die neue Wohnung ein. Die dunkelhäutige, schwangere Mama, der weiße Papa und die kleine Coco finden die Wohnung toll. Coco entdeckt gleich den Garten als Spielplatz und „mischt Dreck und Zweig zu einem leckren Blätterteig.“mehr oder weniger lesen
Am Abend beschwert sich Frau Richtig „Es war so ruhig in diesem Haus!- Am besten, Sie ziehn wieder aus!“ Coco räumt also am nächsten Tag brav den Garten wieder auf und bemalt mit den Farben aus dem Keller das Haus und das Auto von Herrn Wichtig. Wie am Ende doch noch alles Gut wird, ist noch eine lange, witzige Geschichte. Ich kann allen nur raten, sie sich in Ruhe durchzulesen und die Fügung zum Guten, die der Autor sich hat einfallen lassen zu bewundern. Das weiße Cover mit der kleinen Coco und ihrer Katze, die sie auch im Buch begleitet, wirkt etwas unauffällig, aber sucht in der Buchhandlung danach. Denn ihr werdet schöne Bilder darin finden und wunderschöne, witzige Reime. Dagmar Mägdefrau
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Rotkäppchen

Attilio
Insel
Verlagsempfehlung ab 0 bis 36 Monate
Märchen haben uns immer wieder begleitet und im Moment werden sie in ganz neuen Formen und verändert angeboten. Dieses kleine Pappbilderbuch orientiert sich an dem Grimm’schen Märchen vom Rotkäppchen, das die Großmutter besucht. Der Text ist einfach gehalten und auch die Bilder sind klar umrandet und reduziert gezeichnet. Der Stil, der den italienischen Illustrator auszeichnet. Ohne Drohung sagt die Mutter einfach „Aber geh nicht in den Wald.“ doch “Rotkäppchen hörte nicht“.
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Ohne Text taucht der Wolf vor den Bäumen auf und rät auf der nächsten Seite Blumen zu pflücken. Als Rotkäppchen mit einem großen Blumenstrauß bei der Großmutter ankommt, liegt der Wolf im Bett. Und das Mädchen stellt die bekannten Fragen. Allerdings fragt sie nur nach dem „großen Mund“. Mir hat entsetzlich groß immer so gut gefallen. Der Jäger mit Gewehr und großem Messer hört das Schnarchen des satten Wolfes und befreit die beiden. Eine schöne kurze Geschichte, richtig für kleine Kinder, die so erstmals ein Märchen vorgelesen bekommen. Dagmar Mägdefrau
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Komm, wir zeigen dir unseren Wald

Constanze von Kitzing
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Nachdem es ein Wimmelbuch gibt, dass die Kita zeigt, werden wir im zweiten Teil in den Wald geführt. Die Kitagruppe macht sich mit der Erzieherin Nadine, den Erziehern Isaak und Aynur, so wie Thabos Papa Tshepo und Lillis Mama Sarah, die Baby Élian dabeihat, auf den Weg. Ein kurzer Text erklärt die Situation und Sprechblasen lockern die Bilder auf. Es sind viele Tiere zu sehen und die Kinder erkunden neugierig Fußspuren und sammeln Müll. Das Baby wird gestillt und ein paar Kinder steigen auf den Hochsitz.
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Eine Försterin pflanzt mit den Kindern kleine Bäume. Hinter den Zäunen können die Kinder Wildschweine mit ihren Jungen und Rehe anschauen. Ein älteres Paar mit Rollator kommt den Weg entlang. Am Bach wird ein Picknick gemacht, die Kinder versuchen zu angeln und erkunden die Umgebung. Dann beobachten die Kinder die Krabbeltiere auf der Wiese und legen ein Naturmandala. Zum Schluss geht es auf den Wald-Spielplatz. Besonders spannend ist der Weg über den Barfußpfad. Die Kinder werden Neues und Vertrautes in den Wimmelbildern finden und natürlich immer wieder etwas entdecken. Dagmar Mägdefrau
Themen: Wald & Bäume -
Ich lese!

