• Little People, big dreams – Astrid Lindgren

    Little People, big dreams – Astrid Lindgren

    María Isabel Sánchez Vegara

    Illustriert von Linzie Hunter

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Wir alle kennen die Bücher der schwedischen Autorin und lieben Pippi, Michel, Ronja, Mio und all sie anderen Figuren, die sie für uns erschaffen hat. Da es einige Biografien über Astrid Lindgren gibt, wissen viele, dass siei kein einfaches Leben hatte und trotzdem nicht den Mut verloren hat und bis ins hohe Alter ihre Meinung kundgetan hat. Es gibt viele Zitate von ihr, so wissen wir, dass auch alte Frauen auf Bäume steigen dürfen.
    Auf dem Cover sehen wir die kleine Astrid, die schon eine Geschichte zu schreiben scheint. Die erste Doppelseite sieht aus, wie Lönneberga und mittendrin füttert Astrid die Hühner. 
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    Danach sehen wir die Wesen, die sie in den Büchern entdeckt hat, die eine Freundin ihr vorlas, sie lernte schnell lesen und Bücher wurden ihre Leidenschaft. Mit einer schwarzen Wolke über ihrem Kopf wird angezeigt, dass sie fast erwachsen wurde und ihr alles schwierig vorkam. Haar schneiden und ein Kind bekommen, umfasst die nächste Seite. Im Schnelldurchgang geht es weiter mit Heirat und Tochter bekommen. Wir sehen sie, mit ihren beiden Kindern rutschen, dabei steht „Astrid spielte so gerne wie jedes Kind.“ Als dann Tochter Karin krank wurde, wünschte sie sich eine Geschichte von Pippi Langstrumpf, so ersann Astrid die Geschichten um dieses ungewöhnliche Mädchen. Bald wurden die Geschichten als Buch veröffentlicht, dann gibt es einen Sprung und es heißt „Die Arbeit and en Fernsehfilmen machten ihr einen Riesenspaß.“ Was ich nicht wusste, ist dass ein Planet 3204 Lindgren nach ihr benannt wurde. 
    
    Ich finde, diese Buch ist der großen Kinderbuchautorin nicht gerecht geworden. Auf mich wirkt es, wie mit der heißen Nadel gestrickt. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das alles sind wir

    Das alles sind wir

    Michael Engler

    Julianna Swaney

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Lars und Lina wohnen nah zusammen und gehen zusammen in die Schule, doch ihre Lehrerin setzt sie in der Klasse weit auseinander. Lars fühlt sich zuerst einsam, doch als dann alle Kinder sich vorstellen und von sich erzählen, finden sich viele Gemeinsamkeiten. In der Pause findet er sofort Kinder, die mit ihm spielen. Doch Lina ist leider nicht so glücklich. Annabelle hat ihr, als sie in der Pause alleine war, gesagt, Leute, wie sie, die keine Freunde hätten, hätten an der Schule nichts zu suchen.
    Als Lars sieht, wie Annabelle am nächsten Tag ein kleineres Mädchen schubst, stellt er sie wegen Lina zur Rede.
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    Er betont die Gemeinsamkeit der Seehundklasse und so scharren sich die anderen Mitschüler*innen um ihn und erklären, „Jeder von uns ist anders, aber jeder von uns gehört zu den anderen.“ Nachdem Annabelle sich entschuldigt hat, erfährt sie von den anderen, dass auch sie dazugehört „Wir gehören doch alle zusammen!“
    
    Das Buch ist einer Seehundklasse gewidmet, aber ich finde, es wäre eine schöne Lektüre für alle neuen Klassen. Mit diesem Buch kann man den neuen Schülern sehr schön klarmachen, dass eine Klasse zusammengehört, egal wie unterschiedlich die einzelnen Kinder auch sind.
    Ein schöner Auftakt für eine gemeinsame Zeit in der Grundschule.
    Die Bilder sind klar zeichnet und zeigen die Situation in der Schule realistisch. Der Text ist etwas länger. Er zeigt in klaren Worten, wie sich die Kinder in diesem neuen Lebensabschnitt fühlen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wie ist es eigentlich, erwachsen zu sein?

