• Amelie & Antonio

    Amelie & Antonio

    Monika Hülshoff

    Thorsten Saleina

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Antonio ist ein Stoffnashorn und der beste Freund von Amelie. Das Buch besteht aus 10 kurzen reich bebilderten Kapiteln. Antonio erinnert mich manchmal an das kleine Teufelchen, das auf unserer Schulter sitzt und uns dumme Ideen zuflüstert. In der ersten Geschichte begleitet er Amelie ins Bad und fällt prompt ins Waschbecken.

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    Als seine nasse Schlafanzughose im Waschbecken landet führt das zur Verstopfung und zum Wasserfall. Als Amelie Mama den Hergang der Geschichte erzählen will, sagt Mama „Ich will keine Antoniogeschichten hören!“ Aber in den nächsten Kapiteln erfahren wir noch mehr von den Freunden. Einmal fährt das Stoffnashorn sogar alleine Bus und Amelie ist froh, dass der Busfahrer ein Freund ihres Opas ist, der den Kleinen wieder zurückbringt.

    Die Geschichten sind Alltagstauglich und passen sehr gut zur Fantasie der kleinen Leser*innen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Siebenschläfer – Das ist noch nicht gemütlich!

    Der kleine Siebenschläfer – Das ist noch nicht gemütlich!

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Buch beginnt mit der Ansage, die die meisten Kinder kennen „Ab ins Bett mit dir,..“ Aber der kleine Siebenschläfer mit der türkisen Knuffeldecke muss es sich erst noch gemütlich machen.  Nur mit der Decke ist es  „noch nicht gemütlich.“ Er holt Heu, Blätter, Klee und noch viel mehr, aber die Nachfrage „Ist es jetzt gemütlich?“ wird immer verneint.

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    Erst als der kleine zwischen den anderen schon schlafenden Siebenschläfern sein Lager findet ist es gemütlich. „Gute Nacht, kleiner Siebenschläfer!“ 

    Ein kleines Pappbilderbuch mit gewohnt niedlichen Bildern, ganz kurzen Texten mit Wiederholungen. Wenn da das Schlafen keinen Spaß macht. Allerdings landet der kleine Zuhörende sicher nicht in seinem Bett.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht aufwachen wollte

    Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht aufwachen wollte

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Jetzt ist der kleine Siebenschläfer, weil er ja nicht einschlafen wollte, viel später, als seine Verwandten eingeschlafen und nun wird er nicht wach. Auch hier mühen sich alle, seinen Mama versucht es ganz lieb, das Eichhörnchen kitzelt ihn, der Igel empfiehl ungemütliche Nähe, köstlicher Frühstücksduft ist der Rat des Hasen, das Stinktier nebelt ihn mit seinem Geruch ein, die Glühwürmchen machen es hell, dann versuchen es alle mit Lärm.

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    Leider hilft nichts, der Siebenschläfer schläft weiter, obwohl doch schon Frühling ist. Erst als er ganz alleine ist, wird er wach und kommt aus seiner Höhle.

    Ein wunderschönes Pappbilderbuch, das Cover hat noch eine Ausstanzung, die Bilder sind, wie immer zum Verlieben und die Geschichte ist lustig, weil es mal ums Wachwerden geht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte

    Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit besprochen, damals wurde es ab 4 Jahre empfohlen, Jetzt ist das Buch mit identischem Inhalt als Pappbilderbuch erschienen. 

    „Da geht es mal wieder darum, dass einer nicht schlafen kann oder will. Der Siebenschläfer weiß zwar, dass er kein richtiger Siebenschläger ist, wenn er nicht bald einschläft. Aber er ist nun mal nicht müde. Die anderen Tieren haben tolle Ratschläge und schlafen auch sofort damit ein, nur der Siebenschläfer bleibt wach.

