• Hörst du wie die Bäume sprechen?

    Hörst du wie die Bäume sprechen?

    Peter Wohlleben

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Peter Wohlleben ist ja zur Zeit in aller Munde und man sieht ihn regelmäßig im Fernsehen. Der Spiegel handelt ihn als Bestsellerautor.
    Jetzt lese ich hier in seinem Buch für Kinder ab 6 Jahre und ich bin begeistert in welch nettem Plauderton er die kleinen Leser anspricht. Die Formulierungen sind kindgerecht und die Vergleiche gut nachvollziehbar.
    „Beim Atmen verlieren die Bäume nämlich Wasser, genau wie du. Das kannst du bei dir gut sehen, wenn du gegen eine Scheibe hauchst.“

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    Auf einer Doppelseite wird immer ein Thema behandelt. Dazu gibt es Bilder, kleine Quizkacheln (mit Auflösung), Wald-Infos, Anleitungen zur Experimenten (Probier’s aus!) und die Rubrik „Schau mal“, eine Aufforderung sich selbst im Wald umzusehen.
    „Gibt es im Wald Internet?“ Diese Frage wird ganz klar mit ja beantwortet. Pilze geben die Informationen an andere Bäume weiter, die fällige Gebühr zahlen die Bäume indem sie die Pilze mit Zucker versorgen.

    Es gibt 12 große Kapitel „Wie ein Baum funktioniert“ oder „Auch im Wald sind nicht alle Gesund“, die jeweils in vier Fragen unterteilt sind. 

    Ein Buch mit viel Wissen, das aber durch die alltägliche Sprache so einfach erklärt wird. Ich habe viel gelernt und es hat einfach Spaß gemacht. Ich werde demnächst anders durch den Wald laufen. Und diese Freude kann man mit diesem Buch an die Kinder weitergeben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Echte Bären fürchten sich nicht

    Echte Bären fürchten sich nicht

    Elisabeth Dale

    Paula Metcalf

    mit Reimen von Paul Maar

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Papa Bär lacht: „Kein Monster in Sicht! Und außerdem: Bären fürchten sich nicht…“
    So macht Papa Bär einer Familie Mut, denn sie sind im dunklen Wald unterwegs, weil Baby-Bär Bodo wach wurde und sicher ist, dass das Grunzen, das er gehört hat von einem Monster ist. Weshalb die ganze Familie sich in den Wald aufmacht, ist mir wohl unklar, aber nur so entsteht diese schöne Geschichte.

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    Papa Bär geht mit Klein-Bodo vorneweg und merkt nicht, dass er seine ganze Familie verliert. Erst als er sich umschaut und keine anderen Bären sieht, vermutet Papa Bär, dass da doch Monster die Familie geraubt haben. Und dann sieht er in der Ferne beängstigende Gestalten, die sich aber als seine verlorene Familie entpuppen.
    So kommen alle wieder gut zu Hause an und dort geht es gleich ins Bett. Als Bodo wieder von diesem geheimnisvollen Grunzen wach wird, erklären ihm die anderen, dass das nur sein Schnarchen ist.

    Große Bilder mit etwas eigenartig gezeichneten Bären und wunderschöne Reime von Paul Maar machen diese Buch zu einem Vorlesespaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bäume

    Bäume

    Piotr Socha

    Wojciech Grajkowski

    Gerstenberg

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Buch trägt den schlichten Titel „Bäume“ und sein Inhalt verrät ganz viel über diese Pflanzen. Es beginnt mit einem tolle bunten Bild „Lebensbäume“ genannt, ein typisches Bild aus Mexiko. Dann wird die Frag „Wann ist ein Baum ein Baum?“ beantwortet und die Blättervielfalt erklärt. Die vier Jahreszeiten werden an Hand eine Kreises mit unterschiedlichem Blätterwerk erklärt.

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    Kenne Sie das Wort „Endemiten“ oder „Baobab“? Hier finden Sie die Erklärungen dazu. Der höchste Baum ist der Küstenmamutbaum mit bis zu 115 m. Es gibt Bäume, die sind tausende von Jahren alt. Wunderschöne Bauwerke wurden aus Holz gebaut  und natürlich Schiffe. Viele Völker haben Masken aus Holz geschnitzt und natürlich Instrumente hergestellt. Es gibt aus die kleinen Bonsai. 

