• Krümel Waschbär

    Krümel Waschbär

    Michaela Schwamberger

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Krümel Waschbär schaut uns mit großen Augen an, er sitzt auf dem Kopf des Braunbären, der ein Auge zukneift. Inmitten eines herbstlichen Waldes sitzt unser Krümel und mümmelt ein krümeliges Plätzchen.

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    Der Text stellt uns den kleinen Waschbären vor. Dann sieht Krümel das Schild „Bärenwald“ und hofft, dort Freunde zu finden. Bald trifft er „auf eine ganze Gruppe rieiiiesengroßer Bären“, sie stehen dort fast wie eine Mauer, doch Krümel fragt sie freundlich, ob er bleiben darf. Die Bären zählen dem kleinen Waschbären die Merkmale eines Bären auf und Krümel entspricht den leider gar nicht. Als er sich auf den Rückweg macht, begegnen ihm die Bienen, die nach einem Helfer suchen. Nachdem er da leider auch nicht so der Richtige ist, macht er am Ende, was er am besten kann: Waschen!
    Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet, ich mag die Seite, wo der Bär sich belehrend zu dem Waschbären hinunter beugt, besonders gern. Aber auch alle anderen sind sehr gelungen. Der Text ist gut verständlich und schön geschrieben. Wir werden Krümel alle in unser Herz schließen, weil er ein so niedlicher Waschbär ist. Das die Geschichte mit dem Satz „Er musste so sein, wie er war. Und das war am allerschönsten“ endet, lässt uns alle hoffnungsvoll zurück.

    Dagmar Mägdefrau
  • Rita, neu in der Kita

    Rita, neu in der Kita

    Andrea Hensgen

    Stefanie Kolb

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Rita ist ein wuscheliges kleines Maltesermädchen und sie gehört zu Sascha, der einen Buchladen führt. Alle, die in den Laden kommen, finden Rita süß und streicheln sie.

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    Sascha verwöhnt die kleine Hündin und sie ist immer bei ihm, doch dann geschieht ein Unglück. Der ganze Buchladen steht unter Wasser und da stört so ein Hund nur. Also muss Rita in die Kita. Vorsorglich zieht sie ihre roten Anziehsachen schon vorher aus und trifft dann zunächst auf viele große Hunde, erst ganz hinten sind die kleinen Rassen unterwegs. Hier gibt es viel zu spielen und zu toben. Rita fühlt sich wohl in der Kita.
    Hier darf der Hund Hund sein und wird nicht vermenschlicht, wir begleiten einfach eine kleine Hündin, die, wie die Kinder, in eine Kita geht. Wir sehen alles aus Ritas Sicht und freuen uns mit ihr, dass ihr am Ende der große Bernhardiner ein „Bis morgen!“ zuruft.
    Der Text ist nicht zu lang und gut verständlich geschrieben und die Bilder sind so lebensecht und voller Freude. Es fällt ganz leicht, sich in Rita hineinzuversetzen, die mit wehenden Ohren die Welt entdeckt. Ein (Vor)lesespaß nicht nur für Hundeliebhaber.

    Dagmar Mägdefrau



  • Buchstabentiere

    Buchstabentiere

    Maria Vohn

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 36 Monate

    Der Titel „Buchstabentiere ist wörtlich zu nehmen, denn alle Tier haben genau wie die Giraffe auf dem Cover, ihren Namen auf das Fell geschrieben. Die zwei Kinder neben dem Tier finde ich echt witzig.

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    Zwischen den Schuppen des Fisches kann man die Buchstaben „FISCH“ lesen, auch das Meer und das Schiff sind mit ihrem Namen versehen. Der kleine gereimte Text lebt vom Wiederholen der Worte. „Seine Kuh auf grüner Wiese nannte Bauer Lauter Liese“ daneben sehen wirdie zartgrüne Kuh mit ebendiesen Buchstaben. Die Ziege erfährt auf der nächsten Seite, dass es Erdbeereis gibt, dass ihr im Hörnchen angereicht wird. Da der Hase in Bielefeld wohnt, kann man in den Sprechblasen lesen „Bielefeld. - Das gibt es doch gar nicht.“ ein Gag für die Erwachsenen, aber den Kinder schwierig zu erklären. Eisbär, Schnecke, Fuchs, Giraffe, Katze, Löwe und Maus werden in kurzen witzigen Reimen vorgestellt und zuletzt geht es um den Wal. „Neulich traf ich einen Wal, doch das war nicht in Wuppertal.“ Das hätte mich auch gewundert. 
    Ein humorvolles Pappbilderbuch mit gereimten Text und Tieren, deren Bezeichnung wir von ihnen ablesen können.

