• Vincent und ich

    Vincent und ich

    Stefan Karch

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Der Junge, der sich hinter dem „Ich“ des Titels verbirgt, bezeichnet sich als „scheuer, stiller Hase“, er wird nicht gefragt, ob er mitspielen möchte und meint, er schaue auch lieber zu. Viele Kinder werden sich in diesem Jungen wiederfinden. Doch dann kommt Vincent in seine Klasse und die Beiden freunden sich an. Vincent möchte ein Nashorn sein, wie sein Vater, das soll den anderen sagen „Nehmt euch vor mir in Acht.“ 
    Vincent liebt wilde Spiele und der Junge macht mit „Niemand kann uns etwas anhaben.“ Doch manchmal schlägt die Wildheit bei Vincent in Wut um, dann macht er dem Jungen Angst.
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    So treffen die beiden auf Paul und Vincent, das Nashorn, rempelt ihn absichtlich an. Wie wird sich der Junge verhalten?
    
    Die kurzen Texte und die zart kolorierten Bleistiftzeichnungen ergänzen sich zu einem wunderschönen Buch. Ein Buch, dass sicher noch viel Fragen nach sich ziehen wird und das Freundschaft gegen Zivilcourage setzt. Ein ungewöhnliches Thema für ein Kinderbuch, aber manchmal ist es wichtig ,Flagge zu zeigen und als Hase Haken zu schlagen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Marvel – Superhelden-Wimmelbuch

    Marvel – Superhelden-Wimmelbuch

    Illustration von Art Mawhinney

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Superhelden sind zurzeit bei den Kindern sehr hoch angesagt, dieses Wimmelbuch zeigt auf acht Doppelseiten die meisten von ihnen.
    Am Times Square herrscht Chaos. Doch Spiderman und seine Freunde sind schon zur Rettung unterwegs. In zwei Sätzen wird die Situation beschrieben und danach folgt die Aufforderung einige abgebildete Menschen im Bild zu suchen. Eine recht einfache Aufgabe. Doc Ock hat es auf den Strom abgesehen. Im Werk ist einiges zu sehen, schwieriger ist es, die gewünschten Werkzeuge zu finden.
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    In einem wilden Kampfgetümmel suchen wir nach Waffen und dem Schild von Captain America.  Die Avengers kämpfen im Hafen gegen Halunken. Hier wird nach einigen Figuren gesucht. Für mich als unerfahrenes Leserin fand es sehr schön hier einige Namen zu erfahren. „The Leader“ und „The Abomination“ verderben einen schönen Tag am Meer, aber auch hier greifen die Superhelden ein. Auf dem Friedhof geht es für sie gegen Geister und Dämonen. Thanos greift das Museum an und die „Guardians of the Galaxy“ sind hier im Einsatz. Auf der letzten Seite müssen Star Lord und seine Freunde sich gegen Alien-Angriffe vierteiligen. Zum Schluss kann man nochmal einige Sachen auf den zurückliegenden Seiten suchen.
    
    Ich habe das Buch mit einem Enkel angeschaut und auf den letzten Seiten fehlte uns beiden das Wissen um die Protagonisten. Die Seiten sind voll mit Figuren und Kampfhandlungen, es gibt viel zu sehen und manche Suche ist nicht ganz einfach. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Benjamin – Ein kleiner Fisch mit großem Mut

    Benjamin – Ein kleiner Fisch mit großem Mut

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Platz 2 des „kleinen“ Huckepacks

    Ein Buch voller Fische, aber wir schauen uns den kleinen roten Fisch Benjamin an. Er und sein zwei Freunde sind beim Fußball spielen. Benjamin war ein bisschen schüchtern und „sein Lieblingsessen war lockiger Seetang.“ Dann tauchte eine Gruppe Fische auf und fragten Benjamin, ob er mit ihnen kommen wolle. Der kleine Fisch „fühlte sich geschmeichelt“ und wurde er der Fisch Nummer 11 der berüchtigten Bande. Alle anderen Fische sind grau und halten die Augen geschlossen, dadurch wirken sie auf mich sehr arrogant. Die Bande bekam alles, keiner stellte sich ihnen in den Weg.
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    Es bleiben aber, als die Bande sich den Fußball holt, zwei traurige Fische, einer mit Pflaster auf dem Rücken, zurück. Da merkt Benjamin, dass „diese Streiche gar nicht mehr lustig waren“ und dass die Bande den anderen Angst machte. Als er beschloss den anderen nicht mehr zu folgen, „passierte etwas Unerwartetes“.
    So spielen am Ende Benjamin und seine Freunde wieder Fußball und die Fischer der Bande sind wieder farbig und haben große Augen.
    