    Der Darwinsche Lebensbaum und ein Stammbaum werden erklärt. Und auch in den unterschiedlichen Religionen haben Bäume ihren Platz. 

    Da ich mich mit Bäumen nicht so gut auskenne, habe ich viel in diesem Buch entdeckt und dank der vielseitigen Bilder, die ganze Seiten einnehmen, macht es auch Spaß in den großen Buch zu blättern. Und wissbegierigen Kindern kann man an Hand des Buches viele Fragen beantworten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Du nicht!

    Du nicht!

    Isabel Pin

    Hinstorff

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die drei Pinguine spielen zusammen, als Kautschuk, eine Robbe, auftaucht. Die vier Freunde spielen begeistert miteinander, zumal der Neue immer wieder tolle Ideen hat, was man machen kann. Zudem ist er immer gut gelaunt und hatte eine besondere Art zu lachen.

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    Obwohl sie immer zusammen spielen, spricht Kautschuk nicht und als er eine Nase für einen Schneepinguin bringen soll, stellen die drei Pinguine fest, dass er sie nicht versteht. Ja, sie stellen fest, dass Kautschuk anders ist als sie.  Sie machen sich lustig über ihn und er verschwindet. Weil er ihnen fehlt, machten sie sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Am Ende spielen die Vier wieder zusammen.

    Die Texte sind kurz, die Bilder einfach gestaltet, die Aussage ist leicht zu erkennen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Zwei für mich, einer für dich

    Zwei für mich, einer für dich

    Jörg Mühle

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der Bär fand drei Pilze und brachte sie dem Wiesel nach Hause, der kochte ein leckeres Gericht daraus. Als aber die drei Pilze auf dem Teller lagen, argumentierten beide, dass sie das Recht hätten, zwei Pilze zu essen. Aber wir wissen ja, wenn zwei sich streiten…. am Ende hat der Fuchs den dritten Pilz gegessen.

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    Und wir können uns vorstellen, was mit den drei Walderdbeeren geschieht, die das Wiesel gefunden hat.

    Ganz wenig Text, klare verständliche Bilder und ein Dialog, der jedem Kind vertraut ist. Sicher bietet das Thema viele Lösungen an, die man mit dem Kind besprechen kann. Ein gutes Buch, weil es nah am Leben ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das kleine Walhorn

    Das kleine Walhorn

    Jessie Sima

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Tief unter dem Meer wird die kleine Nori aus einer Muschel geboren. Sie sieht aus wie ein Einhorn, wird aber von den Narwalen groß gezogen. Sie merkt aber immer wieder, dass sie anders ist. Da schwimmt sie eines Nachts an die Meeresoberfläche und sieht dort ein Einhorn.

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    Die sucht und findet eine ganze Herde dieser Fabelwesen und weiß nun, dass auch sie ein Einhorn ist. Doch sie bekommt Heimweh nach ihren Pflegeeltern und schwimmt wieder zu den Walen zurück. Muss Nori sich entscheiden, wo sie leben möchte. Das muss sie zum Glück nicht. Auf der letzten Seite sind ihre beiden Welten vereint.

    Das Buch ist niedlich gemacht, die kleine Nori ist zum liebhaben und wir wünschen ihr deshalb sicher alle diese tolle Happyend. Ich bin nicht der Meinung, dass in jedem Buch dringend ein Problem behandelt werden muss, aber hier ist mir die Welt zu rosarot, obwohl das Buch in hellblau gehalten ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Welt der Gorgel

    Die Welt der Gorgel

    Jochen Myer

    Rick de Haas

    Freies Geistesleben

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Bilderbuch ist der zweite Band über die Gorgel und am Ende wird angedeutet, dass es wohl noch mehr Abenteuer geben wird. Mit den Gorgeln lernen wir eine neue Spezies kleiner „Menschen“ kennen. Diese leben in alten Kaninchenhöhlen am Strand. Nachts, wenn die Menschen den Strand verlassen, kommen sie aus den Dünen und bevölkern den leeren Strand, spielen in den Sandburgen und schwimmen im Meer.

