• Weihnachten mit Mia und Finn

    Weihnachten mit Mia und Finn

    Sabine Praml

    Olena Kvitka

    Gabriel

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Auf dem Cover sind die beiden Kinder beim Baum schmücken zu sehen. Mia, die eine Kugel in der Hand hält, kann man verschieben und dann hängt sie ein Glöckchen in den Tannenbaum. Während Finn die erste Kerze am Adventskranz anzündet, knipst Mia mit Hilfe der Kinder, die das Buch lesen, einen Stern im Fenster an. 
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    Dann werden Plätzchen gebacken und da helfen wir beim Ausrollen. Mit Oma wird gebastelt und ein Engel kann die Flügel bewegen, endlich ist Weihnachten und die heilige Familie ist im Stall zu sehen. 
    Dieses Pappbilderbuch begleitet durch die Adventszeit mit klaren Bilder und beweglichen Elementen. Der Text reimt sich, ist angenehm vorzulesen und verständlich.

    Dagmar Mägdefrau
  • Am schönsten ist es in Sommerby

    Am schönsten ist es in Sommerby

    Kirsten Boie

    Oetinger

    Sommerby

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Nach der schönen gemeinsamen Feier zu Weihnachten scheint die Stimmung zwischen Mama und Oma jetzt wieder nicht mehr so gut zu sein. Deshalb soll es in den Osterferien nach Gomera gehen, Sonne tanken. Doch als Mikkel das hört, will er natürlich lieber wieder nach Sommerby. So überreden sie die Eltern zu einem Liebesurlaub und fahren zur Oma. Bei der gibt es wie immer Bauernfrühstück, doch Martha isst nur noch die Bratkartoffeln, weil sie jetzt vegan lebt. Für Oma wieder etwas Neues, aber erstaunlicherweise lernt sie schnell damit zurecht zu kommen, auch wenn sie immer ein paar entsprechende Bemerkungen macht.
    Martha macht es sich aber auch sonst nicht leicht mit ihrer Eifersucht, ihr Freund ist zurzeit in Amerika und da gibt es einige Missverständnisse. 
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    Mikkel macht sich wieder ganz viele Gedanken um die Tiere, zum Glück sind noch alle Hühner da und die Gänse haben sogar ganz viel Nachwuchs. Der kleine Mats und seine naive Kindergläubigkeit ist so liebenswert, dass man ihm alles verzeiht, denn immer meint er es nur gut. 
    Einen neuen Teil Sommerby zu beginnen, fühlt sich an, wie mal wieder an den bekannten beliebten Urlaubsort zurückzukehren, liebe gute Freunde wieder zut reffen. Oma, die mit ihrer schroffen, aber doch liebevollen Art ihre Enkel oft sehr gut versteht. Martha, die schon so viel verstehen und begreifen kann und die sich für ihre Brüder verantwortlich fühlt, die mit ihrer Hilfsbereitschaft das ganze Dorf motiviert. Und natürlich die beiden Jungs, deren Gedanken immer wieder ein Lächeln bei mir erzeugen.
    Eine wundervolle Erzählung, von einem Ort, der einfach nur perfekt ist. So perfekt, dass er nur erdacht sein kann? Von Freundschaft, Hilfsbereitschaft, junger und alter Liebe, Tierliebe und einer schönen Landschaft. Ich hoffe, ich darf bald wieder hin.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Wer umarmt den kleinen Igel?

    Wer umarmt den kleinen Igel?

