• Grimm und Möhrchen machen das Seepferdchen – Band 2

    Grimm und Möhrchen machen das Seepferdchen – Band 2

    Stephanie Schneider

    Stefanie Scharnberg

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das kleine Zesel spring beherzt ins Wasser und Grimm sehen wir oben auf dem Cover mit gelben Schwimmflügeln.
    Zu Beginn des Buches gibt es eine Vorstellung der Personen, die wir nicht benötigen, weil wir schon alle Zeselbücher gelesen haben. In vier Kapitel mit vielen schönen bunten Bildern wird diese Sommergeschichte erzählt und Erstleser werden ihre Freude daran haben. Denn das Seepferdchen ist für sie meist auch ein wichtiges Thema.
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    Die Sonne brennt heiß und das Planschbecken hat ein Loch, so machen sich Grimm und Möhrchen mit dem Rad auf zum See. Natürlich ist es dem Zesel auf der Decke zu langweilig, er will sich alles anschauen und ein Eis essen. So treffen sie auf Liem und Theresa, die regelmäßig im Buchladen vorbeischauen. Sie wollen bei Bademeister Paule heute ihr Seepferdchen machen. Möhrchen staunt darüber und möchte auch ein „See-Zeselchen“ machen. (Allerdings sind die Kinder weder Pferde noch machen sie ein See-Menschchen.)
    Aber der Zesel findet gleich lustige Regeln für die Prüfung.
    Eine schöne Geschichte wird uns da erzählt und es ist wieder herzerfrischend, wenn ich lese, wie neugierig das Zesel die Welt entdeckt. Eine hervorragende Erstleser-Lektüre oder auch ein erstklassiges Vorlesebuch.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die drei!!! – Geburtstagsparty in Gefahr

    Die drei!!! – Geburtstagsparty in Gefahr

    Ann- Katrin Heger

    Kosmos

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Vor mir liegt die limitierte Jubiläumsaufgabe von „Die drei !!!“, Gold ist nicht nur auf dem Cover zu sehen, auch der Buchschnitt ist Gold eingefärbt. 
    Kim, Franzi und Marie sind trotz aller Unterschiede allerbeste Freundinnen und sie haben als Detektivinnen schon einige Fälle gelöst, auf die im Buch häufig Bezug genommen wird.
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    Kim wird 14 und weil die beiden anderen ihre Geburtstage nicht gefeiert haben, planen sie eine gemeinsame Geburtstagsparty. Marie, die in einer großen Villa wohnt, bietet diese als Location an. Allerdings übernimmt sie mit ihrer Euphorie schnell die Führung und entscheidet, ohne die anderen zu fragen, was zu einem heftigen Streit führt. Werden sich die drei wieder vertragen und ihre Party gemeinsam feiern? Aber die drei wären keine Detektivinnen, wenn sie nicht auch einen Fall lösen müssten. Wer möchte dem Caterer Michele schaden und stellt verdorbene Lebensmittel in seine Küche?
    Die drei Mädchen sind so unterschiedlich, dass ich mir eine Freundschaft kaum vorstellen kann, aber zum Glück schaffen sie es, miteinander zu sprechen. Jede hat für sich ein eigenes Problem, das unterschiedlich stark die Geschichte beeinflusst. Der „Fall“ taucht immer wieder auf und eine aufmerksame Leserin wird schon früh einen Verdacht haben. Die „Beziehungen“ der Mädchen sind eher Nebensache.
    Das Buch lebt mehr vom Verhalten und Streiten der Mädchen als von der Spannung einer Ermittlung. Aber es geht ja auch in erster Linie um die Geburtstagsparty.

