• Wenn es weihnachtet…

    Wenn es weihnachtet…

    Annette Moser

    Billy Bock

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahren

    Obwohl das Buch aus dicker Pappe besteht, steht auf jeder Doppelseite eine kleine Geschichte. 
    
    Weil Maja im Urlaub war, hat die Familie keinen Weihnachtsbaum, aber Onkel Tom, Opa und die Nachbarin bringen einen mit. Die Bilder unterstützen die Geschichte in klaren Farben.
    
    Nele backt Plätzchen und bekommt einen Kuss auf die "süße Zuckerguss-Nase".
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    Der kleine Weihnachtsengel spielt auf dem Glockenspiel, die Kinder feiern den Geburtstag des Jesuskindes wie einen Kindergeburtstag.
    
    Zwischendurch gibt es auch keine Gedichte und am Ende gibt es eine Seite zum ausklappen, da kann man selbst eine Geschichte zum Winter/Weihnachtsbild erfinden.
    
    Ein sehr schönes Buch für die ganz kleinen Zuhörer, das einiges aushält.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Stille Nacht – Ein Lied geht um die Welt

    Stille Nacht – Ein Lied geht um die Welt

    Brigitte Weninger

    Julie Wintz-Litty

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahren

    Weiche, ich denke mit Wasserfarben gemalte Bilder, die die Zeit gut abbilden. Der Text ist schon etwas länger, geht aber sehr schön auf die Zeit und die arme Region ein.
    
    Natürlich kennen wir alle dieses schöne Weihnachtslied und entgegen der meisten anderen Lieder sind uns hier Komponist und Textdichter ein Begriff.
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    Lukas und seine behinderte Schwester kommen zum Pfarrer Joseph Mohr um ihm am Heilig Abend zu helfen. Lukas erzählt, dass der Vater zwar wieder Arbeit habe, sie aber trotzdem nicht genug zu essen haben. An Hand der Karte zeigt Pfarrer Mohr ihnen, dass ein Vulkanausbruch auf einer Pazifikinsel Schuld am kalten Wetter ist und deshalb die Pflanzen nicht wachsen. Die Kirche ist zwar festlich geschmückt aber kalt und der Organist und Lehrer Gruber muss feststellen, dass die Orgel defekt ist. 
    
    Weihnachten ganz ohne Musik ist nicht vorstellbar und Mohr hat noch einen Text, den der Lehrer mit seiner Gitarre vertont. Als am Ende der Weihnachtsmesse das neue Lied gesungen wird hören die Menschen ergriffen zu. Sie haben etwas besonderes erlebt "und eine kleiner Funke Hoffnung wärmt ihre Herzen."
    
    Als die Orgel ein Jahr später repariert wird, schreibt der Orgelbauer sich das Lied ab und durch eine Sängerfamilie wird das schöne Weihnachtslied weitergetragen, heute singt es die ganze christliche Welt in 300 Sprachen. Am Ende des Buches wird der Leser aufgefordert das Lied zu singen. Die letzten Seiten zeigen die Biografie der Beteiligten und ganz am Ende steht der Text und die Noten.
    
    Ein wunderschönes Weihnachtsbuch mit viel Information und Gänsehaut.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Auf dem Weg zum kleinen König

    Auf dem Weg zum kleinen König

    Liliane Oser

    Barbara Rose

    Ravensburger

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahren

    Ein Bilderbuch, das den ganz Kleinen Mut machen soll. Franz Fink, Mimi Maus und Henri Wiesel sind immer im Nachteil, weil sie so klein sind. Doch der Fink hat von einem kleinen, aber mächtigen König gehört. Schnell sind sich die Drei einig und auch sie folgen dem hellen Stern. Als sie in die Krippe sehen, sind sie erstaunt. Wie soll so ein kleiner König ihnen helfen. Aber die heiligen Dreikönige wissen Rat: "Dann müsst ihr Kleinen eben für Frieden sorgen."
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    Schnell geht es nach Hause zu einem großen Weihnachtsfest. Hier versammeln sich alle Tiere und die Kleinen erklären ihre Lage. Die anderen Tiere haben sofort Verständnis und so wird die Botschaft des kleinen Königs so weitergegeben "Er will, dass alle gemeinsam in Frieden leben."
    
