• Bist du der Frühling?

    Bist du der Frühling?

    Chiaki Okada

    Ko Okada

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Wunderschöne Bilder, die zu Herzen gehen. Der winzig kleine Hase hat noch nie den Frühling erlebt und alle seine Geschwister können auf den Baum steigen und das Meer sehen. Da begegnet ihm eines frühen Morgens ein Eisbär, der hilft dem Hasen auf einen Ast und zum ersten Mal sieht er das Meer. Wieder zu Hause freut er sich, dass er den Frühling gesehen hat.

    mehr oder weniger lesen

    Die Geschichte ist kurz und einfühlsam geschrieben, die Bilder schön anzusehen. Ich mag diese asiatischen Zeichnungen mit ihren zarten Farben sehr.

    Dagmar Mägdefrau

  • Paulchen und Pieks – Heute übernachte ich bei dir!

    Paulchen und Pieks – Heute übernachte ich bei dir!

    Laura Bednarski

    esslinger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Paulchen, der kleine Fuchs und sein Igelfreund Pieks wollen zusammen schlafen, so kommt Paulchen am Abend zur Igelfamilie. Sie haben zusammen viel Spaß beim Essen, beim Spielen und beim Geschichten erzählen. Es ist ganz anders, als zu Hause, aber doch schön. Erst als sich alle zusammen kuscheln wollen, wird Paulchen von den Stacheln gepiekt.

    mehr oder weniger lesen

    Piecks hat immer neue Ideen, wie sein Freund bei ihm schlafen könnte, aber alles gefällt Paulchen nicht. Am liebsten möchte er nach Hause, doch dann gibt es doch noch eine gute Lösung und am nächsten Tag ist klar, dass Pieks heute bei Paulchen übernachtet.

    Es ist ja nicht immer einfach bei einem Freund zu übernachten, das fällt den Kindern auch oft schwer, da kann dieses Buch sicher eine Grundlage für Überlegungen zu diesem Thema sein. Es ist lustig geschrieben und hat schöne Bilder.

    Dagmar Mägdefrau

  • Meer geht nicht

    Meer geht nicht

    Oliver Uschmann

    Sylvia Witt

    GULLIVER

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Sam, der uns die Geschichte dieser Reise ans Meer erzählt, hat Eltern, die sich ganz um ihren Betrieb kümmern müssen. Binas Vater hat auch immer viel zu tun. Sharifs Mutter ist ganz damit beschäftigt den kleinen Bruder zu beaufsichtigen, leider erzieht sie ihn nicht. Kevin lebt mit seiner Mutter zusammen. Er kocht für alle und dabei hören sie Reggae. 

    mehr oder weniger lesen

    Sharif ist ein toller Schauspieler und führt die anderen immer wieder hinters Licht, später will er auch seine Stunts selbst machen. Bina hat eine Multi-Werkzeug dabei und repariert ständig alles was sie finden kann.
    Als Kevin erzählt, dass er noch nie am Meer war, wollen die Vier gemeinsam dort hinfahren. Zunächst nehmen sie die Bahn, doch dann läuft alles schief. Sie erleben zusammen einige Abenteuer, doch sie halten zusammen und können ihre Stärken gut einbringen.

    Die Idee ans Meer zu fahren ist nicht unbedingt neu, Bücher und Filme zu dem Thema gibt es viele. Dieses Buch ist aber durchaus lesenswert, weil nicht immer alles glatt läuft und die Freundschaft bzw. eine zarte Liebe wichtig ist.

    „Super lesbar“ ist dieses Buch aufgrund seiner großen Schrift, es gibt viele Absätze, die das Lesen erleichtern. 16 Kapitel unterteilen die 140 Seiten des Buches. Für Fünftklässler gut geeignet. Das Buch ist spannend und zeigt ganz normale Kinder, die zusammengehören.