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    Erst am Ende, als alle um ihn herum feste schlafen, schläft er über den Gedanken, was er alles machen kann, wenn er nicht schläft, ein. Schöne Tierbilder, zwischendurch muss man das Buch sogar hochkant halten, damit sie ins Buch passen. Wenn man den Text etwas kürzt, haben auch jüngere Kinder schon Spaß an dem Bilderbuch.“ 

    Für Zweijährige kann der Text evtl. etwas lang sein, die Geschichte können sie sicher verstehen, da muss man vielleicht  als Vorlesende etwas kürzen. Schön ist auf jeden Fall, dass man den Kleinen das Buch unbesorgt in die Hände geben kann.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Siebenschläfer – Gleich ist alles wieder gut

    Der kleine Siebenschläfer – Gleich ist alles wieder gut

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein handliches kleines Pappbilderbuch mit ganz kurzen Texten und den gewohnt schönen Bildern vom Siebenschläfer. Diesmal hat der Kleine Bauchweh und seine Freundin die Haselmaus hilft mit einer Wärmeflasche. Leider trifft sie nicht das gewünschte Körperteil, die Flasche liegt auf dem Kopf, dem Rücken, auf den Füßen und sogar auf dem Po und als sie endlich auf dem Baum angelangt ist, ist sie nicht mehr warm.

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    Aber am Ende tut trotzdem „fast nichts mehr weh.“ 
    Eine Geschichte zum Trösten und zum Erlernen der Körperteile. Da kann man sich nach der Lektüre richtig wohl fühlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Frag doch mal… Dinosaurier

    Frag doch mal… Dinosaurier

    Petra Klose

    Jennifer Coulmann

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Dieses Pappbilderbuch hat viele Klappen, unter denen einiges versteckt. Zunächst werden einige gängige Dinosaurier vorgestellt. Während ein Stegosaurus am Fluss trinkt, hat sich ein Allosaurus hinter einem Gebüsch versteckt und unter Seitenteil, dass man umblättern kann, sieht man, wie er sich in der Folge auf den stacheligen Saurier stürzt. Auf der anderen Seite ist ein kleiner Camptosaurus geschlüpft, auf den ein Achaeopterix zufliegt.

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    Hinter einer kleinen Klappe ist ein Krokodil zu sehen, das damals auch schon lebte. Auch auf der nächsten Seite gibt es besondere Dinos und die Maus erklärt uns, woher der Name kommt. Der T-Rex darf natürlich nicht fehlen und die Maus hat eine kleine Aufgabe für uns, denn die Dinosaurier liefen auf Zehenspitzen. Brüteten Dinosaurier ihre Eier aus? Zumindest die Maiasaurier fütterten ihre kleinen, wie wir durch Aufklappen sehen können. Lange Hälse haben viele dieser Urtiere, warum das so ist, können wir hier sehen. Flugsaurier und Saurier, die im Wasser lebten, runden die Vorstellung ab. Nachdem erklärt wird, woher wir dieses Wissen haben, erfahren wir, warum es kleine Dinos mehr gibt. Danach stellt die Maus noch Fragen zu den gesehenen Bildern.

    Ein umfangreiches Sachbuch für kleine Dino-Fans. Wer von dem Dinosaurier-Virus befallen ist, kann schon als Zweijähriger hier seine Neugier befriedigen und diese schwierigen Namen in seinen Wortschatz einreihen. Die Bilder sind so gezeichnet, wie die Wissenschaftler uns diese Urtiere beschreiben, der Text ist recht lang, aber z.B. die Größenvergleiche sind kindgerecht. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Frida und der NeinJa-Ritter

    Frida und der NeinJa-Ritter

    Philipp Löhle

    Gloria Jasionowski

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Frida ist der erste Zahn ausgefallen und nun hat sie Schwierigkeiten das „F“ auszusprechen. Es gibt immer ein Zischen und es hört sich wie „Phhh“ an. Da taucht aus ihrem Kleiderschrank ein Ritter auf einem schwarzen Zebra auf. Es ist ein NeinJa-Ritter, der diese beiden Antworten immer vertauscht und er hat die weißen Streifen seines Zebras verloren.

