• Kleine Schneeflocke   

    Kleine Schneeflocke   

    Benji Davies

    Aladin

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Eine kleine Schneeflocke, die vom Himmel fällt,
     möchte gerne selbst einen schönen Platz zum Landen finden und bleibt 
    deshalb lange in der Luft. Noëlle, die mit ihrem Opi in der Stadt 
    unterwegs ist, bestaunt einen bunt geschmückten Tannenbaum in einem 
    Fenster. Auch der Schneeflocke gefällt dieser Baum, gerne würde sie auf 
    seiner Spitze landen. Doch der Wind treibt sie immer weiter. 
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    Das Mädchen schmückt zu Hause mit ihrem Opi liebevoll ein kleines Bäumchen, dass sie auf die Fensterbank nach draußen stellt. Über Nacht fällt Schnee und die kleine Schneeflocke hat sich auf die Spitze von Noëlls Bäumchen gesetzt.
    „Die kleine Schneeflocke fing das Sonnenlicht auf und leuchtet hell wie ein Stern.“
    Auch für kleine Schneeflocken lohnt es sich beharrlich zu sein. Ein Weihnachtsbuch schönen Bildern, das eine ungewöhnliche Geschichte erzählt.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Bo und Lars – Eine unerwartete Freundschaft

    Bo und Lars – Eine unerwartete Freundschaft

    Kashelle Gouley

    Skylar Hogan

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Bo ist ein kleines Mädchen, dass alleine in der Arktis wohnt. Ich muss sagen, meiner Enkeltochter brauche ich das Buch nicht vorlesen. Ein Mädchen, das dort ohne Mama und Papa wohnt, würde bei ihr nur zu Verzweiflung und Tränen führen. Mein Enkel hat diese Probleme nicht und er mag das Buch sehr.
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    Lars ist ein Eisbär, der ebenfalls alleine am Nordpol wohnt. Da er ein schlechter Jäger ist und auch die Klimaerwärmung das Jagen erschwert, stürzt er sich auf Bo und zerstört dabei ihren Iglu.
    Doch Bo ist stark und kann sich gegen den Eisbären wehren und sie zwingt ihn, ihr Heim wieder herzustellen. Dafür verspricht sie ihm Futter.
    Mit kurzen Texten und eindrucksvollen Bildern zeigt uns dieses Bilderbuch einiges über das Schmelzen des Eises, aber auch über Freundschaft und dass das Leben zu zweit vielleichht nicht ganz so hart ist. 
    Hinten im Buch gibt es noch kurze Sachtexte zum Thema „Artis und Klimawandel“ und „Eisbären“. 
    Eine ungewöhnliche Art, diese Themen anzugehen, aber durchaus lesens- und anschauenswert.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Momo – Ein Bilderbuch

    Momo – Ein Bilderbuch

    Michael Ende

    Simona Ceccarelli

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Zum 50. Jubiläum bringt der Thienmann-Verlag dieses wundervoll bebilderte Bilderbuch über das Mädchen Momo heraus. Es erzählt ganz ruhig mit wenigen Worten, wie das in einem Amphitheater wohnende Mädchen eines ganz besonders kann. Sie kann zuhören. So hört sie Gigi, dem lebendigen Reiseführer, der immer neue Geschichten erzählt, zu, aber auch dem alten Straßenkehrer Beppo, der lange überlegt, bis er spricht.
    Sie bringt einen Kanarienvogel wieder zum Singen und die Leute werden zu ihr geschickt, wenn sie Probleme haben. 
    
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    Das Buch beschränkt sich auf die Szenen am Rande der Stadt und hebt in den Vordergrund, dass Momo eine besondere Begabung hat, den Menschen zuzuhören und ihnen damit zu helfen. 
    Heute, wo alle reden, posten und ihre Meinung kundtun, egal ob sie jemand hören will, ist eine Zuhörerin sicher etwas Besonderes. Wir sollten vielleicht alle in diesem Punkt von Momo lernen. 
    Liebhaber des Original-Momo-Buches werden möglicherweise von dieser Kurzfassung enttäuscht sein. Mich begeistern besonders die Bilder, die einfach nur wundervoll sind und eine Atmosphäre zeigen, die mich bewegt. Da wird man doch neugierig auf die ganze Geschichte und auch da gibt es ein schöne neue Ausgabe.
    
