• Eine Kuh in meinem Bett

    Eine Kuh in meinem Bett

    DanIiel Fehr

    Jorge Martin

    Aus dem Englischen von Stefanie Malleier

    Katapult Kinderbuch

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Schon auf dem Cover sehen wir die Kuh über eine gelbe Wand schauen. Papa steht in der Küche und spült Teller. Die kleine Tochter kann nicht schlafen, weil eine Kuh in ihrem Bett liegt. Papa geht gleich mit ihr, doch das Bett ist leer. Doch sie hat sich das nicht ausgedacht, die Kuh war wirklich da. 
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    Und nun ist sie auch wieder da und diesmal spielt sie mit der Ente Karten. Das Mädchen befürchtet, dass die Kuh, weil sie verliert, schlecht gelaunt sein wird.  Aber der Vater findet wieder nur ein leeres Bett vor. Als das Mädchen wieder in die Küche kommt sehen wir Papa von oben, wie er ein Glas spült. Diesmal soll sogar ein Elefant im Bett sein. Natürlich ist auch der weg, als Papa kommt. 
    Große, klar strukturierte Bilder in kräftigen Farben zeigen uns die wechselnden Zimmer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Der Text ist sehr kurzgehalten und ich meine ein leichtes Augenzwinkern darin zu spüren. Das Ende ist dann besonders witzig, aber ich will es hier nicht verraten. Ich weiß genau, dass dieses Buch genau den Humor meiner Enkel trifft.

    Dagmar Mägdefrau

  • Herr Hütchen sagt Gute Nacht- Band 2

    Herr Hütchen sagt Gute Nacht- Band 2

    Katrin Pokahr

    Barbara Scholz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Mit seinem Leuchtpilz, eine Art biologischer Taschenlampe, leuchtet Herr Hütchen, eine Eichel, der Beine gewachsen sind, auf die schlafenden Tiere. Denn Her Hütchen ist dafür zuständig, dass die Tiere brav einschlafen.
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    Seine Stationen im Wald sind mit Zahlen gekennzeichnet und hinten im Buch sind runde Zeichnungen, die ausgeschnitten in die Felder geklebt werden können. Im ersten Teil wird uns das Eichelmännchen vorgestellt und im nächsten Abschnitt treffen wir auf seinen Freund, den Klickklack, einen Käfer mit Uhr auf dem Bauch, der Herrn Hütchen am Abend weckt, damit der seiner Arbeit nachgehen kann. 
    Im ersten Kapitel treffen die beiden im Wedelwald auf den Wolf, der einen Alptraum hatte, und Herr Hütchen kann ihn davon überzeugen, mutig zu sein und dann wandelt sich der Traum völlig und unser Wolf muss keine Angst mehr haben.
    So lernen wir eine Menge Tiere kennen, die nicht einschlafen können oder wollen und unser kleines Eichelmännchen weiß immer Rat und hat eine Lösung parat. Neben dem vielen schönen Illustrationen, die so gemütlich aussehen, ist jedes Kapitel sehr tröstlich und liebevoll geschrieben. Jeder wird sich wünschen, dass Herr Hütchen am Abend vorbeikäme und immer eine hilfreiche Idee mitbringt oder uns einfach in den Arm nimmt. Da macht es nichts, dass auch nachtaktive Tiere schlafen und die Größenverhältnisse nicht immer stimmen. Im Wedelwald ist das nicht so wichtig, Hauptsache am Ende sind auch die Kinder müde und die Vorlesenden können das Lesebändchen weiter hinten im Buch einklemmen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gäähn! – Ket &Keks