    Dagmar Mägdefrau
  • Zoo – schneiden & kleben   

    Zoo – schneiden & kleben   

    Sophie Schoenwald

    Günther Jakobs

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    22 Blätter umfasst dieser Block und auf jedem dieser Din-A-4-Blättern, die leicht herauszulösen sind, können die Kinder zwei Bilder ausschneiden, diese Bilder werden dann auf ein anderes größeres Bild geklebt. 
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    Das Ausschneiden fällt einem dreijährigen Kind sicher nicht schwer, da die Bilder eine einfache Form haben. Auch das Zuordnen wird durch eine zarte Abbildung, die dann überklebt wird, ohne Probleme erfolgen. 
    Es gibt eine Menge witziger Tierabbildungen, die zum Schmunzeln aber auch zum Geschichten erfinden anregen werden. Eine schöne Beschäftigung für kleine Hände, die gerne schneiden und kleben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Millie und der geheimnisvolle Igel

    Millie und der geheimnisvolle Igel

    Bernadette

    Übersetzt von Stefanie Jacob

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das zarte blaue Cover mit dem weißen Vollmond zeigt uns Millie, die im Garten dem Igel begegnet. 
    Auch die erste Doppelseite ist in diesem zarte Blau gehalten, hier blickt Millie aus dem Fenster und wünscht sich sehnlichst so einen Garten, wie ihn die Nachbarin hat.
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    Dann sehen wir sie in ihrem Bett, ein Märchenbuch lesend. Um sie herum sehen wir Gestalten aus Grimms Märchen. Während sich Millies Eltern um den Klimawandel und die Umweltverschmutzung sorgen, erfreut die Nachbarin Frau Immergrün Millie mit Himbeeren. „Millie fühlt sich einsam“, ihre Eltern sind zu beschäftig, um zu gärtnern, und so schaut das Mädchen der Nachbarin zu. Diesmal bekommt Millie ein paar Mirabellen von Frau Immergrün, die Papa zu Kompott kocht.  Wenn die Eltern von der Rettung unseres Planeten sprechen, hat Millie Angst, sie fürchtet sich vor Wölfen und Gewitter. Frau Immergrün schenkt Millie Blumentöpfe mit unterschiedlichen Pflanzen, um die kümmert sich Millie. Als eines Nachts ein Wind aufkommt, befürchtet Millie, dass ihren Pflanzen etwas passieren könne und sie traut sich trotz ihrer Angst in den Garten. Dort begegnet ihr der Igel, mit dem sie ein tröstliches Gespräch führt. So kann sie sich in ihr Bett legen und einschlafen.
    Auch wenn der Igel Millie auf die Frage „ob der Planet gerettet werden kann“, keine Antwort geben kann, zeigt dieses Gespräch, wie wichtig es ist, unsere Kinder ernst zu nehmen und ihnen zuzuhören.
    Wundervolle zarte Farben und Illustrationen voller Leichtigkeit und dazu eine Geschichte, die viele Probleme aufwirft. Wir erleben Millies Ängste, die sie zum Teil aus ihren Märchenbüchern ableitet, die aber auch die Eltern durch ihre aktive Umweltarbeit in ihr auslösen. Ängste, die viele von uns, auch viele Kinder, mit sich herumtragen. Da kann so ein ruhiges Gespräch mit einem Igel in der Dämmerung einiges klären. Lasst uns dieser Igel sein, der den Kindern Hoffnung und Mut gibt.