    Wie ist es eigentlich, erwachsen zu sein?

    Anne Fiske

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt viele unterschiedlich gezeichnete Portias. Sie sind alle, wie das ganze Buch mit fast kindlich anmutenden Zeichnungen gestaltet. Ein dunkelhäutiges, weibliches Wesen und eine hellhäutiges männliches, werden durch die unterschiedlichen Altersstrukturen abgebildet. Die Titelfrage wird nochmals gestellt und es wird überlegt, ob Erwachsenen alles tun dürfen. Dann folgt die Feststellung, dass das Wachstum aufhört und Erwachsenen nur in die Breite „wachsen“. Erwachsen-sein wird beginnt mit dem Auszug bei den Eltern. Danach gibt es Erklärungen zum Geld, dass immer digitaler genutzt wird.
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    An Hand von kleinen Bildern kann man überlegen, was alles Geld kostet, aber woher bekommen die Erwachsenen das Geld? Wieder kann das an Bilder festmachen. Es folgen Informationen zu Berufen und wie das erarbeitet Geld wieder ausgegeben wird. „Erwachsene können ganz viele Sachen“ „Sich waschen“, das können Kinder und Jugendliche wohl auch, viele ganz Alte wieder nicht mehr. Das und einige andere Antworten (alleine anziehen) überzeugen mich nicht. Über Kleidung. Nahrung, Schlaf und Bildschirmzeiten ist auf den nächsten Seiten zu lesen. Unterschiedliche Staatsformen und Regeln folgen als Thema. „Im Gefängnis lernen die Erwachsenen keine unerlaubten Sachen mehr zu machen“ so, so. Auf einer Seite sind geht es darum, wie viele Menschen zusammenleben. Einmal gibt es zwei Väter und in der Familie mit den drei Kindern tragen die Frauen Kopftuch. Ein Paar bekommt eine Kind und kümmert sich gut um den Nachwuchs. „Wenn sich Erwachsene weh tun, weinen sie nicht so viel, weil sie wissen, dass es vorbei geht = Erfahrung“ Ist das so? Nach einer Depression gibt es Streit, es folgt die Entschuldigung. „Kinder sollen nicht auf Erwachsene aufpassen, die Erwachsenen sollen auf die Kinder aufpassen.“ Es gibt auch Aussagen, die mir gefallen. Alkohol, den die Erwachsenen trinken und wie sie damit umgehen. Das ist auch eines der Beispiel, was Erwachsene dürfen. 
    
    Ich finde das Buch sehr unstrukturiert, ich habe das Gefühl, dass einfach alles, was der Autorin zu Thema in den Kopf kam, hier untergebracht wurde. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein Mitmach Körperbuch – Entdecke den menschlichen Körper

    Mein Mitmach Körperbuch – Entdecke den menschlichen Körper

    Macmillian

    Ullmann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover macht schon sehr neugierig, denn der Junge mit dem Hörgerät ist nur zu einer Hälfte bekleidet zu sehen, die andere Hälfte ist ein Skelett. 17 Kapitel hat das Buch und es beginnt mit dem unterschiedlichen Aussehen der Kinder. „Unsere Körper sehen zwar von außen verschieden aus, aber innen ist vieles gleich.“ - Das finde ich, ist eine sehr schöne Aussage.
    Das abgebildete Skelett hat sechs Punkte, zu denen es eine Erklärung gibt. „Starke Muskeln“ ist eine Überschrift. Hier sieht man die Muskeln auf einer durchsichtigen Folie und dann kann man probieren, den Bizeps anzuspannen. Auf der nächsten Seite geht es um Bewegung. Es folgen Tipps, wie man gesund bleibt.
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    Jetzt wird das Buch hochkant genommen, damit wir den ganzen Jungen und sein Verdauungssystem sehen können. Die Lunge wird mit einem Luftballon verglichen und das Herz ist ein starker Muskel und so groß wie eine Faust. Über Sauerstoff, und was er für unser Blut bedeutet, erfahren wir dann  auf den nächsten Seiten. Unsere Sinne und das Gehirn folgen dann. Durch Ziehen an einem Streifen, kann man den Gesichtsausdruck des Mädchens verändern. Das klappt auch auf der nächsten Seite bei den Thema „Gefühle“. Am Ende wird gefragt „Wie fühlst du dich?“ 
    
