• Der Zorn des Meerdrachen

    Der Zorn des Meerdrachen

    Silke Farmer

    Elif Siebenpfeiffer

    Fairyland

    Verlagsempfehlung Leseanfänger der 2. bis 3. Klasse

    Der dritte Band dieser wunderschönen Fantasie-Reihe für Grundschulkinder führen den Zwerg Luwin und seine geflügelte Freundin Eldrid ins Westland. Eldrid beschreibt es als wunderschön mit „tiefblauen Seen und grüner Steppe.“ Leider müssen sie feststellen, dass das Land grauenvoll verwüstet wurde. Doch die beiden ziehen weiter ins Wolkenmeer, dass Luwin „Sternenstaubschön!“ findet. Hier leben die Bergsbarn, die erreichten, dass der Meerdrache „ohrenbetäubend brüllt und Feuer speit“ und so die Landschaft verwüstet. Da er sich auch noch die Augen aus dem Kopf heult, sind Teile der Seenlande überschwemmt.
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    Luwin und Eldird wollen hinter das Geheimnis kommen, das den sonst friedfertigen Meerdrachen so verzweifelt sein lässt. Sie ziehen weiter und treffen auf ein Dreihorn, das ihnen hilft,  zu den Zentauren zu gelangen.
    Dank eines magischen Spiegels kann die beiden bei ihrem Abenteuer Alba, der Druide, unterstützen. Bei dem Spiegel handelt es sich wohl einen Vorgänger des Smartphones.
    
    Ein spannendes Abenteuer wird hier mit viel Fantasie und Empathie erzählt. Beeindruckend sind auch wieder die Bilder, die die Geschichte lebendig werden lassen. Durch die großen Buchstaben sind die zwölf Kapitel leicht zu lesen und der Spaß an Fantasie-Geschichten mit Eintauchen in fremde Welten wird schon früh geweckt. Natürlich gibt es auch wieder einen Plan von „Valorun und seinem Westlande“, damit man weiß, wo die beiden Freunde sich befinden. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mutich – Warum machen alle mit?

    Mutich – Warum machen alle mit?

    Hans-Jürgen van der Gieth

    Ulli Potowski

    BVK

    Verlagsempfehlung ab 4. Klasse

    Mutproben kennt jede und jeder aus der eigenen Kindheit, doch das Ausmaß, die diese hier einnehmen, hat einen modernen Einfluss: Die erfolgreiche Netflixserie “Squid Games”. Erwachsene spielen Spiele, doch es ist mehr als “nur ein Spiel”, denn der Verlierer wird getötet. Diesen gewaltvollen Inhalt der Spiele bringt Anführer Ben nun auch in seine Clique. Die Bestrafung soll eine Ohrfeige sein. Vor allem Paul muss darunter leiden. Alle anderen sind einfach froh, dass sie es nicht sind, obwohl auch sie eigentlich merken, dass das alles nicht so in Ordnung ist.
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    Selbst die Ohrfeigen reichen Ben nicht mehr, der mit ansteigendem Konsum der Serie immer mehr abzustumpfen scheint und die Situation spitzt sich dramatisch zu.
    Es wird sehr deutlich, dass die Bestrafung gerade für Paul nicht nur körperlichen Schmerz bedeutet. Die Scham treibt ihn immer mit in den Teufelskreis, in dem er sich Ben beweisen will, denn mit Erwachsenen reden kommt nicht in Frage. Die fehlenden Erwachsenen sind auch bei Ben ein ausschlaggebendes Problem, denn sie kontrollieren gar nicht, welch unpassende Serie Einfluss auf ihren Sohn übt.
    
    Van der Gieth schreibt in einem klaren und zugänglichen Stil, der es jungen Lesern leicht macht, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Obwohl die Kinder in dem Buch alle mitmachen, ahnen einige früh, dass das alles nicht in Ordnung ist. Diese Reflektionen wirken manchmal zu erwachsen und passen gar nicht zu dem sonstigen Verhalten. Trotzdem ist es wichtig, dass die Botschaft so klar formuliert wird: Gewalt hat bei Spielen nicht verloren und eine Serie, die uneingeschränkt zugänglich ist, kann einen immensen Einfluss auf ein Publikum haben, das eigentlich nicht die Zielgruppe sein sollte. Ein sehr dringliches Thema, mit passenden und gelungenen Illustrationen in eine Geschichte eingebettet.
    
    Raphaela Brosseron

    „Squid Game“ ist eine Netflix-Serie, in der Erwachsenen einfache Kinderspiele spielen und in der die Verlierer mit dem Tode bestraft werden. Ben, der elfjährige Boss der Clique, schaut diese Sendung und setzt sie mit seinen Freundinnen und Freuden um. „Seilchen springen“ ist die erste Aufgabe, die sie auf ihrer Lichtung absolvieren. Eigentlich keine schwierige Aufgabe für Paul, doch als er stolpert, schreien alle „Opfer“ und als dann noch die Bestrafung „Ohrfeigen“ heißt, kann er es nicht fassen, dass alle seine Freund*innen ihn feste ohrfeigen. 
    Obwohl sich das Geschwisterpaar darüber unterhält, wie es ihnen bei der Bestrafung ging, machen alle bei der nächsten Prüfung mit und sind wieder bereit, die Strafe zu vollziehen. Keiner wehrt sich dagegen, keiner ist bereit, in der Clique darüber zu sprechen. 
    Jede*r ist froh, nicht das Opfer zu sein und keiner ist mutig genug gegen Ben zu sprechen und so aus der Clique ausgestoßen zu werden.
    
