• Die Nordseedetektive – Giftalarm (Band 11)

    Die Nordseedetektive – Giftalarm (Band 11)

    Bettina Göschl

    Klaus-Peter Wolf

    Jumbo Neue Medien & Verlags GmbH

    Die Nordseedetektive

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die Geschwister Lukas und Emma besuchen Frau von Hellershausen, der sie im ersten Band  geholfen haben. Die alte Dame, die inzwischen nicht mehr so gut zu Fuß ist, möchte sich einen Hund zulegen. So begleiten sie die Nordseedetektive ins Tierheim. Dort kommt ein niedlicher Langhaardackel direkt auf sie zu und natürlich entscheidet sich Frau von Hellershausen für das süße Tier. 
    Lang und Finger, die beiden Ganoven, tauchen auch wieder auf . Diesmal malen sie ihr blaues Auto so an, dass es wie ein Polizeiauto wirkt. (Hier gibt es einen kleinen logischen Fehler. Die beiden haben nur gelbe Farbe, aber der Schriftzug „Polizei“ wird aber in weiß geschrieben.)
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    Da die beiden auch noch Polizeiuniformen von einer Filmproduktion besitzen, zocken sie als Hüter des Gesetzes Touristen ab, die sich mit den Gepflogenheiten in Ostfriesland nicht so gut auskennen. Die beiden stellen sich dabei allerdings nicht sehr geschickt an. 
    Doch dann taucht auch noch ein Mann auf, der Giftköder verstreut, um damit Hunde umzubringen. Da müssen die Detektive schnell handeln.
    
    Die Geschichte ist spannend und dank der großen Schrift und der vielen tollen, bunten Bilder gut zu lesen und zu verstehen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Fall für die Tierretter

    Ein Fall für die Tierretter

    Doris Linke

    Silvio Neuendorf

    Loewe

    Leselöwen

    Verlagsempfehlung ab der 2. Klasse

    Vier kurze Kapitel, große Schrift und viele schöne bunte Bilder, da fällt das Lesen wirklich leicht. Dazu noch eine spannende Geschichte, wer da nicht gerne liest, der hat doch etwas verpasst. 
    Als die Kinder ihre Hühner füttern wollen, stellen sie fest, dass da ein Räuber das Futter gefressen hat. 
    Zunächst finden die beiden das „unheimlich“, trotzdem machen sie sich auf die Suche nach dem Räuber. So finden sie ein Korn vor dem Eingang einer Tierhöhle.
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    Sie messen und suchen Beweise, zum Schluss lauern sie dem Bewohner ihres Gartens auf und stellen fest, es ist ein Hamster. Da diese Tiere eigentlich nicht in Gärten wohnen, müssen die Kinder klären, was sie mit dem Tier machen können.
    
    Interessante Informationen über Hamster und eine spannende Geschichte machen dieses Buch zu einem echten Leselöwen-Buch.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Was wächst denn da? – Ein Jahr in Opas Garten

    Was wächst denn da? – Ein Jahr in Opas Garten

    Gerda Muller

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

    Ein wundervolles Bilderbuch für kleine und große Gärtner. Zunächst lernen wir in zwei Kreisen die acht Gemüse-Familien kennen. Und dann sind Ferien und Sophie reist zu ihren Großeltern. Opa stellt ihr ein eigenes kleines Feld und Gärtner-utensilien zu Verfügung und dann geht es los. Die Bilder zeigen uns genau, was gemacht werden muss. Was schmeckt wohl viel besser als Bonbons? Selbst geerntete Erbsen! Das ganzseitige Bild zeigt die Kinder am Beet stehend, wir sehen auch die Pflanzenteile, die in der Erde stecken und unten auf der Seite können wir uns das Gemüse genau anschauen.
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    Um Blütengemüse geht es auf der nächsten Seite. Dank Omas Hilfe „lernt Sophie eine Menge“ und wir natürlich auch. So wird aufgezeichnet, wie aus der Blüte eine Schote entsteht. Der Nachbar erntet sogar Spargel in seinem Garten. „Sonnenanbeter“ sind Kürbisse und Melonen. Nachts, wenn Sophie schläft, fliegen die Fledermäuse durch den Garten. Kartoffelkäfer drohen, die Ernte zu vernichten - da müssen alle fleißig mitsammeln. Nach dem kräftigen Sturm in der Nacht sind einige Pflanzen umgekippt. Opa bringt Teile seiner Ernte auf den Wochenmarkt, um sie dort zu verkaufen, aber wie kommt das Gemüse in den Supermarkt? Im Herbst wird der Kohl geerntet und der Garten winterfest gemacht. Es werden viele Gemüsesorten und ihr Wachsen erklärt, es geht aber auch um kleine Tiere, die den Gärtner unterstützen oder schaden. Am Ende gibt es noch Tipps für den kleinen Garten in der Stadt.
    