    Der kleine schüchterne Benjamin hat am Ende den Mut zu erkennen, dass das was die Bande da tut, ihm keinen Spaß macht und er zieht daraus die Konsequenz nicht mehr Nummer 11 sein zu wollen. Ein richtig gutes Vorbild. Schnell kann man in so eine Situation kommen und zunächst ist man sicher Stolz, wenn man aufgefordert wird in einer Bande mitzumachen. Aber sich dann dagegen zu entscheiden, das erfordert Mut. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin Martin Luther King Jr. – Jeder kann die Welt verändern

    Ich bin Martin Luther King Jr. – Jeder kann die Welt verändern

    Brad Meltzer

    Christopher Eliopoulos

    Egmont Bäng

    Leseempfehlung ab 7 Jahre

    Diese Bilderbuch ist durch seinen langen Text, der durch Sprechblasen ergänzt wird für Grundschulkinder gedacht, aber ich glaube auch Jugendlichen und Erwachsene können so auf eine interessante, kurzweilige Art das Leben von Martin Luther King jr. kennen lernen.
    Martin Luther King jr. wird klein mit großem Kopf abgebildet, während die anderen Menschen in realistischer Größe gezeichnet sind. Dadurch fällt Martin Luther King jr. besonders ins Auge, trotzdem gefällt es mir nicht. 
    Zu beginnt steht Martin Luther King jr. in einer leeren Kirche und stellt sich vor.
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    Er berichtet von seiner Kindheit, in der er schon wusste „Große Worte warten auf mich.“ Mit dem Eintritt in die Schule bemerkte er, dass Schwarze Kinder auf eine andere Schule gingen als weiße (Ich nutze hier die Schreibweise des Buches). Die ungerechte Behandlung der Schwarzen in Bussen brachte Martin Luther King jr. dazu zu handeln. Er forderte die Schwarzen dazu auf die Busse zu boykottieren. Sein Protest war immer gewaltfrei, aber letztlich gab es eine Veränderung und er wurde sogar ins Weiße Haus eingeladen. Aber er kam auch ins Gefängnis und schreib als Antwort auf einen Zeitungsartikel, der ihn und seine Mitstreiter als „Gesetzesbrecher“ bezeichnete, einen Text der von Millionen gelesen wurde. Wieder gab es Proteste, diesmal gingen tausende Kinder auf die Straße, später schlossen sich andere an und kam es am 28.8.1963 zum Marsch auf Washington. Hier sprach Martin Luther King jr. die Worte, die uns immer im Gedächtnis bleiben werden „Ich habe einen Traum…“ 
    
    Hinten im Buch finden wir einen Zeitstrahl zum Leben Martin Luther Kings jr. und Fotos aus seinem Leben.
    Ein beeindruckendes Buch über einen großen Mann, wenn er auch hier sehr klein dargestellt wurde. Vielleicht sollen wir uns an seinem gewaltfreien Protest, mit dem er viel erreicht hat, ein Beispiel nehmen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Island – Das Land aus Feuer und Eis 

    Island – Das Land aus Feuer und Eis 

    Heile Anita Thomas

    Corina Stefel

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Ein Bilderbuch für die großen Kinder, edel im Leineneinband. Begonnen hat alles mit den Wikingern, das Bild zeigt ein im Bau befindliches Langschiff. Dann wird uns die Hauptstadt Reykjavik vorgestellt. 2016 wurde hier in einer öffentlichen Toilette ein Punkmuseum eröffnet. Mit dem Lebensmotto der Isländer „Das wird schon gut gehen.“ erfahren wir einiges über den Alltag. Danach werden wichtige Leute vorgestellt. Perlan, der Wassertank, bietet einiges und wird gerne besucht. Eine Besonderheit sind die heißen Bäder, die Geysire und die Vulkane auf Island.
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    Auf Island gibt es Trolle, Elfen und Zwerge, die zum Alltag dazugehören -  spannend sind die Islandsagas. Papageitaucher, diese niedlichen Seevögel, leben im Sommer hier und ziehen ihre Brut auf. Die robusten Rentiere wurden vor 250 Jahren hier angesiedelt, Islandpferde sind aufgrund eines Einfuhrverbotes noch genauso wie zu Zeiten der Wikinger. Das Islandschaf wurde auch von den Wikingern ins Land gebracht, aus seiner Wolle entstehen die typischen Islandpullover. Wale, Robben und viele Wasservögel kann man hier beobachten. Die letzten Seiten des Buches beschäftigen sich mit der Isländischen Küche, die uns meist sehr fremd ist, nur der Skyr hat es in unsere Supermärkte geschafft. „Lesen ist Nationalhobby“ -  ein Satz, der mir richtig gut gefällt. 
    
