• Der kleine Drache Kokosnuss auf Reisen – Sammelband 11

    Der kleine Drache Kokosnuss auf Reisen – Sammelband 11

    Ingo Siegner

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Rücken des Gründrachen sitzen der Drache Kokosnuss, das Stachelschwein Mathilda und Jojo, der Affe. Zusammen fliegen sie nach Afrika. Aber das ist erst die zweite Geschichte, da wollen alle zusammen in Afrika noch Abenteuer erleben. 
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    So interviewt Mathilda eine Löwenfamilie, was nicht ganz ungefährlich ist und dann geraten alle in die Falle eines schwarzen Leoparden, dieser Panter hat ein Problem und Kokosnuss Plan B hilft bei der Lösung. 
    Im ersten Band reist Kokosnuss zusammen mit seiner Freundin Lulu um die Welt. Denn sie müssen den Fressdrachen Oskar und das Stachelschwein Mathilda retten, die der Murks entführt hat. Er stellt Oskar zur Schau und nimmt eine Menge Eintrittsgelder ein, erst recht, als sich herausstellt, dass der kleine Drache schreiben kann. Mathilda schafft es immer wieder Briefe an Kokosnuss zu schreiben, die er nach Nennung eines Codewortes von immer andren Personen erhält. So kommen wir nach London, Paris, Pisa, Peking und zu den Ureinwohnern Nord-Amerikas.
    Kurze Kapitel, große Schrift und viele schöne bunte Bilder machen diesen Doppelband zu eine Lesevergnügen für Erstleser, aber auch das Vorlesen macht Spaß.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der wilde Räuber Donnerpups – Die vergessene Goldmine- Band 1    

    Der wilde Räuber Donnerpups – Die vergessene Goldmine- Band 1    

    Walko

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Nach den Bilderbüchern über den Räuber Donnerpups, der mit seinem Pupsen die Feinde abschreckt, gibt es jetzt dieses Buch für Erstleser. Auf dem Cover sehen wir die ganze Truppe, vorneweg Donnerpups und hinter ihm seine Bande. Anhand der Steckbriefe kann man sehen, wer alles dazugehört. 
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    Opa Rappelbeck hat ein Tagebuch geschrieben und Donnerpups hat das zerfledderte Buch in einer Kiste entdeckt. Robin muss ihm das Gekritzel vorlesen und es geht da um eine Goldmine. Der Opa hat den Weg dorthin genau beschrieben und natürlich macht sich die Räuberbande auf den Weg, um den Schatz zu finden. Obwohl der Eingang der Mine inzwischen verschüttet ist, steht in dem Buch, wo sich ein anderer Eingang befindet. Es ist auch die Rede von einer alten Lore, die der Räuberhauptmann gerne kennenlernen möchte. Fröhlich machen sich alle auf den Weg, zur Gruppe gehört auch das Hexlein Simsibim, eine clevere und tapfere kleine Kräuterhexe, die weiß, wie sie Donnerpups behandeln muss. Zuerst geht der Weg hinter einem Wasserfall entlang, dann zum Drachenkopf und hier treffen sie auf das erste Problem. Wie der Opa das Gold versteckt hat, hat mir sehr gut gefallen und dass wenig gepups wurde auch.
    In acht Kapiteln wird die spannende Räubergeschichte erzählt, es gibt reichlich bunte Bilder und die Schrift ist etwas größer gedruckt. So ist das Buch gut lesbar und sicher lädt es zum selbst lesen ein, etwas Erfahrung im Lesen würde ich aber doch voraussetzten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Entführung im Drachenwald – Leselöwen Comics 1. Klasse

