• Ein Jahr im Wald

    Ein Jahr im Wald

    Emilia Dziubak

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ich hatte das Buch auf der Messe in Leipzig gesehen und fand es toll, dass immer dasselbe Stück Wald im Laufe des Jahres zu sehen ist. Die Doppelseite zeigt Monat für Monat die Veränderung der Pflanzen und Tieren. Zusätzlich kann man auch die Tiere unter der Erde beobachten. Auf vielen Bildern sind auch Menschen zu sehen.

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    Manchmal sieht man ein Fragezeichen und kann das Tier im Einband suchen und dort Informationen zu dem Tier lesen. Auf den Seiten gibt es keine Texte.

    Ich finde es schade, dass der Maßstab nicht stimmt und dass viele Tiere sehr vereinfacht dargestellt werden. Trotzdem mach es Freude, die Veränderungen zu sehen und im Gewimmel immer wieder Neues zu entdecken.

    Im hinteren Einband ist noch ein Labyrinth zu finden, dass aber vielleicht für 3-jährige noch zu schwierig ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • UMKA – Die Geschichte einer besonderen Freundschaft

    UMKA – Die Geschichte einer besonderen Freundschaft

    Juri Jakowlew

    Illustrationen von Irina Link

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Umka ist ein kleiner Eisbär, der von seiner Mutter viel lernen muss. Von manchen Dingen haben Bären eine eigene Vorstellung. So ist die Sonne ein Fisch, der im blauen oberen Meer schwimmt. Die Menschen werden ihm erklärt als Bären, die ihr Fell ausziehen können und das macht ihn natürlich neugierig.

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    So läuft er so lange, bis er auf einen kleinen Jungen trifft, mit dem er einige Zeit verbringt.  Dann zieht er mit seiner Mutter weiter. Der kleine Junge sieht im dunklen Polarwinter das Sternbild des kleinen Bären und denkt an seinen Freund.

    Die Bilder sind schön gemalt, allerdings etwas vereinfacht. Der Text ist etwas länger und die Zuhörenden sollten schon etwas vorleseerfahren sein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Eins Zwei Drei Tier

    Eins Zwei Drei Tier

    Nadia Budde (Text und Illustration)

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Deutscher Jugendliteraturpreis

    Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis

    Ein sehr schönes Bilderbuch zum Anschauen, Lachen und Lernen. Das Buch eignet sich toll zum Vorlesen, denn anhand lustig gezeichneter Figuren und Tiere werden anschaulich die Unterschiede erklärt.

    Da zeigen grinsend gelbe Schweine den Frisurenunterschied zwischen glatt, lockig und kraus, liebenswerte blaue Wölfe dagegen den Unterschied zwischen klein, mittel und groß.

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    Die farbenfrohen Figuren regen die Fantasie an. Egal ob Eule, Hase oder Mensch, die frechen Charaktere des Buches schließt man gleich ins Herz.

    Die Texte dazu prägen sich durch lustige Reime ein. Insgesamt hat das Buch wenig Text und lebt vor allem durch seine herzerfrischenden Bilder. Daher eignet es sich zum Vorlesen schon für die Kleinsten (ab 2 Jahren), die sich so nicht allzu lange konzentrieren müssen und Unterschiede, Tiernamen und Reime durch die Kombination von Bild und einprägsamen Texten lernen.

    Das Wichtigste ist aber: dieses Buch macht Spaß!

    Vera Gronowski

  • Eliot und Isabella im Finsterwald

    Eliot und Isabella im Finsterwald

    Ingo Siegner

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Es ist schon der 4. Band von den Rattenkindern, der am 22.8.2016 erscheint. Aber man kann ihn durchaus ohne Vorkenntnisse lesen. Die Bilder von Ingo Siegner sind wie immer ansprechend mit mal ganzzeitig, mal eingestreuten Teilen.

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    Ja und spannend ist es natürlich auch wieder. Die Rüppelratten, angeführt von Bocky Bockwurst, ärgern unseren Held Eliot. Letztendlich sind sie die Angsthasen und Eliot tut in der Gefahr genau das Richtige. Denn er hat Fantasie, kann reimen und hat ein helles Köpfchen. Unterstützt wird er, das Stadtkind, von seiner Freundin Isabella, die sich im Wald auskennt. Als dann Tante Eleonore eingreift, steht der Rettung von Opa Pucky nichts mehr im Wege. Zum Ende können alle beim Waldfest mitfeiern.