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    Sein Ziel ist das Land der verlorenen Dinge, allerdings ist ein Zebra ohne Streifen nicht in der Lage sich zu orientieren, deshalb sind die bei Frida gelandet.
    Sie machen sich zusammen auf in das Land der verlorenen Dinge, denn auch Frida hofft dort eine Lösung für ihr Problem zu finden. Die Drei gelangen an das Ende der Welt, auf dem Weg zu Weisheit gelangen sie zur Blauheit, treffen auf ein Geburtstagskind, das unentwegt einen Geburtstag feiern muss und in eine verkehrte Welt, wo ich einiges nicht so ganz logisch fand. Am Ende erreichen sie ihr Ziel ein riesiges Warenlager, geleitet von Zwillingen. 

    Die Kapitel sind nicht ganz so kurz, manche Seiten sind voll beschrieben, aber es gibt auch viele bunte Bilder, die ich sehr schön finde. Die Zuhörenden müssen also schon etwas mehr Konzentration für das Buch aufbringen, die wechselnden Szenen müssen ja auch begriffen werden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Noah unendlich

    Noah unendlich

    Guy Bass

    GULLIVER

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Auf dem Cover steht „super lesbar“, aber in dem Buch sind ganz viele Dinosaurier aufgezählt und ich finde diese Namen schrecklich schwierig zu lesen.
    Noah wirkt auf mich ein wenig autistisch, der Tag hat einen festen Ablauf und am liebsten äße er immer Spagetti mit Tomatensoße, aber die gibt es nur montags in der Schul-Mensa. Was immer wieder zu Diskussionen mit Frau Futter führt, die dann immer von ihrer ungezogenen Katze erzählt.

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    Da Noahs Lehrerin im Unterricht zu wenig von Dinosauriern erzählt, beschließt Noah, dass mehr von seiner Sorte benötigt würden. Was dazu führt, dass am nächsten Tag ein Klon von ihm im Klassenzimmer sitzt. Beide beschließen, dass Mehr Noahs noch besser wären und so setzt sich die Verdoppelung fort.

    Die Schrift ist gut zu lesen, das Buch ist auch mit seinen70 Seiten sehr handlich. Es gibt immer wieder lustige Zeichnungen in schwarz-weiß. Leider fand ich die Geschichte nicht besonders ansprechend, Noah war kein sympathischer Junge und seine Eltern, die bereitwillig alle neuen Noahs aufnahmen, waren so eigenartig, wie die Lehrerin, die zwar kollabiert, aber alle so hinnahm.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Grolltroll …grollt heut nicht!?

    Der Grolltroll …grollt heut nicht!?

    Barbara van den Speulhof

    Stephan Pricken

    Coppenrath by aprilkind

    Lesesempfehlung ab 3 Jahre

    Nicht immer hat ein zweiter Band die Qualität des ersten, aber hier geht es einfach toll weiter. Der Grolltroll macht mit seinen Freunden ein Picknick und auf dem Weg dorthin beobachten sie Wolken und eine sieht aus, wie der grollende Troll. Da kommt es zu einer Wette, wenn der Troll grollt, muss er einen Freunden Apfelmus kochen und wenn es ruhig bleibt, wird er bekocht.

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    Schon beim Kuchen essen, ärgern die Freunde den Troll und essen ihm alles weg, aber er kann sich zusammenreißen. Beim Ball spielen, bleibt der Ball im Baum hängen, aber der Troll hat einen tollen Spruch „1 – 2 -3, Wut vorbei!“ und den sagt er sich auf. Der Troll bleibt so lange ruhig, bis seine Freunde ihn auslachen. Da kann er sich nicht mehr geherrschten und grollt los. Als die Freunde sich entschuldigen und zum Trost den Apfelmus machen, wird alles wieder gut.

    Wie im ersten Band, finde ich es auch hier sehr gut, dass es eine Lösung gibt. Da wird der Troll nicht verurteilt, sondern man kann sein Verhalten verstehen und die Freunde sind auch bereit sich zu entschuldigen. 

