• Paffi – Ein kleiner Drache bringt Glück

    Paffi – Ein kleiner Drache bringt Glück

    Bettina Göschl

    Leonie Daub

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Die Familie Engel, Leon, Marie und ihre Eltern wohnen in einem schönen Haus mit einem tollen bunten Garten. Also eine ganz normale Familie. Bis es schellt und ein kleiner grüner Drache vor der Türe steht. Er sucht eine neue Drachenhöhle und findet sie im Kinderzimmer. Die Eltern sind zunächst erstaunt, erlauben dem Gast aber zum Essen zu bleiben.

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    Zunächst frisst der kleine grüne Drache die Servietten, weil er die Rosen für echt hält. Doch dann lernt er sogar mit Messer und Gabel umzugehen. Als es schellt lernen wir das Monster kennen, vor dem Paffi geflüchtet ist. Es ist der Hund des Nachbarn. Dieser ist wütend, weil Paffi seine Rosen gefressen hat. Alle Engels behaupten keinen Drachen gesehen zu haben und dann darf er auch über Nacht bleiben. Als Paffi am Abend Papas Brille findet, wird er zum Glücksdrachen erklärt und darf am nächsten Tag bei der Familie bleiben.

    Die Zeichnungen sind groß und bunt, bis auf die etwas großen Köpfe der Kinder durchaus realistisch.

    Die Kinder werden zu Anfang alleine zu Hause gelassen und machen dem Drachen die Türe auf, weil sie ihm helfen müssen. Die Familie belügt den Nachbarn um Paffi zu schützen. Beides Situationen, die ich nicht besonders schön finde. Wenn man seine kleinen Kinder schon alleine lässt, dürfen sie unter keinen Umständen die Tür öffnen und lügen ist etwas, was ich überhaupt nicht mag. Aus diesem Grund stehe ich dem Vorlesen des Buches etwas skeptisch gegenüber.

    Dagmar Mägdefrau

  • Atuk

    Atuk

    Mischa Damjan

    Józef Wilkon

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die Bilder sind düster, das Thema hart. Der Inuitjunge Atuk bekommt zu seinem 5. Geburtstag den Hund Taruk. Als der mit dem Schlitten des Vaters zur Jagd fährt, wird er vom Wolf tot gebissen. Atuk ist untröstlich und will Rache an dem Wolf. Er will groß und stark werden um den Wolf zu töten. Er lernt alles, was er dazu braucht und bald ist er groß genug.

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    Da begegnet er einem Blaufuchs, der keine Angst vor ihm hat und der ihm erklärt, dass der Stern sein Freund sei. Atuk ist nun groß genug und erlegt den Wolf. Jetzt waren Taruk und der Wolf tot und „nichts hatte sich geändert“. Da findet Atuk eine Blume, die auch gerne einen Freund haben möchte und Atuk verspricht der Blume, dass er sie beschützen und auf sie warten wird. So hat das Buch einen versöhnlichen Schluss.

    Atuk hat seine ganze Kindheit und Jugend an den Hass verloren. Er hatte keine Freunde, denn der Hass hat ihn vollständig in seinem Bann. Erst das Gespräch mit dem Blaufuchs lässt ihn nachdenklich werden. Trotzdem tötet er den Wolf, aber daraus entsteht keine Befriedigung, erst die Blume weckt positive Gefühle in ihm.

    Das Buch wurde in 2018 neu aufgelegt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Geschichte vom Löwen, der nicht kochen konnte

    Die Geschichte vom Löwen, der nicht kochen konnte

    Martin Baltscheit

    BELTZ & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Diesmal möchte der Löwe, den wir aus vielen anderen Büchern kennen, seiner Löwin etwas zum Geburtstag kochen. Natürlich kann er nicht kochen und fragt, wie immer seine Freunde um Rat. Jeder empfiehlt sein Leibgericht, von Wurmfliegenmus über Mückenkroketten bis Froschburger mit Dip.