    Mutproben hat es schon immer gegeben und viele von ihnen waren gefährlich. Hier ist der Auslöser diese Serie, die anscheinend viel von Jugendlichen oder sogar Kindern geschaut wird. Mein Enkel kam letztens auch mit einer eigenartigen Szene aus der Kita nach Hause, die vermuten ließ, dass diese Serie Auslöser war. Er kannte zwar keine Zusammenhänge, warf sich aber immer wieder tot zu Boden.
    
    Es kann nicht sein, dass Kinder, ohne darüber sprechen zu können, solche Serien schauen und sie in ihren Alltag einbauen wie die Clique um Ben. 
    Das Buch liest sich sehr spannend und gibt gut die widersprüchlichen Gefühle der Kinder wieder. Das positive Ende ist für mich etwas einfach gestrickt. Ich fürchte, so leicht kommen wir Erwachsenen nicht aus dieser Geschichte raus. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Arti – Auf Freundschaft programmiert

    Arti – Auf Freundschaft programmiert
    Eigentlich sollte der Roboter, den Jessy von ihren Eltern zum 11. Geburtstag geschenkt bekommt, einen guten Einfluss auf sie einüben. Dass sie mit Hilfe von Frau Westic es schafft, ihn umzuprogrammieren, führt allerdings zum genauen Gegenteil. Allerdings auch nicht ohne Gefahr, denn Arti entwickelt seinen eigenen Willen und trifft selbständig Entscheidungen. Neben dem Chaos, das er dadurch in ihrem Leben verursacht, entwickelt er sich zu einem potenziellen Freund. Auch wenn er einiges anders sieht oder nicht versteht, z.B. warum man als Mensch so sehr an alten Gegenständen hängt.
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    Doch auch Jessy und ihr Kumpel Ludwig können so von ihm lernen: Vielleicht brauchen wir nicht unbedingt jenes oder dieses, um uns zu erinnern, sondern einfach regelmäßige Gespräche. Weder die künstliche Intelligenz noch die menschlichen Kinder wirken in der Beziehung unter- oder überlegen. Sie begegnen sich trotz aller Schwierigkeiten auf Augenhöhe und erleben innerhalb weniger Tage so einiges. Obwohl sich die Geschichte um einen Roboter dreht, bleiben die Emotionen nicht aus. Bereichernd für die Geschichte sind die gelungenen Illustrationen von Julia Christians, die genau richtig eingesetzt werden, um ein doch etwas abstraktes Thema noch realer wirken zu lassen. Auch wenn es Arti ist, der auf Freundschaft programmiert wurde, können wir alle hier etwas darüber lernen.
    
    Raphaela Brosseron

    Lina wünscht sich eine Gamestation und bekommt einen Roboter-Jungen. Das neueste Model seiner Reihe und mit vielen Extras ausgestattet. Trotzdem ist Lina zunächst enttäuscht und befürchtet der neue Mitbewohner soll darauf achten, dass sie alles tut, was ihre Eltern, besonders ihre Mutter, gerne möchte. Mit Hilfe einer alten Dame, die sich gut mit dem Programmieren auskennt, wird einiges im Programm des Roboters verändert, er wird dadurch auf Freundschaft programmiert. So wird aus 1 endlich Arti, der versucht seiner Aufgabe, Lina glücklich zu machen, gerecht zu werden. Doch vieles verwundert ihn am Verhalten der Menschen, so kommt es zu einigen Missverständnissen, die Folgen für ihn haben. Zusammen mit ihrem Mitschüler Ludwig erleben Lina und Arti einige Abenteuer, die uns zeigen, wie wichtig Freundschaft ist und wie gerne dieser Robert ein Freund sein möchte.
    
    Das Buch zeigt eine zukünftige Welt, in der es dieselben Probleme gibt wie heute, auch wenn sprechende und denkende Roboter und Haushaltsmaschinen gibt, die das Leben nicht immer erleichtern. Das Buch mit seinen 266 Seiten wird zwar von einigen schönen Bilder aufgelockert, benötigt aber auch fleißige Leserinnen und Leser.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Jo, Janne und der Winddrache

    Jo, Janne und der Winddrache

    Gudrun Güth

    Papierfresserchen

    Verlagsempfehlung Grundschulalter

    „Die Detektive Wladi Holmes und Cassius Watson auf Mörderjagd“ ist die erste der 15 Geschichten. Wladi ist ein Wolf und er wird verdächtigt Schafe getötet zu haben. Wladi will den richtigen Möder findet und deshalb holt er sich Bücher aus der Bücherei und so erfährt er von Sherlock Holmes, dem er nacheifert. Da auch der Hütehund Probleme bekommt, weil er den Tod des Schafes nicht verhindert konnte, wird er zum Gehilfen Watson. Die beiden können den Fall lösen und eröffnen eine eigene Detektei. 
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    Der große Hund Brutus ist eifersüchtig, weil ein Foto des kleinen Hundes Snorre aufgestellt wurde. Doch dann riecht er als erstes den Rauch in der Wohnung und wird auch zum Helden. In der nächsten Geschichte gibt es eine witzige Erklärung warum der Eisvogel seinen Namen hat. Da das alte Hasenpaar zu alt zum Verteilen der Ostereier ist, ist Henriette Hase dafür zuständig und findet Unterstützung durch den Mähroboter. Wenn ein Storch, statt die Frösche zu fressen, sie als Taxi kutschiert, gibt es einige Probleme. Wie Kai und Kim es schaffen aus den Steingärten blühende Vorgärten zu machen und dann noch ihre Mitschüler für Klimaschutz gewinnen können, ist meine liebste Geschichte. 
    
