• Ein Hase will zum Zirkus

    Ein Hase will zum Zirkus

    Andrea Behnke

    Nina Hammerle

    kizz. in Herder

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Rodeo, der Hase, müsste die Eier bemalen, aber er schaut immer nach dem Zirkus, der sein Zelt direkt vor seiner Nase aufgebaut hat. Er möchte viel lieber auch Kunststücke vorführen, als Eier bemalen. Ein Pinguin, der Direktor des Zirkus, fragt ihn, was er kann. Aber das Angebot Plakate zu malen, findet Rodeo nicht gut. Er möchte in der Manege sein.

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    Der Elefant möchte ihn als Partner, nur müsste er dann Knoten in seine Ohren machen, das geht nicht. Auch andere Angebote klappen nicht. Erst als das Hamstermädchen, das Rodeo von Anfang an unterstützt hat, mit ihrem Hamsterrad lost legt, kommt dem Hasen eine gute Idee. So treten die beiden unter großem Applaus auf. Als dann die Zirkustiere dem Hasen beim Eier färben helfen, sind alle zufrieden und aus Rodeo wird ein richtiger Zirkushase.

    Ich glaube, die Geschichte macht auch Spaß, wenn kein Ostern ist. Mir hat sie auf jeden Fall Freude gemacht. Zum Vorlesen kann man bei den vielen Tieren alle Register ziehen und geckern wie die zaubernde Elster und hochnäsig sein wie die feine Pudeldame. Die Bilder gefallen mir gut, besonders das kleine Grinsen, das viele Gesichter ausstrahlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der neugierige Garten

    Der neugierige Garten

    Peter Brown

    Bohem

    Verlagssempfehlung ab 3 Jahre

    Ein Bilderbuch mit Leineneinband, etwas besonderes. Als erstes Bild sehen wir eine grau-braune Stadt mit Schloten und großen Häusern. Liam, der kleine Junge, ist neugierg und geht gerne spazieren, auch im Regen. Dabei findet er eine stillgelegte Trasse der Bahn. Zwischen den kaputten Geleisen wachsen ein paar Pflanzen und Wildblumen. Er beschließt sich um sie zu kümmern, er gießt sie so sehr, dass einige ertranken.

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    „Die Pflanzen warteten geduldig…“ und Liam erlernte das Gärtnern. Liam und der Gärtner erforschten in den nächsten Monaten zunächst die Trasse, dann im Frühjahr einige vergessene Dinge, wie alte Autos oder Verkehrsschilder, und zum Schluss die ganze Stadt. Es kamen immer neue Gärtner dazu, sodass das letzte Bild die Stadt mit viel Grün zeigt. Wir wünschen und für unsere Städte auch neugierige Gärten und viele fleißige Gärtner, damit auch bei uns alles grünt und blüht.

    Ich wohne in Essen und es gibt viele Industrieanlagen, die inzwischen von der Natur übernommen werden. Vielleicht brauchen wir auch keine Gärtner?

    Der Autor zeig in diesem Buch, angeregt durch ein Eisenbahnviadukt im Westteil Manhattans, wie die Natur Gärten entstehen lässt. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Rot ist doch schön

    Rot ist doch schön

    Lucia Zamolo

    Bohem

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Ich bin erstaunt, dass die Menstruation immer noch so ein heikles Thema ist. Ich hatte gedacht nach 50 Jahren sexueller Revolution, wäre das Wort Tampon kein Grund mehr rot zu werden. Aber da irre ich mich wohl. 

    Dieses Buch hat eine tolle Art sich des Themas anzunehmen. Schon der Stil ist besonders. Der Text wurde mit der Hand geschrieben, manchmal korrigiert, manchmal durch Großschreibung verstärkt.

