• Trockenschwimmen mit Opa

    Trockenschwimmen mit Opa

    Petra Steckelmann

    Illustrationen von Mele Brink

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Elliots Großvater ist an Alzheimer erkrankt und die Oma, die ihn bislang täglich versorgt hat, nimmt sich eine kleine Auszeit und Elliot und sein Vater ziehen während der Sommerferien zu ihm nach Tintagel. Der Ort ist geprägt durch die Geschichte um König Arthus. Hier über dem Ort steht die Burg auf der er geboren wurde. Aus diesem Anlass findet eine Aufführung statt, bei der Elliot und seine Freundin mitmachen. Das Zusammenleben mit Opa gestaltet sich nicht so einfach, er lebt oft in seiner eigenen Welt und Elliot und sein Papa wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen.

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    So liegt Opa jeden Morgen auf seiner blauen Matratze und schwimmt zu immer neuen Zielen. Er mag oder kann nicht aufstehen und so wird eine Aufstehhilfe angeschafft. Doch dann entscheidet sich Elliot seinem Opa beim Schwimmen Gesellschaft zu leisten und die beiden haben dabei viel Spaß. Überhaupt ist es einfacher sich auf Opas Ideen einzulassen, als ihm zu erklären, dass das nicht die Welt von Heute ist, in der er sich befindet. Trotzdem ist es immer wieder traurig zu erleben, wie Opa seine Familie nicht erkennt und alle mögen die kleinen Momente in denen Opa wieder der Alte ist.

    Der Elefant auf Elliots Brust drückt ihn immer wieder, aber im Laufe der Geschichte gelingt es Elliot ihn zu vertreiben. Es ist schwer zu sehen, wie Opa sich verändert, aber Papa und Elliot lernen immer besser damit umzugehen. Da Menschen wie Opa Struktur brauchen, hat Oma eine große „Gebrauchsanweisung“ geschrieben, aber die beiden halten sich nicht so genau daran. Irgendwie ist es auch nicht schön einen Zettel mit der Adresse an der Kleidung zu tragen. Aber dank Elliots Einfühlungsvermögens und Spürsinns finden sie Opa trotzdem wieder. 

    Leider müssen viele Kinder diese schlimme Krankheit in ihrer Familie kennenlernen und von Elliots Erfahrungen kann man schon einiges lernen. Sicher hat die Geschichte auch das Interesse an König Arthur geweckt und man möchte mehr über ihn und seinen Zauberer Merlin erfahren.
    Das Buch beschönigt diese Krankheit nicht, es fordert aber dazu auf sich auf den Kranken einzulassen und ihn in seiner Welt zu besuchen. 
    12 Kapitel finden auf 150 Seiten Platz, dazwischen Zeichnungen auf grauem Hintergrund, damit Opas weiße Haare besser zur Geltung kommen. Beeindruckt hat mich die Schattenfigur Arthus im Einband und ich freue mich immer sehr über das Lesebändchen, dass ich als besonderen Luxus empfinde.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Ring des Zwergenkönigs

    Der Ring des Zwergenkönigs

    Silke Farmer

    Elif Siebenpfeiffer

    Fairyland

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre (Interessenalter), ab 7 Jahre (Lesealter)

    In gewohnt schöner Aufmachung wendet sich der Fairyland-Verlang mit diesem Buch an die ganz jungen Leser. Ab 5 Jahre kann man das Buch sicher schon vorlesen, es ist aber auch „fantastisch leicht“ zu lesen. Die Schrift ist groß und „für Legastheniker optimiert“. Das Cover hat einen 3D Effekt und Luwin, der Zwerg, hält den Ring in der Hand. Im Hintergrund sehen wir die Elfe Eldrid, die ihm bei der Suche hilft.
    Der Einband zeigt das Land Valorun, das vom Zaubergesang abstammt, als Karte. 8 kurze Kapitel erzählen Luwins Abenteuer.

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    Da Zwerge erst mit 60 erwachsen werden, ist Luwin mit seinen 45 Jahren fast noch ein Junge. Aber er möchte gerne in die „Gemeinschaft der Großen“ aufgenommen werden. Denn er hat eine feine Nase und kann Metalle riechen. Aber das Besonderes ist, dass er ähnlich einem Chamäleon, mit dem Hintergrund verschmelzen kann. So zieht er los, um den Ältesten seinen Wunsch vorzutragen.
    Leider muss er hören, dass der Ring, den der neue König benötigt, um sein Amt anzutreten verschwunden ist. Zusammen mit der Elfe Eldrid macht er sich auf die Suche und ein spannendes Abenteuer beginn für die Zwei. 