    Die Geschichten sind unterschiedlich lang und handeln von vielen lustigen und traurigen Themen. So hat Sophie eine Nase, die sich meldet, wenn wir die Natur schlecht behandeln und der Hund Zwiebel läuft einfach weg und taucht dann wieder auf. Am Ende freundet sich Marie mit ihrem Nachtalb an. Eine lesenswerte Sammlung, die nicht nur Kinder Freude macht. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Spannende Detektivgeschichten zum Mitraten

    Spannende Detektivgeschichten zum Mitraten

    Anja Kiel

    Angela Glökler

    Ravensburger Leserabe

    Verlagsempfehlung ab 2. Lesestufe

    Drei Fälle gibt es in dem gut zu lesenden Buch zu lösen. Zunächst geht es um die Entführung von Frau Stolz. So heiß die Katze des Nachbarn und er ist sicher, dass sie teure Perserkatze nie allein weggelaufen wäre. Emma nimmt ihren Notizblock und ihren Stift und befragt einige verdächtige Nachbarn.
    In der Klasse 3 a sind alle Lesebücher verschwunden und Robin der Hobbydetektiv fandet im Klassenzimmer nach den Büchern.
    Beim Bummeln durch die Altstadt beobachten die Geschwister einen Mann, der etwas aus einer Vitrine klaut.
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    Doch als der Dieb gestellt wird, ist von der Beute keine Spur. 
    Jede abgeschlossene Geschichte endet mit zwei Fragen zur Lösung. Die Lösungen mit Erklärung finden wir im Anhang und können so überprüfen, ob unserer detektivischen Schlüsse richtig waren.
    
    Der Text ist gut zu lesen und die vielen Bilder lockern noch zusätzlich auf. Spannende Fälle zu lösen ist macht immer Spaß und hier passt alles zusammen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Abenteuer mit Edgar – Edgar im Reisefieber

    Abenteuer mit Edgar – Edgar im Reisefieber

    Annette Haupt

    Selbstverlag

    Autotinnenempfehlung ab 8 Jahre

    Diesmal fahren Opa, sein Papagei Edgar, Tom und seine Freundin Elli zusammen mit dem Zug nach Verona. Dort wohnen sie bei Roberto, Opas alten Freund. 
    Seine Frau Luisa kümmert sich reizend um den Besuch, auch der Enkel Francesco ist meist dabei, wenn es etwas zu erleben gibt. Und zu erleben, gibt es eine ganze Menge. Ausgerechnet auf dem Balkon von Romeo und Julia findet das Wiedersehen mit der Taube Guuhdruuhn und Edgar statt und damit sind die beiden schon Stadtgespräch. 
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    Nach einem singenden Friseur, den Edgar mit seiner Stimme unterstützt, geht es auf den Flohmarkt. Hier gibt es Kartons zu kaufen, dessen Inhalt eine Wundertüte ist. Aber Elli gewinnt eine Stadtführung mit den Rad und so lernen sie auch die letzten Winkel von Verona kennen.
    Edgar mit seinen vorwitzigen Sprüchen geherrscht das Buch, aber wir erfahren auch einiges über das schöne Städtchen Verona. Ich möchte mich gerne sofort aufmachen und die Stadt mit dem neuen Wissen erobern.
    Tom, der uns die Geschichte erzählt und Elli sind prima Freunde und als Team unschlagbar. 
    
    Das Buch handelt von einer sehr alten Freundschaft zwischen Opa und Roberto, von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Papageien und einer Taube und wir sehen die Freundschaft zwischen Tom und Elli immer enger werden, oder ist da sogar ein wenig Liebe dabei? Ich bin auf jeden Fall neugierig, was Edgar noch erleben wird.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Der Schatz des Sumpfmocks

    Der Schatz des Sumpfmocks

    Silke Farmer

    Elif Siebenpfeiffer

    Fairyland

    Interessenalter 5 Jahre, Lesealter 7 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir das hübsche Sumpfmock-Mädchen Oonags, die Pixie Eldrid, den Zwerg Luwin und den Druiden Alba. Im Einband des Buches ist eine Karte, die uns Valorun, „Das Land, das vom Zaubergesang abstammt“ und seine Landschaft zeigt.
    Die Elfen haben den Sumofmocks das Baden in ihren Seen verboten, als Oonags dagegen verstößt, wir sie mit Pfeilen gejagt. Ihr kleiner Freund Eldrid kann das nicht fassen und als dann noch Luwin und Alba dazu kommen, beschließen sie mit den Elfen zu reden. 
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    Der großgewachsene Alba ist auf den Weg zu ihnen, weil sie ihn um Rat gebeten haben. In der Elfensiedlung erfahren sie, dass die Bäume, die die Waldelfen als heilig verehren, krank sind. Da sie die Elfen mit ihrer Magie gegen Dunkelwesen, Orks und Trolle schützen, sehen die beiden jungen Elfen, die nun die neuen Oberhäupter sind, eine große Gefahr auf sich zukommen. Als Alba die beiden Ofenoberen auf das Badeverbot für Sumpfmocks anspricht, erklären sie ihm, dass die Sumpfmocks sehr schmutzig sind und dadurch die Quellen und Bäche ihr Funkeln und Glitzern verlieren.
    Gemeinsam finden die Freunde eine Lösung für das Problem, doch bis dahin gibt es noch viel Spannung in der Geschichte und nur durch geschicktes Kombinieren, konnte das Rätsel um die kranken Bäume gelöst werden.
    