  • Auch Bären mögen Weihnachten

    Auch Bären mögen Weihnachten

    Anna Lisa Kiesel

    Stephanie Stickel

    Kaufmann-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover des dünnen Din A 4 großen Adventkalender-Heftes sieht man die Tiere, wie sie gemeinsam Weihnachten feiern. Bis es allerdings so weit ist, dauert es bekanntlich 24 Tage. Am 1. Tag lernen wir die kleinen Füchse kennen, Flora und ihren kleinen Bruder Fips. Tags darauf kommt das Hasenmädchen Holly zu Besuch, gemeinsam bauen sie einen Schneemann, machen es sich am Kamin gemütlich und gehen auf den Weihnachtsmarkt. 
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    Hier berichten die Tiere von einem großen Tier, das in den Wald gezogen ist. Konrad der Dachs weiß Schlimmes über Bären zu berichten, deshalb haben alle Tiere Angst vor dem Tier mit den riesigen Tatzen. Doch dann finden unsere kleinen Freunde eine rote kuschelige Mütze und wollen sie dem Besitzer zurückbringen. So lernen sie den Bären kennen und stellen fest, dass er sehr lieb ist. Jetzt gilt es noch die anderen Tiere zu überzeugen.
    Ganz neu ist diese Geschichte nicht, aber es ist immer wieder schön, auf diese Art über Vorurteile zu sprechen und zu sehen, wie schlecht sich die ausgegrenzte Person fühlt. 
    Die täglichen Geschichten sind in 3- 5 Minuten vorgelesen und sie werden sicher hin und wieder für Entrüstung sorgen. Auf jeder Seite werden die Tage bis Heiligabend heruntergezählt und in der Mitte gibt es für jeden Tag eine Folie, die man ans Fenster kleben kann. Da wird uns die Adventzeit nicht zu lang.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Der Verwechsling

    Der Verwechsling

    Kai Lüftner

    Emilia Dziubak

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Auf dem Cover ist eine wunderschöne Winterlandschaft zu sehen, aus der Mitte schaut uns ein kleiner Junge mit wuscheligen Haaren mit großen Augen an. Ein kleines buckeliges Häuschen steht am Ende des Murmelpfades, dort wohnt ein altes Paar - Per und Tove. Sie haben vor einiger Zeit auf dem Weg zu ihrem Haus einen kleinen Jungen gefunden. Da er nicht spricht und es unklar ist, wo er herkommt, haben sie ihn Vilmar genannt. Dieser Junge ist ein ruhiges Kind, das nicht mit anderen Kindern spielt. Vilmar sitzt in seinem Zimmer und schaut alle Bücher an, die er finden kann. Er kann lesen und gibt dabei Geräusche von sich, die manchmal einer Melodie ähneln.
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    Nachdem der Junge fünf Jahre bei dem alten Paar wohnte und sie vertraute gemütlichen Tage und Abende verbracht haben, treffen sie auf einen alten schweigsamen Freund, der Vilmar ein Buch schenkt.
    Ein altes skandinavisches Märchen, von einem Jungen, der in die Welt der Unterirdischen gehört und der eine Zeit bei den Menschen wohnte, aber wieder in seine Welt heimkehrt. Die Bilder dieses Buches strahlen eine Wärme aus, die tief in das Innere des Lesenden geht. Trotz der Trauer über den Weggang, freut man sich, dass der Kleine wieder Heim findet und er lässt dem alten Paar auch einen schönen Gruß zurück. 
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Dürfen Zwerge Riesenrad fahren? – Große Fragen für kleine Denker

    Dürfen Zwerge Riesenrad fahren? – Große Fragen für kleine Denker

    Moni Port

    Philip Waechter

    Klett Kinderbuch

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Lauter lustige Fragen werden in diesem Buch gestellt. Das Cover zeigt die Zwerge, wie sie im Riesenrad sitzen und in die Welt schauen. Auf der ersten Buch-Seite, die sich mit ihrer Frage beschäftigt, haben sie sich für den Kartenkauf zu einem großen Menschen zusammengesetzt.

