• Das beste Weihnachtsgeschenk bist du   

    Das beste Weihnachtsgeschenk bist du   

    Anja Kiel

    Sinja Regul

    magellan

    Leseempfehlung ab 2 Jahre

    Bär und Hase umarmen sich in einer weißen Winterlandschaft, denn sie sind beste Freunde. Sowohl der Titel als auch die Sterne sind in Gold gedruckt. Wow!
    Ganz gemütlich sitzen Papa Bär und sein Sohn mit ihren Kakao-Tassen auf dem Sofa, bald ist Weihnachten.
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    Beim Gute-Nach-Sagen fällt dem Bär ein, dass er seinem Freund dem Hasen etwas schenken möchte. Er denkt lange darüber nach und es fällt ihm nichts ein, da schlägt Papa einen Spaziergang vor. Da befragt der kleine Bär das Eichhörnchen danach, was für ihn ein tolles Geschenk sei. Auch Fuchs und Eule werden gefragt, doch alle Antworten bringen den kleinen Bär nicht weiter. Da bindet sich zu Weihnachten der kleine Bär selbst eine rote Schleife um den Bauch. Der Hase ruft begeistert „Du bist das tollste Geschenk der Welt für mich!“ 
    Wie schön, wenn Freunde sich gegenseitig als Geschenk empfinden. Dieses Pappbilderbuch mit den niedlichen Bilder und dem schönen Text zeigt uns, dass große Präsente nicht nötig sind, wenn wir liebe Freund*innen haben. Ein echt passendes Weihnachtsbuch, das Sternchen in unsere Augen zaubert.

    Dagmar Mägdefrau
  • Zimtsternewinter

    Zimtsternewinter

    Kristina Scharmacher-Schreiber

    Bianca Millán

    magellan

    Leseempfehlung ab 5 Jahre

    Die Zwillinge Irma und August verbringen mit ihrer Mutter das Wochenende vor Weihnachten bei ihrem Opa im hohen Norden. Sie backen Zimtsterne, doch die Plätzchen verschwinden teils. Sind dort Wichtel am Werk? 
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    August möchte unbedingt Wichtelhelfer werden und versucht, die Weihnachtsmagie durch verschiedene Aktionen zu entfachen. Auch der zuerst griesgrämige Nachbar Herr Griesson wird von der Weihnachtsmagie ergriffen. 
    Die Geschichte stimmt einen sehr auf die Vorweihnachtszeit ein. Die Geschichte hat einen sehr schönen Aufbau und wird durch die wirklich wunderbare Illustrationen durch Blanca Millán unterstrichen.
    Mein Sohn (zweite Klasse) ist ein riesiger Weihnachts- und Wichtelfan und wir haben es zusammengelesen (erst ich ein Stück, dann du). Das hat sehr gut geklappt. Er war begeistert und hat gerne mitgelesen.
    „Zimtsternewinter“ ist ein gelungenes Vorlesebuch für die Winter- und Adventszeit. Es kombiniert eine unterhaltsame Geschichte mit stimmungsvollen Bildern.

    Katrin Hemmerich
  • Wichtelzauber im Flaschengarten    

    Wichtelzauber im Flaschengarten    

    Maike Siebold

    Franziska Detlefsen

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir den Flaschengarten, deren Anlage am Ende des Buches beschrieben wird. Dahinter Tilda, von der dieses Buch handelt, und einige Wichtel.
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    Überraschend steht am Abend ein Geschenk für Tilda auf dem Tisch, Als sie es vorsichtig öffnet, erfreut sie ein Flaschengarten, in dem sie meint, zwei kleine Gesichter zu sehen. Nachdem Papa Tilda dann am Abend vorgelesen hat, tauchen zwei Wichtel auf, die sich über den Menschling Tilda freuen. So taucht Tilda in die Wichtelwelt ein und erfährt von der „Nacht der Wünsche“. 
    Die Illustrationen bringen uns in die wundervolle Welt der Wichtel und die Figuren mit den großen Augen sind sehr niedlich. Der Text ist schon etwas länger, aber gut verständlich und sehr liebevoll geschrieben. Da werden sicher viele Kinder sich auch so eine Wichtelschar in ihrem Flaschenglas wünschen und zusammen mit Tilda auf die Erfüllung ihres Wunsches.

