• Mein Elefant ist traurig

    Mein Elefant ist traurig

    Melinda Szymnik

    Vasanti Unke

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In dem Kinderbuch „Der Elefant“ sieht das Mädchen die Depression des Vater als „Grauen Elefanten“. Hier setzt sich eine großer blauer Elefant auf die Brust des erzählenden Mädchens. Als sie aufwachte, war er da und „Ich konnte nicht aufstehen, nicht sprechen und bekam keine Luft.“  Der Elefant stellt sich als „Blau, der traurige Elefant“ vor und er sitz ständig auf der Brust des Mädchens, keiner kann ihn dort herunterholen. Bücher, die die Mutter liest und Experten, die der Vater fragt, bewirken nichts. Das Kind hat keine Lust und keinen Appetit, nicht mal auf Schokolade.
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    Doch dann kommt der Vorschlag spazieren zu gehen. Da stellt der Elefant sich endlich auf zwei Beine, im Laufe der nächsten Tage löst er sich immer mehr von dem Mädchen und die beiden benehmen sich fast wie Freunde. 
    Da geschieht es, die Rüsselspitze wird rosa, ein Zeichen dafür, dass das Tier fröhlich ist. 
    Diese schreckliche Traurigkeit, die auch Kinder befällt, als Tier zu sehen ist nichts Neues. 
    
    Das Buch erklärt in kurzen Sätzen und mit einfachen Bildern die Situation des Kindes und gibt Hoffnung auf Besserung.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein buntes Quiz – Der Bauernhof

    Mein buntes Quiz – Der Bauernhof

    Nastja Holtfreter

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ich konnte es mir nicht so richtig vorstellen, wie das gehen soll ein Quiz für Kleinkinder? Doch auf die Frage „Welchen Tier gibt die Milch?“ kann man unter vier Tieren wählen, die auf der rechten Seite abgebildet sind. Der Bulle (finde ich schon schwierig), die Gans, das Ferkel oder die Kuh? Der Bauer hat, um auf dem Feld zu arbeiten ein Fahrrad, einen Hubschrauber, ein Auto oder einen Traktor zur Auswahl. Wer ist der Besitzer dieses Knochens? Welches Tier suhlt sich gerne um Schlamm? Welches Tier ist für Wolle da? (Eine eigenartige Fragestellung)
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    Was braucht man zum Brotbacken? Neben Getreide stehen auch Erben und Möhren zur Auswahl. Die letzte Frage ist einfach und eindeutig, „Wer steht auf dem Misthaufen und macht Kikeriki?“
    Die Lösung kann man immer oben in der Ecke der nächsten Seite sehen. Eine sehr schöne Idee. 
    
    Die Kinder können auf die Frage zunächst beantworten, indem sie die Bilder zeigen und später die Tiere benennen, das gefällt mir sehr gut, wie auch die klaren einfachen Bilder. 
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Pauli – Der große Schnee

    Pauli – Der große Schnee

    Brigitte Weninger

    Eve Thariet

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sind Pauli und seine keine Schwester zu sehen, die zusammen auf dem Schlitten sitzen. Mia guckt vielleicht etwas ängstlich, doch Pauli passt gut auf sie auf.
    Mama hat eine köstliche Rüblitorte nach Omas Rezept gebacken und die Kinder wollen den Großeltern etwas davon bringen. Pauli und Mai nach sich mit dem Schlitten auf, sie müssen sich Bergauf schon sehr anstrengen. Die Großeltern freuen sich über ihren Besuch und so gehen die Kinder mit Plätzchen und Sirup wieder heim.
    Leider fallen sie vom Schlitten und weil es so geschneit hat, finden sie den Weg nicht mehr. 
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    Wie gut, dass Opa Pauli von einem Abenteuer erzählt hat, das ihm und seinem Bruder im Schnee passiert ist. So weiß Pauli sich und seiner Schwester zu helfen bis die Eltern sie finden.
    