    „Fantastisch leicht lesen lernen“ kann man mit diesem Buch auf jeden Fall. Es gibt viele wunder- und fantasievolle Bilder. Wesen, die durch ihre Freundschaft verbunden sind und die sich unterstützen und helfen. 
    Mir hat das Buch genau wie der erste Teil „Der Ring des Zwergenkönigs“ sehr gut gefallen und ich habe es mit Spannung gelesen. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Timi Travel und das Portal nach Newelia

    Timi Travel und das Portal nach Newelia

    Elisabeth Pfeiffer

    Lisa Stachnick

    Fairyland

    Interessenalter 5 Jahre, Lesealter 7 Jahre

    Timi Travel und Romina Redfox sehen wir zusammen mit der kleinen Holzkiste, die sie in einen andere Welt führen wird, auf dem Cover. Im Einband sehen wir einen Steckbrief der beiden, die geheimnisvolle Holzkiste und einen Zettel mit einer eigenartigen Liste. Sehr gut gefällt mir, dass im Titel die Namen der beiden erklärt werden. 
    Timi fühlt sich plötzlich während des Spiels mit Romina von einer unsichtbaren Macht angezogen. So kommt er zu dem windschiefen Haus seiner Tante. Diese Tante hat ihm immer viel von ihren fantastischen Reisen erzählt, Timi hat das aber immer für Märchen gehalten.
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    Im Haus der Tante gibt es eine kleine Holzkiste, von der der Sog auf Timi ausgeht. Als er sie öffnet wird er in sie hineingezogen und da Romina in diesem Moment auftaucht, folgt sie ihm nach Newelia. Leider ist es hier nicht sehr schön, die beiden werden sogar von Zebrakäfern angegriffen, die sie mit grüner Spucke anspucken. Als sie auf der Flucht von den Tieren auch noch im Sumpf versinken, verzweifeln die beiden. Doch dann rettet sie ein hässlicher Riese, der sie zu seiner Gebieterin Armada bringt. Doch diese scheinbar hübsche Frau erweist sich als Hexe. 
    Eine recht verfahrene Situation in die die Kinder da geraten sind. Können sie das Land von der bösen Armada befreien? Leider erfahren wir das in diesem Buch nicht, so müssen wir wohl auf einen zweiten Band warten. Die Karte auf den letzten Seiten lässt ahnen, dass es noch viele Abenteuer zu bestehen gibt.
    
    Die große Schrift lässt sich sehr gut lesen und die schönen Bilder lockern die Texte der 12 kurzen Kapitel sehr schön auf. Sicher ist das Buch ein schöner Einstieg für spannende Abenteuer der beiden mutigen Kinder.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Lina im Streichelzoo – Sach-Geschichten für Erstleser

    Lina im Streichelzoo – Sach-Geschichten für Erstleser

    DK Superleser!

    Verlagsempfehlung ab der 1. Klasse

    Mit dieser Reihe dünner Bücher spricht der Verlag ganz frische Leseanfänger an. Aufgrund der vielen Bilder eignet es sich aber auch für kleinere Kinder zum Vorlesen. Auf dem Cover sehen wir Lina, die ein Schaf umarmt. Im Buch begrüßt uns unter dem Titel ein Lamm. Bei dem Satz „Lina und ihre Freunde gehen in den Streichelzoo.“ Sind die Silben durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet. Das erleichtert das Lesen. Auf jeder Seite gibt es unten eine Leiste auf der einige der besprochenen Tiere als kleine Abbildung zu sehen sind.
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    Hier gibt es die Aufforderung die Tiere zu benennen. Dann wird er müde Esel gestreichelt und neben dem Bild, das diesen Satz abbildet, sehen wir einen Esel, dessen Körperteile „Huf“ und „Ohr“ benannt werden. In der Leiste sehen wir unterschiedliche Esel und nochmals das Wort „Esel“. Bis es „Tschüss, Tiere!“ heiß, werden noch elf andere Tiere Z.B. Lama, Frosch, Ferkel und Kaninchen) besucht. Ich bin sicher, dass Leseanfänger mit diesem Buch einen echten Erfolg feiern können, das erste selbst gelesene Buch! Für die Bezeichnung Sachbuch finde ich die Informationen etwas einfach gehalten. Da bieten manche Pappbilderbücher mehr.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Dragobert von Bröckelstein

    Dragobert von Bröckelstein
    In der Burg Bröckelstein haben alle verrückte Kopfbedeckungen auf, weil ständig Steine von der Decke fallen, es bröckelt. Der Besitzer Ritter Georg sollte mal eine Jungfrau vor einem Drachen retten und hat dabei eine Drachenei gefunden und seine Köchin Minna hat es unter ihrer Bettdecke ausgebrütet. So lebt außer dem Ritter, der Köchin und einem missmutigen Diener noch der kleine Drache Dragobert in der Burg. 
    Inzwischen ist er groß genug um Feuer zu speien und wendet diese Kunst zu Wohl der Hausgemeinschaft an, so brennt er die Kamine an. 
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    Die geizige Erbtante Tusnelda kommt zu seiner Geburtstagsfeier und als Dragobert nach dem Genuss etlicher Stücke Käsekuchen zum Spielen vor die Burg geht, rollt ihm sein Ball weg. Als er nach ihm sucht, gerät er in den Wald und der Räuber Raffzamm kann ihn fangen und mit nach Hause nehmen. Dort lernt der kleine Drache seine Tochter Petronella kennen. Eine echte Räubertochter, die ihn Dracheling nennt.
    
    Eine fröhliche Geschichte in denen Worte wie „Tatzelwurm“, „Grützkopf“ oder „Sapperlot“ vorkommen. Die durch einige glückliche Fügungen gut ausgeht und trotzdem voller Spannung ist. Schaut euch das Cover mit dem gelben Dragobert an, dann wisst ihr, wie humor- und liebevoll die Bilder in dem Buch aussehen und erfreut euch wie ich daran. Zudem sind die Seiten in Pastelltönen eingefärbt und ein Lesebändchen hilft beim Wiederfinden der zuletzt gelesenen Seite.
    