    Unsere Enkel haben sehr viel Freunde an ihren kleinen Hochbeeten und dieses Buch werden sie sicher mit Begeisterung anschauen, denn es erklärt ihnen ein Menge und das Anschauen der Bilder wird ihnen Freunde machen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Nordseedetektive – Das geheime Wissen über Ebbe und Flut, Meeresleuchten, Heuler und Strandpiraten

    Die Nordseedetektive – Das geheime Wissen über Ebbe und Flut, Meeresleuchten, Heuler und Strandpiraten

    Bettina Göschl

    Klaus-Peter Wolf

    Jumbo Neue Medien & Verlags GmbH

    Die Nordseedetektive

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die aus vielen Büchern bekannten Nordseedetektive und Geschwister Emma und Lukas gehen in diesem Buch den Geheimnissen der Nordsee auf den Grund. Als nach einem Unwetter in Sichtnähe ihres Hauses ein nie dagewesener Leuchtturm auftaucht, machen sich die beiden sofort auf den Weg und lernen so das Paar kennen, dass den Leuchtturm bewohnt. Onno und Anneke können den Kindern so einiges erzählen und erklären. 
    Da geht es um Leuchttürme und wie sie funktionieren.
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    Die Kinder dürfen sogar eine Birne (obwohl der Begriff wohl nicht ganz fachmännisch ist) im Leuchtturm austauschen, was nicht ganz so einfach ist, wie sie feststellen müssen. 
    Die Kinder erfahren, was es mit dem Ostfriesentee auf sich hat, und lernen die Tiere im Meer kennen. Dass es Schweinswale in der Nordsee gibt, erstaunt die beiden und sicher auch einige, die das Buch lesen. 
    
    Mit einen Schuss Mystik gibt es viele spannende Themen rund um das Wattenmeer und damit Wissen, das,  wunderschön verpackt und bebildert, gut zu verdauen ist. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Findest du die Spur? – Die geraubte Perlenkette

    Findest du die Spur? – Die geraubte Perlenkette

    Lydia Hauenschild

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die Piranha-Piraten sind Lena, Leon und Till. Der Polizist Henning unterstützt sie, wenn es heikel wird und sein Onkel, der alte Seebär Knut Jensen, ist ein großer Fan der Detektive.
    Über einige Seiten verteilt, werden sechs Fälle gelöst und der Leser bzw. die Leserin können auf jeder Seite eine Aufgabe lösen. So ist zunächst eine Katze verschwunden, die kurze Geschichte dazu passt auf eine Seite, auf der anderen Seite zeigen ein oder mehrere Bilder die Situation und man kann mit Hilfe der Abbildung die Frage am Ende der Seite beantworten. Zur Überprüfung kann man eine mitgelieferte rot Lupe nutzen und die Lösung mit deren Hilfe ablesen. Bei guter Beleuchtung klappt das sehr gut.
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    So ist auf den ersten Bild das Poster einer Katze zu sehen, die ebenfalls gesucht wird. Die Kinder ermitteln sehr logisch und nutzen zur Recherche z.B. einen Stadtplan. Als der Fall ziemlich klar ist, holen sie den Polizisten Henning zur Hilfe und der kann so die Täter festnehmen. 
    
    Mir gefällt es sehr gut, dass die Kinder vermeiden, in Gefahr zu geraten, zudem sind sie sehr freundlich und hilfsbereit. 
    Wie in den meisten Detektivbüchern ist das Geschlechterverhältnis wieder 2:1 für die Jungen. Aber häufig ist Lena, die den Fall vorantreibt. 
    Ich konnte nicht immer alle Aufgaben sofort lösen, glaube aber, dass da viele einen besseren Blick haben werden. Dieses Buch ist eine sehr schöne Form, sich selbst an der Lösung des Falles zu beteiligen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein Körper gehört mir – auch im Sport!

    Mein Körper gehört mir – auch im Sport!