    Eine spannende Wintergeschichte, die zeigt, dass auch keine Hasen sich zu helfen wissen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ringo, der Dingo

    Ringo, der Dingo

    Yvonne Hergane

    Paul Nicholls

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ringo, der kleine grau-gelbe Dingo, liebt es um Hilfe zu schreien. So holt ihn die Schlange aus dem Loch, die Giraffe aus dem Geäst und das Krokodil aus dem Fluss. Doch als er dann schreit „Hilfe, Hilfe! Ich kann nichts mehr sehen!“ sind es die anderen Leid ihm immer wieder zu helfen und sie verstecken sich. Da gesteht Ringe „Ich hab doch nur Angst, alleine zu sein…“  
    Da versprechen die Tiere „Wir lassen dich nie mehr allein. Wir folgen dir tagaus, tagein.“ Aber wird Ringo das mögen?
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    Ein Pappbilderbuch mit kurzen Reimen und vielen Tieren, die zu erkennen und zu benennen sind. Die Bilder sind großformatig und einfach gezeichnet, aber es gibt viel zu entdecken. Ein Bilderbuch für die Kleinen, dass sich oft vorgelesen wird.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das kleine Wildschwein und die Krähen

    Das kleine Wildschwein und die Krähen

    Franz Hohler

    Kathrin Schärer

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir das kleine Wildschwein und es füttert die Krähen mit Mais. Es lebt gemeinsam mit seinen fünf Geschwistern im großen Wald und währen seine Geschwister fleißig vom Papa lernen, schaut es in den Himmel, denn es mag die Vögel. Wenn sie fröhlich sangen, grunzte das kleine Wildschwein im Takt dazu. Wenn seine Mutter ihm Maiskolben hinlegte, teilte es die mit den Krähen. Aber dann wurde das kleine Schweinchen krank und obwohl die Vögel die schönsten Lieder sangen, wurde es nicht wieder gesund.
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    Der Wildschweindoktor empfahl Kastanien. Der Vater lief bis ins Tessin und holte Kastanien, die das kleine Wildschwein nicht vertrug. Auf dem Bild kann man sehen, wie mager es schon geworden ist. Als der Doktor Kastanien aus Paris als einzige Möglichkeit nennt, machen sich die Krähen auf den Weg. Nur drei schaffen es Kastanien über den weiten Weg im Schnabel zu halten und das kleine entkräftete Schwein wird nach dem Verzehr sofort wieder gesund und „macht ein kleines Tänzchen.“
    
    Auch wenn die Geschichte zwischendurch sehr traurig ist, so hat sie doch eine gutes Ende. Allerdings muss das Kind diese Situation aushalten können, um dann zu erfahren, dass es Hilfe gibt. Der Text ist recht kurzgehalten und die Bilder sind wundervoll gezeichnet. Naturgetreu und mit viel Gefühl machen die Bilder mir viel Freude. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Marvel – Superhelden-Wimmelbuch

    Marvel – Superhelden-Wimmelbuch

    Illustration von Art Mawhinney

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Superhelden sind zurzeit bei den Kindern sehr hoch angesagt, dieses Wimmelbuch zeigt auf acht Doppelseiten die meisten von ihnen.
    Am Times Square herrscht Chaos. Doch Spiderman und seine Freunde sind schon zur Rettung unterwegs. In zwei Sätzen wird die Situation beschrieben und danach folgt die Aufforderung einige abgebildete Menschen im Bild zu suchen. Eine recht einfache Aufgabe. Doc Ock hat es auf den Strom abgesehen. Im Werk ist einiges zu sehen, schwieriger ist es, die gewünschten Werkzeuge zu finden.
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    In einem wilden Kampfgetümmel suchen wir nach Waffen und dem Schild von Captain America.  Die Avengers kämpfen im Hafen gegen Halunken. Hier wird nach einigen Figuren gesucht. Für mich als unerfahrenes Leserin fand es sehr schön hier einige Namen zu erfahren. „The Leader“ und „The Abomination“ verderben einen schönen Tag am Meer, aber auch hier greifen die Superhelden ein. Auf dem Friedhof geht es für sie gegen Geister und Dämonen. Thanos greift das Museum an und die „Guardians of the Galaxy“ sind hier im Einsatz. Auf der letzten Seite müssen Star Lord und seine Freunde sich gegen Alien-Angriffe vierteiligen. Zum Schluss kann man nochmal einige Sachen auf den zurückliegenden Seiten suchen.
    