    Jana Bauer

    Peter Škerl

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    The White Ravens 2023 (Originalversion)

    Vielleicht kennen Sie auch das kleine Filmchen, dass man zu Weihnachten in Internet anschauen kann. Da will sich keiner neben den Igel setzten, bis die Tiere seine Stacheln mit Styroporstücken „entschärfen“. In diesem Bilderbuch geht es auch um einen Igel, der plötzlich das Gefühl hat, „Ich muss jemanden umarmen“. Doch sowohl der Elefant als auch der Bär finden eine Ausrede, weshalb sie das nicht können. Erst der als Fuchs verkleidetet Pelle sagt ihm die Wahrheit und er ist es auch der versucht, eine Lösung zu finden. 
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    Zunächst versucht er die Tiere des Waldes mit Schildern und dem Versprechen, „König des Waldes“ zu werden, dazu zu bewegen den versteckten Igel zu umarmen. Doch die Schildkröte, die sich als einzige dafür interessiert, fühlt sich getäuscht. Pelle baut eine Maschine, die den Igel umarmt, aber das ist dem Igel nicht warm genug. So wendet sich Pelle um Hilfe an die Elster, doch die ist auch nicht sehr hilfsbereit und der Igel liegt verzweifelt auf dem Waldboden und Pelle befürchtet er werde vor Kummer sterben. Natürlich geht die Geschichte gut aus, aber sie bringt uns alle doch sehr zum Nachdenken. Hätten wir den Igel umarmen wollen? Oder hätten wir ihm auch mit einer Ausrede abgespeist? Hätten wir, wie Pelle versucht, zu helfen?
    Der Text ist schon sehr lang, aber gut zu lesen und zu verstehen. Die Bilder zeigen bekleidete Tiere, nur bei den Vögeln sieht man nur das Gefieder. Die Zeichnungen sind zart und die Gesichter haben wenig Ausdruck, lediglich durch die Haltung wird der Text unterstützt.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Die Farbe von Schneeflocken

    Die Farbe von Schneeflocken

    Larissa Schira

    one

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Die 16-Jährige Letti und der 17-Jährige Matteo sind weihnachtliche Gegensätze. Letti ist nicht wirklich ein Fan des Festes, während Matteo sich als richtiger Weihnachtsenthusiast bezeichnet. Doch trotz ihrer gegensätzlichen Meinungen arbeiten sie gemeinsam an einem besonderen Projekt in der Kinderklinik – dem Wunschbaum, um den kranken Kindern dort ein zauberhaftes Weihnachten zu bereiten. Letti kommt die Zusammenarbeit gerade recht, da sie so nicht alleine mit Weihnachten konfrontiert wird. Matteo ist trotz Lettis Abneigung gegen Weihnachten auch begeistert, denn Letti gefällt ihm. Während Letti allerdings ehrenamtlich in der Klinik arbeitet, hat Matteo andere Beweggründe…
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    Die Abneigung von Letti gegenüber Weihnachten mag zunächst übertrieben wirken, aber es ist erfrischend, dass der Weihnachtsroman die Vielfalt von Weihnachtserfahrungen berücksichtigt, denn die Festtage sind nicht für jeden eine fröhliche Zeit. Das Kinderklinik-Setting ermöglicht zudem Einblicke in die Arbeit vor Ort.
    Die Magie von Weihnachten findet dennoch ihren Platz, vor allem dank Matteos engagierten Bemühungen, ohne Letti etwas aufzudrängen. Trotz ihrer Fehler erscheinen sie reflektiert im Umgang miteinander – für mich immer ein Zeichen tatsächlicher Zuneigung.
    Obwohl Letti mit dem Leistungsdruck ihrer Eltern in Sachen Eislaufen zurecht überfordert ist, sind Matteos Probleme nochmal eine ganz andere Hausnummer und recht ernst. Diese werden meiner Meinung nach aber gut aufgearbeitet und nicht einfach links liegen gelassen. Letti und Matteo erzählen abwechselnd aus der Ich-Perspektive und ich kann beide an vielen Stellen in ihrem Handeln verstehen, bin aber umso beeindruckter von Lettis Entwicklung gegen Ende. 
    Dabei bleibt es nicht nur ernst, die Schlagabtäusche der beiden zum Thema Weihnachten sind ziemlich witzig, außerdem gibt es natürlich auch ein paar romantische Momente, die wirklich herzerwärmend und niedlich sind. Meine Lieblingsstelle ist die, an der der Titel des Romans “erklärt” wird, da wird die Geschichte schön abgerundet und irgendwie passt auch da alles zusammen.
    Wirklich eine süße Geschichte, die man mit oder ohne Weihnachtsstimmung lesen kann, denn es ist für jeden was dabei. 
    