    Das Buch hat sehr schöne Bilder und die Botschaft kommt sicher an. Trotzdem ist es etwas verwirrend, dass die Könige den Auftrag des kleinen Königs erklären und es dann im Anschluss gleich ein Weihnachtsfest gibt. 
    
    Beim Vorlesen hat sich gezeigt, dass die Kinder nicht verstehen, dass man das Jesuskinder nicht in der Krippe sehen kann.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Weihnachtszauber im Wald

    Weihnachtszauber im Wald

    Kertin M. Schuld

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Das Buch ist sehr handlich, ca. 10 x 10cm, aus dicker Pappe und mit beweglichen Elementen. So kann man am Cover den verschneiten Tannenbaum in einen Weihnachtsbaum verwandeln. Auf Seite ein gibt es zwei einfache Sätze und einen Igel auf dem Schlitten, den man verschieben kann. Dann backt die Bärenmutter und man kann den Ofen aufklappen.
    
    Dann werden noch Kerzen angezündet und Geschenke geöffnet.
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    Bücher, wo sich etwas bewegt, sind für die ganz Kleinen immer ein besonderer Spaß, deshalb wird das kleine Büchlein sicher gerne gelesen.
    
    Dagmar Mägdefrau 
  • Der Winter-Wunder-Weihnachtszauber

    Der Winter-Wunder-Weihnachtszauber

    Harriet Grundmann

    Kertin M. Schuld

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahren

    Die Seiten sind aus dicker Pappe und abgerundet, auf jeder Seite funkelt es. Die Bilder sind niedlich und der Text ist schon etwas länger.
    
    Die drei kleinen Tierkinder erleben ihren ersten Winter, aber zunächst sind sie neugierig und schauen, wohin die Glitzerspur führt?
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    Der Weg führt sie ins Dorf, wo alles schön geschmückt ist. Sie schauen in die Häuser. Dort wird gebacken und ein Krippe aufgestellt. Alles ist so „winterwunderschön“. Dann lernen sie noch den Weihnachtsmann kenn, der den Glitzer für den Winter-Wunder-Weihnachtszauber verstreut. Und das tollste, als die drei wieder zurück in den Wald kommen, warten dort ihre Eltern um mit ihnen Weihnachten zu feiern.

    Sicher ist das Buch etwas kitschig, aber ich finde, das darf es zu Weihnachten auch sein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die wunderbare Weihnachtsreise

    Die wunderbare Weihnachtsreise

    Lori Evert

    Per Breiehagen

    Fischerverlage

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahren

    Ein Buch, dass einfach ganz toll zu unserem Lapplandzelt passt. Die Bilder sind so wunderschön fotografiert da können sich die ganz Kleinen schon nach Lappland denken. Ich habe das Buch gerne zur Einstimmung gezeigt. Für Kleine, bzw. für eine größere Gruppe Kindergartenkinder ist der Text zu lang, aber allein aus den Bildern ergibt sich die Geschichte.
    
    Ich bin verzaubert von diesem schönen Bilderbuch und finde, es als Vorlesebuch in der Weihnachtszeit wirklich unverzichtbar. Zumindest, wenn man in einem Lapplandzelt vorliest.
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    Das kleine Samenmädchen Anja möchte zum Weihnachtsmann und muss natürlich durch die verschneite Landschaft. Sie ist mit ihren Skiern unterwegs und findet Tiere, die ihr weiterhelfen. Zum Schluss fliegt es mit dem Rentier über den Himmel. Am Ende liegt sie in ihrem Bett und sieht keine Spuren und keine Tier, hat aber das Glöckchen in der Hand. Und wenn sie sich dann fragt, ob alles ein Traum war? Sehe ich in große Kinderaugen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Wer hat Weihnachten gelaut?