    Die einzelnen Seiten sind zum teil wunderschön bebildert, andere Seiten sind mit einem passenden Muster unterlegt, dadurch wird das Buch zu einem liebevoll gestalteten Kleinod.
    Ein passendes Geschenk für Erstleser, da der Inhalt und die Aufmachung sich sehr von andren Erstlesebüchern unterscheiden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Tierwelt, die dir gefällt – Ein Mitmachbuch von Gretas Schwester

    Die Tierwelt, die dir gefällt – Ein Mitmachbuch von Gretas Schwester

    Sarah Neuendorf

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem weißen Cover sind schon einige Tiere zu sehen. „Dieses Bilderbuch nimmt dich mit auf eine Reise zu den Tieren auf dieser Welt.“ ist am Anfang zu lesen. „kommst du mit auf unsere Reise?“ mit dieser Aufforderung geht es los.
    Eine Karte der Erde mit einigen Tieren macht den Anfang. Europa ist das erste Ziel. Welches Haustier wird sich das Kind aussuchen? Die wilden isländischen Pferde stehen nah zusammen. Safari in Afrika, ich hoffe, die Frage welches Tier man treffen möchte, führt nicht zu Missverständnissen.

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    Es sind u.a. Zebra, Giraffe und Erdmännchen zu sehen. Die Frage, ob man lieber den Hai oder dem Krokodil die Zähne putzen möchte, ist schwer zu beantworten. Beide Gebisse wirken beängstigend. Die Meerestiere, wie Qualle, Wale und Kraken, werden von einer Meerjungfrau begleitet. Mit wem mag mal wohl gerne schwimmen? Tier vom Nord- und Südpol, weiß man, wer wo wohnt? Diese Tiere sind nummeriert und die Lösung finden wir auf der Seite. Mit einem Weißkopfadler mit weiten Schwingen und der Frage „Kennst du noch mehr bekannte Tiere in Nordamerika?“ geht es weiter. Der Regenwald und die Koalas sind die nächsten Stationen. Vom Aussterben bedrohte und ausgestorbene Tiere sehen wir danach. Tierbehausungen, von denen man sich eines aussuchen soll und die Frage mit welchem abgebildeten Tier man wohl einen Tag tauschen möchte beenden das Buch. Auf der letzten Seite stellt sich die Macherin des Buches vor.

    Die Bilder sind mit Aquarellfarbe auf die weißen Seiten gemalt. Eine Landschaft wird nur durch wenige kleine Hinweise angedeutet. Ich hätte mir gewünscht, dass Namen die Tiere bezeichnen würden. Einige sind doch ungewöhnlich und nicht jedem bekannt.

    Durch die Fragen werden die Kinder angeregt mitzumachen, zu überlegen und einiges wird sicher zu Diskussionen anregen. 

    Dagmar Mägdefrau 

  • Elias erlebt Ostern

    Elias erlebt Ostern

    Katia Simon

    Bärbel Witzig

    Kaufmann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der kleine Esel Elias, den einige sicher schon von der Weihnachtsgeschichte kennen, macht sich in diesem Buch mit dem Hirtenjungen Damir auf nach Jerusalem. Der kleine Esel ist wild und neugierig. Die beiden haben schon einige Geschichten von Jesus gehört und möchte ihn gerne kennenlernen. Gemeinsam mit den Jüngern folgen sie Jesus. Mit Erstaunen stellen sie fest, dass Jesus die Kinder gerne um sich hat und sie segnet. Daraus schließt Elias, dass er wohl auch Esel mag.

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    Elias erlebt die Speisung der 5.000 und lernt den Zöllner Zachäus kennen, als er ihm am Gewand knabbert. Er sieht das Wunder, dass ein Blinder wieder sehen kann und folgt den Jüngern, die nach einer Eselin suchen auf der Jesus in Jerusalem einreiten kann. Ein wenig verliebt er sich wohl in die schöne Eselin.
    Da Elias zu neugierig ist, um am Abend im Stall zu bleiben, schaut er beim letzten Abendmahl zu und muss zusehen, wie die Soldaten Jesus abholen. Am nächsten Tag wissen alle, dass Jesus tot ist. Bevor Damir und sein Esel wieder zu ihrer Herde zurückkehren, erfahren sie, dass Jesus auferstanden ist.