    Keine Belehrungen, keine Besserwissereien, purer Spaß an tollen Figuren und die Freundschaft, die alle verbindet.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kiste

    Kiste

    Text: Uwe Heidschötter

    Illustrationen: Patrick Wirbeleit

    Reprodukt Berlin

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Ausgezeichnet mit dem Max und Moritz-Preis; Bester Comic für Kinder 2016

    Oh je! – eine Kiste, die nicht nur sprechen sondern auch basteln kann! Der Schuljunge Matti hat sie vom Straßenrand mit ins Haus genommen, um an seiner Raumstation weiter zu bauen. Diese geheimnisvolle Kiste war der Werkzeugkasten eines Zauberers!

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    Bei der ersten Begegnung mit „Kiste“erstarren Mattis Eltern – der Zauberer muss helfen! Also auf geht ́s! Nach einem langen Marsch, auf dem sie sich oft verlaufen, wird es bereits dunkel und Matti bekommt Angst. Endlich angekommen, gibt es ein großes Problem: der

    Zauberer hat sich selbst in eine riesige Schlange verzaubert, und ein neuer Zauberstab muss geschnitzt werden! Dank der großen Bastelhilfe von Matti und Kiste klappt alles prima, und der Zauberer stellt nach seinem alten Rezept ein Pulver her, mit dem Mattis Eltern wieder aus der Starre aufwachen.

    Ein spannendes und phantasievolles Comic, das bereits durch die zum größte Teil sehr realistischen Bilder den Verlauf der Handlung verständlich werden lässt!

     2 weitere Folgen  sind bereits erschienen.                                                 

    Annette Heine  


    Eine lustige Idee, ein Junge findet eine Kiste vor dem Haus und möchte daraus eine Raumstation basteln. Aber kaum ist er mit der Kiste in seinem Zimmer, fängt diese an zu sprechen. Die Beiden erleben einiges zusammen, dann kehrt die verzauberte Kiste zu ihrem Zauberer zurück. Die Geschichte wird als Comic gezeichnet und ist deshalb auch für ungeübte Leser ein schöner Einstieg.

    Dagmar Mägdefrau

  • Rick 1 – Wie man seine durchgeknallte Familie überlebt

    Rick 1 – Wie man seine durchgeknallte Familie überlebt

    Antje Szillat

    Comics von Kim Schmidt

    Coppenrath Kinder

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    In einer Männer-WG groß zu werden – das hat schon was!! Rick, fast 12 Jahre alt, lebt gemeinsam mit seinem Vater,ein Kriminalpolizist, dessen Freund Wutz, „Undercover-Agent“ bei der Polizei und ihrem Kater Gismo – wegen seiner üblen Katzenfürze häufig „Stinkbombe“ genannt. Seine Mutter hat er leider nie kennengelernt – sie ist gleich nach seiner Geburt gestorben.

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    Aber eine große Hilfe ist ihm oft seine Oma Mary., die nur eine Straße weiter wohnt und die „besten Kartoffelpuffer des ganzen Universums“ brät. Nicht nur er selbst, sondern auch sein Blutsbruder Chrissy findet Ricks Leben einfach genial! Ganz im Gegensatz zu seiner strengen Klassenlehrerin Frau Püttelmayer – von Chrissy als „schlammschleimige Matschkuh“ bezeichnet; sie findet das Leben von Rick in seiner chaotischen WG für bedenklich.

    Doch bald ziehen überaus dunkle Wolken auf im Leben des Jungen: sein bester Freund zieht nach Stuttgart ohne es ihm vorher gesagt zu haben, und sein Vater verliebt sich in seine Kunstlehrerin, die einen sohn hat: Finn, laut Rick ein „Oberstreber, totaler Langeweiler und Blödiansohn“. Das Leben ist einfach nur ungerecht! Aber siehe da, auch in dieser negativen Phase gibt es Spannendes, Lustiges und sogar ein großes Abenteuer: und das ausgerechnet mit Finn, der eine tolle Phantasie hat und großen Mut beweist!

    Ein überaus spannendes Buch – in das lesende Kinder sich durch eine echte, nicht gekünstelte Sprache und den lustigen Erlebnissen ab der ersten Seite wohl fühlen werden! Sehr zu empfehlen!                                                                             

     Annette Heine


    Bei Rick ist alles anders. Er wohnt mit Papa und seiner Polizeikollegin in einer WG. Ergänzt wird die WG durch einen pupsenden Kater. Problematisch wird es als ein Vater sich in eine Lehrerin seiner Schule verliebt, die sich als Vegetarierin herausstellt und zu allem Unglück noch die Mutter eines Mitschülers ist, der immer nur liest und als Streber bekannt ist.

