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Umarmst du mich mal?

Eoin McLaughlin
Polly Dunbar
Suhrkamp / Insel
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Dieses kleine Büchlein kann man umdrehen, nachdem man bis zur Mitte gelesen hat, und eine zweite Geschichte von hinten beginnen. Der rot geschriebene Titel handelt von dem Igel und das türkis-grüne Cover von der Schildkröte. Beide bitten andere Tiere um eine Umarmung. Doch alle finden einen Grund sich zu drücken. Erst als die beiden unabhängig voneinander die Eule fragen, erfahren sie den Grund für die Verweigerung der anderen.
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Der Panzer ist zu hart und die Stacheln zu spitz. Aber die Eule spricht auch die weisen Worte „Aber keine Sorge. Auf jeden Topf passt ein Deckel.“ So treffen sich die beiden Igel und Schildkröte in der Buchmitte und sie umarmen sich „überglücklich“.
Kleine zarte Zeichnungen und kurze Texte machen das Buch zu einem Geschenk für alle. Schon ganz Kleine werden die Tiere verstehen und sich mit den beiden freuen können. Aber auch Erwachsene werden sich über das Buch als Geschenk freuen.
Dagmar Mägdefrau
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Ab in die Wanne, Ferkel!

Katja Reider
Henrike Wilson
Hanser
Verlagsempfehlung ab 2 Jahre
„Was Ferkel ganz besonders mag? Natürlich einen Ferkel-Tag!“ so beginnt das Pappbilderbuch, mit dem kleinen Ferkel in der Hauptrolle. Er fährt mit dem Roller und Papa läuft mit den Sandsachen hinterher. Da es, als sie am Spielplatz ankommen, anfängt zu regnen, werden alle „herrlich nass“ und spielen dann im Sand. Dann geht`s im „Schweinsgalopp“ nach Haus und Ferkel soll sofort in die Wanne.
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Aber der versteckt sich erstmal, aber Papa sucht nicht nach ihm, sondern setzt sich selbst in das Schaumbad. Ferkel kommt dazu und die beiden haben einen tollen „Papa-Badetag!“
Schön, dass sich hier der Papa um Ferkel kümmert, und er macht das so liebevoll. Einfach gezeichnet Bilder, die sehr ansprechend gezeichnet sind, dazu der gereimte Text, der schön zu lesen ist. Da will doch jeder sofort auch in die Wanne steigen.
Dagmar Mägdefrau
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Jims kleines Buch der miesen Laune

Suzanne & Max Lang
Loewe
Leseempfehlung ab 2 Jahre
Ich kenne den Schimpansen Jim schon, weil er in einem anderen Buch „mies drauf“ ist. Jetzt wird die Geschichte verkürzt in einem Pappbilderbuch veröffentlicht.
Schon das Cover zeigt, dass Jim nicht gut drauf ist. So lautet der erste Satz „Jimi ist mies drauf.“ Vielleicht mag er eine Banane oder einen Ball? Wir sehen sein Gesicht ganz nah und er ist immer noch mies drauf. Dann versuchen wir es mit ganz vielen Dingen, unter denen der Schimpanse fast vergraben wird.mehr oder weniger lesen
Dann gibt es „Brüllalarm!“ und Jim befreit sich mit einem Schrei. Vielleicht braucht er Ruhe? Sein Blick zu „Oje, traurig.“ Ist so unfassbar traurig. Doch dann taucht sein Freund der Gorilla auf und es wird „Schon besser!“
Von Kindern wird erwartet, dass sie den ganzen Tag gute Laune haben. Und wenn das mal nicht so ist, wollen wir sie gleich aufheitern. Aber manchmal sind sie nicht gut drauf und dann müssen wir auch dafür Verständnis haben.
Dagmar Mägdefrau -
Luka – Der traurige Blauwal