    Die Ostergeschichte und bekannte Wunder werden aus der Sicht des Esels geschildert und Kinder können sie auf diese Weise gut verstehen. Die Zuhörenden sollten schon etwas Vorleseerfahrung mitbringen, denn der Text ist schon etwas kompakter, trotz der schönen erklärenden Bilder. 
    Für mich ist es wichtig, dass es nicht nur bunte Eier zu Ostern gibt. Das zugrundeliegende biblische Fest gehört zu unserer christlichen Kultur und die Geschichte sollte den Kinder zumindest bekannt sein. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Tiere Wimmelbuch – Heimische Tiere – Tierkinder – Tiere aus aller Welt

    Mein großes Tiere Wimmelbuch – Heimische Tiere – Tierkinder – Tiere aus aller Welt

    Christine Henkel

    Esslinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Buch besteht aus vier Bilderbüchern, ist etwas über Din-A-4 Buch groß und hat biegbare Pappseiten.„Tiere im Wechsel der Jahreszeiten“ hat zweiseitige Bilder für jeweils zwei Monate des Jahres. Januar und Februar zeigt eine Schneelandschaft mit u.a. Gänsen. Füchsen und Wildschweinen. Am Rand sind die entsprechenden Tiere nochmals abgebildet und mit ihrem Namen versehen. In März und April sieht man die inzwischen ergrünte Lichtung und diesmal sind außer z.B. dem Marienkäfer auch der Waldmeister benannt.

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    Auf den nächsten Seiten gibt es für Juli-August das Bild einer lauen Sommernacht mit Vollmond, den die Tiere sich anschauen. So wird es Herbst und wieder Winter. Auf der letzten Doppelseite ist eine Uhr zu sehen, die Abschnitte zeigen die einzelnen Monate in einer Übersicht mit kurzer Erklärung. 
    „Bei den Tierkindern“ ist ähnlich aufgebaut und hier gibt es Themen wie Wald, Scheune, Weide und Wiese. Kleine Lämmer und junge Katzen, die bei ihrer Mutter trinken, Frischlinge und junge Dachse im Bau, aber auch Schnecken, die Eier legen und Hummelhöhlen sind zu entdecken. Erstaunlich was es nachts im Garten zu sehen gibt, genauso wie das Leben in und am Teich. Auch hier gibt es eine „Uhr“. Diesmal mit den unterschiedlichsten Tierarten.
    „Tiere aus aller Welt“ beginnt mit Europa, ein Wald mit seinen Bewohnern wie Dach, Hirsch und Fuchs ist zu sehen. Afrika zeigt die Savanne mit Löwen, Elefanten und Erdmännchen. Mustang, Grizzly und Klapperschlange gehören zu Nordamerika. In Südamerika gibt es den Jaguar, das Faultier und die Vogelspinne zu entdecken. Eine Tigermutter mit ihren Jungen sehen wir in Asien und Australien zeigt u.a. den Wombat und das Schnabeltier. Die letzte Seite gehört den Tieren der Antarktis wie Pinguin und Krill. 
    Der vierte Teil zeigt die Tiere im Meer. Nord- und Ostsee machen den Anfang mit Möwen und Knurrhahn. Im Mittelmeer Seepferdchen und Krake, der Tangwald zeigt Hummer und Seeschnecke. Im Korallenriff tummeln sich Rochen und Clownfisch. Der riesige Pottwal schwimmt durch Hoch- und Tiefsee und im Polarmeer treffen wir auf Walross und Eisbär.

    Im folgenden Inhaltsverzeichnis sind über 300 Tiere aufgelistet, die in dem Buch zu sehen sind. Ich finde ein solch umfassendes Buch zu diesem sensationellen Preis gehört in jede Kita und in jedes Kinderzimmer. Kinder sind so sehr an Tieren interessiert und behalten in dem Alter so viel, hier gibt es genügend Futter. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Beppo auf der Baustelle

    Beppo auf der Baustelle

    Stephan Lomp

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Ein handliches Pappbilderbuch, das schon auf dem Cover einen Kipplader zeigt, den die Kleinen kippen können. Das Kaninchen im Bagger bittet Beppo um Hilfe. „Mach mit, wir heben das Loch aus!“ und schon wird der Baggerarm hin und her bewegt. Beim Hausbau helfen alle mit. Das Kaninchen steht am Presslufthammer und Beppo schiebt die Erde mit dem Radlader weg. Diesmal wird der Radlader aus dem Buch geschoben.