    Dagmar Geisler

    Nikolat Renger

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Wie der Titel sagt, geht es hier um ein sehr wichtiges Thema, denn gerade im Sport passiert, wie wir der Presse entnehmen können, so einiges Unerwünschte und Verbotenes. Unser Kinder müssen lernen, darüber zu sprechen und was ganz wichtig ist, nicht sich die Schuld für das falsche Verhalten der Erwachsenen zu geben.
    Der neue Trainer ist besonders gut und der Verein ist stolz, dass er bei ihnen die Turner*innen trainiert. Aber Nora empfindet seine Berührungen bei der Hilfestellung nicht angenehm. „Er fasst dann immer so komisch zu.“ Als Nora immer wieder falsch startet, fragt Sven sie nach dem Grund und Nora spricht aus, was ihr auf dem Herzen liegt.
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    Sven ist erstaunt, als er dann eine Gesprächsrunde zusammenruft, möchte Nora „im Boden versinken“ (ein Bild zeigt und genau das!) Doch Sven findet Noras Aussage mutig und er fragt, ob andere das auch so empfinden. Dann erzählt Sven von sich und seinen Erfahrungen mit einem Trainer, der ihn „komisch gestreichelt hat.“ Er habe damit „in einer dunklen Wolke gelebt",  bis er alles seiner Mutter erzählt hat. Der Trainer ist bestraft worden und Sven hat eine Therapie gemacht. 
    
    Das Buch ist in sieben Kapitel gegliedert und hat viele bunte Bilder. Aber nicht nur dieses unangenehme Anfassen wird besprochen, sondern auch, dass man einfach übertreibt mit dem Sport. Vielleicht sogar, weil die Eltern und die Trainer anfeuern. Deshalb sollte man am Anfang einer Stunde seinen Körper fragen, wie es ihm geht. Denn „Ich mache den Sport, weil ich es will und nicht für jemand anderen.“ Es werden Beratungsstellen genannt, an die man sich wenden kann und das Nachwort der Sportlerin Alexandra Ndolo gefällt mir sehr gut. Es wäre schön, wenn dieses Buch in den Vereinen gelesen würde.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Skaterherz

    Skaterherz

    Brenda Heujnis

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Elias braucht ein Spenderherz und als es endlich so weit ist, hat er sein Leben schon ganz und gar auf seinen schlechten Gesundheitszustand eingestellt. So schaut er ständig auf die Uhr und zählt seinen Plusschlag. 
    Seine Eltern, besonders die Mutter verlangt ständig, dass er sich schont. Boyd ist Skater und kein bisschen vorsichtig, so versucht er über das Geländer einer Autobahnbrücke zu fahren und stürzt ab. Sein Herz passt zu Elias und so wird der Junge zum Spender. So ganz kann er sich aber nicht von dieser Welt lösen, denn er hat etwas Schlimmes getan und hatte keine Chance, das ihm vergeben wurde. So ist er an Elias gebunden und kann sich nicht weit von ihm entfernen.
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    Das vorsichtige Leben des kranken Jungen kann er gar nicht nachempfinden und so drängt er ihn immer wieder was Neues auszuprobieren. Die Geschichte wird fortlaufend immer im Wechsel von beiden Jungen erzählt, so erfahren wir viel über die Gefühlswelt der beiden. Im Leben wären sie wohl keine Freunde geworden dafür ist ihr Umfeld und ihre Lebensweise zu verschieden. Aber hier baut sich eine rücksichtvolle Beziehung auf, die beiden hilft mit dem Leben bzw. mit dem Tod klarzukommen.

    Ich habe viel über dieses Buch nachgedacht und meine Gefühle schwankten zwischen Trauer und Erleichterung, Verständnis und Nicht-fassen-können. 

    Dagmar Mägdefrau


    Elias, der seitdem er denken kann im Krankenhaus aufgrund seines Herzleidens behandelt wird, wartet auf ein Spenderherz. Sein Leben besteht aus zahlreichen Untersuchungen, seine Eltern trauen ihm vor lauter Sorge wenig bis gar nichts zu. Boyd hingegen lebte ein aktives und risikofreudiges Leben als leidenschaftlicher Skater. Als Elias schließlich das lang ersehnte Spenderherz bekommt, beginnt er zu spüren, dass es eine Verbindung zwischen ihm und Boyd, dem Spender, gibt. Plötzlich sieht er den einst so lebendigen Boyd, der gar nicht zufrieden damit ist, dass sein Skaterherz nun mit Elias fast nur rumliegt. Elias braucht nicht nur Boyds Herz, um sein neues Leben anzugehen, auch Boyd braucht Elias, denn er ist mit der Welt der Lebenden noch nicht fertig. 
    
    Von Anfang an nimmt die Geschichte einen mit, egal aus welcher Perspektive sie geschildert wird. Der lebendige Boyd, der jetzt in einer Art Zwischenwelt gefangen ist und der schwache Elias, der eine Art Leistungsdruck gegenüber Boyd, dem Spender seines neuen Herzens verspürt. Ohne die Ausprägung dieser Zwischenwelt zu übertreiben und die Handlung damit in einen unrealistischen Bereich zu drängen, verfolgt der Autor beide Jungs, ihre Gefühle und ihre Gedankengänge auf eine kindgerechte und sensible Weise. Die Beziehung der Jungs ist trotz aller Umstände eine Freundschaft zwischen Gleichaltrigen, die sich vertrauen. Vor allem die kleinen Details, die Boyd aus seinem Leben mit seinem Opa, seinen Eltern und seinem Hund Nero erzählt, lassen einen mitfühlen. Ein wenig wehmütig, aber nicht ohne das wohlige Gefühl, dass am Ende auch ein schwieriges Thema wie der Tod schön erzählt werden kann, werden wir aus der Erzählung der beiden Jungs entlassen. Ein sehr berührender und abwechslungsreicher Roman für jedes Alter.
    