    Wer hat Weihnachten gelaut?

    Fabiola Nonn

    Amélie Jackowski

    Thienamann

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Am Anfang sind sie noch da, die Kerzen am weißen Tannenbaum. Aber das Eichhörnchen vermisst schon sein Plätzchen, der Igel sucht seine Lichterkette und beim Hasen fehlen die Christbaumkugeln. So geht es jedem Freund und in der Mitte des Buches steht die Tanne ohne Kerzen da. Wer ist wohl für all diese Diebstähle verantwortlich?
    
    Der Bär hat eine besondere Überraschung für alle, in seiner Höhle soll Weihnachten gefeiert werden, ja und dazu hat er all diese Dinge genommen.
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    Man kann die Moral hinter der Geschichte in Frage stellen, trotzdem ist es spaßig sie zu lesen. Die Bilder sind einfach gehalten, sie zeigen eine besondere Handschrift. Mir gefallen sie deshalb sehr gut.
    
    Inzwischen habe ich das Buch Kindergartenkindern vorgelesen und es hat allen viel Spaß gemacht. Sie fiebern mit, wo all die Weihnachtssachen bleiben.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Die Geschichte vom Weihnachtglöckchen

    Die Geschichte vom Weihnachtglöckchen

    Rof Krenzer

    Kaja Dusiková

    Bohem

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die kleine Hirtentochter Rahel findet ein wunderschönes silbernes Glöckchen und die alte Ruth rät ihr es aufzubewahren, bis zu einem besonderen Ereignis. Bald schon erscheint der Engel den Hirten und der Vater nimmt Rahel mit zur Krippe. Die Hirten schenken Jesus ein Schaf mit Lamm. Da weiß Rahel, dass sie ihre Glocke dem Lamm umbinden muss und es so dem Kind schenken wird.
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    Die Bilder sind in zarten Farben mit weichen Konturen gezeichnet, die Geschichte ist schon für die ganz Kleinen verständlich. Beim Vorlesen vollendet ein kleinen zartes Glöckchen die Geschichte.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wie wir mal Weihnachten gerettet haben

    Wie wir mal Weihnachten gerettet haben

    Sabine Lopan

    Sasha Zilnerman

    Peter Hammer Verlag

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Nachdem Papa und Mama am Heiligabend arbeiten müssen, sind die drei Kinder alleine zu Hause und Jonas hat immer wieder Ideen, was sie erledigen müssen. So ist er in den letzten Jahren immer mit Papa die Ente holen gegangen. Also machen sich die Drei auf zum Bauern, aber als ihnen klar wird, dass die Ente noch auf der Wiese herum gelaufen ist, wollen sie doch keine Ente machen. Es kommt ihnen aber dann die gute Idee eine Ente aus Teig zu backen. Dass diese am Ende verbrennt, passt zu all dem anderen Chaos dieses Tages
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    Der Baum wird eingestiehlt, aber die Kugeln zerbrechen und werden wieder geklebt. Vielleicht habe ich zu viel Vorstellungskraft und bin dabei zu realistisch, aber mich macht so etwas einfach kirre. Toll, dass die Eltern im Buch da mehr Verständnis haben und am Ende Weihnachten gefeiert wird.

    Die Bilder erinnern mich an Linoldruck und sind einfach gehalten. Wie schon auf dem Cover und im Einband dominiert türkis.

    Dagmar Mägdefrau

  • Opa & Engel – Ein himmlisches Weihnachtsgeschenk

    Opa & Engel – Ein himmlisches Weihnachtsgeschenk

    Gaby Grosser

    Andrea Hebrock

    Coppenrath

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Opa Rudi ist verwitwet und spricht gerade mit seiner verstorbenen Frau Frieda, als ein kleiner Engel unsanft auf seinem Dach landet. Da der Flügel verletzt ist, pflegt Opa Rudi den kleinen Luka wieder gesund. Dabei hilft ihm seine Nachbarin. Luka meldet sich brav im Himmel ab und genießt die Zeit bei den Menschen. Als er am Ende zur großen Weihnachtsparty in den Himmel zurückkehrt, hat er Rudi und Ruth, die Nachbarin, zusammen gebracht.