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    Der Hund hebt die Ziegel über den Buchrand. Danach muss der Kran helfen und den Betonmischer kann mit einem Rad gedreht werden. Auf der nächsten Seite treibt das Rad die Planierwalze an und den wird noch die Wand hoch und runter gestrichen. Das Haus ist fertig und man kann die Seite bis zum Dach ausklappen. Alle Tiere sind eingezogen und danken Beppo für seine Hilfe. 

    Die kurzen Sätze können auch kleine Baumeister schon verstehen und Spieleffekte machen ein Buch immer besonders interessant.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wovon träumst du? – Der fleißige Mistkäfer und die Träume der Anderen

    Wovon träumst du? – Der fleißige Mistkäfer und die Träume der Anderen

    Julia Nüsch

    Kindermann Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover steht der Mistkäfer auf seiner Kugel und schaut ein Sternbild an. Im Einband sehen wir ihn, seine immer größer werdende Kugel rollen. 
    Auf den ersten Seiten erfahren wir einiges über den Mistkäfer und leider wird er oft von den anderen Tieren als „Köttel-Schubser“ bezeichnet oder sie sagen zu ihm „Du stinkst.“ Dabei ist er fleißig und macht eine wichtige Arbeit.
    So legt er sich am Abend müde hin und begibt sich auf seinen Traumpfad durch die Milchstraße.

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    Da er wohl falsch abbiegt, gerät er in den Traum einer Giraffe, die in ihrem Traum anmutig turnt. Da gerät ein Band aus dem Traum in die Kugel des Mistkäfers und die Griffe ist sehr böse, weil ihr schöner Traum dadurch jäh beendet wird. Aber „Ach du trommelnder Schafsköttel“ schon ist der kleine Käfer im Tauchertraum des Schafes. Das Nashorn träumt von fernen Sternen und der Fuchs sammelt Nektar. Alle Tiere sind böse auf den Mistkäfer, der ihre schönen Träume durch das Einwickeln eines Traumteiles in seine Kugel beendet. Nur die Fliege, die einen Alptraum hat, war froh, dass der Traumsalat zu Ende war. 
    Am Ende erleben alle Tiere gemeinsam einen wundervollen Traum durch die inzwischen riesige Traumkugel des Käfers. „Was für ein Abenteuer!“ Auf der letzten Bilderseite fragen sich alle Tiere „Und wovon träumst du?“ Dann können wir noch einiges über den Mistkäfer erfahren. 

    Die Bilder dieses Buches sind wunderschön und liebevoll gezeichnet. Für mich ist dieses Buch ein träumerisches, fantastisches Kunstwerk mit Informationen über einen Käfer, der sich immer nur mit Mist befasst und deshalb nicht so beliebt in der Literatur ist. Hier wird er zu einer wichtigen Hauptfigur. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Rory Shy – Der Fall der Roten Libelle – Band 3

    Rory Shy – Der Fall der Roten Libelle – Band 3

    Oliver Schlick

    Ueberreuter

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Lasst euch nicht von der Dicke des Buches abschrecken. Trotz seiner fast 350 Seiten ist es schnell gelesen, weil es immer spannend bleibt.
    Den schüchternen Rory Shy und seine fröhlich plappernde Assistentin Matilda habe es diesmal mit einem Raub zu tun. Der Dieb hat nicht nur das wertvolle Gemälde „Rote Libelle“ gestohlen, sondern auch den Besitzer niedergeschlagen und verletzt. Kommissar Valko ist sich sofort sicher, dass nur die Ehefrau, eine beliebte Schauspielerin, als Täterin in Frage kommt.

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    Vor dem Diebstahl gab es einen kleinen Empfang und die Teilnehmer sind wieder sehr ungewöhnliche Menschen, deren Abbildungen im Einband wieder sehr gut getroffen sind.
    Das Einzige, was mir als sehr ehrlichem Menschen nicht so gut gefällt ist, dass Matilda immer sehr fantasiereiche Geschichten erfindet, die sie der gutgläubigen Matildaversorgerin Frau Zeigler erzählt, um die Fälle mit Rory lösen zu können.