    Ein Buch, das altersgerecht viele Fragen beantwortet, die Kinder immer wieder haben. Sicher kann man nicht allen gleich das ganze Buch vorlesen, aber wenn die Frage auftaucht, wie aus dem Apfel Kacka wird, dann findet man hier die richtige Erklärung.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das Mädchen mit den vier Namen

    Das Mädchen mit den vier Namen

    Frauke Angel

    Mehrdad Zaeri

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Luna Debora Gretel Victoria mit ihren 27 Sommersprossen und den blauen Augen und blonden Zöpfen. Leider sieht es hier so aus, als habe sie nur drei Finger. Im Buch ist das Bild in die Geschichte eingebaut und hier kann man zum Glück alle Finger einschließlich des Daumens sehen.
    Die Geschwister Knut und Ida werden von ihrer Mutter aufgefordert das neue Kind mal anzusprechen. Doch erstmal kaufen sich alle, ohne ins Gespräch zu kommen, ein Eis. Dann fragt das unbekannt Mädchen nach dem Namen der Kinder und so kommt die Frage an sie zurück. Als sie ihre vier Namen nennt, sind die beiden neugierig, wie sie die Namen bekommen hat.
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    Und so erzählt sie von ihren vier Müttern. Bei Nacht bringt die Bauchmutter das Baby in die Babyklappe, dort versorgt sie die Findemutter, deren Beruf es ist sich um das Neugeborene zu kümmern. Die Pflegemutter liest Mädchen vor und findet das Kind sollte „so stark und schlau und mutig wie die Gretel“ werden. Jetzt ist sie glücklich bei ihrer Herzensmutter und da jede Mutter ihr einen Namen gab, hat sie nun vier Namen. So endet die Geschichte eines Findelkindes glücklich und eine neue Freundschaft beginnt. 
    
    Ein Hommage an die Mutter, die alle ihre Berechtigung haben und von denen das Mädchen mit Liebe erzählt. Mit den Bilder muss ich mich noch anfreunden. Die Gesichter sind einfach mit ungewöhnlich gezeichneten Nasen, die Arme des Mädchen sind sehr dürr mit spitzen Ellenbogen gezeichnet. Der Text ist nicht zu lang und die Dialoge sind passend für das Lesealter. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Immer wenn der Rappel kommt

    Immer wenn der Rappel kommt

    Caroline Helm

    Alexandra Helm

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Niedlich ist er der kleine Rappel. Vorne im Einband kann man ihn sich genau anschauen und seine Körperteile werden von den freundlichen Äuglein bis zum Schwänzchen beschrieben. 
    Das kleine Mädchen mit den roten Haaren springt ziemlich wild auf ihrem Bett herum, da taucht plötzlichen der kleine Rappel auf. Zusammen mit dem kleinen Bruder bemalt er Wände und Decke im Wohnzimmer, in der Küche, wo er Mama nicht von der Seite wich, war er schon gewachsen. Papa regte sich über den leeren Tank auf und er Rappel wuchs weiter.
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    Holz hacken mit Opa, da war der Rappel dabei und erst recht, als Oma das ganze Werkzeug aus dem Schuppen warf. Dann tauchte noch die Nachbarin auf und der Rappel wurde riesig, so groß wie ein Haus. Dann es zog noch ein neuer Nachbar ein, der im Möbelwagen seinen Rappel mitbrachte. Die beiden Nachbarn hatten immer etwas zu bemängeln und regten sich darüber auf. Als die beiden sich aber immer besser verstanden, schrumpften die Rappel wieder.
    