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    Dazu gibt es Bilder, die ganz unterschiedlich gestaltet sind. 
    Wir beginnen, wie fast immer mit der blutigen Unterhose. Dann geht es erst einmal um die veränderte Gemütslage, Hormone, die die Stimmung verändern. Es geht um die Schmerzen während der Tage und Tipps, sie zu verhindern. Es geht um unangenehme Situationen, unbeantwortete Fragen, die hier eine Antwort finden. Wissenswertes und Erlebtes. Eine interessante Zusammenstellung von Fakten, Tipps und Verständnis. Ein Buch, das junge Mädchen sicher etwas sicher werden lassen bei Thema, dass uns Frauen alle angeht.

    Ich habe Ende der sechziger Jahre ein Aufklärungsbuch in die Hand gedrückt bekommen und weiß seitdem, dass man nicht stirbt, wenn man sich während seiner Tage die Haare wäscht. Eine für mich damals beruhigende Erkenntnis. Ich wünsche diesem Buch auch so einen Erfolg.

    Dagmar Mägdefrau 

  • Der kleine Dunkelfresser

    Der kleine Dunkelfresser

    Ilka Volz

    Illustrationen von Julia Dürr

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das Mädchen Leo lebt, nach der Trennung vom Vater, mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Sie musste in einen neue Schule, weil sie nicht mehr auf St. Pauli lebt. Früher wohnte sie in der Nähe ihres Opas und im Haus bei ihre Freunden.
    Die neue Wohnung macht ihr Angst, sie traut sich nicht durch den dunkle Flur und auch ihr Zimmer , das eigentlich sehr schön ist, ist ihr noch sehr fremd. So legt sie sich lieber in Mamas Bett.

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    Doch dann findet sie auf Opas Dachboden, wo all die spannenden Sachen, die er aus fremden Ländern mitgebracht hat sind, ein dunkles Knäul mit Knopfaugen. In ihrem Rucksack gerät dieser Wuschel in ihr Zimmer und als es dunkel wird frisst er schmatzend die Dunkelheit und erzeugt dadurch Licht. So kann Leo endlich mal die ganze Nacht in ihrem Zimmer schlafen.
    Da sie gerne malt, malt sie viele Bilder vom Dunkelfresser und zwei Mädchen aus ihrer Klasse machen sich lustig über sie. Aber Tom, einer der Coolen aus der Klasse, seht ihr bei und lädt sie in die Comic-Gruppe ein. 
    Zum Schluss reicht Leo ein von der Mutter genähter Dunkelfresser und sie kann das schwarze Knäul an Opa zurück geben.

    Schöne Bilder ergänzen die Geschichte für Schulanfänger. Der Text auf den 77 Seiten ist schon kompakt und kann sicher von den meisten erst später selbst gelesen werden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Weihnachten – Die verzauberten Vögel

    Weihnachten – Die verzauberten Vögel

    Günter-Christian Möller

    tredition

    Leseempfehlung ab 8 Jahre

    Warum ist Jonas alleine unterwegs und wo ist seine Mutter. Der gemütskranke Dr. Wilkinson bringt den Jungen mit nach Hause und gibt ihm zu Essen und ein Bett für die Nacht. Der Detektiv Tobias bei dem er wohnt will auch herausbekommen, was mit dem Jungen geschah und vor was er so große Angst hat. 

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    Jonas trifft auf Jasmin und auch die beiden versuchen Jonas Mutter zu finden. Immer wieder tauchen Rotkehlchen auf, die den Kindern helfen. Auch Tobias wird einmal von so einem kleinen Vögelchen geführt. Wer kann diese Vögel dressieren? Vor Jahren hat es einen Park mit einer entsprechenden Attraktion gegeben.

    Ein liebevoll  verfasstes weihnachtlichen Märchen mit Krimielementen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Es ist so schön, dein Freund zu sein

    Es ist so schön, dein Freund zu sein

    Birte Müller

    Ulrich Maske

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Die Suche nach einem Freund ist das Thema vieler Bilderbücher. Hier ist Hanni Hase alleine und die fragte viele Tiere und bietet ihnen ihre Freundschaft an. Aber alle kümmern sich nicht um die kleine Häsin und so endet jede Anfrage mit „wie schade“. Da auch die Möhre nicht antwortet und Hanni sie zu fressen gern hat, frisst Hanni sie auf.

