• Die kleine Hummel Bommel und die Zeit

    Die kleine Hummel Bommel und die Zeit

    Britta Sabbag

    Maite Kelly

    Joëlle Tourlonias

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Es gibt bereits einige Bücher, die sich um die kleine Hummel Bommel drehen. Heute sitzt er mit Mama und Papa am Bahnhof und wartet auf Oma Hummel. Doch der Zug kommt einfach nicht und deshalb hat Bommel Zeit sich umzusehen und der Frage, warum vergeht die Zeit so langsam? nachzugehen.
    Da trifft der auf Maria Marienkäfer, die findet, dass ihre Kinder viel zu schnell groß wurden, auf Falter, die ihm zeigen, dass Zeit kostbar ist und man sie nicht festhalten kann.

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    Emil Einstein, die Eintagsfliege meint, es komme darauf an, mit wem man die Zeit verbringt. An einer großen Tafel steht ein Gedicht, in dem es um die Zeit geht. „Zeit ist jetzt. Zeit ist Leben- unsere Zeit ist jetzt…“ 
    Danach macht Bommel sich auf und spielt mit seinem Freund, wieso das am Bahnhof möglich ist hat mich sehr verwundert. Dann kommt die Oma und Bommel freut sich „Endlich bist du da!“ Zu Hause ist Bommel schnell müde und Oma meint: „Solche schönen Momente wie jetzt, bleiben für immer im Herzen“

    Die Zeichnungen sind einfach nur niedlich, man möchte alle Figuren sofort knuddeln. Vielleicht ist es ein bisschen viel Philosophie für Dreijährige. Das Gedicht ist schon ein wenig schwierig zu verstehen. Alles ist nicht so ganz neu, da gibt es ein Buch von Knister, dass ich meinen Kinder vorlas und auch da kamen Fliegen vor mit Namen wie Willi Wirsing und die Probleme der Eintagsfliegen wurden von Martin Baldscheit in „Nur ein Tag“ ausführlich beschrieben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Fühl mal, such mal – Mein großes Wimmelbuch

    Fühl mal, such mal – Mein großes Wimmelbuch

    Illustrationen von Yayo Kawamura

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Die Figuren, wie den Pinguin Pipo kennen wir bereits aus anderen Büchern. Auch die Möglichkeit, dass man die Figuren durch eine kleine Samtschicht fühlen kann, hat sich bewährt. Hier ist es nicht ganz so einfach, aber die Kleinen haben ja oft einen besseren Blick für Details als wir Erwachsenen.
    Es sind schon ganz schön viele Pinguine auf der ersten Doppelseite und die Aufgabe ist es den Pinguin zu finden, dem es zu laut ist.

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    Und wirklich in der dritten Reihe hält sich einer die Ohren zu. Als kleine Hilfe kann man ihn fühlen. Aber es gibt noch zusätzliche Aufgaben, für die es keine Hilfe gibt.
    Auf der nächsten Seite sieht am Wale, eine Krake und viele ganz kleine Fische. Da ist es nicht einfach den zu finden, der gegen den Strom schwimmt.

    Die Frage der nächsten Seite ist „Welche Biene hat Punkte?“, auch da ist es nicht so einfach, so viele Bienen schwirren herum und was die alles so tun…

    Mäuse, Katzen und Eulen sind auf den nächsten großen Seite vertreten. Das Buch ist aus Pappe und kann sicher was vertragen, denn die Kinder werden es häufig anschauen, weil es so viel zu bieten hat.

    Dagmar Mägdefrau

  • Guck gack ga! Wer kommt denn da?

    Guck gack ga! Wer kommt denn da?

    Gökçe İrten

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Zunächst spielen drei Hühner Schach, der Text dazu: „gack gak“, „gak putt“ und „guck matt“. Dann taucht rechts im Bild ein Huf auf. Aufregung bei den Hühnern „gack, GAAK…“. Mit Hilfe von Stelzen versuchen die Drei sich dem Tier zu nähern. Leider klappt das nicht und das schwarze Huhn fällt runter „GAAA PUT“. Dann gehen sie mit einer Leiter ans Werk. Auch das scheiter, die Hühner und die Buchstaben fliegen durcheinander.

