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Ein tierisch großes Frühstück

Richard Jones
Knesebeck
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem Cover sehen wir einen Jungen, der an einem Tisch sitzt und frühstückt. Um ihn herum sind eine Menge Tier zu sehen.
Der kleine Junge traf einen winzig kleinen Vogel und gab ihm zu fressen, der Vogel setzte sich auf seine Hand und machte „pick, tipp, pick“.mehr oder weniger lesen
Der Junge verabschiedete sich und sagte „Bis morgen!“ Am nächsten Morgen kam der Vogel in Begleitung von zwei spitznasigen Mäusen, am nächsten Morgen kamen noch vier Eichhörnchen dazu. Danach waren es acht sanftäugige Wölfe und am Tag darauf standen da noch 16 Elefanten. Danach müssen wir die Seite aufklappen, um die sich immer wieder verdoppelnde Anzahl der Tiere anschauen zu können. Als der Junge danach erschöpft in seinem Bett bleiben will, kommen alle Tiere und bringen ihm sein „tierisch großes Frühstück“.
Zum einen ist die Verdopplung bei jedem neuen Tier einfach ein echter Spaß, zum anderen machen alle Tiere andere Geräusche beim Essen und da muss man als Vorleser*in schon sehr konzentriert bleiben. Aber insgesamt ein lustiges Buch um viele Tiere und einen Jungen, der sie jeden Tag füttert, der aber auch am Ende sein tierisches Frühstück bekommt.
Der Text ist einfach mit vielen Wiederholungen, die Bilder zeigen viele Tiere und es macht Spaß, sie anzuschauen.
Dagmar Mägdefrau -
Mein großes Kindergarten Wimmelbuch

Sandra Reckers
esslinger
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das Cover zeigt eine Kita-Szene, die allen Kindern vertraut sein dürfte: Am Morgen werden die Kinder in die Kita gebracht, wir sehen eine Straßenecke mit Zebrastreifen und vielen Menschen. Da ist ein Lastenrad, Räder mit Kinderanhänger, viele Kinderwagen, Kinder mit Roller und Laufrad, ein Kind wird im Rolli geschoben.
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Danach besuchen wir die Gruppe, hier gibt es Kinder, die auf dem Teppich mit einem Ball spielen, eine Frühstücksgruppe, ein Zelt, eine Ärztin, die einen Teddybären untersucht und Kinder, die gerade ankommen und ihre Schuhe wechseln. Auch auf dem Hof ist eine Menge zu sehen, einige schaukeln in der Nestschaukel, andere klettern und rutschen. Es gibt sogar ein kleines Gehege mit Kaninchen. Mittagszeit, da wird gegessen. Aber wir sehen auch einen Sanitärbereich, eine Küche und einige Kinder haben sich hingelegt zum Schlafen. Noch einmal geht es nach draußen, diesmal an einen Bach mit viel Natur. Wieder zurück in der Kita wird musiziert, geturnt, gebastelt, gemalt und vorgelesen. Auf der letzten Doppelseite gibt es ein großes Fest mit vielen Spielen.
Auf der Rückseite des Buches werden uns einige Personen und Gegenstände gezeigt, die wir auf jeder Seite finden können. Das wird keine so leichte Aufgabe werden, sie zu finden.
Ein tolles Wimmelbuch, mit dem sich die Kita-Kinder hervorragend identifizieren können. Hier gibt es so viel zu sehen und zu entdecken. Das Buch kommt ganz ohne Text aus, die Bilder sind bunt und realistisch, die abgebildeten Menschen sehr vielfältig, es gibt auch viele männliche Erzieher.
Dagmar Mägdefrau -
Mein Wimmelbuch – Tiptoi