    Raphaela Brosseron
    
    
  • Die Märchenbahn

    Die Märchenbahn

    Rolf Krenzer

    Sita Jucker

    Bohem

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Leinen gezogenen Cover sieht am die rote Märchenbahn mit den Engelbildern und viele kleine Nikoläuse und einige Engel. Vorne im Fahrerstand ist ein Nikolaus zu sehen, der die Bahn fährt. 
    Wie wir bald erfahren, ist dieser Nikolaus der Vater von Beat, der das ganze Jahr Straßenbahnfahrer ist. Aber in der Vorweihnachtszeit verkleidet er sich als Nikolaus und fährt die Kinder durch die Stadt.
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    Natürlich wollen alle Kinder mit der Bahn fahren und weil Beat der Sohn ist, darf er öfter mal mitfahren. Aber nicht zu oft, sonst sind die anderen Kinder neidisch, sagt der Vater. Aber die Mutter hat eine Idee und so fährt am nächsten Tag ein kleiner Nikolaus mit. Allerdings wollen auch die Schwester und Freunde mitfahren und so werden es bald fünf kleine Nikoläuse. 
    Aber der Vater beendet die weitere Vermehrung der kleinen roten Nikoläuse, dafür wird die Bahn einmalig am Montagabend für Beats Schulfreunde fahren und so endet das Buch mit einem wunderschönen Winter-/Weihnachtsbild, die beleuchtete Bahn fährt über eine Brücke und die Schneeflocken fallen auf die Stadt. Durch die hellen Fenster der Bahn sieht man viele kleine Zipfelmützen. 
    Ich denke, alle werden fragen, wo denn diese schöne Bahn fährt, und alle wollen mitfahren und die wundervolle Weihnachtsstimmung genießen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein Freund, der Weihnachtsbaum

    Mein Freund, der Weihnachtsbaum

    Bethan Welby

    atlantis

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die Sterne auf dem Cover leuchten silber blinkend und der Junge im gelben Mantel hat einen Tannenbaum auf seinem Schlitten. Diesen Tannenbaum hat Brian im Januar am Straßenrand gefunden. Er hat ihn mit nach Hause genommen und wie einen Freund behandelt. Der Baum saß mit am Tisch, schaute mit der Familie fern und kam mit in die Wanne. Die Familie war nicht erfreut, aber Brian fand das gut. Erst, als der Baum auch in seinem Bett lag, „war keiner mehr glücklich.“
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    So brachte Brian den Baum wieder nach draußen. Einsam steht er in der grauen Nacht. Aber der Junge hat einen tröstlichen Traum. Tiere schmücken die kleine Tanne festlich. Als Brian am nächsten Tag aus dem Fenster sieht, war „der Baum nicht mehr allein.“ Sein Traum hatte sich erfüllt. 
    Im nächsten Jahr wird Brian seinen Freund wieder ins Haus einladen.
    Das traurige Gefühl, wenn ich einen Baum nach Weihnachten am Straßenrand stehen sehe, kenne ich auch. Dieser kleine Junge handelt und kümmert sich um das Bäumchen.
    Der Text ist kurz und die Bilder unterstützen die Erzählung hervorragend. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Kleine Schneeflocke   