    Dagmar Mägdefrau


  • Weil es dich gibt         

    Weil es dich gibt         

    Lena Raubaum

    Birgit Antoni

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab Geburt

    Auf dem Cover sehen wir viele fröhlich dreinblickende Tiere, denn sie freuen sich, „Weil es dich gibt“. 
    So sehen wir den Panda und den Orca, das Zebra und die schnurrende Katze. Der Pinguin tanzt auf seiner Eisscholle und der Hund hüpft himmelwärts.
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    Die Kuh macht mit ihrer Glocke Musik und der Hase formt aus zwei Blättern ein Herz. Stinktier, Eule, Waschbär und der grinsende Tiger sind auf den nächsten Seiten des Pappbilderbuches zu sehen. Neben dem Schmetterling schwingt das Meerschwein seinen Po, das Schaf pflückt einen Blumenstrauß und „Das Huhn, das gackert froh.“ Und so endet das Buch mit dem wunderschönen Reim „Und jedes Tier, das freut sich sehr, so wie es ihm gefällt. Wie es dich gibt, weil es DICH gibt auf dieser bunten Welt.“
    Das ist doch toll, einen neuen Erdenbürger so zu empfangen. Das Buch wird das Kind sicher eine ganze Zeit begleiten können. Zunächst wird es den kurzen Sätzen lauschen, die sich so passend reimen, später wird es die Tiere kennen lernen, sicher ergänzt durch die Geräusche und Bewegungen, die sie machen. Vielleicht wird es dann die Reime selbst auswendig können und den Großen das Buch „vorlesen“.

    Dagmar Mägdefrau
  • Das längste Tier der Welt

    Das längste Tier der Welt

    Klaus Cäsar Zehrer

    Uli Krappen

    Diogenes

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Cover sind schon einige Tiere zu sehen, da kommt mir die Giraffe, deren Kopf schon wegen ihrer Größe nicht mehr zu sehen ist, ziemlich lang vor.
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    Ein Zirkuszelt und der Hinweis, man solle auf die Ameisen achten, erstaunt mich zunächst. In der Manege sitzen ein kleiner Schimpanse und ein Mädchen an einem Tisch und sie haben ein Blatt vor sich liegen. An der Wand hängen schon einige Bilder von Tieren. Die Frage nach dem „längsten“ Tier wird gestellt. Auf der nächsten Doppelseite ist das Schimpansenkind zu sehen und es schaut uns so niedlich aus großen braunen Augen an. Dann malt es viele Tiere, die es erwähnt, auf das Blatt. Nach einigen Seiten entdecken Kind und Affe eine Erdbeerpflanze. Im Text heißt es „Eine Beere. Die Erdbeere“, auf der nächsten Seite taucht ein Eiswagen auf und nun heißt es „Ein Eis. Ein Beereneis. Das Erdbeereis.“ In wunderschönen Erdbeergondeln geht es dann vom Zirkus auf einen Berg, den Erdbeereisberg, mit der Erdbeereisbergbahn. Die Bahn endet an einem Bahnhof, dem Erdbeereisbergbahnhof. 
    Uns so setzt sich die Geschichte immer weiter fort und das Wort wird immer länger und länger. Allerdings muss man es beim Vorlesen auch immer, wie am Anfang erwähnt, durch alle Formen verlängern. Von „Ein Hund“ bis „Der Erbeereisbergbahnhofshund“.
    Da muss man schon sehr konzentriert bleiben beim Vorlesen, denn das Wort und damit das Tier wird immer länger.
    Ein witziges Buch mit einem schwierig zu lesenden Text und wunderschönen Illustrationen, die mich total begeistern.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bis bald kleines Schaf!

    Bis bald kleines Schaf!