    Gäähn! – Ket &Keks

    Robert Scheffner

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Dieses Pappbilderbuch zeigt schon auf dem Cover ein riesiges Gesicht, das mit offenem Mund gähnt. Dieses runde Gesicht gehört zu Keks, daneben sehen wir eine Katze.
    Das Zu-Bett-Geh-Ritual wird beschreiben und Keks streckt sich, er ist müde.
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    Keks schafft es nicht, über den hohen Rand der Keksdose zu klettern. Doch Ket, die Katze hilft ihm, obwohl sie selbst sehr müde ist. Sie basteln eine Leiter und so landet Keks in der Dose, doch dort findet er es nicht gemütlich und die müde Ket hilft ihm wieder. Dann entdeckt Keks das Nachtlicht über dem Katzenkorb und er will auch so ein Licht. 
    Und nach einigen anderen Problemen, die alle kennen, die ein Kind ins Bett bringen, schlafen beide zusammen im Katzenkorb.
    Ich habe nur die Befürchtung, dass unsere Kleinen hier noch neue Ideen entdecken, wie sie das Schlafen verzögern können. Aber das Buch zeigt auf humorvolle Weise, wie es in vielen Schlafzimmer zugeht. Einfache Bilder, kurze Texte.

    Dagmar Mägdefrau


  • Wenn es Licht wird im Wald – Vorlesegeschichten von Bär Brumm und seinen Freunden

    Wenn es Licht wird im Wald – Vorlesegeschichten von Bär Brumm und seinen Freunden

    Kaisa Happonen

    Anni Vasko

    Aus dem Finnischen von Anu Stohner

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sind alle Tiere abgebildet, auf die wir im Laufe der Geschichten treffen werden. Ganz unten der kleine Bär Brumm und sein Freund.
    In der ganz kurzen Auftaktgeschichte fragt der Feuerfalter Brumm, was man „Im Licht des Waldes sehen kann“.
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    Und natürlich kann man den Feuerfalter sehen, der ist ganz groß und rot auf der nächsten Doppelseite zu bewundern. Brumm kann nicht mit seinem Freund toben und den Baum hinaufklettern, weil er überlegt, wie die Nacht anfängt. Sein Freund zeigt es ihm und so gibt es drei Doppelseiten ohne Text, auf denen sich der Wald immer dunkler färbt. Dazu passt, dass der Schildrohrsänger ständig singt und nur eine Pause macht, „wenn der Abend zur Nacht wird.“
    Die poetischen Geschichten sind zart und mit wenigen Worten erzählt, dennoch beinhalten sie wichtige Aussagen. Aber ganz besonders schön sind die Illustrationen, die großformatig und trotz der deckenden Farben durchscheinend wirken. Sie erinnern mich an japanische Kunst, aber ich bin da keine Expertin.
    Ich kann nur bestätigen, dass ich nach der Lektüre sanft eingeschlafen bin.

    Dagmar Mägdefrau

  • Grimm und Möhrchen – In die Betten, fertig, los! – Band 1

    Grimm und Möhrchen – In die Betten, fertig, los! – Band 1

    Stephanie Schneider

    Stefanie Scharnberg

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Nun hat der kleine niedliche Zesel auch den Weg ins Pappbilderbuch geschafft, die beiden erfolgreichen Ste(ph)fanies haben auch hier wieder ein wunderschönes Buch erschaffen.
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    Auf dem Cover hüpft Möhren fröhlich durchs Bett. Zunächst liegt er auf dem Bauch und schaut verträumt in die Dämmerung, in Grimms Arm gekuschelt zeigt er ihm die Sterne. „Und weil ich noch nicht schlafen will, hol ich mir sieben Sachen.“ So liegt er mit all diesen Dingen im Bett. Dann wird zusammen getanzt: „Ringelsockensamba!“ Es folgt das Matratzentrampolin, das die meisten Kinder auch lieben. 
    In zarten, poetischen Reimen wird eine schöne Gute-Nacht-Geschichte erzählt und mit den liebenswerten Zeichnungen ist hier wieder ein bezauberndes Buch entstanden. Die Enkel und ich haben sich über das Wiedersehen mit dem beliebten Zesel gefreut.

    Dagmar Mägdefrau