    Dagmar Mägdefrau

  • Simon Brand – Hüter der Welt

    Simon Brand – Hüter der Welt

    Michael Bahn

    BoD

    Leseempfehlung ab 12 Jahre

    Simon Brand ist 17 Jahre alt und er lebt in Berlin, sein Freund Marten zieht mit seinen Eltern nach Zolperding. Der Kontakt der beiden Jungen beschränkt sich auf SMS. Als Marten berichtet, dass die Menschen in dieser Kleinstadt nicht „normal“ seien, kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen den beiden, denn Simon hat in diesen Tagen sein Outing. Der Freund reagiert gelassen darauf, da er schon eine Vermutung hatte.

    mehr oder weniger lesen

    Dann bricht aber doch die Kommunikation zwischen den beiden ab und Simon soll auch nicht, wie geplant, in den Ferien kommen. Aber Simon lässt sich nicht davon abhalten, zu seinem Freund zu fahren. Im Zug hat er eine eigenartige Begegnung. Ein alter Mann sagt ihm, dass er der neue „Hüter der Welt“ sei. In Zolperding angekommen, schickt Marten ihn weg und er kommt bei Marie, einer alten Frau, unter. Dann nimmt Marten Simon doch mit in den Wald und stellt ihm Sophie vor, die sofort versucht, Simon zu verführen. Zum Glück ist Simon nicht empfänglich für weibliche Reize und so kann er mit Hilfe seines Handys versuchen, die Welt vor dem Dunklen, Bösen zu retten.

    Der Stil, den der Autor für das Buch gewählt hat, ist schon besonders. Nach einem kurzen Text geht es mit SMS der beiden Jungen weiter. Danach gibt es fast ausschließlich Dialoge. Alles wird ohne Gänsefüßchen gedruckt und immer wieder durch #… unterbrochen. Diese zusammengeschriebenen Worte nach dem # beziehen sich auf den vorherigen Text und ließen mich oft schmunzeln. Da hat der Autor oft großartige Wortschöpfungen zusammengestellt. Es gibt auch eine Seite mit einigen verteilten Worten und eine mit einem immer wiederkehrenden Satz. 

    Das Buch vereint die Gefühle von Simon bzgl. seiner Homosexualität, sein Erwachsen- und Stark-Werden, seine Freundschaft zu Marten und eine erste Verliebtheit mit einer spannenden Geschichte über eine andere Welt, in der das Böse mit dem Guten kämpft. Gut, dass das Schicksal mit Simon einen so guten Hüter gewählt hat. Bestimmt werden wir noch von ihm hören.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schau dich um in der Natur – Der Wald

    Schau dich um in der Natur – Der Wald

    Moira Butterfield

    Jesús Verona

    Penguin Junior

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die drei Kinder, die uns durch das Buch begleiten sehen wir schon auf dem Cover. Ein Junge und zwei Mädchen halten Dinge in der Hand, die sie im Wald finden werden. Das Cover hat einen Fernglas-Ausschnitt, durch den wir die Eichhörnchen der ersten Seite sehen. 
    Es gibt zunächst eine „Erzählseite“. Über eine Brücke geht es zum Wald.

    mehr oder weniger lesen

    Die ersten zwei Textzeilen dieser Seiten sind immer gereimt, das hätte man sich sparen können, die Reime sind nicht immer gefällig. Unten auf der Seite ist ein Zettel zu sehen auf dem kleine Suchaufgaben (zwei flatternde Schmetterlinge) zu finden sind. Die nächste Seite würde ich als „Sachbuchseite“ bezeichnen. Die beiden Seitenarten wechseln sich immer ab. Hier geht es um die Form der Baumkrone, dazu gibt es vier Beispiele. Danach werden die unterschiedlichen Stämme angesehen. Die Sachbuchseite ist jetzt quer anzuschauen, Bäume sind groß. Leider ist, wie auch auf einigen Folgeseiten der Name der Bäume, dessen Stämme abgebildet sind, nicht genannt. Über Blätter kommen wir zu den Früchten und Zapfen. Um unterschiedliche Schnecken geht es am Ende, dann geht es wieder nach Haus. Dort sitzen die Kinder mit ihren gefundenen Materialien um den Tisch. 