    Entführung im Drachenwald – Leselöwen Comics 1. Klasse

    Barbara van den Speulhof

    Kurzi Shortriver

    Loewe

    Leselöwen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Theo sitzt auf dem Rücken seines Drachenfreundes Kokolo und sie eilen Lennox, das Drachenkind zu retten. Ein Cover, das neugierig auf das Abenteuer der beiden macht.
    Dann lernen wir erstmal alle kennen, die im Buch eine Rolle spielen.
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    Der erste Kapitel verrät uns „Theos Geheimnis“, ein wenig ahnen wir es schon, denn einen Drachen zum Freund zu haben, ist ja nicht alltäglich und deshalb bleibt es wohl besser ein Geheimnis. Selbst Theos Papa erfährt nichts davon. Mitten in der Nacht gibt es „Alarm!“. Kokolo weckt Theo, denn der kleine Lennox wurde von dem Adler Malo, „dem schlimmsten Vogel im Drachenwald!“, entführt. Natürlich fliegen die beiden gleich los, um ihn zu finden. Zum Glück gibt es im Wald viele Tiere, die den beiden helfen.
    Dieses Erstlese-Buch ist in Comicform gestaltet und damit sind die kurzen Texte mit den dazugehörigen Bildern sehr gut zu lesen. Die große Schrift und die, für einen Comic, großen Bilder, erleichtern das Verständnis sehr. Ich werde das Buch gleich in den nächsten Tagen an unserm Erstklässler testen und ich bin überzeugt, dass er das Buch selbst lesen kann.
    Ich schließe mich den Lehrer*innen an, die auf dem Cover das Buch empfehlen. Ich kann nur sagen: Ein überzeugendes Erstleserbuch voller Spannung.

    Dagmar Mägdefrau
  • Theo und Leo – Die Meisterdetektive

    Theo und Leo – Die Meisterdetektive

    Sabine Ludwig

    Ute Krause

    Cbj

    Theo und Leo

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Theo hat eine Mutter, die ihm nicht all zu viel erlaubt, das meiste wird mit seiner Allergie erklärt. Jetzt hat sein Vater ihm einen Detektivkoffer geschenkt und zusammen mit Leo „mit ohne -nie“ hat er ein Detektivbüro eröffnet. Da taucht schon der erste Fall auf. 
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    Flora, die ihr Vater gerne „Fräulein“ nennt, wenn sie etwas ausgefressen hat und die deshalb Fräulein Flora genannt wird, wird verdächtigt, Mutters Bulette gegessen zu haben. Theo will den Fall durch Nachdenken lösen, doch Leo wird aktiv und kann beweisen, wer der Dieb war.
    In der zweiten Geschichte erzählt Fräulein Flora von ihrem Onkel aus Amerika, mit dem sie die Nachmittage verbringt. Leo ahnt, dass da etwas nicht stimmen kann, als sie Flora besuchen will. Zusammen mit Theo sucht sie nach der Freundin und erlebt eine Überraschung.
    Für Theo ist der letzte Fall ganz klar, natürlich hat der grässliche Robert, der ihm die Nase blutig gehauen hat, auch das goldene Feuerzeug gestohlen. Und wieder ist es Leo, die diesen Fall löst und herausfindet, wo das Feuerzeug ist.
    Drei Bände in einem Buch und jede Geschichte ist humorvoll und spannend erzählt. Besonders die gewitzte Leo ist eine tolle Detektivin und auch eine zuverlässige Freundin voller Verständnis. Die vielen pfiffigen Bilder machen die Geschichten noch lesenswerter.

    Dagmar Mägdefrau

  • Brandgefahren im Haus

    Brandgefahren im Haus

    Karin Jenta

    Marie Zippel

    Zaradiso Verlag

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Kurzgeschichten zum Nachdenken und für das richtige Verhalten bei Bränden
    In der ersten Geschichte sitzt die Familie bei einem Gesellschaftsspiel, als der Rauchmelder piepst. Zum Glück ist es ein Fehlalarm, aber der Vater nimmt es zum Anlass, den Kindern die Funktion dieses Gerätes zu erklären und den Rauchmelder auszutauschen.
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    Die vierzehnjährige Marie möchte für sich und ihre Freundin etwas kochen, doch nach dem Erhitzen des Fettes wird sie durch einen Anruf abgelenkt und als sie zurückkommt, sieht sie die Flammen in der Pfanne. Sie und ihre Freundin handeln richtig und rufen die Feuerwehr. Ein Hund rettet eine alte schwerhörige Dame, als ein Kabel unter dem Fernseher Feuer fängt. Zufällig hören zwei Kinder den Rauchmelder eines alten alleinstehenden Herren und alarmieren die Feuerwehr. Ein Handy erhitzt sich beim Aufladen so sehr, dass es den Rauchmelder auslöst. Der Vater, der Kindergeburtstag feiert, reagiert sofort, so können alle beruhigt weiterfeiern. Der zwölfjährige Julian wirft Zeitungen in den brennenden Ofen, als ein Funke auf seinen Pullover springt. Er kann das Feuer durch Rollen auf dem Boden löschen und sein Freund ruft die 112 an. So kann die Feuerwehr den Zimmerbrand löschen. 
    Die kurzen Geschichten beschreiben mehr oder weniger gefährliche Situationen und die Kinder lernen, dass es gut ist, schnell die Feuerwehr zu informieren, damit sie helfen kann.
    In der letzten Geschichte wird es dann sogar richtig gefährlich.
    Die alte Dame wird „Oma Ursula“ genannt, obwohl es in der Geschichte keine Enkel gibt, während von dem Mann als „Peter Beckmann“ gesprochen wird. Mir hätte für die Frau auch ein anderer Name gefallen.
    Kinder sind immer sehr an allem interessiert, was mit der Feuerwehr zu tun hat, dieses Buch zeigt, wo es wichtig ist, sie zu rufen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Fuchseline´s Malbuch – Was arbeiten Mama und Papa im Büro?