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    Die Hauptfigur dieses Buches ist Bobba, er besucht die Schule und wird zum Wachgorgel ausgebildet. In den Monaten mit R soll er Melle vor Scheußlingen beschützen, damit er nicht krank wird. Im Mai kehrt er für den Sommer zu seiner Familie zurück. „Jubeldibambam!“

    Schöne Bilder aus dem Gorgel und Kinderleben, mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Texte mit schönen Wortkreationen der Gorgelsprache.  „Wirst du auch voll-und-ganz gut auf dich achtgeben, Bobba, sozusagen doch oder sozusagen nicht-oder-doch?“ nur um eine Beispiel zu nennen. Das und Worte wie „Dämmerschlummernickerbam“ fordern den Vorlesen schon ganz schön heraus. Aber die Kinder werden eine höllische Freude daran haben.

    Die Welt der Gorgel gefällt mir sehr gut und der Gedanke an einen Gorgel, der auf unsere Kinder aufpasst ist doch auch schön, oder findet ihr nicht?

    Dagmar Mägdefrau

  • Regen

    Regen

    Sam Usher

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Schon das Cover macht auf dieses Buch neugierig. Die Regentropfen kann man fühlen und sie glänzen, dass man meint, sie wären wirklich nass.
    Der kleine Junge sieht vom Bett aus dem Fenster und er sieht nur Regen, am liebsten möchte er sofort raus und in die Pfützen springen. Aber Opa findet es besser im Haus zu bleiben. Er will warten, bis es aufhört. In der Zwischenzeit liest er die Post und schreibt einen Brief.

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    Der Junge langweilt sich und schaut immer wieder nach draußen in den Regen. Die Welt draußen ist grau und verschwommen. Das Wasser steigt und am Bildrand erkennen wir ein Stück einer Gondel. Der Junge schaut Bilder von Venedig und wünscht sich in eine schwimmende Stadt zu reisen. Dann ist es soweit, der Opa muss den Brief zur Post bringen. Vor der Tür sieht es aus, als wenn dort ein Meer entstanden wäre. Aber es regnet nicht mehr. Als die beiden vor die Tür treten, sieht man nur das Spiegelbild auf dem Boden bzw. im Wasser. Mit einer Gondel fahren die beiden los und es beginnt wieder zu regnen. Durch Venedig im Karneval kommen die beiden an den englischen Briefkasten und werfen den Brief ein. Wieder zu Hause machen es sich die beiden bei einer heißen Schokolade gemütlich und hoffen, dass es morgen wieder regnet.

    Eine sehr fantasievolle Geschichte mit wunderschönen Bildern, die es verstehen die Atmosphäre  einzufangen.

    Dagmar Mägdefrau

  • So ’ne lange Autoschlange

    So ’ne lange Autoschlange

    Norman Klaar

    Karsten Teich

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    „Alex hat, das kann man sagen, einen tollen Flitze-Wagen.“ Leider ist aber nichts mit flitzen, denn es gibt einen Stau. Vor ihm der Trecker ist so schnell wie eine Schnecke. Auch der Abschleppwagen kann daran nicht ändern, nicht mal die Feuerwehr. Jetzt wird es eigenartig, denn da fährt noch eine alte Eisenbahn mit und sogar ein Elefant steht mit im Stau.

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    Auf der letzten Seite klärt sich die verrückte Reihe auf, diese ganzen Fahrzeuge und Tiere befinden sich auf einem Karussell und beim nächsten Mal reist Alex ins ferne Afrika.

    Die Pappe diese Buches ist nicht ganz so steif und dick, wird aber sicher auch Kinderhände aushalten. Die Fahrer der Wagen sind Tiere, so ist Alex ein Esel. Die Reime sind kurz und lustig. Sicher kann man zunächst die Tiere und Fahrzeuge betrachten, erst später wird das Kind den Witz verstehen, der in der Geschichte steckt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hase, Fuchs und Reh fahren…   … LKW – Ratereime mit 36 Tieren und 12 Fahrzeugen

    Hase, Fuchs und Reh fahren…   … LKW – Ratereime mit 36 Tieren und 12 Fahrzeugen

    Dunja Schnabel

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Vor mir liegt ein quadratische Buch mit dicken Pappseiten und auf den ersten Seiten sehen wir Fuchs und Reh mit schweren Kisten, der Hase trägt den Autoschlüssel. Text: Hase, Fuchs und Reh… Links auf der nächsten Seite sehen wir den gelben LKW mit den dreien. So geht es fröhlich weiter auf Krokodil reimt sich Wohnmobil, und Pinguin auf Zeppelin.