    
    
    
    
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    Realistische Bilder, auf dem Cover mit Glimmer aufgepeppt.

    Für mich ein schönes tröstliches Buch für Erwachsene. Für Kinder zählen sicher die schönen Bilder und die Freude, die der Engel am irdischen Leben hat.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der kleine Igel feiert Weihnachten

    Der kleine Igel feiert Weihnachten

    M Christina Butler

    Tina Macnaughton

    Brunnen-Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Diesmal ist der kleine Igel in einer glimmernden und funkelnden Weihnachtswelt unterwegs. Er backt Plätzchen und stellt einen Weihnachtsbaum auf. Natürlich sind seine tierischen Freunde, wie immer zur Stelle. Da ist der Igel gefragt, er muss für  alle ein Geschenk haben und er hat wirklich gute Ideen. Am Ende feiern alle gemeinsam und der Igel stellt fest „Meine Freunde! Das Wichtigste an Weihnachten ist doch, dass man mit denen zusammen ist, die man lieb hat!“

    
    
    
    
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    Niedliche Zeichnungen mit schönen Winterbildern, die diesmal mit Glimmer verstärkt werden. Sicher ein Buch an dem sich schön Kleine erfreuen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein heimlicher Weihnachtsgast

    Ein heimlicher Weihnachtsgast

    Annette Amrhein

    Sabine Straub

    magellan

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahren

    Ich kann nur sagen: "Ich habe das Buch gefunden, was bei uns Weihachten vorgelesen wird". Vielleicht muss ich noch dazu sagen, es werden keine kleinen Kinder zuhören. Aber dieses Buch ist so schön, dass sicher auch alle Erwachsenen ihre Freude haben werden.
    
    Da ist ein Bär neu im Wald und durch einige Missverständnisse hat er einen schlechten Ruf. Er macht es sich gemütlich in seinem neuen Heim und verpasst dadurch den Winterschlaft. Für ihn einen Chance endlich mal Weihnachten zu feiern. Er lädt alle Waldtiere ein und bereitet ein tolles Fest vor.
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    Zuletzt holt er seinen Tannenbaum und bemerkt nicht, dass er damit das Eichhörnchen in seine Höhle holt. Leider folgt keiner seiner Einladung, was den Bär sehr traurig macht. Da fasst das Eichhörnchen seinen Mut zusammen und die beiden haben einen schönen Abend, als die anderen Tiere die Freude der beiden hören, kommen sie doch dazu und feiern mit.
    
    Die Tiere tragen nur einige Accessoire, aber die Höhle des Bären ist schon eine nett eingerichtetes Haus mit Werkbank und einem gemütlichen Kamin. Aber alles wirkt so heimelige und die Geschichte ist einfach schön zu Weihnachten. Ein Buch, dass ein kleines Glück in den Weihnachtsabend bringt.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Der Zauber der Bücher

    Der Zauber der Bücher

    Caroline Derlatka

    Sara Ugolotti

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das ist genau das, was der Kinderliteratur-Verein mit seinen Aktionen vermitteln möchte. Den Kindern zu erklären, welche Wunder sich ergeben, wenn man ein Buch liest.
    Auf dem Titel sehen wir zwei Kinder auf einem Drachen zu einem Schloss fliegen, um sie herum fliegen aufgeschlagene Bücher.
    „Komm, öffne ein Buch 
    Und zieh in die Ferne,
    ins Tiefste der Meere, 
    zum höchsten der Sterne!
    Enthüll ein Geheimnis,
    der Zauber ist große:
    Schlag bloß Seite eins auf
    Und schon geht es los!“
    So beginn dieses Buch, dass zeigt welcher Zauber in jedem Buch steckt.
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    Zusammen mit einem Fuchs sitzen die Kinder in einem Vogel-Flugmobil und machen sich auf zu fernen Welten. Weiter geht es auf Drachen- und Hasenrücken. Da schläft man auf Palmen und wird zum Piraten. Ganz besonders gut gefällt es mir auf dem Meeresgrund Tee zu trinken. Die zwei Fische, einer mit Brille, haben die Teetassen in den Flossen und unterhalten sich angeregt. Da rutschen sie über den Regenbogen und lecken Lollis im Leckerland. Ein Riese und eine Biene mit Melone tauchen auf und eine Wolkenkapelle spielt laute Musik. Zum Schluss geht noch ins Weltall. 
    