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    Nun wird es dunkel und auch der Mond zieht ohne Antwort weiter, Hanni weint ein paar Tränen. Doch dann sitzt da der kleine Knuddelbär und fragt „Hanni, wollen wir Freunde sein?“. 

    Die weichen Bilder, wie Aquarelle, machen diese Bilderbuch zu etwas besonderem. Und ich hoffe für alle, die einen Freund suchen, dass sie am Ende einen Knuddelbär finden, wie unsere Häsin Hanni.

    Dagmar Mägdefrau

  • Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Miau, miau macht die kleine Katze – Ohren auf, drück hier drauf

    Susanne Weber

    Sabine Kraushaar

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Wir begleiten die niedliche rote Katze durch das Buch. Auf jeder Seite ist ein Vierzeiler, der mit „Miau“ endet und dieses Miau kann man mit Knopfdruck abspielen und ganz klar hören.
    Auf der ersten Doppelseite geht die Katze über eine Wiese mit Blumen und Schmetterlingen, aus einem Baumstamm lugt eine Maus, drei andere Maus sind auch noch zu sehen.

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    Der kleine Leser hat also genug zu sehen und zu suchen auf dem Bild. Dann versteckt sich die Katze, auch eine Situation, die die Kinder in diesem Alter mögen. Auch hier können wir wieder die Mäuse suchen.
    Die Katze begegnet dem Hund und schlabbert Milch, sitzt am Wasser und am Ende schläft sie gemütlich ein.

    Die Bilder sind klar, in bunten Farben gezeichnet und bieten viele Kleinigkeiten an, die die Kinder gerne zeigen und benennen. Natürlich ist der Ton ein besonderer Spaß an diesem Pappbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Pit & Pelle gehen einkaufen

    Pit & Pelle gehen einkaufen

    Stefanie Schütz

    Susanne Göhlich

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Ein wenig erinnert diese Bilderbuchgeschichte an den Michel von Lönneberga. Pit und Pelle sollen den Eltern ein wenig helfen. Doch Wäsche aufhängen und den Küchenfußboden putzen war schon nicht so richtig gelaufen. Deshalb sollen sie jetzt einkaufen. Papa hat den beiden einen Zettel geschrieben und für Pelle, der noch nicht lesen kann, hat er sogar Bilder gemalt.

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    Aber im Supermarkt viel den beiden noch so viel anders ein, was der Haushalt noch ringend braucht, wie z.B. Glühbirnen, wenn mal welche kaputt gehen. Natürlich schaffen die beiden Brüder es nicht die Sachen zu tragen. Deshalb essen sie die Sachen für das Abendessen gleich im Supermarkt. Dann pflanzen sie die Kartoffeln auf dem Parkplatz und als noch Freunde dazu kommen, helfe diese auch mit, den Einkauf zu verkleinern. Nach einigen Abenteuern kommen sie spät nach Hause. Die Eltern sind nicht ganz so erfreut über die ausgefallenen Ideen, aber Pit und Pelle schlafen müde vom Einkaufen zufrieden ein.

    Lustige Bilder erzählen die Einkaufstour der Jungen, der Text ist schon etwas länger und auch die Wendungen verlangen schon gute Zuhörende. Aber Vorschulkinder werden sich sicher schon gut amüsieren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Welches Tier ist anders hier?

    Welches Tier ist anders hier?

    Text: Bernd Penners

    Illustration: Henning Löhlein

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Pappbilderbuch ist voller Tiere, immer eine Doppelseite der gleichen Gattung. Dazu gibt es immer einen Zweizeiler, der angibt, was wir suchen. So sehen wir auf der ersten Doppelseite schwarz gefleckte Kühe auf grünem Hintergrund „Alle Kühe tragen Glöckchen, außer einer, die trägt Söckchen.“ Weiter geht es mit Häschen, Gänsen, Hunden, Hühnern und fünf anderen Tieren.