    Brigitte Wenninger

    Bine Penz

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab 1 Jahr

    Auf dem Cover schauen uns das Schaf und seine kleinen Freunde fröhlich entgegen. 
    Die pink-lila gehaltene erste Seite zeigt, wie das Schaf an Mamas Hand in die Kita geht.
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    Auf dem Boden sehen wir ein kleinen rotes Auto und wir werden aufgefordert, dem Schaf zu helfen, es mitzunehmen. Weiter geht es mit einer kräftig rosarot gehaltenen Seite, es zeigt die Kleiderhaken mit den Bänken, an denen sich die Kinder ausziehen. Zusammen mit den Tieren winken wir Mama zum Abschied. Im Spielzimmer gibt es viel zu entdecken und wir dürfen erzählen, was wir am liebsten spielen. Orange ist die dominierende Farbe der nächsten Doppelseite. Jetzt wird erstmal gefrühstückt und wir helfen dem Schaf seinen Teller zu tragen. Dann geht es in den Waschraum, wo ein Hase auf der Toilette sitzt, dann geht es raus zum Spielen. Nachdem Schaf etwas traurig ist, aber nett von Milli Muh getröstet wird, schmiegen sich auf der letzten Seite alle an ihre Eltern, die sie abholen. Mit einem „Bis bald!“ verabschieden wir uns.
    Dieses sehr bunte Pappbilderbuch hilft sicher, wenn der Kindergarten ansteht, denn es zeigt, was die Kleinen dort erwartet. Kurze Texte und kleine Aufgaben machen es zu einem schönen Mitmachbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Von Hochstaplern und Tiefgräbern – Tiere und ihre Bauten

    Von Hochstaplern und Tiefgräbern – Tiere und ihre Bauten

    Elena Cogliatti

    atlantis thema

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das ungewöhnliche Nest der Beutelmeise auf dem Cover fasziniert sicher nicht nur mich. Im Buch kann man sehen, wie sie es baut und erfährt, dass sie nicht darin schläft.
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    Auf der ersten Doppelseite streckt der kleine Maulwurf seine Nase aus der Erde, der 13 cm große Tunnelgräber zeigt uns auf der nächsten Seite seine verzweigten Höhlengänge. Riesig ist die Abbildung der Waldameise, so können wir ihren Körper genau betrachten. Auch in ihrem Hügel gibt es viele Gänge und Höhlen für den Nachwuchs. Der Sozialstaat der Hummeln wird von einer Königin angeführt, die die Eier legt, die hier in den unterschiedlichen Phasen dargestellt und beschrieben werden. In nur 30 Minuten hat die Gartenkreuzspinne ihr Netz gesponnen und wir können anhand der Zeichnung sehen, wie es aufgebaut ist. Die Köcherfliegenlarve ist selbst für den Bau ihres Köchers und seine Vergrößerung zuständig. Danach baut ein Biber an seiner Burg und zuletzt geht es um die Klettschlusstechnik der Schwanzmeise. 
    Neben den Behausungen der Tiere erfahren wir auch eine ganze Menge über ihr (Zusammen-)Leben und ihre Vermehrung. Beeindruckend sind die naturgetreuen wundervollen Bilder, da macht allein schon das Anschauen Freude. Die Texte sind in kleinen Blöcken angeordnet und beziehen sich häufig auf die Bilder daneben. Ein informatives Sachbuch in dem Grundschüler sicher gerne stöbern werden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wo die Tiere leben                  

    Wo die Tiere leben                  

    Alejandro Algarra

    Rocio Bonilla

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Lilli und Bruno, die wir schon aus dem Jahreszeitenbuch kennen, entdecken auf dem Cover mit einer Lupe eine Ameise und schauen in ein Vogelnest. 
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    Wir besuchen die beiden in ihrem Kinderzimmer, dort gibt es einige Holztiere und ein Aquarium, in das Bruno und eine Katze schauen. Im Text lesen wir viele Fragen der beiden zum Thema Tierbehausungen. Im Garten sitzt Lilli auf einem Ast, während Bruno schaukelt, um sie herum sind viel Tiere zu sehen. Einige Tierwohnungen sind dann abgebildet und der Text endet mit der Frage „Fällt dir noch mehr ein?“ Über der Erde ist die grüne Schlange unterwegs und in der Höhle darunter sitzen die kleinen Mäuse. Die Jungen des Feldhasen verbergen sich dichtem Grün. Weiter geht es mit Elefanten und Giraffen an einem Wasserloch. Ein Storchenpaar zeigt uns sein Nest und Schwalben nisten unter dem Dach. Specht und Eichhörnchen nutzen Baumhöhlen und ein Netz aus Seide wird gesponnen. 
    So erfahren wir in diesem Sachbuch mit den vielen schönen Bildern viel über den Lebensraum der Tiere. Die Texte sind kurzgehalten und leicht verständlich geschrieben. So können kleine Interessierte zusammen mit Lilli und Bruno schön die Welt entdecken.