    Die Mischung zwischen kurzer Erzählung und Information finde ich sehr gut gemacht. Gerade junge Kinder identifizieren sich gerne mit den Handenden, dass sie Kinder allein unterwegs sind, ist für mich immer etwas schwierig zu bewerten. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Geschwister

    Geschwister

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Dieses Buch kann man von beiden Seiten lesen. Das hellgrüne Cover zeigt die große Schwester, die meint „Mein Bruder ist ein Affe.“ Deshalb wird der Bruder immer als Affe dargestellt. Zunächst erzählt die Schwester, wie nervig der kleine Bruder ist. Er macht alles kaputt, er ist eine endlose Qual und eine Heulsuse. Aber dann denkt sie daran, wie es ist, wenn der Bruder nicht da ist. Und da fehlt er ihr doch, weil er sie zum Lachen bringt und Geschichten erfinden kann.

    mehr oder weniger lesen

    Wenn man mit dem gelben Cover anfängt, meint der kleine Bruder „Meine Schwester ist ein Nashorn.“ Sie macht, dass er sich klein fühlt und sie ist langweilig. Aber sie kann die höchsten Türme bauen und machen, dass er sich groß fühlt. So enden beide Teile mit „Im Grunde ist es gar nicht so schlecht, zu zweit zu sein.“ Dann sieht man eine Tür aus der Geschrei kommt und auf der gemeinsamen mittleren Seite sieht man das Baby und nur ein Wort Drei???

    Mir gefällt die Idee mit den zwei Büchern, die sich in der Mitte treffen, die wir ja von Rosalie und Trüffel kennen. Die Bilder sind toll und sagen viel aus, oft konträr zum Text. Der Gag mit dem dritten Geschwister ist auf jeden Fall gelungen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Saumüde

    Saumüde

    Katja Reider

    Henrike Wilson

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ein aufregender Tag geht zu Ende und das kleine Schweinchen ist noch gar nicht müde. Neugierig geht es in den Hühnerstall um zusehen, ob die Hühner auf der Stange schlafen und macht damit alle wieder wach. Die Schäfchen wollen auch schlafen, nur die Frösche sind noch wach. Aber das kleine Schwein ist kein Frosch, obwohl es so hüpfen kann.

    mehr oder weniger lesen

    Als es erfährt, dass Eulen nachtaktiv sind, will es das natürlich auch sein. Obwohl der Mond schon am Himmel steht, wird das Schweinchen immer übermütiger und fast hätte der Wilde Willy ihn auf die Hörner genommen, wenn seine Mama es nicht gerettet hätte. Nach soviel Abenteuer wird auch das Schweinchen saumüde und auf der letzten Doppelseite liegen beide im Stroh. Aber sind die Augen vom Ferkel nicht doch noch auf?

    Obwohl es schon zig Bücher gibt, in denen ein Tierkind nicht schlafen möchte, ist dieses Buch ein besonders schönes. Die kurzen Texte werden begleitet von Bildern, die einfach herrlich gemalt sind. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Minibär im Wasser

    Minibär im Wasser

    Helmut Spanner

    ObersteBrink

    Verlagsempfehlung ab 1 Jahr

    Helmut Spanner ist der „Erfinder“ des Pappbilderbuches für die ganz Kleinen. Wer sich ganz genau informieren möchte kann seine Arbeit über dieses Thema in der Broschüre „Rund ums Pappbilderbuch“ nachlesen.
    Der Minibär, den wir bereits aus anderen Büchern kennen, ist hier im Wasser unterwegs. Er spritz Mama nass und schüttet sich selbst einen Eimer Wasser über den Kopf.

    mehr oder weniger lesen

    Er kann sogar nur die Füße aus dem Wasser strecken, er kann aber auch ganz genüsslich auf einer Luftmatratze liegen. 

    Kinder, die sich dieses Buch anschauen, finden viele Dinge, die sie selbst aus ihrer Wassererfahrung kennen. Die Bilder sind klar und einfach, die Seiten dick. Da kann das Kind alleine blättern und schauen, was es entdeckt. Zunächst zeigen wir die Gegenstände und benennen sie, dann fragen wir das Kind und später wird uns das Buch „vorgelesen“.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schaukel das Schaf

    Schaukel das Schaf

    Nico Sternbaum

    Bassermann

    Verlagsempfehlung ab 2 bis 4 Jahre

    Nur der Einband ist aus Pappe, die restlichen Seiten sind aus Papier und es sind eine ganze Menge Seiten für kleine Kinder. Sarah, das Schaf ist traurig, weil es keiner schaukelt und das Kind wir aufgefordert das Buch hin- und her zu schaukeln. Nach dem Umblättern „Yippie!“ schaukelt das weiße Schaf mit wehendem Schal.

    mehr oder weniger lesen

    Der Dino hat kurze Arme und kann sich nicht kratzen, die Hasenmama findet ihr Kind nicht, der Schmetterling hängt im Spinnennetz fest und die Blume braucht Wasser. Immer wird das Kind um Hilfe gebeten und so geht es immer weiter. Ganz am Ende pusten wir Manfred Maulwurfs Kerze aus und schließen das Buch gaaanz leise.