Isla Wynter
Peryton Press
Leseempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem zart gezeichneten Cover sehen wir Luka und er schaut traurig. Auf der ersten Seite sehen wir ein ähnliches Bild, doch hier ist der Blauwal „Glücklich und zufrieden.“ Der Pottwal Jenny ist Lukas beste Freundin. Die beiden spielen gerne zusammen. Aber manchmal ist Luka traurig. Er schaut wieder sehr betrübt und in einer Denkblase ist zu sehen „Ich bin traurig.“
Er fühlt sich unverstanden und allein. „Manchmal scheint der ganze Ozean mit seinen Tränen angefüllt zu sein.“ Das kann sich jeder gut vorstellen.mehr oder weniger lesen
Aber dann ist Luka auch noch grundlos wütend auf alle. So sind die nächsten Bilder nur noch grau in grau. Nichts macht dem Blauwal Freude, alles langweilt ihn. Jenny ist völlig ratlos und fragt die kleine Meerjungfrau, die immer Rat weiß. Sie gibt Jenny eine Liste mit Tipps, wie sie ihrem Freund helfen kann. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man da als Freund meist nicht helfen kann. Deshalb gefällt mir besonders der letzte Tipp „halte zu ihm und sei weiter sein Freund.“ Im Nachsatz wird geraten Hilfe für ihn zu organisieren. So nähert sich Jenny Luka und der freut sich, dass sie bei ihm bleibt, obwohl er zunächst nicht reagiert. So spielen die beiden am Ende doch ganz zufrieden miteinander.
Das zarte Grün des Covers ist auch auf den anderen Buchseiten, bis auf die grauen, zu sehen. Es gibt dem Buch trotz des traurigen Themas etwas Leichtigkeit. Depression ist durchaus etwas, was schon in der Kindheit auftaucht und es ist immer schön, einen verständnisvollen Freund an der Seite zu haben. Das Thema wird hier einfach und kindgerecht dargestellt.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Strand/Meer/Schwimmen -
Du, Papa… Ist zehn viel?

Sabine Bohlmann
Emilia Dziubak
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Der kleine Wolf ist sehr neugierig und stellt seinem Papa viele Fragen. Die erste Frage ist die vom Cover. Papas Antwort ist immer „Kommt ganz darauf an.“ So ist eine Banane für zehn Ameisen schwierig zu tragen, wohingegen zehn Affen für eine Banane zu viel sein wird.
„Genauso geht es zu im Leben!“ ist das Fazit, dass Papa immer aus seinen Erklärungen zieht. Weiter geht es mit der Frage, die alle Kinder immer gerne stellen „Bin ich groß?“ – auch hier kommt es auf den Vergleich an. Wie bei der Schnelligkeit, dem Dicksein, der Flauschigkeit, der Wildheit, der Lautstärke oder der Stärke.mehr oder weniger lesen
Immer gibt es Tiere, die schneller, dicker, flauschiger sind, aber auch welche, die weniger wild, laut oder stark sind.
Am Ende stellt der kleine Wolf die Frage „Hast du mich lieb?“ und diesmal kommt es nicht auf irgendetwas an, der Papawolf hat ihn „sehr, sehr lieb.“
Das Buch ist durch seine wundervollen Wiederholungen sehr schön geschrieben. Die Kinder lernen Tiere kennen und stellen Vergleiche an. Aber am schönsten ist es, dass sie erfahren, dass das Liebhaben nicht davon abhängt, wie man ist.Für Dreijährige ist der Text schon etwas länger, aber die Wiederholungen werden die Kinder mögen. Die Bilder sind in Erdfarben gehalten und die Tierabbildungen sind sehr schön gestaltet.
Damit ist Sabine Bohlmann ein wundervolles Bilderbuch gelungen.Dagmar Mägdefrau
Themen: Mama & Papa -
Zähl mal. such mal! – Tiere