    Dagmar Mägdefrau


  • Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen

    Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen

    Lena Steffinger

    Beltz & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026

    Mitten auf dem Cover tanzen zwei fröhlich, die anderen Personen wirken wütend, ängstlich, anhänglich oder müde. Am oberen Bildrand sehen wir Nervenzellen, deren Aufgabe im Buch noch beschrieben wird. 
    Dass es ohne Gefühle langweilig wäre, ist das Thema im ersten Kapitel, hier ist die Rede von Hormonen, die unsere Gefühle beeinflussen.
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    Weiter geht es mit unseren 86 Milliarden Nervenzellen in unseren Gehirnen und den Botenstoffen, die sie beeinflussen. Dann zeigen uns kleine Illustrationen, was wir so fühlen. Aber, was ist, wenn uns „alles zu viel wird“? Dann sprechen wir von einer psychischen Störung, die zu den häufigsten Krankheiten auf der Welt gehören. Die Diagnose wird erklärt, das Woher des seelischen Leidens und die Psychotherapie. Es werden praktische Beispiele einer Praxis erklärt, wie eine Therapie ablaufen kann und dass auch die Seele manchmal Medikamente benötigt. 
    Da psychische Erkrankungen so häufig vorkommen, ist es wichtig, dass wir auch darüber etwas erfahren und erkennen, dass diese Krankheiten genauso behandelt werden müssen wie körperliche Erkrankungen. Gerade, wenn unsere Seele krank wird, sollten wir keine Angst vor der Behandlung haben und genauso Bescheid wissen, wie über den Besuch beim Kinderarzt.
    Ein sehr verständliches Buch mit vielen erklärenden Illustrationen zu einem ungewöhnlichen, aber wichtigen Thema nicht nur für Kinder.

    Dagmar Mägdefrau


  • Der kleine Ritter Apfelmus  

    Der kleine Ritter Apfelmus  

    Stefan Schwinn

    Pia Eisenbarth

    360-Grad-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Fröhlich sieht er aus, der kleine Ritter und mit seinem Schwert hat er einen Apfel aufgespießt, neben ihm sehen wir den Burgkater Freddie, der in der Geschichte ein wichtige Rolle spielt
    Zunächst werden alle, die eine Rolle in der Geschichte spielen vorgestellt und dann erfahren wir etwas vom alten Kuno, das ist die Ritterrüstung eines alten Drachenjägers.
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    Prinz Poldi von Pampelmusien wird zum Abendessen erwartet und alle müssen mithelfen, die Burg vom Schmutz zu befreien. Im nächsten Kapitel spielt Apfelmus Fußball und Kater Freddie und der Hahn spielen mit. Es taucht noch eine Maus in der Burg auf und am Ende gibt es ein Konzert.
    Es ist also eine ganze Menge los, wenn ein Prinz zu Besuch kommt und Apfelmus, der kleine Ritter, erlebt da eine ganze Menge.
    Die Großbuchstaben lassen sich leicht lesen und die vielen schönen bunten Bilder machen das Buch sowohl zu einem Vorlesebuch als auch einem Erstleserbuch.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Bibliothek der unendlichen Abenteuer- Das gestohlene Drachenei – Band 1

    Die Bibliothek der unendlichen Abenteuer- Das gestohlene Drachenei – Band 1

    Nicola Anker

    Marek Bláha

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Iggy, der Bücherwurm, bittet dich um Hilfe. Ihr müsst zusammen das goldene Drachenei vor Schurko und Roxy retten. Schurko, ein alter Bibliothekar, holt sich die Unterstützung von der Leseratte Roxy. Deine aktive Hilfe ist sehr wichtig, um das geschlüpfte Drachenbaby wieder zu seinen Eltern auf den Drachenberg zurückzubringen. 
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    Mein achtjähriger Sohn hat es mir abends vor dem Schlafengehen vorgelesen und hatte dabei riesigen Spaß. Besonders toll fanden wir die direkte Ansprache und die vielen Aufforderungen zum aktiven Mitmachen – zum Beispiel, wenn man dem kleinen Drachen helfen oder ihn sogar einseifen soll. Dadurch wird das Lesen zu einem richtigen Spaß.
    Ich finde es großartig, dass es solche interaktiven Bücher nicht nur für Kleinkinder gibt, sondern auch für Kinder im Erstlesealter. Die gelungene Abwechslung zwischen kürzeren und längeren Textpassagen sowie die wunderschönen Illustrationen haben meinen Sohn sehr motiviert. Normalerweise lässt er sich lieber vorlesen, als selbst zu lesen, aber dieses Buch hat ihn dazu gebracht, mit Freude erstaunlich viel am Stück selbst vorzulesen.

