• Elefant und Hase – Mein elefantastisches Wimmelbuch

    Elefant und Hase – Mein elefantastisches Wimmelbuch

    Steffi Krohmann

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Dieses große Pappbilderbuch ist ein Wimmelbuch, in dem ganz viele blaue Elefanten und rosa Hasen zu sehen sind. Das Cover zeigt einen Park, in dem die beiden mit einem grünen Ball kicken, Blumen pflücken, ein Picknick machen und auf dem Weg spazieren gehen. 
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    Auf der ersten Doppelseite sehen wir das Cover, aber auch noch andere Freizeitaktivitäten wie Ballon fahren, zelten, klettern oder im Regen unter einem bunten Schirm zu sitzen. Sechs Gegenstände sind zu suchen, dazu gibt’s die deutsche und die englische Bezeichnung als Wort darunter gedruckt. Die nächste Doppelseite zeigt eine Kleinstadt mit Geschäften, einen beschrankten Bahnübergang und eine Baustelle mit Bagger. Zu suchen sind u.a. eine Ampel, eine Katze und ein Fahrrad. Dann gibt es ein modernes Haus, dessen Vorderwand fehlt und wir können in alle Zimmer schauen und immer sind Elefant und Hase zu sehen. Am Badesee gibt’s Eis zu kaufen und unsere beiden spritzen sich mit Wasser nass. Wieder ist ein Haus mit seinen Zimmern zu sehen, diesmal wird hat der Hase Geburtstag und es gibt Geschenke, natürlich wird auch Topfschlagen und Sackhüpfen gespielt. Auf der letzten Seite geht es in den Schnee. 
    Wie immer gibt es enorm viel zu entdecken und hier kann man den Kindern auch noch zusätzlich englische Worte beibringen. Die aus dem Fernsehen vertrauten Tiere immer wieder zu sehen, macht sicher besonders viel Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lesen nervt! – Bloß keine Bücher – Band 2

    Lesen nervt! – Bloß keine Bücher – Band 2

    Jens Schumacher

    Steffen Winkler

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Auch im zweiten Band von „Lesen nervt!“ treffen wir wieder auf die Spinne Karoline Kneberwecht, deren Motto „Das Leben ist zu kurz, um Bücher zu lesen.“ gleich vorne im Buch zu finden ist. Ihre wütende Erscheinung ist auch auf dem Cover zu finden.
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    Neben dem Text äußert sich Karoline durch Sprechblase. Zu Anfang sucht sie ihren Bücherskorpion Zwicko, der einfach weg ist. Da er gerne an Büchern knabbert, fordert sie uns Lesende auf, Bücher aus dem Regal zu nehmen und dort nach Zwicko zu suchen. Zunächst schauen wir in ein Tierlexikon, um etwas über Zwickos Spezies zu erfahren. Danach geht es um das Erlernen der balkonischen Sprache. Im Text gibt es eigenartige Worte, die wir mit Hilfe eines Wörterverzeichnisses übersetzen müssen, um die Geschichte über den Dino zu verstehen. Im Buch „Herr Moll und der Räusperich“ wurde die Reihenfolge der Worte vertauscht und das Lesen dieses Textes ist nicht ganz einfach. Da möchte ich mit Karoline „Meine Neeeerven!“ schreien. Im nächsten Buch wurden Buchstaben durch andere ersetzt. Bei Mr. Mega, der die Welt retten soll, ist die Reihenfolge der Seiten vertauscht. - Da hat Zwicko wirklich ganze Arbeit geleistet und wir, die wir das Buch oder besser die Bücher lesen wollen, haben es nicht so ganz leicht. 
    Wie auch im ersten Band gibt Karoline Kneberwecht auch hier am Ende zu, dass Lesen gar nicht so langweilig ist und auf dem letzten Bild lächelt sie sogar. Das Lesen dieses zweiten Bandes kommt mir schwieriger und weniger spaßig vor als bei dem ersten Teil.Aber trotzdem gefällt es mir, wie hier versucht wird, nicht nur die genervte Spinne vom Sinn des Lesens zu überzeugen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der Räuber Hotzenplotz