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    Auf der letzten Seite sind einige der Tiere abgebildet. „Egal ob Maus, Pferd oder Huhn, ja alle Tiere schlafen nun! wirklich alle?“

    Man muss schon genau hinschauen um immer den Ausreißer zu finden, aber die Kinder sind da sicher sehr genau. Man kann zunächst die Tiere schauen und benennen und dann kann die Suche losgehen. 

    Dagmar Mägdefrau 

  • Sachen suchen Sachen hören – Wir machen Musik

    Sachen suchen Sachen hören – Wir machen Musik

    Text: Frauke Nahrgang

    Illustration: Guido Wandrey

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Fünf Musikinstrumente werden in dem Pappbilderbuch vorgestellt. Wie immer, wenn das Buch Geräusche macht, ist die letzte Seite dicker, wegen der Technik. Man kann den Sound abstellen und die Batterie wechseln. Darum hoffe ich, dass die Kinder lange Freude an dem Buch haben werden.
    Zunächst spielt die Kindergärtnerin Gitarre. An einem kleinen runden Feld kann der Leser die Musik starten. Leider spielt die Musik recht kurz, das hat aber den Vorteil, dass man schnell wieder drücken muss und das machen die Kinder sehr gerne.

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    Am Rand steht ein kurzer Text, der mit der Aufforderung „Hör mal, wie schön das klingt!“ endet. Darunter sind einige Gegenstände aus dem Bild abgebildet, man kann sie benennen und dann in dem Bild suchen. Dabei handelt es sich um bekannte Gegenstände, die das Kind sicher zeigen und benennen kann. 
    An der Musik haben die Kinder Spaß und sie lernen dabei gleich wie die Instrumente klingen.

    Ein sinnvolles Buch für die ganz Kleinen. Man kann sicher nie zu früh mit diesen Bilderbüchern anfangen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Meine allererste Minutengeschichte – Auf der Baustelle

    Meine allererste Minutengeschichte – Auf der Baustelle

    Text: Frauke Nahrgang

    Illustration: Christian Zimmer

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Welches Kind möchte nicht gerne an der Baustelle stehen bleiben und dem Treiben zuschauen? In diesem Pappbilderbuch sehen wir verschiedene Szenen, die immer mit einer kleinen Geschichte erklärt werden. 
    Da wird Lukas wach, weil es vor dem Haus lärmt. Die Eltern erklären ihm, dass die Arbeiter an den Schienen nachts arbeiten, weil sie den Verkehr nicht stören wollen.

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    Lukas darf einige Zeit zuschauen und darf dann bei dem Eltern im ruhigen Schlafzimmer schlafen.

    Opa erklärt seinen Enkeln den Umbau des Spielplatzes. Dann beobachten die Kinder vom Auto die Baustelle auf der Autobahn. Der Papa leiht einen kleinen Bagger für den Garten und die Kinder dürfen mit darin fahren. Der Kindergarten schaut sich den Bau eines großen Hauses an, besonders toll ist hier der Kran. Es wird Richtfest gefeiert und eine alte Fabrik abgerissen. Auf der Baustelle wird Beton gegossen und die Mutter ist hier Bauleiterin. In der Wohnung wird angestrichen und am Ende schauen wir in ein Dixi-Klo. 

    Damit ist eine große Bandbreite an Baustellen und Geräten dargestellt und die kleinen Geschichten sind schön geschrieben und wirklich sehr kurz.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wunderwelt der Vögel

    Wunderwelt der Vögel

    Laura Paulussen

    Carolin Hensler

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das großformatige Sachbilderbuch erklärt in elf Kapiteln bildreich die Vogelwelt. Über beide Seiten sehen wir am Himmel fliegend u.a. eine Schleiereule und einen Wanderfalken im Sturzflug. Ein kurzer Text besagt, „Fliegen ist nicht gleich Fliegen.“ Auf der folgenden Seite werden neben anderen Flugarten Ruder-, Sturz- und Rüttelflug erklärt. Ein kleiner Text und ein Bild des Vogels mit seiner Vita reichen dazu. 