    Ich habe das Buch mit einem Enkel angeschaut und auf den letzten Seiten fehlte uns beiden das Wissen um die Protagonisten. Die Seiten sind voll mit Figuren und Kampfhandlungen, es gibt viel zu sehen und manche Suche ist nicht ganz einfach. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Benjamin – Ein kleiner Fisch mit großem Mut

    Benjamin – Ein kleiner Fisch mit großem Mut

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Platz 2 des „kleinen“ Huckepacks

    Ein Buch voller Fische, aber wir schauen uns den kleinen roten Fisch Benjamin an. Er und sein zwei Freunde sind beim Fußball spielen. Benjamin war ein bisschen schüchtern und „sein Lieblingsessen war lockiger Seetang.“ Dann tauchte eine Gruppe Fische auf und fragten Benjamin, ob er mit ihnen kommen wolle. Der kleine Fisch „fühlte sich geschmeichelt“ und wurde er der Fisch Nummer 11 der berüchtigten Bande. Alle anderen Fische sind grau und halten die Augen geschlossen, dadurch wirken sie auf mich sehr arrogant. Die Bande bekam alles, keiner stellte sich ihnen in den Weg.
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    Es bleiben aber, als die Bande sich den Fußball holt, zwei traurige Fische, einer mit Pflaster auf dem Rücken, zurück. Da merkt Benjamin, dass „diese Streiche gar nicht mehr lustig waren“ und dass die Bande den anderen Angst machte. Als er beschloss den anderen nicht mehr zu folgen, „passierte etwas Unerwartetes“.
    So spielen am Ende Benjamin und seine Freunde wieder Fußball und die Fischer der Bande sind wieder farbig und haben große Augen.
    
    Der kleine schüchterne Benjamin hat am Ende den Mut zu erkennen, dass das was die Bande da tut, ihm keinen Spaß macht und er zieht daraus die Konsequenz nicht mehr Nummer 11 sein zu wollen. Ein richtig gutes Vorbild. Schnell kann man in so eine Situation kommen und zunächst ist man sicher Stolz, wenn man aufgefordert wird in einer Bande mitzumachen. Aber sich dann dagegen zu entscheiden, das erfordert Mut. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kommst du mit zum Mond?

    Kommst du mit zum Mond?

    Nicolál Schuff

    Ana Sender

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Emilio und seinen Opa, wie sie zusammen den Mond anschauen. Mit dem Zug reist Emilio zu seinem Opa der in der einsamen Hütte im Wald wohnt. Opa erzählt am Abend Geschichten, doch wir erfahren nur die Titel. Als der Vollmond am Himmel steht beantwortet Opa Emilio die Frage nach dem Gesicht des Mondes. Dann sitzen die beiden vor der Hütte und horchen auf die Geräusche. Da fragt Opa „Emilio, würdest du gerne den Mond besuchen?“ Opa setzt den Rucksack auf und die beiden wandern los.
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    An einer Felskante bleiben sie stehen und sehen unter sich einen Fluss, in dem sich der Mond spiegelt. Nachdem sie sich ausgezogen haben, springen sie ins Wasser, mitten in den Mond.
    Für mich sah der Felsen vorher sehr hoch aus und ich bekam Angst bei dem Sprung in die Tiefe. Aber alles verlief gut, wie sie an Land kamen war auch nur eine Frage in meinem Kopf. Danach legen sie sich am Lagerfeuer unter ihre warmen Decken. 
    
    Die Vertrautheit der beiden ist liebevoll geschildert und Emilio hat erzählt mit viel Fantasie seine Tage bei Opa in der Natur. Die Idee in das Spiegelbild des Vollmondes zu springen, kommt mir nicht neu vor, ist aber einfach herrlich.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Anton will Prinzessin sein