    Dagmar Mägdefrau
  • 99 superschlaue Dinge, die du über Tiere wissen musst

    99 superschlaue Dinge, die du über Tiere wissen musst

    Mathilde Masters

    Louize Perdieus

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Das Cover wirkt etwas langweilig mit seinem sandfarbenen Hintergrund, aber der Titel macht mich  - und sicher auch viele ältere Kinder - neugierig. „Superschlaue Dinge“ das ist schon ein großes Versprechen. 
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    Die 99 Kapitel mit den ungewöhnlichen Überschriften sind meist nur ein oder zwei Seiten lang und beinhalten einige Zeichnungen. Die Erste zeigt eine Hummel im Fußballdress beim Training, denn „Hummeln sind Spitzenfußballer“. Experimente mit Saatkrähen zeigen, dass die schwarzen Vögel „schlaue Köpfchen“ sind. Etwas brutal ist die Überschrift „Wenn du dem Seestern einen Arm abhackst…“. Wer ist wohl der Rattenfänger von Südafrika? Auch Einhörner, diesmal zu Wasser, lernen wir kennen. Der Dodo dreht sich am Spieß über dem Feuer, weil er zu gutgläubig war. Froschaugen sind Nachtsichtgeräte, das ist schon erstaunlich. Wolkenkratzer mit Klimaanlage bauen Termiten, ein 30 Zentimeter großer „Elefant“ wird uns auch vorgestellt. An das Bilderbuch „Sörens siebter Song“ erinnert mich die Information, dass sich der Musikgeschmack der Wale verändert. Unter der Nummer 98 finden wir eine Liste mit wissenschaftlichen Begriffen, die Angst vor Tieren betreffend. Im letzten Kapitel lesen wir, wie alt Tiere werden können.  Auf 2000 Jahre kommt da der Vasenschwamm, wow!
    „Superschlau to go“ bedeutet, dass das Buch keinen festen Einband hat und deshalb nicht so sperrig und schwer ist und deshalb gut unterwegs gelesen werden kann. Eine gute Alternative zum ständigen ins Smartphon schauen. Sicher geht es hier um Ungewöhnliches, aber mit diesem Wissen kann jeder sehr gut glänzen. Das macht den meisten doch auch Freude.

    Dagmar Mägdefrau
  • Das kleine Faultier und die Hängematte

    Das kleine Faultier und die Hängematte

    Armelle Modéré

    Amélie Videlo

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    In der rot-weiß-gestreiften Hängematte liegt entspannt das kleine Faultier Rudi mitten im Dschungel. Und genauso möchte das kleine Faultier seinen Feierabend verbringen. 
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    Doch leider sitzen drei quasselnde Froschdamen in seiner Matte. Sie bieten ihm zwar Platz an, doch unser Faultier möchte seine Matte allein nutzen. Er hofft, wenn er noch ein paar Sachen holt, sind die drei danach wieder weg. Aber als er zurückkommt, sind dort noch mehr Tiere und machen Party. Ein Tukan fordert Rudi zum Tanz auf, doch der sagt „Das lass ich mir nicht bieten.“ Als noch mehr Tiere auftauchen, beschließen sie, Verstecken zu spielen und sie verstecken sich alle unter der demontierten Hängematte. Als dabei die Matte zerreißt, fängt Rudi an, herzzerreißend zu weinen. Erst jetzt wird den anderen klar, dass die Matte dem Faultier gehört, und sie versuchen, ihn zu trösten und ihm zu helfen. 
    Rudi scheint als Einzelgänger durch den Dschungel zu streifen und auch seinen Feierabend will er in Ruhe verbringen. Doch die anderen Tiere unternehmen gerne was gemeinsam und quasseln miteinander. Da Rudi nicht sofort seine Besitzrechte anmahnt, nutzen die anderen weiter seine Matte, bis sie kaputt geht. Doch als Rudi weint, sind alle sofort helfende Freunde und als sie ihn dann noch vor dem Krokodil retten, erkennt Rudi, wie wichtig das Miteinander ist. Am Ende sitzen dann alle zusammen in der Hängematte, was für ein wundervoller Schluss.
    Ein Buch über Freundschaft und Nähe, aber auch über das Alleinsein(wollen). Die Bilder von den Tieren und dem Dschungel sind sehr schön gezeichnet und wundervoll anzuschauen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Lolli-Gäng jagt den Dieb – Band 3