    Der Räuber Hotzenplotz

    Ottfried Preußler

    Thorsten Saleina

    Thienemann – Kleine Lesehelden

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Der Klassiker von Ottfried Preußler ist hier für Erstleser bearbeitet worden und es ist eine gelungene Mischung aus kurzen Kapiteln, vielen bunten Bildern und Rätseln herausgekommen. Die Bilder wurden nach den Motiven von F.J. Tripp gezeichnet und sie kommen uns sicher deshalb so vertraut vor.
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    Das Titelbild zeigt den cleveren Kasper mit der roten Zipfelmütze und den etwas einfältigen Seppel, im Gebüsch lauert schon der gefürchtete Räuber Hotzenplotz. „Wer alle mitmacht“ ist die Überschrift der ersten Doppelseite, hier sehen wir die Bilder der Protagonisten und jeweils eine kleine Vorstellung ihrer Rolle.
    Großmutter ist besonders stolz auf ihre Kaffeemühle, die beim Mahlen „Alles neu macht der Mai“ spielt. Doch dann taucht der Räuber Hotzenplotz auf und raubt ihr die Kaffeemühle unter Gewaltandrohung. Beim Rätsel im Anschluss an das Kapitel muss der richtige Räuber aus vier Bildern herausgesucht werden. Als Kasper und Seppel davon erfahren, beschließen sie, dem Wachtmeister zu helfen. Silben muss man zusammensetzen, um zu erfahren, was die Jungen wollen. Kasper hat dann auch einen cleveren Plan, wie er den Räuber fangen kann.
    Dank der großen Schrift und der schönen buten Illustrationen werden Erstleser das Buch leicht lesen können. Die Rätsel sind vielseitig und unterschiedlich schwierig, aber durchaus gut lösbar und zur Not gibt es die Lösungen hinten im Buch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die weltbeste Umarmung

    Die weltbeste Umarmung

    Smriti Halls

    Alisaon Brown

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Auf dem Cover des Pappbilderbuches hat der große Bär das Kind im Arm, das wiederum eine Maus im Arm hält und es sind noch viel andere Tiere zu sehen, die sich an die beiden schmiegen.  
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    Auf der ersten Doppelseite ist das Kind zu sehen, wie es in ein Buch schaut und der gereimte Text fordert es auf, zu erforschen, wer es am besten umarmen kann. Bär, Koalas und das Seepferdchen sind die ersten, die es in den Arm nehmen. „Koalabärchen überall - großer Schmuseüberfall!“ welch niedlicher Reim. In der Wanne umarmt das Nilpferd. „Ein Drückerli vom Stachelschwein“ stelle ich mir schwieriger vor, als das Bild es ahnen lässt. Weiter geht´s mit vielen großen und kleinen Tieren, da gibt’s „Löwen-Kuschler!“ und „Affenknuddel“  bis zum „Schmusekuscheln“ mit allen Tieren. Aber erst bei Mama gibt’s die „weltbeste Umarmung“. 
    Niedliche Bilder, viele Tiere, die die Kleinen beim Namen nennen lernen und schön Worte für die Umarmungen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Humbi und Mohna auf der wilden Wiese – Eine Geschichte wie ein Samenkörnchen

    Humbi und Mohna auf der wilden Wiese – Eine Geschichte wie ein Samenkörnchen

    Carina Lendl

    Hannelore Demel-Lerchster

    Renate Götz Verlag

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Humbi, so heißt die Steinhummelkönigin, die zu Beginn des Buches aufwacht. Schon bald begegnet sie der Mohnbiene Mohna, die im Gegensatz zu ihr sehr zart ist. Deshalb ist es Mohna auch sehr kalt, denn sie ist einfach zu früh losgeflogen. Schon bald darauf machen die beiden die Bekanntschaft des Igels Ignatz und so werden die drei „das Team mit Herz, Hirn und Stachel“.
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    Gemeinsam genießen sie mit anderen Tieren das Leben auf ihrer schönen Wiese, wenngleich sie schon darauf achten müssen, wem sie nahekommen, denn um satt zu werden, muss man sich auch mal fressen. Doch dann tauchen die Trampler auf, so nennen die Tiere uns Menschen. Was führen diese rücksichtlosen Wesen, die ihren Müll einfach so in der Natur zurücklassen, im Schilde? Die Tiere halten fest zusammen, um dahinterzukommen.
    Genau so zart wie die Tiere auf dem Cover sind auch die Schwarz-Weiß-Illustrationen im Buch. Sie sehen sehr kunstvoll aus, sind aber manchmal schlecht zu erkennen. Die Geschichte erinnert natürlich sofort an den Maulwurf Grabowski, den ich schon mit meinen Kinder in den 1980er Jahren gelesen habe. Hier sind allerdings Hummel und Biene neben dem Igel die Protagonisten. Dadurch habe ich eine Menge über diese kleinen Insekten gelernt. Allerdings hat es mich verwundert, dass eine Hummelkönigin nicht sofort einen Staat gründen muss. Hier schiebt sie das immer weiter hinaus, um noch ein wenig die Freiheit mit den Freund*innen genießen zu können. Wir Menschen kommen im Großen und Ganzen nicht gut weg in diesem kleinen Buch, allerdings gibt es Karin und Nino, die sich sehr lieb um Ignatz kümmern.
    Eine abenteuerlich Geschichte aus Sicht von Humbi erzählt, die nicht immer so schnell und mutig ist wie Mohna, die sich aber auch viele Gedanken macht und hin und wieder über ihren Schatten fliegt. Das Buch liest sich gut und es gibt Situationen, wo es sich lohnt, darüber nachzudenken, wie ich mich da wohl verhalten hätte.