    Raphaela Brosseron
  • Die Hochhaus-Detektive

    Die Hochhaus-Detektive

    Johanna Lindemann

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Anton lebt mit seiner Mutter zusammen, die zwei Jobs braucht, um die beiden ernähren zu können. Mesut lebt mit seiner großen türkischstämmigen Familie zusammen und Isha, die ins Hochhaus einzieht, hat indische Wurzeln. Diese drei Kinder wohnen in dem Hochhaus, dass nicht den besten Ruf hat und das im ärmeren Teil der Stadt liegt. Die Drei haben ihr Büro auf dem Dach des Hochhauses eingerichtet und mit dem Fernglas von Mesuts Opa können sie die Stadt observieren. So beobachten sie, dass ein Pizzabote einer älteren Dame, die in einer Villa wohnt, eine Pizza liefert und ihr unbemerkt ihre Handtasche stehlen kann.
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    So werden die Hochhausdetektive HD42 gegründet, die nach dem dreisten Dieb suchen.
    Anton ist ein echter Tüftler, der erstaunliche Dinge bauen kann, Mesut hat Probleme mit dem Lesen, sprüht aber voller Energie und guter Laune. Das Mädchen der Truppe ist etwas hibbelig, bekommt das aber mit Yoga in den Griff, sie kann toll rechnen und hat oft geniale Ideen. 
    
    Beeindruckt hat mich in erster Linie die Darstellung der sozialen Situation der Familien aus Sicht der Kinder. So spielte bei der Aufgabe des indischen Restaurants von Ishas Eltern Corona eine Rolle, auch Mesuts Vater leidet an den Folgen dieser Krankheit. Die Kinder sehen aber auch durch das Fernglas, wie ein reiches Kind seinen Geburtstag feiert. Aber trotz all dieser Probleme unterstützen sich die Drei und können zusammen den Fall lösen.
    
    Dieses Buch zeigt realistisch das Leben der Kinder und erzählt mit Humor, wie sie den Alltag meistern. Einen kleinen Einblick gibt es in die jeweiligen Kulturen, so wird bei der indischen Familie ein großes Fest gefeiert. Ein sozialkritischer, spannender, gut gemachter Kinderkrimi.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Julia und der Hai

    Julia und der Hai

    Kiran Millwood Hargrave

    Illustriert von Tom de Freston

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Buch des Monats März 2023

    So gelb wie das Cover (teilweise) ist, ist auch das Buch der zehnjährigen Julia, genannt Juli. In dieses Notizbuch schreibt sie alles über das Meer hinein, was sie von ihrer Mutter, einer Meeresbiologin, erfährt. Das können die lateinischen Namen der Arten sein, die Größe eines bestimmten Tieres oder eben das Alter des Grönlandwals - über 400 Jahre.
    Und weil er so alt wird, will die Mutter ihn erforschen und so vielleicht ein Mittel gegen Demenz finden. Praktisch, dass ihr Mann auf Unst, der nördlichsten der Shetlandinseln, einen Leuchtturm reparieren soll.
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    Juli, ihre Eltern und ihre Katze Nudel wohnen einen Sommer in diesem Leuchtturm - Julis Mutter hat also wenig Zeit, die Forschungsgelder zu erhalten. Aufgeben kann sie nicht. Das, was Juli vorher an ihrer Mutter so bewundert hat, bereitet ihr langsam Angst. Der Ehrgeiz wird zur Verbissenheit, die Begeisterungsfähigkeit schwankt oft hin zu Stimmungstiefs. Nur gut, dass Juli in dem kleinen Ort in Kin einen Freund gefunden hat, der ihr nicht das Meer, aber die Weite der Sterne zeigt. 
    
    Das liebevoll gestaltete Buch zieht einen schon mit dem ersten Satz in seinen Bann: “Das Meer birgt mehr Geheimnisse als der Himmel.”, und kann diesen Bann ganze Zeit halten. Sprache, Illustration und Inhalt haben was magisches, werden gerade durch die wissenschaftlichen Aspekte und die psychische Erkrankung der Mutter aber immer wieder mit der Realität verbunden. Sehr einfühlsam werden nicht nur diese heiklen Themen angegangen. Juli ist eine wissbegierige und empathische Protagonistin, die über sich hinauswächst. Selten lernt man auf so eine schöne und anschauliche Weise so viel über das Meer, die Sterne und das Leben, sodass jedes Alter ein tolles Leseerlebnis haben wird. 
    