    Ich war nur während einer Kreuzfahrt an zwei Tagen auf Island und ich habe in dem schönen Bilderbuch vieles wiedergesehen und viel erfahren. Ein Buch, dass Sehnsüchte erweckt und das sehr viel von dieser kleinen Insel im Norden erzählt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • The Lost Crown – Wer die Nacht malt

    The Lost Crown – Wer die Nacht malt

    Jennifer Benkau

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung für junge Erwachsene

    Sie malt auf seiner Haut, er eröffnet ihr eine andere (spannende) Welt.
    Um die Geschichte von Kaya zu verstehen, muss man 18 Jahre zuvor einsetzen, bei einem Fest im Aquamarinschloss von Eshrian. Mirulay ist 8 Jahre alt, als alles zu Grunde geht und er der letzte Sarev wird, sein auf Rache gesinnter Onkel weiß allerding auch seine Zukunft zu erschweren.
    In der Gegenwart ist Kaya 17 Jahre alt und wohnt in einem Dorf in Amisa. Sie ist mit ihrem Freund Nevan auf Reisen durch Eshrian. Diese Reise nimmt einen ganz anderen Verlauf und Kaya wird mit vielen Geheimnissen und magischen Gegebenheiten konfrontiert, das liegt vor allem an ihrer eigenen Magie: sie malt Runen, die jeweils eine bestimmte Wirkung haben.
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    Und diese setzt sie ein, als sie gezwungen wird, den unnahbaren Mirulay zu retten…
    Ein spannender Roman, der dem Genre “Romantasy” sehr gerecht wird. Das Reich von Eshrian von Kaya wird sehr lebendig beschrieben, zusätzlich hilft eine Karte, die dem Buch innewohnt, der Orientierung. Die Magie, die Kaya in ihrer Heimat zum Außenseiter macht, die Gefahr, die den Königreichen droht und der Einblick in Mirulays tragische Vergangenheit bieten bereits genug hin und her, doch zusätzlich muss Kaya wie alle anderen 17-Jährige mit verwirrenden Gefühlen kämpfen. Trotz der sehr menschlichen Themen wie Freundschaft, Liebe und Verrat kommt die bunte Magie nicht zu kurz, sodass man komplett in diese Welt eintauchen kann und nach dem Lesen die Fortsetzung sofort bestellen möchte.
    
    Raphaela Brossseron
  • Kommst du mit zum Mond?

    Kommst du mit zum Mond?

    Nicolál Schuff

    Ana Sender

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Emilio und seinen Opa, wie sie zusammen den Mond anschauen. Mit dem Zug reist Emilio zu seinem Opa der in der einsamen Hütte im Wald wohnt. Opa erzählt am Abend Geschichten, doch wir erfahren nur die Titel. Als der Vollmond am Himmel steht beantwortet Opa Emilio die Frage nach dem Gesicht des Mondes. Dann sitzen die beiden vor der Hütte und horchen auf die Geräusche. Da fragt Opa „Emilio, würdest du gerne den Mond besuchen?“ Opa setzt den Rucksack auf und die beiden wandern los.
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    An einer Felskante bleiben sie stehen und sehen unter sich einen Fluss, in dem sich der Mond spiegelt. Nachdem sie sich ausgezogen haben, springen sie ins Wasser, mitten in den Mond.
    Für mich sah der Felsen vorher sehr hoch aus und ich bekam Angst bei dem Sprung in die Tiefe. Aber alles verlief gut, wie sie an Land kamen war auch nur eine Frage in meinem Kopf. Danach legen sie sich am Lagerfeuer unter ihre warmen Decken. 
    
    Die Vertrautheit der beiden ist liebevoll geschildert und Emilio hat erzählt mit viel Fantasie seine Tage bei Opa in der Natur. Die Idee in das Spiegelbild des Vollmondes zu springen, kommt mir nicht neu vor, ist aber einfach herrlich.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Anton will Prinzessin sein