    Die Lolli-Gäng jagt den Dieb – Band 3

    Charlotte Inden

    Susanne Göhlich

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf Beobachtungsposten sehen wir Theo, Tom und Lotti ober auf der Mauer und natürlich dürfen die roten Lollis in verschiedenen Geschmackssorten nicht fehlen, denn die geben unseren Detektiven ja den Namen.
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    Eigentlich ist es immer sehr ruhig in der Gasse, in der die Geschwister wohnen, aber in der Dach hören alle unheimliche Geräusche. Allerdings behauptet Mama am Morgen, dass es im Haus keine Räuber gibt, auch Mäuse. Dann Konstantin auf seinem tollen gelben Rad auf und die Kinder und vielleicht auch wir lernen einen neuen Begriff „Untermieter“. Denn als solcher zieht er in Mamas kleines Büro ein. Hier schreibt Mama normalerweise ihre Geschichten, aber im Moment fällt ihr nichts ein und deshalb hoffen die Eltern ihre Kasse durch den Untermieter auffüllen zu können. Leider sagt Mama zu ihm die verhängnisvollen Worte „Fühl dich wie zu Hause.“ Und deshalb sitzt Konstantin schon bald auf der Couch und spielt mit der Konsole. Als dann sowohl das Rad von Konstantin als auch Toms Rad verschwunden sind, wird es Zeit, dass die Lolli-Gäng unterstützt durch Ben mit dem Helm nach dem Dieb forscht.
    Die drei Geschwister haben so fantasievolle Idee, die in den Bilder so herrlich witzig umgesetzt werden. Theo erzählt uns alles so genau und in seinen Worten, dass das Lesen einfach riesigen Spaß macht. Da freue ich mich schon auf den nächsten Teil.

    Dagmar Mägdefrau
  • Inspektor Möhre – Theater auf dem Pfannkuchenhof  

    Inspektor Möhre – Theater auf dem Pfannkuchenhof  

    Michaela Holzinger

    Katja Schmiedeskamp

    Rotfuchs

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Möhre, das ist das winzige Pony, das zum Reiten zu klein ist und das auf dem Cover als König zu sehen ist. Denn das ist seine Rolle in dem Theaterstück, das die Klasse auf dem Pfannkuchenhof aufführt, um Geld in die Kasse zu bekommen. 
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    Deshalb haben die Kinder auch wenig Zeit für das kleine Pony, das jeden Tag in die Schulklasse der Kinder schaut und dort lesen, schreiben und rechnen gelernt hat. So kann Möhre die Kinder nicht informieren (hinten im Buch ist eine Liste der Kommunikationsmöglichkeiten des Ponys) und muss sich allein auf die Suche nach dem Dieb machen. Also nimmt der Zacki und Zicki, die beiden kleinen Wollschweine, mit und sie folgen gemeinsam der Fährte. Schon bald finden sie in einer Höhle einen niedlichen kleinen Hund, der Hunger hat. Deshalb ist das Wurstbrot und das Stück Kuchen verschwunden. Obwohl Möhre ganz genau weiß, dass Oma den Hund sofort bei sich aufnehmen würde, macht er ihm Angst, auf den Hof zu kommen. Denn Möhre hat Bedenken, dass, wenn es wieder einen Hund auf dem Hof gibt, seine sonntägliches Krimi gucken mit Oma vorbei wäre.
    Die Bilder von Möhre, den anderen Tieren und den Kinder sind wieder sehr sehenswert und der Text zeigt, dass unser kleines Pony, obwohl es so lieb ist, auch manchmal egoistisch sein kann. Am Ende wird natürlich wieder alles gut und das schöne Leben auf dem Pfannkuchenhof geht weiter und wir warten auf den nächsten spannenden Teil.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das riesengroße Durcheinander