    Mit diesem zweiten Teil ist wieder eine tolle und spannende Detektivgeschichte erschienen, die rundum Spaß macht. Der Aufbau ist logisch und gut verständlich. Die Marotten schüchterner Menschen werden amüsant erläutert und Dr. Herkenrath, der ängstliche Cocker, ist auch ein besonderer Charakter. Matilda ist ein liebenswertes Mädchen, dass mit seiner Cleverness einiges zur Aufklärung des Falles beitragen kann. Ich hoffe auf weitere dieser humorvollen Geschichten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Was lebt oben? Was lebt unten? – Entdecke geheimnisvolle Welten

    Was lebt oben? Was lebt unten? – Entdecke geheimnisvolle Welten

    Johanna Prinz

    Jana Waleczyk

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover hat mich beim ersten Ansehen sofort begeistert und auf der ersten Doppelseite sehen wir, wo einige dieser Tiere auf der Welt leben. Dann geht die Weltreise los. Erster Stopp ist die Arktis. Zu den abgebildeten Tieren, wie Alaska-Wühlmaus und Buckelwal, gibt es immer kurze Informationen. Rentier und Schneeeule treffen wir in der Sibirischen Tundra. Hier liegt Schnee, doch unter der Erde leben die Lemminge. In der Prärie wohnt unter der Erde der Kaninchenkauz. Kaiman und Piranha leben im Amazonas, Chileflamingos auf demselben Erdteil.

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    Unter dem Strand leben viele Lebewesen wie Strandschnecken oder Schlickkrebse. Die Amsel sitzt im Garten zwischen dem Kohl und unter der erde nagt eine Wühlmaus an der Möhre. Auf der Blumenwiese versteckt sich ein kleines Reh. Unter den Seerosen sind viele Tiere im Flusswasser unterwegs. Durch die Gänge unter der Afrikanischen Savanne wühlt sich der Nacktmulle, während ober die Zebramangusten Wache halten. Termiten und Erdmännchen leben ebenfalls in Afrika. Weiter geht es zum Himalaya und den Murmeltieren. Von dieser Höhe geht es in die Tiefe des Indischen Ozeans, dort lebt der Dumbo-Oktopus. Australien ist vor der Antarktis die vorletzte Station. So endet das Buch mit einer Gruppe Kaiserpinguinen und einem Orca.

    Die Bilder des Buches sind einfach so schön gezeichnet und dabei so realistisch. Die genannten Tiere zeigen nur eine kleine Auswahl der Tiere, die uns bei unserer Weltreise begegnen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Kuckuck, ich bin wieder da

    Kuckuck, ich bin wieder da

    Daniel Fehr

    Luigi Olivadoti

    atlantis

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die schönen Bilder dieses Buches sehen aus, als seinen sie mit Buntstiften gemalt. Auf dem Cover sehen wir den Kuckuck, der mit seinem pinken Koffer und der auf die Stirn geschobenen Sonnenbrille aus dem Süden zurückkehrt. Er freut sich auf seine Freunde und ruft sein „Kuckuck, ich bin wieder da“ in den Wald. Leider bekommt er keine Antwort.
    So fliegt er zur Maus. Die wohnt in einem alten gelben Gummistiefel und ihre Einrichtung ist sehr fantasievoll. Der Igel ist auch nicht zu Hause und beim Salamander ist auch keiner.

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    Auch seine Höhle hat seinen besonderen Stil. Als auch beim Uhu nur einige Bücher in der Baumhöhle liegen, ist der Kuckuck sehr enttäuscht. So fliegt er Heim, doch als er seine Türe öffnet, sind dort seine Freunde. Das letzte Bild zeigt uns das Kuckuckshaus, das einer Uhr sehr ähnlich sieht.

    Fantasievolle Bilder und kurze Sätze mit vielen Wiederholungen machen das Buch zu einem wundervollen Vorlesebuch, sicher auch schon für jüngere Zuhörende.

    Dagmar Mägdefrau

  • Tiere der Wildnis (mit Holzfiguren)

    Tiere der Wildnis (mit Holzfiguren)

    Illustrationen von Claudia Fries

    Ullmann

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Das Buch hat auf dem Cover unter einer Plastikhaube, die man durch einen Schieber im Einband öffnen kann, drei einfache Holztiere: Zebra, Löwe und Elefant sind die Tiere, die im Pappbilderbuch vorkommen. 
    Drei Elefanten sind zu sehen und in zwei Sätzen wird die Situation beschrieben, dann kommt die Aufforderung „Lass deinen Elefanten mit der Herde mitlaufen.“
    Bei der Löwenfamilie auf der nächsten Seite brüllt der Papa sehr laut. „Kann dein Löwe auch brüllen?“

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    Zwei Zebras pflegen gegenseitig ihr Fell, „Mag dein Zebra das auch?“ Die Elefanten baden, die Löwen schlafen und die Zebras löschen ihren Durst. – Immer gibt es die Aufforderung ans Kind mit seinem Holztier zu agieren. 