    Dagmar Mägdefrau
  • Kleine Luzia – Die längsten elf Tage bis Weihnachten

    Kleine Luzia – Die längsten elf Tage bis Weihnachten

    Barbara Rose

    Maren Biswalter

    Bibelwerkverlag

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Noch ein absolutes Herzensbuch! Die Illustrationen von Maren Bristwalter sind, zart, atmosphärisch und lohnen einen zweiten Blick. 
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    Maren Briswalter hat die Stimmung im vorweihnachtlichen Schweden, in dem die Geschichte von Barbara Rose spielt, wunderbar eingefangen. Hier wird nicht die Geschichte der historischen Heiligen Luzia erzählt, sondern eine schwedische Familiengeschichte, in der die Tradition der Luzia gefeiert wird.

    Katia Simon

  • Klopf, klopf! Bald ist Weihnachten

    Klopf, klopf! Bald ist Weihnachten

    Denise Hughes

    arsEdition

    Kopf, klopf

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Mit Büchern, mit denen man mehr machen kann, als sie nur vorzulesen, locke ich immer wieder gerne Kleine zum Vorlesen. Hier können sie einen Knopf drücken und dann hören sie eine Stimme, die sie auffordert, an eine Tür zu klopfen. Danach öffnen sie das Tor oder, wie bei dem ersten Bild, den Iglu und dann ertönt ein Weihnachtslied. 
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    Auf der ersten Seite lernen wir Ella, das kleine Engelchen, kennen. Sie ist auf der Suche nach dem Weihnachtsmann, sie wollten gemeinsam zu den Kindern gehen. Also helfen wir Ella bei der Suche. Zunächst schauen wir in den Iglu, doch dort schmücken zwei Eisbären ihren Baum. Im nächsten Raum kümmern sich die Wichtel um die Geschenke und im Stall sind dann die Rentiere zu finden. Nach Öffnen oder besser Runterklappen der Türen finden wir auf jeder Innenseite noch einen kleinen erklärenden Satz.
    Die Kinder hatten wieder viel Spaß mit diesem Buch, es darf allerdings nicht zu laut sein, die Musik ist recht leise.

    Dagmar Mägdefrau
  • Findet den Schatz!  – Ein ESCAPE-Adventskalender für KIDS

    Findet den Schatz!  – Ein ESCAPE-Adventskalender für KIDS

    Anna Liesa Kiesel

    Kurzi Shortrive

    Kaufmann Verlag

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Wir sollen den Zwillinge Lena und Tim und ihrem Freund Jakob helfen, die Verbrecher aufzuhalten, zudem den Schatz zu finden, um am Ende ein schönes Weihnachtsfest zu feiern. Die Kinder wohnen zusammen in einem Internat, das aber an einem Adventswochenende sonst völlig leer ist. 
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    Eine düstere Gestalt interessiert sich für den Schatz des ehemaligen Direktors und ein Wettlauf beginnt. Werden die Kinder den Verbrecher stellen können und gibt es diesen sagenhaften Schatz wirklich?
    Die Seiten muss man, um sie lesen zu können, zunächst erst einmal öffnen, dann können wir jeden Tag eine Geschichte lesen und eine neue Aufgabe lösen. Die Aufgabe sehen wir auf der nächsten Seite. Diese Aufgaben oder Rätsel sind sehr abwechslungsreich und gut für Grundschüler zu lösen. Die Lösung führt uns zu einem der drei vorgegebenen Sterne, den wir zum Öffnen der nächsten Seite brauchen. So lesen wir das Buch nicht seitenweise, sondern erst die Lösung gibt uns die nächste Seite vor.
    Wenn es nicht klappt mit dem Lösen, gibt es hinten im Buch eine Hilfe.
    Neben den kurzen Texten gibt es viele Bilder und natürlich Rätsel, eine schöne Mischung um die Adventszeit zu verkürzen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Weihnachtsfest für Mia und Pia