    Katrin Hemmerichn
  • Die Odysee

    Die Odysee

    Nicolás Schuff

    Mariana Ruiz

    Aus dem argentinischen Spanisch von Kim Laura Franzke

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    In diesem Buch wird die berühmte Geschichte der Odyssee des Dichters Homer in einer modernen Fassung neu erzählt. Das Epos ist fast 3000 Jahre alt und stammt aus dem antiken Griechenland. Im Mittelpunkt steht Odysseus, der König von Ithaka, der nach dem Sieg im Krieg von Troja über das Meer zu seiner Frau und seinem Sohn zurückkehren möchte.
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    Doch seine Heimreise gestaltet sich lang und beschwerlich: Zahlreiche Prüfungen, auferlegt von den Göttern und ihren Nachkommen, stellen ihn immer wieder auf die Probe. Trotz aller Hindernisse übersteht Odysseus seine Irrfahrten – getragen von der Sehnsucht nach seiner Heimat und seinen Liebsten.
    Viele kennen die Geschichte zumindest in Auszügen. Auch ich bin in meiner Jugend immer wieder mit der griechischen Mythologie in Berührung gekommen, habe die Odyssee jedoch nie vollständig gelesen. Umso schöner war es, diese faszinierende Erzählung nun in moderner Sprache neu zu entdecken. Die lebendige und zugängliche Darstellung macht deutlich, wie fantasievoll und zeitlos diese Geschichte ist. Gerade jüngeren Leserinnen und Lesern wird so ein leichter Zugang zu diesem klassischen Werk ermöglicht.
    Auch die Illustrationen sind sehr gelungen und unterstützen das Eintauchen in die Welt der griechischen Mythologie auf eindrucksvolle Weise. Für alle, die sich für diese alten Geschichten interessieren, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.

    Katrin Hemmerich
  • Jahrmarkt der Zeitreisenden – Der gestohlene Kristall – Band 1

    Jahrmarkt der Zeitreisenden – Der gestohlene Kristall – Band 1

    Lena Hach

    Beltz & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Das Buch erzählt die Geschichte von Liv, die zwischen Zuckerwatte, Lichtern und Karussells aufwächst und mit ihrer Familie von Jahrmarkt zu Jahrmarkt durch Deutschland zieht. Eines Tages taucht immer wieder ein geheimnisvoller Junge auf, der scheinbar nicht in ihre Zeit gehört. Als dann auch noch der Kristall vom Karussell ihrer Eltern gestohlen wird, fällt Livs Verdacht schnell auf ihn. 
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    Bei der Verfolgung entdeckt sie ein verborgenes Portal im „Tunnel of Love“ – und damit beginnt eine Suche nach dem Kristall, die sich über zwei Zeitebenen erstreckt.

    Der Einstieg in die Geschichte braucht etwas Zeit. Zunächst wird Livs Alltag auf dem Jahrmarkt ausführlich aus der Ich-Perspektive geschildert, wodurch sich die eigentliche Handlung rund um die Zeitreise erst nach und nach entfaltet. Das erfordert ein wenig Geduld, hilft aber gleichzeitig dabei, in Livs Welt einzutauchen.
    Sobald die Zeitreise beginnt, entwickelt sich eine spannende und stimmige Geschichte, die besonders ein jüngeres Publikum ansprechen dürfte. Auch wenn einige Wendungen vorhersehbar bleiben, überzeugt das Buch durch seine fantasievolle Grundidee.
    Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre: Die Jahrmärkte in beiden Zeitebenen sind lebendig und detailreich beschrieben, sodass man sich das bunte Treiben sehr gut vorstellen kann. Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte mit kleinen Schwächen am Anfang, die vor allem durch ihr Setting und ihre Idee punktet.