    Ein Ritter- und Drachenbuch der besonderen Sorte, echt lesenswert.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Vorsicht Dinos!

    Vorsicht Dinos!

    Maki Saito

    DK Superleser

    Verlagsempfehlung ab der 1. Klasse

    Ein dünnes gebundenes Buch zeigt einen Triceratops auf dem Cover. 
    Auch alle anderen Bilder in diesem Buch wirken wie Fotos. Die Texte bestehen aus kurzen Sätzen, die besondere Merkmale der Tiere beschreiben, diese sind dann auch in dem Bild kenntlich gemacht. Beim Brachiosaurus ist es der lange Hals. 
    Unten auf der Seite steht nochmals der Name des entsprechenden Dinos und er ist durch die farbliche Silbentrennung besonder einfach zu lesen.
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    Ich muss sagen, als mein Enkel anfing sich für Dinosaurier zu interessieren, hätte ich mir das Buch gewünscht, weil ich oft Probleme hatte, die komplizierten Namen auszusprechen. Heute ist das Buch, obwohl der Enkel erst in die Kita geht vom Inhalt zu einfach für ihn, aber zum Lesen üben eignet er sich sehr gut. Elf Dinos werden auf den Doppelseiten vorgestellt, danach gibt es ein paar Fragen, eine Bastelanleitung mit Perlen und zusätzliche Infos. Mit einem Quiz endet das Buch.
    
    Besonders Kinder, die Schwierigkeiten haben mit dem Lesen, finden hier ein Buch mit einem Interessanten Thema und guten Bildern und die bunten Silben vereinfachen das Lesen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • 1:0 für Paul – Eine Fußballgeschichte

    1:0 für Paul – Eine Fußballgeschichte

    Manfred Mai

    Markus Grolik

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung 2. Lesestufe (7 Jahre)

    Empfohlen von der Stiftung Lesen

    Endlich zieht eine Familie mit Kindern in das Nachbarhaus. Paul beobachtet den Einzug und sieht, dass ein Junge in seinem Alter mit dem Fußball spielt. Erst nach einer Woche traut sich Paul zu dem Jungen zu gehen. Er heißt Amir und spricht nur wenig Deutsch. Doch das hindert die Jungen nicht daran Fußball zusammen zu spielen. So gehen die beiden bald zusammen in einen Fußballverein.
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    Amir baut den zurückhaltenden und zweifelnden Paul immer wieder mit den wenigen Worten, die er beherrscht, auf. So schaffen sie es gemeinsam ein Spiel für die Mannschaft zu gewinnen.
    Die beiden Jungen finden im Fußballspiel ohne viele Worte ihre Freundschaft und so können sie sich gegenseitig unterstützen und motivieren. 
    
    Das Buch ist in fünf kurze Kapitel unterteilt und in Großbuchstaben gedruckt. Zusätzlich erleichtern die vielen bunten Bilder das Lesen. Die Struktur ist einfach gehalten und ohne große Überraschungen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Das Verschwinden der Schattenkoralle – Fabelflug-Chroniken III

    Das Verschwinden der Schattenkoralle – Fabelflug-Chroniken III

    Claudia Aichholzer

    Martin Krammer

    Fairyland

    Interessensalter ab 6 Jahre – Lesealter ab 8 Jahre

    In diesem dritten Teil dieser wunderschön aufgemachten Fantasy-Serie für junge Leser*innen, geht es ans und ins Wasser. 
    Auf dem Cover sehen wir einen neuen Protagonisten und auch eine neue Spezies. Inx ist ein Schnappgoblin, er ist 10 Jahre alt und etwas über einen Meter groß und er gehört zu den Schurken. Schnappgoblins dürfen sich alles gegenseitig wegnehmen, die Sachen der anderen Lebewesen sind hingegen tabu. Leider wird unser Inx vom Pech verfolgt, alles geht ihm daneben. Er führt das auf den Verlust seiner Uhr zurück, die er von seiner Großmutter geerbt hat
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    Mit dem Verschwinden des Schiffes „Schattenkoralle“ ist auch sie verloren gegangen. Inx lebt auf der schwimmenden Stadt Wasurg und trifft sich gerne mit seinen Freunden in der Taverne „Fröhlicher Wassergeist“. Hierhin kommen auch Poppie, deren Geschichte wir aus dem erste Band kennen und Kurtowihatsch, der Held des zweiten Bandes. Sie bringen Triteon, einen Neriden (im weitesten Sinne einen Wassermann) mit und das Abenteuer kann beginnen.
    Nach der Landkarte dieser Fantasy-Welt lesen wir uns den Steckbrief von Imx durch, dann wird uns die Spezies Schnapgoblins vorgestellt und das Wasurgiflß erläutert. Danach beginnt die Geschichte, die in 11 Kapitel aufgeteilt ist. Der Text wird durch viele wundervoll gestaltete Bilder ergänzt und ist, bis auf die schwierigen Namen, gut zu lesen. Am Ende des Buches gibt es noch ein Bild der Schattenkoralle mit vielen Erklärungen. 
    Danach werden uns die Macher des Buches vorgestellt und ich denke, viele Kinder lernen gerne die kenne, die ihre Bücher erdenken. 
    
