• Was du nicht erwartest

    Was du nicht erwartest

    Jan Cole

    Verlag Monika Fuchs

    Leseempfehlung ab 14 Jahre

    Diese Story war tatsächlich nicht zu erwarten!
    Nik ist Autist, soziale Situationen bereiten ihm Schwierigkeiten und sobald er etwas nicht in Form von Zahlen und Listen kontrollieren kann, bereitet er die Schwierigkeiten, vor allem seiner Mutter. Als Nik Stella sieht, versucht er ein Experiment, das so schief geht, dass eine Mutter einen vorübergehenden Aufenthalt in einer Klinik für ihn beschließt. Für Nik eine Horrorvorstellung.
    Auch Maike braucht Kontrolle - allerdings über ihre Kalorien und ihr Gewicht. Dass ihre Essstörung ihre Gesundheit gefährdet, reicht nicht, um sich nicht gegen den Klinikaufenthalt zu wehren.
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    Trotz ihrer Verschiedenheit vereint die beiden eins: Der Kontrollverlust motiviert beide, nicht in der Klinik bleiben zu wollen und so entsteht ein ungewöhnliches Duo, das auf eine doch sehr gefährliche Tour geht, wobei sowohl sie als auch der Leser viel über ihre Krankheiten lernen.
    Die Idee, Autismus und Magersucht in einem Roman zu kombinieren und so darüber aufzuklären ist sehr geschickt, Nik und Maike ergänzen und verstehen sich, vielleicht fast zu gut, denn Nik findet ihr Verlangen Kalorien zu zählen eher spannend als beunruhigend. 
    
    Wir erleben beide abwechselnd aus der Ich-Perspektive und dementsprechend ihre Wahrnehmung der Dinge, das ist einerseits sehr aufschlussreich, andererseits gerade bei Maike erschreckend realistisch. Der Autor, der noch einen speziellen, ungewöhnlichen, aber auch unterhaltsamen Einfluss auf die Geschichte nehmen wird, hat sich sehr viel Mühe gegeben hinter die Essstörung zu blicken und ich kann mir vorstellen, dass sich viele Betroffene wiedererkennen. Gerade deswegen würde ich ihnen das Buch nur bedingt empfehlen, da es doch alte Wunden aufreißen könnte. Alle anderen, die auf eine einfühlsame und auch humorvolle Weise Einblick in Maikes und Niks Lebensrealität bekommen möchten, werden in ihren Erwartungen vielleicht sogar übertroffen.
    
    Raphaela Brosseron

    Ein Buch, dass in vielem überrascht und das eine unerwartete Geschichte erzählt. Erzählt wird das Buch abwechseln von Nik, dem Autisten und Maike, die gegen ihre Magersucht kämpft.
    Beide begegnen sich in der geschlossenen Psychiatrie und trotz ihrer Verschiedenheit, laufen sie gemeinsam fort. Niks Denkweise und sein ständiges Zählen und alles aufzulisten wird sehr realistisch geschildert. Er kann körperliche Nähe nicht ertragen, auch eine Umarmung der Mutter ist für ihn der reinste Horror. Das Zimmer im Krankenhaus bringt ihn völlig aus dem Gleichgewicht, es entspricht nicht seinem Standard.
    Maike will sich nicht helfen lassen und verweigert auch in der Klinik die Nahrung, wird aber ständig gezwungen viele Kalorien zu sich zu nehmen. Da Nik ihre Situation und die Todesgefahr, die damit verbunden ist, erst spät erkennt, kommen die beiden gut miteinander aus. 
    
    Ich fand es sehr spannend in die Köpfe der beiden Protagonisten schauen zu können und die für mich oft unbegreiflichen Beweggründe ihres Handels besser verstehen zu können.
    Der Buchtitel erklärt sich am Ende auf eine ungewöhnlich Art, so wie sich einiges anders entwickelt als ich es erwartet habe.
    
    Zu Beginn des Buches gibt es eine Triggerwarnung, die man auf jeden Fall beachten sollte. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Apfelsaftgedanken