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    Am Ende treffen sich alle auf dem Parkplatz und fahren gemeinsam Achterbahn. Dann werden alles 36 Tiere noch einmal aufgezählt und wir können sie in den Wagen der Achterbahn suchen. Auf der letzten Seite jubeln alle und wollen „noch mal“ fahren…. oder lesen???

    Sicher werden wir auch von den kleinen Zuhörern ein „noch mal“ bekommen, denn das Buch mit seinen schönen Reimen und seinen vielen Tieren und Fahrzeugen lohnt sich immer wieder anzuschauen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Dinosaurier – Die Welt der Urzeitriesen von A bis Z

    Dinosaurier – Die Welt der Urzeitriesen von A bis Z

    Herausgeber Dr. Matthew G. Baron

    Illustration Dieter Braun

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    300 Arten auf 180 Seiten, ich wusste nicht, dass es so viele Dinosaurier gab. Alphabetisch geordnet finden sich hier der Achelousaurus, der Giraffatitan und der Utahraptor. Namen, die ich noch nie gehört habe.

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    Manchmal gibt es nur angaben zu Länge, Nahrung, wann und wo er gelebt hat. Bei einigen gibt es kurze Texte zu den Urtieren. 
    Mir gefallen die eckigen Bilder nicht so gut, sie übermitteln aber durchaus eine Vorstellung, wie die Tiere ausgesehen haben.

    Dieses Buch ist für Dinofans ein Muss.

    Dagmar Mägdefrau

  • Edison – Das Rätsel des verschollenen  Mauseschatzes

    Edison – Das Rätsel des verschollenen  Mauseschatzes

    Torben Kuhlmann

    NordSüd

    Das Buch lebt von seinen wunderschön gezeichneten Bilder. Liebevoll ist jedes Detail gestaltet und das Anschauen zaubert ein Lächeln auf unsere Lippen. Ich war sofort verliebt in diese kleine Mäuseschar.
    Eine junge Maus bittet den Mäuseprofessor um Hilfe. Einer seiner Vorfahren ist mit einem Schiff im Atlantik versunken und dort soll noch der Schatz dieses Vorfahren liegen.

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    Da wird zunächst in Zeitungen recherchiert, die schwimmenden Tiere beobachtet und bald sind die beiden dabei ein Unterseeboot zu bauen. Schließlich war der Professor in jungen Jahren schon auf dem Mond (Band 2 „Armstrong“).  Natürlich finden sie auf dem Meeresgrund keinen Schatz aus Gold und Diamanten. Sie finden das Notizbuch der Erfindermaus, allerdings fehlen dort noch Seiten. Schnell kommen die beiden den fehlenden Seiten auf die Spur und erfahren, dass der Vorfahr die Glühbirne erfunden hat… oder hat er Edison auf die Idee gebracht?

    Am Ende des Buches wird uns der menschliche Erfinder Edison vorgestellt. Aber es ist viel schöner zu glauben, dass eine kleine Maus unsere Welt erhellt hat.

    Dagmar Mägdefrau

  • Herbstleuchten und Laternenfest – Geschichten und Lieder unterm Sternenhimmel

    Herbstleuchten und Laternenfest – Geschichten und Lieder unterm Sternenhimmel

    Matthias Meyer-Göllner

    Carola Sturm

    Jumbo

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Ähnlich wie bei dem Buch über Piraten hat der Jumbo-Verlag hier wieder eine Mischung aus Geschichten, Liedern, Bastelanleitungen, Rezepten und Sachwissen herausgebracht.  Dazu wird das Buch mit einer CD geliefert, damit man die Lieder auch mitsingen kann. 
    Am Anfang der ersten Geschichte gibt es ein Anweisung, damit man wenn in der Geschichte die Worte „Rascheln der Blätter“ vorkommt, zur Untermalung die Hände aneinander reibt oder beim Regen mit dem Fingern auftippt.

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    Die Geschichte über das Eichhörnchen, dass lieber spielt, als Nüsse versteckt ist bebildert und vier Seiten lang. Auf Seite 26 finden wir dazu das Lied „Herbstmelodie“ und auf der nächsten Seite ein paar Tipps für Herbstgeräusche. 