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    Wie sehen jetzt schon den Hals des Tieres. Mit Seilen wird ein Trampolin herbei geholt.  Auch das ist nicht von Erfolg gekrönt „pööl, puk“. Dann wird weiter beratschlagt und die Seite ist voll von Hühnersprache. Dann hat ei Huhn eine Idee und es kommt mit einer Flüstertüte. Mit einem „KIKERIKIEEE“ wird das große Tier angesprochen. Und wirklich, die Giraffe beugt sich zu den Hühnern herunter „hö, pip pip, gluck“. Aber da kann man noch eine Seite ausklappen und was ist das für ein Fuß?

    Beim Vorlesen kam ich mir ziemlich albern vor, da die Texte immer nur hühnermäßig sind. Aber die Bilder sind sehr aussagekräftig und man kann die Kinder einfach erzählen lassen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Wenn 10 kleine Burggespenster träumen…

    Wenn 10 kleine Burggespenster träumen…

    Susanne Göhlich

    orell füssli

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die Seiten des Pappbuches sind nicht ganz so dick, dafür elastisch. Obern an den Seiten gibt es Reiter mit einem zur Seite passenden Gegenstand. Die Doppelseiten beschreiben einen Traum und der Text besteht aus einem Vierzeiler.
    Jedes der kleinen Burggespenster hat einen Traum, so ist Raffi eine Pirat (Piratenfahne), Martis verteidigt mit seiner Boxkunst die Geißlein gegen den Wolf (Boxhandschuh), Bibbi fährt U-Boot (Fisch) und Onkel Oskar kauft einen Teppich auf dem Orientbasar (Zauberlampe).

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    Da der Teppich fliegen kann, sehen wir auf der letzten Seite die Gespenster schlafend auf dem Teppich.

    Auf allen Seiten gibt es viel zu entdecken, die Themen sind so vielfältig und es gibt sicher viel dazu zu erzählen und zu erfinden. Da kann noch viel Fantasie entwickelt werden beim Lesen und anschauen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Hinten und vorn – Alles, was hüpft und rennt

    Hinten und vorn – Alles, was hüpft und rennt

    John Canty

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Wie bei dem gleichnamigen Buch „Alles krabbelt und fliegt“ geht es auch darum Tiere anhand ihrer Hinterteile und einigen Informationen zu erkennen. „Ich habe einen weißen Puschelschwanz“ ist einer der Tipps zum grauen Tier, von dem wir nur das Hinterbein und den erwähnten Schwanz sehen. Auf der nächsten Seite schaut uns den Kaninchen entgegen. Schlange, Tiger, Fisch und Nashorn sind als nächstes zu erraten.

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    „Ich bin riesig.“ Ist die Ansage und zu sehen ist ein Mäuseschwanz, auf der nächsten Seite ist ihr Vorderteil, aber auch das Hinterteil eines Elefanten zu sehen. So sind auch kleine Gags in dem Buch zu finden. Es gibt noch viele unterschiedliche Tiere zu erraten und am Ende heißt es u.a. „Jeden Tag lerne ich etwas Neues. Ich bin…. ICH!“ 

    Die Aquarellbilder in dem Buch sind realistisch gezeichnet und wunderschön anzusehen. Der Einband hebt die Tiere lackiert hervor. Die Kinder raten mit Begeisterung der Tiere und lernen dabei spielerisch Neues. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Hinten und vorn – Alles, was krabbelt und fliegt

    Hinten und vorn – Alles, was krabbelt und fliegt

    John Canty

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Bilderbuch hat wunderschöne Aquarell Zeichnungen von den Tieren und gibt in kurzen Sätzen Informationen zu dem zu erratenden Tier. „Ich wohne in einem Volk. Ich mache Honig. Ich kann stechen.“ Gleich daneben sehen wir zu dem Text „Ich bin eine…“ das braun-gelb gestreifte Hinterteil der Biene. Auf der Nächsten Seite ist der andere Teil des Insekts zusehen und noch zwei andere Exemplare und natürlich das Lösungswort „Biene“.