    Apfelsaftgedanken

    Andrea Lienesch

    Mele Brink

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Jule sitzt auf dem Cover auf der Erde und ihre krausen Haare werden zu ganz vielen mehr oder weniger krausen Gedanken. Jule wirft den Becher Apfelsaft um und ihr kommt die Frage in den Sinn, warum er auf den Boden fällt. Mama begründet das mit der Schwerkraft. 
    Was bei Jule die Frage aufwirft, ob es auch Leichtkraft gäbe? Danach stellt sie sich vor, wie es wäre, denn alles nach oben fiel. Spinnen können über die Decke laufen und sie sollen mit den Beinen hören können.
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    Jule überlegt also, wie es wäre, wenn wir Ohren an den Beinen hätten und wie dann die Brillen halten würden. Sie überlegt diese festzuschrauben und in der Folge wird sie gedanklich zum Roboter. Da der Batterien benötigt, wäre es gut, die aus Solarstrom zu speisen und der braucht viel Sonne. Doch zu viel Sonne würde bedeuten, dass die Pflanzen oft gegossen werden müssen und deshalb die Schwimmbecken nicht mehr gefüllt werden können. Jules restliche Gedanken möchte ich nicht auch noch verraten, sie sind ähnlich verrückt und lustig, wie die beschriebenen. 
    Ich kenne das, dass man irgendwo anfängt zu denken und kommt dann „von Hölzchen auf Stöckchen“. Am Ende fragt man sich wie man überhaupt auf diese Ideen kam.
    
    Die Autorin Andrea Lienesch hat da ganz toll einen Faden gesponnen, bei dem richtig lustige Ideen herauskamen und Mele Brink hat diese krausen Gedanken in wundervolle Bilder umgewandelt, die nur so von schrägen Ideen sprühen.
    Eine gelungene Kombination, die dazu auffordert, seinen Gedanken freien Lauf und die Fantasie hochleben zu lassen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Du, Mama… Wie weit ist die Welt?

    Du, Mama… Wie weit ist die Welt?

    Sabine Bohlmann

    Emilia Dziubak

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Nach „Du, Papa… Ist zehn viel?“ wird nun eine Katzenmama von ihrem kleinen Katerkind zur Größe der Erde befragt. Das Cover zeigt die beiden auf einer abendlichen Wiese. Der Einband zeigt den Sternehimmel mit Sternschnuppen. 
    Mama und Sohn schauen aus dem Fenster und Die Welt des Katers geht zunächst bis an den Gartenzaun, aber sie ist „weiter als du denkst.“ Ein Sprung oder viele Tiere aufeinander können keine Antwort sein. Aber die Fragen gehen weiter „Und wo ist die Welt?“ Mamas Antwort, dass sich die Welt dreht, befriedigt den Kleinen nicht.
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    Dann schauen die beiden der untergehenden Sonne, „die immer am selben Fleck bleibt,“ zu. Dann tauchen die Sterne auf und Mama zeigt ihrem Sohn den Löwen am Himmel. Daraus, dass uns keine Tiere von den Sternen zuwinken, schließ die kluge Mama, dass keine Tier hoch genug hüpfen kann, um auf einen Stern zu gelangen. Die Weite des Himmels und die Dicke der Erde beeindrucken ebenfalls den Kater. „Jeder trägt einen Teil der Welt in sich“ das gefällt ihm. 
    
    Aus dem Text spricht die große Liebe zwischen Mutter und Sohn, das gegenseitige Vertrauen und die Vertrautheit der beiden. Hier gibt es keine naturwissenschaftlichen Antworten auf die Fragen, hier ist alles Poesie. Natürlich tragen auch die liebevollen Bilder zur Atmosphäre des Buches bei.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Hirnsalat

    Hirnsalat

    Véronique Hübner

    Uli Erbes

    Audacia Verlag

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    „Neurodivergente Kinder ticken anders“ gefällt mir als Erklärung besser als z.B. Autismus oder ADHS. In diesem Buch lernen wir Kinder kennen, auf die diese Bezeichnung irgendwie passt.
    Oskar möchte sein Pausenbrot immer an derselben Stelle auf einer Mauer sitzend essen. Doch heute sitzt da Max und der will nicht weggehen. Obwohl er es als falsch empfindet setzt Oskar sich an einen anderen Platz, aber als dann die falsche Marmelade auf dem Brot ist, „ist viel zu viel falsch“ und es kommt in seinem Kopf zu Hirnsalat. Er schreit, alle starren ihn an und am Ende schämt er sich für sein Verhalten. Aber er traut sich nicht, sich bei Max zu entschuldigen.
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    Lea ist so vertieft in ihr Spiel, dass sie nicht begreift, dass sie jetzt aufräumen soll. Hirnsalat! Erst als die Erzieherin ihr mit einer Hand auf der Schulter und Augenkontakt genau sagt, was sie tun muss, macht sie mit. Aber sie kann nicht verstehen, warum die Lehrerin böse auf sie ist und meint „sie will nicht hören.“
    Noah mag Lutz, einen größeren Jungen und spricht ihn mit „Lutzi-Frutzi“ an. Weil er nicht versteht, was Lutz verärgert, lacht er und will damit zeigen, dass er es lustig gemeint hat. Als Lutz noch grimmiger schaut, „bekommt Noah ein ganz komisches Gefühl.“ Und sein Hirnsalat führt sogar zu Gewalt. 
    