    Anton will Prinzessin sein

    Kerstin Löwe

    Katja Schmiedeskamp

    Boje

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt Anton in seinem schönen rosa Kleid und mit der Krone auf den kurzen Haaren. Daneben Ella, die als Piratin neben ihm steht. Da die Kinder morgen verkleidet in den Kindergarten kommen dürfen, stürzen sich Anton und Ella auf die Verkleidekiste. Anton ist sicher „Ich will eine Prinzessin sein!“. Ella meint „Aber du bist ein Junge!“ und schlägt ihm vor ein mutiger Feuerwehrmann zu sein. Das Bild zeigt Ella als Feuerwehrfrau, die Wasser aus dem Schlauch ins Zimmer spritzt. Astronaut ist ihr nächster Vorschlag und schon schwebt sie im Raumanzug durch das Zimmer.
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    Danach wird sie zum tapferen Ritter und währt niedliche Drachen ab. Pirat und Superheld folgen, doch Anton antwortet jedes Mal, dass er Prinzessin werden möchte. Inzwischen ist er richtig sauer und das sieht man ihm auch an. Als et denn noch den schweren Königmantel anprobieren muss, platz seine „Wutbombe“. Nach einem „Ach so“ holt Ella endlich das rosa Glitzerkleid aus der Kiste. Anton steht strahlend auf dem Stuhl und trägt das Kleid und eine Krone. Der Drache bekommt Herzchen in den Augen und Ella steht als Vampir dabei. „Es wird ein tolles Kostümfest. Denn: Jungs können alles sein. Mädchen auch.“
    
    Ein wunderschönes Resümee, dem ich nichts hinzufügen möchte.
    Das Buch hat herrliche bunte Bilder und kurze einfache Texte. Es eignet sich sicher auch schon für jüngere Kinder.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Petronella Apfelmus – Basteln & Spielen

    Petronella Apfelmus – Basteln & Spielen

    Sabine Städing

    SaBine Büchner

    Boje

    Petronella Apfelmus

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Cover sitzt Petronella auf einer Strickleiter, die an einem Apfelbaum hängt, den wir nachbasteln können, die Anleitung ist, wie viele andere schöne Ideen, im Buch zu finden.
    Das Vorwort hat Petronella speziell für uns Menschenkinder geschrieben und dann geht es los. Zunächst können wir die Steckbriefe der Protagonisten lesen, da erfahren wir, dass Petronella eine Apfelbaumhexe ist. Auch die Menschenfamilie Kuchenbrand lernen wir kennen. Danach kann man selbst einen Steckbrief über sich anlegen. 
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    Wir starten mit Insektenwissen, danach machen wir uns leckere Gemüsesnacks, die wie Insekten aussehen. Aus einem Karton basten wir einen Riesenkäfer. Danach backen wir Bienchenkuchen, die niedlichen Bienchen sind aus Aprikosen. „Apfelhex, Apfelhex, wie hoch ist der Baum?“ ist ein Spiel für viele Kinder. Schmetterlinge sind das Thema des nächsten Kapitels und die Raupenkekse gefallen mir richtig gut. Aus einer alten Tasse bauen wir ein Insektenhotel. Dann folgt das spannende Kapitel um magische Wesen. Dazu passen die zehn magischen Garten- und Hexenkräuter. Danach wird selbst gepflanzt und aus einem Tetrapak ein Kressehaus gebaut. Wildblumen, Blaubeerpfannkuchen, Blüteneiswürfel, Samenbomben und Eis aus Früchten sind die vielseitigen nächsten Themen. Am Ende basteln wir uns den Jahreszeitenbaum vom Cover und freuen uns über die vielen tollen Anregungen für Spiele, die Basteltipps und die wunderschönen Rezepte. Das Buch begleitet uns durch Frühling und Sommer und ich freuen mich, wenn es mit den restlichen Jahreszeiten weitergeht.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Baby Mia – Es ist Zeit zum Aufräumen!

    Baby Mia – Es ist Zeit zum Aufräumen!

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Baby Mia

    Verlagsempfehlung ab 1 Jahr

    Wie bei den beiden Vorgängerbüchern handelt es sich um ein handliches Pappbilderbuch. Babymia trägt ihren gestreiften Strampelanzug und spiel vergnügt mit ihren Spielzeugen. „Oh, was für ein Durcheinander…“ und dann heißt es Aufräumen! Die Gegenstände sind nummeriert und ihre Anzahl erhöht sich entsprechend. Zunächst wird (erstens) der Ball in den Korb geworfen.  Zwei Flugzeuge folgen, unter drei werden vorsichtig zwei Puppen und ein Kuscheltier in den Korb gelegt. Nun klebt am Korb ein kleiner Zettel mit einem blauen P. Vier Autos werden geparkt.
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    Nach fünf Bauklötzen ist Babymia „fertig“. Doch dann geschieht noch etwas Unvorhergesehenes. 
    