Attilio
Insel
Verlagsempfehlung ab 0-36 Monate
Mit einfachen klar umrandeten Tierfiguren werden verschiedene Lesesituationen dargestellt. „Jemandem zuhören, der vorliest“ der große graue Hund liest dem kleinen Hund vor, der brav zuhört. „Am Sonntag lesen“ bedeutet wohl im Bett zu lesen, auf dem Klo lesen „lesen und dabei etwas wichtiges erledigen“. Der kleine Maulwurf, der aus seinem Loch kommt, liest „nach einem dunklen Moment“, die beiden Mäuse lesen gemeinsam.
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Man kann auch zwei Bücher gleichzeitig lesen, Freunden vorlesen, lesen, um einzuschlafen und “lesen, um jemand anderes zu sein“. Zu Schluss „ein Buch lesen und es dann verschenken“, das lohnt sich doppelt finde ich. Ein schönes kleines Buch über das Thema, dass mir so wichtig ist. Da die Bilder so einfach sind, kann man es sicher schon sehr früh den Kindern vorlesen. Allerdings sind die Blätter nicht verstärkt und man wird es den Kinderhänden noch nicht überlassen können. Dagmar Mägdefrau
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Herr Max und die schlaue Maus

Daniel Fehr
Isabel Große Holtforth
Loewe
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Dieses Pappbilderbuch berichtet von Maximilian Max, einen „vornehmen Herrn“, der sich sein Sonntagmorgenfrühstück freut. Als er dann den Teller mit dem Käse auf den Tisch stellt, erdeistet sich eine Maus, ihm ein Stück zu klauen. Das lässt sich Herr Max aber nicht gefallen und er jagd hinter der Maus her. Im Buch ist die Zimmertüre zu sehen, die sich öffnen lässt und durch die wir auf die nächste Seite schauen. So gelangen wir in ein gemütliches Lesezimmer, aber schon entwischt die Maus durch ein Bild und so kommen wir in die Küche, hier geht es durch den Schrank ins Treppenhaus.mehr oder weniger lesen
Wieder ist eine Türe zu öffnen, die führt in einen großen Abstellraum, hier ist der Ausgang eine Pendeluhr, durch den Uhrenkasten gelangt man in den Keller. Herr Max muss ich durch enge Rohre quälen und fragt sich, ob das der Käse wert ist. Schließlich entdeckt Herr Max einen Frühstückstisch in einem Gartenhaus, der seinem sehr ähnelt und die Maus hat endlich die ganze Käseauswahl am Esstisch im Haus für sich. Diese witzige Geschichte mit den Durchgängen ins nächste Zimmer macht richtig viel Spaß. Vielleicht ist der Text für manche Zweijährige noch etwas lang, aber die Bilder mit den zu öffnenden Türen kommen bestimmt gut an. Dagmar Mägdefrau
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Ich bin kein Schaf

Stephan Valentin
Denitza Mineva
Pfefferkorn
Leseempfehlung ab 2 Jahre
Obwohl das Cover ganz klar ein weißes Schaf zeigt, heißt der Titel „Ich bin doch kein Schaf!“ und genau diesen Satz lesen wir in diesem Bilderbuch auf fast jeder zweiten Seite. Es beginnt damit, dass alle Schafe frisches Gras fressen, doch unser Schaf sitzt am Tisch und isst Pizza. „Aber ich bin doch kein Schaf!“ ist unter dem Bild zu lesen. Es macht auch nicht „Määähhh“ sondern „Kikerikiii“, es will auch nicht in die Berge, es möchte lieber in die Karibik. Schützt sich nicht vor Regen, schläft nicht im Stall, pflegt nicht sein Fell und hört nicht auf den Hund des Schäfers.
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Da wenden sich die anderen Schafe ab und meinen, das Schaf gehöre nicht zu ihnen. In kleinen Bildern können wir die unterschiedlichen Gefühle des Schafes darauf anschauen. Doch dann kommt der Wolf und unser Schaf ermutigt die anderen zum Widerstand und so lesen wir „Wir sind nicht immer Schafe!“. Am Ende feiern alle zusammen und unser Schaf macht fröhlich mit. Wie selbstbewusst sich das Schaf gegen die anderen durchsetzt, ist bewundernswert, und wie schön, dass es trotz der zwischenzeitlichen Ausgrenzung, am Ende zusammen mit allen feiert. Schließlich hat es mit seinem Durchsetzungsvermögen die anderen dazu gebracht, dem Wolf die Stirn zu bieten. Klare einfache Bilder und ein ebensolcher Text bieten viel Spiel zur Diskussion. Dagmar Mägdefrau
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Kluck und der Kuckuck