    Hirnsalat ein tolles Wort, um zu beschreiben, wie durcheinander es in den Gedanken aussieht. Irgendwo tief in sich, weiß man, es ist falsch jetzt so zu handeln, aber man macht es doch. Trotz meines Alter steigt in mir immer noch ein unbezähmbare Wut auf, die ich nachher oft selbst nicht erklären kann. Jetzt weiß ich, dass ist wohl auch Hirnsalat.
    In dem Buch helfen sich diese und noch einige andere Kinder gegenseitig mit dem Codewort Hirnsalat und da so auch viele tolle Eigenschaften haben, ergänzen sie sich hervorragend als Hirnsalatclub.
    
    Ein wunderbares Buch, das zunächst die chaotischen Situationen beschreibt, dann aber auch eine hervorragende Lösung anbietet. Gegenseitige Hilfe bei Hirnsalat und dann die Stärken stärken. Ein guter Schritt aus der Einsamkeit diese Kinder. Sehr empfehlenswert, damit man sich gegenseitig besser verstehen kann.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Spannende Detektivgeschichten zum Mitraten

    Spannende Detektivgeschichten zum Mitraten

    Anja Kiel

    Angela Glökler

    Ravensburger Leserabe

    Verlagsempfehlung ab 2. Lesestufe

    Drei Fälle gibt es in dem gut zu lesenden Buch zu lösen. Zunächst geht es um die Entführung von Frau Stolz. So heiß die Katze des Nachbarn und er ist sicher, dass sie teure Perserkatze nie allein weggelaufen wäre. Emma nimmt ihren Notizblock und ihren Stift und befragt einige verdächtige Nachbarn.
    In der Klasse 3 a sind alle Lesebücher verschwunden und Robin der Hobbydetektiv fandet im Klassenzimmer nach den Büchern.
    Beim Bummeln durch die Altstadt beobachten die Geschwister einen Mann, der etwas aus einer Vitrine klaut.
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    Doch als der Dieb gestellt wird, ist von der Beute keine Spur. 
    Jede abgeschlossene Geschichte endet mit zwei Fragen zur Lösung. Die Lösungen mit Erklärung finden wir im Anhang und können so überprüfen, ob unserer detektivischen Schlüsse richtig waren.
    
    Der Text ist gut zu lesen und die vielen Bilder lockern noch zusätzlich auf. Spannende Fälle zu lösen ist macht immer Spaß und hier passt alles zusammen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Auch Krokodile wollen Zähneputzen

    Auch Krokodile wollen Zähneputzen

    Carla Häfner

    Eva Spanjardt

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Das Zähneputzens ist oft ein schwieriges Thema, besonders am Abend. Dieses Pappbilderbuch berichtet von einem Krokodil, dass wegen seiner gelben Zähne dringend zur Zahnbürste greifen sollte. Zum Glück hat er auch noch Hilfe vom Elefanten und vom Papageien. Mit Hilfe eines Schiebers an der Buchseite öffnet und schließt das Krokodil seine Maul. Warum zwischen den Zähnen ein Frosch sitzt, erschließt sich mir nicht. Da der aber nett guckt, nehme ich am er ist keine Nahrung.
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    Dann greift der Papagei zur Bürste „Das Zähneputzen ist nicht schwer, vor zurück und hin und Her:“ Diesmal sehen wir die Bürste und den Schaum zwischen den zu öffnenden Zähnen. Der Elefant spült mit dem Wasser aus seinem Rüssel nach. „Die Zähne blitzblank und sauber, welch wunderbarer Zahnputzzauber!“ Da können wir sehen, dass sie gelben Zähne wunderbar weiß geworden sind.
    
    Schöne einfach gehaltene bunte Bilder, der gereimte Text und die Schieber kommen bei den Kleinen gut an. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Gangster müssen clever sein

    Gangster müssen clever sein

    Kirsten Boie

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Obwohl es schon zwei Vorgänger-Bände gibt, in denen die Kinder ermitteln, kann man dieses Buch, wie ich auch, einzeln lesen. Man bekommt allerdings Lust darauf die anderen kennenzulernen und wünscht sich mehr von diesen Ermittlern zu erfahren. 
    Jamie-Lee und Valentin erzählen abwechseln die Geschichte. Jamie-Lee lebt mit ihrer inzwischen trockenen Mutter und einem leicht kriminellen jugendlichen Bruder zusammen. 
    Valentin ist mit Mesut befreundet, dessen Bruder Polizist ist. Er hat einen Hund, den er geerbt hat. 
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    Seine Mutter und er kommen aus Kasachstan und er liest viel, besonders gerne Krimis. Deshalb ist er auch das Hirn der Truppe.
    Es wurde bei Ranzmeiers eingebrochen und weil Jamie-Lee die Tochter Fee schon aus einem alten Fall kennt, fragt sie die Milliardärs-Tochter sofort nach Einzelheiten, denn eines ist klar, die Kinder werden versuchen den Fall auf ihre Art zu lösen, denn die Polizei ist sicher nicht so clever wie sie.
    Durch die Berichte der Kinder erfahren wir einiges aus ihrem Leben. Es ist für Jamie-Lee nicht einfach mit einer trinkenden Mutter gewesen, umso mehr freut sich, dass es wieder etwas zu essen in der Küche gibt. Valentin hat Sehnsucht nach seinem Vater, der in der alten Heimat geblieben ist. Im Gegensatz dazu steht Fee, die ein volles Portemonnaie hat und von Chauffeur gebracht wird. Meist sind die Kinder jetzt in den Ferien sich selbst überlassen und können deshalb frei agieren. 
    