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    Dann geht es zu den flugunfähigen Vögeln, dazu gehören der große Emu und der Zwergkiwi. Die Kraniche fliegen in V-Form über das Meer und schon sind wir bei den Zugvögeln. Die Standvögel werden auf den nächsten Seiten vorgestellt, eingeleitet durch ein Schneebild. Der blühende Apfelbaum stellt die Singvögel vor. Wie singen sie und wann geht ihr Gesang am Morgen los? Dann wird es exotischer, Vögel mit besonderem Erscheinungsbild sind z.B. der Fischertukan und die Riesentrappe. Mein Lieblingsbild sind die Flamingos im türkisenen Gewässer, hier geht es um das Balzverhalten und er wohl ungewöhnlichste Vertreter ist der Blaue Pfau. Auf dem Dach des Bauernhauses hat der Storch sein Nest gebaut, in der dunklen Scheune sehen wir die kleinen Schnäbel der Schwalben. Auf den Folgeseiten geht es um Nestbau und Brut. Nach der Nahrungssuche, dem Zusammenleben mit uns Menschen geht es um den Artenschutz. Da fliegen sie, die bedrohten Vögel, in den leuchtenden Abendhimmel. 

    Kurze Texte, viele Informationen zu den abgebildeten Vögeln und schöne Bilder machen aus diesem Buch einen kleinen Schatz für wissenshungrige Kinder.

    Dagmar Mägdefrau

  • City Crime – Strichcode in Stockholm

    City Crime – Strichcode in Stockholm

    Andreas Schlüter

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Dies ist schon der 5. Band der Serie Johanna und ihr Bruder Finn besuchen ihren Cousin Oskar in der schwedischen Hauptstadt. An Hand des Stadtplans, der im Einband zu finden ist, sehen wir, dass alles sehr nah zusammen liegt und natürlich bekommen wir noch ein paar gute Tipps für einen Besuch in der Stadt. 
    Die drei Kinder beobachten einen Obdachlosen, den sie für tot halten. Doch als sie mit der inzwischen alarmierten Polizei zurückkommen ist er verschwunden.

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    Ein obdachloses Mädchen hilft ihnen bei der Suche. Ronja ist sehr begabt und kennt viele Tricks, die die Drei weiterbringen. So finden sie den Mann wieder und erfahren, dass er ein Wissenschaftler ist, der eine große Entdeckung gemacht hat. 

    Wieder lügen die Kinder, um sich frei in der Nacht in der Stadt bewegen zu können. Oft könnte sich die Situation auch gegen sie wenden und Ronjas Methoden sind nicht immer legal. 

    Das Buch ist spannend geschrieben, wenn auch manchmal etwas verwirrend. Finn ist, wie immer, etwas mürrisch und möchte nicht mitmachen, aber Johanna treibt ihn voran.

    Dagmar Mägdefrau

  • Achtung, Zeitfalle

    Achtung, Zeitfalle

    Andreas Schlüter

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Das Buch ist schon einige Jahre auf dem Markt und sicher ist es technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber trotzdem hat es an Spannung nichts eingebüßt.

    Die Kinder kennen wir schon aus Level4 und diesmal geht es auf eine Klassenfahrt nach Florenz. Nachdem die vier Kolja hinterhergelaufen sind, finden sie sich im Florenz des Jahres 1589 auf einer großen Hochzeit wieder.

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    Jennifer kann das an Hand ihres Reiseführers erforschen. Doch nichts ist so wie es scheint, die Welt, die sich da zeigt, ist nur eine Computeranimation. Die Gefahr droht von einigen echten Menschen, die hinter dem Professor her sind, der beim Programmieren mitgearbeitet hat. Das eingespielte Team kann zusammen eine Lösung finden und dem Rückweg zur Klasse steht nichts mehr im Wege.