    Ein Weihnachtsfest für Mia und Pia

    Petra Steckelmann

    Stephanie Stickel

    Kaufmann Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Buch im Din-A-4-Querformat erzählt von den Mäusen Mia und Pia, die ihren ersten Winter erleben. Weil sie bisher keine Erfahrung mit Winter und Kälte gemacht haben, verstehen sie den Satz „Oh, hat euch zwei Mäusekinder der Herr Winter geküsst?“ völlig falsch und machen sich auf die Suche nach diesem Herrn.
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     So erfahren sie vieles über den Winter, aber es benötigt einige Zeit, bis klar ist, dass es sich um eine Jahreszeit und nicht um eine Person handelt. Aber Rufus, der Hofhund, kann nicht nur dieses Rätsel lösen, er weiß auch eine Menge über Weihnachten und so wollen die Tiers dieses Fest gemeinsam feiern. Jetzt taucht noch das Problem auf, wo findet sich ein Baum und wie kann man ihn schmücken?
    Die Geschichten werden in 24 kleinen Episoden als Adventskalender erzählt. In der Mitte des Buches gibt es passende Fensterbilder, die täglich aufgeklebt werden können. Da der Hund schon ab dem 10. Tag von der Geburt Jesus als Anlass für das Fest erzählt, werden Maria und Josef bereits an dem Tag an die Scheibe geklebt und am nächsten Tag Jesus in der Krippe, was mich etwas befremdet. Die Geschichte über die Bauernhoftiere liest sich einfach, so gibt es täglich einen einseitigen Text mit einem Bild, und es macht Freude zu erleben, wie es Mai und Pia in der Vorweihnachtszeit ergeht.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der kleine Igel und das besondere Weihnachtsgeschenk

    Der kleine Igel und das besondere Weihnachtsgeschenk

    M. Christina Butler

    Tina Macnaughton

    Brunnen Verlag

    Der kleine Igel

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Es gibt eine ganze Reihe von Igelbüchern, bei denen es in erster Linie um Freundschaft geht. Ein wenig trauere ich dem samtenen Stoff nach, aus dem die rote Mütze des Igels in den früheren Büchern bestand. 
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    So ist aber auf dem Cover die Mütze gelackt und sticht damit gut heraus, denn auch in dieser Geschichte ist die Mütze wieder ein wichtiges Utensil. Als der Igel und seine Freuden schon gemütlich im Igelheim mit der Weihnachtsfeier beginnen wollen, klopft es und vor der Tür steht frierend der Uhu, der durch ein Hochwasser sein Heim verloren hat. Da er unterwegs die Baummarder aus den Augen verloren hat, sorgt er sich um sie und so gehen alle zusammen hinaus, um sie zu suchen. Alle tragen Laternen mit sich und so kommen sie zunächst gut voran, doch dann bläst der Wind ihnen die Flammen aus und der Uhu bietet sich an, sie zu führen. Damit niemand verloren geht, ribbelt der Igel seine Mütze auf und mit dem Faden binden sich alle aneinander. 
    Praktische Ideen hat der kleine Igel allemal und dazu ist er einfach ein toller Freund, der sich nicht scheut, am Weihnachtsabend bei eisiger Kälte hinauszugehen und nach den verlorenen Baummardern zu suchen. Niedliche Bilder und kurze Texte machen die Geschichte zu einem schönen Vorlesebuch für die Kleinen in der Weihnachtszeit.