    Das Buch ist richtig spannend und in einer Sprache geschrieben, die die Kinder benutzen. Da steht dann schon mal „S*“ und wir alle wissen, was gemeint ist.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Pinguine in der Sushi-Bar

    Pinguine in der Sushi-Bar

    Anna Schindler

    Katrin Dageför

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover zeigt eine klassische Sushi-Bar, nur hier steht ein Seehund hinter der Theke und Pinguine sind als Gäste und Personal zu sehen. 
    Als Geraldine bemerkt, dass sie ein Ei erwartet, sucht sie gemeinsam mit dem zukünftigen Vater Wellington einen Platz für ihr Nest. Da ihnen der Strand zu gefährlich scheint, geraten sie in die Stadt und werden vom Geruch einer Sushi-Bar angelockt. Dort kommt ihr Ei zur Welt und nachdem beide eine Zeit gebrütet haben, gehen sie zum Essen. 
    Da sie nicht zahlen können, arbeiten sie ihre Schulden ab.
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    Als der kleine Pinguin geboren wird, kümmert sich Chef Snorr liebevoll um ihn und als er sich zur Ruhe setzt übernimmt die Pinguin-Familie die Sushi-Bar. Vom anderen Ende der Welt schickt Snorr ein Paket mit einem Ei, das die Pinguine ausbrüten. Ein kleiner Kiwi wird so zum Pinguin-Bruder. So endet alles mit einer gut besuchten Sushi-Bar, denn der kleine Pinguin ist sehr geschäftstüchtig.
    
    Die Bilder sind bis ins kleineste Detail ein einziger Spaß und ich will nicht zu viel von den witzigen Ideen verraten, die das Buch so spaßig machen. Humorvoll und wunderbar schräg, macht das Lesen richtig Spaß-
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Von wegen Bienchen & Blümchen!

    Von wegen Bienchen & Blümchen!

    Carsten Müller

    Sarah Siegl

    Claire Völker

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Gerade in Zeiten des Internets, wo wir nicht verhindern können, dass Kinder Dinge sehen, die sie nicht sehen sollten und die sie verunsichern, ist es besonders wichtig schon früh aufzuklären. In dem Buch wird geraten, dass ein Kind, bevor es in die Schule kommt wissen sollte, wie ein Baby entsteht und wodurch. 
    Diese Buch beschränkt sich nicht auf den Körper, sondern bezieht die Gefühle mit ein, was mir sehr gut gefällt. Zudem gibt es auf jeder seine Informationen und Tipp, die sich an die Erwachsenen richten. 
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    Zunächst geht es um die vielen Menschen auf unserer Erde, die alle unterschiedlich sind. Einige sind auf der ersten Doppelseite abgebildet. Danach sehen wir zwei nackte Kinder, das Mädchen ist dunkelhäutig und der Junge weiß mit Sommersprossen. Daneben ist über eine ganze Seite eine Vulva zu sehen bei der die einzelnen Teile benannt sind. Auf der nächsten Seite sehen wir Penis und Hoden. Dazu einige nackte Menschen unterschiedlichen Alters, bei einer Frau wurde eine Brust amputiert, ein Mann hat einen Beinprothese. 
    Danach geht es um innere und äußere Gefühle, Bilder zeigen ganz klar, um was es geht. Ein Gefühl nennt sich Scham und steht im Zusammenhang mit Sexualität. Doktorspiele brauchen feste Regeln, die hier genannt werden, gehören aber zur Entwicklung. 
    Der Geschlechtsakt wird in unterschiedlichen Bildern dargestellt und das Rennen der Spermien auf die Eizelle, das dadurch erfolgen kann. Familien leben in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen „Wichtig ist nur, dass alle die schönen Momente miteinander teilen und füreinander da sind, wenn es einem nicht so gut geht.“ 
    Verliebtsein kann man schon ganz jung, wir Älteren sollten das auf jeden Fall ernst nehmen. Das letzte Kapitel bezieht sich auf die Pubertät und die Veränderungen des Körpers und des Empfindens. 
    