    Die Texte sind einfach zu verstehen und die Bilder sind minimalistisch, aber durchaus realistisch gezeichnet. Eine schöne Mischung aus Vorlesen und Spielen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Nobbi der Mutmachhase – Zusammen schaffen wir das!

    Nobbi der Mutmachhase – Zusammen schaffen wir das!

    Maike Bollow

    Judith Allert

    Stefanie Reich

    Edel Kids Books

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In diesem zweiten Nobbi-Buch festigt der Hase seinen Ruf als „Mutmachhase“. Das Cover zeigt den verschmitzt lächelnden Nobbi, der dem Bibermädchen Lilli mit den Zweigen hilft. Auch der kleine Vogel Flatterpiep hilft dabei.
    Auf der ersten Buchseite wird uns Nobbi genau geschrieben. Der Mutmachhase hat ein „Möhrenschnuppernäschen“, extra lange Lauscher, superschnelle Haenflitzer und ganz wichtig einen „Mutmach-Beutel“. Alles beginnt ganz entspannt im Gras liegend, dann machen sich Nobbi und er kleine Vogel auf, die beiden Freunde, denen sie im letzten Buch geholfen haben, zu besuchen. Sie sind immer noch dankbar für Nobbis Hilfe. 

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    Am Bachufer treffen sie auf das kleine Bibermädchen Lilli. Sie ist traurig, weil ihr großer Bruder ihr nicht zutraut, dass sie ein Spielzimmer für sich bauen kann. Sofort ist Nobbi in seinem Element. „Eine Prise Mut und Lachen, dann wirst du es sicher schaffen!“ mit diesem Spruch fordert er Lilli auf sich Zweige von einem Baum zu nagen. Leider stolpert das Bibermädchen und verliert damit den Glauben daran, dass sie ihre Aufgabe bewältigen kann. Doch Nobbi weiß sie zu trösten und zu motivieren. Als dann der große Bruder noch dazu kommt, schaffen die Tiere alle gemeinsam „Das tollste Spielzimmer der Welt!“ zu bauen. 
    Gute Freunde und nicht zu schnell aufgeben, dann kann auch ein Kleiner etwas erreichen. Was gibt es Schöneres für kleine Zuhörende.

    Das Buch lebt von seinen schönen Bildern, in denen man den Tieren ihre Gefühle ansehen kann. Der Text ist altersgemäß kurz gehalten und gut verständlich. Ich denke Nobbi wird sicher noch einige Aufgaben zu erfüllen haben und ich freue mich darauf.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Kita-Bande ist nicht zu bremsen

    Die Kita-Bande ist nicht zu bremsen

    Katia Simon

    Jutta Berend

    Kaufmann

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover und im Einband sehen wir die fröhliche Kita-Bande, deren Geschichten in diesem Buch erzählt werden. Oskar mit seinem kleinen Bruder Onno, der als Geschwisterkind nicht mit den anderen in der Froschgruppe ist. Sein Freund Jamal, die schüchterne Charlotta und die etwas forschere Johanna. In der ersten Geschichte lernen wir Hanife und ihren Dackel Heinz kennen. Die beiden ziehen in den Margarethenhof ein und werden freudig aufgenommen.
    So ist der Einstieg in die neue Kita für Hanife ganz einfach.

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    Oskar liebt es, in der Kita-Bücherei Bücher auszuleihen und als sein Lieblingsbuch, ein Tierlexikon, nicht da ist, müssen alle bei der Suche helfen. Hinter den Mülltonnen hat die Band ein Geheimversteck, dort können sie sich unbeobachtet treffen. So ist der Margarethenhof für die Kinder ein echtes Paradies, denn hier und auf dem Spielplatz, der zwischen Kita und Wohnhaus liegt, dürfen sie allein unterwegs sein. Die letzte Geschichte beschreibt eine Aktion zur Reinigung des Spielplatzes, bei der die Kinder die ganze Kita aktivieren mitzuhelfen. 
    In jeder Geschichte fühlt man die große Freundschaft der Kinder. Mit viel Einfühlungsvermögen kümmern sie sich nicht nur um die Freunde, sondern auch um eine demente Nachbarin und eine verletzte Amsel. So finden sie auch eine Lösung, wie man die großen Schuljungen, die sie ärgern, verjagen kann. Aber auch die Angst, die damit verbunden ist, wird so beschrieben, dass ich sie sehr gut nachempfinden kann.