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    Da erstellt der Löwe ein ganzes Menü, leider weiß er immer noch nicht, wie er es kochen soll. Sein Versuch endet dann mit „Kawumm! Explosion!“ Um dem Zorn des Löwen zu entgehen, raten die Tiere zu Blumensalat und die Löwin ist begeistert.

    Dieses Buch begeistert mich nicht so sehr wie seine Vorgänger. Vielleicht ist langsam die Luft aus dem Thema. Irgendwie stoße ich mich auch daran, dass er die Tiere um Hilfe bittet und sie nachher auf die Speisekarte setzt. Und dann gibt es am Ende ein vegetarisches Essen…..

    Dagmar Mägdefrau

  • Habt ihr schon vom Wolf gehört?

    Habt ihr schon vom Wolf gehört?

    Quentin Gréban

    orell füssli

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In diesem Bilderbuch erfahren wir, warum die Wölfe einen so schlechten Ruf haben.
    Die nette Wolfsmutter lacht der Lamm freundlich an und zeigt dabei alle ihre Zähne. Allerdings erschrak das Lamm vor den spitzen Zähnen und erzählt dem Schwein, der Wolf wollte es beißen.

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    Und dann erzählt das Schwein es der Gans, die dem Esel und so weiter. Natürlich wird der Wolf immer gefährlicher, am Ende streift ein grausames Monster durch die Gegend und vernichtet jeden.  Als das die Wölfin hört bekommt auch sie Angst und rennt weg.

    Der Text ist kurz und die Bilder sehr realistisch gezeichnet. Auch das Rotkäppchen finde seinen Platz in der Geschichte.
    Man darf eben nicht alles glauben, was einem erzählt wird, es wäre besser sich selbst ein Bild vom bösen Wolf zu machen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Elefant

    Der Elefant

    Jenni Desmond

    Aladin

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Es war einmal ein Junge, der nahm sich ein Buch aus dem Regal und begann zu lesen…“ so beginnt dieses wundervolle, informative Bilder/Sachbuch über Elefanten. Im Hintergrund der dunkle Himmel mit dem Regenbogen und davor die kleine Gruppe Elefanten, dahinter der kleine Junge mit dem Buch.

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    Von der Landkarte, die die Vorkommen der Elefanten erklärt, über die Gegenüberstellung der beiden Elefantenarten geht es zur Größe. Da steht der Elefant hinter vier bunten übereinander gereihten Autos und man kann sich die Höhe von 4 Metern und das Gewicht von 7 Tonnen vorstellen. Wieder sehen wir den Jungen mit dem Buch, das wir lesen in der Hand an den Kühlschrank gehen und erfahren wie das bei Elefanten mit dem Laufen funktioniert. Dann liegt der Junge mit einem Freund auf dem Stoßzahn und auch hier hat man den Bezug zur Größe. Diesmal hat der Freund das Buch dabei. 

    Ein Buch, das sicher nicht nur mich begeistert, sondern alle, die sich für die großen grauen Tiere interessieren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gian und Giachen und der Sternschnuppenberg

    Gian und Giachen und der Sternschnuppenberg

    Illustriert von Amélie Jackowski

    NordSüd

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Wir begleiten die beiden Steinböcke, unterstützt durch sehr schöne Bilder von Graubünden, durch dieses besondere Bilderbuch. Giachen war die ganze Nacht wach und wollte Sternschnuppen beobachten, leider waren zu viele Wolken am Himmel. Also brechen die beiden auf zum Sternschnuppenberg, von dort, so hat der Specht versprochen, sieht man die Sternschnuppen besonders gut.

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    Unterstützung finden sie durch einen Bartgeier, eine Libelle und einen Luchs, gemeinsam finden sie den Berg und beim Aufstieg hilft ihnen eine Gämse. Zunächst geraten sie in einen Nebelwolke, aber sie gehen mutig weiter und erreichen den Gipfel. Dort sitzen sie die ganze Nacht und sehen den Sternschnuppen zu.