    Katrin Hemmerich
  • Gespensterzentrale – Das Rätsel der Zeitreise – Band 1

    Gespensterzentrale – Das Rätsel der Zeitreise – Band 1

    Wiebke Nieland

    Anne-Dore Krohn

    Barbara Jung

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Das Buch erzählt die spannende Geschichte von Yunis, der mit seinen Eltern nach Berlin in eine große und wunderschöne Altbauwohnung zieht. Obwohl das neue Zuhause beeindruckend ist, fällt ihm der Umzug schwer, denn er vermisst seine Freunde, die nun viele hundert Kilometer entfernt wohnen. 
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    Doch schon bald wird sein Alltag von geheimnisvollen Ereignissen durcheinandergebracht: In der Wohnung spukt es! Dort begegnet er dem Geist Lotte, die ihn um Hilfe bittet. Gemeinsam begeben sie sich auf eine außergewöhnliche Reise in die Vergangenheit – in das Jahr 1897 –, um das Rätsel um Lottes Tod zu lösen.
    Die Geschichte ist sehr schön und spannend erzählt. Besonders die bildhafte Sprache macht es leicht, sich die alte Wohnung und das gesamte Haus lebhaft vorzustellen. Auch die liebevoll gestalteten Illustrationen tragen dazu bei, dass man noch tiefer in die Handlung eintauchen kann.
    Neben der spannenden Geistergeschichte erfährt man auch viel über das Leben im vergangenen Jahrhundert und darüber, wie Familien und ihre Angestellten damals gelebt haben.
    Insgesamt ist es ein wunderbares Buch, besonders für fortgeschrittene Leseanfänger, die sich an längere Geschichten heranwagen möchten. Die Geschichte endet so, dass man sich auf eine Fortsetzung freuen kann.

    Katrin Hemmerich
  • Inseltage mit Rosa

    Inseltage mit Rosa

    Mareike Krügel

    Anja Schilling

    Beltz & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026, Nominiert für den deutsch-französischen Jugendliteraturpreis 2026

    Empfehlungsliste The White Ravens 2025 (Internationale Jugendbibliothek)

    Liebe-Buchtipp des Monats November 2025, Die besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk), August 2025

    Auf dem Cover sehen wir Lila mit ihrer Freundin Rosa auf einem Stein am Meer. Die beiden sind Freundinnen. Aber eigentlich ist Rosa nicht mehr da...
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    Im Sommer fährt Lila mit ihrer Oma, die etwas wunderlich ist und die sie nicht richtig gut kennt, auf eine kleine Schäreninsel. Eigentlich wollen sie nur zwei Tage bleiben, doch dann macht ihnen das Wetter einen Strich durch die Planung und sie müssen länger bleiben. Oma, die Lila Mu nennt, erzählt den ganzen Tag und sie spricht von ihrer Freundin Thula, mit der sie ihr Leben geteilt hat und die jetzt im Heim wohnt. Da fällt es fast gar nicht auf, das Lila nicht spricht. Doch die gemeinsamen einsamen Tage auf der kleinen Insel bringt die beiden näher.
    Lila, die ohne ihre Freundin Rosa nicht klarkommt, und Mu, die ihre Freundin ebenfalls schmerzlich vermisst, sind so unterschiedlich. Aber gemeinsame Projekte wie das Bauen einer Skulptur aus Strandgut und die herrlichen Gedichte, die Mu sich einfallen lässt, heben die Stimmung der beiden.
    Ein einfühlsames Buch über Verlust und Trauer und ihre ungewöhnliche Aufarbeitung. Und über zwei starke Persönlichkeiten, die auch mal eine Woche Zweisamkeit mit vielen Wetterproblemen und viel Haferflocken überstehen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Kommissar Pfote ermittelt – Schnüffler mit Schnauze – Band 1