    Dagmar Mägdefrau
  • Julian und Birke

    Julian und Birke

    Lorenz Langenegger

    atlantis

    Leseempfehlung ab 10 Jahre

    Julian ist ein typischer 12-Jähriger, noch sehr kindlich, aber interessiert an seinen Mitmenschen. Dass seine Mutter die Trennung von seinem Vater nicht gut verkraftet, sein bester Freund Bela in seine Schwester Mara verknallt ist und Mara wiederum langsam erwachsen wird, fällt ihm auf. Als Frau Materski, die beliebte nette alte Dame aus der Nachbarschaft zur “Hexe” wird und sich verschanzt, wird er misstrauisch.
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    Als dann auch noch Birke hinter ihm auftaucht und nicht mehr verschwindet, ist die Verwirrung komplett. Birke ist nämlich ein Geist und erzählt ständig was von einem Geisterkompass, weiß aber nicht, wie lange eine Minute ist …

    Am Anfang war ich ein wenig verwirrt, in welche Richtung das gehen soll, eine “Hexe”, ein Geist … . Es geht aber nicht einfach um übernatürliche Wesen, sondern um das Gefüge von Gut und Böse, das in Julians Welt irgendwie ins Ungleichgewicht geraten ist. Birke hilft Julian, die Dinge, die von Menschen erschaffen wurden, mal aus einer anderen Perspektive zu sehen, z.B. das Konzept der Zeit. Eine ziemlich niedliche und auch interessante Perspektive! Nebenbei wird es wirklich spannend und Julian kriegt langsam ein Gefühl dafür, mit was für einer Mission Birke zu ihm geschickt wurde. Ich hätte gerne mit 12 einen Geist wie Birke an meiner Seite gehabt und man merkt auch bei Julian, dass die Freundschaft ihm gut tut.
    Eine bemerkenswerte Geschichte über das Leben und die Freundschaft. Ich mochte die kindliche Perspektive Julians, dadurch wurde der Roman noch authentischer!

    Raphaela Brosseron



  • Who´s to Blame

    Who´s to Blame

    Silke Heimes

    Ueberreuter

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Es sollte eine normale Schulstunde kurz vor den Ferien werden …
    Wir erfahren gerade mal, dass der Deutsch-LK zu einer Podiumsdiskussion am Nachmittag antanzen soll und davon ein wenig genervt ist, da kommt schon der fahrige Lehrer rein, verschließt die Tür und holt eine Waffe heraus.
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    Genauso überrascht wie wir, halten die Schüler*innen das zunächst für einen Scherz, einen etwas komischen Einstieg. Bis sie den Ernst realisieren. Doch irgendwie wird nicht klar, worum es Herrn Riedl geht - er faselt von Gerechtigkeit und Schuld, anscheinend gibt er einigen der Schüler*innen ausgerechnet Schuld an dem Tod seiner Frau. Ein Spiel soll entscheiden, wer gehen darf und wer bleibt. Richtig Kontrolle hat niemand über die Situation, weder der verzweifelte Herr Riedl, noch die Schüler*innen, die versuchen, Antworten zu geben, die ihm gefallen, noch die Polizisten, die draußen stehen - eine davon ist auch Sams Tante und Sam sitzt im besagten Klassenraum. 
    Entgegen allen Erwartungen entfaltet sich die Situation als hochbrisant – doch auf eine völlig unerwartete Weise. Herr Weidl ist kein reiner Geiselnehmer, sondern ein zutiefst gebrochener Mensch, dessen Verzweiflung den Schüler*innen ihre eigenen Schwächen und Unsicherheiten vor Augen führt. Doch macht diese Verletzlichkeit seine Taten nachvollziehbarer? Kann man für jemanden Mitleid empfinden, der einem gerade Schaden zufügt?
    Diese Situation wirft tiefgehende Fragen über die Menschlichkeit auf: Wer hält in solch extremen Momenten zusammen? Im Leistungskurs (LK) wird die Gruppe zu einem Spiegel der Gesellschaft, der sich den eigenen Fehlern stellt und schließlich auf das Gute im Menschen vertrauen muss. Die Perspektiven wechseln zwischen den Schüler*innen Sam und Liam sowie der Polizistin Alex, und die Kapitel enden stets so, dass man nicht aufhören kann, weiterzulesen.
    Der durchgehende Einsatz von Gendern mag bei einigen Leser*innen kritisch aufgenommen werden, doch gerade in Bezug auf Sams Charakter und den Herausforderungen wird deutlich, warum es eine Rolle spielt – ein Aspekt, dem man sich durchaus einmal öffnen kann. Auch wenn einige Fragen am Ende offenbleiben und das Ende absehbar erscheint, bleibt der Thriller fesselnd und regt zum Nachdenken an. Ein spannender psychologischer Thriller über die Abgründe und die Menschlichkeit in uns allen und mentale Gesundheit.