Anja Kiel
Stéffie Becker
Ravensburger
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Ein Buch mit Hilfe des Tiptoi-Stift zu lesen ist immer etwas Besonderes. Hier sehen wir auf dem Wimmelbuch eine Szene aus einem Park.
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Zunächst ist es aber Morgen in der Stadt, da gibt es eine kleine Baustelle, eine Bäckerei und einen Marktstand. Die Kinder sind auf dem Weg zur Kita, einige kommen mit dem Bus. Mit Hilfe des Stiftes kann man die einzelnen Personen anklicken, dann hören wir Geräusche oder erfahren etwas über sie. Es werden zudem zwei Spiele angeboten, so können Dinge auf der Seite gefunden werden. Dann landen wir schon in der Kita, hier gibt es ein Lesezelt, eine Turnecke und eine Puppenecke, in der ein kleines Monster am Tisch sitzt. Es wird gemalt und musiziert. Im Wald wird ein Kindergeburtstag gefeiert, die Ziegen gefüttert, Tiere werden beobachtet und es gibt auch ein paar Turnstangen. Im Schwimmbad gibt es sowohl Erwachsene, die im Wasser Gymnastik machen als auch eine Planschbecken und natürlich eine Wasserrutsche. Im Park gibt es einen schönen Spielplatz, einen Eiswagen und auf Decken wird Yoga gemacht. Zum Schluss sind wir auf dem Bahnhof angekommen.
Auf jeder Seite gibt es einen kleinen Text zur Erklärung, zwei unterschiedliche Spielmöglichkeiten, Geräusche und Beschreibungen. Die abgebildeten Menschen sind sehr vielfältig, es gibt Menschen mit Handicap, Junge und Alte, einige Frauen tragen Kopftücher, einige sind schwanger, es gibt viele Paare und ganz viele Kinder, die viel erleben. Ein Wimmelbuch, in dem wir wohl noch nach häufigen Anschauen viel entdecken werden. Auch zum Spielen müssen wir genau schauen, damit wir die Aufgaben lösen können.
Dagmar Mägdefrau -
Dinosaurier auf Omas Geburtstag – Band 5

J. Ihle
D. Hochwald
V. Kashev
Coppenrath
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Die Geschichte von den beiden Geschwistern, die ihre Oma im Fachwerkbauernhaus besuchen, geht ohne Ermüdung in die Fortsetzung.
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Hinter der großen Geburtstagstorte sehen wir die Oma mit der schwarzen Riesenschleife im grauen Haar, die Enkel im Arm und freundliche Dinosaurier, die mitfeiern, denn Oma hat Geburtstag.
Die Kinder reisen diesmal mit dem Bus an und laufen vergnügt auf ihre Oma zu, die gerade von einer Expedition zurückgekommen ist. Sie hat ein großes Ei mitgebracht und bittet die Kinder, sich darum zu kümmern. Und am nächsten Morgen ist der kleine Dino schon geschlüpft. Da fällt seine Geburt mit Omas Geburtstag zusammen und beide sollen gefeiert werden. Allerdings passt der kleine Neuankömmling in keine bisher bekannte Kategorie. Bald stellt sich heraus, dass er gerne buddelt, so wird er als Buddelsaurierer spezifiziert und zum Feiern wird eine Höhle ausgesucht. So endet das Buch mit einem tollen Geburtstagsfest, an dem alle Freunde und natürlich alle Saurier teilnehmen.
Die Geschichte führt uns zurück an einige Schauplätze der letzten Bände, aber wir lernen auch die Paläontologin Mara kennen, die uns das Naturkundemuseum zeigt.
Es ist wieder viel los bei der Dino-Oma und der Gegensatz von Oma im altmodischen Gewand und Oma, die sich in die Höhle abseilt, fasziniert mich immer sehr. Die Bilder sind wie immer bezaubernd und einen neuen Dino zu entdecken, ist besonders spannend.
Dagmar Mägdefrau -
Wer hat sich hier denn versteckt?

Heidemarie Brosche
Mele Brink
Edition Pastorplatz
Verlagsempfehlung ab 18 Monate
Hinter den drei weißen Blumen auf dem Cover verstecken sich Tiere, ein wenig ist schon von ihnen zu sehen. Und auf der ersten Doppelseite des Pappbilderbuches sehen wir etwas durch die Gardine scheinen.
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Dann werden wir aufgefordert, die Gardine zur Seite zu schieben und auf der nächsten Seite fliegt ein Schmetterling in die Höhe. Auf dem Kompost liegt eine Feder, die es wegzupusten gilt, dann taucht ein Regenwurm auf. Auch unter den Apfelstücken auf dem Teller sieht man graue Flügel, sie gehören zu einer Stubenfliege. Wenn man die Kirschen vom Baum pflückt, taucht eine Schnecke auf, die über den Ast kriecht. Und so geht es fröhlich weiter.
Die Texte bzw. Anweisungen sind kurzgehalten und leicht zu verstehen und die Zeichnungen bilden sehr genau die Natur ab, beschränken sich aber auf einen kleinen Ausschnitt. Das lenkt die Kinder nicht ab und sie fokussieren sich auf das Wichtige.
Ich konnte das Buch gleich mit dem Enkeln testen und alle vier waren begeistert von diesem tierreichen Mitmachbuch. Es macht allen Spaß, die Tiere zu entdecken, wobei die Kleineren noch einige Begriffe lernen, während die Großen sie direkt benennen. So bleibt das wundervolle Buch sicher lange in der Vorlesekiste.
Dagmar Mägdefrau -
Kunterhund