    Kommissar Pfote ermittelt – Schnüffler mit Schnauze – Band 1

    Katja Reider

    Dirk Hennig

    Loewe

    Leseempfehlung ab 7 Jahre

    Wie wir schon auf dem Cover sehen können, ermitteln diesmal die Hunde alleine, allen voran Pepper. Wie gewohnt werden zunächst alle vorgestellt, das sind Pepper, der die Geschichte erzählt, Lulu, Harras und Charlie. Alle sind Polizeihunde, allerdings ist Charlie schon im Ruhestand, er ist auch schlecht zu Fuß, dafür aber ein guter Planer.
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    „Schnüffler mit Schnauze“ so heißt die Detektei und Charlie ist ganz klar der Boss, wenn seine Pfeife ertönt, dann wissen alle sofort, dass es einen Fall gibt.
    So ist Charlie aufgefallen, dass Herr Jasper mit seiner kleinen Hündin Rosie nur noch ganz kurz Gassi geht und Rosie immer an der kurzen Leine führt. So machen sich die Hunde am nächsten Tag auf, um zunächst Yumo, den Hund der Tierärztin, zu befragen.
    Neben den Texten, in denen uns Pepper berichtet, was geschieht, gibt es immer auch Äußerungen, die nicht direkt in Sprechblasen, aber immer personenbezogen gedruckt sind. Neben den Gesprächen der Hunde gibt es auch immer wieder witzige Bemerkungen z.B. der Katze.
    Pepper-Fans werden begeistert sein, dass ihr Held jetzt alleine, ohne seinen Polizisten, ermitteln darf. Denn oft war er es ja, der zur Lösung des Falls beigetragen hat. Hier gibt es dann zum Ende aber das Problem, wie der menschliche Täter gestellt werden kann, doch auch da sind die Hunde, besonders Charlie, sehr erfindungsreich.
    Das Buch kann ich wohl als Comic bezeichnen, auch wenn die Bilder meist eine Doppelseite einnehmen und es zusätzliche Texte zur Situation gibt. Eine spannende Geschichte und so tolle Illustrationen, da macht das Vor- und Selberlesen Spaß.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ninjageschichten       

    Ninjageschichten       

    Michael Petrowitz

    Pascal Nöldner

    Ravensburger

    Leseempfehlung ab 7 Jahre 2. Lesestufe

    Vor dem Drachen sind zwei Kinder zu sehen, eines trägt eine rote Ninjamaske. In den drei Geschichten ist von unterschiedlichen Ninjas zu lesen.
    Zunächst geht es um Anton. Sein Problem ist es, dass er immer übersehen wird, doch für seine Ausbildung zum Ninja, ist das nur von Vorteil. So schafft er es, zwei Räuber, die in ein Museum einbrechen, zu stellen.
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    Drei Kinder gehen in das Internat, wo sie zu Ninjas ausgebildet werden. Der Lehrer stellt ihnen eine schwierige Aufgabe, sie sollen einem Drachen einen Stein entwenden, als Preis winkt der goldene Gürtel. Doch keiner kann die Aufgabe alleine lösen. Von zwei Kunoichis, so werden weibliche Ninjas genannt, ist im letzten Kapitel die Rede. Hier erfährt Niklas, dass Ferien ganz ohne Zocken auch spannend sein können.
    Jedes Kapitel, das mit seinen großen Buchstaben und den bunten Bildern gut zu lesen ist, endet mit einer Frage. Am Ende gibt es noch ein kleines Quiz, so weißt du gleich, ob du alles auch verstanden hast. Ninjas sind ja ein spannendes Thema und hier macht es Spaß, zu erfahren, wie unterschiedlich solche Erlebnisse sein können.
    Was mir nicht gefiel, dass die Kinderninjas Wurfsterne benutzen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Aufregung im Freizeitpark