    Fuchseline´s Malbuch – Was arbeiten Mama und Papa im Büro?

    Fuchseline aus dem Wienerwald

    Fuchseline aus dem Wienerwald

    Verlagsempfehlung ab 4-7 Jahre

    Eine Frage, die die Kinder sicher interessieren werden, denn nicht alle Eltern können ihren Kindern ihren Arbeitsplatz zeigen. Das Buch beginnt mit dem Weg zur Arbeit, wobei mir der Hubschrauber etwas übertrieben scheint, dagegen fehlt der eigene PKW und das Fahrrad. 
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    Dann folgen Büroszenen mit einer Frau und einem Mann, ein Schreibtisch mit Bildschirm und Arbeitsmittel. Meeting und Teamwork sind die nächsten Überschriften. Eine Präsentation wird gezeigt, eine E-Mail verschickt und eine Videokonferenz abgehalten. Zwei leere Handy-Ansichten sollen mit einem Gesprächspartner und einem Selbstporträt gefüllt werden. Die nächsten Seiten sind mit „Freies Malen“ überschrieben und zeigen einfache Utensilien aus dem Büro. „Auswertungen“ zeigen Diagramme, dann können Linien und Formen nachgezeichnet werden. Es folgen Wimmelbilder von gleichen Tieren, die je nach Haltung unterschiedlich ausgemalt werden sollen. Kleine Aufgaben, wie passende Gegenstände verbinden,  entscheiden, was schwerer ist, sowie Suchaufgaben folgen. Labyrinthe und Linien nach Zahlen zeichnen finden wir auf den nächsten Seiten, danach wird ausgeschnitten, zunächst Münzen und Geldscheine. Am Ende werden Schatzwürfel gebastelt.
    Leider erschöpft sich das Thema Büro schnell und dann zeigen die Abbildungen die unterschiedlichsten Sachen. Sicher ein Heft mit vielen Anregungen, die über das reine Ausmalen hinausgehen und die bestimmt gerne angenommen werden.

    Dagmar Mägdefrau
  • Fuchseline´s Malbuch – Ich gehe dann mal zu den Helden ins Krankenhaus!

    Fuchseline´s Malbuch – Ich gehe dann mal zu den Helden ins Krankenhaus!

    Fuchseline aus dem Wienerwald

    Fuchseline aus dem Wienerwald

    Verlagsempfehlung ab 5-8 Jahre

    Auf dem Cover sind ein großer Regenbogen und Kinder und Erwachsene als Superhelden zu sehen. 
    Das erste Ausmalbild zeigt ein großes Krankenhaus, auf das zwei Hubschrauber zufliegen. „Helden im Einsatz“ zeigt Krankenhauspersonal - teilweise mit Umhang.
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    Dann kann sich der mögliche Patient oder die Patientin in ein Krankenhausbett malen, EKG-Linien nachzeichnen und vielfältige Arbeitsmittel ausmalen. Röntgen, Viren und Bakterien tauchen auf, danach geht es um Blutgruppe und einen DNA-Strang, was mir schwierig erscheint. 
    Damit ist das titelgebende Thema allerdings auch schon erschöpft. Jetzt geht es um „Fantasie und Kreativität“. Einhörner und Piraten werden zum Ausmalen angeboten. Linien nachgezeichnet und Bilder ausgemalt. So. z.B. eine Vorlage mit vielen Füchsen, die je nach Haltung unterschiedlich angemalt werden sollen, das ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe.
    Es folgen Labyrinthe, Suchbilder und Umrisse, die nach aufsteigenden Zahlen gezeichnet werden müssen. „Scheren Rallye“ bedeutet, dass Formen und Linien ausgeschnitten werden. Ein Gesicht, bei dem man Augen und Lippen ausschneidet und einklebt, gefällt meiner Enkelin sicher, ebenso wie die Pizza, die belegt werden soll. Zum Ende können noch Memory-Karten ausgeschnitten werden.
    Dieses Din-A-4 große Heft bietet viele Mal- und Bastelangebote, ich hätte mir ein wenig mehr zum Thema gewünscht, bin aber überzeugt, dass meine kreative fünfjährige Enkelin viel Spaß haben wird.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der kleine Prinz