    Dagmar Mägdefrau

    
    
  • Der verschwundene Zug – Ein weihnachtliches Zeitabenteuer

    Der verschwundene Zug – Ein weihnachtliches Zeitabenteuer

    Elias Peterson

    Pixblick Storie

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die alte Diesellok zieht einen Zug, bei dem zwei Jungen aus dem Fenster schauen, im Hintergrund ist Berlin mit seinem markanten Fernsehturm zu sehen. Die beiden Jungen sind die Freunde Hugo und Paul. Sie machen mit ihrer Klasse einen Ausflug ins Berliner Technikmuseum. 
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    Die beiden sind von den dort ausgestellten Lokomotiven fasziniert und so nutzen sie die Chance, in einen der Wagons zu steigen, um zu schauen, wie diese alten Wagen von Innen aussehen. Dabei finden sie ein altes Ticket, das auf den 24.12.1881 ausgestellt ist. Hugo macht das Datum neugierig und er geht in die Bibliothek, um dort nach einer Zeitung von diesem Datum zu fragen und es gibt tatsächlich ein ungewöhnliches Ereignis, ein Zug ist an diesem Tag verschwunden. Um mehr zu erfahren, schleichen sich die beiden Jungen ins Museum und dort beginnt für sie ein ungewöhnlich spannendes Abenteuer. 
    Mit den beiden Freunden machen wir eine Zeitreise ins Berlin von 1881, sehen dort Pferdeomnibusse und Straßenbahnen fahren, feiern mit einer Berliner Familie Weihnachten und kommen hinter das Geheimnis des verschwundenen Zuges. Dazu ist natürlich eine waches Auge und detektivisches Gespür notwendig, doch das haben die beiden aufgeweckten Jungen.
    Ich hatte Zweifel daran, dass im Jahr 1881 schon ein Weihnachtsmann in Berlin für die Geschenke zuständig gewesen ist, aber ganz genau kann man das wohl nicht mehr feststellen und so nehme ich das als gegeben hin.
    Eine spannende Geschichte mit Informationen über Eisen- und Straßenbahnen und über zwei echte Freunde.

    Dagmar Mägdefrau

  • Puschel packt aus   

    Puschel packt aus   

    Fee Krämer

    Sophia Stephani

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Puschel, so heißt der kleine weiße Hase, den wir mit seinem Headset auf der Titelseite des Buches sehen. Er preist uns ein weihnachtliches Enthüllungsbuch an, er will auspacken. Denn er ist es, der die ganze Organisation für Weihnachten macht.
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    Zunächst lesen wir seinen Steckbrief aus seinem Freundebuch. Danach tauchen die vertrauten Bilder vom Weihnachtsmann auf, aber immer sehen wir auch Puschel, der im Hintergrund die Fäden zieht. Nachdem er uns gezeigt hat, wo die ganzen Geschenke herkommen, erfahren wir etwas über den Weihnachtsmann und seinen Mantel. Das Erschreckendste dabei ist, dass unter dem bauschigen Mantel ein kleiner zarter Mann steckt. Der Wohnort des Weihnachtsmanns ist auch nicht, wie bisher angenommen, der Nordpol (dort ist es ja viel zu kalt) sondern die Weihnachtsmanninseln, die irgendwo im Pazifik liegen. Während der Weihnachtsmann einen chilligen Tagesablauf hat, arbeite Puschel hart und weil er zudem keinen Dank bekommt, will er den Weihnachtsmann verlassen.
    Das Buch ist durchaus sehr witzig und die Handlung ist durchdacht und am Ende wird auch alles wieder gut. Trotzdem tue ich mich schwer mit dieser Enthüllung. Weihnachtmann und Nikolaus sind schon zwei schwierige Figuren, dessen Unterscheidung den Kindern schwerfällt. Jetzt wird ausgerechnet durch einen Hasen, der ja eigentlich erst Ostern auftaucht, alles in Frage gestellt. Deshalb würde ich das Buch eher größeren Kindern, die mit Ironie etwas anfangen können und die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben, vorlesen. Die werden ihren Spaß haben, ohne dass es zu Verwirrung kommt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Weihnachtsgeschenk