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    Über Marienkäfer und Stechmücken geht es zur Raupe. Da kann es gleich weitergehen mit „Ich war einmal eine Raupe“ und danach werden Raupen in den unterschiedlichen Verpuppungsstadien abgebildet und ein Stück eines Schmetterlingsflügels. Auf der Lösungsseite sehen wir einige bunte Falter. Das häufigste Insekt der Welt ist der Käfer und mit Millionen anderen leben Ameisen zusammen. 

    In diesem Buch lernen die Kinder beim Rätseln schon eine ganze Menge über die Tiere. Die Natürlichen Bilder bringen die Tiere ebenfalls näher. Der größte Spaß ist aber sicher das Raten und ich denke bald können die Kleinen auch die Erwachsenen befragen. 

    Es gibt auch ein zweites Buch „Alles, was hüpft und rennt“.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Buch – Dinosaurier

    Mein großes Buch – Dinosaurier

    Bilder von Natasha Durley

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ein Din-A 4 Pappbilderbuch mit bunten Farben und vielen Dinosaurier-Bildern. Es beginnt mit gigantischen Hörnern und einem kurzen Text zu diesem „großen, trägen Pflanzenfressern“.  An jedem Bild steht der schwierige Name des Sauriers und es wird gefragt, „Welcher Dinosaurier hat ein Horn auf der Nase und scharfe, weiße Zähne?“ Es ist gar nicht so leicht den richtigen zu finden.

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    Danach sind die Exemplare mit den furchterregenden Zähnen abgebildet, diesmal suchen wir den „Saurier mit den pinken Flügeln“. Im weiteren Verlauf geht es um fantastische Flügel, stolzen Kopfschmuck, geniale Schnäbel, unglaubliche Rüstungen, flinke Flossen, lang Hälse, tolle Segel und Stacheln und gruselige Krallen. Auf der letzten Doppelseite lernen wir noch pelzige Säugetiere kenne, die damals schon gelebt haben. „Welches Tier der Urzeit gefällt dir am besten?“ lautet die letzte Frage. 

    Dinosaurier sind für Kinder immer faszinierend und hier können sich die Kleinen schon mit der Materie befassen. Das Pappbuch kann man ihnen schon allein in die Hand geben und sicher kennen die Kinder ganz schnell die schwierigen Namen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Paddington macht einen Ausflug

    Paddington macht einen Ausflug

    Michael Bond

    R. W. Alley

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Schon auf dem Cover lacht uns der süße kleine Bar im Dufflecoat  und mit rotem Hut entgegen. Er besucht Mr Gruber, der ihn zu einer Taxifahrt einlädt. Es geht quer durch London und Paddington sitzt gespannt auf der Rückbank. Mr Gruber gibt ihm eine Trillerpfeife, damit er, sollte ein Problem auftauen, damit Mr Gruber herbei rufen kann.

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    Ihr Ziel ist die St.-Pauls-Kathedrale. Sie gehe n in die Flüstergalerie  und Paddington legt sich zu den Schulkindern auf den Boden um den höchsten Punkt des Gebäudes sehen zu können, Unter der großen Kirche ist Einkaufscenter und ein Café, hier gönnen sich die beiden ein zweites Frühstück. Dann lernt der kleine Bär noch die Jungen vom Chor kennen. Zurück geht es mit dem Taxi und Paddington ist froh, dass er nicht nur eine Postkarte gekauft hat, sondern gleich ein ganzes Buch. Denn das Erlebte hätte sonst keinen Platz gehabt. Wo und warum Paddington seine Trillerpfeife gebraucht hat, das müsst ihr selber lesen.