    Raphaela Brosseron
  • Der Zorn des Meerdrachen

    Der Zorn des Meerdrachen

    Silke Farmer

    Elif Siebenpfeiffer

    Fairyland

    Verlagsempfehlung Leseanfänger der 2. bis 3. Klasse

    Der dritte Band dieser wunderschönen Fantasie-Reihe für Grundschulkinder führen den Zwerg Luwin und seine geflügelte Freundin Eldrid ins Westland. Eldrid beschreibt es als wunderschön mit „tiefblauen Seen und grüner Steppe.“ Leider müssen sie feststellen, dass das Land grauenvoll verwüstet wurde. Doch die beiden ziehen weiter ins Wolkenmeer, dass Luwin „Sternenstaubschön!“ findet. Hier leben die Bergsbarn, die erreichten, dass der Meerdrache „ohrenbetäubend brüllt und Feuer speit“ und so die Landschaft verwüstet. Da er sich auch noch die Augen aus dem Kopf heult, sind Teile der Seenlande überschwemmt.
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    Luwin und Eldird wollen hinter das Geheimnis kommen, das den sonst friedfertigen Meerdrachen so verzweifelt sein lässt. Sie ziehen weiter und treffen auf ein Dreihorn, das ihnen hilft,  zu den Zentauren zu gelangen.
    Dank eines magischen Spiegels kann die beiden bei ihrem Abenteuer Alba, der Druide, unterstützen. Bei dem Spiegel handelt es sich wohl einen Vorgänger des Smartphones.
    
    Ein spannendes Abenteuer wird hier mit viel Fantasie und Empathie erzählt. Beeindruckend sind auch wieder die Bilder, die die Geschichte lebendig werden lassen. Durch die großen Buchstaben sind die zwölf Kapitel leicht zu lesen und der Spaß an Fantasie-Geschichten mit Eintauchen in fremde Welten wird schon früh geweckt. Natürlich gibt es auch wieder einen Plan von „Valorun und seinem Westlande“, damit man weiß, wo die beiden Freunde sich befinden. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das kleine Böse Buch

    Das kleine Böse Buch

    Magnus Myst

    Ueberreuter

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Da möchte ein Buch einfach böse sein und bittet den Lesenden, ihm dabei zu helfen. So entsteht so etwas wie eine Unterhaltung. Das Buch stellt Regeln auf und fordert von den Lesenden, dass sie sich zum Beispiel bestehlen lassen. So „stiehlt“ das Buch damit, dass es gelesen wird , Zeit. Wenn die Gedanken auch manchmal kraus wirken, so machen sie durchaus Sinn. Aber das Besondere an dem Buch ist, dass man es nicht Seite für Seite liest, sondern durch den Text und das Lösen von Aufgaben wird man immer wieder auf neue Seiten geführt. Das macht das Lesen zu einem besonderen Abenteuer.
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    Manche Seiten haben eine dunklen Hintergrund, einige zeigen Verließe, aus denen man sich befreien muss. Die Bilder sehen gruselig aus, aber es ist nicht so richtig schlimm.
    
    Ein Buch, dass Kindern, die gerne kniffelige Aufgaben lösen und auch mal anders denken, viel Spaß machen wird. Probiert es doch einfach mal selbst aus, es ist gar nicht so einfach das Buch zu lesen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Hokusai – Er sah die Welt in einer Welle

    Hokusai – Er sah die Welt in einer Welle

    Susie Hodge

    Kim Ekdahl

    DK Große Kunstgeschichte

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Hokusai ist der mit Abstand bekannteste Künstler Japans in unseren Breiten. Auf dem Cover des Buches sehen wir ihn mitten in seinem wohl berühmtesten Bild.
    Hokusai nutzte nicht immer diesen Namen. Im Laufe seines 90-jährigen Lebens hat er mit 30 Signaturen seine Bilder unterzeichnet. 300.000 Bilder soll der Künstler gemalt haben. Dabei hat er unterschiedliche Stilrichtungen ausprobiert und seinen eigenen Stil gefunden. Als kleiner Junge lernte Hokusai, mit dem Pinsel zu schreiben und auch zu zeichnen. Gerne bildete er die Natur ab. Später lernte er, Holzschnitte herzustellen.
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    Er malte alltägliche Szenen und experimentierte. So liess er z.B. ein Huhn mit roter Farbe an den Füssen über ein Gemälde laufen. Hokusai entwickelte auch Zeichenhandbücher, um anderen das Zeichnen beizubringen, diese Bilder werden Mangas genannt. Japans höchster Berg - der Fuji - war ein häufiges Motiv des Malers. 
    