    
    
    
    
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    Danach sehen wir die Besucher des Weinkellers weinend an den Tischen sitzen. „Darf man im Weinkeller auch mal lachen?“ eine schöne paradoxe Frage, die bei den Kindern ein Grinsen hervorruft. Etwas trauriger stimmt die Frage nach dem Tagebuch für Eintagsfliegen. 
    Tanzende Spülmaschinen beim Spülmaschinenfest bedürfen schon einer Erklärung. Denn die Kinder lesen den Aufdruck auf der Brotdose meist nicht. 
    Mein Enkel wollte das Buch gleich noch mal lesen, weil ihm die Fragen viel Spaß gemacht haben. Aber ich denke, auch Erwachsene können sich mit diesem Buch amüsieren und vielleicht noch andere Fragen stellen.
    Eine Menge Fragen und lustige Bilder dazu gibt es in diesem kleinen humorvollen Büchlein.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
  • Als Mama einmal unsichtbar war

    Als Mama einmal unsichtbar war

    Julia Rosenkranz

    Nele Palmtag

    Klett Kinderbuch

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Bilderbuch behandelt ein trauriges Thema mit liebevollem Ernst. Auf dem Cover kann man die Liebe, die Mutter und Kind verbindet, sehr deutlich erkennen. Dieses süße Lächeln zeigt, wir gehören zusammen. 
    „Mama ist krank.“ Mit diesem Satz beginnt Mamas Erklärung, sie hat Krebs und es wird lange dauern. Die kleine Hennie erkennt außer der Müdigkeit keine Krankheit an Mama, deshalb ist die Krankheit anders, unsichtbar, aber trotzdem da. Hennie stellt sich eine "Krebs-Maschine“ vor mit Scherenarmen, die alles beschneidet, bis es weg ist. „Krebs macht, dass irgendwie alles verschwindet.“ 
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    So verschwinden die Wörter, die Menschen aus der Umgebung wissen nicht, was sie sagen sollen. Hennie glaubt, es ist ein „Wörterstau“ entstanden. Dann geht Mama nicht mehr zur Arbeit und muss zur Chemo. Dann verschwindet Mamas Kraft und sie kann nicht mehr mit Hennie toben. Nach Mamas Appetit verschwinden ihre Haare. Dann verschwindet auch Mama und die Nachbarin holt Hennie von der Kita ab. 
    Das Buch erzählt sehr kindgerecht, aus Sicht der kleinen Hennie und doch sehr realistisch, wie der Krebs Mama unsichtbar macht. Trotzdem bleibt das Band zwischen den beiden bestehen, denn „Hennie weiß, dass Mama Mama ist.“ Zum Glück endet das Buch mit Mamas Heilung und die beiden sitzen zusammen auf der Hollywood-Schaukel, Mama mit ganz kurzen Haaren. 
    Es ist nicht einfach, wenn der Krebs zu einer Mama mit kleinen Kindern kommt. Dieses Buch kann helfen, einiges besser zu verstehen, denn wir wissen ja, auch die Wörter gehen verloren. Die Illustrationen des Buches sind sehr schön gestaltet und zeigen auch die Mama ohne Haare, die so dem Opa ähnlich sieht. 
    
    Dagmar Mägdefrau 
    
    
  • Die Erfinderbande – Auf die Schrauben, fertig, los!

    Die Erfinderbande – Auf die Schrauben, fertig, los!