Maria Vohn
Edition Pastorplatz
Verlagsempfehlung ab 24 Monate
Der graue Hund steht vor einer bunten Wand und schaut erwartungsvoll. Er heißt Bert und der Junge, der ihm auf allen vieren gegenübersitzt, ist Fritz. Noch ist das Bild in Grautönen gehalten. Erst die dritte Doppelseite bringt Farbe ins Spiel, hier sehen wir gelb, rot und blaue Kleckse, während Fritz an der Staffelei malt.
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Dann schaut er sich den grauen Hund an und überlegt, ob etwas blaue Farbe an Bauch und Po den Hund nicht froh machen würde. So taucht er den Pinsel in die blaue Farbe und malt den Hundebauch an. Die Pfoten werden gelb und der Rücken rot angemalt, danach folgen noch einige Mischfarben und am Ende ist der Hund „kunterbunt“. Was die Enkel sofort laut kundtun.
Die Reime sind kurz und witzig geschrieben, die Zeichnungen werden durch die Farben bestimmt, die die Kinder sicher schnell lernen werden. Ein fröhliches, immer bunter werdendes Pappbilderbuch mit einer „gelogenen“ Geschichte.
Auch dieses Buch bekommt das Prädikat „enkelgetestet“ und kann aus vollem Herzen empfohlen werden.
Dagmar Mägdefrau -
Hör mal rein, wer kann das sein? Vögel

arsEdition
Hör mal rein, wer kann das sein?
Leseempfehlung ab 4 Jahre
Schon auf dem Cover ist das Rotkehlchen zu sehen und man kann seine rote Brust, die es ja auszeichnet, streicheln, um seinen Gesang zu hören.
Im Buch ist dieser kleine Vogel der Erste, der vorgestellt wird, und zwar in einigen kurzen Fragen und Sätzen und der Aufforderung „Streichle es mal, dann hörst du es!“mehr oder weniger lesen
Das Klopfen des Spechtes haben die Kinder sicher auch schon einmal gehört und hier lernen sie den Vogel in einigen Bilder und kurzen Aussagen kennen. Es folgt der Spatz mit seinem unauffälligen Gefieder und seinem lustigen Tschirpen, der Storch, der Frösche, Insekten und manchmal sogar Mäuse frisst. Zum Schluss lernen wir die Amsel und ihre hungrigen Küken kennen.
Neben den Fotos der Vögel, auf jeder Seite gibt es sechs Abbildungen, gibt es den kurzen Sachtext und dann kann man durch das Streicheln des Fells/Gefieders, den Gesang des Vogels hören. Kleine Kinder sind begeistert von dem Buch mit den Tönen und lassen es sich immer wieder vorlesen, so lernen sie einiges über unsere gefiederten Freunde und vielleicht können sie bald auch den Gesang heraushören.
Dagmar Mägdefrau -
Was macht Krakks?

