• Die kleine Raupe und das große Wunder

    Die kleine Raupe und das große Wunder

    Thomas Elliott

    Patricia Hegarty

    Brunnen

    Verlagssempfehlung ab 3 Jahre

    Natürlich denkt man sofort an die kleine Raupe Nimmersatt. Dieses Buch hat eine blättrige Aussparung, die auf jeder Seite immer kleiner wird. Das Buch hat zwar etwas festere Seiten, trotzdem sind sie sehr empfindlich. Die Farben sind kräftig bunt und die Tiers sind sehr einfach gezeichnet.

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    Die Raupe hat sich müde gefressen und trifft auf die Spinne „Schlaf gut, Frau Spinne!“, als nächstes wird der Biene gute Nacht gesagt, dann den fleißigen Ameisen, der Drossel und dem Hoppel-Hasen. Dann schläft das Raupenkind in seinem Kokon und erwacht als Schmetterling, es sieht die anderen Tiere schlafen und legt sich selbst wieder zur Ruh „Gute Nacht, Schmetterling“

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Igel und das verlorene Entchen

    Der kleine Igel und das verlorene Entchen

    Tina Macnaughton

    M Christina Butler

    Brunnen

    Verlagssempfehlung ab 3 Jahre

    Diesmal hat der kleine Igel eine puschelige rote Mütze auf. er und seine Freund möchten ein Picknick machen. Schon auf dem Weg gerät der Igel in eine Dornenhecke, aus der ihn die Freunde wieder befreien. Dann finden die Tiere Ostereier und die Suche geht los.

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    Mama Ente ist mit ihren Küken unterwegs, bei der Eiersuche  geht eines verloren. Alle helfen suchen und weil die Küken so wuselig sind, packt der Igel sie in seine Mütze, und endlich wird auch das letzte verlorene Küken schlafend im Ostereiernest gefunden. 

    Wie gewohnt, kann man die rote Mütze fühlen, das ist für die Kinder immer eine schöne Sache. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Mond im See

    Der Mond im See

    Anna Schindler

    Kerstin Kubalek

    ellermann MAXI Bilderbuch

    Verlagssempfehlung 3 Jahre

    Das broschierte Bilderbuch wird für 3 € angeboten und bietet ein Märchen, das in eine Zubettgehgeschichte eingebunden ist.
    Als Mama Arthur ins Bett bringt, scheint der Mond ins Fenster und der Kleine wünscht sich eine Geschichte vom Mond. Er nennt auch noch andere Personen und Dinge, die in der Geschichte vorkommen sollen.

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    Es ist spannend die Begriffe später in der Geschichte zu finden. Der König ist traurig und nichts kann ihn erheitern, weder das Flötenspiel seiner Frau, noch die tollen Bonbons, die sein Koch herstellt. Eine alte Frau, die arm und trotzdem glücklich ist, verrät ihm ihr Geheimnis. „Erst wenn du den Mond in den Händen hältst…“ Alle im Reich versuchen den Mond zu fangen, aber erst als ein kleiner Flüchtlingsjunge sich der Sache annimmt, kommt es zu einem guten Ende. Der schläfrige Arthur beendet die Geschichte und schläft dann ein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Auf nach Yellowstone

    Auf nach Yellowstone

    Aleksandra Mizielinska

    Daniel Mizielinski

    Aus dem Polnischen von Thomas Weiler

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021

    Das Buch ist einfach riesig, auch in seinen äußeren Maßen. Das Cover zeigt einige Tiere, die im Buch erscheinen. Im Einband sehen wir die Welt und darin eingezeichnet die Nationalparks, die in dem Buch vorgestellt werden. Darunter Portraits einiger Tiere mit ihren Namen. Kuba, das Bison, und Ula, das Eichhörnchen, werden uns durch das Buch begleiten.