    Ein Buch über Freundschaft und gegenseitige Hilfe, aber auch über die Umsetzung eines Traumes. Außer dem recht kurzen Text, gibt es noch Kommentare der beiden Steinböcke auf Schwyzerdütsch. Nun fahre ich seit vielen Jahren nach Vorarlberg und wenn ich mir den Text laut vorlese, kann ich es verstehen. Ich denke, beim Vorlesen hier im Ruhrgebiet, werde ich wohl übersetzen müssen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Pauli Fußballstar

    Pauli Fußballstar

    Brigitte Weninger

    Eve Tharlet

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein Buch, wie gemacht für die WM in diesem Sommer. Pauli Kaninchen spielt mit seinen Freunden Fußball, die Cousine Kuki darf im Tor stehen. Als der alte Stoffball kaputt geht, erfahren die Langohren, dass es bald ein Waldfußballturnier gibt, bei dem die Siegermannschaft einen richtigen Ball gewinnen kann.

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    Natürlich sind alle Feuer und Flamme und sie trainieren fleißig für ihr Ziel. Mama Kaninchen näht ihnen einen Ball und  Papa Kaninchen rodet ihnen einen Sportplatz. Die frechen Dachse, die bisher die Sieger des Turniers  waren, lachen natürlich über diese Mannschaft, die sogar Mädchen mitspielen lässt.

    Ein Buch mit schönen weichen Bildern und etwas mehr an Text, das sicher in diesem Jahr viel Anklang finden wird.

    Dagmar Mägdefrau

  • Echte Bären fürchten sich nicht

    Echte Bären fürchten sich nicht

    Elisabeth Dale

    Paula Metcalf

    mit Reimen von Paul Maar

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Papa Bär lacht: „Kein Monster in Sicht! Und außerdem: Bären fürchten sich nicht…“
    So macht Papa Bär einer Familie Mut, denn sie sind im dunklen Wald unterwegs, weil Baby-Bär Bodo wach wurde und sicher ist, dass das Grunzen, das er gehört hat von einem Monster ist. Weshalb die ganze Familie sich in den Wald aufmacht, ist mir wohl unklar, aber nur so entsteht diese schöne Geschichte.

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    Papa Bär geht mit Klein-Bodo vorneweg und merkt nicht, dass er seine ganze Familie verliert. Erst als er sich umschaut und keine anderen Bären sieht, vermutet Papa Bär, dass da doch Monster die Familie geraubt haben. Und dann sieht er in der Ferne beängstigende Gestalten, die sich aber als seine verlorene Familie entpuppen.
    So kommen alle wieder gut zu Hause an und dort geht es gleich ins Bett. Als Bodo wieder von diesem geheimnisvollen Grunzen wach wird, erklären ihm die anderen, dass das nur sein Schnarchen ist.

    Große Bilder mit etwas eigenartig gezeichneten Bären und wunderschöne Reime von Paul Maar machen diese Buch zu einem Vorlesespaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Du nicht!

    Du nicht!

    Isabel Pin

    Hinstorff

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die drei Pinguine spielen zusammen, als Kautschuk, eine Robbe, auftaucht. Die vier Freunde spielen begeistert miteinander, zumal der Neue immer wieder tolle Ideen hat, was man machen kann. Zudem ist er immer gut gelaunt und hatte eine besondere Art zu lachen.

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    Obwohl sie immer zusammen spielen, spricht Kautschuk nicht und als er eine Nase für einen Schneepinguin bringen soll, stellen die drei Pinguine fest, dass er sie nicht versteht. Ja, sie stellen fest, dass Kautschuk anders ist als sie.  Sie machen sich lustig über ihn und er verschwindet. Weil er ihnen fehlt, machten sie sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Am Ende spielen die Vier wieder zusammen.

    Die Texte sind kurz, die Bilder einfach gestaltet, die Aussage ist leicht zu erkennen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Zwei für mich, einer für dich

    Zwei für mich, einer für dich

    Jörg Mühle

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der Bär fand drei Pilze und brachte sie dem Wiesel nach Hause, der kochte ein leckeres Gericht daraus. Als aber die drei Pilze auf dem Teller lagen, argumentierten beide, dass sie das Recht hätten, zwei Pilze zu essen. Aber wir wissen ja, wenn zwei sich streiten…. am Ende hat der Fuchs den dritten Pilz gegessen.