Bernhard Hoëcker
Eva von Mühlenfels
Nikolai Renger
esslinger
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Obwohl Krakks ein Geräusch ist, das wir im Winter hören, wenn Eis bricht, sehen wir ihn auf dem Cover als Figur auf einem Ast sitzend.
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Auf der ersten Seite können wir ihn in einer Winterlandschaft entdecken. Die Geräusche unterhalten sich darüber, dass der Winter bald vorbei ist. Plopp, das Geräusch für den Tropfen, der tropft, freut sich schon auf den Frühling. Da müssen eigentlich alle Wintergeräusche schlafen, doch Krakks möchte zuerst buntes Eis sehen, bevor er schläft. Doch das ist gar nicht so ungefährlich für ein Wintergeräusch, denn es wird immer wärmer. Dafür lernt Krakks viele neue Geräusche, die erst im Sommer auftauchen, kennen. Doch dann verliert Krakks immer häufiger kleine Zapfen und sein Krakks-Geräusch ist zu hören. Das ist natürlich etwas, was es im Sommer nicht geben darf, und alle sind empört.
Ich glaube, ein vermenschlichtes Geräusch gab es bisher noch nicht, zumindest ist mir da nichts bekannt, allerdings bin ich mir auch sehr unsicher, ob es das geben soll.
Im Buch gibt es Seiten, auf denen nur die Geräusche zu sehen und zu hören sind, das sensibilisiert natürlich, auf die Geräusche zu achten und zu beobachten, wie sie sich mit den Jahreszeiten verändern. Natürlich schafft Krakks es mit Hilfe seiner Freunde, das bunte Eis zu erleben, denn „Zu einem richtig guten Sommer gehört auch ein Krakks!“ Eine völlig sinnfreie Folgerung.
Dagmar Mägdefrau -
Der kleine Siebenschläfer – Meine Geschichten zum Kuscheln, Trösten und Liebhaben

Sabine Bohlmann
Kerstin Schoene
Thienemann
Der kleine Siebenschläfer
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
Dieses Buch ist eine Zusammenstellung von Siebenschläfer-Büchern für die Kleinen. Dies Seiten sind aus festerem Papier und sicher etwa haltbarer. Das Cover zeigt den kleinen Siebenschläfer und seinen Freund, die Haselmaus, in liebevoller Umarmung.
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„Das ist noch nicht gemütlich!“ findet der Siebenschläfer im ersten Buch, denn er weiß nicht, wie er sich hinlegen soll. Blätter, Wolle, Federn und viele andere Dinge sind als Unterlage nicht das Richtige für ihn. Erst zusammen mit den anderen Siebenschläfern findet er es gemütlich. Bauchweh hat der kleine Siebenschläfer und die Haselmaus versucht, es mit einer Wärmflasche zu vertreiben. Ein Schluckauf stört den kleinen Siebenschläfer und wieder versucht sein Freund mit allen möglichen Tricks, das lästige „Hicks“ abzustellen. „Wir beide passen richtig gut zusammen“ ist einfach herrlich. Eigentlich haben die beiden Freunde eher nicht viel gemeinsam, doch so mögen sich beide und das reicht für eine feste Umarmung. In der letzten Geschichte verstecken sich die unterschiedlichsten Tiere unter der Schnuffeldecke. Da gibt es viel zu entdecken.
Kurze Sätze und dazu die wunderschön und liebevoll gestalteten Bilder, das bedeutet Vorlesespaß für Lesende und Zuhörende. Eine schöne Zusammenstellung von fünf Pappbilderbüchern, da kann man ganz viel Siebenschläfer vorlesen!
Dagmar Mägdefrau -
Unser Tag am Meer

Noëlle Smit
Bohem
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Die beiden Kinder freuen sich auf den Tag am Meer und gehen fröhlich durch die Dünen zum Strand. Nach einer Seite voller verschiedenster Muscheln, gehen sie auf den Brettern vorbei an den kleinen Strandhäuschen, der Junge und das Mädchen und ihre Mutter mit dem Gepäck. Die Kinder staunen, was das Meer alles angeschwemmt hat.
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Dann springen sie in die Wellen. Im tiefen Wasser wird geschwommen, es gibt viele Luftmatratzen und vorne schaut eine Robbe aus dem Wasser. Danach machen sie es sich auf der Decke unter dem Sonnenschirm bequem und essen Melone. Sandburgen werden gebaut, Verstecken gespielt und Eis gegessen. Später wird eingepackt und es geht mit vielen anderen Menschen wieder über die Bretter zurück.
Ein typischer Tag am Meer, wie es viel Tagestouristen erleben. Den Kinder macht es Spaß, sie erleben eine Menge. Kinder, die das Meer kennen, werden hier vieles erkennen, das sie selbst erlebt haben. Der Text besteht immer nur aus einem Satz und die Illustrationen sind sehr realistisch gezeichnet. Lediglich die Seite, die die Ebbe beschreibt und auf der es heißt, „Das Meer ist weiter weg.“ gefällt mir nicht so gut, denn da stehen eine Mutter und ihre Tochter im Wasser. Es kann aber daran liegen, dass ich die deutsche Nordsee vor Augen habe und hier vielleicht eine andere Situation abgebildet ist.
Ich kann dieses Buch für alle Urlauber und Tagesausflügler an die See empfehlen, zum Einstimmen und zum Erinnern an einen schönen Tag am Meer.
Dagmar Mägdefrau -
Tomke gräbt