    Raphaela Brosseron

  • Der verschwundene Zug – Ein weihnachtliches Zeitabenteuer

    Der verschwundene Zug – Ein weihnachtliches Zeitabenteuer

    Elias Peterson

    Pixblick Storie

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Die alte Diesellok zieht einen Zug, bei dem zwei Jungen aus dem Fenster schauen, im Hintergrund ist Berlin mit seinem markanten Fernsehturm zu sehen. Die beiden Jungen sind die Freunde Hugo und Paul. Sie machen mit ihrer Klasse einen Ausflug ins Berliner Technikmuseum. 
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    Die beiden sind von den dort ausgestellten Lokomotiven fasziniert und so nutzen sie die Chance, in einen der Wagons zu steigen, um zu schauen, wie diese alten Wagen von Innen aussehen. Dabei finden sie ein altes Ticket, das auf den 24.12.1881 ausgestellt ist. Hugo macht das Datum neugierig und er geht in die Bibliothek, um dort nach einer Zeitung von diesem Datum zu fragen und es gibt tatsächlich ein ungewöhnliches Ereignis, ein Zug ist an diesem Tag verschwunden. Um mehr zu erfahren, schleichen sich die beiden Jungen ins Museum und dort beginnt für sie ein ungewöhnlich spannendes Abenteuer. 
    Mit den beiden Freunden machen wir eine Zeitreise ins Berlin von 1881, sehen dort Pferdeomnibusse und Straßenbahnen fahren, feiern mit einer Berliner Familie Weihnachten und kommen hinter das Geheimnis des verschwundenen Zuges. Dazu ist natürlich eine waches Auge und detektivisches Gespür notwendig, doch das haben die beiden aufgeweckten Jungen.
    Ich hatte Zweifel daran, dass im Jahr 1881 schon ein Weihnachtsmann in Berlin für die Geschenke zuständig gewesen ist, aber ganz genau kann man das wohl nicht mehr feststellen und so nehme ich das als gegeben hin.
    Eine spannende Geschichte mit Informationen über Eisen- und Straßenbahnen und über zwei echte Freunde.

    Dagmar Mägdefrau

  • Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung

    Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung

    Barbara Yelin

    Reprodukt

    Keine Altersempfehlung

    Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2024

    Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2024

    Die Autorin Barbara Yelin, die auch die Bilder dieser Graphic Novel gezeichnet hat, hat viele Jahre die Titelgeberin Emmie Arbel besucht oder sich mit ihr getroffen, um sich von der alten Dame aus ihrem Leben berichten zu lassen. 1937 in Holland geboren, wird das kleine Mädchen 1942 zusammen mit seiner Familie nach Ravensbrück und später nach Bergen-Belsen deportiert. 
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    Sie und ihre Brüder überleben und werden nach dem Krieg von einem holländischen Ehepaar aufgenommen. Mit ihnen wandern die drei Geschwister 1949 nach Israel aus, hier wird Emmie ihr Leben verbringen, heiraten, Kinder bekommen, ihren Militärdienst ableisten, arbeiten und sich später ehrenamtlich engagieren. Lange Jahre kann sie mit niemanden über ihr Schicksal sprechen, erst einer Therapeutin kann sie sich öffnen. So schafft sie es, wieder nach Deutschland zu reisen und dort als Zeitzeugin in Schulen jungen Menschen von sich zu berichten und damit dazu beizutragen, dass der Holocaust nicht vergessen oder geleugnet wird.
    In dem Buch gibt es viele Zeitsprünge, trotzdem kann man der Erzählung gut folgen. Emmie spricht immer wieder davon, dass sie sich nicht erinnert, doch dann kann sie doch von einige Szenen ihrer schlimmen Vergangenheit berichten. Barbara Yelin hat diese Sprünge vom Jetzt in die Vergangenheit meist farblich verdeutlicht und so wurde der Horror für mich fühlbar. Emmie, die häufig rauchend abgebildet wird, berichtet stockend von ihrer Zeit im Lager und der schrecklichen Zeit in Holland, erzählt aber auch, wie jede Mutter und Großmutter, von ihren Kindern und Enkelkindern, die sie oft besuchen und deshalb auch auf den kleinen Bildern zu sehen sind.
    Die Graphic Novel, in der ich Emmie Arbel kennenlernen durfte, zeigt mit kurzen Dialogen und beeindruckenden Bildern sehr viel, aber die Stimmung wird hauptsächlich durch die Art der Zeichnung und die Farben bestimmt, nicht durch beängstigende Abbildungen.
    Ich hoffe, dass dieses Buch gerade von jungen Leuten, die nicht gerne lesen, zur Hand genommen wird.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ava und der Baum des Lebens