    Das riesengroße Durcheinander

    Riccardo Bozzi

    Zosienka

    Von Hacht

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Der orange-schwarz gestreifte Elefant und der rosa Pinguin zeigen schon auf dem Cover, um welches Durcheinander es in diesem Buch geht.
    
    
    
    
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    Der Pfau sitzt gemütlich auf dem Schaukelstuhl. Um ihn herum sitzen viele andere Tiere, die sich in der Abendstunde eine Geschichte erzählen lassen. Das Bild strahlt so viel Ruhe aus, man möchte es sich fast aufhängen. Die Geschichte spielt schon vor sehr langer Zeit, an einem „sonnigen, windigen Morgen.“ Im Hintergrund geht die eidottergelbe Sonne auf und die Vögel fliegen über den Himmel. Und schon taucht das erste verwandelte Tier auf, aber ich bin nicht ganz sicher, ob es ein Krokodil ist, auf jeden Fall trägt es die rote Farbe und die schwarzen Punkte des Marienkäfers. Gepard und Flamingo haben die Kleider getauscht und der Löwe trägt die Streifen des Zebras. Mit dem Aussehen wurde aber auch ihr Benehmen anders, so war „der Tiger auf einmal nachdenklich und verträumt.“, denn er trug das Fell einer Kuh.

    Eine wunderbare fantastische Geschichte, die uns da erzählt wird, und es macht richtig Spaß, die Tiere im falschen Fell anzuschauen und zu sehen, wie sie sich jetzt ungewöhnlich verhalten. Ganz im Geheimen lernen wir dadurch einiges über diese Tiere. Die Bilder machen das Buch natürlich zu etwas ganz Besonderem.

    Dagmar Mägdefrau
  • Das Parlament der Tiere

    Das Parlament der Tiere

    Sophie Schönberger

    Manuela Buske

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir den Baum mit den leckeren reifen Pfirsichen. Auf seinen Ästen sitzen die unterschiedlichsten Tiere, nur das Wildschwein steht trotzig daneben.
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    Erstaunlich schnell wächst der Baum und trägt Früchte und schon sitzt die kleine Wühlmaus Wim im Baum und lässt sich den Pfirsich schmecken. Die anderen Tiere kommen gelaufen und wollen auch sofort die saftigen Pfirsiche für sich. Doch da ruft das Eichhörnchen Emily laut „Stopp!“. Dann sie hat eine Idee und spricht vom Parlament der Tiere. Jede Tierart soll Vertreter wählen, die sich dann miteinander einigen, wie man die Früchte aufteilt. So kommt es zu einem Kompromiss, den alle Tiere, bis auf die Wildschweine, tragen. 
    Die Geschichte zeigt eindrucksvoll und leicht verständlich, wie Demokratie funktioniert. Da werden Vertreter gewählt, mit der Eule einigt man sich auf eine Vorsitzende, Vorschläge werden diskutiert, die Wildschwein pöbeln gegen die Waschbären und letztlich findet man eine Lösung, die für alle annehmbar ist. Am Ende sitzen die Tiere zusammen und essen Pfirsichkuchen, dessen Rezept man herunterladen kann. Am Ende des Buches gibt es noch einen kurzen Sachtext zu den wichtigsten Begriffen. Jetzt noch kurz ein paar Worte zu den schönen bunten Illustrationen: Sie gefallen und erklären.