    Ich kann dieses Buch auf jeden Fall als Mutter empfehlen, es zeigt sehr offen, wie Körper aussehen und wie Babys entstehen. Ich habe meinen Kinder versucht früh alles zu erklären, weil ich nicht wollte, dass sie auf wichtige Fragen nur dumme Antworten bekommen.
    Ich (mit 11 Jahren) „Wie kommen die Babys in den Bauch?“ 
    Antwort: „Das wirst du noch früh genug erfahren.“
    
    Hier helfen Bilder, die unsere Gesellschaft abbilden, da gibt es Behinderte, Frauen mit Kopftuch, unterschiedliche Hautfarben, Alte und Junge. Das Thema wird feinfühlig von den kompetenten Autor*innen angegangen und gut verständlich vermittelt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Schau durchs Fenster!

    Schau durchs Fenster!

    Katerina Gorelik

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Cover zeigt ein Haus mit Fenster und man kann durch die kleinen Scheiben schauen und sieht einen Wolf, dem wohl schon das Wasser im Maul zusammenläuft. Wenn man umblättert, sitzt der Wolf gemütlich im Sessel und liest Rotkäppchen. 
    Das Buch beginnt mit einem gepflegten rosa Haus, durch die Scheibe in der Tür sehen wir eine alte Frau mit langer Nase. Der Text weist auf eine „nette ältere Damen“ hin. Nach dem Umblättern sehen wir eine schwarze Küche und eine Hexe kochte eine Suppe mit Knochen und Augen.
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    Im nächsten Fenster sieht man ein Flamme, doch hier handelt es sich nur um einen Drachen. Der Wolf hat auch nicht Rotkäppchen gefressen, sondern sitz mit ihr und der Großmutter am Tisch und sie essen leckere Plätzchen. Ein Skelett schaut aus dem nächsten Fenster, doch hier handelt es sich nur um die Praxis von Dr. Maus. Ein rosa Laden mit köstlichem Gebäck ist zu sehen und aus dem Fenster schaut Frau Schwein. In ihrer Backstube herrscht allerding der Horror. Die Frage „Möchtest du immer noch eins?“ wird man angeekelt mit „Nein!!!“ beantworten.
    
    Das Buch hat noch einige Seiten zu bieten und spielt immer mit der Erwartung, die der Blick durchs Fenster und der kurze Text in uns erweckt. Die Bilder sind detailreich und teilweise düster gezeichnet. 
    Ich kann nur sagen, dass dieses Buch der Renner in unserer Vorlesekiste ist. Die Kinder können das Buch auch ohne Text anschauen und verstehen, um was es geht. Sie zeigen sich gegenseitig wichtige Details und sind einfach begeistert. Aber auch Erwachsene sind von der Idee der Gegensätze fasziniert.
    
    Ein besonderes Buch, dass mit den ausgeschnittenen Fenstern, den spannend gezeichneten Bildern und den ganz kurzen Texten punktet. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das Geheimnis hinter den Geschichten

    Das Geheimnis hinter den Geschichten

    Ebi Naumann

    Kathrin Engelking

    WoowBooks

    Verlagsempfehlung 10 Jahre

    20 bekannte Autoren werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor uns erklärt, was ihn zum Schreiben des Buches bewogen hat.
    Den Anfang macht Erich Kästner, vom dem wir ein Portrait sehen, daneben ein Zitat des Autors und dann wird über Stationen seines Lebens berichtet. Drei Punkte werden in blauer Schrift unter der Ankündigung „Übrigens“ gedruckt. Hier erfahren wird Dinge, die nicht ganz so bekannt sind. So ist jede Biografie aufgebaut.
    Als nächstes wird Astrid Lindgren vorgestellt.
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    Auch von ihr wurden in den letzten Jahres Biografien und Filme veröffentlicht. So wissen sicher viel, dass der Michel im Original Emil hieß. „Pu der Bär“ wurde von A.A. Milne geschrieben und sein Sohn, dessen Bär hier die Hauptrolle hat, hing in dieser Rolle fest. Maurice Sendrak kennen wir hauptsächlich, weil er weiß, „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die Finnin Tove Janson zeichnet schon als Kind Wesen, die wir später als Munins kennen lernten und deren Geschichten immer gut endeten. „Der kleine Prinz“ ist sicher das Buch dessen Zitate am häufigsten genutzt werden. Antoin de Saint-Exupéry träumt schon als Kind vom Fliegen und stürzte dann leider als Pilot ab. Judith Kerrs und ihr „Rosa Kaninchen“ kennt jeder, aber sie hat auch noch viele andere Bücher illustriert. Mark Twain hat einmal neben dem Deutschen Kaiser gesessen. Christine Nöstlinger hat in dem Buch „Maikäfer fliegt“ das auch verfilmt wurde aus ihrer Kindheit erzählt. James Krüss hat außer seinen schönen Reimen auch Bemerkungen zu seinen Schriftstellerkollegen gemacht. Roald Dahl war mal als Kind Schokoladentester und später kam daraus „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Im Kapitel Paul Maar erfahren wir, wie er auf seinen Sams kam. „Vor dem Fernseher zu liegen und dabei Süßigkeiten in mich reinzustopfen, ohne dabei dick und doof zu werden.“ Ist Andreas Steinhöfels Vorstellung vom vollkommenen Glück. Mit Michael Ende verbindet sicher jeder von uns ein Buch, das er gerne gelesen oder als Film gesehen hat. Ähnlich geht es sicher auch vielen mit Ottfried Preußler, der „Räuber Hotzenplotz“ hat ja auch in diesem Jahr Geburtstag. Von Kirsten Boie gibt es immer wieder neues Lesefutter, Ernstes und Fröhliches. J.R.R. Tolkien hat sogar eine eigene Sprache entwickelt. Ich muss gestehen, dass ich Frida Nilsson und Finn-Ole Heinrich bisher nicht kannte. Ganz anders geht es mir da mit Eric Carle, dessen „Kleine Raupe Nimmersatt“ in vielen Büchern auftaucht.
    