    Der kleine Prinz

    Antoine de Saint-Exupéry

    Anna Silivonchik

    Edition Bracklo

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Bilderbuch des Monats Dezember 2024

    Der kleine Prinz ist sicher eines der am häufigsten zitierten Bücher, die Zitate eignen sich zur Geburt, zur Hochzeit und für Todesanzeigen. Ebenso vertraut ist uns die gezeichnete Figur mit den gelbblonden Haaren, die immer etwas verloren wirkt.
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    Diesmal sehen wir einen Jungen mit Krone, der verträumt auf einen Globus mit Sternenbildern schaut, davor die Rose, schon ganz aufgeblüht. Nach einer etwas längeren Widmung sehen wir, passend zum Text, einen Hut, der aber eine Boa ist, die einen Elefanten verschlingt. Danach fliegt ein Pilot mit einem Papierflieger, den der Junge in der Hand hält. Nach der Bruchlandung sehen wir den Prinzen, ohne Krone auf dem großen Kopf und Spanngenschuhen an den kleinen Füßchen. Er hält ein Schaf im Arm, das die Krone auf dem Kopf hat. Später sehen wir den Piloten mit dem Prinzen, beide im zarten Mondlicht, fast durchscheinend. In Kapitel XII geht es um einen Säufer, der inmitten der Flaschen seinen Kopf gegen den eines Fisches lehnt, allerdings bestehen alle Fische nur aus Gräten, ein wirklich trauriges Bild. 
    Da ich davon ausgehe, dass die Geschichte allen bekannt ist, habe ich mich hier auf die ungewöhnlichen neuen Illustrationen beschränkt. Ich finde sie sehr gelungen und der Geschichte würdig. Allerdings taucht vor meinem inneren Auge, wenn ich den Text lese, der kleine Prinz auf wie Antoine de Saint-Exupéry ihn erschaffen hat.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ziemlich beste Schwestern – Mit Karacho in den Winter – Band 3

    Ziemlich beste Schwestern – Mit Karacho in den Winter – Band 3

    Sarah Welk

    Sharon Harmer

    arsEdition

    Ziemlich beste Schwestern

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Wie immer berichtet uns Mimi, die schon in die Schule geht, von ihren Erlebnissen mit ihrer kleinen Schwester Flo, die immer tolle Ideen hat. Auf dem Cover sehen wir sie mit einem Schlitten, der von einem Kälbchen gezogen wird. Auch Kater Kalle, der immer wieder in den Geschichten auftaucht, ist hier zu sehen.
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    In dem ersten der fünf Kapiteln schneit es endlich, allerdings, wie wir Großstadtmenschen es kennen, nur kurz und wenig. Doch die beiden Schwestern sind schon ganz früh am Morgen unterwegs und wollen einen Schneemann bauen. Leider reicht der Schnee dafür nicht und so bauen sie kleine Männchen, später ganze Familien und noch einiges drumherum. Aus Angst, dass die Kleinen tauen könnten, bringen sie sie in den Gefrierschrank. Dazu müssen sie allerdings den Inhalt ausräumen. Als Papa den großen Lachs angetaut findet, ist er wenig erfreut. Doch als ihm seine Töchter ihre Beweggründe erklären, weiß er, dass sie nicht Böses im Sinn hatten und er kocht einfach alles, was aufgetaut ist, im Laufe des Tages. So endet das Kapitel mit dem Satz „Und sind ganz und gar froh.“
    Es gibt bunte Bilder anzuschauen und die große Schrift verleitet vielleicht auch zum Selbstlesen. Zum Vorlesen eignen sich die Geschichten auf jeden Fall, denn der Erwachsene hat mindestens genau so viel Spaß an den Abenteuern der Mädchen wie die Kleinen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ninjago – Aufstieg der Drachen – Der ultimative Ninja-Guide