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    Und wir können uns vorstellen, was mit den drei Walderdbeeren geschieht, die das Wiesel gefunden hat.

    Ganz wenig Text, klare verständliche Bilder und ein Dialog, der jedem Kind vertraut ist. Sicher bietet das Thema viele Lösungen an, die man mit dem Kind besprechen kann. Ein gutes Buch, weil es nah am Leben ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das kleine Walhorn

    Das kleine Walhorn

    Jessie Sima

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Tief unter dem Meer wird die kleine Nori aus einer Muschel geboren. Sie sieht aus wie ein Einhorn, wird aber von den Narwalen groß gezogen. Sie merkt aber immer wieder, dass sie anders ist. Da schwimmt sie eines Nachts an die Meeresoberfläche und sieht dort ein Einhorn.

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    Die sucht und findet eine ganze Herde dieser Fabelwesen und weiß nun, dass auch sie ein Einhorn ist. Doch sie bekommt Heimweh nach ihren Pflegeeltern und schwimmt wieder zu den Walen zurück. Muss Nori sich entscheiden, wo sie leben möchte. Das muss sie zum Glück nicht. Auf der letzten Seite sind ihre beiden Welten vereint.

    Das Buch ist niedlich gemacht, die kleine Nori ist zum liebhaben und wir wünschen ihr deshalb sicher alle diese tolle Happyend. Ich bin nicht der Meinung, dass in jedem Buch dringend ein Problem behandelt werden muss, aber hier ist mir die Welt zu rosarot, obwohl das Buch in hellblau gehalten ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Welt der Gorgel

    Die Welt der Gorgel

    Jochen Myer

    Rick de Haas

    Freies Geistesleben

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Bilderbuch ist der zweite Band über die Gorgel und am Ende wird angedeutet, dass es wohl noch mehr Abenteuer geben wird. Mit den Gorgeln lernen wir eine neue Spezies kleiner „Menschen“ kennen. Diese leben in alten Kaninchenhöhlen am Strand. Nachts, wenn die Menschen den Strand verlassen, kommen sie aus den Dünen und bevölkern den leeren Strand, spielen in den Sandburgen und schwimmen im Meer.

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    Die Hauptfigur dieses Buches ist Bobba, er besucht die Schule und wird zum Wachgorgel ausgebildet. In den Monaten mit R soll er Melle vor Scheußlingen beschützen, damit er nicht krank wird. Im Mai kehrt er für den Sommer zu seiner Familie zurück. „Jubeldibambam!“

    Schöne Bilder aus dem Gorgel und Kinderleben, mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Texte mit schönen Wortkreationen der Gorgelsprache.  „Wirst du auch voll-und-ganz gut auf dich achtgeben, Bobba, sozusagen doch oder sozusagen nicht-oder-doch?“ nur um eine Beispiel zu nennen. Das und Worte wie „Dämmerschlummernickerbam“ fordern den Vorlesen schon ganz schön heraus. Aber die Kinder werden eine höllische Freude daran haben.

    Die Welt der Gorgel gefällt mir sehr gut und der Gedanke an einen Gorgel, der auf unsere Kinder aufpasst ist doch auch schön, oder findet ihr nicht?

    Dagmar Mägdefrau

  • Regen

    Regen

    Sam Usher

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Schon das Cover macht auf dieses Buch neugierig. Die Regentropfen kann man fühlen und sie glänzen, dass man meint, sie wären wirklich nass.
    Der kleine Junge sieht vom Bett aus dem Fenster und er sieht nur Regen, am liebsten möchte er sofort raus und in die Pfützen springen. Aber Opa findet es besser im Haus zu bleiben. Er will warten, bis es aufhört. In der Zwischenzeit liest er die Post und schreibt einen Brief.