    Die Bilder sind wieder mit so viel Bewegung gezeichnet und den Troll lieben wir sowieso, auch wenn er mal grollt. So wird der Grolltroll hoffentlich zum Klassiker, ich lese ihn so gerne vor.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Dachs hat heute schlechte Laune!

    Der Dachs hat heute schlechte Laune!

    Moritz Petz

    Amélie Jackowski

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Der Dachs steht am Morgen schlecht gelaunt auf und denkt beim Frühstück „Was habe ich davon, schlecht gelaunt zu sein. wenn niemand es merkt?“ So verlässt er seinen Bau und trifft zunächst den Waschbär. Der grüßt freundlich, doch der Dachs gibt nur eine böse Antwort. da hat auch der Waschbär schlechte Laune. Der Dachs vergrault auch den Hirsch und andere Tiere.

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    Deren Laune wird dadurch auch schlecht, aber die Laune des Dachs bessert sich. Er verlebt einen schönen Tag und wundert sich, dass seine Freunde am Abend nicht auftauchen. Erst die Amsel, die nur zugeschaut hat, kann ihm die Situation erklären. So gibt es ein großes Dachsfest  bei dem sich der Dachs bei den Tieren entschuldigt und auf dem der schlecht gelaunteste  Tier gekürt werden soll.

    Eine etwas eigenartige Geschichte, der Dachs ist bewusst überlaunig und lässt es an den anderen aus. Dadurch wird seine Laune aber besser. Nur haben die anderen schlechte Laune, dann kommt zwar die Entschuldigung und alle vertragen sich wieder, aber mir gefällt das nicht so richtig.

    Interessant ist, dass das Buch in vielen zweisprachigen Ausgaben angeboten wird.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ben und Teo

    Ben und Teo

    Martin Baltscheit

    Sandra Brandstätter

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Ben und Teo sind eineiige Zwillinge und die werden immer nur zusammen wahrgenommen. Meist kann man sie sowieso nicht unterscheiden. Ben spielt wohl besser Klavier und Teo ist der besser Fußballspieler, aber auch das fällt nie auf, da ja immer zusammen spielen und sich gegenseitig unterstützen.
    Sie mögen sich sehr und schlafen immer händchenhaltend ein. Aber trotzdem möchten sie sich auch immer mal abgrenzen und als Individuum wahrgenommen werden. So kommt es hin und wieder auch zu heftigen Streits und da kann es auch handgreiflich werden.

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    Bei Carmen und Wolfgang einem älteren Zwillingspaar steht ein alter Spiegel vor der Tür mit einem Schild „zu verschenken“ und Ben und Teo nehmen diesen blinden Spiegel mit. Die Vermutung, dass es ein Zauberspiegel ist, bestätigt sich bald. Als ein Zwilling gegen den Spiegel fällt, fällt er hinein. Jetzt sind beide in getrennten Welten und ihrer Familie und in der Schule Einzelkinder. Kein Bruder, mit dem man die Aufmerksamkeit teilen muss.
    Beide genießen die neue Situation, bis Papa den blinden Spiegel ersetzten lässt, jetzt ist der Transfer nicht mehr möglich und bis zur Lösung bleibt es spannend.

    Das Buch wird wechselweise von Ben und Teo erzählt, die Kapitel sind kurz und durch cartoonhafte  unterbrochen. Die Gefühle der beiden Jungen die als Paar „Ben & Teo“ geschrieben werden, werden hier sehr überzeugend beschrieben. Sowohl die Wut oder der Hass, als auch die besondere Liebe, die die beiden verbindet. Da werden auch ernste Themen, wie Tod und Verlust angesprochen, und gut umgesetzt.  Das Buch wendet sich sicher nicht nur an Zwillinge, aber die werden darin erkennen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein total verrückter Schultag

    Mein total verrückter Schultag

    Barbara van den Speulhof

    Martina Hoffmann

    kizz.