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    Weiter geht es mit Karten der Parks und dann sind wir endlich im Białowieża – Nationalpark in Polen.
    Das Bild zeigt einige Gebäude und Tiere, die alle mit einer Bezeichnung versehen sind. Ula und Kuga stellen sich mit einer Sprechblase vor. Kuga hat Post von einem Bison bekommen und deshalb werden Wisent und Bison gegenübergestellt. Wir erfahren einiges über die Geschichte der Nationalparks und lernen ausgestorbene Tiere wie das Ur kennen. 1:1 sind die Bilder der Pflanzen und Blätter gezeichnet. Dann geht mit dem Flieger nach Yellowstone. Auch hier erfreut uns wieder eine Doppelseite des Parks als Einstieg. Natürlich geht es um die Fast-Ausrottung der Bisons. Auch die heißen Quellen werden erklärt.
    Weiter geht es nach Südamerika zum Manú Nationalpark. Hier übernimmt ein Wasserschwein die Führung. Es geht um ungewöhnliche Kreuzungen und um Blattscheiderameisen. Und weiter geht es von Peru nach China. 
    Der Jiuzhaigou-Nationalpark wurde 1982 gegründet und hier gibt es natürlich Panda, den großen schwarz-weißen und den kleinen rötlichen. Dadurch ist auch Bambus ein Thema. 

    Weiter geht es nach Namibia in den Namib-Naukluft.Park. Unsere Reisenden sind zunächst dem Klima der Wüste ausgesetzt und erfahren, wie sich einige Tiere dieser Hitze angepasst haben. Von Welwitschie hatte ich noch nie gehört. Im Nordosten Grönland liegt der nächste Nationalpark. Hier erleben die Tiere große Kälte und suchen nach der Sonne. 

    Indonesien ist der nächste Halt, Komodo heißt der Nationalpark. Hier geht es ins Wasser zu einem Korallenriff. 

    In Neuseeland gibt es den Fiordland-Nationalpark, hier wohnen viele ungewöhnliche Tiere, wie die Kiwis und bekannte Tiere, die hier ausgesetzt wurden, z.B. für die Jagd. Aber auch zu ausgestorbenen Tieren, wie den Moa gibt es Zeichnungen. 

    Es gibt noch so vieles mehr auf den 125 großen Seiten zu sehen. Alle Parks werden mit einem großen Bild vorgestellt, dann werden Tiere und Pflanzen erklärt und verbunden wird alles mit den Comiczeichnungen. Wie ich finde, eine gelungene Mischung. Ich bin sicher, alle Entdecker*innen werden eine große Freude daran haben und auch ihre Eltern werden staunen, darüber, was sie noch nicht wussten. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Schlau, schwarz und kunterbunt – Die Welt der Rabenvögel

    Schlau, schwarz und kunterbunt – Die Welt der Rabenvögel

    Xenia Joss

    Atlantis thema

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Cover sind vier der bekanntesten Rabenvögel zu sehen. Die erste Einbandseite befasst sich mit den Mythen, die sich um diese Tiere ranken. Und dann kommt das für mich schönste Bild dieses Buches: ein lebensgroßer Rabe. Dank seines zum Körper großen Gehirns kann man ihn als schlau bezeichnen.
    Bei uns im Ruhrgebiet ist sicher die Ester, der häufigste Rabenvogel. Neun Rabenarten leben bei uns, sie sind nebeneinandersitzend auf einem Ast abgebildet.

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    Bei uns im Ruhrgebiet ist sicher die Ester, der häufigste Rabenvogel. Neun Rabenarten leben bei uns, sie sind nebeneinandersitzend auf einem Ast abgebildet. Ihre Namen stehen neben ihren Bildern und im Text gibt es Erklärungen zu ihnen. Eine ganze Seite gehört der Elster, sie ist „superschau und gar nicht diebisch.“ Sie gehört zu den wenigen Tieren, die sich im Spiegel erkennen können. Das nächste Bild zeigt ein Feld mit Krähen, ein Nest und einen Vogel, der im Abfalleimer nach Nahrung sucht. Im Text geht es um das Zusammenleben der Raben. Das nächste Bild zeigt das weltweite Vorkommen der Rabenvögel, und zwar an Bäumen, dessen Blätterwerk die Form einer Landkarte haben, darauf verteilt sitzend die Vögel. Diese Abbildung hat mich sehr beeindruckt. Raben können durch aus bunt und schillernd sein, so gehören die Paradiesvögel zu Verwandtschaft. Raben nutzen Werkzeuge, haben den Nestbau den Gegebenheiten angepasst und haben Ampeltrick entdeckt. Wie verspielt sie in unseren Augen sein können erzählen die letzten Seiten. Wer noch mehr erfahren möchte, kann sich auf der letzten Seite informieren.