    Ich hoffe, dass sie noch viele so ungewöhnliche Geschöpfe ersinnen, wie Poppie, Kurtowihatsch und Imx und sie neue spannende Abenteuer erleben lassen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Erdferkel wird Superstar

    Ein Erdferkel wird Superstar

    Anja Kiel

    Anna-Lena Kühler

    Leserabe Ravensburger

    Verlagsempfehlung 1. Lesestufe

    Auf dem Cover wird das kleine Erdferkel-Mädchen von den anderen Tieren bejubelt. Doch zunächst muss Emily Erdferkel erfahren, dass sie wohl gar nichts besonders gut kann. Hohlen bauen können schließlich alle Erdferkel. 
    Sie macht sich also auf die Suche. Aber leider kann sie weder schnell rennen noch gut tanzen. Auch eine Karriere als Mode-Star ist nicht günstig für Tiere, die sich besser tarnen sollten. Erst als sie ihre kleine Schwester in den Schlaf singt, stellt sich ihr Talent heraus. So wird sie am Ende zu einem Gesangsstar.
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    Die vier Kapitel sind dank der großen Buchstaben gut zu lesen. Die Textblöcke sind kurzgehalten und die schönen Bilder nehmen einen großen Teil der Seiten ein. Am Ende gibt es wie immer einen Text und Leseraben-Aufkleber, die zeigen, dass schon wieder ein Kapitel geschafft wurde. 
    
    Ein rundum gelungenes Erstleser-Buch.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Superhelden-Schule

    Die Superhelden-Schule

    Rüdiger Bertram

    Heribert Schulmeyer

    Ravensburger / Leserabe

    Verlagsempfehlung 2. Lesestufe

    Empfohlen von Stiftung Lesen

    Unsere vier Superhelden gehen natürlich auch auf eine Superschule, obwohl ihr Lehrer Herr Müller keine Superkräfte hat, dafür aber „super rechnen, super schreiben und super lesen kann.“  
    Das Spielen in der Pause gestaltet sich nicht ganz einfach, da Ida beim Fangen spielen hochfliegt und Bao den Weg vereist. Auch das Verstecken spielen ist schwierig, wenn Afeni das ganze Schulgebäude anhebt.
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    Nur beim Säubern des Schulhofs kann Kamal mittels seiner Gedanken den Müll in den Eimer fliegen lassen. Das ist schon eine tolle Truppe, diese drei. Als es ganz normal mit einem Bus in ein Museum gehen soll, können die Kinder wieder mittels ihrer Superkräfte helfen, dass sie heil dort ankommen. Das Museum zeigt auch Exponate von Superhelden und als das wertvollste Stück fehlt, sind wieder unsere kleinen Superhelden gefragt.
    
    Das Buch ist in fünf Kapitel aufgeteilt und hat ganz viele lustige Bilder zwischen den großen Buchstaben. Es ist also ganz leicht zu lesen und zeigt, dass auch Superhelden am besten als Team agieren. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mia und Jonas reisen allein

    Mia und Jonas reisen allein

    Anika Cordhagen

    Amazon kdp

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Die Zwillinge Mia und Jonas haben die zweite Klasse beendet und gehen jetzt in die Sommerferien. Da ihre Eltern arbeiten müssen, fahren die beiden ganz allein mit der Bahn zu ihrer Tante. Ein wenig Angst haben sie schon vor der Fahrt, aber sie machen sich gegenseitig Mut. Beim Koffer packen müssen so viele Spielsachen in die Tasche, dass nicht mehr genügend Platz für die Kleidung ist, da muss Mama helfen. Nach einem gemeinsamen Vormittag geht es dann endlich zum Bahnhof.

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    Mia und Jonas sind die Strecke schon oft gefahren, aber so ganz allein ist es doch was anderes. Die aufkommende Langeweile wird den beiden durch einige Senioren vertrieben, die beiden Damen kennen schöne Spiele. Aber dann gibt es ein Unwetter und die Fahrt wird auf freier Strecke unterbrochen.
    Schon auf dem Cover sind die beiden fröhlichen Kinder zu sehen. Leider sind im Buch nur einige kleine Bilder, da wird das Vorlesen eines so langen Textes für 4-Jährige sicher etwas schwierig. Erstleser werden sich mit den großen Buchstaben und den kurzen Kapiteln leichttun. 

    Der Text ist gut verständlich und die Kinder können sich gut in die Situation einfühlen. Die Stimmung ist durchgehend positiv und liebevoll. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Jagd nach dem Großmampf – Fabelflug-Chroniken II

    Die Jagd nach dem Großmampf – Fabelflug-Chroniken II

    Claudia Aichholzer

    Martin Krammer

    Fairyland

    Lesealter: ab 8 Jahren – Interessensalter: ab 6 Jahren

    Der zweite Band dieser Reihe spielt im Land der Trolle. Kurotowihatschi wird uns auf den ersten Seiten des Buches vorgestellt. Er ist ein Erinnerungswahrer und seine grüne Gestalt ist 2,10 m groß. Im Kampf hat er den unteren Teil seines linken Armes verloren. Danach erfahren wir einiges über sein Volk und seine Heimat den Dschungel Luto, den wir auf der Karte im Einband wiederfinden können. Begleitet wird Kuro von einem kleinen roten Drachenähnlichen Wesen. Natürlich trifft Kuro bald auf Poppie, die Gnomin, die im ersten Band in den Entrümpler gefallen ist.

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    Die beiden völlig unterschiedlichen Wesen ergänzen sich sehr gut und Poppie schaut sich begeistert die unbekannte Welt der Trolle an. 

    Das Buch hat gut 100 Seiten und ist in großer Schrift gedruckt. Die Kapitel sind nicht lang und die farbigen Bilder sind einfach wunderschön anzuschauen. Auf den letzten Seiten ist eine kleine Aufstellung „Trollisch für Anfänger“ zu finden und diese Trollbegriffe sind, genau wie Kuros vollständiger Name, schwierig zu lesen. 