    Dann gibt es noch eine schrille Oma einschl. Hund, die regelmäßig die WG heimsucht und einen Freund, der nach Stuttgart zieht.
    Rick kann erstaunlich viel für einen 11jährigen, so z.B. Fikallen braten. Diese werden der Freundin untergejubelt.
    Zum Schluss stellt sich heraus, dass Finn auf Grund seiner regen Lesetätigkeit viel Phantasie hat und doch ein guter Freund/Bruder zu werden verspricht. Viele Streiche finde ich schon nicht mehr schön. Die kleinen Comics, die die Kapitel begleiten lockern sehr schön auf.

    Dagmar Mägdefrau

  • Martha

    Martha

    Atak

    Aladin

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017

    Einfach wunderschöne Bilder, die an große Meister erinnern. Das Buch ist einfach ein impressionistisches Kunstwerk.

    Martha, die letzte Wandertaube, die am 1.9.1914 im Zoo von Cincinnati stirbt, erzählt die Geschichte ihrer Art. Zunächst gibt es riesige Schwärme dieser Tauben. Sie erzähl von ihrem ruhigen Leben in Nordamerika.

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    Die ersten Tauben werden geschlachtet und gegessen, die Menschen haben Hunger. Doch dann geht das große Schlachten los, bis eine Taube nur noch 1 Cent bringt. Erst als die drei überlebenden Tauben in den Zoo kommen, werden sie wieder beachtet und geachtet. Aber leider, wie für viele andere Tiere auch, zu spät.

    In erster Linie faszinieren die bunten Bilder, trotzdem lässt uns die Geschichte traurig und nachdenklich zurück. Ich befürchte, all zu zart besaiteten Kindern darf man die Geschichte nicht vorlesen. Andere werden aber sicher ihre Freude an dem tollen Bilderbuch haben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hotel Wunderbar

    Hotel Wunderbar

    Jutta Nymphius

    Tulipan-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    In einem Hotel sind nicht immer alle Zimmer vermietet und das Hotel von Mikas Vater hat schon bessere Tage gesehen. Damals als Mama noch da war, da gab es einen richtigen, gut riechenden Weihnachtsbaum und sie konnte ganz tolle Sachen aus Gurken oder Tomaten machen.  Damals lief das Hotel so gut, dass man noch einen Anbau mit sechs Zimmern brauchte.

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    Aber jetzt ist alles anders, Papa sitzt immer nur im Büro und will auch nicht mit Mika „Hase und Jäger“ spielen. Mika kann nicht mal mit Papa sprechen, immer muss er arbeiten, obwohl gar nicht viel los ist.

    Da lernt Mika den kleinen schwarzen Hundewelpen Silvester kennen und mit ihm den Obdachlosen Teddy und weil beide so frieren lädt Mika die beiden ein in einem leeren Hotelzimmer im Anbau zu übernachten. Mit der Zeit werden jede Nacht alle sechs Betten belegt. Aber Mika gibt diesen Menschen nicht nur ein Bett, sondern er erzählt ihnen von seinen Sorgen und spielt mit ihnen. Und diese neuen Freunde hören ihm gut zu. So kommt es am 22.1. zu einer Weihnachtsfeier mit einem kleinen, krummen, aber echten Tannenbaum. Als Papa da hereinplatzt begreift er schnell, dass er sich zu wenig um seinen Sohn gekümmert hat. Jetzt soll das Leben so weitergehen, dass es „Mama gefallen“ hätte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Knecht Ruprecht

    Knecht Ruprecht

    Theodor Storm

    Bilder von Klaus Ensikat

    Kindermann Verlag

    Poesie für Kinder

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Wieder einmal ist es dem Kindermann-Verlag gelungen, ein altes Gedicht in einen schönen neuen Mantel zu packen. Wie ich zugeben muss, ist Knecht Ruprecht das einzige Gedicht, dass ich auswendig kann. Aber hier mit den liebevoll gezeichneten Bildern macht es Spaß, sich noch einmal an dem Gedicht aus Kindertagen zu erfreuen.

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    Machen Sie sich einfach mal die Freude und lesen dieses Buch vor der Bescherung. Das wird sicher eine besondere Weihnachtsstimmung verbreiten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kommt das Nashorn

    Kommt das Nashorn

    Heinz Janisch

    Helga Bansch

    Jungbrunnen

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Nominiert für den Jugendliteraturpreis 2017 und Buch des Monats August 2016 (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur)

    White Raven 2016

    Kollektion zum Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2017

    Leseprobe

    Kommt das Nashorn.
    Schönes Gebirge.
    Sitzt so eine kleine Schneeflocke oben
    und zwitschert.
    Kleiner Vogel.
    Lässt sich tragen.
    Fliegt bald weg.
    Kommt das Nashorn.
    Erde bebt.
    Die Stille riecht jetzt anders.