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und gut zu lesen. Alles hat eine schlüssige Logik und man kann noch einiges über die damalige Zeit lernen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mag ich! Gar nicht! – Ein Reim- und Magenbuch

    Mag ich! Gar nicht! – Ein Reim- und Magenbuch

    Werner Holzwarth

    Theresa Strazyk

    Klett Kinderbuch

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Witzige Bilder von Kindern mit großen Mündern mit wenig Zähnen. Und alle wollen unterschiedliche Gerichte essen. Spinat, Obstsalat, Pommes, Döner, Hühnerfrikassee, Milchreis und Würstchen. Immer wird das Gericht angepriesen und immer will es ein Kind nicht essen. Und die Lösung ist „Die geb ich Waldi unterm Tisch, der frisst fast alles außer Fisch.“

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    In diesem Satz mündet jede Seite. Bis es dann Forelle gibt, da spuckt Waldi alles unzerkaut aus und sitzt dann am Tisch und isst Omis Pute.

    Eine lustige Geschichte, da kann man lange darüber sprechen, wer was mag und was nicht und ob der arme Hund so gequält werden darf. Auf jeden Fall machen die Reime Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Napoleon Chamäleon

    Napoleon Chamäleon

    Kurt Cyrus

    Andy Atkins

    Christine Faust

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Schon das Cover zeigt das bunte Chamäleon, hier ist es sogar glänzend lackiert. Napoleon sitzt auf seinem schicken Ast und keines der anderen Tier beachtet ihn. Obwohl er eines ausprobiert den anderen aufzupassen und zu gefallen, bleibt er unsichtbar. Erst als er fällt und sich mit seiner Zunge am Ast festhält, schenken ihm die anderen seine Aufmerksamkeit.

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    So spielen am Ende alle zusammen und auf der letzten Seite können wir die Tiere suchen.

    Ein Buch mit vielen tollen bunten Bildern und einer einfachen Geschichte. Ich weiß zwar nicht, was man genau daraus lernen soll?  Mach etwas Verrücktes, Gefährliches, damit die anderen dich beachten? Aber vielleicht hat es einfach keinen Sinn und ist nur schön anzusehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Wolf und die Fliege

    Der Wolf und die Fliege

    Anjte Damm

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein Pappbilderbuch mit einfachen Bildern. Links sehen wir den zunächst sehr hungrigen Wolf. Rechts verschiedene Tiere und Gegenstände. Immer wenn der Wolf etwas frisst, wird es nicht benannt, sondern man muss auf der nächsten Seite schauen, was fehlt. Da er den Kaktus nicht essen möchte bleibt am Ende die Fliege.

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    Aber die kitzelt den Wolf so lange, bis er grün wird und alles wieder ausspuckt. Eine schöne Idee, man kann die Sachen zeigen und benennen. Und zusätzlich kann man sich über den Wolf lustig machen, und Schadenfreute kennen schon die Kleinen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die kleine Motte die davon träumte, anders zu sein

    Die kleine Motte die davon träumte, anders zu sein

    Dully & Dax

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die kleine Motte hat einen großen Wunsch, sie möchte so gerne ein bunter Schmetterling sein. Sie versucht alles, sie malt sich an und hält die Flügel anders. Zunächst verrät sie sich durch ihre Lieblingsnahrung „Muffige alte Wollsocken!“ und wird von den Schmetterlingen ausgelacht. Das größte Problem aber ist, dass die kleine Motte ein Nachttier ist und deshalb am Tag schlapp und müde ist.

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    Beim nächsten Versuch sich mit den Schmetterlingen anzufreunden scheitert am Lavendel und wieder haben die schönen Falter nur Hohn für sie. Erst als sie eine Fledermaus trifft, die versucht ein Vogel zu sein, erkenne die beiden, dass die Nacht auch viel Schönes für sie hat und sie flattern auf der letzten Seite im Schatten des Vollmonds zusammen los. 

    Wie oft wollen wir anders sein und eigentlich müssen wir uns nur auf unsere eigenen Vorteile fokussieren, um festzustellen, dass auch wir zufrieden und glücklich sein können.
    Witzige Bilder, die doch die Tiere gut darstellen und eine Schrift, die durch Veränderung der Größe und durch fettgeschriebene Buchstaben eine Dynamik ins Lesen bringt.

    Dagmar Mägdefrau