• Weihnachtszauber im Wald

    Weihnachtszauber im Wald

    Kertin M. Schuld

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Das Buch ist sehr handlich, ca. 10 x 10cm, aus dicker Pappe und mit beweglichen Elementen. So kann man am Cover den verschneiten Tannenbaum in einen Weihnachtsbaum verwandeln. Auf Seite ein gibt es zwei einfache Sätze und einen Igel auf dem Schlitten, den man verschieben kann. Dann backt die Bärenmutter und man kann den Ofen aufklappen.
    
    Dann werden noch Kerzen angezündet und Geschenke geöffnet.
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    Bücher, wo sich etwas bewegt, sind für die ganz Kleinen immer ein besonderer Spaß, deshalb wird das kleine Büchlein sicher gerne gelesen.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Der Winter-Wunder-Weihnachtszauber

    Der Winter-Wunder-Weihnachtszauber

    Harriet Grundmann

    Kertin M. Schuld

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahren

    Die Seiten sind aus dicker Pappe und abgerundet, auf jeder Seite funkelt es. Die Bilder sind niedlich und der Text ist schon etwas länger.
    
    Die drei kleinen Tierkinder erleben ihren ersten Winter, aber zunächst sind sie neugierig und schauen, wohin die Glitzerspur führt?
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    Der Weg führt sie ins Dorf, wo alles schön geschmückt ist. Sie schauen in die Häuser. Dort wird gebacken und ein Krippe aufgestellt. Alles ist so „winterwunderschön“. Dann lernen sie noch den Weihnachtsmann kenn, der den Glitzer für den Winter-Wunder-Weihnachtszauber verstreut. Und das tollste, als die drei wieder zurück in den Wald kommen, warten dort ihre Eltern um mit ihnen Weihnachten zu feiern.

    Sicher ist das Buch etwas kitschig, aber ich finde, das darf es zu Weihnachten auch sein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die wunderbare Weihnachtsreise

    Die wunderbare Weihnachtsreise

    Lori Evert

    Per Breiehagen

    Fischerverlage

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahren

    Ein Buch, dass einfach ganz toll zu unserem Lapplandzelt passt. Die Bilder sind so wunderschön fotografiert da können sich die ganz Kleinen schon nach Lappland denken. Ich habe das Buch gerne zur Einstimmung gezeigt. Für Kleine, bzw. für eine größere Gruppe Kindergartenkinder ist der Text zu lang, aber allein aus den Bildern ergibt sich die Geschichte.
    
    Ich bin verzaubert von diesem schönen Bilderbuch und finde, es als Vorlesebuch in der Weihnachtszeit wirklich unverzichtbar. Zumindest, wenn man in einem Lapplandzelt vorliest.
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    Das kleine Samenmädchen Anja möchte zum Weihnachtsmann und muss natürlich durch die verschneite Landschaft. Sie ist mit ihren Skiern unterwegs und findet Tiere, die ihr weiterhelfen. Zum Schluss fliegt es mit dem Rentier über den Himmel. Am Ende liegt sie in ihrem Bett und sieht keine Spuren und keine Tier, hat aber das Glöckchen in der Hand. Und wenn sie sich dann fragt, ob alles ein Traum war? Sehe ich in große Kinderaugen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wer hat Weihnachten gelaut?

    Wer hat Weihnachten gelaut?

    Fabiola Nonn

    Amélie Jackowski

    Thienamann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Am Anfang sind sie noch da, die Kerzen am weißen Tannenbaum. Aber das Eichhörnchen vermisst schon sein Plätzchen, der Igel sucht seine Lichterkette und beim Hasen fehlen die Christbaumkugeln. So geht es jedem Freund und in der Mitte des Buches steht die Tanne ohne Kerzen da. Wer ist wohl für all diese Diebstähle verantwortlich?
    
    Der Bär hat eine besondere Überraschung für alle, in seiner Höhle soll Weihnachten gefeiert werden, ja und dazu hat er all diese Dinge genommen.
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    Man kann die Moral hinter der Geschichte in Frage stellen, trotzdem ist es spaßig sie zu lesen. Die Bilder sind einfach gehalten, sie zeigen eine besondere Handschrift. Mir gefallen sie deshalb sehr gut.
    
