• Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Eliane Retz

    Sandy Thißen

    Schneiderbuch

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover zeigt eine typisch Szene aus der Kita, Frida turnt auf der Bank rum, während ihr ein Junge zuschaut. Frieda hat die Schildkröte in der Hand, die in der Geschichte eine Rolle spielt.
    Struppi ist ein kleiner Rauhaardackel, den Frida mit zwei Jahren bekommen hat und der nachts bei ihr schläft.
    mehr oder weniger lesen
    Im ersten Kapitel des Buch begleiten wir Frida, die nicht so richtig aufstehen möchte, beim Frühstücken mit Mama und auf dem Weg in die Kita mit Papa. Thomas, der Erzieher mit dem Koi-Tattoo auf dem Arm nimmt Frida liebevoll n Empfang. In der Kita nehmen wir zusammen mit Frida und ihrer Freundin Maryam am Morgenkreis teil und wir lernen Ingrid, die Erzieherin mit den graublonden Haaren kennen, die immer alles sieht. So begleiten wir Frida durch dieses letzte Jahr mit Ausflug, dem Verlust und dem Wiederfinden der kleinen Schildkröte mit dem Helm bis zum Abschlusstanz.
    Frida ist ein taffes Mädchen, das in einer liebvollen Familie mit einer großen Schwester aufwächst und die wie viele Kinder in diesem Alter ihr Seepferdchen macht und die Schule herbeisehnt, wenn der Abschied aus der Kita auch nicht so ganz einfach ist. Damit wird sie den meisten Kindern im letzte Kitajahr entsprechen und gerade deshalb wird das Buch gefallen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und mein Enkelin wartet schon darauf, dass sie es endlich vorgelesen bekommt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Knallharte Steinzeit – Kleines Mammut, große Gefahr – Band 1

    Knallharte Steinzeit – Kleines Mammut, große Gefahr – Band 1

    Rüdiger Bertram

    Saskia Gaymann

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Neben dem kleinen Zwergwollmammut-Baby sehen wir Krähe und Wolf. Die beiden dürften eigentlich nicht zusammen unterwegs sein, denn Krähes Mutter ist die Erfinderin des Rades und damit die Chefin des Herstellungsbetriebes, wohingegen Wolfs Vater nur die Räder herstellt. Deshalb wollen beide nicht zusammenspielen. 
    mehr oder weniger lesen
    Aber wie wir sehen, sind sie wieder zusammen unterwegs. Auch Krähe ist eine kleine Erfinderin und gleich zu Beginn der Geschichte erfindet sie einen Fußball aus Blättern, denn der Steinfußball bewährt sich nicht. Doch als sie dann einen kleinen Mammut finden, müssen sie überlegen, wie sie ihn vor den Jägern schützen können. Gut wäre es den Kleinen mit Milch zu füttern, doch er mag gerne Blätter essen, was dazu führt, dass er pupsen muss, was sehr stinkt. 
    Ich bin ja keine Freundin dieser ständigen Pupserei in Kinderbüchern, hier ist aber die Dramatik der Handlung davon abhängig. Trotzdem würde es mich freuen, wenn sich die Autor*innen mal was anderes einfallen ließen. Aber auch Wolf, der sehr schön zeichnen kann, bringt sein Talent neben Krähes Erfindungsgeist in die Geschichte ein.
    Ein ganz wichtiges Thema ist die Freundschaft zwischen den beiden Kindern und ihr gemeinsames Kümmern zur Rettung des Mammuts. Sehr gut gefällt mir, dass später alle Steinzeitmenschen zusammenhalten und den dummen Jäger davon abhalten, das kleine Mammut zu töten.
    Im Nachwort erklärt Rüdiger Bertram, dass diese Geschichte nicht authentisch die Steinzeit widerspiegelt, aber mir gefällt diese kleine Geschichte, die voller witziger Ideen und Anspielungen ist, sehr gut. Dazu beigetragen haben aber auch die cartoonartigen Illustrationen der Figuren und die kleinen Bilder, die die Geschichte auflockern.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wenn es Licht wird im Wald – Vorlesegeschichten von Bär Brumm und seinen Freunden

    Wenn es Licht wird im Wald – Vorlesegeschichten von Bär Brumm und seinen Freunden

    Kaisa Happonen

    Anni Vasko

    Aus dem Finnischen von Anu Stohner

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sind alle Tiere abgebildet, auf die wir im Laufe der Geschichten treffen werden. Ganz unten der kleine Bär Brumm und sein Freund.
    In der ganz kurzen Auftaktgeschichte fragt der Feuerfalter Brumm, was man „Im Licht des Waldes sehen kann“.
    mehr oder weniger lesen
    Und natürlich kann man den Feuerfalter sehen, der ist ganz groß und rot auf der nächsten Doppelseite zu bewundern. Brumm kann nicht mit seinem Freund toben und den Baum hinaufklettern, weil er überlegt, wie die Nacht anfängt. Sein Freund zeigt es ihm und so gibt es drei Doppelseiten ohne Text, auf denen sich der Wald immer dunkler färbt. Dazu passt, dass der Schildrohrsänger ständig singt und nur eine Pause macht, „wenn der Abend zur Nacht wird.“
    Die poetischen Geschichten sind zart und mit wenigen Worten erzählt, dennoch beinhalten sie wichtige Aussagen. Aber ganz besonders schön sind die Illustrationen, die großformatig und trotz der deckenden Farben durchscheinend wirken. Sie erinnern mich an japanische Kunst, aber ich bin da keine Expertin.
    Ich kann nur bestätigen, dass ich nach der Lektüre sanft eingeschlafen bin.

    Dagmar Mägdefrau