    Mir hat es viel Freude gemacht in diese schöne Trollwelt einzutauchen und das freundschaftliche Miteinander der exotischen Wesen zu erleben. Besonders die Bilder haben es mir angetan, sie sind so detailliert gezeichnet und ich schaue sie mir einfach gerne an.
    Ein Fantasy-Buch, dass sich an Grundschulkinder richtet und die bestimmt gerne in diese Welten kennenlernen werden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Luna und das fliegende Pferd

    Luna und das fliegende Pferd

    Anja Kiel

    Florentine Prechtel

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 1. Klasse

    Auf dem Cover sitzen die fröhlich winkenden Kinder auf einem rosa Pferd mit Sternchen. Das Mädchen heiß Luna. Hinter ihr sitzt ihr kleiner Bruder Leon. 
    Im ersten Kapitel liegt Luna im Bett und sie ist sehr böse auf Leon, denn er hat ihr fliegendes Pferd mit einem blauen Stift angemalt. Als Leon sich in ihr Zimmer schleicht, tut sie so, als ob sie schliefe. Aber in dieser Vollmondnacht passiert etwas Besonderes.

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    Stella, das rosa Spielzeugpferd wird lebendig. Im zweiten Kapitel hören wir von Stellas Trauer, sie wäre gerne zum Treffen der magischen Wesen geflogen, doch so angemalt schämt sie sich. Da kommt Leon ins Zimmer und hat eine Idee. So werden im nächsten Kapitel goldene Sterne auf Stella Körper gemalt. Das letzte Kapital erzählt dann vom Fest im Märchenwald.

    Die vier kurzen Kapitel sind in großer Schrift gedruckt und mit vielen Bildern ausgeschmückt. Die Farben sind in verschieden Rosatönen gehalten. Besonders das Bild, auf dem der Vollmond auf das Pferd scheint, kann den Zauber dieser Nacht gut weitergeben. Hinten im Buch finden wir die Leserabensticker, die immer mit Beenden des Kapitels ins Buch geklebt werden. Zu jedem Kapitel gibt es im Anhang kleine Rätsel zum Ablauf der Geschichte. So kann abgefragt werden, ob das Lesen auch sinnerfassend war. Mit dem Lösungswort kann man an einem Preisausschreiben teilnehmen. 

    Eine märchenhafte Geschichte um ein fliegendes Spielzeugpferd, aber es geht auch um Geschwisterliebe und verzeihen können.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lara und die freche Elfe 

    Lara und die freche Elfe 

    Anja Kiel

    Elke Broska

    Ravensburger

    Leseempfehlung 1. Lesestufe

    Empfohlen von Stiftung Lesen

    Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

    In diesem Buch lernen sich Lara und die Elfe Fritzi kennen. Die blonde Lara stellt sich Elfen zart und mit blonden locken vor. Doch da fliegt Fritzi vor ihr geschlossenes Fenster. Da muss Lara feststellen, dass diese Elfe strubbelige dunkle Haare hat und ihr Kleid ist nicht rosa, sondern gelb. Aber was noch ungewöhnlicher ist, sie ist so richtig frech und hat immer Unsinn im Sinn. So lockt sie Lara nach draußen und sie möchte, dass sie die Kirschen vom Nachbarn essen. Dann wird es noch richtig gefährlich für die kleine freche Elfe, aber zum Glück ist Lara ja zu ihrer Rettung da.

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    Elfen sind immer wieder ein Thema für kleine Mädchen, darum ist es so schön, dass Fritzi so ganz anders ist. 

    Das Buch hat vier kurze Kapitel und ganz viele schöne Bilder, die den Text wunderbar ergänzen. Ein Lesespaß für Leseanfänger.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lara und die freche Elfe in der Schule

    Lara und die freche Elfe in der Schule

    Anja Kiel

    Elke Broska

    Ravensburger

    Leseempfehlung 1. Lesestufe

    Empfohlen von Stiftung Lesen

    Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

    Das kann ja nur Probleme geben, wenn Lara die freche Elfe Fritzi mit in die Schule nimmt. Schon als Lara ihr Referat über Elfen hält, stößt sie bei den Mitschüler*innen auf Skepsis und als Fritzi dann auch noch weg ist, machen sich alle über sie lustig. Nur Ben bietet an die Elfe zu suchen. Aber Lara antwortet ihm nur „Elfen gibt es nicht.“  Und diesen Satz wird sie noch oft sagen, denn die kleine Elfie saust immer wieder vorbei. Wir wissen schon aus dem ersten Band, dass sie immer zu Streichen aufgelegt ist. 

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    Die schönen Bilder werden dazu beitragen, dass die vier kurzen Kapitel schnell gelesen sind und die Kinder können sich so gut vorstellen, wie es bei Lara und Fritzi zugeht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lara und die freche Elfe im Winterwald

    Lara und die freche Elfe im Winterwald

    Anja Kiel

    Elke Broska

    Ravensburger

    Leseempfehlung 1. Lesestufe

    Empfohlen von Stiftung Lesen

    Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

    Lara und ihre Mama besuchen einen Tierpark und bei den Mufflons merkt Mama, dass sie einen Handschuh verloren hat. Deshalb bleibt Lara allein am Tiergehege stehen. Abe sie ist nicht wirklich allein, die kleine freche Elfe Fritzi taucht auf. Da tiefer Schnee liegt, hat sie ihre Stiefel an, aber ihre kleine rote Mütze ist weg. Es gibt einige Spuren im Schnee und so machen sich die beiden auf die Suche. Zunächst treffen sie auf ein Eichhörnchen und Fritzi ruft sofort „Krallen hoch, her mit der Mütze.“ Sie ist halt eine freche Elfe. 