    Im Liederteil finden wir aber auch bekannte Lieder wie „Ich geh mit meiner Laterne“ oder „Stankt Martin“, aber auch neue wie den „Laternenrock“, die Liedertexte sind immer mit Noten versehen. Danach folgt ein Spiel „Sternschnuppen fangen“ mit entsprechender Anleitung. 
    Es gibt Tipps zum Basteln von Königskinderkronen aus Blätter und wie man aus einem Luftballon eine Fischlaterne bastelt. 

    Ein Rezept für Stockbrot und Kürbissuppe gibt es im Rezeptteil und dann geht es um „Wissen und Experimente“. Da gibt es eine Antwort auf die Frage „Warum werden Blätter bunt?“, die Martinsgeschichte wird erzählt und wir erfahren etwas über den Laternenfisch, den es ja nicht nur gebastelt gibt. Am Ende geht es um den Sternehimmel, der ja besonders im Herbst zu bewundern ist.

    Ein allumfassendes Buch, dass sicher eine besonders gute Unterstützung für Erzieher*innen sein kann. Sicher findet es aber auch in der Familie seinen Platz, weil der Herbst auch eine Zeit ist in der gerne gesungen wird und dazu ist die Unterstützung einer CD sicher immer gut.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Ei wie kein anderes

    Ein Ei wie kein anderes

    Dianna Hutts Aston

    Sylvia Long

    Loewe Naturkind

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Der Titel steht in goldener Schreibschrift auf dem Cover, dazu schon einige Eier mit Bezeichnung. Auf den ersten Seiten werden uns schon die verschiedensten Eier vorgestellt. Dann eine Doppelseite mit einem gefleckten Ei (Schwarznacken-Stelzenläufer) und dem Satz „Ein Ei ist leise“. Es folgt „Ein Ei ist farbenprächtig“ und wieder sehen wir viele Eier in vielen Farbschattierungen. Es geht über Formen, Größen, Struktur bis zum Dinosaurierei.

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    Wir sehen das Innerer eines Eis und erfahren, wie unterschiedlich lange es braucht um? Ja, um laut zu werden. Die letzten Seiten zeigen Tiere, die aus Eiern schlüpfen, vom Pinguin über den Leopardenfrosch zum Marienkäfer.
    Bezaubernde naturgetreue Bilder und ganz kurze Texte, die viel Wissen vermitteln, machen  dieses Buch zu etwas besonderem. Ein Sachbuch für den kleinen Forscher, egal welchen Geschlechts. Da kann man so viel sehen und vielleicht auch in der Natur wiederfinden.

    Die Reihe Naturkind zeichnet sich  zudem noch durch eine umweltfreundliche Herstellung aus.

    Dagmar Mägdefrau

  • Nieder mit Hiltler – oder warum Karl kein Radfahrer sein wollte

    Nieder mit Hiltler – oder warum Karl kein Radfahrer sein wollte

    Jochen Voit

    Hamed Eshrat

    avant

    Ganz hinten im Buch ist ein Bild der Autoren mit Karl Metzner, dem Held dieser Graphic Novel. Karl lebte als Jugendlicher in Erfurt und war ein großer Fan des bekannten Radfahrers Erich Metzte. Er wohnt bei seinen Eltern, die das Hiltlerregime nicht unterstützen. Wie alle Jungen geht Karl zur HJ und lernt dort Jochen Bock kennen. Der ist zunächst ein begeisterter Anhänger Hiltlers und will schnellstens in den Krieg ziehen. Nach dem Tod seines Bruders kommen ihm Zweifel und so entsteht eine Gruppe aus fünf jungen Männern, die zunächst den „Feindsender“ hören.

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    Sie machen sich Gedanken und es entsteht der Wunsch zum Handeln. Sie schreiben auf ihrer Schreibmachine Flugblätter, die sie z.B. aus der Straßenbahn werfen. So kommt es, dass sie schnell gefasst werden. Aufgrund der Fürsprache ihres Lehrers kommt Karl nach der U-Haft wieder nach Hause. Dann wird auch er eingezogen und kommt in französische Gefangenschaft. Hier findet er zum Glauben und wird Pfarrer in der Lausitz.