    Ich freue mich auf das Vorlesen dieses schönen Buches, denn die kurzen Kapitel sind abgeschlossen und können unabhängig vorgelesen werden. Aber sicher werden die Kinder mehr von diesen cleveren Freunden hören wollen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Als Rigo Mäuse anpflanzte und Rosa die Leoparden erfand

    Als Rigo Mäuse anpflanzte und Rosa die Leoparden erfand

    Lorenz Pauli

    Kathrin Schärer

    Atlantis

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Schon der erste Band, indem die Freundschaft zwischen Rosa, der kleinen Maus und Rigo, dem alten Leoparden begann, hat mir das Herz erwärmt. In diesem Buch, dass man unabhängig vom ersten Band lesen kann, gehen die Gespräche der beiden Tiere weiter. In 31 kurzen Kapiteln, die immer wieder von wunderbaren naturgetreuen Bildern unterbrochen werden, geht es um die unterschiedlichsten Themen.
    Gleich am Anfang kommen die beiden zu dem Schluss, dass sie beide ein halbes Wunder sind und ihre Freundschaft etwas Besonderes.

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    Unter der Überschrift „Kleine Welt“ machen sich die beiden Tiere Gedanken, wen der Zaun schützen soll. Und Rigo meint „Mir würde der Zaun fehlen.“ Und so mögen die beiden sich und ihre kleine Welt.
    Einmal bringt Rosa ihrem Leoparden in ihren kleinen Pfoten etwas Vanilleeis mit. So lernt Rigo einen unbekannten Geschmack kennen und damit „ein Stückchen der weiten Welt.“
    Das Bild, wie Rigo ganz zart das Eis aus Rosas Pfoten leckt, ist einfach zu schön. Es strahlt das ganze Vertrauen der beiden aus. 

    Ein wunderbares Buch, dass mit seinen Geschichten und Bildern so viel Liebe zeigt, dass man es am liebsten immer anschauen möchte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bestimmer sein – Wie Elvis die Demokratie erfand

    Bestimmer sein – Wie Elvis die Demokratie erfand

    Katja Reider

    Cornelie Haas

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Titel sind die Tiere des Urwaldes zu sehen. Elvis, das Erdmännchen hält ein Gefäß hoch und die anderen Tiere werfen ihre Wahlzettel hinein. Wie es dazu kam, können wir im Buch erfahren.
    Da ist zunächst das verborgene Fleckchen hinter den Bergen zu sehen. Schroffe Felsen und eine üppige Vegetation. „Zank, Stunk und Streit“ sehen wir auf der nächsten Seite, der Elefant schaut ziemlich böse auf die Affen. Mit Streit geht es auch weiter und der kleine Elvis schaut entsetzt auf die Streitenden. Die Frage ist „Wer soll im Land Bestimmer sein?“ Wie erwartet, fühlt sich der Löwe berufen, doch das Zebra wirft ihm vor, dass er Fleisch isst.

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    Dann taucht der Elefant auf, der seine Größe und Stärke in die Waagschale wirft. Da melden sich Büffel und Kojote, dieser fragt „Sind wir nur eure Dienst-Idioten?“ denn ohne ihn, würden Aas und Dreck nicht verschwinden. Doch da meldet sich Elvis mit einem lauten Pfiff. Er erklärt, dass die Tiere doch Vertreter wählen sollen, die die Probleme lösen. Nach der Wahl sind alle mit der Lösung zufrieden und Elvis meint,“ Das könne auch was für die Zweibeiner sein…“

    Die Tiere sind wunderbar gezeichnet und der gereimte Text ist kurz und erklärt, wie Demokratie entsteht. Eine sehr kindgerechte Erklärung zu Wahlen, die immer wieder anstehen. Vielleicht sollte das Buch jedem Politiker, der sich zur Wahl stellt, ausgehändigt werden, denn der weiß, befürchte ich, nicht immer wie Demokratie sein sollte. Elvis kann da sicher helfen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Tiere der Wildnis – Sound- und Fühlbuch

    Tiere der Wildnis – Sound- und Fühlbuch

    Illustrationen von Svenja Doering

    Ullmann

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Auf dem Cover sehen wir den Löwenmann, durch Streicheln seines Felles, das sich sehr weich anfühlt, hört man sein Brüllen. Auf der ersten Seite gibt es eine kurze Info zum Löwen. Dann folgt die Frage „Weißt du, wie es klingt, wenn der Löwe brüllt?“ und dann die Aufforderung, das abgebildete Tier zu fühlen. Der Affe (Schimpanse) wird auf der nächsten Seite vorgestellt. Es folgt der Elefant, dessen Haut sich wie Leder anfühlt. Der Bär hat wieder weiches puscheliges Fell.