    Es ist interessant, die Menschen hinter den Geschichten kennenzulernen und einiges ungewöhnliches über sie zu erfahren. Sicher auch ein Anreiz die Bücher zu lesen und sich mehr mit den Autoren zu befassen.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Luca und die Kirchenräuber – Band 2

    Luca und die Kirchenräuber – Band 2

    Tom J. Schreiber

    tredition Selfpublisher

    Leseempfehlung ab 9 Jahre, meine Empfehlung ab 12 Jahre

    Das ist bereits der zweit Band um Luca und seine Familie, aber man kann wie ich auch ohne Probleme diesen Band einzeln lesen.
    Luca ist elf und muss mit seinem Vater in eine kleine Stadt ziehen. Seine größeren Bruder ziehen nicht mit dort hin und sie fehlen ihm sehr. Als sein Vater ihn dann noch in einer katholischen Internatsschule abliefert, auf die er jetzt gehen soll, ist er einfach nur entsetzt.
    Doch dann lernt er schnell drei Jungen kennen, die ihn nach einigen Anfangsschwierigkeiten sofort in ihren Kreis aufnehmen.
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    Als dann die Polizei auftaucht, wird schnell bekannt, dass eine kostbare Monstranz aus Kirche gestohlen wurde. Als diese dann in Lucas Keller gefunden wird und sein Vater beschuldigt wird, sie gestohlen zu haben, versuchen die Jungen zu ermitteln. Zunächst schleichen sie sich nachts in die Kirche, um zu sehen, wie es am Tatort aussieht.
    Da Luca, weil sein Vater in U-Haft sitzt im Internat wohnt, ist er natürlich auch dabei.
    Das Buch erzählt einiges über den Schul- und Internatsalltag, aber auch über den ganz normalen Tagesablauf mit Lernen und Eis essen. Die Freundschaft, die diese Jungen haben ist ein kostbares Gut und das kommt sehr gut rüber. Solche Freunde wünscht man sich.
    Aber so kommen auch auf eine sehr gefährliche Idee, die einen der Freunde ins Krankenhaus bringt. Gerade hier benehmen sich die übrigen Drei vorbildhaft.
    
    Ein spannendes Buch, das ich aufgrund seiner Länge (358 Seiten) für ein Lesealter ab 12 Jahren empfehlen würde. Auch die Protagonisten scheinen mir für 11jährige schon sehr weit. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das alleralbernste ABC-Buch

    Das alleralbernste ABC-Buch

    Daniela Kulot

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Wie alle ABC-Bücher, fängt auch dieses mit A an. Alle Worte des Satzes fangen sogar mit A an. „Alligator Ali achtet am Abend auf alle armen Angsthasen“. Der Satz ist nicht einfach zu sprechen und mit Blindfisch Bertram und dem Chamäleon Camillo geht es weiter. Dromedar, Elefant Ferkel, Gans und Hamster passieren die irrwitzigsten Dinge. „Igel Igor ist irgendwie im Irrtum“ und wie, er will die Klobürste umarmen. Die Jagdhündin heißt Jutta und die Krähe Kunigunde, der Laubfrosch und das Meerschweinchen Manfred, das einen Wal stemmt. Nacktschnecke, Oktopus, Pudel Pepe und der Quakfrosch, sie alle erleben wilde Sachen.
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    Rentier Rudi ist rastlos und die Stubenfliege Saskia sabbert. Tiger, Unke, Vogel und Wollschaf führen zum X, dort steht eine Bayrischer Satz, bei Y wird berlinert. Mit „Zimtzicke Zara zieht Zauberer Zittermann zehn zwickende Zähne.“ endet das Buch.
    