    Nicolas Gorny

    Gloria Jasionowski

    Ellermann mein Vorleseglück

    Die Erfinderbande

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die Kita-Kinder Ola, Ebru und Benno tüfteln gerne Dinge aus und so beschließen sie, eine Erfinder-Bande zu gründen. Natürlich benötigen sie da eine Werkstatt, da trifft es sich gut, dass der alte Hausmeister seine Sachen im Hühnerstall gelassen hat. Es erstaunt sie aber dann doch sehr, dort „Smart“, einen funktionierenden Roboter, zu entdecken.
    Aus den Sachen, die sie im Stall gefunden haben, bauen sie, nachdem Benno überlegt hat, denn er hat immer die besten Ideen, eine Autokopter. Ein Fahrzeug, dass nicht nur auf der Straße fahren, sondern auch fliegen kann. Ola setzt sich sofort hin und malt einen Plan, danach geht der Bau los und die Kinder schaffen es, mit ihrem Autokopter loszufliegen.
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    So kann dann ein neues spannendes Abenteuer beginnen.
    Die Bande besteht aus dem Roboter, zwei recht selbstsicheren Mädchen und dem Konstrukteur Benno, der im Rollstuhl sitzt. Hin und wieder gibt es einen kleinen Streit, ob es „Hirnerbse“ oder „Erbsenhirn“ heißen muss und ob man sich für so ein Wort entschuldigen sollte. Am Ende bekommen die kleiner Erfinder*innen auch Ärger mit ihrer Erzieherin, denn natürlich hätten sie nicht ohne Erlaubnis die Kita verlassen dürfe. Als Oma muss ich mich auch wundern, dass keiner die Kinder vorher vermisst hat, den sie haben zwar an den gemeinsamen Aktionen teilgenommen, sind dann aber lange im Hühnerstall verschwunden. Aber einem Autor, der die Kinder mit einer mit Seifenschaum abgetriebenen Badewanne fliegen lässt, kann ich sowas durchaus verzeihen. 
    Eine fantasievolle, abenteuerliche Geschichte, die sich die Kinder gerne vorlassen werden. 
    Danach werden sie vielleicht dem Vorschlag hinten im Buch folgen und einen Roboter basteln.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Jessi die Raubhäsin

    Jessi die Raubhäsin

    Kai Lüftner

    Wiebke Rauers

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Böse und ein wenig verschlagen schaut Jessi auf dem Cover. Kein sehr sympathisches Tier und das ist Jessi auch nicht.
    
    Zunächst ist Jessi noch klein, mit riesigen Augen und einem rosa Tuch um den Hals, doch bald wird ihr Blick böse und sie will wissen, was hinter dem Gitter passiert. Dann kommt ein „Schnitt“ und Jessi, inzwischen mit eingekerbten Ohren und nur einem Vorderzahn, streift durch den Wald. „Hunderttausende Geschichten weiß im Wald man zu berichten“ Jessi will kein Beutetier mehr sein und so wird dieser Satz häufig wiederholt. 
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    „Dieser Wald, so viel ist klar, ist nicht mehr, was er früher war.“ Jessi wird zum Beschützer der Beutetiere und befreit den Eichelhäher vor dem Fuchs und die Maus von der Eule. Doch als sie das Meerschweinchen vor der Schlange rettet, muss sie sich damit auseinandersetzen, dass das Meerschweinchen bei ihr bleiben möchte. Doch Jessi will alleine kämpfen und jagt das Meerschweinchen fort. Doch dann denkt Jessi drüber nach, dass sie am Anfang allein im Käfig saß. 
    Für mich ist die Darstellung von Jessi ein wenig zum Fürchten, sicher sollen das die anderen Tiere auch, denn nur so kann sie den Opfern helfen. Es bleibt dann doch die Frage offen, wovon ernähren sich die Tiere dann, wenn Jessi sie immer wieder beim Jagen stört?
    Der Text des Buches reimt sich und er ist schon ziemlich lang. Die Bilder sind eindrucksvoll, aber auch etwas zum Fürchten. Sicher müssen nicht alle Abbildungen niedlich sein und nicht alle Hasen putzig, aber eine Raubhäsin ist schon eine eigenartige Entwicklung. 
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Magie im Haar