    Ninjago – Aufstieg der Drachen – Der ultimative Ninja-Guide

    Shari Last

    DK

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Da meine Enkel schon einige Ninjago-Figuren besitzen und auch die Serie im Fernsehen schauen dürfen, wurde es Zeit für mich, mich mit diesem Thema zu befassen.
    Im dicken Deckel des Buches finde ich eine Lego-Figur, Sora, die auch im Buch immer wieder auftaucht. Sie ist auch auf dem Cover zu sehen, einmal als Figur und einmal als bewaffneter Ninja zusammen mit anderen Figuren, die ich im Buch kennenlernen werde.
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    Das Inhaltsverzeichnis ist in Helden, Schurken und Drachen unterteilt. „Komm nach Ninjago!“ lautet die erste Überschrift und hier wird uns erklärt, dass Kaiserin Beatrix ihrer Klauen-Armee befohlen hat, die Drachen zu fangen.  Es folgt die Vorstellung der Helden, hier treffen wir wieder auf Sora, die Meisterin der Technologie, sie programmiert Maschinen. In kleinen Feldern finden wir ihren Steckbrief und anderes Wissenswertes. Auf jeder Seite wird so ein Held mit Bild vorgestellt. Danach kommen wir zum Ninja-Flugsegler und Sora gibt uns die Bau-Aufgabe, neue kuriose Lander aus Lego zu bauen. „Märkte der Stadt“ zeigt ein Lego-Gebäude, in dem viel los ist, danach werden die Crossroads Bewohner vorgestellt. Die Mechs der Ninja-Helden sind sehr beeindruckend abgebildet. Aber auch die Schurken sind interessente Erscheinungen. Aber besonders toll finde ich die Drachen, die am Ende des Buches abgebildet und beschrieben werden. 
    Natürlich wird dieses Buch dazu beitragen, dass sich die Kinder die Figuren wünschen werden. Hier wird ihnen eine ganze Welt erklärt, in der das Gute gegen das Böse kämpfen wird. Mir gefällt der Aufbau des Buches, das uns diese Welt näher erklärt und ich glaube, es ist sinnvoll, wenn wir verstehen, in welche Welten unsere Kinder abtauchen, denn Lego gibt es schon lange in unseren Kinderzimmern,

    Dagmar Mägdefrau

  • Pokémon – Timelines – die visuelle Chronik des Pokémon-Universums

    Pokémon – Timelines – die visuelle Chronik des Pokémon-Universums

    Katherine Andreou

    Glenn Dakin

    Nelson

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Ich muss zugeben, dass ich mich nicht sehr gut mit diesem Thema auskenne, da aber meine Enkel und auch ihre Freunde so begeistert Pokémon-Karten sammeln und es sogar in der Schule eine Pokémon-AG gibt, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. 
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    Das Cover spricht mich an, denn Pikatchu winkt mir fröhlich aus der Mitte zu. Das Inhaltverzeichnis führt durch die verschiedenen Regionen, als Unterpunkte werden Teams, Pokémons und Personen genannt. 
    Das Buch hält sich wohl an die Serie, die die Geschichte der Pokémons beschreibt. Nach der Einleitung folgt ein Lese-Hinweis und dann geht es nach Kanto, hier lernen wir Ash kennen, den wir durch das Buch begleiten. Auf einer teilweise gebogenen und verzweigten Linie folgen wir der Zeit, es gibt neben den Pfeilen, die die Richtung angeben Punkte, zu denen man kleine Informationen erhält.
    Mein Enkel ist begeistert von dem Buch und wird es sicher noch oft zur Hand nehmen um nachzulesen, wie Ash mit Pikatchu an seiner Seite seinen Traum, Pokémon-Meister zu werden, erfüllt. Im Register kann man auch einzelne Pokémons suchen und sich anschauen, wie deren Beschreibung ist und wo sie in der Geschichte auftauchen.
    Eine toll zusammengestellte Chronik für alle Pokémon-Fans.