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    Man sieht ihn schwimmen und Honig naschen. Auch das weiße Fell des Pinguins ist weich, wohingegen das des Zebras ganz kurz und fest ist. 
    Auf der Hinterseite des Buches gibt es einen Schalter zum Ein- und Ausschalten und ein Plastikkästchen für die Batterien, die man wechseln kann. Die Geräusche der Tiere sind sehr gut zu hören und entsprechen den Geräuschen in der Natur.

    Für Einjährige ist der Text sicher noch zu schwierig, doch die Möglichkeit, durch Streicheln die Tierstimmen zu hören, gefällt schon den ganz Kleinen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Humboldt und Beaufort

    Humboldt und Beaufort

    Michael Engler

    Michael Engler

    Boje

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt den Pinguin Humboldt auf seinem Freund dem Wal Beaufort vor der Skyline einer Stadt. Auf dem Kontinent Antarktika leben die Pinguine und sie mögen drei Dinge: „Fische, Freunde und Steine“. Humboldt ist ganz groß darin besondere Steine zu finden, weil er „gerne da sucht, wo niemand guckt.“ Als er aber träumt, dass er einen eckigen Stein findet, wenden sich die Pinguine von ihm ab. Erst als er dem Wal von seinem Traum erzählt, findet er Hilfe.

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    So machen sich die beiden auf und schwimmen ans anders Ende der Welt, um dort in der großen Stadt einen Pflasterstein zu finden. „Auf dieser Welt gibt es nichts, was es nicht gibt!“ ist Beauforts Devise und damit behält er Recht. 

    Für mich ist die Geschichte etwas zwanghaft konstruiert, außerdem finde ich das Gesicht des Wals eigenartig gezeichnet, die Augen, zumindest denke ich, dass es die Augen sind, sind eng zusammen auf einer Seite des Kopfes. Da die übrigen Bilder durchaus realistisch wirken, finde ich diese Illustration irritierend.

    Dagmar Mägdefrau

  • So groß wie ein richtiger Baum

    So groß wie ein richtiger Baum

    Benjamin Scheuer

    Jemima Williams

    Boje

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf den letzten Seiten des Buches sind die Noten und der englische und der deutsche Text des Liedes „Hundred Feet Tall“ zu sehen. Natürlich kann man es sich im Internet anhören.
    Auf dem Cover sehen wir den rot bebrillten Hasen mit einem Einmachglas, aus dem ein kleiner Baum wächst. Beim Spaziergang mit den Eltern findet der Hase ein kleines Samenkorn, er nimmt es mit und pflanzt es ein. Das Bild zum Refrain „Danke, dass ihr mich so liebhabt, ich bin klein, man sieht mich kaum. Doch mit Liebe und Licht stört das Warten mich nicht.“ zeigt eine abendliche Straße, der kleine Hase ist mit seinem Pflanzglas am beleuchteten Fenster zu sehen.

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    Beim Blick in die Wohnung sehen wir die hochschwangere Hasenmutter gemütlich mit Mann und Kind auf dem Sofa. Die unausgepackten Einkäufe neben der leeren Wiege. Durch vier Fenster sehen wir den Hasen und die wachsende Pflanze. Diesmal ist der Refrain unter dem Bild der belebten Straße gedruckt. Der Hasenvater legt ein Beet vor der Tür an. Die Eltern bringen das Hasenbaby heim, der Autokindersitz steht am Boden. Auf dem Bett sitzt der Hase mit seinem kleinen Geschwisterchen und so langsam wird die Pflanze zum Baum. Alle Tiere sind dabei, wenn der Setzling vor dem Haus eingepflanzt wird. „Wir sind dann so groß, wie ein richtiger Baum.“
    Man spürt durchaus die Liebe, die der Autor mit dem Buch vermitteln will. Auch das neue Leben der Pflanze und des Neugeborenen kommen verständlich rüber. Die Bilder unterstützen den Text sehr schön.

    Allerdings finde ich die Texte etwas holperig übersetzt. Da sich der Text nicht immer reimt, hätte für mich einiges gefälliger sein können. Wahrscheinlich muss sich der Text der Melodie unterordnen, was ich für das Buch schade finde.

    Dagmar Mägdefrau