    Die Bilder sind einfache Zeichnungen ohne viel drum rum. Mir gefällt es nicht, dass die Figuren teilweise im Profil zwei Augen haben. 

    Es gibt ja in letzter Zeit viele Bücher, die die Kinder, denen es vorgelesen wird auffordern aktiv mitzumachen und bei diesem Buch gibt es da besonders viel zu helfen. Also viele Seiten für wenig Geld.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein Zuhause – Kaninchen, Fuchs und Adler

    Mein Zuhause – Kaninchen, Fuchs und Adler

    Clover Robin

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Pappbilderbuch hat die Form eines Hauses, einige Tiere sind hier schon zu sehen. Es beginnt mit dem Bienenstock, zu dem es interessante Informationen über die Bewohner gibt. Drei kleine Klappen berichten vom Honig, eine große Klappe auf der anderen Seite von den Bienenarten. 
    „Bau“ nennt man das Heim des Bibers, wie und wo er es baut, berichtet die erste Seite.

    mehr oder weniger lesen

    Der Weißkopfadler lebt monogam in einem Horst, der größer als eine Badewanne ist. Auch das Kaninchen lebt in einem Bau mit vielen Fluchtgängen. Die Termiten bauen riesige Hügel. In den Kammern spielt sich ihr Leben ab. Zusätzlich werden die Feinde der Termiten vorgestellt. Ich hätte mir hier die weniger exotischen Ameisen gewünscht. Auf der nächsten Seite erfahren wir etwas über Füchse. Die zwölf Arten leben auf der ganzen Erde. Hinter den Klappen kann man etwas über Rot- und Polarfüchse erfahren. 
    Auf der letzten Seite gibt es einen kleinen Rückblick und die Regel „Finden. Schauen. Weggehen“ wenn wir eine Tierbau finden.

    Ein schöner Querschnitt durch die Tierwelt für Dreijähriges, die sich für die Natur interessieren. Ein empfehlenswertes Sachbuch. Ich hätte mir einige Klappenbeschriftungen besser lesbar gewünscht. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Richtig gute Freunde

    Richtig gute Freunde

    Miriam Cordes

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein Buch, das ein warmes Gefühl im Innern hinterlässt. Die Bilder sind einfach und meist in Erdfarben gehalten. Aber sie haben eine große Aussagekraft und zeigen die Gefühle der beiden Freunde genauestens. 
    Der Strandbär wohnt, wie sein Name sagt am Strand und es ist nicht verwunderlich, dass er beim Muschelsuchen auf die Gans Lilou trifft. Die beiden werden schnell Freunde.

    mehr oder weniger lesen

    Im Sommer gehen sie zusammen schwimmen und als es Herbst wird und es regnet und stürmt. wärmen sie sich. Doch dann stellt Lilou fest „Ich bin ein Sommervogel und du bist ein Winterbär“ Sie müssen sich also verabschieden „Aber wir sind immer Freunde“ Der Bär träumt von seiner Freundin und schon ist sie wieder zurück und weckt ihn auf. Am Ende sitzen beide zusammen am Strand und schauen in den Sonnenuntergang und wissen „Mit einem guten Freund war alles viel schöner.“

    Bild und Text passen wunderbar zusammen und die Freundschaft der beiden macht mir das Herz weit. Ich wünsche jedem so einen liebevollen Freund.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Fünferbande

    Die Fünferbande

    Yvonne Hergane

    Christiane Pieper

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    „Der Daumen ist der Heinz, das ist die Nummer eins“ so beginnt  das Bilderbuch über die Hände. Zunächst lernen wir alle Finger kennen. „So laufen sie durchs Land, fünf Knirpse einer Hand.“ Dann tauchen plötzlich die gleichen Figuren nochmal nur seitenverkehrt auf. Gleich gibt es Streit.