    Das Weihnachtsgeschenk

    Erwin Moser

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover saust der kleine orange Kater auf einem rosa Schneemoped durch die weiße Landschaft. Erwartungsvoll schauen die Katzeneltern zu, wie der Kleine unter dem Tannenbaum ein Paket auspackt. „Freddy erwartet von seinen Eltern ein ganz außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk.“ Und ist deshalb wütend und enttäuscht, als nur gewöhnliche, langweilige Bücher in dem Paket sind. 
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    Enttäuscht schmeißt er sich auf sein Bett, da kommt der Postbote und bringt von Onkel Julius für Freddy ein rosa Schneemoped. Mit dem saust der kleine Kater sofort los, rücksichtslos fährt er die Skipiste hinauf. Alle Tiere gehen auf Sicherheitsabstand. Doch durch seine Unachtsamkeit versinkt er in einem See und muss aus dem eiskalten Wasser geborgen werden. So kommt es, dass Freddy am Ende des Buches in seinem Bett liegt und sich freut, dass er so viele spannende Bücher geschenkt bekommen hat.
    Ein kleines Büchlein, dass zeigt, dass Bücher durchaus nicht langweilig sind und dass manche tollen Geschenke vielleicht auch gefährlich sein können. Hübsche Illustrationen und kurze Texte zeigen hier zunächst das Gefühl der Enttäuschung, dann aber auch die Rücksichtlosigkeit mit der Freddy los düst. Da gibt es schon einiges zu besprechen und zu erklären.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Legende von der Christrose    

    Die Legende von der Christrose    

    Selma Lagerlöf

    Maren Briswalter

    Urachhaus

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Diese ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte berichtet von einer Räuberfamilie, deren Vater den Wald nicht mehr verlassen darf, da er für vogelfrei erklärt wurde. Die Mutter zieht mit den fünf Kinder durch die Dörfer und zwingt die Bewohner, sie zu unterstützen. Alle haben Angst, wenn die Schar auftaucht und keiner wehrt sich gegen sie. 
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    Zufällig, weil ein Kind eine geöffnete Tür entdeckt, geraten sie in den Garten eines Klosters. Hier hat der alte Abt einen wunderschön gestalteten Lustgarten (Gartenanlage, die der Erholung dient) angelegt. Doch die Räubermutter berichtet, dass in der Nacht, in der Jesus geboren wurde, ein noch viel schönerer Garten im Wald zu sehen sei. Der alte Abt will diesen Garten unbedingt sehen und macht sich mit dem Laienbruder, der die ganze Zeit beim Besuch der Räubermutter dabei war, auf den Weg in die Räuberhöhle. Doch der Laienbruder glaubt nicht, was die Räuberin berichtet hat, er erwartet, dass der Räuber sie benutzen wird, um Lösegeld zu verlangen. Selbst als er die Veränderung der Natur erlebt, ist er immer noch nicht überzeugt. 
    Eine wundervoll altmodische Geschichte mit einem ziemlich langen Text und vielen zarten Illustrationen. Die gläubigen Menschen dieser Zeit begeistern sich für mystische Erzählungen, die uns in diesem Fall auch noch eine Moral aufzeigen. Obwohl es alle für unmöglich halten, wird der Wald in der Nacht des Heiligenabends zu einem reichhaltigen blühenden Garten und gerade die Gesetzlosen dürfen ihn sehen. Am Ende halten Abt und Räuber ihre Versprechen und so kommt die Christrose, die im Winter blüht in die Welt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Jo und die eiligen drei Könige