    Das kann passieren, dass man einen Rappel bekommt, aber dass er so niedlich ist, war mir nicht klar. Ein lustiges Buch mit herrlichen Bildern und bei der Frage „Was hast du denn für `nen Rappel?“ wird man immer an das niedliche Tier denken und dann ist er vielleicht schon vorbei.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • In der Schlange der Träume

    In der Schlange der Träume

    Rita Sineiro

    Laia Domènech

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Nach dem Lesen diese Bilderbuches muss ich erstmal tief Luft holen, ich finde es ist schon sehr bedrückend. Das liegt natürlich am Thema, dieses Thema bedrückt uns schon sehr lange, denn es geht um die Flucht vor dem Krieg.
    Das Cover zeigt eine lange Menschenschlange, alle tragen Gepäck bei sich, zwischen den Erwachsenen sieht man Kinder, einer lässt einen Drachen steigen. Der Einband zeigt eine Mauer mit Stacheldraht. Das erste Bild hat einen schwarzen Hintergrund, darauf fahren Panzer. „Zeit zum Koffer packen“ findet Papa und er den gepackten Koffer und seinen Sohn und geht los. Bis sie an eine Mauer kommen. Die Zwei stehen klein zwischen riesigen Schnürstiefeln und kehren um.
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    Am Meer bekommt der Junge eine orangene Weste und sie steigen mit vielen in eine Boot. Wieder ist die Seite schwarz und eine riesige Welle hebt das Boot hoch. Zum Glück werden die beiden gerettet, doch nun sind sie auf einem Boot. 
    Der Vater findet immer sehr schöne Gründe, wenn die Situation eigentlich schrecklich ist. Hier sagt er dem Jungen „dass bloß alles für unseren Empfang vorbereitet werden musste und deshalb so lange dauerte.“ Endlich sind sie am Strand und die beiden umarmen sich. Im Lager geht das Schlange stehen los. Es können auch nicht alle gleichzeitig zur Schule, da träumen die Kinder von Finnland, dem Land mit den besten Schulen. 
    „Papa sagt, dass er Geschichten erzählt, damit mir nie die Träume ausgehen. Denn nur Träume haben die Macht, das Warten in Hoffnung zu verwandeln.“ Aber er weiß nicht, dass der Junge von einer Schlange träumt, die ihn nach Hause bringt. 
    
    Ein bedrückend trauriges Bilderbuch mit dunklen eindrucksvollen Bildern. Da unsere Kinder täglich auf geflüchtete Kinder treffen, glaube ich, dass dieses Buch zum Verständnis beitragen kann und den Kindern zeigt, was ihre neuen kleinen Freunde schon erlebt haben.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein Mitmach-Uhrenbuch

    Mein Mitmach-Uhrenbuch

    Yujin Shin

    Ullmann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Zwei Drittel des Covers zeigt Eindrücke zum Buch und im anderen Drittel sehen wir die von Hand verstellbare Uhr. Im Buch lernen wir Tommy kennen, dessen Tag wir miterleben. Sechs Uhrzeiten werden beschrieben und dir angezeigte Uhr kann man auf der verstellbaren Uhr einstellen.
    Es beginnt mit dem Aufstehen. Durch das Fenster ist die Sonne zu sehen, so kann man sie in Bezug auf die Uhrzeit setzen. Ein Vierzeiler erklärt die Situation. Leider ist der Reim etwas holperig. Zu sehen ist eine Kinderzimmer und Tommy liegt noch im Bett. Ein Hund saust mit seinem Socken davon. 
    Ganz oben ist eine Uhr zu sehen und die Aufforderung die Uhr zu stellen.
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    Um 9 Uhr geht es zum Kindergarten. Papa und der Hund bringen Tommy hin und verspricht ihn auch abzuholen. Um 1 Uhr gibt es dann Mittagessen. In welchem Kindergarten es Brause gibt, weiß ich nicht. Auch hier ist durch das Fenster die Sonne hoch am Himmel sehen. um 6 Uhr sitzt Tommy dann mit viel Schaum in der Wanne und die Sonne geht langsam unter. Als die Uhr wieder 7 anzeigt, liest Mama Tommy im Bett vor, es ist jetzt dunkel und der Mond schaut ins Fenster.
    