    Ava und der Baum des Lebens

    Lu Fraser

    Paddy Donnelly

    DK

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Zwischen den Bäumen umarmen sich Opa und Enkelin, von hinten werden sie durch eine strahlende Sonne beleuchtet, die herabfallenden Blätter sind Kupfern. 
    Ein Mädchen sitzt dick bekleidet auf einem Baumstumpf und schaut einem kleinen Vogel zu. Sie wartet auf ihren Großvater, der bald darauf durch das Törchen kommt.
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    Nachdem er seine Enkelin umarmt hat, will er ihr etwas zeigen. „Ava strahlt: „Ein Abenteuer? Du weißt, das mag ich ungeheuer!“ Zusammen gehen sie zu einem großen Baum, an dem eine Schaukel hängt. Ich habe deshalb nicht verstanden, weshalb das Kind den Baum nicht bereits kannte. Es ist eine alte Eiche, die laut dem Großvater weise ist. Man hört sie „Wispern, Knistern, Singen“, zudem klingt sie nach Frühling. Das Mädchen sitzt auf der Schaukel und der Großvater gibt ihr viel Schwung. So erleben wir das Jahr mit den beiden, im Baum wohnen Tiere und der Großvater verspricht Ava, „Wenn du lachst, lacht die Welt zurück. Du findest Freunde, kein Problem. Wart´s ab, Ava, und du wirst seh´n.“ Diesen Spruch lesen wir einige Male in dem Buch. Im Herbst laufen beide durch die herabgefallen Blätter, doch dann kommt der Winter. Da wird der Opa krank und liegt im Bett. Ava fragt sich, ob der Baum den Opa auch vermisst und saust in den verschneiten Wald, um dort den Baum zu umarmen. Im Frühjahr machen sich Opa und Ava wieder auf den Weg, diesmal benötigt der alte Mann einen Stock. Als sie am Baum ankommen, ist dieser tot und liegt auf dem Boden. Doch dank einer Eichel gibt es einen Neubeginn.
    Das Buch zeichnen stimmungsvolle Bilder aus, der gereimte Text tut sich manchmal etwas schwer. Ich finde es erstaunlich, dass so ein alter Baum scheinbar grundlos umfällt, kenne mich damit aber auch nicht so aus.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schach für Kinder

    Schach für Kinder

    James Canty III

    Brian Lambert

    DK

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Auf dem Cover sind Schachfiguren mit Gesichtern zu sehen, die uns auch im Buch begegnen werden. Die Grundlagen des Spiels werden hier vom Profi erklärt, trotzdem sind die Regeln sehr gut verständlich. 
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    Im Inhaltsverzeichnis finden wir die einzelnen Spielsteine, Erklärungen der Begriffe und Tipps, wie man spielt. Danach begrüßt James Canty III uns mit einem Text. Er selbst ist auf einer ganzen Seite abgebildet, natürlich mit Schachbrett. Dann lernen wir die Figuren kennen und wie sie angeordnet werden müssen. Auch hier gibt es ein paar gute Tricks. Der „Freche Bauer“ ist die erste Figur, die wir kennen lernen, dann folgen die anderen Figuren immer mit passendem Adjektiv versehen. „Die Kunst zu überleben“ ist sicher eine wichtige Seite. Zwischendurch gibt es Aufgaben, da muss man schauen, wie man mit den vorgegeben Steinen spielen kann. Natürlich gibt es hier auch Lösungen mit Erklärungen. Die Stärke der einzelnen Figuren zu kennen und wie sie das Spiel beeinflussen, ist wichtig zu wissen. Es werden auch berühmte Schachspieler*innen vorgestellt, die Schachgenies. 
    Das Buch wendet sich an Grundschulkinder, die dank der „sprechenden“ Schachfiguren sicher gut mit dem Buch klarkommen, denn die Texte sind kurzgehalten und die Bilder erklären schon viel.
    Es ist schön, dass immer wieder dieses strategische Spiel von Kitakindern ausprobiert wird und es Kinder gibt, die miteinander spielen. Dieses Buch erklärt sehr gut die Regeln und gibt viele Tipps für das Spiel.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ninjago – Aufstieg der Drachen – Der ultimative Ninja-Guide