    Neben den außergewöhnlichen Bildern, die anzuschauen so viel Freude macht, habe ich vieles über diese doch im Stadtbild sehr präsenten Vögel erfahren. Ein durchaus nicht nur für Kinder empfehlenswertes Sachbilderbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Herr Bort, der Katzenschreck

    Herr Bort, der Katzenschreck

    Andrea Behnke

    Mele Brink

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Wir Katzenbesitzer wissen ja alle, dass Katzen sich einfach ihre Menschen aussuchen, egal ob es denen passt.
    Herr Bort hat eine Nachbarin, die neben ihren zwei Hunden noch einen Katze Namens Rosi besitzt. Rosi mag die Hunde nicht und sucht sich Herrn Borts Garten als neues zu Hause aus. Herr Bort, der dunkel gekleidet immer noch um seine Frau trauert, will die Katze nicht in seinem Garten haben.

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    Er nennt sie Viech und weiß nicht, dass Rose dieses Wort mit dem langen I mag. All seine Versuche die Katze aus dem Garten zu verscheuchen gelingen nicht. Sein letzter Versuch, mit höhen Flötentönen Rosi zu vergraulen führen dazu, dass Herr Bort wieder auf seiner Flöte spielt und diese Melodie liebt Rosi. So kommt es, dass er Rosi streichelt und sich nicht mehr über ihre Haare aufregt. 

    Ein Buch, dass jedem Katzenmenschen das Herz aufgehen lässt. Hoffen wir, dass jede Rosi einen Menschen findet, den sie so bezirzen kann, dass er sie vor dem Tierheim bewahrt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hör mal rein, wer kann das sein? – Streichelzoo

    Hör mal rein, wer kann das sein? – Streichelzoo

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Wie mir der Verlag versicherte, bleiben die Tierstimmen, die durch Streicheln des Felles zu hören sind, durch eine neue Technik, lange erhalten.
    Meck! Meck! begrüßt uns die Ziege. Auf der linken Seite finden wir einen kleinen Text, der uns informiert, dann folgt die Aufforderung das Fell der Ziege auf der linken Seite zu streicheln. Das Fell ist flauschig und das Geräusch hört sich nach einer echten Ziege an.

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    Es handelt sich immer um Fotos, die verschiedene Tiere dieser Art darstellen.  Auf der nächsten Seite lernen wir das Alpaka kennen, dann kommt das Fiepen des Meerschweinchens. Esel und Wollschwein sind die nächsten Tiere. 

    Es macht viel Spaß das Buch mit keinen Kinder anzuschauen, sie beherrschen schnell die Technik und freuen sich an dem Ton. Mir gefällt, dass es echte Tiergeräusche sind. Das Pappbilderbuch hat am Ende eine dicke Seite in der die Technik untergebracht ist. An der Rückseite kann man die Batterie ausschalten und tauschen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Die nahezu unerschrockenen 5

    Die nahezu unerschrockenen 5

    Barbara von den Speulhof

    KJB

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die Bilder wirken etwas altbacken und so kommt für mich noch mehr der Vergleich zu Kästner auf. Zwei Geschwisterpaare und Tilda, deren Mutter unterwegs ist und die deshalb mit dem Reporter Mario, Mutters Freund, zusammen lebt, sind immer zusammen unterwegs. Sie leben in einem kleinen Dorf und fahren jeden Morgen mit Marie im Marienkäfer in die Schule. 

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    Linus, der Kleinste, soll eine Mutprobe bestehen, damit er auch zu den „nahezu unerschrockenen 5“ gehört. Tilda überlegt und kommt auf die Idee, dass er Wanda, einer seltsamen Frau, die in einem Haus am Waldrand lebt einen Kochlöffel entwenden soll. Wanda ist als Kinderfresserin  verschrien und alle fürchten sich vor ihr. 
    Dann kommt alles ganz anders und die Kinder freunden sich mit Wanda an. Sie soll ihr Grundstück verkaufen, damit darauf ein tolles Hotel mit Golfplatz gebaut werden soll. Angezettelt haben das die Wirtsleute Eierhals. Sie versuchen mit allen Mitteln das Dorf auf ihre Seite zu bringen und so kommt es zu bösen Aktionen. Doch die Kinder kombinieren mit Marios Hilfe, wie alles zusammenhängt und mit ihrer Unterstützung bleibt in Oberunterrechslinkshausen alles beim Alten. Aber eigentlich wird es noch schöner.