    Auf der letzten Seite können die Kinder noch einmal alle Zeiten wiederholen und überlegen, was wann geschah.
    
    Die Bilder im Buch sind zwar sehr schön bunt, aber auch sehr statisch. Die Erwachsenen sind kaum größer als die Kinder und deshalb schlecht zu unterscheiden. Dass der Hund, auf fast allen Bildern zu sehen ist gefällt mir gut, sowas mögen Kinder sehr.
    
    Ein erster Einstieg zum Erlernen der Uhrzeit, da nur die volle Stunde angezeigt wird, finde ich schade, aber die verstellbare Uhr kann man natürlich noch weiternutzen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wie fängt man einen Dinosaurier?

    Wie fängt man einen Dinosaurier?

    Adam Wallace

    Andy Elkerton

    Adrian-Verlag

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Der erste Preis beim „Wettbewerb der Wissenschaft“ ist ein Fahrrad und natürlich möchte der Junge diesen Preis gewinnen. Er überzeugt seine Freunde, dass es noch Dinos gäbe. Läuft da nicht einer ganz schnell durch den Stadtpark? 
    Wir sehen einen Echsenschwanz zwischen den Bäumen verschwinden und gehen mit auf die Jagd. Doch der Dino kann allen raffiniert erdachten Fallen entkommen. Die Ideen sind so voller Fantasie und es macht solchen Spaß darüber zu lesen und sich die Bilder anzuschauen.
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    Am Ende reichen die Kinder diese tollen Konstruktionen beim Wettbewerb ein. Auf der letzten Seite sehen wir, wie der Dino gemütlich in der Schülerzeitung darüber liest.
    
    So viele kniffelige Erfindungen und doch ist der alte Dino klüger, ein lustige Geschichte, die meinen Dino-Fans viel Freude gemacht hat. Neben den kurzen Texten sind es die Bilder, die die Erfindungen so schön ins Szene setzen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das Geschenk

    Das Geschenk

    Kobi Yamada

    Adeli

    Adrian-Verlag

    Ohne Altersempfehlung

    Die Zarten Farben und die goldene Schrift auf dem Cover sprechen mich sehr an. An einem Morgen findet die kleine „Entdeckerin“ ein Bonbonschale in ihrem Zimmer. Als sie ein Bonbon in den Mund steckt, schmeckt sie „das Wunderbarste, dass sie je gekostet hatte.“
    Auf dem Bild ist alles abgebildet, was den Geschmack ausmacht. Doch noch ein Bonbon kann das Mädchen nicht aus der Schale bekommen. Sie konnte sich nicht über das gegessene Bonbon freuen, sondern ärgerte sich und „Tat sich selbst leid.“
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    Das Mädchen macht sich am nächsten Tag mit dem Werkzeugkoffer auf den Weg, doch wieder lässt sich die Schale öffnen und sie kann ein Bonbon essen. So geht es einige Tage und er Geschmack ist immer besonders und einzigartig. Schließlich begreift das Mädchen, dass jeden Tag ein Bonbon für die bereit liegt. „Jeder Tag ist ein Geschenk… mit ein bisschen Magie. Es liegt an uns, zu genießen, zu schmecken, zu erleben.“
    
    Poetische leichte Texte und dazu passend die zarten Farben der Bilder. Ein leises Buch zum Innehalten.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Dieses Buch ist leer

    Dieses Buch ist leer

    Daniel Fehr

    Lindsey Thomas

    Penguin Junior

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Was macht man mit einem leeren Buch? Natürlich schaut man neugierig hinein. Und auf der ersten Seite steht nochmals, dass es „wirklich leer“ ist. Wenn man die Seite nochmals aufklappt, ist hinter der Seite auch nur Leere zu sehen. Anders auf der nächsten Seite, dort taucht eine einzelner niedlicher Hamster auf. Dann folgen drei Hamster, „Aber die sind hinter der Klappe“ Aber auch dass ändert sich. Es tauchen zwölf Hamster auf, die teilweise sehr aktiv sind. Als noch ein Vogel in dem leeren Buch erscheint, machen wir uns Sorgen um die Hamster, aber denen kann nichts passieren, weil das Buch ja leer ist.
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    Ein toller Spaß, mein Enkel und ich haben laut gelacht über diesen Nonsens. Die Buchhändlerin, bei der ich das Buch bestellt habe, hat es auch gleich nachbestellt, weil sie es so gut gemacht fand.
    