    Ninjago – Aufstieg der Drachen – Der ultimative Ninja-Guide

    Shari Last

    DK

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Da meine Enkel schon einige Ninjago-Figuren besitzen und auch die Serie im Fernsehen schauen dürfen, wurde es Zeit für mich, mich mit diesem Thema zu befassen.
    Im dicken Deckel des Buches finde ich eine Lego-Figur, Sora, die auch im Buch immer wieder auftaucht. Sie ist auch auf dem Cover zu sehen, einmal als Figur und einmal als bewaffneter Ninja zusammen mit anderen Figuren, die ich im Buch kennenlernen werde.
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    Das Inhaltsverzeichnis ist in Helden, Schurken und Drachen unterteilt. „Komm nach Ninjago!“ lautet die erste Überschrift und hier wird uns erklärt, dass Kaiserin Beatrix ihrer Klauen-Armee befohlen hat, die Drachen zu fangen.  Es folgt die Vorstellung der Helden, hier treffen wir wieder auf Sora, die Meisterin der Technologie, sie programmiert Maschinen. In kleinen Feldern finden wir ihren Steckbrief und anderes Wissenswertes. Auf jeder Seite wird so ein Held mit Bild vorgestellt. Danach kommen wir zum Ninja-Flugsegler und Sora gibt uns die Bau-Aufgabe, neue kuriose Lander aus Lego zu bauen. „Märkte der Stadt“ zeigt ein Lego-Gebäude, in dem viel los ist, danach werden die Crossroads Bewohner vorgestellt. Die Mechs der Ninja-Helden sind sehr beeindruckend abgebildet. Aber auch die Schurken sind interessente Erscheinungen. Aber besonders toll finde ich die Drachen, die am Ende des Buches abgebildet und beschrieben werden. 
    Natürlich wird dieses Buch dazu beitragen, dass sich die Kinder die Figuren wünschen werden. Hier wird ihnen eine ganze Welt erklärt, in der das Gute gegen das Böse kämpfen wird. Mir gefällt der Aufbau des Buches, das uns diese Welt näher erklärt und ich glaube, es ist sinnvoll, wenn wir verstehen, in welche Welten unsere Kinder abtauchen, denn Lego gibt es schon lange in unseren Kinderzimmern,

    Dagmar Mägdefrau

  • Puschel packt aus   

    Puschel packt aus   

    Fee Krämer

    Sophia Stephani

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Puschel, so heißt der kleine weiße Hase, den wir mit seinem Headset auf der Titelseite des Buches sehen. Er preist uns ein weihnachtliches Enthüllungsbuch an, er will auspacken. Denn er ist es, der die ganze Organisation für Weihnachten macht.
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    Zunächst lesen wir seinen Steckbrief aus seinem Freundebuch. Danach tauchen die vertrauten Bilder vom Weihnachtsmann auf, aber immer sehen wir auch Puschel, der im Hintergrund die Fäden zieht. Nachdem er uns gezeigt hat, wo die ganzen Geschenke herkommen, erfahren wir etwas über den Weihnachtsmann und seinen Mantel. Das Erschreckendste dabei ist, dass unter dem bauschigen Mantel ein kleiner zarter Mann steckt. Der Wohnort des Weihnachtsmanns ist auch nicht, wie bisher angenommen, der Nordpol (dort ist es ja viel zu kalt) sondern die Weihnachtsmanninseln, die irgendwo im Pazifik liegen. Während der Weihnachtsmann einen chilligen Tagesablauf hat, arbeite Puschel hart und weil er zudem keinen Dank bekommt, will er den Weihnachtsmann verlassen.
    Das Buch ist durchaus sehr witzig und die Handlung ist durchdacht und am Ende wird auch alles wieder gut. Trotzdem tue ich mich schwer mit dieser Enthüllung. Weihnachtmann und Nikolaus sind schon zwei schwierige Figuren, dessen Unterscheidung den Kindern schwerfällt. Jetzt wird ausgerechnet durch einen Hasen, der ja eigentlich erst Ostern auftaucht, alles in Frage gestellt. Deshalb würde ich das Buch eher größeren Kindern, die mit Ironie etwas anfangen können und die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben, vorlesen. Die werden ihren Spaß haben, ohne dass es zu Verwirrung kommt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Tiere in Eis und Schnee – Mein Pop-up-Buch zum Staunen