    Inzwischen habe ich das Buch Kindergartenkindern vorgelesen und es hat allen viel Spaß gemacht. Sie fiebern mit, wo all die Weihnachtssachen bleiben.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Geschichte vom Weihnachtglöckchen

    Die Geschichte vom Weihnachtglöckchen

    Rof Krenzer

    Kaja Dusiková

    Bohem

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die kleine Hirtentochter Rahel findet ein wunderschönes silbernes Glöckchen und die alte Ruth rät ihr es aufzubewahren, bis zu einem besonderen Ereignis. Bald schon erscheint der Engel den Hirten und der Vater nimmt Rahel mit zur Krippe. Die Hirten schenken Jesus ein Schaf mit Lamm. Da weiß Rahel, dass sie ihre Glocke dem Lamm umbinden muss und es so dem Kind schenken wird.
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    Die Bilder sind in zarten Farben mit weichen Konturen gezeichnet, die Geschichte ist schon für die ganz Kleinen verständlich. Beim Vorlesen vollendet ein kleinen zartes Glöckchen die Geschichte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wie wir mal Weihnachten gerettet haben

    Wie wir mal Weihnachten gerettet haben

    Sabine Lopan

    Sasha Zilnerman

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Nachdem Papa und Mama am Heiligabend arbeiten müssen, sind die drei Kinder alleine zu Hause und Jonas hat immer wieder Ideen, was sie erledigen müssen. So ist er in den letzten Jahren immer mit Papa die Ente holen gegangen. Also machen sich die Drei auf zum Bauern, aber als ihnen klar wird, dass die Ente noch auf der Wiese herum gelaufen ist, wollen sie doch keine Ente machen. Es kommt ihnen aber dann die gute Idee eine Ente aus Teig zu backen. Dass diese am Ende verbrennt, passt zu all dem anderen Chaos dieses Tages
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    Der Baum wird eingestiehlt, aber die Kugeln zerbrechen und werden wieder geklebt. Vielleicht habe ich zu viel Vorstellungskraft und bin dabei zu realistisch, aber mich macht so etwas einfach kirre. Toll, dass die Eltern im Buch da mehr Verständnis haben und am Ende Weihnachten gefeiert wird.

    Die Bilder erinnern mich an Linoldruck und sind einfach gehalten. Wie schon auf dem Cover und im Einband dominiert türkis.

    Dagmar Mägdefrau

  • Opa & Engel – Ein himmlisches Weihnachtsgeschenk

    Opa & Engel – Ein himmlisches Weihnachtsgeschenk

    Gaby Grosser

    Andrea Hebrock

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Opa Rudi ist verwitwet und spricht gerade mit seiner verstorbenen Frau Frieda, als ein kleiner Engel unsanft auf seinem Dach landet. Da der Flügel verletzt ist, pflegt Opa Rudi den kleinen Luka wieder gesund. Dabei hilft ihm seine Nachbarin. Luka meldet sich brav im Himmel ab und genießt die Zeit bei den Menschen. Als er am Ende zur großen Weihnachtsparty in den Himmel zurückkehrt, hat er Rudi und Ruth, die Nachbarin, zusammen gebracht.

    
    
    
    
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    Realistische Bilder, auf dem Cover mit Glimmer aufgepeppt.

    Für mich ein schönes tröstliches Buch für Erwachsene. Für Kinder zählen sicher die schönen Bilder und die Freude, die der Engel am irdischen Leben hat.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schöne Weihnachten! – Lieblingsgeschichten für Groß und Klein

    Schöne Weihnachten! – Lieblingsgeschichten für Groß und Klein

    Michael Ende

    Otfried Preußler

    Oliver Scherz u.v.a.