    Dagmar Mägdefrau
  • Anna wünscht sich einen Hund – Lesehasen-Bücherei

    Anna wünscht sich einen Hund – Lesehasen-Bücherei

    Bettina Obrecht

    Katrin Engelking

    Hase und Igel

    Verlagsempfehlung Klasse 1 und 2

    Anna wünscht sich zu jedem Fest einen Hund und zu diesem Weihnachtsfest ist sie davon überzeugt, dass sich ihr Wunsch endlich erfüllen wird. Sie überlegt, wie die Eltern es wohl schaffen werden, das Tier unbemerkt ins Weihnachtszimmer zu bekommen. Welche Rasse mag der kleine Hund, denn klein muss er sein, wegen der Wohnung, wohl haben?
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    Am Morgen des Heiligabend malt sie ein Bild auf dem Mama, Papa, der Hund und sie selbst zu sehen sind. Alle lachen und zeigen dabei ihre Zähne. Doch leider steht unter dem Weihnachtsbaum kein Hund, sondern ein Fahrrad. Trotz ihrer Enttäuschung möchte Marie ihren Eltern den Spaß am Schenken nicht verderben, aber dann kann sie ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.
    Ich glaube, viele Kinder können sich in Marie hineinversetzten. Es wird auch sehr bildlich beschrieben, wie sie sich ganz konkret überlegt, wie es mit dem Hund als Geschenk laufen wird. Um so mehr kann ich auch Maries Enttäuschung verstehen und es gefiel mir sehr gut, dass Marie trotzdem an ihre Eltern und deren Gefühle denkt. Die Lösung, die die Familie wieder findet, ist auch sehr schön erdacht. Aber Marie hofft jetzt auf ihren Geburtstag und dass sie dann den gewünschten Hund bekommt.
    Das Buch ist in großen Buchstaben gedruckt und es gibt viele teilweise große Bilder. So werden Leseanfänger sicher leicht diese kleine Geschichte selbst lesen können. Aber meiner kleinen Enkelin hat auch das Vorlesen des Buches gut gefallen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Earhart – Der abenteuerliche Flug einer Wühlmaus um die Welt     

    Earhart – Der abenteuerliche Flug einer Wühlmaus um die Welt     

    Torben Kuhlmann

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Zehn Jahre nach dem ersten Teil dieser wundervollen Reihe gibt es wieder ein neues Flugabenteuer. Amelia Earhart brach 1937 zur Umrundung der Welt auf und verschwand hinter Australien im Pazifik. 
    Die kleine Wühlmaus, von der dieses Buch berichtet, schafft es ebenfalls bis dorthin. Aber ich fange mit dem Ende an, jetzt also zurück auf Anfang.
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    Auf dem Cover sehen wir die Flugpionierin, mittig als Menschenfrau und zu ihren Füssen die kleine Wühlmaus. Diese Maus tüftelt tief unter der Erde in ihrer Werkstatt an neuen Erfindungen, als ihr eine Briefmarke aus Uganda mit einem Löwenbild in die Pfoten fällt. Das macht sehr neugierig und als sie erfährt, dass die Erde rund ist, erwächst in ihr der Wunsch, um die Welt zu fliegen. So nimmt sie Kontakt zu der Maus auf, die in einem früheren Buch geflogen ist. Dieser alte Mäuserich, der beim Flugzirkus nicht mehr gefragt ist, hilft ihr mit seinen Plänen und unterstützt ihren Traum vom Fliegen. So schafft es die kleine Wühlmaus, ein Flugzeug zu bauen und damit über ihrer Gartenanlage in die Lüfte zu starten. Nach einigen Problemen startet sie dann Richtung New York. 
    Das Bild dieser Stadt ist sicher eines der beeindruckendsten Illustrationen diese wunderschönen Bilderbuches. Jede Seite kann man immer wieder anschauen und man findet ständig neue schöne Details, die naturgetreu sowohl die Mäusewelt als auch die Menschenwelt darstellen.
    Auch dieser fünfte Band über Mäuse, die Ungewöhnliches geleistet haben, ist wieder ein Meisterwerk und ich hoffe, es werden noch viele Bücher folgen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schneewittchen pfeift auf Prinzessin

    Schneewittchen pfeift auf Prinzessin

    Petra Piuk

    Gemme Palacio

    Leykam:

