-
Die Gärten von Dorr

Paul Biegel
Urachhaus Verlag
Altersempfehlung ab 8 Jahre
Meine sehr spontane Reaktion in Worte gefasst:
„Ich sitze in der morgendlichen Märzsonne auf dem Balkon und beginne in dem Buch zu lesen, dass ich vorhin aus dem Briefkasten gezogen habe: „Die Gärten von Dorr“ von Paul Biegel. Ich tauche lesen lesend hinab in eine Zauberwelt, ich fühle die Angst der Prinzessin „verlier mich nicht“ und ich spüre das Drängen in MIR, trotz der Angst weiter zu gehen, um meinen Liebsten „Komm zurück“ zu finden.
mehr oder weniger lesen
Das Frühlingsgezwitscher der Meisen tönt mir aus dem verwunschenen Wald entgegen – und kommt doch aus dem Garten vor meinem Balkon.
Magische Worte, magische Bilder, Verse, Lieder und Zauberwesen ziehen mich in ihren Bann. Ich möchte bis zur letzten Seite weiterlesen, doch dann wäre der Zauber vorbei.
Um den Zauber zu verlängern, unterbreche ich das Lesen – gehe jetzt erst einmal einkaufen. Aber danach freue ich mich schon auf die nächste Zauberstunde!“
Gisela Kühn
Themen: Garten -
Die Zauberstimme

Andrea Karimé (Autorin)
Annette von Bodecker-Büttner (Illustratorin)
Picus Verlag GmbH
Das zweite Buch der Autorin und Illustratorin. Hier geht es um Geschichtenteppiche, die gemeinsam mit der Hauptperson wunderliche Wege gehen: Malauwana, Teppichweberin und jüngste Tochter des Teppichzauberers Sahir al Bissat.
Der spannende Verlauf dieser Geschichte ist in der Lage, Kinder anzuregen selbst Geschichten zu erfinden.
In der Geschichte versteckt sind zwei kleine Hinweise auf das erste Buch, was Kinder neugierig machen könnte auch dieses zu lesen.
Ebenfalls zu empfehlen für Grundschulkinder!Annette Heine
-
Josefinchen Mongolinchen

Dolf Verroen
Birte Müller (Illustratorin)
Übersetzung aus dem Niederländischen Rolf Erdorf
Freies Geistesleben GmbH
Verlagsempfehlung 9 Jahre
Eine zauberhafte Geschichte zu den Themen: Behinderung und Tod.
Die Ich-Erzählung aus Sicht eines 10-Jährigen über seine 20-jährige Schwester, die als Mongoloide ca. 10 Jahre in ihrer Entwicklung zurück ist. Er fühlt sich dementsprechend als großer Bruder. Beide leben in einer intakten Familie mit sehr einfühlsamen Menschen, die füreinander sorgen und gemeinsam den langsamen Tod von Josefinchen begleiten.mehr oder weniger lesen
Das traurige Ereignis rückt erst gegen Ende des Buches in den Vordergrund, so dass die junge Leserschaft schonend darauf vorbereitet wird.
Gelungene, zarte Zeichnungen als Begleitung der Erlebnisse wirken zwischendurch wie Fotos, die der Vater von Josefinchen in unterschiedlichen Situationen macht, z.B. zum Geburtstag oder weiteren Höhepunkten.
Die Erzählung basiert auf einer wahren Geschichte.
Annette Heine