    Anton will Prinzessin sein

    Kerstin Löwe

    Katja Schmiedeskamp

    Boje

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt Anton in seinem schönen rosa Kleid und mit der Krone auf den kurzen Haaren. Daneben Ella, die als Piratin neben ihm steht. Da die Kinder morgen verkleidet in den Kindergarten kommen dürfen, stürzen sich Anton und Ella auf die Verkleidekiste. Anton ist sicher „Ich will eine Prinzessin sein!“. Ella meint „Aber du bist ein Junge!“ und schlägt ihm vor ein mutiger Feuerwehrmann zu sein. Das Bild zeigt Ella als Feuerwehrfrau, die Wasser aus dem Schlauch ins Zimmer spritzt. Astronaut ist ihr nächster Vorschlag und schon schwebt sie im Raumanzug durch das Zimmer.
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    Danach wird sie zum tapferen Ritter und währt niedliche Drachen ab. Pirat und Superheld folgen, doch Anton antwortet jedes Mal, dass er Prinzessin werden möchte. Inzwischen ist er richtig sauer und das sieht man ihm auch an. Als et denn noch den schweren Königmantel anprobieren muss, platz seine „Wutbombe“. Nach einem „Ach so“ holt Ella endlich das rosa Glitzerkleid aus der Kiste. Anton steht strahlend auf dem Stuhl und trägt das Kleid und eine Krone. Der Drache bekommt Herzchen in den Augen und Ella steht als Vampir dabei. „Es wird ein tolles Kostümfest. Denn: Jungs können alles sein. Mädchen auch.“
    
    Ein wunderschönes Resümee, dem ich nichts hinzufügen möchte.
    Das Buch hat herrliche bunte Bilder und kurze einfache Texte. Es eignet sich sicher auch schon für jüngere Kinder.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Baby Mia – Es ist Zeit zum Aufräumen!

    Baby Mia – Es ist Zeit zum Aufräumen!

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Baby Mia

    Verlagsempfehlung ab 1 Jahr

    Wie bei den beiden Vorgängerbüchern handelt es sich um ein handliches Pappbilderbuch. Babymia trägt ihren gestreiften Strampelanzug und spiel vergnügt mit ihren Spielzeugen. „Oh, was für ein Durcheinander…“ und dann heißt es Aufräumen! Die Gegenstände sind nummeriert und ihre Anzahl erhöht sich entsprechend. Zunächst wird (erstens) der Ball in den Korb geworfen.  Zwei Flugzeuge folgen, unter drei werden vorsichtig zwei Puppen und ein Kuscheltier in den Korb gelegt. Nun klebt am Korb ein kleiner Zettel mit einem blauen P. Vier Autos werden geparkt.
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    Nach fünf Bauklötzen ist Babymia „fertig“. Doch dann geschieht noch etwas Unvorhergesehenes. 
    
    Mit ganz wenig und Worten und vielen einfachen, übersichtlichen Bildern wird eine alltägliche Szene erzählt, die Kleinen kennen die Situation und können ihr gut folgen. Auf der letzten Seite sind Gegenstände aus dem Buch abgebildet, man kann sie zeigen, benennen oder im Buch (vielleicht auch im Kinderzimmer) suchen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wir zwei machen uns Mut

    Wir zwei machen uns Mut

    Michael Engler

    Joëlle Tourlonias

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Hase, Igel und Eichhörnchen spielen fröhlich im Wald, sie werfen vergnügt mit einem Tannenzapfen. Da es schon etwas dämmert, traut sich er Hase nicht mehr alleine in den Wald. Er hat ein ungutes Gefühl und meint „Da ist etwas!“
    Der Igel kuschelt sich tröstend an den Hasen und das Eichhörnchen sucht nach der Ursache für das Gefühl, dass da einer wäre. Der Hase sitzt sicher in seiner Höhle, doch er kann nicht glauben, dass seine Angst unbegründet ist. „Der Hase war zwar sicher, aber er fühlte sich einfach nicht mehr sicher.“
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    Deshalb zog er sich immer mehr zurück. 
    Die Freunde beratschlagen, wie ihm zu helfen sei. Da kommt ihnen die Idee mit dem Stein. So überreden einige Tiere den Hasen mit ihnen in den Wald zu kommen und nach dem Stein zu suchen. Der Hase hat zwar Zweifel an der Wirkung des Steines, spürt aber dann doch, dass er ihm ein neuen Gefühl erweckt. 
    