    Kleine Schneeflocke   

    Benji Davies

    Aladin

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Eine kleine Schneeflocke, die vom Himmel fällt,
     möchte gerne selbst einen schönen Platz zum Landen finden und bleibt 
    deshalb lange in der Luft. Noëlle, die mit ihrem Opi in der Stadt 
    unterwegs ist, bestaunt einen bunt geschmückten Tannenbaum in einem 
    Fenster. Auch der Schneeflocke gefällt dieser Baum, gerne würde sie auf 
    seiner Spitze landen. Doch der Wind treibt sie immer weiter. 
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    Das Mädchen schmückt zu Hause mit ihrem Opi liebevoll ein kleines Bäumchen, dass sie auf die Fensterbank nach draußen stellt. Über Nacht fällt Schnee und die kleine Schneeflocke hat sich auf die Spitze von Noëlls Bäumchen gesetzt.
    „Die kleine Schneeflocke fing das Sonnenlicht auf und leuchtet hell wie ein Stern.“
    Auch für kleine Schneeflocken lohnt es sich beharrlich zu sein. Ein Weihnachtsbuch schönen Bildern, das eine ungewöhnliche Geschichte erzählt.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Mein kunterbuntes Soundbuch – Weihnachtsgeschichten

    Mein kunterbuntes Soundbuch – Weihnachtsgeschichten

    Anna Taube

    Joanne Partis

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    In der Kita wird gebacken und der kleine Text ersetzt einige Worte durch kleine Bilder. Diese Gegenstände sind auch auf dem großen Bild auf der anderen Seite zu sehen. Auf jede dieser Bilderseiten muss man den Sound durch Drücken eines Rotkehlchen aktivieren, dann kann man auf die orangen Punkte drücken, um den Sound hören zu können.
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    Leider ist der Ton sehr leise, auch meine Enkelkinder haben Probleme, alles zu hören. Die Gegenstände werden zuerst benannt und ein entsprechendes Geräusch ist zu hören. Aber leider sind auch hier die Kontakte sehr schwer, für Kinderhände zu bedienen. 
    Auf den nächsten Seiten geht es auf den Weihnachtsmarkt, hier erbeutet ein Hund eine Wurst. Danach besuchen wir den Nikolaus, der die Tieren im Wald beschenkt. Eine Schlittenfahrt wird dann unternommen und Weihnachten im Stall gefeiert. Auf der Rumpelburg bekommt der kleine Ritter einen Rasenmäher und die Maus pflegt den kranken Hurtig.
    Kleine Geschichten zu netten Bilder, aber leider keine kinderfreundliche Technik.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Frohe Weihnachten! – Mein liebstes Pustebuch

    Frohe Weihnachten! – Mein liebstes Pustebuch

    Maria Höck

    Aleksandra Szmidt

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Dieses Pappbilderbuch hat vier gestanzte Löcher, in denen ein Licht leuchtet, und zwar indem man in ein kleines Loch „Puste mal!“ pustet. Beim nächsten Pusten gehen die Lichter wieder aus.
    Auf dem Cover ist der Weihnachtsmann in seinem Schlitten zu sehen. Die erste Doppelseite zeigt die Mäusefamilie beim Plätzchenbacken, die Wildschweine basteln allerlei und die Biber packen die Geschenke ein. 
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    Alle schauen zum Himmel, dort ist der Weihnachtsmann mit dem Schlitten unterwegs. Die letzte Seite zeigt den Weihnachtsbaum mit den Geschenken und alle danken dem Weihnachtsmann und „pusten mal den Christbaum an.“
    Jede Seite wird mit einem Vierzeiler erklärt und zweimal werden die Kleinen aufgefordert, die Lichter anzupusten. Diese Lichter faszinieren die Kinder sehr. Wenn wir fremden Kindern vorlesen, macht es Spaß, mit so einem Buch zu locken. Mein zweieinhalbjähriger Enkel schafft es problemlos, durch Pusten die Lichter zu bedienen. Kleinere Kinder tun sich da noch etwas schwer, aber die kleinen Finger können den Kontakt auch auslösen.