    Jo und die eiligen drei Könige

    Rüdiger Bertram

    Karsten Teich

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Auf dem Cover sehen die Könige schon etwas anders aus, als ich sie bisher kannte. Mit Brille, Hörrohr und verbundenem Fuß folgen sie einem kleinen Hund, der einen Heiligenschein hat.
    Damit ist ja schon fast alles erzählt, denn hier ist der Hund Jonathan, genannt Jo, der Held der Geschichte und auch der Erzähler dieser ungewöhnlichen Reise.
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    Zwar will der fast blinde König Balthasar dem Stern folgen, doch letztlich übernimmt Jo die Führung und folgt seiner Nase. Balthasar ist ein König mit geflicktem Kaftan und einer Billigkrone, die er erstmal geradebiegen muss. Bald taucht auch Melchior auf, da er sehr schwerhörig ist, gibt es viele witzige Missverständnisse. Beide Könige streiten unentwegt und nerven Jo damit gewaltig. Doch da er ein treuer und kluger Hund ist, hilft er den Königen weiterhin ans Ziel zu kommen. Seine moralische Erziehung hat er von seiner verstorbenen Großmutter bekommen, die ihn immer wieder ermahnt. Kaspar, der dritte König, ist fußlahm und so hat Jo sehr ungewöhnliche Könige „an der Backe“. Aber sie trotzen einem Wüstensturm und einem Überfall und kommen, wie wir wissen, letztlich ans Ziel.
    Die Geschichte ist voller Witz und Humor, aber trotzdem tiefgründig und anrührend. Vielleicht ist es ja so gewesen und die Bibel hat alles ein wenig ausgeschmückt, wer weiß?
    Auf jeden Fall ist Jo ein besonderer Hund, der seinen Heiligenschein verdient hat.
    Die Erzählung ist in zehn kurze Kapitel eingeteilt und hat zudem viele farbige Zeichnungen, die ebenfalls sehr humorvoll sind. Eine rundum gelungene Geschichte, die sicher noch vielen die Vorweihnachtszeit versüßen wird. Sicher nicht nur ein Kinderbuch, auch Erwachsene werden es lieben, diese Buch zu lesen. Ich habe es genossen!

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Weihnachtssuperhelden – Verflixt und zugeschneit!   

    Die Weihnachtssuperhelden – Verflixt und zugeschneit!   

    Lena Hach

    Maja Bohn

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir schon die Superhelden - den Weihnachtsmann, seine Enkelin Schneeflocke, deren Cousine Lucia und Rudolf, das Rentier. Zusammen fliegen sie mit dem neuen superschnellen Schlitten und wenn man genau hinschaut, sieht man hinten noch den Wichtel an der Kufe hängen. Alle tragen, wie wir es von Superhelden kennen, eine Maske und einen Umhang.
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    Von seiner Wohnung aus sieht der Weihnachtsmann mit seinem Fernrohr, wie Diebe einen geschmückten Weihnachtsbaum absägen und mit allem Drum und Dran klauen. Das bringt ihn auf eine Idee, er will den Dieben das Handwerk legen, allerdings nicht als Weihnachtsmann, sondern als Weihnachtssuperheld unter dem Motto „Lasst uns froh und mutig sein!“ Seine Enkelin kann er schnell überzeugen und die rekrutiert ihre Cousine Lucia. Natürlich darf auch Rudolf nicht fehlen und zum Schluss taucht noch ein Wichtel auf, der gerne mitmischen möchte, aber zunächst nur als Superheld auf Probe (SP) mitmachen darf.
    Jeder der Heldinnen und Helden hat eine Superkraft, die ich aber hier nicht verraten möchte. Zusammen erleben sie spannende Abenteuer und zum Ende gibt es dann noch eine echte Überraschung.
    24 Kapitel, viele witzige Bilder und eine verrückte Adventgeschichte, dieses Buch ist der Knaller für kleine und große Weihnachtsfans. Es hat viel Humor, Herz und ist dabei spannend. Der Weihnachtsmann ist einfach eine liebenswerte Figur, manchmal vergesslich, aber immer bereit zu helfen und sein Team ist eine herrliche Zusammenstellung bekannter Figuren. Ich kann es nur jedem empfehlen, der im Advent täglich eine Geschichte lesen möchte, aber vielleicht muss man auch mehr lesen, weil die Neugier, wie es weitergeht, so groß ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Grimm und Möhrchen und die Weihnachtswette – Band 4      