    Besonders der zahlenaffine Linus ist eine so liebenswerte Figur, er denkt manchmal so toll und stell die besten Fragen. Tilda entscheidet zwar, trotzdem sind die Kinder ein Team. Es ist auch gut, dass der „nahezu“ im Titel steht, denn ganz unerschrocken sind die 5 nicht.
    Eine gute spannende Geschichte mit Typen, die auf eine liebenswerte Art überzeichnet sind und mit Kindern, die richtige Kinder sind. 

    Die Schrift ist etwas größer und gut lesbar, die kurzen Kapitel beginnen mit einem kleinen Bild und die Seitenzahlen der rechten Seite stehen in einem kleinen Huhn. Ich denke, Drittklässler können das Buch gut lesen und verstehen. Sicher haben sie so viel Spaß damit wie ich.

    Dagmar Mägdefrau

  • Fussball und sonst gar nichts!

    Fussball und sonst gar nichts!

    Andreas Schlüter

    Irene Margil

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Bisher saß Niklas auf der Reservebank und musste dem Ballkünstler Freddy zuschauen. Niklas ist viel umsichtiger und teamorientierter als dieser Angeber, so darf er beim nächsten Spiel dabei sein. Aber Freddy ist natürlich neidisch und stiftet seinen Freud Tobias an Niklas im Trainingsspiel zu foulen.

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    Zum Glück ist der Junge hart im Nehmen und kann beim Spiel antreten, wenn er seine Fußballschuhe finden würde. Überhaupt nehmen Fußballschuhe einen großen Raum im Buch ein. Denn Niklas und auch Tobias müssen sich mit billigen Schuhen aus dem Supermarkt begnügen. Deshalb muss einen Geldquelle gefunden werden, damit die Schuhe nicht bis zum Geburtstag warten müssen. Die Ideen und Überlegungen, die die Jungen haben, sind sicher altersgerecht und für Erwachsene amüsant. Aber Niklas ist eine liebenswerter Junge, der besonders gut Fußball spielen kann und der von seinem Idol Michael Ballack träumt.

    Es gibt einige kleine Bilder in dem Buch, gut gefällt mir der kleine Fußballer an der Seitenzahl. Die Kapitel sind kurz und bringen viel Spannung, ein tolles Buch, sicher nicht nur für kleine Fußballer.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein erstes Buch vom Flugzeug

    Mein erstes Buch vom Flugzeug

    Nathalie Choux

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Ein Pappbilderbuch mit beweglichen Teilen, schon auf dem Cover bewegt sich das Flugzeug hin und her. Das Loch mit dem man es steuert, ist gut zu nutzen für die kleinen Finger. Danach steigen die Passagiere und er Kapitän durch ein Aufwärtsbewegung ins Flugzeug.

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    Das Gepäck wird in die Ladeklappe geschoben, das Flugzeug steigt auf, über die Seite hinaus. Das wird auch noch auf der nächsten Seite genutzt, dort macht noch ein Flugzeug einen Looping. Auf der letzten Seite kommen die Passagiere an und leider gibt es hier nichts zu bewegen.

    Ein sehr robustes Buch mit bunten Farben und einfachen Figuren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle müssen gähnen

    Alle müssen gähnen

    Maria Höck

    Anja Bijsterbosch

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Der Titel sagt es ja schon, alle Tiere sind müde und gähnen. Zunächst die Katze, wenn wir die Klappe im Gesicht öffnen, sehen wir den roten Mund mit Zähnen und Zunge. Der Vierzeiler daneben ist kurz und klar.
    Weiter geht es mit der Schlange, sie streckt die Zunge weit heraus, der Waschbär hat schrecklich viele Zähne. „Oh, wie er sich streckt und reckt! Wer wird als Nächster angesteckt?“ Das ist das müde Häschen, das zeigt seine vier Zähne.

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    Es folgen noch einige Tier, bis sich auch das Kind die Augen reibt „Hat sich beim Gähnen angesteckt, husch, husch ins Bett und zugedeckt.“ Auf der letzten Seite sehen wir alle Kinder schlafend und auf die Frage „Wer gähnt als nächster?“ klappt man die Seite weiter auf und die Antwort ist natürlich Du!

    Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen viel gegähnt habe. Natürlich ist es wieder ein Buch zum Thema Einschlafen, aber das ist ja auch bei jungen Eltern eines der wichtigsten Dinge.
    Mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bagger, Traktoren, Müllabfuhr! -Mein großes Fahrzeugebuch

    Bagger, Traktoren, Müllabfuhr! -Mein großes Fahrzeugebuch

    Wolfgang Metzger

    Ravensburger

    Verlagssempfehlung 2 Jahre

    Ein Pappbilderbuch mit abgerundeten Ecken, das auf 15 Seiten alles bietet, was es an großen Fahrzeugen gibt, am Ende sind wir sogar am Flughafen. Die Texte sind kurz und erklärend.
    Das Buch beginnt mit einer Baustelle, dort wird ein Haus gebaut, auf der nächsten Seite sieht man einzelne Fahrzeuge, die benannt werden. Einige davon finden wir auf der nächsten Seite, dort wird eine Autobahn gebaut. Während auf der ersten Seite eine Katze gesucht werden soll, fragt der Text am Seite drei nach der Straßenwalze.

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    Dann weicht das Buch in der Darstellung ab und wir entdecken eine Landschaft mit Feldern und Fluss von oben. Die nächsten Seiten zeigt uns das Feld und den Bauernhof von Nahem. Dann sehen wir den Bauernhof am Abend und der Text handelt von den Tieren. 
    Jetzt geht es zum Bauhof, es gibt viele orange Fahrzeuge, deren Name daneben zu finden ist. Auf der nächsten Seite „Wie sieht es in der Feuerwache aus?“ sehen wir das Haus im Querschnitt und auch hier finden wir die Bezeichnungen im Bild. Im nächsten Bild wird ein Brand gelöscht, dann geht es mit der Rettung bei Überschwemmung weiter. 
    Das Bild vom Abflugterminal  wird mit „Wohin geht die Reise?“ überschrieben. Danach folgt der Flugplatz mit den Flugzeugen und zuletzt sehen wir den Polizeihubschrauber der den Flugplatz und die Autobahn überwacht.

    Es ist unendlich viel zu sehen in dem Buch und mir fehlt ein wenig der rote Faden. Ich werde das Buch in unsere Vorlesekiste packen, weil sicher viele Jungen Spaß am Anschauen haben werden. Mir wäre aber ein Buch, dass die Struktur der ersten drei Seiten fortgeführt hätte lieber gewesen. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Keine Angst, Großer Wolf

    Keine Angst, Großer Wolf

    Jan De Kinder

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ich liebe das Märchen vom Rotkäppchen und kenne einige Abwandlungen dieses Märchen. Dieses hat wieder einen neuen interessanten Ansatz.
    Der Kleine Wolf geht mit seinem ängstlichen Vater den Großen Wolf in den Wald. Der Große Wolf trägt eine Uniformjacke, der Kleine Wolf ist lässig in Shirt und weiter Hose gekleidet. Der Größe Wolf fürchtet sich während der Kleine Wolf ganz lässig vorausgeht.

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    Ständig hört der Große Wolf etwas, der Kleine geht den Dingen nach und zeigt seinem Vater, wie harmlos alles ist. „Nun heult doch nicht, Papa. Du brauchst keine Angst zu haben“. Dann riecht der Vater etwas und rennt los. Der Kleine Wolf trifft ein rot gekleidetes Mädchen, dass berichtet, dass ihre Mutter auch Angst habe. „Ich glaube, das hat mit früher zu tun.“ Im Unterholz sieht man eine Gestalt mit roter Kapuze. Als der Kleine Wolf Hunger hat, bietet das Mädchen ihm Kuchen und Limonade an und die beiden sitzen gemütlich beieinander. 

    Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieser schelmischen Geschichte. Auch ohne Bezug zu Rotkäppchen macht  es Spaß den Vater so ängstlich und den Sohn so furchtlos zu sehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Paul Bims – Ein Detektiv auf Spurensuche

    Paul Bims – Ein Detektiv auf Spurensuche

    Barbara von den Speulhof

    Katharina Vöhringer

    kizz.