    Aufregung im Freizeitpark

    Anja Kiel

    Valeska Scholz

    Ravensburger

    Leseempfehlung ab 6 Jahre 1. Lesestufe

    Auf dem Cover sehen wir die drei Kinder, die wir in den Freizeitpark begleiten, mit der Achterbahn fahren. Hinten jubelt Paul, während Nuri und Elias sich sichtlich unwohl fühlen.
    Die Klasse 2 a macht, nachdem die Kinder die Karten gewonnen haben, einen Ausflug in den Freizeitpark.
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    Paul nimmt seinen Mund immer sehr voll und möchte mit allen Fahrgeschäften fahren. Erst geht es in die Achterbahn, danach kommt die Geisterbahn dran und obwohl sie inzwischen ihre Klasse verloren haben, muss Paul noch auf die Wildwasserbahn. Nuri und Elisas zögern zwar immer wieder, steigen aber dann doch immer ein. Als sie endlich vom Riesenrad aus ihre Klasse entdecken und zu ihr finden, ist ihre Lehrerin ziemlich böse auf sie. Paul versucht sich herauszureden, aber Nuri gesteht, wie es war. 
    So ein Besuch im Freizeitpark ist immer eine spannende Sache und nicht alle wollen mutige überall mitfahren. Da ist etwas Rücksichtnahme schon angebracht, aber Paul interessieren die Ängste der anderen nicht. Bis er selbst in eine Situation gerät, in der er sich fürchtet.
    Die vier Abschnitte sind in großen Buchstaben gedruckt und der Text ist nicht sehr lang. Dazu kommen die vielen schönen bunten Bilder, die die Geschichte zusätzlich erzählen. Ein schönes Erstleser*innen-Buch über Ängste und Freud*innen, die uns unterstützen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Helfer in der Not – Spannende Hundegeschichten              

    Helfer in der Not – Spannende Hundegeschichten              

    Katia Reider

    Vernessa Himmler

    Ravensburger

    Leseempfehlung ab 6 Jahre 1. Lesestufe

    Das Cover zeigt die Bergretter mit Hund und Helikopter im Hintergrund. In der ersten Geschichte geht es in die Berge, wo eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter vermisst wird. Hund Bruno kann sie mit seiner feinen Nase finden. Danach lernen wir die Assistenzhündin Holli kennen, die einen blinden Mann in den Supermarkt begleiten soll. 
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    Auch am Strand werden Hunde eingesetzt, so unterstützt Balu die Rettungsschwimmerin Mira bei der Rettung eines Jungens, dessen Schlauchboot unterging. Pepe ist ein Polizeihund, der einen Flüchtenden stellen kann.
    Die vier Hundegeschichten sind kurz, in großer Schrift gedruckt und mit vielen schönen großformatigen bunten Illustrationen bebildert. Eine Leseanfängerin oder ein Lesefänger kann sehr gut die spannenden kleinen Episoden lesen und einiges über die „Arbeit“ dieser Hunde erfahren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Als Oma seltsam wurde