    In diesem biografischen Text, der mit vielen wundervollen Bildern ergänzt wird, finden wir immer wieder Aufforderungen an die Leser*innen, selbst etwas zu zeichnen. Das finde ich eine sehr gute Ergänzung für Kinder, die Kunst ausprobieren möchten. 
    Ein Zeitstrahl mit den Bildern des Künstlers ergänzt den Text mit Sachwissen und am Ende werden wir aufgefordert , auch eine große Welle zu machen. 
    
    Ein wundervoll gestaltetet und durch die kurzen Texte einfach zu lesendes Buch, das kunstinteressierten Kindern sicher gut gefällt, mich hat es begeistert. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Cobra Bande und der geheimnisvolle Sprayer

    Die Cobra Bande und der geheimnisvolle Sprayer

    Folko Streese

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Bea und Otto sind, weil ihre Mutter ihre neue Stelle antreten muss, nach Berlin gezogen und heute allein im Freibad. Leider wird dort Beas Handy gestohlen und der Nerd Cem hat den Dieb beobachtet. Leider könnensie den Dieb nicht fangen, aber dank Cems Kombinationsgabe finden sie ihn wieder. Er wird von einer gemeinen Band von Männern erpresst und muss für sie Handys stehlen. Schnell ist klar, dass Tim, um seiner Situation entkommen zu können, den Drei helfen muss. Unterstützung werden die Kinder von dem Raben Rabbit, der Bea gehört und ihr gerne hilft. 
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    Neben dem beeindruckenden Cover gibt es in dem Buch viele Zeichnungen und Rätsel. Da muss etwas zusammen gepuzzelt werden, Wege gefunden werden, Codes geknackt und einfach nur logisch nachgedacht werden. Hinten im Buch gibt es die Auflösung, wenn man mal nicht darauf kommt. 
    Gut gefällt mir, dass die Kinder bei Murat, Cems großen Bruder, Rat suchen und der durch einen Anruf bei der Polizei verhindert, dass den Kindern etwas zustößt.
    
    Das Buch ist sehr spannend geschrieben und durch die Rätsel ist man aktiv bei der Lösung dabei. Der kleine mutige Otto gefällt mir besonders gut, zu bemängeln wäre lediglich, dass die männlichen Detektive wieder einmal in der Mehrzahl sind. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück

    Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück

    Zoran Drvenkar

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Kais Opa ist bereits 100 Jahre alt, als er aufwacht, die Treppen runter geht und den 11-Jährigen gefesselt sieht. Als er sich - mal wieder - nicht erinnern konnte, hielt er ihn für einen Einbrecher. Kai reicht es und beschließt, das Gedächtnis seines Opas zu werden. Wie schwer kann das schon sein, schließlich kennt er alle Geschichten seines Opas aus Kriegszeiten.  Die beiden gehen auf eine Reise in alte Zeiten und Kai muss schnell merken: Krieg ist weder spaßig, noch stimmen alle Erzählungen seines Opas. Auch der Opa ist erstaunt darüber, was sein Enkel für die Wahrheit hält und ihm wird klar, dass er sich damit die Erinnerungen selbst verbaut hat und ein falsches Bild vom Krieg vermittelt hat.
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    Trotzdem erleben sie die wichtigsten Ereignisse noch einmal zusammen und können den schmerzhaften Erinnerungen nicht mehr ausweichen. 
    
    Zoran Drvenkar holt das persönliche Erzählen vom Schmerz des Krieges mit all seinen Ausschmückungen und Verdrängungen in die Gegenwart und macht die Erinnerung allgemein zugänglich. Der Erzähler der Geschichte gibt nicht bloß die Geschichte wieder, er ordnet ein, leitet und kommentiert, wodurch dieses schwierige Thema für eine jüngere Leserschaft einfacher nachzuvollziehen ist. Vorab werden wir über drei besonders schlimme Momente gewarnt, sodass man nicht unvorbereitet hineingeschleudert wird. Die Vogelperspektive des Erzählers, der alles sieht, markiert die Erzählung als Geschichte, nimmt ihr jedoch nichts von ihrem Wahrheitsgehalt. Ganz im Gegenteil, der Zugang zu den Erinnerungen des Opas ist besonders glaubhaft, da seine eigenen Aussagen in ein richtiges Licht gerückt werden. Trotz des Schmerzes schafft die liebevolle Beziehung von Opa und Enkel ein schönes Lesegefühl. Wenn man schon jemanden im Krieg begleiten muss, dann Kai und seinen Opa, denn so können sowohl jung und alt kennenlernen wie man am besten mit den eigenen Erinnerungen, aber auch denen der anderen umgeht. Für Kinder könnte die Erzählperspektive zunächst abstrakt und ungewohnt sein, allerdings passt sie gut zu der Botschaft, die vermittelt werden soll.
    