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Große Schrift, viele tolle Bilder und kurze Kapitel – ein gelungenes Buch für Leseanfänger.
    Der siebenjährige Paul lebt mit seiner Assistentin, die er Mama nennt, zusammen. Vormittags hat er Verpflichtungen, da bildet er sich weiter, das ist wichtig für das Verfassen von Rechnungen und Dankesbriefen.  In seinem ersten Fall rettet er Frau Sackenpummsel vor einer Spinne.

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    Im nächsten Fall lernen wir den „Kinderaufzug“ oder besser „Runterzug“ kennen. – Erwachsene nennen es das Treppengeländer hinunterrutschen. Und den Opa von Timur, der die Legosteine säubert. Viel Spaß hatte ich bei der Geschichte, in der der Hamster im gelben Gummihandschuh herumläuft. Schon das Bild dazu ist herrlich.

    Wir erleben spannende Tage mit Paul, beim Theater spielen in der Schule oder im Urlaub mit Papa und seiner neuen Freundin. Immer kombiniert der Detektiv und kann einige Fälle klären. Dabei ist er immer freundlich und hilfsbereit.  Ich hoffe, dass Paul noch viele Fälle lösen wird, denn mir hat das Buch viel Freude gemacht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Mein großes Buch der Tiergeräusche

    Oliver Grieshammer

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Buch hat runde Ecken und etwas festere Seiten, auf der linken Seite finden wir kurze Informationen. Zum Beispiel, dass Kühe auf der Weide stehen und Gras fressen, um Milch zu geben.
    Auf der rechten Seite sind meist sieben Tiere unter einem Motte wie Bauernhof, Vögel oder Meer abgebildet.
    Zunächst drückt man auf einen rote Punkt, der die Geräusche für die Seite einstellt. Dann kann am einen Kreis auf den abgebildeten Tieren drücken und hört die Stimme des Tieres.

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    Die Fotos der Tiere sind auf weißem Grund und ihr Name steht daneben. Manche Tierstimmen kenne ich nicht und bin selbst verwundert über diese Töne. So macht der Dachs erstaunliche Geräusche und der Papageientaucher hört ganz unerwartet für mich an.

    Die Kinder begeistert die Technik und finden es lustig, wenn die Tiere die Geräusche der Vorseite machen, sie sprechen also eine Fremdsprache.
    Das Bilderbuch hat am Ende eine dicke Seite in der die Technik untergebracht ist. An der Rückseite kann man die Batterie ausschalten und tauschen.

    Gerade Kinder, die nicht an Bilderbücher gewöhnt sind,  habe Freude an diesen Büchern und ich finde, man kann sie prima damit locken. Alle anderen Kinder freuen sich natürlich auch über diese Form der Präsentation.

    Dagmar Mägdefrau

  • Langweilst du dich, Minimia?

    Langweilst du dich, Minimia?

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Lesesempfehlung ab 3 Jahre

    Wir kennen die kleine Minimia schon aus dem Buch „Welche Farbe hat ein Kuss?“ Jetzt ist Mia schon in der Schule und hat einen Kalender und an jedem Tag hat sie etwas vor. Mal trifft sie sich mit Freundinnen oder mit der Oma, mal spielt sie Hockey oder malt. 
    Nur am Sonntag, da geschieht nichts und Minimia ist schrecklich langweilig.

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    Sie sitz in ihrem Zimmer und wir sehen ganz viel Spielzeug, Bücher und Bilder. Trotzdem weiß sie nicht, was sie tun soll. Da hat sie eine Idee, sie fragt das Kaninchen hinter der roten Tür. Das verweist auf andere Tiere, so wird sie immer weiter geschickt und kein Tier kann helfen, alle sagen auf ihre Frage, was sie tun soll, nein, sie wissen es auch nicht. Der Außerirdische empfiehlt die Mama zu fragen. 

    Minimia geht zeichnerisch zu allen Tieren, die trägt beim Pinguin einen Schal und fliegt mit einem Papierflieger zum Wal. Ein Buch mit viel Fantasie und Bildern, die die eigene Fantasie anregen. Vielleicht ist der nächste Sonntag nicht mehr so schrecklich langweilig.