    Grimm und Möhrchen und die Weihnachtswette – Band 4      

    Stephanie Schneider

    Stefanie Scharnberg

    dtv

    Grimm und Möhrchen

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Ich bin ja bekennender Möhrchen-Fan und freue mich über dieses Buch, das meinen Enkeln den Advent verkürzen und versüßen wird. Auf dem Cover sehen wir den kleinen Zesel, der zusammen mit dem Buchhändler Grimm, bei dem er seit einiger Zeit wohnt, Weihnachtsschmuck aufhängt. 
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    An einigen Stellen kann man mittels QR-Code Lieder, dessen Texte im Buch abgedruckt sind, herunterladen. Ein toller zusätzlicher Service. 
    Grimm macht oben auf dem schiefen Tannenbaum einen Stern fest, er trägt die Nummer 1 und damit beginnt das Buch. Im Buchladen ist an diesem Tag viel los, doch dann geht es noch zu Nachbar Rudi „Vorweihnachtsputz mit Abendessen“ eine tolle Idee von Feline. Hier wird dann auch die Wette abgeschlossen, die dem Buch den Titel gibt. Im 2. Kapitel werden Ringelkekse, man nennt sie auch Schwarz-Weiß-Gebäck, nach dem Rezept des Tierarztes gebacken. Das Rezept ist auch für uns zum Nachbacken abgedruckt. Am nächsten Tag, sagt uns Feuerwehrfrau Feline ihre Telefon-Nummer, nämlich die 112. Danach sind unsere beiden im Ort unterwegs und zählen die Sterne in den Häusern. Am 6. zeigt uns Möhrchen, wie man Segelboote aus Brot und Käse baut. Nach dem Höhlenbauen lädt der kleine Zesel wieder eine Passantin zum Plätzchenessen ein. Nach den Wortgespenstern werden Weihnachtworte gesammelt. Und dann zeigt uns Möhrchen eine neue Art des Mau-Mau-Spiels. Wie Geheimzeichnen geht, verrate ich hier nicht. Danach schreibt der Zesel dem Weihnachtsmann, ganz anders, als unsere Kinder das meist machen.
    Mehr will ich aber jetzt nicht verraten, nur so viel, dieses Adventbuch enthält viele schöne Lieder, Spiele und Ideen, und damit geht die Zeit bis Weihnachten sicher schneller um.
    Ich bin eingetaucht in die schönen kleinen Geschichten und habe das Buch mit einem kleinen „ach“ weggelegt. Ach, wie ach war das wieder wunderschön, ach, wie schade, dass es schon wieder ausgelesen ist. Natürlich darf ich auch nicht vergessen, die vielen gemütlichen, heimeligen Bilder zu erwähnen. Ich schau sie mir so gerne an, wie ich die Geschichten lese.

    Dagmar Mägdefrau

  • Was liegt da unterm Weihnachtsbaum? 

    Was liegt da unterm Weihnachtsbaum? 