    Dagmar Mägdefrau
  • In der Falle! – Gefahr auf dem Reiterhof

    In der Falle! – Gefahr auf dem Reiterhof

    Anna Lisa Kiesel

    Heidi Förster

    Kaufmann-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Hier wird es richtig spannend und die Zeit bis Weihnachten vergeht wie im Flug, denn an jedem der 24 Tage wartet ein Rätsel auf die Kinder.
    Ungewöhnlicherweise sind in diesem Fall drei Mädchen unterwegs, vielleicht, weil ein Pferdehof kleine Mädchen anlockt?
    Auf dem Cover sind Lisa, Valerie und Maja zusammen mit Hengst Baldur, auf den es die Diebe abgesehen haben. Die Mädchen sind bei Onkel Arthur auf dem Pferdehof und ausgerechnet, als der Onkel dringend wegmuss, tauchen die Diebe auf. Aber die Drei sind clever und wir helfen ihnen, indem wir die täglichen Rätsel lösen. 
    
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    Die Seiten muss man, um sie lesen zu können, zunächst erst einmal öffnen, dann können wir jeden Tag eine Geschichte lesen und uns eine neue Aufgabe lösen. Die Aufgabe sehen wir auf der nächsten Seite. Diese Aufgaben oder Rätsel sind sehr abwechslungsreich und gut für Grundschüler zu lösen. Die Lösung führt uns zu einem der drei vorgegebenen Sterne, den wir um Öffnen der nächsten Seite brauchen. So lesen wir das Buch nicht seitenweise, sondern erst die Lösung gibt uns die nächste Seite vor.
    Wenn es nicht klappt mit dem Lösen, gibt es hinten im Buch eine Hilfe.
    Neben den kurzen Texten gibt es viele Bilder und natürlich Rätsel, eine schöne Mischung für die Adventszeit.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Auch Bären mögen Weihnachten

    Auch Bären mögen Weihnachten

    Anna Lisa Kiesel

    Stephanie Stickel

    Kaufmann-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover des dünnen Din A 4 großen Adventkalender-Heftes sieht man die Tiere, wie sie gemeinsam Weihnachten feiern. Bis es allerdings so weit ist, dauert es bekanntlich 24 Tage. Am 1. Tag lernen wir die kleinen Füchse kennen, Flora und ihren kleinen Bruder Fips. Tags darauf kommt das Hasenmädchen Holly zu Besuch, gemeinsam bauen sie einen Schneemann, machen es sich am Kamin gemütlich und gehen auf den Weihnachtsmarkt. 
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    Hier berichten die Tiere von einem großen Tier, das in den Wald gezogen ist. Konrad der Dachs weiß Schlimmes über Bären zu berichten, deshalb haben alle Tiere Angst vor dem Tier mit den riesigen Tatzen. Doch dann finden unsere kleinen Freunde eine rote kuschelige Mütze und wollen sie dem Besitzer zurückbringen. So lernen sie den Bären kennen und stellen fest, dass er sehr lieb ist. Jetzt gilt es noch die anderen Tiere zu überzeugen.
    Ganz neu ist diese Geschichte nicht, aber es ist immer wieder schön, auf diese Art über Vorurteile zu sprechen und zu sehen, wie schlecht sich die ausgegrenzte Person fühlt. 
    Die täglichen Geschichten sind in 3- 5 Minuten vorgelesen und sie werden sicher hin und wieder für Entrüstung sorgen. Auf jeder Seite werden die Tage bis Heiligabend heruntergezählt und in der Mitte gibt es für jeden Tag eine Folie, die man ans Fenster kleben kann. Da wird uns die Adventzeit nicht zu lang.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Das Jahr, in dem Weihnachten (fast) ausfiel