    Das Buch hat wenig Text und niedliche Bilder und ganz viel Humor, der bei unserer Familie, auch bei den Erwachsenen, sehr gut ankommt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Grimm und Möhrchen machen Pause von zu Hause

    Grimm und Möhrchen machen Pause von zu Hause

    Stephanie Schneider

    Illustriert von Stefanie Scharnberg

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der dritte Band vom kleinen Zesel wird von Musik begleitet. So kann man ganz vorne im Buch mittels QR-Code ein Lied herunterladen und den Text ablesen. Der Refrain entspricht dem Untertitel des Buches und das Lied kann man schnell mitsingen. Im Laufe des Buches wird es immer mal wieder angestimmt.
    Leider hat das Zesel am Anfang des Buches schlechte Laune. Lustlos sitzt es am Frühstückstisch. Doch Grimm findet feinfühlig heraus, dass Möhrchen einfach nur eine „Pause von zu Hause“ benötigt.
    So packen die beiden ihre Sachen zusammen und machen ihr „blaues Wunder“, eine kleines dunkelblaues Wohnmobil, reisefertig.
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    Dann noch schnell eine Information für die Freunde und schon geht es los. Leider gibt es ein kleines Missverständnis. Grimm besitzt eine Sammlung Postkarten und als er das Zesel beauftragt, eine Landkarte mitzunehmen, packt dieser einige der schönsten Postkarten ein. Als Grimm feststellt, dass sie keine Landkarte dabei haben, nimmt er es wie immer mit Humor und das Zesel hängt die Postkarten auf und sie finden so ihr Ziel, das Meer.
    
    Wieder ist das Buch mit den zwei Lesebändchen ausgestattet, die uns an den Zeselschwanz erinnern.  Es gibt wieder herrliche Wortschöpfungen, so nimmt Möhrchen seinen Nudelschlagzeugtopf mit, damit er jederzeit damit Musik machen kann. Als Möhrchen traurig wird, weil er seine Freunde zu Hause vermisst, wird das als Reimweh diagnostiziert und er schreibt ein kleines Gedicht für seine Freunde daheim.
    
    Ich bin von diesem dritten Band genauso begeistert wie von den Vorgängerbüchern. Diese erfrischende Geschichte der beiden Freunde, die mit so wundervollen Bildern ausgestattet ist, muss man einfach mögen und ganz oft vorlesen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Der Grolltroll … ist eifersüchtig

    Der Grolltroll … ist eifersüchtig

    Barbara van den Speulhof

    Stephan Pricken

    Coppenrath by aprilkind

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Mit verschränkten Armen und den Blick zur Seite ist der Grolltroll auf dem Cover abgebildet. Wenn da mal nicht einer beleidigt ist? Wir alle vorherigen Bücher beginnt der Text mit dem Weg zum Grolltroll. Er sitzt mit seinen Freunden an einem geflickten Planschbecken und überlegt einen Pool zu bauen. Natürlich einen Pool mit allen Schikanen, doch trotz Hilfe der Freunde klappt es nicht. Da taucht der Biber auf, der bekanntlich ein guter Baumeister ist. Schon dieses Lob stößt unserem kleinen blauen Freund böse auf. So machen sich die Freunde auf, um den Pool des Bibers anzuschauen.
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    „Der Biber, immer nur der Biber!“ denkt der Grolltroll und will wieder seinen Kopf durchsetzen. Zunächst wirkt die „Burg“ des Bibers sehr enttäuschend, aber wenn wir die Doppelseite öffnen, sehen wir eine echte Luxusbleibe. Auch der Pool ist riesig und mit Loopingrutsche angelegt. Jetzt geht wieder das grummelnde Gefühl im Bauch des Trolls los, denn er kann das berechtigte Lob für den Biber nicht ertragen. Aber am Ende wird natürlich alles wieder gut.
    