    Magie im Haar

    Motsi Mabuse

    Diane Ewen

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover tanzt ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren, die mit Glimmersternen durchsetzt sind.
    Als die Mama ihre Tochter Anele ins Bett bringt, hat diese einige Fragen zu ihren Haaren. Als das Mädchen mitten in der Nacht wacht wird, vermisst sie Cha-Cha, ihr rosa Schmuseschwein, doch als sie eine Haarsträhne um ihren Finger wickelt, passiert etwas „Unglaubliches“. 
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    Überall ist Glitzer und Anele springt mutig aus ihrem Bett, um zu tanzen. Ihre Haare lösen sich und ihr Pyjama wird zum Superoutfit. In einer langen Strähne hängt der gesuchte Cha-Cha. Mama erzählt sie am nächsten Morgen, dass sie eine Superheldin war. Beim Picknick mit den Eltern verwandet sich Anele wieder durch eine Haarsträhne und kann so ein Eichhörnchen retten. 
    Durch die Haare, die das Mädchen nicht so sehr mag, wird es zur Superheldin. Eine neue Variante der schon so oft erzählten Geschichte. Der Buchtext ist schon etwas länger und die Bilder sind voller Dynamik. Im Gegensatz zum Cover ist der Glitzer im Buch nur gemalt.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Nicht mehr da

    Nicht mehr da

    Dully & Dax

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Als der kleine Pepe zum Ende des Winters nach Hause kommt, ist sein Schneemann endgültig geschmolzen. Wir erfahren, was er alles versucht hat, den weißen Freund zu retten. Er hat den ganzen Schnee zusammengekratzt und den schon kleiner werdenden Schneemann wieder aufgebaut, er hat Eiswürfel genommen und ihn gekühlt. Doch als der Frühling kam, war der Schneemann nicht mehr zu retten. Dabei hatte Pepe in seiner Gesellschaft immer zur Ruhe gefunden, er hatte Eiszapfen gelutscht und den Wolken nachgesehen. 
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    „Pepe verstand es nicht. Dieses Nicht -mehr-da-sein.“ Auch wenn die Leute sagen „Man kann es irgendwann aushalten.“ 
    
    Aber als es Winter wird und die Hektik des Alltags noch größer wird, da erkennt Pepe, dass der Schneemann auch ein Teil von ihm geworden ist.
    Die Bilder zeigen Pepes Gefühle, seine Trauer, aber auch seine Hoffnung, den Schneemann doch noch retten zu können, aber auch den zunächst fröhlichen Schneemann, der immer kleiner wird.
    Dieses Buch erklärt auf so liebevolle Weise, den Verlust eines lieben Partners und das Ende ist so wunderbar tröstlich.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • 10 Hunde

    10 Hunde

    Emily Gravett

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover tummeln sich viele unterschiedliche Hunde und es sind wirklich zehn. Wenn man das Buch aufschlägt, kann man die naturgetreuen Würstchen bewundern und Hunger bekommen, natürlich sind es auch zehn. 
    Und dann geht das Verteilen los. Zuerst hat ein Hund eine Wurst und 9 keine. Das Bild dazu zeigt ein richtiges Durcheinander, alles fällt vom Tisch, der Stuhl fällt um und ein Hund zieht an der Tischdecke.
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    Dadurch erkämpfen sich zwei Hunde je die Hälfte der Wurst, inzwischen liegt der Tisch mit den Beinen nach oben auf dem Boden mit der rot-weiß gestreiften Tasse obendrauf. Jetzt haben drei Hunde mehr Würstchen und sieben Hunde weniger. Das Bild ist etwas ruhiger gestaltet, die Hunde halten die Tischdecke hoch und bestaunen die drei Würstchen in der Tasse. So werden immer neue Aufteilungen beschrieben, bis am Ende alle Hunde auf der Tischdecke liegen und schlafen. Die Frage dazu lautet „Wie viele Würstchen hatten sie?“ 
    Chaotisch, witzig und mit ganz wenig Text bietet dieses Buch eine tolle Unterhaltung, vielleicht sogar mit etwas Mathematik.
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Matze Bärenmut