    Katja Gehrmann

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Zehn Geschichten hat der Verlag hier zusammen in einem Band vereint. Weihnachtsgeschichten bekannter Autoren, die immer wieder schön zu lesen sind. Als Vorlesebuch in dieser Vorweihnachtlichen Zeit ist es eine Anschaffung wert. Die doch teilweise längeren, zeitgemäßen Geschichten sind durch Bilder aufgelockert.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Igel feiert Weihnachten

    Der kleine Igel feiert Weihnachten

    M Christina Butler

    Tina Macnaughton

    Brunnen-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Diesmal ist der kleine Igel in einer glimmernden und funkelnden Weihnachtswelt unterwegs. Er backt Plätzchen und stellt einen Weihnachtsbaum auf. Natürlich sind seine tierischen Freunde, wie immer zur Stelle. Da ist der Igel gefragt, er muss für  alle ein Geschenk haben und er hat wirklich gute Ideen. Am Ende feiern alle gemeinsam und der Igel stellt fest „Meine Freunde! Das Wichtigste an Weihnachten ist doch, dass man mit denen zusammen ist, die man lieb hat!“

    
    
    
    
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    Niedliche Zeichnungen mit schönen Winterbildern, die diesmal mit Glimmer verstärkt werden. Sicher ein Buch an dem sich schön Kleine erfreuen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein heimlicher Weihnachtsgast

    Ein heimlicher Weihnachtsgast

    Annette Amrhein

    Sabine Straub

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahren

    Ich kann nur sagen: "Ich habe das Buch gefunden, was bei uns Weihachten vorgelesen wird". Vielleicht muss ich noch dazu sagen, es werden keine kleinen Kinder zuhören. Aber dieses Buch ist so schön, dass sicher auch alle Erwachsenen ihre Freude haben werden.
    
    Da ist ein Bär neu im Wald und durch einige Missverständnisse hat er einen schlechten Ruf. Er macht es sich gemütlich in seinem neuen Heim und verpasst dadurch den Winterschlaft. Für ihn einen Chance endlich mal Weihnachten zu feiern. Er lädt alle Waldtiere ein und bereitet ein tolles Fest vor.
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    Zuletzt holt er seinen Tannenbaum und bemerkt nicht, dass er damit das Eichhörnchen in seine Höhle holt. Leider folgt keiner seiner Einladung, was den Bär sehr traurig macht. Da fasst das Eichhörnchen seinen Mut zusammen und die beiden haben einen schönen Abend, als die anderen Tiere die Freude der beiden hören, kommen sie doch dazu und feiern mit.
    
    Die Tiere tragen nur einige Accessoire, aber die Höhle des Bären ist schon eine nett eingerichtetes Haus mit Werkbank und einem gemütlichen Kamin. Aber alles wirkt so heimelige und die Geschichte ist einfach schön zu Weihnachten. Ein Buch, dass ein kleines Glück in den Weihnachtsabend bringt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Der Zauber der Bücher

    Der Zauber der Bücher

    Caroline Derlatka

    Sara Ugolotti

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das ist genau das, was der Kinderliteratur-Verein mit seinen Aktionen vermitteln möchte. Den Kindern zu erklären, welche Wunder sich ergeben, wenn man ein Buch liest.
    Auf dem Titel sehen wir zwei Kinder auf einem Drachen zu einem Schloss fliegen, um sie herum fliegen aufgeschlagene Bücher.
    „Komm, öffne ein Buch 
    Und zieh in die Ferne,
    ins Tiefste der Meere, 
    zum höchsten der Sterne!
    Enthüll ein Geheimnis,
    der Zauber ist große:
    Schlag bloß Seite eins auf
    Und schon geht es los!“
    So beginn dieses Buch, dass zeigt welcher Zauber in jedem Buch steckt.
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    Zusammen mit einem Fuchs sitzen die Kinder in einem Vogel-Flugmobil und machen sich auf zu fernen Welten. Weiter geht es auf Drachen- und Hasenrücken. Da schläft man auf Palmen und wird zum Piraten. Ganz besonders gut gefällt es mir auf dem Meeresgrund Tee zu trinken. Die zwei Fische, einer mit Brille, haben die Teetassen in den Flossen und unterhalten sich angeregt. Da rutschen sie über den Regenbogen und lecken Lollis im Leckerland. Ein Riese und eine Biene mit Melone tauchen auf und eine Wolkenkapelle spielt laute Musik. Zum Schluss geht noch ins Weltall. 
    