Christine Thau
Esslinger
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das etwas über Din-A-4 große Buch hat runde Ecken und biegbare Pappseiten.
Auf der ersten Seite sind ganz viele Biber abgebildet. Dazwischen sind Fragen zu lesen „Wie viel Biber tragen Badehose?“ oder „Wo ist der Rettungsring?“. Weiter geht es mit den Waschbären auch sie wohnen am Fluss und es wird gefragt „Wie viele Socken entdeckst du?“ Dann wird es kalt, Eisbären und Pinguine sind in Massen auf den nächsten zwei Seiten zu sehen.mehr oder weniger lesen
Giraffen und Tiger, Krokodile und Elefanten mindestens 20 sehe ich pro Seite. Bei den Katzen und Hunden gibt es zusätzlich verschiedene Rassen wie zum Beispiel den Chow-Chow „Finde den Hund mit der blauen Zunge.“ Dann geht es nach Australien Kängurus und Koalas bevölkern die nächsten Seiten. Alpakas und Kühe, auch wieder mit unterschiedlicher Fellfärbung stehen danach auf dem Programm. Dann geht’s in Wasser Wale und Fische der unterschiedlichsten Arten schwimmen im Wasser „Wo versteckt sich ein kleiner Krebs?“ Meerschweinchen und Schweine, Affen und zum guten Schluss Papageien machen die Tiershow perfekt.
Auf der letzten Seite kann man, wenn die Fragen zu schwierig waren, die Lösungen anschauen.Kinder haben an Tieren immer wieder einen Riesenspaß und hier kann man unendlich viel entdecken. Die vielen Tiere, gleicher Art machen so unterschiedliche Dinge und mit dem Beantworten der Fragen hat man zusätzliche eine Aufgabe. Wimmelbücher machen Spaß und man kann vieles lernen.
Dagmar Mägdefrau
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Die Tierwelt, die dir gefällt – Ein Mitmachbuch von Gretas Schwester

Sarah Neuendorf
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Auf dem weißen Cover sind schon einige Tiere zu sehen. „Dieses Bilderbuch nimmt dich mit auf eine Reise zu den Tieren auf dieser Welt.“ ist am Anfang zu lesen. „kommst du mit auf unsere Reise?“ mit dieser Aufforderung geht es los.
Eine Karte der Erde mit einigen Tieren macht den Anfang. Europa ist das erste Ziel. Welches Haustier wird sich das Kind aussuchen? Die wilden isländischen Pferde stehen nah zusammen. Safari in Afrika, ich hoffe, die Frage welches Tier man treffen möchte, führt nicht zu Missverständnissen.mehr oder weniger lesen
Es sind u.a. Zebra, Giraffe und Erdmännchen zu sehen. Die Frage, ob man lieber den Hai oder dem Krokodil die Zähne putzen möchte, ist schwer zu beantworten. Beide Gebisse wirken beängstigend. Die Meerestiere, wie Qualle, Wale und Kraken, werden von einer Meerjungfrau begleitet. Mit wem mag mal wohl gerne schwimmen? Tier vom Nord- und Südpol, weiß man, wer wo wohnt? Diese Tiere sind nummeriert und die Lösung finden wir auf der Seite. Mit einem Weißkopfadler mit weiten Schwingen und der Frage „Kennst du noch mehr bekannte Tiere in Nordamerika?“ geht es weiter. Der Regenwald und die Koalas sind die nächsten Stationen. Vom Aussterben bedrohte und ausgestorbene Tiere sehen wir danach. Tierbehausungen, von denen man sich eines aussuchen soll und die Frage mit welchem abgebildeten Tier man wohl einen Tag tauschen möchte beenden das Buch. Auf der letzten Seite stellt sich die Macherin des Buches vor.
Die Bilder sind mit Aquarellfarbe auf die weißen Seiten gemalt. Eine Landschaft wird nur durch wenige kleine Hinweise angedeutet. Ich hätte mir gewünscht, dass Namen die Tiere bezeichnen würden. Einige sind doch ungewöhnlich und nicht jedem bekannt.
Durch die Fragen werden die Kinder angeregt mitzumachen, zu überlegen und einiges wird sicher zu Diskussionen anregen.
Dagmar Mägdefrau
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Mein großes Tiere Wimmelbuch – Heimische Tiere – Tierkinder – Tiere aus aller Welt