    Raphaela Brosseron

    Der elfjährige Kai hat eine besondere Beziehung zu seinem hundertjährigen Opa. Opa hat ihm in der Vergangenheit viel von seinen Erlebnissen erzählt. So begann der 32 Jahre dauernde Krieg mit seinem Niesen als Baby.
    Jetzt kann der Opa sich oft nicht einmal an Kai erinnern und so will Kai ihn, als sein Gedächtnis, in die alten Zeiten zurückführen. 
    
    Für mich war es nicht immer ganz einfach zu verstehen, wie Kai quasi als sein Opa, aber auch an der Seite seines Opas alles noch einmal erlebte und dabei feststellen muss, dass nicht alles so war, wie Opa es ihm immer wieder geschildert hat.
    In lichten Momenten kann Opa Kai auch genau erklären, wie es kam, dass er seine Geschichten anders aufbereitet an seinen Enkel weitergab.
    
    Eindringlich und beängstigend werden in diesem Buch die Schrecken des Krieges beschrieben. Aber gerade deshalb finde ich es wichtig dieses Buch zu lesen, denn, wenn auch jetzt durch den Ukraine-Krieg dieses Thema wieder präsenter geworden ist, muss doch immer wieder aufgezeigt werden, dass Krieg immer Tod, Zerstörung und Elend bedeutet. Das wird hier auf eine ungewöhnliche und fesselnde Weise dargestellt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Claude Monet – Er sah die Welt im hellen Licht

    Claude Monet – Er sah die Welt im hellen Licht

    Amy Guglielmo

    Ginie Hsu

    DK Große Kunstgeschichte

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Diese Buch für Grundschulkinder erzählt das Leben des großen französischen Malers Claude Monet. Auf dem Cover sehen wir ihn in seinem Garten, den man in Giverny besuchen kann und den der Künstler als sein „größtes Meisterwerk“ bezeichnet hat.
    Der kleine Claude fing früh an, zu zeichnen und die Kinder, die das Buch lesen, werden ebenfalls aufgefordert, Menschen aus ihrer Umgebung zu malen. Diese Aufforderungen ziehen sich durch das ganze Buch und so können die Leser*innen sich intensiv mit dem Malen beschäftigen.
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    Claude muss nach Nordafrika zum Militär und kommt krank zurück, nach seiner Genesung malt er zusammen mit anderen Impressionisten im Freien. Als Modell nimmt er gerne seine hübsche Frau. Claude reist nach London und malt später in der Nähe von Paris auf einem Hausboot. Bald wird er aber in Giverny heimisch. Hier malt er zunächst Heuhaufen zu verschiedenen Zeiten und mit unterschiedlichster Beleuchtung. Später reist er nach Rouen und malt dort viele Male die Kathedrale. Sein häufigstes Motiv aber ist sicher sein Garten, in dessen Gestaltung er viel Zeit und Geld investiert. 
    
    Nach dieser biografischen, sehr schön bebilderten Erzählung gibt es einen Zeitstrahl, der sich an den Bildern Monets orientiert. Danach werden wir aufgefordert , selbst Bilder zu gestalten. Vielleicht sogar eine ganze Serie gleicher Motive, wie Monet es gemacht hat. 
    Ein wunderschön gemachtes Kunstbuch, das Kindern Künstler wie Monet näher bringt und sie bestärkt, es selbst zu versuchen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Der Hoffnungsvogel

    Der Hoffnungsvogel

    Kirsten Boie

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Kirste Boie hat mit diesem Buch ein spannendes Märchen geschrieben. Der titelgebende Hoffnungsvogel fliegt auf dem Cover über das Glückliche Land. Dieses Land hat eine gute Königin, die zusammen mit ihren Sohn dem freundlichen Prinzen, in einer Kate lebt, statt in einem Schloss. Wenn es Probleme im Lande zu besprechen gibt, lädt die Königin alle Einwohner*innen zu sich in den Garten ein und bewirtet sie mit frisch gebackenen Kuchen.  Doch nachdem der Hoffnungsvogel verschwunden ist, sind die Menschen in ihrem Garten nicht mehr freundlich miteinander. So schickt die gute Königin ihren Sohn los, um den Hoffnungsvogel zu finden und zurückzubringen.
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    Der freundliche Prinz wird von der Tochter der Leuchtturmwärterin begleitet und so machen sich die beiden nach einigen Schwierigkeiten auf den Weg ins Nachbarland. Dazu müssen sie über das Meer und das Boot des kühnen Kapitäns, die Heldenhafte Helene, hat leider eine Menge Rost angesetzt. 
    Da die Melodie des Hoffnungsvogels nicht mehr erklingt, singt die Leuchtturmwärterin den Kindern ein neues Lied vor und diese Melodie, die der freundliche Prinz auf seiner Mundharmonika spielt, gibt den beiden Kindern bei ihren Abenteuern immer wieder neuen Mut und sie können sich immer wieder gegenseitig stärken.
    