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    Ein Bilderbuch voller Poesie mit sehr naturgetreuen Bildern. Ganz besonders gefällt mir das Nashorn,  das ganz oder teilweise dargestellt wird. Mit stoischer Ruhe geht es durch das Bilderbuch.

    Ein Buch, dass durch die Texte und die Bilder Ruhe ausstrahlt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kleiner Stern, ich fang dich auf

    Kleiner Stern, ich fang dich auf

    Mark Sperring

    Layn Marlow

    Gabriel

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Sicher ist es nicht ganz unbeabsichtigte, dass der kleine Junge ähnlich gekleidet ist, wie Paddington. Und auch die Frage „Wer passt auf den kleinen Jungen auf?“ ist nicht ganz neu. Aber hier wird genau gezeigt, dass immer einer auf den anderen aufpasst.

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    Am Ende wieder der Junge auf den Stern. Ein tröstliches Buch, immer wird uns einer auffangen.

    Nach dem maritimen Inneneinband sind es zweiseitige, großformatige Bilder, die sicher schon für ganz Kleine geeignet sind. Auch der Text ist sehr kurz, damit können sicher schon unter 3-jährige mit dem Buch etwas anfangen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Schneemannkind auf Reisen

    Das Schneemannkind auf Reisen

    Jörg Hilbert

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Schneemannkind lernt im Schnee einen Vogel kennen, der es nicht geschafft hat, mit den anderen Vögeln in den Süden zu fliegen. Alle Versuche des Schneemanns, dem Vogel Wärme zu bringen, scheitern. Da machen sich die beiden auf den Weg Richtung Süden.

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    Leider wird der Schneemann immer kleiner und letztlich sind seine Umrisse nur noch als Wolke zu sehen. Aber diese Wolke treibt wieder an den Ausgangspunkt zurück und aus dem gefallenen Schnee entsteht wieder ein Schneemannkind.

    Klare einfache Bilder, die kurzen Texte, wie handgeschriebene Druckbuchstaben, in hellem blau, die sich manchmal dem Bild anpassen. Ein helles, schönes Bilderbuch, dass zeigt, dass nicht immer alles weg ist, was verschwindet.

    Dagmar Mägdefrau

  • Trau dich, Ida! – Kleines Eichhörnchen, großer Mut

    Trau dich, Ida! – Kleines Eichhörnchen, großer Mut

    Andrea Reitmeyer

    Jumbo

    Altersangabe ab 3 Jahre

    Alle Eichhörnchenkinder sind unterwegs, sie erleben Abenteuer und spannende Sachen. Nur die kleine Ida bleibt bei ihrer Mama im Nest. Sie traut sich nicht, zumal ihre Geschwister auch gern übertreiben in der Schilderung ihres Tages. Erst als sie den Schmetterling kennenlernt, traut sich auch Ida, aus dem Nest zu springen.

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    Der Einband dieses Buches wurde zusätzlich für Informationen über Eichhörnchen genutzt.

    Die Bilder sind teilweise über beide Seiten gezeichnet, der Text daneben ist kurz und schon für kleine Zuhörer gedacht. Die Mimik der Eichhörnchen und die Bewegungen sind schön gezeichnet. Die Tiere tragen keine Kleidung, nur Ida erkennen wir an der kleinen Blume am Ohr.

    Dagmar Mägdefrau

  • Linus im Glück

    Linus im Glück

    Hanna Jansen

    Britta Gotha

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein Bär ist anders als die anderen Bären. Äußerlich fällt er auf, weil er zottelig ist, aber auch sein Verhalten entspricht nicht der Norm. Die anderen Bären behaupten „Er ist gar kein richtiger Bär“. Da er mitten auf der Straße Handstand macht, sperrt man ihn in einen Käfig und führt ihn vor den Richter.
    Letztlich wird er aus der Stadt gejagt. Alles das lässt sich Linus klaglos gefallen, er wehrt sich nicht und wird nicht böse. Draußen vor der Stadt richtet er sich eine Höhle ein. Zuerst kommen reisende Bären zu ihm, doch mit der Zeit suchen immer mehr Bären seinen Rat.

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    Letztlich wird er aus der Stadt gejagt. Alles das lässt sich Linus klaglos gefallen, er wehrt sich nicht und wird nicht böse. Draußen vor der Stadt richtet er sich eine Höhle ein. Zuerst kommen reisende Bären zu ihm, doch mit der Zeit suchen immer mehr Bären seinen Rat. So wird Linus zum Guru, obwohl er eigentlich gar nichts Welt erklärendes von sich gibt, sondern nur ein glücklicher Bär ist.