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Das Buch beginnt mit einer Gebrauchsanweisung, denn die Texte und Bilder im Buch sind nicht vollständig und müssen vom Leser ergänzt werden. Es gibt grüne Felder in die der Name des Eigentümers eingetragen wird. Die Namen Freund, des Hausmeistes und der Lehrkräfte haben andersfarbige Felder. Unvollständige Bilder (Gesichter ohne Frisur) haben ein kleines Bleistiftzeichen , das bedeutet, dass hier individuell ergänzt werden kann.

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    Das Icon Fotoapparat besagt, hier kann auch ein Foto eingeklebt werden. Bis das Buch „fertig“ ist, ist also einiges zu tun.  

    Der Text beginnt mit der Schule, hier muss der Name und ein Bild ergänzt werden. Der Beginn der Geschichte kann mit Tag und Uhrzeit festgelegt werden. Das Kind ist zu früh und deshalb allein in der Klasse. Gleich fällt ein ekliger Geruch auf. Wieder im Gang kommt das Kind am Musikraum vorbei und kann auch hier entscheiden, welche Musik es hört, das selbe passiert an der Turnhalle. Auf dem Schulhof begegnet das Kind einem Freund, zusammen erleben sie merkwürdige Dinge bis sie einem kleinen Hund im Klo finden. 

    Die kleine Geschichte wird mit viel Spannung erzählt und das Ergänzen der Worte machen Leseanfängern sicher viel Spaß. Später wird das Buch sicher immer als schöne Erinnerung im Regal bleiben. Sicher ein besonderes Geschenk zur Einschulung.

    Dagmar Mägdefrau

  • Sei willkommen auf dieser schönen Welt

    Sei willkommen auf dieser schönen Welt

    Carmen Saldana

    Stacey McCleary

    Brunnen

    Verlagssempfehlung ab 4 Jahre

    Ein wundervolles Buch für junge Eltern.  Die Bilder sind leicht gestaltet und zunächst wird der kleine schlafende Säugling willkommen geheißen. Im Hintergrund sehen wir das Meer und den Leuchtturm, den wir im nächsten Bild wiedersehen.

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    Es folgt das Bild von einer Frühlingswiese und so geht es durchs Jahr. Mit kurzen poetischen Texten wird das Bild beschrieben und dem Kind die Welt eröffnet. Ein liebevoll gemachtes Buch ohne kitschig zu sein. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Ins große Bett?

    Ins große Bett?

    Coralie Saudo

    Kris Di Giacomo

    BELTZ & Gelberg

    Verlagssempfehlung ab 2 Jahre

    Die Bilder sind in dunklen Farben gehalten und der Elefant geht auf den Hinterbeinen. Ich denke aber, dass die Kinder an der Geschichte Freude haben werden.
    Der kleine Elefant möchte, wie der Titel sagt, im großen Bett schlafen. Er zieht alle Register, aber der große Elefant bleibt beim „Nein“.

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    Dann wartet der kleine Elefant, bis der große schläft und schleicht sich ins Schlafzimmer. Hier liegt der große Elefant und schnarcht. „Aua! Meine armen kleinen Elefantenohren..“ dann rollt er sich auf den Kleinen, zieht ihm die Decke weg und nutzt den ganzen Platz. Da hat es er kleine Elefant kapiert und legt sich in sein Bett. Und es ist ganz schnell Morgen und der große Elefant begrüßt ihn. 

    Es ist immer nur die Rede vom kleinen und großen Elefanten, es bleibt der Fantasie überlassen, welches Geschlecht die Figur hat. Vielleicht schlafen die Kinder nach der Lektüre auch mal im eigenen Bett. 