    Schöne Zeichnungen untermalen die interessante Geschichte. Sicher macht es neugierig auch mal diese schöne Kathedrale zu besuchen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der große Löwe und die kleine Maus

    Der große Löwe und die kleine Maus

    Annabell Blackledge

    Chris Jevons

    nach einer Fabel von Äsop

    orell füssli

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein besonderes Pappbilderbuch erzählt eine alte Fabel. Einige Seiten sind in der Form dem Gezeichneten angepasst. So hat schon das Cover die Form des Löwenkopfes. Zwischen den nächsten beiden Seiten ist wieder der Löwenkopf zu sehen, diesmal auf der einen Seite mit geschlossenen Augen und der Maus auf der Nase, die andere Seite zeigt den Löwen mit offenen Augen und die Maus in seiner Pranke. Aber er verschont die Maus, weil sie ihm sagt, dass sie ihm vielleicht mal helfen wird.

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    Das findet der Löwe komisch und er „brüllt vor Lachen“. Aber schon bald gerät er in das Netz des Jägers und die kleine Maus kann ihn daraus befreie. Die Moral: Auch jemand SEHR KLEINES kann GROSSES bewirken. Das ist natürlich für alle Kleinen ein hoffnungsvolles Resümee. 

    Was mir besonders gut gefällt sind dies ausgeschnittenen Zwischenseiten, das gibt dem Buch einen dreidimensionalen Charakter. Eine tolle Idee! Die Moral der kleinen Fabel ist natürlich auch interessant, zumal die Kleinen oft nicht so erfolgreich scheinen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der schnelle Hase und die langsame Schildkröte

    Der schnelle Hase und die langsame Schildkröte

    Annabell Blackledge

    Chris Jevons

    nach einer Fabel von Äsop

    orell füssli

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein besonderes Pappbilderbuch erzählt eine alte Fabel. Einige Seiten sind in der Form dem Gezeichneten angepasst. So hat schon das Cover die Form eines Baumes.
    „Es war einmal ein SCHNELLER Hase… und eine LANGSAME Schildkröte.“ Natürlich will der Hase ein Wettrennen machen und er rennt „in einer Staubwolke“ davon. Zwischen den beiden Seiten, sehen wir den Baum mit einem Stück der Landschaft, das führt dazu, dass man vor dem Blättern dieser Zwischenseite den Hasen links und nach dem Blättern rechts auf der Seite sehen kann.

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    Nach dem vielen Rennen und mit dem großen Vorsprung macht der Hase erst mal Rast und schläft ein. So kommt es, dass die Schildkröte am Ende gewinnt. 

    Die Texte sind kurz und klar und am Ende heißt es „LANGSAM und stetig ist besser als SCHNELL und unaufmerksam.“ Was mir besonders gut gefällt sind diese ausgeschnittenen Zwischenseiten, das gibt dem Buch einen dreidimensionalen Charakter. Eine tolle Idee! Die Moral der kleinen Fabel ist natürlich auch interessant, zumal wir ja immer auf schneller getrimmt werden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Tipp-Tapp Tiger traut sich was

    Der Tipp-Tapp Tiger traut sich was

    Philippa Leathers

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Wenn der Tiger durch den Dschungel streift, nimmt jedes Tier reis aus. Wenn der kleine Tiger erscheint, bemerkt ihn niemand, ganz gleich, was er macht. Sein großer Bruder traut ihm nicht zu, dass er ein einziges Tier erschrecken kann. „Tipp, tapp, tipp, tapp..“ schleicht er sich ganz leise an, aber keiner fürchtet sich.

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    Weder das Wildschwein, noch der Elefant und auch die Affen lachen ihn nur aus. Traurig schleicht er sich an einen Tümpel und als er sein Spiegelbild sieht, erschrickt endlich einer….er selbst. Mit einem Lächeln und viel Selbstironie berichtet er seinem Bruder davon.