    Als Oma seltsam wurde

    Ulf Nilson

    Eva Erikson

    Aus dem Schwedischen von Ole Könnecke

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Cover zeigt Oma, die in dem Beutel und ihren Taschen ihre ganzen Ersparnisse, die sie von der Bank geholt hat, nach Hause schleppt. Vor ihr mit dem Flitzebogen geht ihr Enkel, der sie bewacht.
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    Wie es zu dieser witzigen Szene kommt, davon handelt der erste Teil des Buches. Der Enkel mit dem Federhütchen und dem Bogen ist an einem Donnerstag bei seiner Oma. Doch anders als sonst reagiert Oma nicht auf das Hupen des Bäckerwagens, sondern kann das Geräusch gar nicht einordnen. Und ihren Enkel kennt sie auch nicht und redet ihn mit John an. Ihre Bewegungen sind schwerfälliger und den Bäcker schickt sie weg, weil alles zu teuer sei. Und dann geht sie los und holt bei der Bank ihr gesamtes Geld ab. Zu Hause ist sie so erschöpft, dass sie sich ins Bett legt. Vorher hat sie einen Teil des Geldes versteckt. Der Junge soll sich um den Rest des Geldes kümmern.
    Damit ist der Sechsjährige natürlich völlig überfordert. Er macht sich so seine Gedanken und versteht nicht, warum Oma so seltsam ist. Zum Glück klärt sich am Ende alles auf und Oma ist nicht dement, sie hat nur einne Infekt, der sofort geheilt werden kann.
    Es ist schon ein besonderer Humor, mit der diese Geschichte erzählt wird. Dass Oma sich so seltsam benimmt, hat natürlich auch seine Komik. Ebenso wie die Gedanken, die der Enkel sich macht, und wenn er das ganze übrige Geld in seine Taschen stopft, musste ich schon lachen. Die Illustrationen sind, wie ich finde, sehr schwedisch und sie passen wunderbar.

    Dagmar Mägdefrau


  • Agathe – Papas Schildkröte und ich

    Agathe – Papas Schildkröte und ich

    Antje Damm

    Moritz

    Verlagsempfehlung 6 Jahre

    Ein sehr persönliches Buch hat Antje Damm da geschrieben, gezeichnet und geklebt. Es handelt von Agathe, der Schildkröte, die inzwischen wohl 80 Jahre alt sein dürfte und die ihr Vater sich gekauft hat, weil seine Mutter kein Haustier wollte. Er hat sich als Junge sehr gut um das Tier gekümmert, aber leider musste er vieles selbst herausfinden, weil es ja noch kein Internet gab, wo man alles erfragen kann. 
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    Im Sommer bekam Agathe ihr Lieblingsessen und im Winter wurde sie in einer Kiste mit Laub und Erde in den Keller gestellt. Später zog er mit seiner Frau in eine Wohnung und Agathe lebte auf dem Balkon. Im Buch gibt es einen Grundriss, damit wir uns das vorstellen können. Danach sehen wir ein Foto von Antje als Kind mit Agathe im Arm. Heute lebt Agathe im Haus der Autorin und inzwischen gibt es extra einen Kühlschrank zum Überwintern.
    Viele Kinder wünschen sich wie der Vater ein Haustier. Meine Kinder fanden die kleinen Wasserschildkröten immer so niedlich. Aber dann erfuhren wir, dass sie ziemlich groß werden und bissig sein können. Hier wurde auch sehr blauäugig eine griechische Landschildkröte angeschafft, aber zum Glück hat die Familie sich in drei Generationen sehr liebevoll um Agathe gekümmert.
    Ich finde, dieses Buch sollte man lesen, wenn man erwägt, ein so langlebiges Tier anzuschaffen. Daneben macht es natürlich viel Spaß, es zu lesen, denn es gibt neben Fotos kleine Comics, viele tolle Zeichnungen und Geschichten aus Agathes Leben. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen, ich habe einiges über Schildkröten erfahren und mich darüber amüsiert, dass eine Taube Freundschaft mit Agathe schloss.