    Dagmar Mägdefrau

  • Geniale Augen

    Geniale Augen

    Lena Anlauf

    Vitali Konstantinov

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover zeigt einige Tiere mit ungewöhnlichen Augen und das Besondere daran ist, das sie im Dunkeln leuchten. 
    Nach Ohren und Nasen sind es jetzt die Augen, die in den Fokus gestellt werden.
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    Einen kleinen Einblick bietet die Weltkarte ganz am Anfang des Buches, dann folgen 10 Kapitel, die mit „Riesenaugen“, „Wandelbare Augen“ oder „Stielaugen“ überschrieben sind. 
    Riesenaugen haben Riesen-Kalmare, sie sind so groß wie ein Basketball. Fünf Zentimeter messen die Augen der afrikanischen Strauße. Wie die Pupillen eines Margays funktionieren, ist sehr interessant. Überhaupt sind viele Tiere mit großen Augen nachtaktiv. „Augenbotschaften“ senden z.B. die Drachenfische, sie locken mit blauem Licht ihre Beute an. Chamäleons können sogar ultraviolettes Licht sehen. Giraffen haben, wie einige andere Tiere, Wimpern und der Igelfisch hat bunt schillernde Glitzersteinchen in seinen Augen, da passt die Überschrift „Geschmückte Augen“. Manche Tiere können ihre Augenfarbe verändern, wie der Strahlenparadiesvogel bei der Balz oder die Rentiere je nach Jahreszeit. „Maskierte Augen“ bedeutet, dass es eine andere Farbe rund um die Augen gibt, wie beim Panda die Maske oder bei den Erdmännchen, die schwarzen Flecken um die Augen haben, die wie eine Sonnenbrille wirken. So gibt es einiges zu entdecken, bis wir beim letzten Kapitel „Schreckaugen“ angekommen sind. So gibt es Raupen mit Hinterteilaugen, die sie wie eine Giftschlange aussehen lassen, und die Texas-Krötenechse, die Blut aus ihren Augenhöhlen spritzen kann.
    Zu den ausführlichen Sachtexten, die in kleinen Abschnitten gedruckt sind, gibt es sehr genaue Zeichnungen der Tiere und ihrer Besonderheiten. Es folgt ein Glossar mit Erklärungen der Begriffe, ein alphabetisches Register und Quellenangaben. Wie ich finde, eine ungewöhnlich Art Tiere vorzustellen, die aber ungemein informativ ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Fremde mit der Maske

    Der Fremde mit der Maske

    Mirjam Müntefering

    Juliane Schlumberger

    Hase und Igel

    Verlagsempfehlung ab 2./3. Klasse

    Ich finde es etwas schade, dass das Cover schon verrät, wer der „Fremde mit der Maske“ ist.
    Denn hier sehen wir Elias, der sich für die Vögel im Garten interessiert und sie gerne beobachtet und Vicky, die ihren Opa besucht, wie sie einen Waschbären beobachten, der versucht ans Vogelfutter zu kommen.
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    Elias sitzt gerne mit dem Fernglas im Garten und beachtete die Vögel, denen er einen Nistkasten gebaut hat und die er füttert. Doch leider wird erst die neue Futtersäule abgerissen und dann noch der Nistkasten vom Baum gehauen. 
    Elias hat Maunzi, die Katze des griesgrämigen Nachbarn in Verdacht, doch Vicky erzählt ihm, dass die Katze überfahren wurde. Die beiden Kinder kommen dem Täter mit Hilfe von Herrn Krätzig auf die Spur. Eine junge Waschbärin hat versucht im Garten Futter zu finden und mit ihren fingerartigen Pfoten einiges zerstört. Herr Krätzig, dem der Naturgarten von Elias Mutter schon lange ein Dorn im Auge ist, mag auch keine Waschbären, denn sie gehören nicht hierher. Sie wurden vor 100 in Hessen zur Jagd angesiedelt. Doch bald ändert er seine Meinung und es gibt noch ein sehr schönes Ende der Geschichte.
    Das dünne Büchlein ist in großen Buchstaben gedruckt und es gibt einige farbige Bilder. Die neun kurzen Kapitel sind gut zu lesen und die Geschichte bietet einiges an Informationen.
    Für Lehrer*innen bietet der Verlag zudem noch ein Heft mit „Materialen und Kopiervorlagen zur Klassenlektüre“.

    Dagmar Mägdefrau