    Das Jahr, in dem Weihnachten (fast) ausfiel

    Katja Alvers

    Sophia Schrade

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Pfiffig sehen sie aus, die vier auf dem Cover. Und auf den ersten Seiten werden sie uns auch vorgestellt. Da ist zunächst Klara, die uns auch ihre Geschichte erzählt, die sieben Tage vor Weihnachten beginnt. So viele Türchen muss sie nämlich noch aufmachen an ihrem Adventkalender. Während Luzis Eltern schon mit den Vorbereitungen für Weihnachten beschäftigt sind, tun Klaras Eltern so, als ob nicht wäre. 
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    Die Mutter ist sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt und der Vater muss sich um das Baby kümmern. Klara hätte lieber eine große Schwester, mit der sie schon etwas anfangen könnte, aber Papa sagt: „Geschwister sind am Anfang immer klein.“ Und Papa sagt auch „Dieses Jahr feiern wir ohne viel Aufwand.“ 
    So wird das Weihnachtfest am Ende ein nachhaltiges. Es gibt einen Baum für das gesamte Haus auf dem Hof, für die Wohnung reicht ein Gummibaum geschmückt mit Ohrringen. Am Ende des Buches gibt es Tipps für nachhaltige Weihnacht und das Rezept für Luzis vegane Plätzchen, die auch ohne Backen gut schmecken. 
    Sicher ist es richtig, dass wir bei allem, was wir machen, auch die Nachhaltigkeit im Auge halten sollten, ich muss aber sagen, dass ich das doch etwas karg finde. Das Buch liest sich mit seinen acht kurzen Kapiteln in großer Schrift und mit vielen tollen, bunten Bildern sehr schön. Warum allerdings Klaras Haare hellblau sind, wundert mich schon ein wenig und es wird sicher auch Fragen aus der Zuhörerschaft geben. 
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Das Weihnachtswuschel

    Das Weihnachtswuschel

    Katja Reider

    Jennifer Coulmann

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Niedlich sieht er aus, der kleine Hund auf dem Cover. Fiete der kleine Fuchs ist im Wald unterwegs und hört, wie sich die anderen Tiere streiten und das obwohl morgen Weihnachten ist. Der Dachs beschwert sich, weil keines der Tiere Nüsse aus seinem Vorrat für den Weihnachtsschmaus hergeben möchte. Aber auch sonst klappt es nicht mit den Vorbereitungen.
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    Doch da hören die Tiere ein Weinen und sie finden einen kleinen zotteligen Hund im Schnee. Sofort sind alle bereit, von ihren Nüssen und anderen Leckereien etwas abzugeben, um den Hund aufzupäppeln. Alle wachen über den Kleinen, als er einschläft und kümmern sich liebevoll um ihn. 
    Wie schön, dass die streitenden Tiere so voller Mitgefühl sind und ihren Streit vergessen und einfach nur helfen. Das kennt man ja auch von Streitereien unter Geschwistern. Die Tiere sind unbekleidet, sammeln aber Brennholz für ein Feuer und trinken Weihnachtspunsch. Die Zeichnungen sind sehr schön und man kann den Tieren ihre Gefühle gut ansehen. Der Text ist gut zu lesen, aber nicht so ganz kurz.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Die Weihnachtskinder und der Magische Spielzeugladen

    Die Weihnachtskinder und der Magische Spielzeugladen

    David Litchfield

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Zauberhaft wie der Spielzeugladen auf dem Cover erstrahlt und oben auf dem Dach sehen wir Niko, von dem die Geschichte erzählt. Er hat drei Onkel, die den Spielzeugladen Klaus führen. Hinter einer geheimen Tür baut Onkel Hans das Spielzeug, das Onkel Luis kontrolliert und Onkel Levi mit dem Zauber versieht. Niko hilft gerade vor Weihnachten oft im Laden aus und so entdeckt er eine Gruppe Kinder, die sich nicht in den Laden wagen. 
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    An einem Abend folgt er diesen Kindern bis unter die Erde, wo sie wohnen. Beleuchtet wird dieses unterirdische Zuhause von Glühwürmchen, die die Kinder sammeln. Niko beschließt, dass diese Kinder und überhaupt alle Kinder der Stadt ein Spielzeug bekommen sollen. So fertigen seine Onkel viele neuen Spielsachen, die Niko mit einem Schlitten in der Stadt verteilen möchte.
    Natürlich klappt nicht alles, wie geplant und erst durch einen besonderen Zauber gelingt es, alle Kinder zu beschenken.
    Ein zauberhaftes Buch, dass darauf hinweist, dass nicht allen Kindern ihre Wünsche erfüllt werden, dass es auch Kinder gibt, die kein Spielzeug zu Weihnachten bekommen werden.
    Niko, der vielleicht ein früher Weihnachtsmann sein könnte, setzt sich für diese Kinder ein und bringt allen ein Geschenk. Ein zauberhaftes Bilderbuch über eine wundervolle Bescherung.