    Schöne Zeichnungen mit einem kleinen Tiger dessen TrippTrapp-Schritte man darin gut wieder findet. Der schelmische Gesichtsausdruck des Tigers gefällt mir sehr gut und passt so schön zur Geschichte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hör mal rein, wer kann das sein? – Im Winter

    Hör mal rein, wer kann das sein? – Im Winter

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Fünf Wintertiere werden uns in dem Pappbuch vorgestellt. Links ist ein kleiner Text, der beim Eisbären mit der Aufforderung endet: „Streichle mal sein weiches Fell, dann hörst du es!“. Auf der rechten Seite sind einige Bilder der Tierart abgebildet. Ein ausgewachsener Bär auf allen vieren und auf den Hinterbeinen, daneben eine Mutter mit ihren Bärenkindern und ein Junges, dessen Rücken ein kleines Stück Fell zum Streicheln anbietet.

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    Man muss nicht sehr feste streicheln, das gelingt also auch kleinen Fingerchen um das Brummen des Bären zu hören. Bei handelt es sich wohl um den Originalton nicht um ein menschliches nachgemachtes Brummen. So lernen wir den Schlittenhund, den Pinguin, den Elch und den Polarfuchs kennen.
    Die letzte Seite ist aufgrund der Technik sehr dick und hinten können wir die Batterie ausschalten und auch auswechseln. 

    Die Bücher dieser Reihe gibt es mit unterschiedlichen Themen. Etwas preiswerter auch als Miniversion. Besonders Kinder, denen ein Bilderbuch ohne Animation zu langweilig ist, kann man mit diesen Büchern locken. Wenn ich fremden Kindern vorlese habe ich mit Büchern, die mehr können, gute Erfahrungen gemacht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Was mag in der Windel sein? Klapp auf – schau rein

    Was mag in der Windel sein? Klapp auf – schau rein

    Guido van Genechten

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Kinder mögen es unter Klappen in Bilderbüchern zu schauen und sie mögen es über Stoffwechselprodukte zu sprechen. Dieses Buch aus Pappe verein beide Vorlieben in einer humorvollen Form.
    Die neugierige kleine Maus fragt andere Tiere, ob sie mal in deren Windel schauen darf. Beim Hasen findet sie „sieben Hasenköttelchen“, bei der Ziege einen „ganzen Haufen schöne schwarze Köttel“, beim Hund eine „dicke Hundewurst“ und so geht es weiter.

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    Am Ende wollen alle Tiere auch in die Windel von Mausi schauen. Doch die ist leer, mause geht aufs Töpfchen und mach dort „Pipikackaeinfach!“ ihre Köttelchen. Auf der letzten Doppelseite können wir die Tiere sehen, wie sie alle auf dem Töpfchen sitzen. „Ja klar! Das ist doch viel besser als eine Windel!“

    Ich finde das Thema Sauberkeitserziehung wird hier sehr schön und mit viel Humor da gestellt. Und am Ende ist alle Pipikackaeinfach!

    Dagmar Mägdefrau

  • Du schaffst das!

    Du schaffst das!

    Zapf

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 0 bis 99 Jahre

    Ein herrlich positives Buch mit wunderschönen Bildern.
    Der Titel sagt schon alles. Ein Stachelschwein mit riesigen Augen und einer grünen Badehose findet das Leben schön, aber das dicke Walross mit dem Streifenpullover isst Maiskolben. Trotz vieler Versuche kann das Stachelschwein sein Ziel, den Maiskolben zu ernten, nicht erreichen.

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    Die Bilder dazu sind einfach köstlich. Er muss feststellen, alleine schafft er es nicht. Aber er ist nicht alleine….er hat wunderbare Freunde, die ihm helfen.

    Ein wundervolles Buch über Freundschaft, dass sicher mehr etwas für Erwachsene ist. Vielleicht ein Geschenk für einen lieben Freund?

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Grolltroll

    Der Grolltroll

    Barbara van den Speulhof

    aprilkind

    Stephan Pricken

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Kurze Texte, in denen die Buchstaben der Worte, die der Grolltroll wütend von sich gibt groß und dick gedruckt sind. Die Bilder sind wunderschön und bunt gemalt. Sie begleiten den Text bestens.
    Der kleine Troll, lebt in einer schönen Landschaft zusammen mit seinen Freunden. Er möchte sich gerne ein Haus bauen und hat eine genaue Vorstellung davon. Leider geht der Bau schief und der Troll wird sehr böse, als auch kein Apfel vom Baum fällt und seine Papierschiffe nicht schwimmen wollen, zum guten Schluss ein dicker Stein nicht weichen will, wird er so wütend, dass er zum Grolltroll wird.