Christine Henkel
Esslinger
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das Buch besteht aus vier Bilderbüchern, ist etwas über Din-A-4 Buch groß und hat biegbare Pappseiten.„Tiere im Wechsel der Jahreszeiten“ hat zweiseitige Bilder für jeweils zwei Monate des Jahres. Januar und Februar zeigt eine Schneelandschaft mit u.a. Gänsen. Füchsen und Wildschweinen. Am Rand sind die entsprechenden Tiere nochmals abgebildet und mit ihrem Namen versehen. In März und April sieht man die inzwischen ergrünte Lichtung und diesmal sind außer z.B. dem Marienkäfer auch der Waldmeister benannt.
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Auf den nächsten Seiten gibt es für Juli-August das Bild einer lauen Sommernacht mit Vollmond, den die Tiere sich anschauen. So wird es Herbst und wieder Winter. Auf der letzten Doppelseite ist eine Uhr zu sehen, die Abschnitte zeigen die einzelnen Monate in einer Übersicht mit kurzer Erklärung.
„Bei den Tierkindern“ ist ähnlich aufgebaut und hier gibt es Themen wie Wald, Scheune, Weide und Wiese. Kleine Lämmer und junge Katzen, die bei ihrer Mutter trinken, Frischlinge und junge Dachse im Bau, aber auch Schnecken, die Eier legen und Hummelhöhlen sind zu entdecken. Erstaunlich was es nachts im Garten zu sehen gibt, genauso wie das Leben in und am Teich. Auch hier gibt es eine „Uhr“. Diesmal mit den unterschiedlichsten Tierarten.
„Tiere aus aller Welt“ beginnt mit Europa, ein Wald mit seinen Bewohnern wie Dach, Hirsch und Fuchs ist zu sehen. Afrika zeigt die Savanne mit Löwen, Elefanten und Erdmännchen. Mustang, Grizzly und Klapperschlange gehören zu Nordamerika. In Südamerika gibt es den Jaguar, das Faultier und die Vogelspinne zu entdecken. Eine Tigermutter mit ihren Jungen sehen wir in Asien und Australien zeigt u.a. den Wombat und das Schnabeltier. Die letzte Seite gehört den Tieren der Antarktis wie Pinguin und Krill.
Der vierte Teil zeigt die Tiere im Meer. Nord- und Ostsee machen den Anfang mit Möwen und Knurrhahn. Im Mittelmeer Seepferdchen und Krake, der Tangwald zeigt Hummer und Seeschnecke. Im Korallenriff tummeln sich Rochen und Clownfisch. Der riesige Pottwal schwimmt durch Hoch- und Tiefsee und im Polarmeer treffen wir auf Walross und Eisbär.Im folgenden Inhaltsverzeichnis sind über 300 Tiere aufgelistet, die in dem Buch zu sehen sind. Ich finde ein solch umfassendes Buch zu diesem sensationellen Preis gehört in jede Kita und in jedes Kinderzimmer. Kinder sind so sehr an Tieren interessiert und behalten in dem Alter so viel, hier gibt es genügend Futter.
Dagmar Mägdefrau
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Beppo auf der Baustelle

Stephan Lomp
Coppenrath
Verlagsempfehlung ab 18 Monate
Ein handliches Pappbilderbuch, das schon auf dem Cover einen Kipplader zeigt, den die Kleinen kippen können. Das Kaninchen im Bagger bittet Beppo um Hilfe. „Mach mit, wir heben das Loch aus!“ und schon wird der Baggerarm hin und her bewegt. Beim Hausbau helfen alle mit. Das Kaninchen steht am Presslufthammer und Beppo schiebt die Erde mit dem Radlader weg. Diesmal wird der Radlader aus dem Buch geschoben.
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Der Hund hebt die Ziegel über den Buchrand. Danach muss der Kran helfen und den Betonmischer kann mit einem Rad gedreht werden. Auf der nächsten Seite treibt das Rad die Planierwalze an und den wird noch die Wand hoch und runter gestrichen. Das Haus ist fertig und man kann die Seite bis zum Dach ausklappen. Alle Tiere sind eingezogen und danken Beppo für seine Hilfe.
Die kurzen Sätze können auch kleine Baumeister schon verstehen und Spieleffekte machen ein Buch immer besonders interessant.
Dagmar Mägdefrau
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Tiere der Wildnis (mit Holzfiguren)