    Denn am Ende des Buches sitzt Mia in ihrem Zimmer und wundert sich über Mamas Frage „Hast du dich nicht gerade noch gelangweilt?“

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Hund, der die Welt rettet

    Der Hund, der die Welt rettet

    Ross Welford

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Das Buch ist 2020 vor der Corona-Krise erschienen und ich habe es während der, sich täglich ändernden Anweisungen der Regierung gelesen.
    Georgie und ihr Freund Ramzy werden von einer Videospielerfinderin ausgewählt ihre neuste Version der virtuellen Welt zu testen. Dr. Pretorius ist eine sehr ungewöhnliche Erscheinung und sie verlangt von den Kindern totale Geheimhaltung. Georgies Vater hat eine Freundin, die in einem Labor neue Medikamente entwickelt. Leider ist sie allergisch gegen Hunde und deshalb muss Mister Masch, der Mischling zurück ins Tierheim.

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    Das ist in einer alten Kirche untergebracht und wird von Pfarrer geleitet wird. Die Kinder arbeiten ehrenamtlich im Tierheim und kümmern sich um die Hunde. Nachdem ein kleines chinesisches Mädchen einen Hund besucht wird dieser krank, es handelt sich um Hunde-Ebula, dass auch Menschen bekommen können.  Durch eine Unachtsamkeit Georgies werden auch andere Hunde krank. Da nun alle Hunde getötet werden sollen und auch Mister Masch infiziert wird, fasst Georgie einen gefährlichen Plan. Im Virtual-Reality-Spiel konnte Georgie in die Zukunft reisen, leider hat ihre Gesundheit, besonders ihr Hirn darunter gelitten, aber um ihren Hund und die Menschheit zu retten, muss sie die Gefahr noch mal auf sich nehmen.

    Ich fand das Buch sehr spannend geschrieben, besonders zu Ende kam immer wieder ein neues Problem auf die kleine Heldin zu. Ihre Freundschaft zu Ramzy, der als Einwandererkind über wenig Geld verfügt und deshalb auch privat seine Schuluniform trägt. Ihre Familie, ein Vater, der sie schon aufgrund seiner Figur beschützt, einen großen Bruder, der ihr hilft, wenn es nötig ist, stützen Georgie und gaben ihr den nötigen Halt. Eine sympathische Protagonistin, die alles für ihren Hund tut.

    Die Parallelen zu Corona sind sicher da und die Geschichte geht gut aus und da wollen wir für unsere Welt auch hoffen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Einfach nett – Ein Buch über das Freundlichsein

    Einfach nett – Ein Buch über das Freundlichsein

    Bilder von 38 netten Illustratoren

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Dieses Buch ist einfach besonders, 38 Illustratoren haben mit ihre Bildern dazu beigetragen und Axel Scheffler, der Grüffelo-Erfinder, hat das Vorwort verfasst. Im Einband werden die Zeichner mit Medaillons ihrer Bilder und einem kleinen Text vorgestellt. Der Erlös des in England erschienen Buchs geht an „Three Peas“, diese Organisation unterstützt Menschen, die ihre Heimat verloren haben. Genaues findet man auf den letzten Seiten des Buches.

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    Ob das Buch die Welt zu einem besseren Ort machen wird, wage ich zu bezweifeln, aber ich würde es mir wünschen. „Stell dir mal eine Welt vor, in der alle nett sind. Wie können wir das schaffen?“ so beginnt das Buch mit den großartigen Bildern. Jede Seite hat einen anderen Stil und andere Figuren, trotzdem ist hier etwas „Ganzes“ entstanden. Dann kommen die Ideen: 
    Man kann lächeln, trösten, umarmen, die Hand halten, helfen und dafür sorgen, dass jeder mitspielen darf. Ein Freundlichkeits-Glas kann man mit Murmeln füllen, man kann helfe eine Tasche zu tragen, etwas vom Boden aufheben und geduldig sein. „Wenn einer deine Sprache lernt, kannst du ihm neue Wörter beibringen?“ 

    Es gibt viele schöne Vorschläge, die jeder, auch Kinder, umsetzten können und die schönen bunten Bilder zeigen Menschen und Tiere, die das tun und schaffen „alle zusammen eine bessere Welt.“

    Dieses Buch ist so positiv gestaltet und hat so schöne machbare Vorschläge, vielleicht sollten Manager und Politiker dieses Buch zur Einführung ins Amt bekommen. Aber es ist sicher auch ein schöner Ansatzpunkt für Klassen, da gibt es vielleicht neue Ideen und Bilder.

    Dagmar Mägdefrau