Yvonne Hergane
Wiebke Rauers
Carlsen
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Mit großen Augen schauen sich Kluck, der junge bunt gefiederte Kranich, und der Kuckuck auf dem Cover an. Das Buch beginnt mit dem völlig verzweifelten Kluck, er hat seine ganze Familie verloren und alles Suchen hilft nicht. Während er sich überall verabschiedet hat, sind die anderen wohl schon gen Süden gestartet. Doch dann taucht der Kuckuck auf und will dem kleinen Kranich helfen. „Gemeinsam flattern sie auf einen Ast. Der biegt sich unter der Last.“ Diese und ähnliche wundervolle Sätze machen das Buch zu einem echten Bilderbuchschatz.
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Der Kuckuck bezeichnet seine Eltern als „Vergesser“, er wuchs bei einer Bachstelze auf. Als Kluck Jo trösten möchte, fallen beide vom Baum auf eine weiches Moosposter. Wie beide dort unten liegen, ist eine echte Augenweide. Kluck gibt Jo einen Regenwurm aus und beide „schnabulieren“ ihn. Im Wasser schauen die beiden Vögel auf ihr Spiegelbild, weil Kluck findet, dass die beiden sich ähneln. „Bei dir zeigt der Schnabel nach vorne und die Beine nach unten und die Flügel zur Seite. Mehr Ähnlichkeit geht gar nicht.“ argumentiert er. Da beiden Vögel nach Süden fliegen beschließen sie gemeinsam von einem Hügel loszufliegen. Hier gibt es ein witziges Missverständnis zwischen dreizehn und drei Zehen. Nach dem missglückten Start, taucht dann Klucks Mutter und die ganze Familie auf und sie sind bereit den Kuckuck mitzunehmen. Dieses Bilderbuch besticht durch seine wunderschöne Sprache, in die sich immer wieder kleine, feine Reime einschleichen. Die farbenfreudigen Bilder ergänzen da hervorragend. Da macht es gar nichts, dass junge Kraniche eigentlich kein so farbenfrohes Gefieder haben. Die beiden Vögel unterstützen sich gegenseitig und werde so zu echten Freunden. Ein Buch, das auf Anhieb überzeugt und das ich sicher oft begeistert lesen werde. Dagmar Mägdefrau
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Das kleine Nein-Schwein

Henrike Wilson
Hanser
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Diesmal ist es kein Pappbilderbuch, sondern ein Bilderbuch mit dünnen Seiten, man sieht dem Schwein auf dem Cover schon an, dass es alles verweigert. Obwohl die Mama liebevoll „Aufstehen, kleines Ferkel!“ ruft, will Ferkel nicht aufstehen, es will einfach im warmen Bett liegen bleiben. Auch Waschen und Zähne putzen will es nicht „Nein!“ Selbst seinen Brei will es nicht essen. Trotzig sitzt es vor dem Teller mit Brei und Erdbeeren. Das Ferkel will sich auch nicht anziehen und den Helm aufsetzten.
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Es ruft immer nur „Nein!“ Da packt Mama ihn in Unterhose und Helm in den Fahrradsitz und bei Wind und Regen geht es in den Kindergarten. Dort spielen schon alle und Ferkel ist kalt und hungrig. Wie schön, dass Mama kommt und ihn gleich in den Arm nimmt. Morgen wird sicher nicht wieder ein „Nein-Tag“ werden. Dazu sagt Ferkel „Nein!“ Besonders schön ist der Satz „Am Abend, als Mama Ferkel ins Bett bringt, ist alles wieder gut.“ Manche Tage sind nun mal „Nein-Tage“ aber schön sind sie für alles nicht. Da tröstet so ein Bilderbuch mit schönen Bildern und kurzen Texten sehr. Dagmar Mägdefrau
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Hauptsache, wir vertragen uns wieder