    Dagmar Mägdefrau
  • Buntes Laub und Plätzchenduft – 20 Geschichten zum Einkuscheln

    Buntes Laub und Plätzchenduft – 20 Geschichten zum Einkuscheln

    Kirstin Overmeyer (Herausgeberin)

    Iris Hardt

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Buch begleitet uns durch den Herbst bis zu den Weihnachtstagen. Alle Geschichten wurden von unterschiedlichen Autor*innen geschrieben, ihre Vite findet man hinten im Buch. Vorne im Buch kann man mittels eines QR Codes Zusatzmaterial herunterladen. Leider ist der Code bei meinem Buch teilweise in dem Falz gedruckt und so hatte ich große Schwierigkeiten ihn zu öffnen. Begeistert hat mich allerdings das schöne breite rote Lesebändchen.
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    In der ersten Geschichte findet Silas ein Kätzchen im Wald, dass er zu sich nach Hause lockt. Danach sucht ein Eichhörnchen seine vergraben geglaubte Nuss. Rita Rotkehlchen zeigt ihren Eltern, dass sie es schafft alleine zu bleiben, weil sie nicht in den Süden fliegen will. Zwillinge fahren ans Meer und erleben den Strand. Was macht eine Hexe, die so schön ist wie Agnes, wenn es wichtige ist hässlich zu sein? Ein Nashorn hat es nicht immer einfach, wenn es zum Zahnarzt muss. Wenn Opa Wichtel zu Besuch kommt, dann ist das ein richtiges Abenteuer. Frau Fuchs und Herr Bär erleben den schönsten Tag des Jahres. Emily und Nesrin sind zu Halloween auf dem Ponyhof unterwegs. Der Kaninchenjunge Johnny hat keine Laterne und heute ist doch schon das Laternenfest. Danach gibt’s schon den ersten Schnee oder kann die Zugbegleiterin zaubern? Der kleine Elf liebt Glitter, doch der Troll findet „Eis-Schlitter-Glitter“ nur trollig. Die magische Schneekugel birgt ein Geheimnis und der Zauberlehrling hat nicht gut auf die Zeituhr aufgepasst. Elli sind die Plätzchen für die Schulfeier verbrand, wer kann da helfen? Peewee und Liz finden ein Zauberpony. Der Engel Bente sucht nach dem verschwundenen Zimt. Danach gibt es eine Wichtelweihnacht und Holly Holmes ermittelt in Sachen Plätzchenklau. Einen Weihnachtsdrachen lernen wir in der letzten Geschichte kennen. 
    Die Geschichten sind kurzgehalten und werden durch schöne Illustrationen ergänzt, eine schöne Lektüre für die kommende Herbstzeit. 
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Die Weihnachtswicheltwerkstatt       