    Das Lesen des Buches erfüllt mit eben dieser Stärke und der Zusammenhalt der Kinder und später aller Bewohner*innen des Glücklichen Landes zeigt, wie wichtig und schön ein glückliches, friedliches Zusammenleben ist. Da wird die traurige Prinzessin aus ihrer Traurigkeit erlöst und eine ganze Räuberbande nicht nur gefangen, sondern auch resozialisiert. 
    Neben der schönen Geschichte gibt es in dem Buch noch viele wundervolle, warmherzige Bilder. Die Protagonisten sind dort mit ganz unterschiedlichem Aussehen abgebildet, was mir sehr gut gefiel. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Frau Honig und die Geheimnisse im Kirschbaum

    Frau Honig und die Geheimnisse im Kirschbaum

    Sabine Bohlmann

    Joëlle Tourlonias

    Planet!

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Frau Honig hat wieder einen neuen Auftrag, diesmal soll sie sich um Emma kümmern, die in einen Kirschbaum gezogen ist. Mit ihrer gewohnt unkonventionellen Art zieht Frau Honig gleich eine Baumetage höher, hier kann sie auch ihre Bienen wieder in die Körbe bitten.
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    Emmas Eltern streiten sich immer wieder um Kleinigkeiten. Einer macht den Deckel nicht auf die Zahnpasta und eine drückt immer mitten auf die Tube. Es gibt noch einige andere solcher Streitpunkte und weil Emma Angst hat, dass diese Streitigkeiten zur Scheidung führen könnten, hat sie ihre Eltern verlassen und ist in den Kirschbaum gezogen.Mit kleinen Tricks und Zauberreihen beeindruckt Frau Honig nicht nur Emma und die Nachbarn, sie schafft es natürlich auch, dass die Eltern sich über ihre Situation Gedanken machen. 
    Am Anfang des Buches gibt es einen kurzen Text der Autorin Sabine Bohlmann und danach eine Anleitung zur Nutzung der Belohnungssticker. In der Mitte des Buches gibt es Bienensticker, die die Leser*innen nach jedem gelesenen Kapitel auf die Blumen kleben dürfen. Das Buch ist sehr schön gestaltet, es gibt kleine Bilder, viele Bienen und manche Worte sind in einer anderen Schrift und größer oder fetter gedruckt.

    Wieder eine gelungene Fortsetzung der Geschichten über Frau Honig.

    Dagmar Mägdefrau
  • Geburtstag mit Juli

    Geburtstag mit Juli

    Petra Eimer

    Baumhaus

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Der vierte Band von Juli, dem Pferd, das Paul und seinen Eltern im Juli zugelaufen ist. Inzwischen ist der Urlaub schon seit einiger Zeit vorbei und die Kinder freuen sich auf ihre Geburtstage. Max ist der erste, der seinen Geburtstag mit einer großen Gruppe Freunde feiern darf. Von seiner Oma, die inzwischen mit einem Freund liiert ist, bekommt er  Watson, den kleinen Hund, zur Betreuung, denn das Paar fährt nach Brasilien.
    Doch der Hund verärgert Paul und vielleicht auch Juli bald. So macht er einfach seinen Haufen in Julis Stall und Juli hat die Kacke am Bein. Legendär soll Paul Geburtstag dann werden, das Thema steht fest - „Brasilien“.
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    Das bedeutet Fußball für Paul, eine Piñata für Max und Musik für Anna. Aber leider benimmt Paul sich mal wieder so, dass die Freunde nicht mehr zu ihm kommen. Aber zu seinem Geburtstag gibt es dann noch ganz viele besonders Überraschungen.
    
    Das Buch lebt besonders von den wundervollen Bildern und das ungewöhnliche, ausgefallende Schriftbild ist ebenfalls ein Hingucker. Ich kann mich auch immer gut in Paul hineinversetzten, der mit seiner Eifersucht und seinen Wunschvorstellungen kämpfen muss.
    Der aber auch immer merkt, wie wichtig Freunde sind und dessen Freunde auch immer wieder auf ihn zukommen. So bilden die Drei - mit Tieren fünf ein tolle Team und ich möchte noch ganz viel von ihnen lesen.
    
    Dagmar Mägdefrau