Illustrationen von Claudia Fries
Ullmann
Verlagsempfehlung ab 12 Monate
Das Buch hat auf dem Cover unter einer Plastikhaube, die man durch einen Schieber im Einband öffnen kann, drei einfache Holztiere: Zebra, Löwe und Elefant sind die Tiere, die im Pappbilderbuch vorkommen.
Drei Elefanten sind zu sehen und in zwei Sätzen wird die Situation beschrieben, dann kommt die Aufforderung „Lass deinen Elefanten mit der Herde mitlaufen.“
Bei der Löwenfamilie auf der nächsten Seite brüllt der Papa sehr laut. „Kann dein Löwe auch brüllen?“mehr oder weniger lesen
Zwei Zebras pflegen gegenseitig ihr Fell, „Mag dein Zebra das auch?“ Die Elefanten baden, die Löwen schlafen und die Zebras löschen ihren Durst. – Immer gibt es die Aufforderung ans Kind mit seinem Holztier zu agieren.
Die Texte sind einfach zu verstehen und die Bilder sind minimalistisch, aber durchaus realistisch gezeichnet. Eine schöne Mischung aus Vorlesen und Spielen.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Tiere/Haustiere -
Tiere der Wildnis – Sound- und Fühlbuch

Illustrationen von Svenja Doering
Ullmann
Verlagsempfehlung ab 12 Monate
Auf dem Cover sehen wir den Löwenmann, durch Streicheln seines Felles, das sich sehr weich anfühlt, hört man sein Brüllen. Auf der ersten Seite gibt es eine kurze Info zum Löwen. Dann folgt die Frage „Weißt du, wie es klingt, wenn der Löwe brüllt?“ und dann die Aufforderung, das abgebildete Tier zu fühlen. Der Affe (Schimpanse) wird auf der nächsten Seite vorgestellt. Es folgt der Elefant, dessen Haut sich wie Leder anfühlt. Der Bär hat wieder weiches puscheliges Fell.
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Man sieht ihn schwimmen und Honig naschen. Auch das weiße Fell des Pinguins ist weich, wohingegen das des Zebras ganz kurz und fest ist.
Auf der Hinterseite des Buches gibt es einen Schalter zum Ein- und Ausschalten und ein Plastikkästchen für die Batterien, die man wechseln kann. Die Geräusche der Tiere sind sehr gut zu hören und entsprechen den Geräuschen in der Natur.Für Einjährige ist der Text sicher noch zu schwierig, doch die Möglichkeit, durch Streicheln die Tierstimmen zu hören, gefällt schon den ganz Kleinen.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Tiere/Haustiere -
Lass uns Freunde sein!

Susan Vaught
Illustriert von Kelly Mrphy
Ullmann
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das Cover zeigt den Fuchs und eine junge Ente, die sich, so scheint es, anlächeln. Auf dem Bild im Einband zieht ein Gewitter auf und die Tiere flüchten. Die erste Seite zeigt den Fuchs, der hilflos dem Unwetter ausgesetzt ist. Doch im Hintergrund steht eine erleuchtete Scheune. Durch den Regen geht der Fuchs auf das Haus zu. Wir sehen durch das Fenster ein Kaninchen. Der Fuchs schaut durch ein anders Fenster hinein. Dann sind wir mit den Tieren in der Scheune und sehen den Fuchskopf am Fenster. „Weg mit dir! Kein Platz mehr hier!“
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Nun sehen wir das Bild vom Cover, allerdings nicht nur den Kopf des Fuchses, wir sehen seine Jungen unter dem Bauch. Einigen kleine Bilder zeigen die Annäherung der Tiere. Sie fassen Vertrauen. Auf den nächsten Seiten geht es darum, dass trotz der Unterschiede „die Liebe gewinnt.“ Wunderschön die Füchsin mit ihren Jungen und auf ihrer Nase sitzt eine Schnecke. „Und es gibt genug Platz.“ Da sehen wir die Tiere im Stall schlafen und aus dem Regen treten andere Waldtiere ins Trockene.
Wie schön wäre es, wenn alle sich so verhalten würden, wie diese Tiere in der Scheune. Und wenn der Fuchs dankbar die Einladung annimmt. Die Bilder sind warm und liebevoll gezeichnet und die kleinen gereimten Sätze ganz kurz gehalten. Trotzdem ist die Aussage dieses Bilderbuches herzerwärmend.
Dagmar Mägdefrau
Themen: Freundschaft