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Eine hochnäsige Frau mit langen schwarzen Haaren und lila Kussmund macht ein Selfie, auf ihrem Schoss sitzt ein kleines, eigentlich niedliches Mädchen, das ziemlich sauer und genervt schaut. So sieht das Cover dieses humorvollen Nichtmärchens aus.
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    Zunächst stellt sich Sara, alias Schneewittchen, mit einem Steckbrief vor. Die nächste Seite ist für uns freigehalten und da können wir unsere Steckbrief-Daten eintragen. Da Saras Lieblingsfarbe lila ist, ist das auch die vorherrschende Farbe im Buch. Die Eule, die Saras Lieblingstier ist, begleitet sie als ihr Schmusetier. 
    Da Saras Papa verreisen muss, bleibt sie mit Papas Freundin Adele allein. Adele nutzt nicht wie die Stiefmutter im Märchen einen normalen Spiegel, ihr Spiegel ist das Internet, alles wird auf „Instagrimm“ gepostet. Zufällig gerät Sara mit in so einen Post und da die Klicks in bei Adele in die Höhe schnellen, beschließt sie, Sara als Schneewittchen zum Star zu machen. Deshalb meldet sie Sara zu einer „Käse-Dings-Show“ an, hier soll sie gegen sieben andere kleine Mädchen antreten und gewinnen. Alle Mädchen tragen Schneewittchenkleider und haben lange schwarze Haare. Doch schon bei der ersten „Tschällentsch“ benimmt sich Sara anders als die anderen Mädchen. Statt nur ein Selfie mit dem roten Apfel zu machen, isst sie ihn auf und beim zweiten Wettbewerb weigert sie sich, den roten Lippenstift aufzutragen, weil er aus zerquetschten Läusen hergestellt wurde.
    Es gefällt mir richtig gut, wie dieses kleine Mädchen eine Meinung hat und die auch durchsetzt. Sie lässt sich nicht im Internet vermarkten und wehrt sich gegen die Versuche von Adele, mit Hilfe eines Kindes Ruhm zu erlangen. Es gibt ja einige Kinder, die täglich vorgeführt werden und damit ihren Eltern Geld einbringen. Hervorragend wie aus dem alten Märchen, das übrigens ganz kurz und witzig am Anfang erzählt wird, eine moderne Geschichte über ein zielbewusstes Mädchen wird.

    Dagmar Mägdefrau

  • Nina – Kopfüber ins neue Schuljahr – Band 3

    Nina – Kopfüber ins neue Schuljahr – Band 3

    Emil Guner

    Anne-Kathrin Behl

    Klett Kinderbuchverlag

    Leseempfehlung ab 6 Jahre

    Nachdem es sich im ersten Band um Ninas Abschied von der Kita und im zweiten Band um ihr erstes Schuljahr drehte, erleben wir nun Nina, die auf dem Cover kopfunter an einer Turnstange hängt, als Zweitklässlerin.
    Nina hat eine große Schwester, Julia, die sie leider nicht mehr größenmäßig einholen kann, deshalb ist sie sehr froh, als sie erfährt, dass sie auch bald große Schwester sein wird.
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    Als Mamas Freundin ihre Stelle kündigt, will Nina das ganz genau wissen, und da Mama nicht gerade nett zu ihr ist, packt sie ihren Rucksack und ihrer Familie ebenfalls. Als sie aber von dem Familienzuwachs hört, bleibt sie dann doch zu Hause wohnen.
    In der Schule gibt es einen neuen Lehrer, dessen Name, Matteo Russo, Nina sehr gut gefällt. Bei ihm lernen sie Beeren und Bären zu unterscheiden und müssen die Namen ihrer Familienmitglieder alphabethisch ordnen. Zu Ninas Verwunderung kommt „Baby“ dadurch an die erste Stelle.
    So begleiten wir Nina durchs Jahr, bis im Winter das Baby endlich da ist. Nina erfährt, dass Freundschaften nicht immer halten, und man sich mit Freundinnen durchaus auseinanderleben kann. Nina wird von ihrer besten Freundin ausgelacht und sie hat immer wieder verrückte Ideen, wie den Kühlschrank mit einem Permanentmarker zu beschriften.
    Dabei ist sie ein liebenswertes kleinen Mädchen mit Ängsten, Sorgen und Freuden, die wir alle kennen und ganz besonders die Kinder, denen wir das Buch vorlesen werden.
    Trotz der etwas größeren Buchstaben und den Bildern, wird es noch etwas dauern, bis Kinder das Buch selbst lesen können.

    Dagmar Mägdefrau
  • Das Klugscheisserchen

    Das Klugscheisserchen

    Marc-Uwe Kling

    Astrid Henn

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Da steht er mit verschränkten Armen, das kleine türkise Klugscheisserchen mit runder Brille.
    Wer kennt ihn nicht oder ist selbst einer? Heute gibt es Rote Beet und Theo und Tina finden, sie könne besser Eklige Beete heißen, da werden viele Kinder zustimmen.
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    Zum Glück hat Mama ein Einsehen und holt das Toastbrot raus, damit Tina Brote schmieren kann. Dann gehen die Kinder auf den verbotenen Dachboden spielen. Die beiden sind Piraten und sie sind völlig in ihr Spiel vertieft, als sie eine Stimme aus einer Kiste hören. So finden sie den kleinen türkisen Kerl, der sich selbst als Klugscheisserchen vorstellt. Er behauptet, nur Klugscheisser könnten ihn sehen und weil die Kinder zu dieser Gattung gehören, sehen sie ihn. Da Papa ein noch viel größerer Klugscheisser ist, geht die Wette, ob er das Klugscheisserchen wohl sehen könnte.
    Gibt es denn wirklich in dieser kleinen Familie noch mehr Leute, die alles besser wissen und die anderen mit ihrem Wissen nerven, weil sie sie immer wieder verbessern müssen?
    Wortwitz und lustige Illustrationen machen dieses Buch zu einem echten Spaßerlebnis. Ich habe beim Lesen einige Male laut gelacht, wenn ich mir die Situation so vorstelle. Bücher von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn sind einfach immer voller Humor und den Tipp, dass man ein Buch von vorne lesen soll, gibt uns das Klugscheisserchen auf der Buchrückseite.