    Dagmar Mägdefrau 

  • Ich mach dich gesund, sagte der Bär

    Ich mach dich gesund, sagte der Bär

    Janosch

    BELTZ & Gelberg

    Verlagssempfehlung ab 3 Jahre

    Für mich ist es ein tolles Wiedersehen mit Janosch und seinem Bär und der Tigerente. Die besten Freunde, die bis nach Panama gereist sind und immer war die Tigerente dabei.
    In diesem Pappbilderbuch verspricht der Bär dem Tiger, dass er ihn wieder gesund macht. Natürlich tut der Bär alles für seinen gestreiften Freund.

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    Er trägt ihn nach Hause, verbindet ihn, kocht ihm Bouillon, bettet ihn auf die Couch, lädt die Ente zum Besuch ein, bringt ihn dann doch ins Krankenhaus. Hier ist die Diagnose „Streifen verrutscht“ und Doktor Walterfrosch, weiß auch was zu tun ist „Kleine Operation, Tiger geheilt.“ „Kleine Spritze, blauer Traum, Operation vorbei, nix gemerkt, Tiger gesund“ das sind so typische Janoschsätze, die ich einfach mag. Wie oft habe ich diese Geschichten meinen Töchter vorgelesen und selbst meine Freunde daran gehabt. Ich freu mich sehr darauf dieses Buch vorzulesen und hoffe, dass die Zuhörer*innen genauso begeistert sein werden. 

    Das Buch gibt es auch als Tonie und ich denke, es ist eine schöne Ergänzung zum Hörspiel.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte

    Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte

    Dita Zipfel

    Illustration: Rán Flygering

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Nominiert für den Jugendliteraturpreis 2020

    Lucie ist von dem neuen, weichen Hippie-Mann Michi an der Seite ihrer Mutter wirklich wenig begeistert. Alleine um ihm, seinen ach-so-lieben Zetteln am Morgen und seiner Einmischung in ihre Essenszubereitung zu entgehen, plant sie zu der ehemaligen Lebensgefährtin ihrer Mutter nach Berlin zu flüchten. Doch dafür braucht sie Geld.

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    Die Ausschreibung zum Gassi-Gehen scheint perfekt, wenn es denn tatsächlich darum gehen würde. Stattdessen findet sie einen eher abgedrehten alten Mann vor, der einen Ghostwriter für Rezepte braucht und sie immer nur “Mädchen” nennt. Dass er auch noch von einer magischen Wirkung seiner Rezepte erzählt und Tomaten als Drachenherzen bezeichnet, kann Lucie nur zum Schmunzeln bringen, jedoch nicht abschrecken. Denn die Bezahlung ist mehr als gut, schlägt sie sich halt eine Weile mit ihm rum. Vielleicht wird das mit dem Liebestrank ja später doch noch wichtig…

    Nicht nur die passenden und auch ansprechenden Illustrationen zum Text lassen die Geschichte bildhaft werden. Die Ich-Erzählerin benutzt eine lebendige Sprache, manchmal herrlich ironisch und bissig, gerade gegenüber dem esoterischen Michi, den man als Prototyp Hippie vor Augen hat. Zu gut lässt sich ihr Wunsch zur Flucht nachvollziehen. Obwohl Lucie auch wenig mit den beliebten Mädchen der Schule gemeinsam hat, an Selbstbewusstsein mangelt es ihr nicht. Ein ungewöhnliches Buch, das sich für genau das ausspricht: Einfach mal anders sein, als die anderen und keinen allzu starren Blick auf die Welt haben. Dann sind die Tomaten auf den Augen eben keine Tomaten mehr, sondern vielleicht mal Drachenherzen.

    Raphaela Brossseron


    Lucie lebt mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Jannis zusammen. Die Mutter hat wieder einen neuen Freund, den Michi. Ein ganz sanft gespülter Mann, der jeden Morgen Kalendersprüche auf den Frühstückstisch legt, vegan lebt und einen uralten Computer besitzt. Vor einiger Zeit war die Mutter mit einer Frau zusammen. Bernie ist Lehrerin und hat eine etwas andere Sicht weise auf die Welt, leider ist sie nach Berlin gezogen. 