    Völlig verrückte Sätze, dessen einziger Sinn es ist, dass jedes Wort mit dem gleichen Buchstaben beginnt, werden in lustige Bilder umgesetzt, in denen die Buchstaben eine Rolle spielen. Ich finde des Buch so richtig albern, aber das steht ja schon im Titel.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Viel Spaß in der Kita, Ferkel!

    Viel Spaß in der Kita, Ferkel!

    Katja Reider

    Henrike Wilson

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Wie alle Kinder geht auch unser kleines Ferkel zum ersten Man in die Kita. Auf dem Cover sehen wir ihn mit seinen Freuden auf den Stühlchen sitzen und er scheint den anderen was zu erzählen. 
    Das Buch beginnt mit einem aufgeregten Ferkel, der mit seinem Kita-Rucksack in der Hand seine Eltern weckt. „Als Kita-Ferkel ist man Groß!“ und so macht Ferkel sich nach einem Rüsselkuss mit Papa auf den Weg. Da er schon einmal hier was, weiß er, welches sein Haken ist und die anderen Kinder schauen ihn neugierig an.
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    Mit Papa entdeckt er die Spielmöglichkeiten in der Kita. So ganz traut er sich noch nicht zu den anderen und Papa hat ihn auf dem Arm, als es Zeit fürs Frühstück wird. Die anderen (Tier)-Kinder haben viele Fragen an den Neuen und beim Zähne putzen gibt es viel zu erzählen. Dann geht es raus auf den Spielplatz „Mit Schwung hinauf aufs Kletterhaus! Auch Ferkel schaut voll Stolz heraus.“ Dann holt ihn Papa auch schon wieder ab und er eilt in Mamas Arme.
    
    Ein gelungenes Pappbilderbuch aus der Ferkel-Reihe, das wieder sehr viel Spaß macht und sicher den Kita-Beginn etwas erleichtert.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Abenteuer mit Edgar – Edgar im Reisefieber

    Abenteuer mit Edgar – Edgar im Reisefieber

    Annette Haupt

    Selbstverlag

    Autotinnenempfehlung ab 8 Jahre

    Diesmal fahren Opa, sein Papagei Edgar, Tom und seine Freundin Elli zusammen mit dem Zug nach Verona. Dort wohnen sie bei Roberto, Opas alten Freund. 
    Seine Frau Luisa kümmert sich reizend um den Besuch, auch der Enkel Francesco ist meist dabei, wenn es etwas zu erleben gibt. Und zu erleben, gibt es eine ganze Menge. Ausgerechnet auf dem Balkon von Romeo und Julia findet das Wiedersehen mit der Taube Guuhdruuhn und Edgar statt und damit sind die beiden schon Stadtgespräch. 
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    Nach einem singenden Friseur, den Edgar mit seiner Stimme unterstützt, geht es auf den Flohmarkt. Hier gibt es Kartons zu kaufen, dessen Inhalt eine Wundertüte ist. Aber Elli gewinnt eine Stadtführung mit den Rad und so lernen sie auch die letzten Winkel von Verona kennen.
    Edgar mit seinen vorwitzigen Sprüchen geherrscht das Buch, aber wir erfahren auch einiges über das schöne Städtchen Verona. Ich möchte mich gerne sofort aufmachen und die Stadt mit dem neuen Wissen erobern.
    Tom, der uns die Geschichte erzählt und Elli sind prima Freunde und als Team unschlagbar. 
    
    Das Buch handelt von einer sehr alten Freundschaft zwischen Opa und Roberto, von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Papageien und einer Taube und wir sehen die Freundschaft zwischen Tom und Elli immer enger werden, oder ist da sogar ein wenig Liebe dabei? Ich bin auf jeden Fall neugierig, was Edgar noch erleben wird.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Professor Albert und die faszinierende Welt der Elektrizität