    Tiere in Eis und Schnee – Mein Pop-up-Buch zum Staunen

    Amy Grimes

    Maike Biederstädt

    Sandra Grimm

    DK

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Bei diesem Pappbilderbuch lässt sich auf jeder Doppelseite eine zusätzliche Seite herausklappen, dadurch entsteht ein dreidimensionales Bild. „Mitten im hellen Nordpolweiß schimmert das Meer tiefblau im Eis.“
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    Mit diesem Reim beginnt der Text. Eine Eisbärmutter mit ihren zwei Jungen ist unterwegs zu einem Wasserloch. Wenn wir die Seite aufklappen, taucht mit einem „Blubb!“ eine Robbe aus dem Loch hervor. Ein kurzer Text beschreibt die Situation. Wieder lesen wir einen vierteiligen Reim, diesmal ist eine weiße Eule in der Morgendämmerung unterwegs. Hinter einem Schneehügel sehen wir schon zwei Ohren, nach dem Aufklappen taucht der Schneehase auf, er springt schnell davon. Dann entdecken wir auf eine Elchkuh, die auf einen Elchbullen trifft. Ein Rudel weißer Wölfe ist im blauen Dämmerlicht unterwegs, hinter der Klappe verbirgt sich der Leitwolf, der laut zum Mond hinauf heult.
    Die Kleinen sind beeindruckt von diesen Tieren. Sie sind realistisch gezeichnet und es macht Spaß, die Klappen zu nutzen. Da das Buch sehr stabil ist, können auch schon die ganz Kleinen hier selbst die Seite aufklappen. Die Reime sind gut zu lesen und der restliche Text bietet noch einige Sachinformationen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das Weihnachtsgeschenk

    Das Weihnachtsgeschenk

    Erwin Moser

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover saust der kleine orange Kater auf einem rosa Schneemoped durch die weiße Landschaft. Erwartungsvoll schauen die Katzeneltern zu, wie der Kleine unter dem Tannenbaum ein Paket auspackt. „Freddy erwartet von seinen Eltern ein ganz außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk.“ Und ist deshalb wütend und enttäuscht, als nur gewöhnliche, langweilige Bücher in dem Paket sind. 
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    Enttäuscht schmeißt er sich auf sein Bett, da kommt der Postbote und bringt von Onkel Julius für Freddy ein rosa Schneemoped. Mit dem saust der kleine Kater sofort los, rücksichtslos fährt er die Skipiste hinauf. Alle Tiere gehen auf Sicherheitsabstand. Doch durch seine Unachtsamkeit versinkt er in einem See und muss aus dem eiskalten Wasser geborgen werden. So kommt es, dass Freddy am Ende des Buches in seinem Bett liegt und sich freut, dass er so viele spannende Bücher geschenkt bekommen hat.
    Ein kleines Büchlein, dass zeigt, dass Bücher durchaus nicht langweilig sind und dass manche tollen Geschenke vielleicht auch gefährlich sein können. Hübsche Illustrationen und kurze Texte zeigen hier zunächst das Gefühl der Enttäuschung, dann aber auch die Rücksichtlosigkeit mit der Freddy los düst. Da gibt es schon einiges zu besprechen und zu erklären.