    Matze Bärenmut

    Andrea Schomburg

    Stephan Pricken

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover liegt Matze auf einem Ast und schaut herab auf den Bären. „Eine Bangbüx ist der Matze. Fürchtet sich vor Omas Katze.“ Das beschreibt den kleinen Matz schon sehr gut. Das Bild zeigt den bibbernden Matze, eine fauchende Katze und viele Mäuse, die fröhlich herumspringen. Oma sitzt hinter der Tageszeitung und hält ihre Tasse in der Hand. Aber ich will nicht alles verraten, es gibt noch einiges andere auf der Seite zu entdecken.
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    Auf der nächsten Seite erfahren wir noch von weiteren Ängsten und Matzes Wunsch, fso große wie ein „Riesenbär“ zu werden. „…nein, das Schlimmste, Mannomann, sind die Jungs von nebenan.“ Und die sehen schon so aus, da hätten sicher viele Angst und versteckten sich, wie Matze, hinter der Mülltonne. Allerdings wird er dann doch dort hineingestopft. Doch dann kommt ihm der riesige Bär zur Hilfe und holt ihn aus der Tonne. Der Bär benötigt nämlich Matzes Hilfe. Denn nur ein Kleiner kann seine verlorene Mütze aus dem Baumloch angeln. 
    So verhilft der große Bär, der manchmal auch Angst hat, Matze zu mehr Selbstvertrauen. 
    Ein wundervolles Bilderbuch, nicht nur für Angsthasen. Die Bilder sind so ausdrucksvoll gezeichnet und man kann genau nachempfinden, was Matze und der Bär fühlen. Aber das Allerschönste sind die Reime, die sich so schön lesen lassen und die einfach von der Zunge kullern. Ein Buch, dass ich sicher oft vorlesen werde.
    
    Dagmar Mägdefrau 
    
  • Die Weihnachtskinder und der Magische Spielzeugladen

    Die Weihnachtskinder und der Magische Spielzeugladen

    David Litchfield

    Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Zauberhaft wie der Spielzeugladen auf dem Cover erstrahlt und oben auf dem Dach sehen wir Niko, von dem die Geschichte erzählt. Er hat drei Onkel, die den Spielzeugladen Klaus führen. Hinter einer geheimen Tür baut Onkel Hans das Spielzeug, das Onkel Luis kontrolliert und Onkel Levi mit dem Zauber versieht. Niko hilft gerade vor Weihnachten oft im Laden aus und so entdeckt er eine Gruppe Kinder, die sich nicht in den Laden wagen. 
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    An einem Abend folgt er diesen Kindern bis unter die Erde, wo sie wohnen. Beleuchtet wird dieses unterirdische Zuhause von Glühwürmchen, die die Kinder sammeln. Niko beschließt, dass diese Kinder und überhaupt alle Kinder der Stadt ein Spielzeug bekommen sollen. So fertigen seine Onkel viele neuen Spielsachen, die Niko mit einem Schlitten in der Stadt verteilen möchte.
    Natürlich klappt nicht alles, wie geplant und erst durch einen besonderen Zauber gelingt es, alle Kinder zu beschenken.
    Ein zauberhaftes Buch, dass darauf hinweist, dass nicht allen Kindern ihre Wünsche erfüllt werden, dass es auch Kinder gibt, die kein Spielzeug zu Weihnachten bekommen werden.
    Niko, der vielleicht ein früher Weihnachtsmann sein könnte, setzt sich für diese Kinder ein und bringt allen ein Geschenk. Ein zauberhaftes Bilderbuch über eine wundervolle Bescherung.