    mehr oder weniger lesen

    „WIR sind die rechten Finger! Ihr seid nur linke Dinger!“ Doch dann kleckert sie ein Vogel voll und um sauber zu werden, brauchen sie die Hilfe der anderen. „Gib mir fünf!, ruft Pip „Schlag ein!“ „Zehn Freunde wollen wir jetzt sein!“ Vielleicht etwas viele Ausrufungszeichen, aber das tut der Freunde an diesem schönen Pappbilderbuch keinen Abbruch. Es macht Spaß die Reime zu lesen und die fröhlichen Bilder zu schauen. Mal eine gutes Bilderbuch für die Kleinen, oft wird da ja ganz grausig gereimt.

    Inzwischen habe ich das Buch auch vorgelesen und die kleinen Zuhören waren voll bei der Sache, gingen so richtig mit.

    Dagmar Mägdefrau

  • Einer mehr

    Einer mehr

    Yvonne Hergane

    Christiane Pieper

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein Pappbilderbuch mit fröhlichen Kinderfiguren. In der Geschichte werden die Kinder immer mehr, „Huch, da ist ja alles leer. Ah! Na also – einer mehr.“ Und schon spring einer kleiner Blondschopf ins Bild. Auf der linke Seite sitzt er noch alleine im Planschbecken, rechts platscht noch einer mit hinein.

    mehr oder weniger lesen

    Schnell kommt ein dritter dazu und schon heulen vier mit offenen Mündern. So geht es bis neun unter ihren bunten Decken schlafen, da kommt der zehnte und erschreckt die anderen als Gespenst „und schon ist da…keiner mehr.“

    Einfache Zeichnungen, die schon die ganz kleinen anschauen und ein Text der sich reimt ohne sich zu verbiegen.
    Inzwischen habe ich auch Vorleseerfahrung und die Kinder haben viel Spaß an dem Buch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Elio möchte groß sein

    Elio möchte groß sein

    Andrea Reitmeyer

    Jumbo

    Altersempfehlung ab 3 Jahre

    Von der Autorin gibt es schon einige Bücher, die Sach- und Bilderbuch auf eine schöne Art mischen. Diesmal geht es um den kleinen Elefanten Elio und der möchte natürlich auch gerne große sein. Zu Beginn gibt es eine Informationen zu Elefanten, dann lernen wir Elio und seine Familie kennen. Elio findet das Elefantenleben langweilig und geht bei anderne Tieren schauen, ob da mehr los ist.

    mehr oder weniger lesen

    Aber das alles „macht Elio nicht froh“, so enden die Texte mehrerer Seiten. Schließlich geht er zurück zu Herde und dort gibt es viel Spaß in einem Wasserloch und das „macht Elio froh“. Danach wird noch das Leben des kleinen Elefanten beschrieben und am Ende ist sicher auch der Leser froh.

    Bei dem Buch handelt es sich um eine Wiederauflage eines alten Buches und ich glaube die Autorin hat sich bei den Folgebüchern gesteigert.

    Dagmar Mägdefrau

  • Auf keinen Fall will ich ins All

    Auf keinen Fall will ich ins All

    Nadia Budde

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das sind einfach Reime, wie ich sie liebe und Bilder, die genau zeigen, wovon der Text handelt. Klar, typische Nadia Budde Bilder und Reime wie „ich wollt ich wär am Südpol im Meer“. Klar, der Wunsch kommt von einem der aussieht, wie ein verkleideter Pinguin.

    mehr oder weniger lesen

    „Meine Tochter Monalies sehnt sich ständig nach Paris“ Eine Figur mit Zöpfchen und Herzchen auf dem Kleid hat diesen Wunsch. „Und mein schlauer Onkel Heinz will ins Jahr dreitausendeins“ Ein Typ mit Raumfahrtkleidung, aber nackten Stachelbeinen und in karierten Pantoffeln hat neben sich die Zweitmaschine und in der Hand das Buch „Zurück in die Zukunft“. Vielleicht machen manche Stellen im Buch uns Erwachsenen so richtig Spaß. Aber war das nicht schon bei Janosch so?