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    Vor Wut kann er auch nicht schlafen und vergrault mit seinem ständigen Groll seine Freunde. Erst als diese weggehen, merkt er wie langweilig es ohne Freunde ist.So entschuldigt er sich und die Freunde spielen wieder mit ihm zusammen.

    Ein schönes Buch über die Wut, die sich bei den Kindern immer wieder anstaut und mit der Entschuldigung bei den Freuden bietet sie auch eine Lösung für die kleinen Wüteriche an.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das große Burgfest – Ein Wimmelbuch mit den 10 kleinen Burggespenstern

    Das große Burgfest – Ein Wimmelbuch mit den 10 kleinen Burggespenstern

    Susanne Göhlich

    orell füssli

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Im Einband lernen wir die 10 Burggespenster kennen, alle sehen anders aus, eines ist sogar schwarz. Auf der ersten Seite folgt ein Querschnitt der Burg. Auf drei Etagen sehen wir, was die Gespenster gerade treiben. Ganz oben ist eine Turnhalle zu sehen, darunter ein Bad mit Waschküche und im Keller gibt es ein großes Heulager.

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    Es ist viel zu sehen und die Gespenster sollte man beim Namen kennen und hier wieder finden. So geht es über einen Bauernhof, eine Küche und ein Wohnhaus zum Schlafsaal der Gespenster. 

    Das Buch ist aus fester Pappe und hält sicher etwa aus, die Bilder sind nicht ganz so klein, da können auch kleine Kinder schon mit suchen. Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit vielen Geschichten, die man dazu erzählen kann.

    Dagmar Mägdefrau

  • Was spielt die Maus?

    Was spielt die Maus?

    Eva Muszynski

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Zunächst sitzt Matilda, die Maus oben auf einer gelben Rutsche. Auf der nächsten Seite sehen wir, dass sie den Hals einer Giraffe hinunter rutsch. Gabi, die Giraffe wundert sich, dass sie eine Rutsche ist. Der Elefant Erwin wird zum Trampolin, nur Kurt das Krokodil möchte kein Kletterweg sein. Er will heute nicht spielen. 

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    Die Bilder zeigen nur das Wesentliche, die Texte sind ganz kurz. Aber die Geschichte spiegelt die Welt der kleinen Kinder wider. Da wird ein Erwachsener gerne zum Spielgerät und manchmal ist es so, dass es dem Erwachsenen nicht gefällt.

    Ein kleines Pappbilderbuch mit runden Ecken erzählt von der Maus. Das Material sieht aus, wie Recyclingpapier und ist nicht, wie andere Bilderbücher, glänzend. Dieses fühlt sich an wie Karton, etwas rau. Ich weiß nicht, wie es sich verhält, wenn Kinder es in den Mund nehmen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Hase, der ängstliche Bär und das große Geheimnis

    Der kleine Hase, der ängstliche Bär und das große Geheimnis

    Steve Smallman

    Caroline Pedler

    Brunnen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Der kleine graue Hase mit den süßen rosa Fußsohlen schleicht sich Nachts in den Wald um den „Großen Pelzigen“ zu suchen. Und prompt begegnet ihm der Bär. Er will dem Hasen gerne bei der Suche helfen und da er keinen Namen und keine Freunde hat, hilft der Hase da aus.

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    Da er Kleiner Paul heißt, wird der Bär Großer Paul genannt und ein Freund will der Hase ihm auch sein. Schnell stellt sich heraus, dass der Bär ein Angsthase ist, aber als der Fuchs dem Hasen gefährlich wird, kann er doch ganz laut brüllen. 

    Eine Geschichte über ein ganz besondere Freundschaft, über Groß und Klein, mit wunderschönen Bildern und stimmigen Farben.

    Dagmar Mägdefrau