    Dagmar Mägdefrau
  • Buntes Laub und Plätzchenduft – 20 Geschichten zum Einkuscheln

    Buntes Laub und Plätzchenduft – 20 Geschichten zum Einkuscheln

    Kirstin Overmeyer (Herausgeberin)

    Iris Hardt

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Buch begleitet uns durch den Herbst bis zu den Weihnachtstagen. Alle Geschichten wurden von unterschiedlichen Autor*innen geschrieben, ihre Vite findet man hinten im Buch. Vorne im Buch kann man mittels eines QR Codes Zusatzmaterial herunterladen. Leider ist der Code bei meinem Buch teilweise in dem Falz gedruckt und so hatte ich große Schwierigkeiten ihn zu öffnen. Begeistert hat mich allerdings das schöne breite rote Lesebändchen.
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    In der ersten Geschichte findet Silas ein Kätzchen im Wald, dass er zu sich nach Hause lockt. Danach sucht ein Eichhörnchen seine vergraben geglaubte Nuss. Rita Rotkehlchen zeigt ihren Eltern, dass sie es schafft alleine zu bleiben, weil sie nicht in den Süden fliegen will. Zwillinge fahren ans Meer und erleben den Strand. Was macht eine Hexe, die so schön ist wie Agnes, wenn es wichtige ist hässlich zu sein? Ein Nashorn hat es nicht immer einfach, wenn es zum Zahnarzt muss. Wenn Opa Wichtel zu Besuch kommt, dann ist das ein richtiges Abenteuer. Frau Fuchs und Herr Bär erleben den schönsten Tag des Jahres. Emily und Nesrin sind zu Halloween auf dem Ponyhof unterwegs. Der Kaninchenjunge Johnny hat keine Laterne und heute ist doch schon das Laternenfest. Danach gibt’s schon den ersten Schnee oder kann die Zugbegleiterin zaubern? Der kleine Elf liebt Glitter, doch der Troll findet „Eis-Schlitter-Glitter“ nur trollig. Die magische Schneekugel birgt ein Geheimnis und der Zauberlehrling hat nicht gut auf die Zeituhr aufgepasst. Elli sind die Plätzchen für die Schulfeier verbrand, wer kann da helfen? Peewee und Liz finden ein Zauberpony. Der Engel Bente sucht nach dem verschwundenen Zimt. Danach gibt es eine Wichtelweihnacht und Holly Holmes ermittelt in Sachen Plätzchenklau. Einen Weihnachtsdrachen lernen wir in der letzten Geschichte kennen. 
    Die Geschichten sind kurzgehalten und werden durch schöne Illustrationen ergänzt, eine schöne Lektüre für die kommende Herbstzeit. 
    
    Dagmar Mägdefrau
    
    
  • Das Tännchen Felix

    Das Tännchen Felix

    Thomas Meyer

    Philippe Goossens

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Obwohl es erst Ende September ist, musste ich das Buch meiner Enkelin schon mehrfach vorlesen. Auf dem Cover sehen wir die kleine Tanne Felix und das Hasenmädchen Selma, das sich für ihn einsetzt. Zunächst lernen wir die beiden und die Baumschul-Lehrerin, eine Bärendame namens Immergrün, sowie den frechen Kurt kennen.
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     Tannen unterschiedlicher Größe stehen im Wald und Felix ist das kleinste Tännchen. Kurt hingegen ist schon fast eine Tanne und er hat eine richtig große Klappe. Mit Sprüchen wie „Haha, aus dir wird nie ein richtiger Weihnachtsbaum. So will dich niemand!“ ärgert er Felix. Die Lehrerin ermahnt ihn zwa,r nett zu sein, aber das will Kurt nicht. Als die Tiere sich dann ihre Tanne zum Fest aussuchen, bleibt Felix am Ende übrig. Aber dann kommt die Hasenfamilie mit Selma.
    Lustige Bilder mit Tannengesichtern und ein fröhliches Ende machen dieses Bilderbuch zu echten Vorlesespaß.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die verwunschene Wichteltür      