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    Der Junge langweilt sich und schaut immer wieder nach draußen in den Regen. Die Welt draußen ist grau und verschwommen. Das Wasser steigt und am Bildrand erkennen wir ein Stück einer Gondel. Der Junge schaut Bilder von Venedig und wünscht sich in eine schwimmende Stadt zu reisen. Dann ist es soweit, der Opa muss den Brief zur Post bringen. Vor der Tür sieht es aus, als wenn dort ein Meer entstanden wäre. Aber es regnet nicht mehr. Als die beiden vor die Tür treten, sieht man nur das Spiegelbild auf dem Boden bzw. im Wasser. Mit einer Gondel fahren die beiden los und es beginnt wieder zu regnen. Durch Venedig im Karneval kommen die beiden an den englischen Briefkasten und werfen den Brief ein. Wieder zu Hause machen es sich die beiden bei einer heißen Schokolade gemütlich und hoffen, dass es morgen wieder regnet.

    Eine sehr fantasievolle Geschichte mit wunderschönen Bildern, die es verstehen die Atmosphäre  einzufangen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Ei wie kein anderes

    Ein Ei wie kein anderes

    Dianna Hutts Aston

    Sylvia Long

    Loewe Naturkind

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der Titel steht in goldener Schreibschrift auf dem Cover, dazu schon einige Eier mit Bezeichnung. Auf den ersten Seiten werden uns schon die verschiedensten Eier vorgestellt. Dann eine Doppelseite mit einem gefleckten Ei (Schwarznacken-Stelzenläufer) und dem Satz „Ein Ei ist leise“. Es folgt „Ein Ei ist farbenprächtig“ und wieder sehen wir viele Eier in vielen Farbschattierungen. Es geht über Formen, Größen, Struktur bis zum Dinosaurierei.

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    Wir sehen das Innerer eines Eis und erfahren, wie unterschiedlich lange es braucht um? Ja, um laut zu werden. Die letzten Seiten zeigen Tiere, die aus Eiern schlüpfen, vom Pinguin über den Leopardenfrosch zum Marienkäfer.
    Bezaubernde naturgetreue Bilder und ganz kurze Texte, die viel Wissen vermitteln, machen  dieses Buch zu etwas besonderem. Ein Sachbuch für den kleinen Forscher, egal welchen Geschlechts. Da kann man so viel sehen und vielleicht auch in der Natur wiederfinden.

    Die Reihe Naturkind zeichnet sich  zudem noch durch eine umweltfreundliche Herstellung aus.

    Dagmar Mägdefrau

  • Fell und Feder

    Fell und Feder

    Lorenz Pauli

    Kathrin Schärer

    Atlantis

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Schon die erste Seite ist besonders, denn das Buch geht sofort los. Huhn und Hund sind aufgeregt, wegen ihrer Theatervorführung. Dann, mit dem Heben des Vorhangs, fängt das Buch und die Geschichte an. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft. Das Huhn ist aus dem Käfig ausgebrochen und der Hund ist weggelaufen.

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    Das Huhn sucht das Abenteuer und einen Piratenschatz, der Hund sucht einen Freund. Einen Freund der groß und stark und gescheit ist und der ihm Geschichten erzählt. Er weiß auch wie der Freund vielleicht heißt: Marulan oder Taluros. Das Huhn will bei der Suche nach dem Freund helfen.

    Nach der Theaterpause weiß das Huhn nicht mehr ganz genau ob es den Schatz noch finden will und der Hund meint jemand mit dem erfundenen Namen sei ein böser Pirat. So stellen die beiden fest. „Einen Freund zu haben, der anders ist, ist das beste Abenteuer.“
    Dann fällt der Vorhang und das Publikum, das wir nur als Schatten sehen, klatscht begeistert. Und auf den letzten beiden Seiten gehen die beiden Darsteller nach Hause. „Das Publikum hat gespürt, dass es im Theater um das richtige Leben geht.“