    Ich bin ganz verliebt in dieses märchenhafte Buch, zarte fantasievolle Bilder und poetische Reime, die zwar kurz gehalten, aber aussagekräftig sind. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Weiße Tränen

    Weiße Tränen

    Kathrin Schrocke

    Mixtvision

    Verlagsempfehlung ab 13 Jahre

    „Wenn weiße Menschen mit Rassismus und ihrem Weißsein konfrontiert werden, fühlen sie sich oft ungerecht behandelt und lenken mit den eigenen Emotionen von den Betroffenen ab. Dieses Verhalten wird als White Tears beschrieben.“ 
    Auch ich empfinde es oft als schwierig, wenn ich merke, dass ich doch wieder einen rassistischen Gedanken habe oder ihn sogar ausspreche. Neben der Scham spüre ich dann auch, dass ich mich gerne rechtfertigen möchte, dass ich irgendwas finden möchte, dass von mir als Täterin ablenkt.
    Lenni und Serkan sind seit der Kita Freunde und die Familien waren damals Nachbarn. Lennis Eltern führen jetzt ein Beerdigungsunternehmen und leben deshalb jetzt in einem anderen, besseren Stadtteil als Serkans Familie. Beide Jungen sind viele Jahre in der Theater-AG und deren Leiter ist Lennis Lieblingslehrer.
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    Doch als der dunkelhäutige Benjamin auftaucht, stellt er gleich zu Recht die „Schule ohne Rassismus“ in Frage. Viele alltägliche Kleinigkeiten verdienen diese Bezeichnung nicht. 
    So muss sich Serkan als Osama ansprechen lassen und das Musical „King Kong“ ist auch nicht frei von rassistischen Elementen, die keiner wahrhaben möchte. Elifs Kopftuch bietet ebenfalls viel Stoff, zumal die Vorbehalte als Schutz für die Trägerin dargestellt werden. 
    Lenni tut sich sehr schwer, Stellung zu beziehen und braucht einige Zeit, bis er versteht, dass Herr Prasch nicht von allen Schülerinnen und Schülern so gemocht wird wie von ihm. Und dass das seine Gründe hat.
    An einigen Stellen des Buches war ich erstaunt, dass vieles anders aussieht, als es scheint und dass ich mir mal wieder an meine Nase fassen musste, weil ich auch in Stereotypen denke. 
    
    Ein wichtiges Buch, dass klar macht, mit welchen Problemen Deutsche mit internationaler Geschichte zu kämpfen haben und dass wir immer wieder versuchen müssen, diesen Rassismus zu erkennen und zu benennen. 
    
    Dagmar Mägdefrau

    Lenni kehrt an seinem ersten Tag nach den Ferien zum Kant-Gymnasium zurück und trifft auf seinen neuen und schwarzen Mitschüler Benjamin. Lenni fokussiert sich auf dessen Afro und spekuliert, ob Benjamin gut tanzen kann, und ob er vielleicht nur aus PR-Gründen da ist. Immerhin bemüht sich die Schule um ihren Ruf als eine "Schule ohne Rassismus". Doch Benjamin erkennt sofort, dass dieser Titel eine Täuschung ist und hat kein Problem damit, dies zu benennen. Sobald Benjamin das Thema anspricht, begegnet ihm eher Entrüstung statt Entschuldigung und eine Flut von "Weißen Tränen".
    Benjamin verschont niemanden, sei es der sonst beliebte Geschichtslehrer oder die Mitglieder der Theater AG. Interessanterweise erleben wir diese Entwicklung aus der Perspektive von Lenni. Obwohl sein bester Freund Serkan und Benjamin ihm Denkanstöße liefern, setzt auch bei ihm der Prozess des Verstehens nur langsam ein. Lenni muss nicht nur von anderen lernen, sondern sich auch selbst mit dem Thema Rassismus und seiner historischen Dimension auseinandersetzen. Die Perspektive ist gut gewählt, da so nicht nur die Betroffenen zum Handeln gebracht werden.
    