    Die verwunschene Wichteltür      

    Ann-Kathrin Heger

    Marina Krämer

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die rote Wichteltür und die Wichtelin Emmi, dazu viel Wichtel-Glimmer, wie es sich gehört.
    Emmi wartet im Wichtelwald darauf, dass der 1. Dezember kommt und die Wichteltüren in die Menschenwelt sichtbar werden. Schnell erinnert sie sich noch einmal an die Wichtelregeln und die Wichtigste lautet „nicht gesehen werden“, deshalb taucht sie auch an erster, dritter und achter Stelle auf. 
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    Mit ihrem Brief in der Hand landet Emmi in Theos Kinderzimmer und ihre Enttäuschung ist groß, denn es liegt nichts auf dem Wichtelteller für sie. Als sie auf Theos Bett steigt, sieht sie, dass er schon den ganzen Adventkalender geleert hat. Dann passiert das Unglück und sie fällt beim Aufräumen, einer wichtigen Wichtelaufgabe, auf Theo und er erwacht. Da ist es dann passiert, die wichtigste Regel wurde gebrochen und die Wichteltür ist mit dicken Schlössern gesichert. Als Theo Emmi erzählt, dass seine Eltern auf Geschäftsreise sind und der Opa zurzeit da ist, kann sie Theo verstehen. Denn Opa mag Weihnachten nicht und es gibt immer nur Stinkekäsebrote zu essen. Da muss ein Plan her, um Weihnachten zu retten.
    Die Bilder sind warm gezeichnet und wunderweihnachtsschön mit Glitter gestaltet, ohne kitschig zu sein. Die Geschichte ist schön zu lesen, sie ist empathisch und spannend geschrieben. Gerade wenn man eine Wichteltür zu Weihnachten aufbaut, ist dieses Buch eine schöne Ergänzung.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wann ist endlich Weihnachten?

    Wann ist endlich Weihnachten?

    Antonia Schneider

    Maja Dusíkova

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt den kleinen Bären, der sich auf den Weg nach Bethlehem macht. Die Zeit bis Weihnachten ist auch dem kleinen Bären zu lang und so erzählt seine Mama ihm jeden Abend eine kleine Geschichte, zu der immer ein wunderschönes Bild gehört. 
    Zu Beginn und am Ende der Geschichte erfahren wir etwas über den Bären und seine vorlesende Mutter, das kann man an der kleineren Schrift erkennen. 
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    Auch die Geschichten, die die Mutter erzählt, handeln von einem kleinen Bären, der eine Stern mit Schweif entdeckt, dem er frohen Mutes folgt. Zunächst begegnet ihm ein Adler, der Fliegen lernt, dann trifft er auf einen blinden Mann, der Riese bringt den Bären ein großes Stück voran und die Ameisen befreien gemeinsam eine verschüttete Freundin. Da staunt der Bär „Wie groß das Herz einer Ameise doch sein kann!“
    Am 6. Dezember taucht der Nikolaus auf und ein blühender Rosenstock wird zum Geschenk für den kleinen König. Bis zum 24. Dezember werden noch viele unterschiedliche Geschichten erzählt. So begleitet in der zweiten Hälfte ein Lamm den Bären. Sicher würde der Bär das Lamm fressen, aber in dem Buch gelten nur die Wölfe als Gefahr und wurden deshalb vom Stern geblendet. Am Ende kommen viele, denen wir begegnet sind, an der Krippe mit der Heiligen Familie an. Ich kann aber weder den Riesen noch den Nikolaus dort finden. 
    Die Bilder in dem Buch sind wunderschön anzuschauen, die Erzählungen sind für mich nicht immer ganz passend.
    
    Dagmar Mägdefrau