    Dagmar Mägdefrau

  • Pit  und Pu und der große Streit

    Pit  und Pu und der große Streit

    Nele Winter

    Dorothea Ackroyd

    Kaufmann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Pit, der kleine Waschbär ist auf dem Weg zu seinem Freund Pu, dem Fuchs. Er zieht seinen Bollerwagen, auf dem er einen selbstgebackenen Kuchen für den Freund transportiert. Im Wald rennt eine Maus mit einem kleinen Drachen ihm in den Weg, so fällt der Wagen um und der Kuchen zerbricht. Bei Pu angekommen bauen die beiden einen Staudamm im Bach.

    mehr oder weniger lesen

    Doch dann stellt sich heraus, dass Pu die Maus auch eingeladen hat. Pit ist sauer, weil er noch böse auf die Maus ist. Es kommt zu Streit zwischen den Freuden. Am Ende schaffen die Drei sich wieder zu vertragen und werden Freunde.

    Freundschaft, Eifersucht und Streit, aber auch Versöhnen sind Thema in diesem schön bebilderten Buch. Leider gibt es einen eigenartigen Druckfehler in dem Buch auf einer Seite taucht der Name „Ben“ statt Pu auf.

    Dagmar Mägdefrau

  • City Crime – Der Lord von London

    City Crime – Der Lord von London

    Andreas Schlüter

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Finn und Joanna bekommen durch ihre Mutter eine Einladung zu einem Kinderfest im Buckingham-Palast. Dahinter steckt James, ein Mitglied er königlichen Familie, der die Abenteuer der Geschwister aus anderen Städten kennt.
    Es soll noch Geld aus dem Postraub der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts irgendwo vergraben sein.

    mehr oder weniger lesen

    Peter ein Nachfahre eines bisher unbekannten Räubers soll wissen, wo der Schatz vergraben ist. Leider ist auch der bald verschwunden. So machen sich Finn und Joanna auf und radeln durch das nächtliche London. 
    Joanna spricht fließend englisch und führt die Unterhaltung mit James, der aber wenn es passt auch etwas deutsch versteht. Sie hat auch die zündenden Ideen, während ihr kleiner Bruder oft etwas schwertut, die Situation zu erkennen. Es träumt auch immer wieder von einer reichen Belohnung. Der ganze Fall zieht sich sehr und dadurch verliert er an Spannung. Der Autor versucht immer wieder geschichtliches und touristisches Wissen in den Texten zu vermitteln, so wird vielleicht der Wünsch wach die Stadt selbst kennen zu lernen. Für einen Krimi war mir alles zu sehr konstruiert und ohne große Spannung.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Welt der Meere

    Die Welt der Meere

    Dieter Braun

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Inhaltsverzeichnis bietet so ziemlich alles, was mit dem Meer zu tun hat. 71 % unserer Erdoberfläche besteht bekanntlich aus Wasser und in diesem Zusammenhang gibt es vieles zu erklären. Ebbe und Flut und das daraus entstehende Wattenmeer, Leuchttürme und ein Tag am Meer, sowie Wellen und das Reiten auf ihnen. Ich fand die Informationen zu Walen, Delfinen, Haien und dem Walhai sehr interessant.

    mehr oder weniger lesen

    Taucher, Rettungsschwimmer, Schiffe und der Hafen auch hier gibt es viel zu erkunden. Die Besonderheit des Toten Meeres und die Südsee, das Great Barrier Reef und bunte Korallen. Von Pinguinen, über Seevögel, Muränen und Robben bis hin zu Meeressauriern. 

    Alles Seiten haben kurze erklärende Texte, mit einer Lupe versehene Kästchen „Wusstest du,…?“ und das Wichtigste beeindruckende Bilder. Beängstigend und unwirklich, der Tiefsee-Anglerfisch oder der weiße Hai, der gar nicht ganz weiß ist, und mit seinen unheimlichen Augen durch die Tiefe schwimmt. Der Krake mit ihren drei Herzen oder die wunderschönen bunten Quallen. Zu jedem Tier gibt es eine kurze Erläuterung, aber allein das Anschauen ist schon eine große Freude. 

    Mein dreijähriger Enkel hat das Buch mit Stauen angeschaut und sicher schon einiges über das Meer und seine Bewohner erfahren.

    Dagmar Mägdefrau