    Dagmar Mägdefrau
  • T-Rex World – Bitte nicht fressen – Band 1

    T-Rex World – Bitte nicht fressen – Band 1

    Jochen Till

    Raimund Frey

    Coppenrath

    T-Rex World

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Ich denke alle Kinder, die in die Schule kommen, wollen gerne lesen lernen, aber nicht immer geht das so reibungslos von statten, wie die Kinder (Lehrer und Eltern) sich dies wünschen. Da helfen Bücher mit Großbuchstaben und vielen Bildern, wie dieser erste Teil von T-Rex-World (warum der Titel englisch lauten muss, verstehe ich nicht). 
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    Schon auf dem Cover kann man die jungen Dinosaurier sehen, die sich im Buch anfreunden. 
    Im ersten Kapitel schlüpft ein T-Rex aus dem Ei. Die Eltern sind begeistert und nennen ihn „Boing“, weil dieses Geräusch entsteht, wenn der Kleine sich am Fuß des erwachsenen Tieres stößt. Nach diesem ersten, kurzen Kapitel können wir einen kleinen Sachbuchtext zum T-Rex lesen oder überspringen. Denn im nächsten Kapitel zieht das hungrige Jungtier los, um zu fressen. Papas Rat lautet, „Du musst nur alle anbrüllen und fressen, die kleiner sind als du.“
    Auch hier folgt wieder ein Sachtext über das, was der T-Rex frisst. Als Boing ein kleines Triceratops-Mädchen trifft, überlegt er, ob er sie fressen kann, doch sie bietet ihm ihre Freundschaft an und rät ihm, Grünes zu fressen.
    Meine Enkel hat die heiße Dinosaurier-Phase schon hinter sich, aber so ein Buch wird sicher sein Interesse erwecken. Die Abenteuer um Freundschaft und die Informationen zu den Tieren gefällt mir als Mischung sehr gut. Ich glaube, damit werden besonders die Jungen angesprochen, die ja auch gerne Sachbücher lesen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Worauf wartest du noch?

    Worauf wartest du noch?

    Lena Raubaum

    Clara Frühwirth

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Aufnahme in die Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2023

    Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2023 – Empfehlungsliste

    Wurde für die The BRAW Amazing Bookshelf ausgewählt 2023

    Auf dem Cover sitzen Maus und Elefant mit Popcorn auf den Kinositzen, man sieht ihnen an, dass sie etwas (er)warten. 
    Nach dem ABC warten wir zunächst auf etwas Aufregendes, das große A sitzt auf einen altmodischen roten Sessel, an beiden Seiten ist ein Vorhang zu sehen. Natürlich steht das B für Buch und das wird vorgelesen. C ist mein Liebstes - "Warten… bis sich Chaos von alleine aufräumt.“
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    Ein schöner Gedanke! Das Bild zeigt ein Zelt, an dem ein Chamäleon sitzt, und viel Durcheinander. Bei „entdeckt werden“ finde ich das Bild ganz toll gestaltet, Tapete, Sessel und die Kleidung haben dasselbe Muster. „…bis Frischgekochtes fingerwarm ist.“ Wer kennt dieses Warten nicht und es ist wohl eines der nervigsten. Die Tiere auf dem Cover warten übrigens bis es mucksmäuschenstill ist. Bei P warten wir „…bis ein pfiffiges Popolüftchen verduftet.“ Wie ich finde ein sehr pfiffiger Satz. Das Warten auf grün bei der Verkehrsampel dauert manchmal auch sehr lange. Am Ende wird uns dann eine Zwei zuwinken. 
    Erstaunliches ist hier bei einem Satz und einem entsprechend schönen Bild herausgekommen. Sicher wird beim nächsten Warten an dieses hübsche Buch gedacht und vielleicht fällt uns dann auch ein treffender Satz dazu ein.

    Dagmar Mägdefrau