    Die Geschichte lebt von den unterschiedlichen Gefühlen. Da ist zunächst die unerklärliche Angst, die wir sicher alle schon erlebt haben. Die Freunde machen sich nicht lustig, sie suchen nach einer Lösung und geben dem Hasen dadurch Wärme und Verständnis. 
    Ein solcher Stein oder ein anderes Hilfsmittel kann sicher auch unseren ängstlichen Kinder helfen, wieder Mut zu fassen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Noah zeigt dir die Vögel – Natur vor der Haustür

    Noah zeigt dir die Vögel – Natur vor der Haustür

    Jess French

    Duncan Beedie

    DK

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Noah ist ein Kita-Kind, das enorm viel über Vögel weiß. Ganz am Anfang des Buches gibt es einige Regeln, die man beachten sollte, wenn man, wie Noah Vögel beobachtet. 
    In der etwas größeren Schrift, erzählt uns Noah von den Vögeln und die Sachbuchinformationen in einem anderen, kleineren Schriftbild abgefasst. 
    Zunächst zeigt uns Noah auf seinem Tablett die Straußeneier, die mit einer Kamera in Afrika gefilmt wurden.  Dann füttert er die Vögel im Garten und zeigt, wie er Futterhäuser gebaut hat.
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    Dann packt er seinen Rucksack und macht sich auf den Weg. Zunächst kommt er am Teich vorbei und so werden die Wasservögel zum Thema. Ida interessiert sich für Krabbeltiere und muss erleben, wie die Möwe einen Wurm erwischt. Noah tröstet sie „Der Wurm ist ein Teil der Nahrungskette.“ Im Wald beobachten die beiden den Specht. Noah findet ein Nest mit Eiern und kann sie mit seinem Buch bestimmen, doch liegt da auch ein Kuckucks-Ei im Nest? Ella liebt Tiere und untersucht ihre Spuren im Sand. Zusammen beobachten die Kinder den Eisvogel, danach erzählt Noah seiner Freundin von den Federn der Vögel. Er stellt uns dann den Gesang einiger Vögel vor und wir können probieren die Töne nachzumachen. Leon sammelt Müll und Noah hilft ihm dabei, weil er seine Vögel schützen möchte. Danach schauen die beiden nach den Meisen im Nistkasten. Am Ende treffen sich alle Kinder im Park. 
    
    Es gibt noch im Buch verteilt Seiten über Nester, Schnäbel, Federn und das Fliegen. Das Buch hat einiges an Text und Wissen zu bieten, dabei sind die Bilder eine große Hilfe. Neugierige Kinder werden viel erfahren.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Bobo Siebenschläfer – Mitmachbuch

    Bobo Siebenschläfer – Mitmachbuch

    Adrian-Verlag

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Bobo Siebenschläfer ist den meisten Kindern bekannt und vertraut. Wir begleiten Bobo durch seinen Tag. 
    Bobo hat einen Seifenblase und wenn wir sie mit ihm antippen, zerplatzt sie. Damit der Schlitten auch bergab fahren kann, müssen wir das Buch neigen, wedeln, damit der Drache fliegt, an die Tür von Oma und Opa klopfen, die Geburtstagskerzen ausblasen, den Turm umstoßen, Bobo trösten, Schaum in der Wanne wegpusten und das Licht ausmachen, damit Bobo schlafen kann.
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    15-mal werden die Kinder gebeten Bobo zu unterstützen, dass ist sicher für einige Kinder noch etwas viel am Stück, aber man kann ja einen Pause einlegen und später weiter machen. Am Ende bedankt Bodo sich lieb für die Hilfe und lobt das Kind.
    
    Zweijährigen machen diese Mitmachbücher immer besonders viel Spaß und Freund Bobo zu helfen ist sicher besonders schön.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Angst haben macht doch nix