    Das Buch hat eine zweite Handlung, diese Kapitel sind schwarz/weiß bebildert. 1960 wird Karl von der Stasi verhört und er soll seine Kirchenmitglieder bespitzeln. Seine Status als von den Nazis verfolgter wird gestrichen, jetzt war seine Tat nur noch ein Jungenstreich.

    Ich finde die Parallelen der beiden Diktaturen gut angelegt. Das Buch zeigt, unterstrichen durch die Bilder, in kurzen Dialogen die Situation in den 1940er Jahren und ab 1960 in der DDR.  Besonders Leser, die durch dicke Bücher abgeschreckt werden, finden in diesem Comic eine tolle Alternative die neue deutsche Geschichte mitzuerleben. Das Besondere ist natürlich, dass es sich um eine wahre Lebensgeschichte handelt. Ein Held, von dem wir noch bisher noch nichts gehört haben. 

    Dagmar Mägdefrau

  • Du Pupsaffe! Ein Schimpfbuch

    Du Pupsaffe! Ein Schimpfbuch

    Ann Cathrin Raab

    Tulipan

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Einfache, fast kindliche Zeichnungen zeigen uns einen Jungen und ein Mädchen, die mit Bausteinen spielen. Ein Situation, die jedes Kind kennt: beide wollen das selben Teil. Da kommt das erste Schimpfwort „Wurzelkopf“ und dem Mädchen wachsen Wurzeln aus dem Kopf. Sie schimpft zurück Froschpo und der Junge bekommt einen kleinen grünen Froschpopo.

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    Irgendwann stehen sich zwei lustige Gestalten gegenüber und da müssen beide einfach lachen, so verrückt sehen sie aus. Am Ende spielen beide in normaler Gestalt zusammen.

    Mir gefällt das Buch sehr gut, weil Kinder Schimpfworte lieben und sie gerne ausprobieren. Die in diesem Buch sind nicht sehr böse und durch die Verwandlung wird ihnen das Schlimme genommen. Sicher kann man noch andere Worte suchen und sich andere Verwandlungen vorstellen, vielleicht auch schauspielerisch umsetzten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wer bist denn du? – Rund ums Haus

    Wer bist denn du? – Rund ums Haus

    Autor nicht benannt

    Kosmos

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Auf dem Cover des kleinen Pappbuches ist ein halbes Hundegesicht abgebildet, auf der ersten Seite sieht man nur eine schwarze Nasenspitze mit der Frage „Überraschung! Schau mal her! Ist das ein Knuddel-Teddybär?“ Auf der nächsten Seite geht es mit „Och! Das ist ein kleiner Hund!

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    Wenn er spielt, dann geht es rund.“ und dem Bild des ganzen Hundes weiter. So sehen wir immer kleine Teile eines Tieres mit einem Text, der uns auf eine falsche Fährte locken soll. Die Aufklärung folgt auf der nächsten Seite.

    Kurze Reime und klare einfache Bilder. Das Buch kann man schon früh nutzen.
    Der Kosmos-Verlag verspricht mit dem Buch ein rundum sauberes Buch, es entsteht bei der Herstellung kein giftiger Abfall. Die Seiten fühlen sich etwas stumpf an und das Papier ist cremefarben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Füchsin und der Wolf

    Die Füchsin und der Wolf

    Nikolai Ustinov

    Urachhaus

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das schön bebilderte Buch erzählt ein russisches Märchen. Der Fischer hat einen guten Fang gemacht und findet auf dem Heimweg einen Fuchs. Da er ihn für tot hält, nimmt er ihn für seine Frau als Pelz mit. Doch die Füchsin ist wie immer im Märchen listig.

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    Sie frisst alle Fische auf, danach gibt sie dem Wolf noch einen Rat und er wird daraufhin verprügelt. Am Ende trägt der Wolf die Füchsin und diese sitzt wie ein stolzer Reiter auf dem geschundenen Wolf.

    Mir fehlt bei der Geschichte etwas die Moral unserer Märchen. Die Füchsin betrügt und nutzt ihren Vorteil und am Ende geht sie erhobenen Hauptes aus der Geschichte.
    Die Texte sind kurz und die Bilder wunderschön gezeichnet, trotzdem finde ich die Geschichte für ganz kleine Kinder nicht geeignet. 

    Dagmar Mägdefrau