    Professor Albert und die faszinierende Welt der Elektrizität

    Sheddad Kaid-Salah Ferrón

    Eduard Altarriba

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Thales von Milet hat schon 600 v. Chr. erkannt, wenn man Bernstein reibt, kann er Stroh anziehen. Ein anderes Beispiel sind Haare, die vom Kamm angezogen werden. Auf den nächsten Seiten erfahren wir etwas über „Elektrische Ladung“ und vom Experiment, dass Benjamin Franklin machte. So erfahren wir, dass sich manche Stoffe anziehen und andere abstoßen. Wir lernen positive Protonen und negative Elektronen kennen und eine Formel zur Erklärung.
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    Mit der Bauanleitung kann man ein Elektroskop zum Nachweis von elektrischer Ladung bauen. Das Experiment mit dem Luftballon ist einfach nachzumachen.  Die nächste Seite ist mit „Elektrischer Strom“ überschrieben. Mit Hilfe vieler Bilder wird gezeigt, wie Strom entsteht. Danach kann man eine Batterie bauen. „Magnetismus“ und die damit verbundenen Pole ist das nächste Thema. Wie beides zusammenhängt und was der Franzose Ampère damit zu tun hat, erfahren wir danach. „Ein Elektromotor ist eine Maschine, die Elektrizität in Drehbewegung umwandelt“ und auch dazu gibt es eine Bauanleitung. Faraday zeigt in einem Experiment die Funktion der elektromagnetischen Induktion. Stromproduktion, elektromagnetische Wellen und die Aussage „Auch wir sind elektromagnetisch“ überschreiben die letzten Seiten.
    
    Ich muss gestehen, dass ich das Buch nicht so ganz verstanden habe, was aber sicher an meinem Desinteresse liegt. Aber wenn eine Kind sich für dieses Thema interessiert und es gilt Fragen zu beantworten, dann findet man hier die richtigen Antworten und  auf den großen Seiten (28,5 x 28,5) viele bebilderte Erklärungen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein großes Buch vom Wasser

    Mein großes Buch vom Wasser

    Anne-Sophie Baumann

    Arnauld Lemaistre

    Vanessa Robidou

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Ein beeindruckendes Buch über eines der Wichtigsten Dinge zum Leben, das Wasser. Beim Aufschlagen der ersten Seite erheben sich Lava speiende Vulkane aus Pappe aus dem Buch „Woher kommt das Wasser?“ wird in kurzen Texten erklärt.
    Die nächste Doppelseite zeigt die Erde, durch Blättern sieht man ihren Zustand vor 20 Tausend Jahren, heute und in der Zukunft. Klappen und keine Schaubilder verdeutlichen die Situation. 
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    „Der Kreislauf des Wasser“ wird wieder dreidimensional dargestellt. Durch ziehen eines Pappstreifens kann man sich das Wasser im Glas in allen drei Formen anschauen. 
    Danach geht’s ins Wasser. Ebbe und Flut werden veranschaulicht. Durch Ziehen an einen Streifen bewegen sich Tiere, eine Drehscheibe zeigt, dass Plastik oft von den Tieren gefressen wird. „Wasser ist Leben!“ diese Aussage, die für alle Lebewesen gilt. Anhand eines Jungen wird gezeigt, wie unser Körper mit dem Wasser umgeht. Wie man mit wenig Wasser umgeht, zeigen uns die Bewohner der Wüsten. Wie das Wasser in die Leitung kommt, wird wieder sehr aufwendig dargestellt, auch hier klappen wieder Pappen z.B. als Wasserturm auf. Ein riesiger Staudamm und wie aus dem gestauten Wasser Strom wird zeigt die nächste Seite. Tipps, wie wir achtsam mit unseren Wasservorräten umgehen können, finden wir auf der letzten Seite. 
    
    Alle Seiten haben kleine übersichtliche Texte zu den Abbildungen und Klappen, die mehr Informationen beinhalten. Die Bilder sind einfach gehalten und gut zu erkennen. 
    Es ist wichtig, dass wir uns und unsere Kinder sensibilisieren, besser mit unserer Umwelt umzugehen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Heute ist Oma-Tag-hurra!

    Heute ist Oma-Tag-hurra!

    Daniela Kunkel

    Kathrin Lena Orso

    Nicole Anker

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein wundervoll gereimtes Pappbilderbuch zeigt einen Tag bei Oma. Auf dem Cover sitzt das Kind in Omas Lastenrad, natürlich tragen beide einen Helm. 
    Zuerst gibt es ein gemütliches Frühstück auf dem Balkon. Im Hintergrund ist in der Küche eine Katze zu sehen. Dann geht es auf eine Wiese und dort machen die beiden ein paar Turnübungen, Oma ist noch richtig fit. 
    Dann müssen die beiden den Fahrradreifen flicken. Dann wird auf dem Markt eingekauft.
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    Auch hier sind die beiden mit dem Rad unterwegs. Danach gibt es beim Picknick am Fluss Kuchen. Natürlich darf auch eine Spielplatzbesuch nicht fehlen. Auch hier macht Oma mit und sitz auf dem Karussell. Am Abend geht es auf die Couch und Oma schläft beim Lesen eine, „…und ich flüster „Hab dich lieb, Oma, schön, dass es dich gibt.“
    Jede Seite wird mit einem Vierzeiler beschrieben und die Bilder sind bunt und dynamisch, lebensnah gezeichnet. Ein tolles Buch für den nächsten Besuch bei Oma.
    
    Dagmar Mägdefrau