    Mit ganz wenig und Worten und vielen einfachen, übersichtlichen Bildern wird eine alltägliche Szene erzählt, die Kleinen kennen die Situation und können ihr gut folgen. Auf der letzten Seite sind Gegenstände aus dem Buch abgebildet, man kann sie zeigen, benennen oder im Buch (vielleicht auch im Kinderzimmer) suchen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wir zwei machen uns Mut

    Wir zwei machen uns Mut

    Michael Engler

    Joëlle Tourlonias

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Hase, Igel und Eichhörnchen spielen fröhlich im Wald, sie werfen vergnügt mit einem Tannenzapfen. Da es schon etwas dämmert, traut sich er Hase nicht mehr alleine in den Wald. Er hat ein ungutes Gefühl und meint „Da ist etwas!“
    Der Igel kuschelt sich tröstend an den Hasen und das Eichhörnchen sucht nach der Ursache für das Gefühl, dass da einer wäre. Der Hase sitzt sicher in seiner Höhle, doch er kann nicht glauben, dass seine Angst unbegründet ist. „Der Hase war zwar sicher, aber er fühlte sich einfach nicht mehr sicher.“
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    Deshalb zog er sich immer mehr zurück. 
    Die Freunde beratschlagen, wie ihm zu helfen sei. Da kommt ihnen die Idee mit dem Stein. So überreden einige Tiere den Hasen mit ihnen in den Wald zu kommen und nach dem Stein zu suchen. Der Hase hat zwar Zweifel an der Wirkung des Steines, spürt aber dann doch, dass er ihm ein neuen Gefühl erweckt. 
    
    Die Geschichte lebt von den unterschiedlichen Gefühlen. Da ist zunächst die unerklärliche Angst, die wir sicher alle schon erlebt haben. Die Freunde machen sich nicht lustig, sie suchen nach einer Lösung und geben dem Hasen dadurch Wärme und Verständnis. 
    Ein solcher Stein oder ein anderes Hilfsmittel kann sicher auch unseren ängstlichen Kinder helfen, wieder Mut zu fassen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Man vergisst nicht, wie man schwimmt

    Man vergisst nicht, wie man schwimmt

    Christian Huber

    dtv

    Verlagsempfehlung ab Klasse 9 bis 10

    Sommerluft, Nokias, Freibad, Gameboys und Polaroid Kameras, die damals noch nicht so retro waren wie heute. So fühlte sich ein Sommer der 90er Jahre wohl an, hier für Pascal ganz explizit der 31. August 1999, „ein Tag, wie ein Leben.” Egal ob man selber die Zeit erlebt hat oder nicht, man wird durch die Erinnerungen des Ich-Erzählers Pascal zurückkatapultiert und erlebt einen heißen Sommertag Ende der 90er, auch wenn man vielleicht gerade an einem Wintertag in 2022 anfängt zu lesen. 
    Pascal ist 15 und hätte diesen Tag fast nicht erlebt, denn eigentlich hat nur sein Kumpel Victor ihn überredet rauszugehen.
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    Fast hätte er nicht Jackie, das Zirkusmädchen, bei Müllers zum ersten Mal gesehen, sie nicht einige Male wiedergefunden, nicht über Freundschaft, Liebe, das Leben und den Tod an einem Tag so viel gelernt, wie andere nicht in ihrem ganzen Leben. 
    Vor allem lernt er, sich nicht mehr selbst im Weg zu stehen. Denn eigentlich hat er ein Geheimnis, aufgrund dessen er sich verbietet, sich  zu verlieben. Oder zu schwimmen. Lieber flüchtet er sich in Geschichten, die er in seinem wohlbehüteten Notizbuch festhält, die wir auch zu lesen bekommen und die nochmal einen ganz anderen Einblick in seine Gedanken ermöglichen. 
    
    Humor schwingt mit, jedoch nur nebenbei, wer bei Christian Huber nur Pointen erwartet, wird enttäuscht. Alleine vom Klappentext her, könnte man bei der Handlung noch mehr Drama, noch mehr Spannung erhoffen, jedoch ist es nun mal kein Krimi, sondern ein Roman.
    
    Raphaela Brosseron

    Auf den fast 400 Seiten erzählen Pascal, den alle Krüger nennen, vom 31.8.1999. Dass das mein 44 Geburtstag ist kommt ihn dem Buch nicht vor, aber es zeigt, dass ich die Zeit, entgegen der meisten anderen Leser*innen kenne. Für mich war vieles ein Wiedertreffen, keine Museumsbesuch. Aber auch 1999 waren die Gefühle eines 15-Jährigen nicht einfach.
    Eigentlich wollte Pascal gar nicht aufstehen, den Tag im Bett verbringen, den letzten Sommertag des Jahres. In dem kleinen bayrischen Ort ist ehe nichts los. Aber Viktor sein langjähriger Freund holt ihn ab und so erleben die beiden einen ungewöhnlichen Tag. Erst Playstation spielen bei Müller, dann taucht dort Jacky, das rothaarige Zirkusmädchen auf. Sie zeigt den Jungen den Zirkus und das Messerwerfen. Später ziehen alles drei los, ihr Ziel ist eine angesagte Party, für die sie keine Einladung haben.
    