    Die Figuren, die zuvor in positivem Licht erscheinen, sind nicht frei von rassistischen Denkmustern. Dies unterstreicht, dass nicht nur offensichtliche Extremisten rassistische Tendenzen aufweisen, sondern auch die nette Nachbarin mit ihrer Abneigung gegen Kopftücher oder der engagierte Geschichtslehrer, der bei der Frage nach Deutschlands Kolonialgeschichte auf einmal doch kein offenes Unterrichtsgespräch mehr zulässt. 
    
    Die Geschichte zeigt geschickt Alltagsrassismus und seine Verankerung im System. Statt oberflächliche Lösungen für ein tiefgreifendes Problem zu liefern, werden Fragen aufgemacht, die zum Nachdenken einladen. Ein äußerst reflektiertes Buch, wie auch das gelungene Nachwort der Autorin zeigt.
    
    Raphaela Brosseron
  • Die Hochhaus-Detektive – Achtung, Handyfalle

    Die Hochhaus-Detektive – Achtung, Handyfalle

    Johanna Lindemann

    EMF

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Im zweiten Teil dieser Kinder-Krimi-Reihe wartet auf Anton, Isha und Mesut, die uns am Anfang des Buches vorgestellt werden, ein neuer spannender Fall. 
    Da das indische Restaurant von Ishas Eltern in der Coronazeit schießen musste, wohnen sie jetzt auch in dem tristen Hochhaus. Aber als Oma Dinky aus Indien anreist, zieht die Familie in die Villa des Onkels, damit die Oma ihren sozialen Abstieg nicht mitbekommt. Aber da unterschätzen sie die clevere Oma doch sehr. 
    Mesuts Vater kämpft noch immer mit Long-Covid und seine Mutter muss deshalb den ganzen Tag arbeiten. 
    Auch Antons Mutter arbeitet viel, zumal sie auf ein Geschenk zu Antons Geburtstag spart.
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    Zunächst beobachten die Kinder wie Maxim von einem Mädchen ein Handy bekommt und da sei von ihrem Beobachtungsposten vom Hochhausdach in sein Zimmer sehen können, sehen sie, dass ein ganzer Schrank mit Handys dort steht. Nachdem sie ihn auch noch mit Keule einen bekannten Rocker sehen, ist der Fall für die drei Freunde klar. 
    Mesut und Isha haben als Belohnung nach dem letzten gelösten Fall ein Handy bekommen. Jetzt schaut Isha ständig „True Crime“ auf YouTube und Mesut spielt den ganzen Tag „Candy Crush“. Anton macht sie auf die Gefahren aufmerksam, aber die beiden hören ihm kaum zu. 
    
    Das Buch bietet außer einem spannenden Krimi auch viel Informationen über Identitätsdiebstahl und Abhängigkeit. Die Eltern der Hochaus-Detektive lernen sich besser kennen und wir erfahren einiges über deren Familienstrukturen und ihr Leben im Hochhaus. 
    Mit seinen 14 Kapiteln und einigen schönen Bildern ist die wieder ein gelungenes Buch, dass sicher viele junge Krimilesende begeistern wird, ich bin es auf jeden Fall.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Rüsselküsschen für dich

    Ein Rüsselküsschen für dich

    Sophie Schoenwald

    Nadine Reitz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ist dieses kleine Rüsselschweinchen nicht zum Knutschen? Wie es uns so lieb seine Nase entgegenstreckt. 
    Aber zunächst sehen wir nur eine Lichtung und wir sollen „mucksmäuschenstill“ umblättern, aber sind da nicht schon ein paar Schwänzchen zu sehen? Da sind sie auch schon und dem kleinen Wildschwein sollen wir auf die Nase tippen. Da es so scheu ist sollen wir es lieb angrunzen. Jetzt das Buch hochkant nehmen, damit wir die Eicheln vom Baum schütteln können. 
    Wegen seines Bauchwehs reiben wir dem Schweinchen das Bäuchlein.
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    So geht es weiter in dem Pappbilderbuch, bis wir zum Abschied mit unserer Nase ein Rüsselküsschen geben.
    