    Ein ansprechend gemaltes Bilderbuch mit einer etwas anspruchsvolleren Freundschaft, die uns als Theaterstück dargeboten wird. Die beiden Tiere realistisch und zottelig gezeichnet sind richtig liebeswerte Geschöpfe.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Spiel

    Das Spiel

    Baptiste Paul

    Jacqueline Alcántara

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Spiel, man sieht es schon auf dem Cover, ist Fußball. Die Jungen des Dorfes gehen auf das Feld und bauen aus Bambus ein Tor. Zuerst müssen sie die Kühe vertreiben, dann kann es losgehen. Als der Regen fällt, denkt keiner ans Aufgeben, auch im Matsch wird weitergespielt, zuletzt sogar ohne Schuhe. Auch als die Mütter sie rein rufen und es Abend wird, träumen sie Kinder weiter vom Fußball.

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    Zum Ende des Buches beschreibt der Autor, dass er als Kind so Fußball gespielt hat, zudem erklärt er etwas zur kreolischen Sprache, die auch in dem Buch vorkommt. Ich muss zugeben, dass ich mir das nicht so ganz einleuchtet, da für uns Europäer, diese Sprache keine Bedeutung hat.

    Die Bilder und Texte in dem Buch zeigen die Dynamik eines Fußballspieles, wie Kinder es überall in der Welt es spielen. Da ist man sofort mittendrin und es ist immer schön, wenn es Bücher gibt, mit denen sich auch Jungs angesprochen fühlen. Sicher wird beim Anschauen des Buches über das Spiel gesprochen und Vermutungen angestellt werden. Und was gibt es schöneres, als ein Bilderbuch, dass zu Erzählen anregt?

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Riese Knurr

    Der Riese Knurr

    Astrid Henn

    Heinz Janisch

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Rumms und Kawumm!
    Im Wald geht was rum!
    Die Sonne versteckt sich,
    die Luft wird kalt.
    Der Riese Knurr stapft durch den Wald.“

    Mit diesem Spruch beginnen die ersten Seiten des Bilderbuchs. Alle Tiere haben Angst vor dem Riesen und verstecken sich schnell. Doch dann ist ausgerechnet eine kleine Maus so mutig und spricht den hungrigen Riesen einfach an.

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    Da Maus Lilli ihren vierten Geburtstag feiert, lädt sie Knurr kurzerhand dazu ein eine Torte mitzuessen. Bis spät in die Nacht wird gefeiert und getanzt, allen voran der Riese.
    Große, kantige Bilder mit sich aufrecht bewegenden Tieren, die nicht sehr realistisch gezeichnet sind, dominieren das Buch. Teilweise wird die Schrift dem Stil angepasst. Die Bilder geben die Situation sehr  gut dar und unterstreichen den Text sehr genau. Ein Buch in Reimen, das sicher das Zeug hat ein Klassiker zu werden. Die Kinder lieben es und sprechen gerne mit.

    Dagmar Mägdefrau

  • Drachen machen Krach

    Drachen machen Krach

    Barbara Peters

    Illustration: Henriette Kröger

    BVK Buch Verlag Kempen

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Michi , der kleine Drache hat eine Krach-Allergie. Er kann Krach einfach nicht vertragen. Dann wird er krank und es kommt sogar zum gefürchteten Feuerstau. Er kann kein Feuer spucken, nicht mal Rauch machen.
    Aber Drachen lieben Krach. Sogar der Nachtwächter versieht seine Arbeit mit ganz viel Lärm.

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    Auch Papa und Mama Drache fällt nicht anderes ein, als Lärm zu machen um den kranken Michi aufzumuntern.

    Ich denke, das Buch können auch schon jüngere Kinder anschauen und verstehen. Kinder macht es ja einfach immer Spaß, wenn die Erwachsenen sich kindlich benehmen. Wenn es nicht die eigenen Eltern sind.
    Die Texte sind sprachlich sehr gut verfasst und die Bilder bunt und schön anzusehen. Ich freu mich schon, auf das erste Vorlesen dieses Buches. Ich finde es ist ein tolles Bilderbuch.

    Dagmar Mägdefrau