    Der erste Teil des zog sich ziemlich in die Länge und ich glaube, dass einige Leser*innen sicher aufgeben werden. Am Ende nimmt das Buch sehr an Fahrt auf und es wird richtig spannend. Aber man muss schon Geduld haben, wenn man wissen will, warum Pascal sich nicht verlieben will und warum er nicht mehr schwimmen will. Allerdings ahnt man es schon recht früh, ich wollte aber wissen, wie es genau war, damals mit Krüger.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Noah zeigt dir die Vögel – Natur vor der Haustür

    Noah zeigt dir die Vögel – Natur vor der Haustür

    Jess French

    Duncan Beedie

    DK

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Noah ist ein Kita-Kind, das enorm viel über Vögel weiß. Ganz am Anfang des Buches gibt es einige Regeln, die man beachten sollte, wenn man, wie Noah Vögel beobachtet. 
    In der etwas größeren Schrift, erzählt uns Noah von den Vögeln und die Sachbuchinformationen in einem anderen, kleineren Schriftbild abgefasst. 
    Zunächst zeigt uns Noah auf seinem Tablett die Straußeneier, die mit einer Kamera in Afrika gefilmt wurden.  Dann füttert er die Vögel im Garten und zeigt, wie er Futterhäuser gebaut hat.
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    Dann packt er seinen Rucksack und macht sich auf den Weg. Zunächst kommt er am Teich vorbei und so werden die Wasservögel zum Thema. Ida interessiert sich für Krabbeltiere und muss erleben, wie die Möwe einen Wurm erwischt. Noah tröstet sie „Der Wurm ist ein Teil der Nahrungskette.“ Im Wald beobachten die beiden den Specht. Noah findet ein Nest mit Eiern und kann sie mit seinem Buch bestimmen, doch liegt da auch ein Kuckucks-Ei im Nest? Ella liebt Tiere und untersucht ihre Spuren im Sand. Zusammen beobachten die Kinder den Eisvogel, danach erzählt Noah seiner Freundin von den Federn der Vögel. Er stellt uns dann den Gesang einiger Vögel vor und wir können probieren die Töne nachzumachen. Leon sammelt Müll und Noah hilft ihm dabei, weil er seine Vögel schützen möchte. Danach schauen die beiden nach den Meisen im Nistkasten. Am Ende treffen sich alle Kinder im Park. 
    
    Es gibt noch im Buch verteilt Seiten über Nester, Schnäbel, Federn und das Fliegen. Das Buch hat einiges an Text und Wissen zu bieten, dabei sind die Bilder eine große Hilfe. Neugierige Kinder werden viel erfahren.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Bobo Siebenschläfer – Mitmachbuch

    Bobo Siebenschläfer – Mitmachbuch

    Adrian-Verlag

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Bobo Siebenschläfer ist den meisten Kindern bekannt und vertraut. Wir begleiten Bobo durch seinen Tag. 
    Bobo hat einen Seifenblase und wenn wir sie mit ihm antippen, zerplatzt sie. Damit der Schlitten auch bergab fahren kann, müssen wir das Buch neigen, wedeln, damit der Drache fliegt, an die Tür von Oma und Opa klopfen, die Geburtstagskerzen ausblasen, den Turm umstoßen, Bobo trösten, Schaum in der Wanne wegpusten und das Licht ausmachen, damit Bobo schlafen kann.
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    15-mal werden die Kinder gebeten Bobo zu unterstützen, dass ist sicher für einige Kinder noch etwas viel am Stück, aber man kann ja einen Pause einlegen und später weiter machen. Am Ende bedankt Bodo sich lieb für die Hilfe und lobt das Kind.
    
    Zweijährigen machen diese Mitmachbücher immer besonders viel Spaß und Freund Bobo zu helfen ist sicher besonders schön.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Arti – Auf Freundschaft programmiert