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    Die Abenteuer von Lara und ihrer dunkelhaarigen, frechen Elfe machen riesigen Spaß und Leseanfänger werden die vier Kapitel sicher gut lesen können, denn die fröhlichen Bilder verraten schon eine Menge.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Schatz des Kapitäns

    Der Schatz des Kapitäns

    Anja Kiel

    Patrick Fix

    Ravensburger

    Leseempfehlung 1. Lesestufe

    Empfohlen von Stiftung Lesen

    Der Leserabe führt durch das Buch, lobt und fordert auf die beigelegten Sticker aufzukleben. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige Rätsel zu lösen.

    Das Buch ist in vier kurze Kapitel gegliedert und berichtet von Niklas, der bei seiner Tante übernachten darf. Sie wohnt über einem maritimen Museum und als Niklas in der Nacht Geräusche hört, schaut er dort nach. Zu seiner Verwunderung trifft er dort auf den Klabauter Pit. Eigentlich sind diese kleinen Geister unsichtbar, aber heute ist Vollmond und da können Menschen sie sehen. Die beiden erleben in der Nacht noch so einiges.

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    Eine schöne Geschichte, die in wenigen Worten und unterstützt durch ansprechende Zeichnungen, Informationen und Abenteuer vermittelt. Leseanfängern macht das Lesen so sicher viel Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Neues von Jule

    Neues von Jule

    Kathrin Eimler

    Bilder von Bodil Schulte

    BoD

    Autorenempfehlung ab 5 Jahre

    Jule ist fünf Jahre alt und geht in den Kindergarten. In diesem zweiten Band erzählt sie uns in 16 Kapiteln aus ihrem Alltag. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Vorleselänge von ca. 5 Minuten. Sie beginnen immer mit den Worten „Hallo, hier ist Jule.“ dann folgt ein Satz zum Thema der Geschichte.
    Jule erzählt uns von Apfelsteusel, den sie für die Oma backt. Mit Oma erlebt Jule so einiges in diesem Buch. So pflanzen die beiden zusammen bunte Blumen im Garten oder sie gehen zusammen auf eine Kirmes.

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    Zu Beginn ist es Jule immer wichtig zu sagen, an welchem Tag sie etwas erlebt hat.
    Mit Oma pflanzt sie bunte Blumen im Garten oder sie gehen zusammen auf eine Kirmes. In „Aprilwetter“ berichtet Jule von den Wetterkapriolen, die sie an einem Morgen im April erlebt. Neben Regen und Schnee, erfreut sie sich auch an einem Regenbogen. Auch mit Mama erlebt Jule einiges, so gehen sie zusammen auf den Flohmarkt und Jule versorgt sehr umsichtig Mamas verstauchten Fuß. Mit Papa geht es zum Rodeln, er baut ihr aber auch ein ganz tolles Baumhaus. Jule darf mit ihrer Freundin Emma sogar darin übernachten. Die Familie fährt gemeinsam zum Campen und an der Nordsee retten sie eine junge Robbe. Mich hat die Geschichte, wo Jule und Mama Jules Schreibtisch aufräumen sehr fasziniert, vor allem die Einsicht, die Jule hat. 

    Die Geschichten sind weit gefächert und erzählen von ganz alltäglichen Erlebnissen und sie sind dabei doch spannend und interessant geschrieben. Jungen kommen nicht vor, deshalb werden die Geschichten und auch das Cover in erste Linie Mädchen ansprechen. 

    Im Buch gibt es einige schöne Bleistiftzeichnungen, ich hätte mir mehr und bunte Bilder gewünscht. Ich weiß aber durchaus, dass man im Selbstverlag auf die Kosten achten muss.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die besten Tantenretter der Welt

    Die besten Tantenretter der Welt

    Andrea Schomburg

    Hummelburg

    Verlagssempfehlung ab 10 Jahre

    Da die Eltern von Jonas und Fabian nach einem Unfall im Himmel sind, leben die beiden in Berlin bei ihrer Tante Erdmute. Nicht nur der Name, auch die Tante ist etwas besonders. Sie hat einen kleinen Laden, indem sie nicht viel verkauft, als dann noch ihre Wohnung renoviert und teuer verkauft werden soll, findet sie keinen anderen Ausweg und überfällt eine Bank. Dazu zieht sie ihr rotes Kleid und die hohen roten Pumps an. Mit der Beute und den Neffen will sie sich in einem kleinen abgelegenen Hotel verstecken. Schon die Autofahrt dorthin ist ein Abenteuer für sich. Johanna, die Tochter des Hoteliers, hat ein dreibeiniges Reh, dass sie, wenn sie die Schule wechselt, nichtmehr versorgen kann. Schnell finden die Kinder eine Lösung, nur setzt das den Kauf der Wohnung voraus. Aber das gestohlene Geld wollen sie doch wieder zurückgeben.

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    Die anderen Hotelgäste sind auch etwas wunderlich. Hu, der Millionär mit Familie, ein Sportlehrer und drei ältere Damen machen sich verdächtig. Wer hat wohl die wertvolle Briefmarke gestohlen? Die drei Kinder gründen eine Band, die sie die „Tantenretter“ nennen und schon schlittern sie in neue Abenteuer. Zum Ende geht alles gut aus, wenn es auch einiger Lügen bedarf.

    Das Buch ist spannend zu lesen und hat am Kapitelanfang immer ein kleines Bild. Ein wenig Probleme habe ich bin der Moral, zu meiner Entschuldigung kann ich sagen, dass ich über 30 Jahre in einer Bank gearbeitet habe und mit einem Überfall keine Scherze treiben mag.

    Dagmar Mägdefrau