    Dagmar Mägdefrau
  • Manno Monster & ich

    Manno Monster & ich

    Katja Reider

    Daniela Kohl

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Nominiert für den deutsch-französischen Jugendliteraturpreis 2026

    Auf dem Cover sind Jussi und Manno zu sehen und obwohl Manno ein Monster ist, schaut er sehr freundlich. Und genau da liegt sein Problem. Als Jussi, wie jeden Abend, sein Zimmer nach einem Monster absucht, hört er ein Knarzen und findet unter seinem Bett Manno, das niedliche blaue Monster. 
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    Von ihm erfährt er, dass Jungen wie er in Monsterkreisen als „Weichei“ eingestuft werden und eigentlich Anfängermonster auf ihn angesetzt würden. Aber Manno ist leider nicht gut im Erschrecken und deshalb taucht er heute bei Jussi auf. Nun hat Jussi mit diesem unfähigen Monster noch ein zusätzliches Problem neben seinem Vater, der mit ihm ständig für die Schule lernen will, einer pubertierenden Schwester und einem fiesen Nachbarjungen. 
    Wie und ob Jussi seine Probleme lösen wird, davon erzählt die Geschichte und ich darf verraten, er überlegt sich einen tollen Plan. Neben der sehr schön erzählten Handlung gibt es hervorragende Illustrationen und ein besonderer Gag ist, dass, wenn die Handlung im Dunkeln spielt, die Seiten ebenfalls dunkel eingefärbt sind. Dazu gibt kleine Sprechblasen, in denen uns Jussi anspricht und nach unserer Meinung fragt und Listen, die wir ausfüllen können. So können wir uns überlegen, wie wir vorgegangen wären. Schon bald gibt es einen zweiten Teil und ich bin gespannt, wie es mit Jussi und Manno weitergeht.

    Dagmar Mägdefrau
  • Zwei sind eine Bande

    Zwei sind eine Bande

    Jasmin Schaudinn

    Martina Schachenhuber

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Kofi und Lille wohnen in derselben Straße und sind beste Freunde. Gemeinsam gründen sie eine Bande und erleben in ihrer Nachbarschaft viele spannende Abenteuer. Als der Gemüsehändler Dorukan den Baum vor seinem Geschäft fällen lassen möchte, kommt es zu Konflikten in der Nachbarschaft. Dabei zeigen die Kinder den Erwachsenen, wie wichtig Zusammenhalt ist und dass man Probleme am besten gemeinsam lösen kann.
    mehr oder weniger lesen
    Das Buch ist ein sehr schönes Vorlesebuch, eignet sich aber auch hervorragend für Leseanfänger. Die Sätze sind kurz und leicht verständlich, und es kommen keine komplizierten Wörter vor. Unterstützt wird die Geschichte durch sehr schöne und passende Illustrationen, die das Lesen zusätzlich bereichern.
    Besonders schön ist die Botschaft des Buches: Erwachsene sehen viele Dinge oft nur schwarz oder weiß, dabei lohnt es sich, Situationen auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Für viele Konflikte gibt es eine Lösung, und wenn man sich – wie die Kinderbande – zusammentut, findet man oft einfache und schöne Wege, die Probleme des Alltags zu lösen.
    Insgesamt ist es eine sehr schöne und lehrreiche Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

    Katrin Hemmerich

  • Freddy und Flo – Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix! –  Band 1

    Freddy und Flo – Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix! –  Band 1

    Maria Kling

    Astrid Henn

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Freddy und Flo ziehen mit ihrem Vater und dessen neuer Freundin in eine Wohnung direkt am Friedhof. Schnell merken die beiden, dass die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses alles andere als „normal“ sind.  Flo muss der Familie beweisen, dass sie mit einem Werwolf, einem Vampir und einer Hexe unter einem Dach wohnen. 
    mehr oder weniger lesen
    Ich habe das Buch erst jetzt entdeckt, obwohl es schon 4,5 Jahre alt ist. Ich habe das Buch zusammen mit meinem Sohn gelesen und wir hatten viel Spaß, da es immer wieder lustige Szenen gibt. Es ist so geschrieben, dass man es gut mit einem fortgeschrittenen Erstleser lesen kann (erst ich ein Stück, dann du). Wir werden uns sicherlich bald die nächsten Bände besorgen und mit Freude lesen.

    Katrin Hemmerich