    Wie schön, dass die Qualität der Geschichten auch beim sechsten Band nicht nachgelassen hat. Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, wenn man plötzlich ein anderen besser ist und im Vordergrund steht? Dieses Gefühl wird hier kindgerecht beschrieben und mit wundervollen Bilder untermalt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein verrücktes Pop-Up-Klappbuch – Achtung, Dinobande!

    Mein verrücktes Pop-Up-Klappbuch – Achtung, Dinobande!

    Sam Taplin

    Fred Blunt

    Usborne

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich dieses irre Buch meinen Enkeln schon vorgelesen haben. Immer wieder kommt die Aufforderung „Noch mal!“
    Auf allen Seiten werden die Kinder gewarnt, sie sollten das Haus oder das Zimmer nicht betreten, weil „Timo Rex“ dort wohne. Zunächst soll auf keinen Fall eine Türe im Flur unter der Treppe geöffnet werden. Aber trotz aller Warnung macht das Kind sie auf und findet dahinter einen Dino, der mit einem Staubsauger den Schrank teilt. Im Wohnzimmer soll der Flügel auf keinen Fall geöffnet werden. Auch darin sitzen Saurier. Ebenso im Kühlschrank; der Triceratops hat hier schon ein richtiges Chaos angestellt.
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    Auch hinter dem Duschvorhang befinden sich kleine Saurier. Auf der letzten Seite sieht man die ganze Dinos und damit verbunden die Frage, wer sie frei gelassen habe. „Warst das etwas DU?“ Was die Kinder oft treuherzig mit einem Grinsen bejahen. 
    
    Alle Dinos sind Pop-Up-Figuren und steigen aus dem Bild, was das Lesen noch einmal toller macht. Der Text besteht aus Befehlen und Schimpfen, so kann man beim Vorlesen alles geben. Einfach eine richtig Gaudi! Besonders für Dino-Fans, aber nicht nur.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der seine Schnuffeldecke verloren hat

    Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der seine Schnuffeldecke verloren hat

    Sabine Bohlmann

    Kerstin Schoene

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Wieder einmal erlebt unser kleiner Siebenschläfer mit seinen Freuden ein Abenteuer. Sein Tag hat nicht so sehr gut begonnen und so sehnt er sich nach seiner Kuscheldecke zurück. Leider muss er feststellen, dass seine Deck nicht mehr dort liegt, wo er sie heute Morgen hat liegen lassen. Schnell raus und nach ihr rufen, dass bringt seinen Freund die Haselmaus auf den Plan. Er weiß, es geht um „Deine geliebte Schnuffeldecke? Die, die so schnuffelt und knuffelt und Punkte hat?“ Schnell sind auch alle anderen Tiere bereit zu suchen. Sie hören und fühlen und suchen überall.
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    Igel und Stinktier bieten sich als Ersatz an, der Versuch die Decke durch Federn und Blättern zu ersetzen scheitert auch. Da taucht Mama auf und kann alle beruhigen, sie hat die Decke gewaschen. Aber dass entsetzt den kleinen Siebenschläfer völlig. Der Geruch und die Gebrauchsspuren haben doch seine Schnuffeldecke ausgemacht. Aber wieder wissen die Freunde Rat und durch ihre Unterstützung wird alles wieder gut und sogar noch besser.
    