    Norman Klaar

    David Creighton-Pester

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Das Cover hat einen quadratischen Ausschnitt, durch den wir auf die erste Seite blicken. Hier sitzt der Hund Jan-Jochen und ist gespannt, was in seinem Paket ist. Mit dem Schieber öffnen wir das blaue Paket und finden einen Knochen. „Was bekommt der Kater Klaus?“ ist die Frage auf der nächsten Seite.
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    Natürlich ist eine Spielzeugmaus in dem Paket. Der Vogel Flocke bekommt eine Glocke und das Kaninchen Lotte ein Karotte. Zuletzt öffnet Hamster Lütte das Paket mit der Kletterhütte.
    Die anderen Tiere spielen schon mit ihren Geschenken, wenn die anderen noch auspacken. Die Reime sind einfach, aber gerade deshalb fordern sie zum Mitreimen auf. Mein Enkel ist ganz begeistert und will das Buch immer wieder hören.
    Ein Pappbilderbuch mit Überraschungspaketen und vielen Tieren, kaum Text und hübschen Bilder.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die zauberhafte Wichteltür   

    Die zauberhafte Wichteltür   

    Nicola Anker

    Lena Heger

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In vielen Haushalten und Kitas treffen wir auf Wichteltüren und hier wird aus Sicht des Wichtels Mikkel, der uns auf dem Cover fröhlich zu lächelt, erzählt, wie das Wichtelleben von uns Menschen aus gesehen hinter der Tür abläuft.
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    Mikkels beste Freundin ist ein Glühwürmchen namens Lämpchen, aber die kann Mikkel leider auch nicht bei der Wahl einer Wichtelaufgabe beraten, so kommt es, dass Mikkel ein Türwichtel wird. Sozusagen ein flexibel einsetzbarer Wichtel mit besonderen Aufgaben. 
    In diesem Jahr soll er der kleinen Lu ihren sehnlichsten Wunsch nach einem schönen Weihnachtsfest erfüllen, denn im letzten Jahr fiel Weihnachten bei der Familie Herbst völlig aus. So zieht Mikkel mit seiner roten Wunschtür bei den Herbst ein und Lu versorgt ihn mit Legosteinen für seine Tür, die leider etwas hoch hängt für den kleinen Wichtel. Anhand eines Handbuches „Weihnachtswichtel für Anfänger“ planen Mikkel und Lämpchen, Vater und Mutter Herbst für Weihnachten zu begeistern. Leider ist ihnen der Kater Kalle, anders als erwartet, zunächst keine Hilfe.
    In 13. Kapitel wird Mikkels Geschichte mit vielen bunten Bildern erzählt. Die Erzählung startet am 29.11. im Wichtelland und geht dann in großen Schritten auf den Heiligen Abend zu, der bei den Herbst sehr feierlich begangen wird. Wir nehmen an den Sorgen und Rückschlägen des kleinen unerfahrenen Wichtels teil und hoffen mit ihm, dass alles irgendwie gut läuft, wenn auch nicht perfekt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein neuer Bart für den Weihnachtsmann   

    Ein neuer Bart für den Weihnachtsmann   

    Caroline Crowe

    Jess Pauwels

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Der Weihnachtsmann schaut nur mit der oberen Gesichtshälfte aus dem Schornstein, sein Bart oder vielleicht auch sein glatt rasiertes Kinn bleibt uns auf dem Cover verborgen.
    So beginnt das Buch mit seinem Hilferuf, denn der Weihnachtsmann musste unter der Dusche husten und hat sich versehentlich seinen Bart abrasiert.
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    Erstaunlich, der Weihnachtsmann duscht in seinem roten Mantel. Die Elfen laufen gleich zusammen und versprechen zu helfen. Doch leider gehen die gut gemeinten Versuche, den Bart zu ersetzen, alle daneben. Seifenblasen, Schnee oder Sprühsahne sind kein Ersatz für den Bart. Erst als die kleine Elfe Lissie den Rentieren das weiße Fell am Hinterteil abschneidet und daraus einen Bart fertigt, kann der Weihnachtsmann sich mit den Geschenken auf den Weg machen.

    Auf den biegsamen Elfenkörpern sitzen große Köpfe mit ebensolchen Augen und einige Elfen haben Hasenzähne, so haben die Illustrationen ihren Witz. Das ausgerechnet die kleinste Elfe das Weihnachtsfest rettet, wird den Kindern gut gefallen. Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen.

    Dagmar Mägdefrau