    Luccie möchte in den Ferien zu ihr fahren, leider fehlt ihr das Geld. Darum ist das Angebot für 20 € die Stunden einen Hund auszuführen für sie ein echter Segen. Leider entpuppt sich das Angebot als Fake. Herr Klinge, der es ausgehangen hat, ist uralt, drahtig und sportlich, hat keinen Hund und lebt in einer völlig anderen Welt. Obwohl er manchmal erstaunlich angepasst handeln kann, glaubt er an Drachenherzen, die er als eingemachte Tomaten in seiner Wohnung hat. Auch anders Gemüse stuft er als Teile fantastischer Wesen ein. Luccie soll Rezepte für ihn aufschreiben, wie z.B. einen Liebestrank, der eigentlich Ketchup ist.
    Als Luccie diesen Ketchup nachkocht und Marvin, dem Schwarm der In-Clique, anbiete, kommt sie immer mehr in ein Riesenschlamassel.

    Eine wahrhaft verrückte Geschichte über eine sehr moderne Familienstruktur, in der auch die Liebe zueinander das Wichtigste ist. Über einen alten Mann mit einer Persönlichkeitsstörung, der Luccie doch einiges erklären kann und einer neuen Freundschaft, die vielleicht mehr werden kann.

    Die Zeichnungen, die das Buch sehr schön auflockern sind Aufzeichnungen und Gedanken von Luccie, die so eine Struktur bekommen und die ich großartig fand.
    Ich muss zugeben, dass mich das Buch an manchen Stellen schon gefordert hat, aber es lohnt sich bis zum Ende durchzuhalten. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Ginpuin – Auf der Suche nach dem großen Glück

    Ginpuin – Auf der Suche nach dem großen Glück

    Barbara van den Speulhof

    Henrike Wilson

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der kleine Pinguin sieht genauso aus, wie alle Pinguine auf der Insel und er verhält sich auch genauso. Nur wenn er spricht, dann vertauscht er die Buchstaben und so wird er zum Ginpuin. Immer wieder lachen die andren Pinguine ihn aus und so macht er sich auf und möchte dahin, wo es „ganz anders ist als zu Hause.“

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    Aufgrund seines Sprachfehlers zeigt ihm der Albatros statt einem Fisch ein Schiff und Otto nimmt ihn mit auf eine grüne Insel mit Schafen. Dort hat der Ginpiun eine schöne Zeit, bis er doch „heimbar Furchtweh“ bekommt. Otto nimmt ihn wieder mit und so kann er seinen Pinguin-Freunden von seinen Abenteuern berichten.

    Ein schönes großes Bilderbuch mit wundervollen Bildern und schönen Worten. Ich hoffe nur, dass ich beim Vorlesen nicht allzu sehr über die verdrehten Worte stolpere. Die Kinder werden ihren Spaß daran haben, denn manche Worte sind schon lustig.

    Ein Bilderbuch, dass sicher oft vorgelesen wird, obwohl es sich schon lohnt, einfach nur die Bilder zu genießen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kalte Ohren, rotes Näschen, armes kleines Häschen

    Kalte Ohren, rotes Näschen, armes kleines Häschen

    Heike Vogel

    Anne Steinwart

    Oetinger

    Verlagssempfehlung 18 Monate

    Im Gegensatz zum Titel ist das Buch nicht in Reimen geschrieben. Der kleine Hase kommt mit Schnupfen nach Hause. „Meine Nase weint!“, Mama kümmert sich lieb um ihn, versorgt ihn mit Rosinenbrötchen und Salbeitee mit Honig, aber da fehlt noch etwas. Darum sagt der Hase „Stern“, damit Mama antwortet „Ich hab dich gern“.

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    Sie krault dem Häschen die Ohren und küsst eine rote Nase, da wird er schnell wieder gesund.
    Das kleine Pappbilderbuch hat kurze Texte und n ockergehaltene Bilder, die die Situation veranschaulichen. 

    Ein schönes Buch nicht nur bei Schnupfen.

    Dagmar Mägdefrau