    Angst haben macht doch nix

    Rachel Rooney

    Zehra Hicks

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die zwei dunkelhäutigen Kinde, die gefährliche Zähne in einem Krokodilmaul und eine große blaue Gestalt mit bedrohlich erhobenen Händen. 
    Die beiden Kinder und ihre Freunde, zu denen auch ein Kind im Rollstuhl gehört, begleiten uns durch das Buch. Zunächst zeigen uns die Kinder gemalte Bilder ihrer Ängste. Das eine Kind streichelt einen Hund, während das andere ängstlich Abstand nimmt. „Angst kann dir… begegnen! Dann folgen einige Beispiele. „So leise wie ein Schatten schleicht sie auf dich zu.“ Eine schwarze Seite zeigt wieder das blaue Monster und in seiner Sprechblase ist „BUUH!!“ zu lesen.
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    „Dein Herz bumm-bummt, macht Riesenkrach.“ Aussagen, denen jeder zustimmen wird. Dann sehen wir ein mutiges Kind, dass auf dem Krokodil steht und es mit einem Schwert bedroht. Bei einer Theateraufführung hat sich die Aufregung wie Angst angefühlt und die ganze Kindergruppe strahlt. Manchmal schütz uns die Angst auch vor Verletzungen. „Jeder hat Angst, du bist nicht allein!“ Die fröhliche Kindergruppe erlebt am Meer, dass „Die Angst, die dir Angst macht, auf Beinen und Flügeln vor dir flieht!“
    
    Das Buch macht Mut und setzt sich mit der Angst auseinander. Man kann offen über eigene Ängste sprechen und weiß sich damit nicht allein.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Züge Wimmelbuch

    Züge Wimmelbuch

    Stefan Lohr

    Wimmelbuchverlag

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Züge faszinieren Kinder sehr, wir mussten im Frühjahr mit der Enkelin im Zug nach Norddeich fahren, weil sie so gerne Zug fahren wollte. Dieses Buch hätte uns da viel Spaß gemacht. Auf dem Cover ist eine Typische Bahnhofszene zu sehen. Viele verschiedene Züge halten auf den Gleisen. Auf der ersten Doppelseite lernen wird die Menschen kennen, die auf jeder Seite vorkommen. Es ist nicht immer einfach sie dort zu finden.
    Das Buch beginnt mit einem Güterbahnhof, im Vordergrund wird ein Karussell auf einen LKW verladen. Es folgt das Bild vom Cover, allerdings ein etwas größerer Ausschnitt mit einem Kiosk.
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    Dann können wir in die Züge hineinschauen, eine Dampflok zieht einen Sambazug und eine Speisewagen, die Diesellok Kirmesinventar, Ein Schlafwagen und Autoreisezug und ganz unten der ICE mit Bistro und Großraumabteil. Ein kleiner Bahnhof in den Bergen und dahinter eine Kulisse mit Tunneln und Serpentinenstraße. Es ist Abend geworden und das Karussell ist aufgebaut, einige Züge stehen im Bahnhof und im Vordergrund gibt es Badeszenen und Boote. 
    
    Mit diesem Buch werden die Kinder lange Zeit zu tun haben, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, da kann man ganze Geschichte erfinden, denn vorlesen muss man aus diesem Wimmelbuch nur ein paar Sätze ganz am Anfang. Da kann man eine lange Zugfahrt gut beschäftig sein. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Beißen darf nur das Krokodil

    Beißen darf nur das Krokodil

    Carina Heer

    Marilena Friese

    mvg

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Das Krokodil winkt fröhlich vom Cover neben ihm sind Hanna und Timo zu sehen. Die beiden gehen in die Füchse-Gruppe und sind „eigentlich die besten Freunde.“ Wenn sie streiten, verstehen sie sich meist schnell wieder. Doch dann nimmt Timo Hanna den Puppenwagen weg. „Hanna fühlt eine dicke, heiße Kugel in ihrem Bauch.“ Auf dem großen Bild hat sie ihr Gesicht zusammengezogen und die Arme verschränkt. Aus ihrer Hilflosigkeit beißt sie Timo ganz fest in den Arm. Dort kann man die Abdrücke sehen und Timo weint.
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    Zum Glück taucht dann die Erzieherin auf und nimmt beide auf ihren Schoß. Hanna weiß ja: „beißen darf nur das Krokodil“ Auf der Doppelseite sehen wir das recht freundliche Krokodil. Doch was hätte Hanna denn tun sollen. Kratzen dürfen nur die Tiger, kneifen der Krebs und spucken das Lama. Immer gibt es zu den Aussagen schöne Bilder. So stellen die Kinder fest, dass „miteinander reden“ die Lösung wäre. So umarmen sich die beiden auf der letzten Seite ganz fest.
    