Lena Hach
Julia Dürr
Mixtvision
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Zartgrün ist das Cover und alles wirkt ein wenig verwaschen. Mit seiner Schüppe gräbt Tomke ein Loch in die Wiese.
„Tomke ist im Garten“ so beginnt das Buch und der Junge geht auf nackten Füßen und mit seiner Schaufel los. Opa und Oma, die auf ihre Liegen zu sehen sind, raten, warum er gräbt, doch Tomke schüttelt er nur den Kopf.mehr oder weniger lesen
Auch als der Rest der Familie überlegt, warum Tomke das Loch gräbt, gibt er keine Antwort. Die Nachbarinnen vermuten, dass Tomke einen Tunnel, vielleicht zur Eisdiele, gräbt. Das Bild zeigt Tomke in einem verzweigten Tummelsystem. Nachdem auch der Erdkern zur Debatte steht, liegt Tomke mit geschlossenen Augen auf der Wiese, während die Familie wohl einen Grillabend einläutet. An einem Regentag sehen wir den Jungen mit Cape, er sammelt jetzt.
Ich muss leider gestehen, dass sich mir der Sinn dieses Bilderbuches nicht ganz erschließt. Trotz der Bemühungen der Familie spricht der Junge nicht mit ihnen, keine Erläuterung und deshalb auch keine Unterstützung. Das macht mich eher traurig und der Junge tut mir leid.
Wie hinten auf dem Buch steht, reichte es Tomke, einfach nur zu graben. Meine Enkel (3 + 5) haben sich nicht zu der Geschichte geäußert.
Dagmar Mägdefrau -
Alle weg

Yvonne Hergane
Christiane Pieper
Peter Hammer Verlag
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Seit „Einer mehr“, dem absoluten Lieblingsbuch meiner vier Enkelkinder, warte ich auf ein gleichwertiges Buch. Mit „Alle weg“ hat Yvonne Hergane sich wohl noch gesteigert. Die wilden Kinder sind uns gleich ans Herz gewachsen.
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Auf dem Cover sehen wir Kai, der sich die Augen zuhält, während die anderen Kinder loslaufen, um sich zu verstecken. Auf der ersten Doppelseite sehen wir dann auch alle „zehn wilde Kinder.“ Danach planschen alle mit nackten Füssen in einem Bach und jedes einzelne lohnt sich anzuschauen, so fröhlich sind sie unterwegs. Nachdem sich Lou hinter einem Stein versteckt, sind es dann nur noch acht und die gehen zu den Ziegen. Diesmal taucht Thea ins Heu ab und so kann der Text mit „Sieben wilde Kinder“ beginnen. Die Verstecke sind sehr einfallsreich gewählt und so verschwindet Jonas als letztes Kind hinter einer Tanne. Auf der letzten Seite geht Kai auf die Suche und hinter den Klappen finden sich die anderen Kinder. „Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht und neun, hurra! Noch Kai dazu, zehn wilde Kinder. Alle wieder da!“
Neben den niedlich und doch frech wirkenden Kindern auf den Illustrationen, lieben wir alle die Reime, die so schnell ins Ohr gehen, dass alle Enkel (2 ½- 6 Jahre) den Text mitsprechen. Das fördert die Sprache, Wort und Bild werden verbunden und was das Wichtigste ist, wir haben alle einen Riesenspaß. Ich freue mich schon jetzt, wenn ich das Buch bei Vorleseaktionen Kindern vorlesen kann. So haben wir jetzt wieder ein neues Lieblingsbuch. Danke Yvonne Hergane und Christiane Pieper, ihr seid ein tolles Team!
Dagmar Mägdefrau