    Die Geschichten nutzen sich zum Glück auch nicht ab, sondern werden immer besser. Als Siebenschläfer-Fan muss man das Buch auf jeden Fall lesen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Max und die Superhelden

    Max und die Superhelden

    Rocio Bonilla

    Oriol Malet

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Der kleine Max schaut mit seinen großen Augen Comics und ganz besonders liebt er Superhelden, doch die Heldin mit Maske und Umhang kenne ich noch nicht.
    Max spielt im Kinderzimmer mit seinen Heldenfiguren und verkleidet sich selbst als Superheld. Damit benimmt er sich wie die meisten Kinder in seinem Alter. An einer Bushaltestelle sprechen sie darüber welcher Held ihnen am besten gefällt und zu Hause unterm Tisch liest Max die neuesten Superhelden-Hefte. 
    „Mega Power“ ist seine Lieblingsheldin, sie ist technisch versiert, mutig, klug und kann mit ihrer Supersehkraft durch Wände schauen.
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    Sie ist „unvorstellbar stark“ und kann sogar fliegen. Nach all den tollen Abenteuerbildern geht es zurück in Max zu Hause und da sehen wir „Mega Power“ in der Küche, beim Spiel mit den Kindern und die Katze vom Regal herunterheben. Und zum Ende zieht sie ihr Mama-Kostüm an und gibt Max einen Gute-Nacht-Kuss.
    Wie schon, denkt ja jede Mama und Oma, so eine wundervolle Superheldin. 
    
    Die Geschichte kommt mit kurzen Texten aus und hat Bilder, die mich begeistern.
    Meinem Enkel gefällt das Buch auch, ich hatte schon Sorge, dass er eine solche Superfrau nicht zu seiner Heldensammlung passt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Roarrr! – Theo Wutlöwe im Gefühls-Dschungel

    Roarrr! – Theo Wutlöwe im Gefühls-Dschungel

    Eva Hierteis

    Andreas Stegmaier

    Penguin Junior

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Theo hat einen schönen Turm aus Bausteinen gebaut, der aber leider umfällt. Theo wird immer wütender und wirft seine Spielsachen um sich. Doch dann sieht er, dass er sich in einen Löwen verwandelt hat und mitten im Dschungel steht. „Ein wilder, wütender Löwe!“ Das Bild zeigt einen Löwen, der sein Maul weit aufgerissen hat und brüllt. Da spricht ihn ein Papagei an und stellt sich als sein Begleiter vor. Leider weiß er auch nicht, wie man den Ausgang aus dem Dschungel findet. Dann treffen sei auf eine ängstliche Maus, die rät den Affen zu fragen.
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    Dann suchen sie alle nach dem Krokodil, dass in einer Grube sitzt und um Hilfe bittet. Alle zusammen könne, dank Theos guter Idee, das Tier befreien.
    Doch dann ist Theo plötzlich wieder zu Hause bei Papa, der gleiche Brille trägt, wie der Papagei. Die Wut ist vorbei und Theo ist wieder ein „SchmusLÖWE!“
    
    Diese Wut kennt jedes Kind und die löwenartigen Schreie sicher auch. Schön, wenn es hier eine Geschichte gibt in der Papa und alle Schmusetiere mitspielen und bei der Theo der Held sein kann.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein großes Soundbuch Vögel

    Mein großes Soundbuch Vögel

    Eva Wagner

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich nur wenige Vögel kenne. In diesem Buch sind 35 heimische Vögel abgebildet. Zu jedem finden wir einen kleinen Sachtext und zusätzlich können wir uns auch noch ihren Gesang anhören. Fünf Vögel sind auf jeder Seite zu entdecken. Man muss  auf der jeweiligen Seite einen roten Button aktiveren, dann kann man die Sounds der abgebildeten Vögel hören. 
    Die Vögel sind nach dem Alphabet geordnet, so kann man sie leicht finden. Der erste Vogel ist die Amsel. Die häufig vorkommende Blaumeise und die Elster sind zu hören, ebenso der große Fasan und der kleine Sperling.  
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    Aber auch die Haustaube , der Kuckuck, der Mäusebussard, das Rotkehlchen, die Stockente und am Ende der Zilpzalp.
    Im Text lesen wir, wie und wo die Vögel wohnen, wie sie nisten, was sie fressen und dass die abendliche Unterhaltung der Saatkrähe schon mal laut werden kann.
    
    Die Technik, mit der das Buch ausgestattet ist, funktioniert sehr gut und die Töne können leicht auch von kleinen Fingern ausgelöst werden. Die Batterien können ausgewechselt werden.
    
    Dagmar Mägdefrau