    Mir gefällt es immer sehr gut, wenn es zu den Konflikten auch eine machbare Lösung gibt, die ohne erhobenen Zeigefinger angeboten wird. Besonders gut gefallen mir die Sprüche zu den Tieren, die kann man sicher immer gut wiederholen, wenn ein Konflikt auftaucht. Die fröhlichen Bilder der beiden Kinder und der Tiere werden die Kita-Kinder sicher gerne anschauen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Was weißt du über die Erde? – Wissen für Vorschulkinder

    Was weißt du über die Erde? – Wissen für Vorschulkinder

    Andrea Mills

    Ben Hubbard

    DK

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover sieht sehr ansprechend aus und ist fasziniert durch seine gelackten Bilder. Das Inhaltsverzeichnis ist in sechs große Unterthemen aufgeteilt. „Unsere Erde“ beginnt im All und reicht bis ins Erdinnere. Die Themen Erbeben, Tsunami und Vulkane und was sie an Zerstörung mit sich bringen, werden leider immer aktueller. Das Kapitel „Land und Meer“ befasst sich mit allen Gewässern, von den Meeren über Wasserfällen bis zu den Tropfsteinhöhlen und mit den unterschiedlichen Erdüberflächen. Etwas über Wetterkarten und alle Wetterereignisse erfahren wir im nächsten Teil des Buches.
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    Mit „Lebensräumen“ geht es weiter. Unter der Überschrift Lebensgemeinschaften erfahren wir vom Zusammenspiel in der Natur und dass das Ökosystem gesund bleiben muss. Beeindruckende Tierbilder in ihrem Lebensraum, wie zum Beispiel in den Nadelwälder in denen u.a. Elche und Bären leben. Das Kapitel „Der Mensch“ befasst sich mit allem, was wir so auf der Erde machen. Von der Landwirtschaft, dem Fischfang bis zur Industrie. Die unterteilten Seiten haben kleine Kacheln mit unterschiedlich farblichem Hintergrund die die Entwicklung des Menschen abbilden. Ganze Seiten beschreiben auf welchem Weg wir Energie erzeugen. Zum Schluss werden wir aufgefordert „Rettet den Planeten“. Hier wird der Klimawandel und seine Folgen beschrieben, der CO2-Fußabdruck und der Umgang mit Müll anhand von Beispielen erklärt. Auf der letzten Doppelseite steht „Was kann ich tun?“ diese Anregungen lassen sich leicht umsetzen.  Danach werden noch die schwierigen Wörter erklärt.
    
    Ein Buch, dass ein Vorschulkind sicher lange begleiten wir, es kann aktuelle Thema dort nachlesen und dankt des Lesebändchens wieder darauf zurückkommen.
    So habe ich mit meinem Enkel aufgrund einer aktuellen Situation nachgeschlagen, was es bedeutet, wenn in den Nachrichten von einem Erdbeben gesprochen wird. 
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Grummeln, weinen, lachen – was kleine Monster so machen

    Grummeln, weinen, lachen – was kleine Monster so machen

    Susanne Böse

    Chriatine Faust

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Ein Soundbuch, dass Gefühle hörbar macht. Das Cover lacht sehr fröhlich und die drei die kleinen Monster Wuseli, Stierchen und Zwicki sind dort zu sehen.
    Wuseli ist es langweilig und er sehnt sich nach seinem Freund Stierchen, der mit den Ohren wackeln kann. Neben dem eigentlichen Text gibt es noch einen zusätzlichen Satz „Pfffhh- So schni-scharchig kling es, wenn Wuseli sich langweilt.“ Dann folgt die Aufforderung durch Knopfdrücken den Sound anzumachen.
    Leider wurde für diesen kurzen Text eine Schrift gewählt, die ich schwer lesen kann.
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    Das einäugige orange Stierchen ist wütend, weil sein Turm aus Bausteinen eingestürzt ist. Doch Wuseli hilft beim Bauen eines neuen Turmes. Zwicki hat Angst und die Freunde helfen, unterstützen und loben ihn/sie. Danach schneiden die alle lustige Grimassen und haben ihren Spaß. „Jappdappadu!“ 
    
    Ein fröhliches buntes Buch mit Soundkontakten, die gut zu bedienen sind und die, die Gefühle gut erklären.
    
    Dagmar Mägdefrau