    Arti – Auf Freundschaft programmiert
    Eigentlich sollte der Roboter, den Jessy von ihren Eltern zum 11. Geburtstag geschenkt bekommt, einen guten Einfluss auf sie einüben. Dass sie mit Hilfe von Frau Westic es schafft, ihn umzuprogrammieren, führt allerdings zum genauen Gegenteil. Allerdings auch nicht ohne Gefahr, denn Arti entwickelt seinen eigenen Willen und trifft selbständig Entscheidungen. Neben dem Chaos, das er dadurch in ihrem Leben verursacht, entwickelt er sich zu einem potenziellen Freund. Auch wenn er einiges anders sieht oder nicht versteht, z.B. warum man als Mensch so sehr an alten Gegenständen hängt.
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    Doch auch Jessy und ihr Kumpel Ludwig können so von ihm lernen: Vielleicht brauchen wir nicht unbedingt jenes oder dieses, um uns zu erinnern, sondern einfach regelmäßige Gespräche. Weder die künstliche Intelligenz noch die menschlichen Kinder wirken in der Beziehung unter- oder überlegen. Sie begegnen sich trotz aller Schwierigkeiten auf Augenhöhe und erleben innerhalb weniger Tage so einiges. Obwohl sich die Geschichte um einen Roboter dreht, bleiben die Emotionen nicht aus. Bereichernd für die Geschichte sind die gelungenen Illustrationen von Julia Christians, die genau richtig eingesetzt werden, um ein doch etwas abstraktes Thema noch realer wirken zu lassen. Auch wenn es Arti ist, der auf Freundschaft programmiert wurde, können wir alle hier etwas darüber lernen.
    
    Raphaela Brosseron

    Lina wünscht sich eine Gamestation und bekommt einen Roboter-Jungen. Das neueste Model seiner Reihe und mit vielen Extras ausgestattet. Trotzdem ist Lina zunächst enttäuscht und befürchtet der neue Mitbewohner soll darauf achten, dass sie alles tut, was ihre Eltern, besonders ihre Mutter, gerne möchte. Mit Hilfe einer alten Dame, die sich gut mit dem Programmieren auskennt, wird einiges im Programm des Roboters verändert, er wird dadurch auf Freundschaft programmiert. So wird aus 1 endlich Arti, der versucht seiner Aufgabe, Lina glücklich zu machen, gerecht zu werden. Doch vieles verwundert ihn am Verhalten der Menschen, so kommt es zu einigen Missverständnissen, die Folgen für ihn haben. Zusammen mit ihrem Mitschüler Ludwig erleben Lina und Arti einige Abenteuer, die uns zeigen, wie wichtig Freundschaft ist und wie gerne dieser Robert ein Freund sein möchte.
    
    Das Buch zeigt eine zukünftige Welt, in der es dieselben Probleme gibt wie heute, auch wenn sprechende und denkende Roboter und Haushaltsmaschinen gibt, die das Leben nicht immer erleichtern. Das Buch mit seinen 266 Seiten wird zwar von einigen schönen Bilder aufgelockert, benötigt aber auch fleißige Leserinnen und Leser.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Angst haben macht doch nix

    Angst haben macht doch nix

    Rachel Rooney

    Zehra Hicks

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die zwei dunkelhäutigen Kinde, die gefährliche Zähne in einem Krokodilmaul und eine große blaue Gestalt mit bedrohlich erhobenen Händen. 
    Die beiden Kinder und ihre Freunde, zu denen auch ein Kind im Rollstuhl gehört, begleiten uns durch das Buch. Zunächst zeigen uns die Kinder gemalte Bilder ihrer Ängste. Das eine Kind streichelt einen Hund, während das andere ängstlich Abstand nimmt. „Angst kann dir… begegnen! Dann folgen einige Beispiele. „So leise wie ein Schatten schleicht sie auf dich zu.“ Eine schwarze Seite zeigt wieder das blaue Monster und in seiner Sprechblase ist „BUUH!!“ zu lesen.
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    „Dein Herz bumm-bummt, macht Riesenkrach.“ Aussagen, denen jeder zustimmen wird. Dann sehen wir ein mutiges Kind, dass auf dem Krokodil steht und es mit einem Schwert bedroht. Bei einer Theateraufführung hat sich die Aufregung wie Angst angefühlt und die ganze Kindergruppe strahlt. Manchmal schütz uns die Angst auch vor Verletzungen. „Jeder hat Angst, du bist nicht allein!“ Die fröhliche Kindergruppe erlebt am Meer, dass „Die Angst, die dir Angst macht, auf Beinen und Flügeln vor dir flieht!“
    
    Das Buch macht Mut und setzt sich mit der Angst auseinander. Man kann offen über eigene Ängste sprechen und weiß sich damit nicht allein.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Feuerwanzen lügen nicht

    Feuerwanzen lügen nicht

    Stefanie Höfler

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Nominiert für den Jugendliteraturpreis 2023