    Dagmar Mägdefrau

  • Es war einmal ein kleiner Baum

    Es war einmal ein kleiner Baum

    Manfred Schlüter

    Edition Buntehunde

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Bilderbuch mit seinen wunderschönen Illustrationen erzählt die Geschichte eines Baumes. Auf dem Cover sehen wir den kleinen Jungen, wie er fröhlich auf einer Schaukel sitzt, die am Baum hängt.
    Auf der ersten Doppelseite sitzt er zu Füßen des riesigen Baumes, im Hintergrund sehen wir leicht verschwommen die große Stadt. Danach beginnt die Geschichte. Ein Ritter auf einem Pferd steht vor einer Flusslandschaft, als einziges Haus ist eine Burg zu sehen.
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    Die Landschaft ist in oranges Licht getaucht, obwohl die Sonne hinter einer sehr dunklen Wolke nur ein wenig hervorschaut, strahlt dieses Bild und ein kleiner zarter Baum kommt aus der Erde. In einer Gewitternacht ist der Baum zu sehen, dunkel hebt er sich vor dem blauen Hintergrund ab und auf der Wiese sehen wir Damwild. Auf der nächsten Seite kommt ein Mensch mit einer Kutsche daher, zusammen mit ihm tauchen auch die ersten Haustiere auf. Ein Haus wird gebaut, es entsteht ein kleines Dorf und Äcker werden angelegt. Während das Dorf langsam zur Stadt heranwächst, wächst auch unser Baum. Bald schon gibt es eine moderne Stadt mit Lichtern, Geschäften und einem Park. Und in diesem Park treffen wir wieder auf den Jungen, den wir von der ersten Doppelseite kennen.
    Eine leise Geschichte wird hier mit wenigen Worten erzählt. Beeindruckend sind die Bilder, die in unterschiedlichen Wetterlagen die Veränderung der Landschaft dokumentieren. Wie oft haben wir an so einem alten Baum gestanden und uns gefragt, was dieser Baum schon alles gesehen haben mag?

    Dagmar Mägdefrau

  • Einfach Mensch

    Einfach Mensch

    Mehrnousch Zaeri-Esfahani

    Mehrdad Taeri

    Edition Buntehunde

    Verlagsempfehlung ab 4 -104 Jahre

    Auf dem weißen Grund des Covers sehen wir ein Mädchen auf einer Schaukel. Das Kind schaut ernst, vielleicht sogar ängstlich. Zunächst stellt sich dieses Mädchen uns vor. „Ich bin Ausländerin“ lautet ihr erster Satz. Sie wurde im Iran geboren, aber wenn man sie am Telefon hört, denkt man, sie sei Deutsche. 
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    Jeder Satz wird durch ein einfaches Bild dargestellt und hier geht das Mädchen telefonierend über ein Seil und die Zuschauer jubeln ihr zu, zumal sie gerade ein besonders schwieriges Wort sagt. Sie berichtet über ihre Flucht und dass sie unerwünscht war, als sie angekommen ist. So wird sie erwachsen und sie wird von anderen ganz unterschiedlich wahrgenommen. Zusammen mit dem Reichsadler isst sie Spaghetti und darunter steht „Dabei war ich schon längst eine Deutsche.“ So wird sie mehrfache Mutter und wünscht sich, „Einfach Mensch“ zu sein, findet das aber nicht so einfach.
    Die Bilder sind schlicht gehalten, als einzige Farbe wurde ein dunkles Rot benutzt, trotzdem sagen sie sehr viel aus. Neben den knappen Sätzen zeigen sie uns die Situation einer Frau, die als Flüchtling nach Deutschland kam und hier ihr Leben aufgebaut hat. Da Buch bietet viel Stoff zur Diskussion und es hält uns einen Spiegel vor, wie wichtig es ist, alle einfach als Mensch zu sehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Buletten-Bande – Ab in die Pampa

    Buletten-Bande – Ab in die Pampa

    Valentina Brüning

    Maja Bohn

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Bruno ist fast zehn, als er mit seiner Stiefschwester und den nicht gemeinsamen Eltern (die genauen Verhältnisse könnt ihr im Buch nachlesen) von Berlin in die Uckermark, also in die Pampa zieht. Gemeinsam mit zwei anderen Familien, die ebenfalls Kinder in dem Alter haben, haben sie einen alten Bauernhof renoviert. Neben den drei Familien gibt es auch einige Tiere, so auch eine Ziegenherde, die der Käseerzeugung dient.
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    Elli ist ein sehr groß gewachsenes Mädchen, das sich selbst stolz als forsch bezeichnet. Gustav erzählt gerne und leider bringt er Bruno damit in eine sehr unangenehme Situation. Denn er berichtet am ersten Schultag von einem blöden Missgeschick, das Bruno geschehen ist. So entwickelt sich die Geschichte zu einem Mutprobenwettbewerb.
    Das Cover zeigt die drei Kinder fröhlich im Regenfass, das in dem Buch eine wichtige Rolle spielt.
    Auch im Buch sind einige schwarz-weiße Illustrationen, die das Lesen ein wenig auflockern, so hat jedes der neun Kapitel ein Bild über dem Titel. Dadurch wird es für geübte Leser sicher leicht sein, die hundert Seiten zu lesen, denn die Geschichte nimmt dann doch eine unerwartete Wendung mit einem sehr schönen Ende.

    Dagmar Mägdefrau