    Die Bilder sind wieder sehr niedlich und das Agieren macht den Kindern besonders viel Spaß. Texte und die Aufforderungen zum Mitmachen sind kurz und einfach, da kann jedes Kind mithelfen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Mein liebstes Buch der Dinosaurier und andrer Lebewesen der Urzeit

    Mein liebstes Buch der Dinosaurier und andrer Lebewesen der Urzeit

    Dr. Dean Lomax

    DK

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Cover des Buches mit seinen silbernen Buchstaben sieht sehr edel aus und es zeigt bereits einige der Dinosaurier. Das Inhaltsverzeichnis bietet über 100 Begriffe an, jedes Thema wird auf ein oder zwei Seiten behandelt. 
    Es beginnt mit dem Stammbaum der Arten von den Pflanzen bis zu den Säugetieren. Fossilien, wie sie entstehen und gefunden werden, sind ein erstes Thema. „Im Meer“ beschreibt mit kurzen Informationen und einfachen Bildern die ersten Lebenwesen, lange vor den Dinos. Die Riesenlibelle war so groß wie eine Taube und der Edaphosaurus hatte ein großes Rückensegel. So lang wie ein Auto war der Dinetrodon.
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    Die Größenvergleiche gefallen mir sehr gut, denn sie orientieren sich an Dingen, die Kinder kennen. Auf jeder Seite wird ein Tier vorgestellt und mit wenigen Worten beschrieben. Da geht es um den Schlangenstein, der wie ein Ammonit aussieht, um den Lepidotes, einen Fisch, den Meeressaurier fraßen, den Yi, der einer Fledermaus ähnelte, den hühnergroßen Mei oder die Meeresschildkröten mit ihren scharfen Schnäbeln. Am Ende taucht der grabende Biber, die Schaufelzähner, frühe Rüsseltiere, die Smilodons, die kleine Mammuts erlegen konnten und elefantengroße Faultiere auf. Unter der Überschrift „Die kalte Steppe“ sehen wir auch erste Menschen. 
    Danach sehen wir, wie die Welt sich in den Millionen Jahren verändert hat, dann folgt eine Erklärung der Begriffe.
    
    Mein Enkel hat schon viele Dinosaurierbücher mit mir angeschaut, dieses punktet durch seine einfachen, aber gut gestalteten Bilder und seine sehr kurzen Texte und ist damit durchaus für junge Forscher*innen sehr gut geeignet.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Die Strandspürnasen 1 – Wirbel um die Villa am Meer

    Die Strandspürnasen 1 – Wirbel um die Villa am Meer

    Christina Herr

    neukirchener

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Am Anfang des ersten Bandes werden uns die Spürnasen vorgestellt, da sind zunächst die beiden Winter-Kinder Nick und Leni, dann Albert genannt Einstein und als Verstärkung und Namengeber Charlie der ständig pupsende Beagle.
    Da die Familie Winter, die außer den Eltern noch aus dem kleinen Bruder Tim besteht, eine Pension in Holland geerbt hat, machen sie sich mit dem Auto auf den Weg dorthin. Zusammen mit dem kleinen Onkel Jochen und der Haushälterin Grietje wollen sie die Pension renovieren. Das Wilma ihnen auch noch ihren Hund Charlie vermacht hat erfreut besonders die Kinder. Die Kinder wollen unbedingt wissen, was sich in den abgeschlossenen Dachzimmer Nummer 12 befindet, doch das bleibt ohne Schlüssel ein Geheimnis.
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    Da taucht schon der erste Gast auf, Herr Fröhlich, der seinem Namen keine Ehre macht und deshalb von den Kindern Herr Unlustig genannt wird. Irgendetwas stimmt mit ihm nicht, deshalb beschließen die Kinder ihn zu observieren. 
    Die Familie Winter ist eine sehr gläubige Familie und bittet Gott ihn vielen Situationen um Beistand, auch die Kinder, besonders Nick, ist im ständigen Gespräch mit seinem Gott, der die Kinder zum Glück auch in gefährlichen Momenten beschützt. 
    