    Wie viele Lügen können eine Freundschaft ertragen?
    Mischa und Nits ergänzen sich perfekt, Mischa, der adrette und ordentliche Streber und der hibbelige Nits, der immer einen Reim parat hat. Nach und nach merkt Nits, dass die ehrliche Basis der Freundschaft vielleicht gar nicht so stabil ist.
    Als Mischa zum ersten Mal lügt, fängt Nits an zu zweifeln, aber auch Dinge zu sehen, die er vorher nicht gesehen hat. Warum war er eigentlich nie bei ihm? Warum trägt er seit Jahren die gleiche Jogginghose? Als der Blick auf die Freundschaft klarer wird, werden die Zweifel größer.
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    Nits steht vor der großen Aufgabe, über den Vertrauensbruch hinweg zu sehen, um der Freund zu sein, den Mischa eigentlich immer gebraucht hätte, ohne Geheimnisse.
    Durch Nits Erzählung bekommen wir eine kindgerechte Perspektive von außen auf das Leben im sozialen Brennpunkt. Wie er, kriegt man beim Lesen Stück für Stück eine Ahnung davon, was Mischa die letzten Jahre mitmachen musste. Neben den Geldsorgen sind das vor allem die Scham und die Anstrengung der Lügen, um das falsche Bild zu wahren. Trotz allem kommen die schönen und die lustigen Momente nicht zu kurz, Nits Reime sind dabei ein wenig gewöhnungsbedürftig, Mischas Tierfakten dafür umso erleichternder.
    
    Ein schönes Buch über Freundschaft, Täuschung und Enttäuschung, finanzielle und familiäre Probleme, und wie schön das Leben trotzdem sein kann.
    
    Raphaela Brosseron

    Nits, das ist die Abkürzung seinen komplizierten indischen Vornamens, wohn mit seinem großen Bruder und seinen Eltern in einem Eigenheim und die beiden Jungen verfügen über ein großzügiges Taschengeld. Seit der Grundschuldzeit ist er mit Mischa befreundet. Mischa, der im Gegensatz zu dem wibbeligen Nits, nicht nur korrekt gekleidet ist, der auch in sich zu ruhen scheint. 
    Doch dann fallen Nits Lügen auf, die sein bislang ehrlich erscheinender Freund, erzählt. Dadurch entsteht Misstrauen und als Nits seinen Freund in die Enge treibt, erfährt er die ganze traurige Wahrheit. Mischa schämt sich für seinen Vater, seine nicht vorhandene Mutter und für die Geldnöte, die die kleine Familie ständig begleitet. 
    Erstaunlich, wie Mischa es über Jahre geschafft hat, die kaputte Jacke und den fadenscheinigen Rucksack als Kult zu verkaufen, sich ungesehen in die Tafel zu schleichen und die Geschichten über seine Mutter glaubhaft weiterzuerzählen.
    
    Zum Glück ist die Freundschaft der Jungen so stark, dass sie all die Lügen und peinlichen Situationen übersteht. Eine einfühlsam erzählte Geschichte, die uns gut situierten Menschen zeigt, dass es Armut auch in unserer Gesellschaft gibt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Züge Wimmelbuch

    Züge Wimmelbuch

    Stefan Lohr

    Wimmelbuchverlag

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Züge faszinieren Kinder sehr, wir mussten im Frühjahr mit der Enkelin im Zug nach Norddeich fahren, weil sie so gerne Zug fahren wollte. Dieses Buch hätte uns da viel Spaß gemacht. Auf dem Cover ist eine Typische Bahnhofszene zu sehen. Viele verschiedene Züge halten auf den Gleisen. Auf der ersten Doppelseite lernen wird die Menschen kennen, die auf jeder Seite vorkommen. Es ist nicht immer einfach sie dort zu finden.
    Das Buch beginnt mit einem Güterbahnhof, im Vordergrund wird ein Karussell auf einen LKW verladen. Es folgt das Bild vom Cover, allerdings ein etwas größerer Ausschnitt mit einem Kiosk.
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    Dann können wir in die Züge hineinschauen, eine Dampflok zieht einen Sambazug und eine Speisewagen, die Diesellok Kirmesinventar, Ein Schlafwagen und Autoreisezug und ganz unten der ICE mit Bistro und Großraumabteil. Ein kleiner Bahnhof in den Bergen und dahinter eine Kulisse mit Tunneln und Serpentinenstraße. Es ist Abend geworden und das Karussell ist aufgebaut, einige Züge stehen im Bahnhof und im Vordergrund gibt es Badeszenen und Boote. 
    
    Mit diesem Buch werden die Kinder lange Zeit zu tun haben, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, da kann man ganze Geschichte erfinden, denn vorlesen muss man aus diesem Wimmelbuch nur ein paar Sätze ganz am Anfang. Da kann man eine lange Zugfahrt gut beschäftig sein. 
    
    Dagmar Mägdefrau