    Fröhliche bunte Bilder, man sieht die Tanzbewegung. Die Texte sind für Vierjährige gut verständlich, ob sie die Philosophie dahinter verstehen, wag ich zu bezweifeln. Aber sie werden sich trotzdem über den glücklichen Linus freuen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Schneekönigin

    Die Schneekönigin

    Hans Christian Andersen

    Tonya Goranova

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Zu dem Text brauche ich sicher nichts zu sagen, die Geschichte ist uns wahrscheinlich allen bekannt.  Die Bilder sind zart gehalten, haben etwas slawisches, (die Künstlerin ist aus Bulgarien) was zu dem Thema passt.
    Das Cover, mit silbernem Stift wurden die Konturen gezeichnet, ist sehr schön und springt direkt ins Auge.
    Wieder eine schöne Neuauflage, wie ich finde. Es gibt sicher 4-Jährige, denen man das Buch vorlesen kann, aber der Text ist schon lang. Das sollte jeder für sein Kind entscheiden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der alte Elefant

    Der alte Elefant

    Laurence Bourguignon

    Valérie d'Heur

    Brunnen

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Ein Bilderbuch ab 5 über das Sterben? Ich finde so etwas muss es geben, denn auch die Kleinen erfahren, dass das Leben endlich ist. Und ein Buch, dass dieses Thema ohne Angst angeht, ist sicher hilfreich für uns Erwachsene.
    Der alte Elefant ist mit der kleinen Maus befreundet und beide erleben viel gemeinsam. Die Maus lernt Orte kennen, zu denen sie es alleine nie geschafft hätte. Aber der Elefant ist auch alt und müde, und er überlegt, ob er seinen Freunden ins himmlische Reich der Elefanten folgen soll.

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    Dazu muss er in einen Wald, der nur durch eine Brücke, die über eine tiefe Schlucht  führt, zu erreichen ist. Leider ist diese Brücke defekt, aber die handwerklich begabte Maus könnte sie reparieren. Die beiden verbringen noch einige Zeit miteinander, aber als die Maus merkt, dass es dem Elefanten gesundheitlich immer schlechter geht, macht sie sich doch auf, die Brücke zu flicken. Als der Elefant über die Brücke geht verspricht er: „Einmal sehen wir uns wieder- für immer und ewig!“

    Sehr einfühlsam gemalte Bilder, die die Gefühle sehr schön darstellen. Kurze Texte, die aber alles sagen.

    Dagmar Mägdefrau 

  • Oma, vergiss mich nicht

    Oma, vergiss mich nicht

    Jessica Shepherd

    Brunnen

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Demenz ist ein Thema, dass uns in allen Familien begegnet. Oskar erzählt von seiner Oma, der besten Oma der Welt. Er macht viel mit seiner Oma, bis sie immer vergesslicher wird und nicht mehr zu Hause leben kann. Oskar lernt das Heim kennen und Albert, Omas neuen Freund.
    Er geht die Oma gerne besuchen und oft spielt er auch wieder mit ihr oder sie erzählt alte Geschichten. Aber manchmal ist die Oma auch nicht freundlich, manchmal schimpft sie, auch mit Oskar. Aber Eltern und Freunde helfen Oskar über seine Traurigkeit hinweg.

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    Ein sehr kindgerechtes Buch zu einem schwierigen Thema. Aber sicher eine kleine Hilfe, wenn die eigene Oma sich so verändert und ins Heim muss. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Wo ist meine Unterhose? – Das einzige Buch der Welt mit Unterhose!

    Wo ist meine Unterhose? – Das einzige Buch der Welt mit Unterhose!

    tupera tupera

    übersetzt von Michael Peter

    Carlsen Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Einfach nur süß. Das Buch mit dem Eisbären trägt eine rote Unterhose. Die kleine Maus hilft dem Eisbären auf der Suche nach seiner Unterhose. Druch Aussparungen auf den Seiten sieht man zunächst die unterschiedlich gemusterten Unterhosen.

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    Tiere, die sie tragen, zu raten ist meist sehr schwer, weil es nicht immer einen Bezug gibt. Aber Kinder werden die Tiere schnell kennen und immer wieder Spaß an den lustigen Bildern haben. Die Auflösung ist nochmal ein besonderer Gag, der auch bei den Kindern gut ankommt. Ein leichtes, unbeschwertes Buch. Zum Vorlesen sicher schon für ganz Kleine geeignet. Lediglich, dass der Tintenfisch 10 Beine hat, verwirrt.

    Dagmar Mägdefrau