    Eine spannende Geschichte, die durch das Eingreifen von Grietje gut ausgeht. Der eigentliche Fall entwickelts sich sehr gefährlich und wirkt auf mich etwas konstruiert. Anton darf, weil sein Vater dringend in der Firma benötigt wird und seine Mutter sowieso arbeitet, bei der Familie Winter in der Pension Zeevilla bleiben, was mich doch etwas erstaunt. Zumal auch dort die Mutter arbeitet und Vater und Onkel mit der Renovierung beschäftigt sind. So kommt es, dass z.B. Nick für alle kocht und die Kinder meist sich selbst überlassen sind. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Anton und der Gargoyle

    Anton und der Gargoyle

    Jo Ellen Bogart

    Maja Kastelic

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein Gargoyle ist ein Wasserspeier, ein architektonisches Element zur Wasserableitung an den Traufrinnen der Dächer. Meist finden wir so eine Figur auf den Dächern alter Kirchen. 
    Auf dem Cover dieses Bilderbuches, das ganz ohne Text auskommt, sehen wir ein Fabelwesen mit Flügeln, das ziemlich böse ausschaut. Daneben einen Jungen mit einem kleineren niedlichen Modell.
    Das Buch beginnt damit, dass wir ein Haus zunächst von außen anschauen, durch das Fenster sind Fotos zu sehen, denen wir uns mit den nächsten Bildern immer mehr nähern. So kennen wir Anton schon von diesen Bildern, als er dann selbst auftaucht. Als Anton zu Bett geht, findet er in seinem Schrank ein graues Wesen mit großen Augen.
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    Er spielt mit ihm und versteckt es vor seinen Eltern. Dann gibt die Mutter ihm ein Buch von Notre-Dame in Paris und dort entdeckt der Junge einen Gargoyle, denn das ist sein kleiner Freund. Einige Zeit später kommt ein Brief von der Großmutter, auf dem beiliegenden Foto kann man im Hintergrund den Eifelturm sehen. So reist die Familie nach Paris, Anton und sein Fabeltier besuchen die Kathedrale wo dieser seine Mutter? trifft.
    
    Vielleicht kann man die Geschichte auch etwas anders erzählen, es gibt ja keinen vorgegebenen Text, aber viele einfühlsam gestaltete Bilder. Ich bin gespannt, welche Geschichten mir von den Kindern erzählt werden, aber man kann das Buch auch einfach anschauen und sich an den Bildern erfreuen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Was leuchtet in der Nacht?

    Was leuchtet in der Nacht?

    Jonathan Emmett

    Vanessa Cabban

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Bereits vor 10 Jahre erschein dieses Buch und ist jetzt als Pappbilderbuch zu lesen. Der kleine Maulwurf ist auf dem Cover zu sehen und er versucht den Vollmond zu fangen.
    Als der Maulwurf eines Nachts aus seinem Bau klettert sieht er den Vollmond, dessen Namen er noch nicht kennt, aber er ist fasziniert von dieser „Silbermünze“. Durch Hochspringen versucht er an den Mond zu gelangen. Seine Sprünge werden mit dem „Hops-Hops!“ immer höher. Da kommt der Hase aus seinem Bau und weiß, dass das der Mond ist. Doch er sagt dem Maulwurf auch, dass er den Mond nie herunterziehen kann „Der ist nicht so nah, wie er scheint!“
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    Ein Satz, den der noch von anderen Tieren hören wird. Denn der Maulwurf gibt nicht auf und versucht es mit einem Stock und fällt dabei über den Igel und das Werfen mit Eicheln bringt das Eichhörnchen auf den Plan. Jeder Versuch ist mit einem Geräusch verbunden, was immer gut bei den Kleinen ankommt. Als der Maulwurf auf einen Baum steigt, fällt er in eine Pfütze, er findet dort das Spiegelbild des Mondes und glaubt ihn zerstört zu haben. Aber da tauchen seine neuen Freunde auf und so schauen am Ende alle auf den Mond, der nicht so nah ist, wie er scheint.
    
    Natürlich kann der Maulwurf wahrscheinlich den Mond wegen seiner Kurzsichtigkeit nicht sehen, aber trotzdem ist diese Geschichte sehr anrührend geschrieben und die Bilder zeigen die Tiere sehr schön.
    
    Dagmar Mägdefrau