    Die Weihnachtswicheltwerkstatt       

    Nora Dahlke

    Nadine Reitz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Niedlich schaut er aus der kleine Weihnachtswichtel mit seiner Sternenmütze. Ein Küsschen soll den kleinen Wichtel, der noch so viel zu tun hat, aus dem Bett treiben. Natürlich öffnet er erst einen Adventkalender, doch dazu müssen wir das Buch drehen. Beim Rühren des Plätzchenteigs helfen wir auch gerne mit. Mit Schließen des Buches kommen die Plätzchen in den Ofen. Dann los zum Stall, aber wo ist er? So sind die Rentiere und brauchen ein paar Streicheleinheiten. Beim Baum absägen packen wir auch mit an. 
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    Am Ende wird das Buch hochkant genommen, damit der geschmückte Tannenbaum darauf passt und alle wünschen „Frohe Weihnachten!“
    Ich und die Kinder lieben es, wenn wir bei den Geschichten mithelfen dürfen und dieses Pappbilderbuch zur Weihnachtszeit ist da wieder richtig gut gelungen. Die fröhlichen Bilder, man kann sogar den kleinen Pinguin aus „Einmal feste drücken“ wiederfinden, und die kurzen Texte mit den klaren Anweisungen ergeben eine tolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das Tännchen Felix

    Das Tännchen Felix

    Thomas Meyer

    Philippe Goossens

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Obwohl es erst Ende September ist, musste ich das Buch meiner Enkelin schon mehrfach vorlesen. Auf dem Cover sehen wir die kleine Tanne Felix und das Hasenmädchen Selma, das sich für ihn einsetzt. Zunächst lernen wir die beiden und die Baumschul-Lehrerin, eine Bärendame namens Immergrün, sowie den frechen Kurt kennen.
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     Tannen unterschiedlicher Größe stehen im Wald und Felix ist das kleinste Tännchen. Kurt hingegen ist schon fast eine Tanne und er hat eine richtig große Klappe. Mit Sprüchen wie „Haha, aus dir wird nie ein richtiger Weihnachtsbaum. So will dich niemand!“ ärgert er Felix. Die Lehrerin ermahnt ihn zwa,r nett zu sein, aber das will Kurt nicht. Als die Tiere sich dann ihre Tanne zum Fest aussuchen, bleibt Felix am Ende übrig. Aber dann kommt die Hasenfamilie mit Selma.
    Lustige Bilder mit Tannengesichtern und ein fröhliches Ende machen dieses Bilderbuch zu echten Vorlesespaß.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die verwunschene Wichteltür      

    Die verwunschene Wichteltür      

    Ann-Kathrin Heger

    Marina Krämer

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die rote Wichteltür und die Wichtelin Emmi, dazu viel Wichtel-Glimmer, wie es sich gehört.
    Emmi wartet im Wichtelwald darauf, dass der 1. Dezember kommt und die Wichteltüren in die Menschenwelt sichtbar werden. Schnell erinnert sie sich noch einmal an die Wichtelregeln und die Wichtigste lautet „nicht gesehen werden“, deshalb taucht sie auch an erster, dritter und achter Stelle auf. 
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    Mit ihrem Brief in der Hand landet Emmi in Theos Kinderzimmer und ihre Enttäuschung ist groß, denn es liegt nichts auf dem Wichtelteller für sie. Als sie auf Theos Bett steigt, sieht sie, dass er schon den ganzen Adventkalender geleert hat. Dann passiert das Unglück und sie fällt beim Aufräumen, einer wichtigen Wichtelaufgabe, auf Theo und er erwacht. Da ist es dann passiert, die wichtigste Regel wurde gebrochen und die Wichteltür ist mit dicken Schlössern gesichert. Als Theo Emmi erzählt, dass seine Eltern auf Geschäftsreise sind und der Opa zurzeit da ist, kann sie Theo verstehen. Denn Opa mag Weihnachten nicht und es gibt immer nur Stinkekäsebrote zu essen. Da muss ein Plan her, um Weihnachten zu retten.
    Die Bilder sind warm gezeichnet und wunderweihnachtsschön mit Glitter gestaltet, ohne kitschig zu sein. Die Geschichte ist schön zu lesen, sie ist empathisch und spannend geschrieben. Gerade wenn man eine Wichteltür zu Weihnachten aufbaut, ist dieses Buch eine schöne Ergänzung.
    
    Dagmar Mägdefrau