Heidemaie Brosche
Jana Moskio
mvgverlag
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Nach „Und trotzdem habe ich dich immer lieb“ geht es diesmal um die Wut, die der kleine Biber hat. Zu Beginn wendet sich die Autorin Heidemarie Brosch an die Eltern erklärt einiges zum Thema „Wut“. Sicher ein hilfreicher Text, der die Wut als ganz natürlich erklärt. Danach beginnt die Geschichte des kleinen Bibers, der nicht so gerne aufstehen möchte und deshalb zu spät in den Kindergarten kommt. Immerhin hat Mama ihm „Honigklee-Klöße“ versprochen, darauf freut er sich schon und das besänftigt kurzfristig seine Wut. Mama will nicht warten, bis er sich die Schuhe zugebunden hat. „Da stampft er mit dem Fuß.“
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Auf dem Bild kann man ganz genau sehen, wie wütend der Kleine ist. Durch sein spätes Eintreffen spielen die Kinder schon miteinander und der kleine Biber muss alleine mit seiner Giraffe im Sand spielen. Als sich die anderen Kinder über ihn lustig machen, spürt er „wie die Wut in ihm riesengroß wurde.“ Als Mama ihn abholt und die versprochenen Klöße vergessen hat kommt die Wut geballt heraus. „Er trampelt mit beiden Beinen, heult laut und warf sich schließlich auf den Boden.“ Am Ende muss Mama ihn nach Hause tragen und kommt dabei ganz schön außer Atem. Als er erschöpft auf der Couch liegt, wird er wieder ruhiger und die Wut kleiner. Als Mama dann Verständnis für sein Wut zeigt und von Situationen erzählt in der auch sie wüten wurde, beschließen die beiden zusammen die Klöße zu kochen. „Hauptsache…wir vertragen uns wieder.“ Da liegen sich die beiden wieder in den Armen. Wut kenne ich aus eigener Erfahrung und auch aus der Kindheit meiner Tochter. Ich glaube dieses Buch hätte uns ein wenig helfen können, wenn wir beide nur noch wütend waren. Allerdings haben auch wir uns immer wieder vertragen und uns am Ende oft weinend in den Armen gelegen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Streiten/Vertragen/Konflikte -
Wovon träumst du? Die tollpatschige Giraffe … und der verlorene Traum

Julia Nüsch
Kindermann
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Die Giraffe Annette hat ihren Traum, den sie in der Nacht geträumt hatte, vergessen, deshalb lehnt sie an einem Baum und schaut in die Ferne. Als sie dem Fuchs Rainer Marie davon erzählt, hat er gleich einen Ratschlag parat. Doch Annette springt nicht leichtfüßig, sie stolpert und landet auf dem Bauch. Heinrich, der Frosch empfiehlt singen, aber Annette landet nur im Wasser. Das Schaf William verstrickt die eigene Wolle, aber Annette ist so ungeschickt, dass sie einen Knoten in ihren Hals macht.
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Auch Johann Wolfgang und Astrid, die Insekten, können nicht helfen. Theodor, das Nashorn, baut eine Wippe und als die beiden sie nutzen, kommen alle Tiere dazu. Leider kommt es wieder zu einem Unglück und die Tiere landen oben im Baum. Dort finden sie ein Art Decke, die Annette an ihren Traum erinnert. So träumen alle gemeinsam und es „war einfach fantastisch!“ Schöne verträumte zarte Bilder und eine Freundschaftsgeschichte, die in einem gemeinsamen Traum endet: „Giraffenstark!“ Die Geschichte ist vielleicht für einige Dreijährige etwas lang, doch man kann zunächst etwas kürzen und die fantastischen Bilder anschauen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Schlaf/Einschlafen/Nacht