    Ich bin ganz verliebt in dieses märchenhafte Buch, zarte fantasievolle Bilder und poetische Reime, die zwar kurz gehalten, aber aussagekräftig sind. 
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Ein Rüsselküsschen für dich

    Ein Rüsselküsschen für dich

    Sophie Schoenwald

    Nadine Reitz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ist dieses kleine Rüsselschweinchen nicht zum Knutschen? Wie es uns so lieb seine Nase entgegenstreckt. 
    Aber zunächst sehen wir nur eine Lichtung und wir sollen „mucksmäuschenstill“ umblättern, aber sind da nicht schon ein paar Schwänzchen zu sehen? Da sind sie auch schon und dem kleinen Wildschwein sollen wir auf die Nase tippen. Da es so scheu ist sollen wir es lieb angrunzen. Jetzt das Buch hochkant nehmen, damit wir die Eicheln vom Baum schütteln können. 
    Wegen seines Bauchwehs reiben wir dem Schweinchen das Bäuchlein.
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    So geht es weiter in dem Pappbilderbuch, bis wir zum Abschied mit unserer Nase ein Rüsselküsschen geben.
    
    Die Bilder sind wieder sehr niedlich und das Agieren macht den Kindern besonders viel Spaß. Texte und die Aufforderungen zum Mitmachen sind kurz und einfach, da kann jedes Kind mithelfen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Anton und der Gargoyle

    Anton und der Gargoyle

    Jo Ellen Bogart

    Maja Kastelic

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein Gargoyle ist ein Wasserspeier, ein architektonisches Element zur Wasserableitung an den Traufrinnen der Dächer. Meist finden wir so eine Figur auf den Dächern alter Kirchen. 
    Auf dem Cover dieses Bilderbuches, das ganz ohne Text auskommt, sehen wir ein Fabelwesen mit Flügeln, das ziemlich böse ausschaut. Daneben einen Jungen mit einem kleineren niedlichen Modell.
    Das Buch beginnt damit, dass wir ein Haus zunächst von außen anschauen, durch das Fenster sind Fotos zu sehen, denen wir uns mit den nächsten Bildern immer mehr nähern. So kennen wir Anton schon von diesen Bildern, als er dann selbst auftaucht. Als Anton zu Bett geht, findet er in seinem Schrank ein graues Wesen mit großen Augen.
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    Er spielt mit ihm und versteckt es vor seinen Eltern. Dann gibt die Mutter ihm ein Buch von Notre-Dame in Paris und dort entdeckt der Junge einen Gargoyle, denn das ist sein kleiner Freund. Einige Zeit später kommt ein Brief von der Großmutter, auf dem beiliegenden Foto kann man im Hintergrund den Eifelturm sehen. So reist die Familie nach Paris, Anton und sein Fabeltier besuchen die Kathedrale wo dieser seine Mutter? trifft.
    
    Vielleicht kann man die Geschichte auch etwas anders erzählen, es gibt ja keinen vorgegebenen Text, aber viele einfühlsam gestaltete Bilder. Ich bin gespannt, welche Geschichten mir von den Kindern erzählt werden, aber man kann das Buch auch einfach anschauen und sich an den Bildern erfreuen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Was leuchtet in der Nacht?

    Was leuchtet in der Nacht?

    Jonathan Emmett

    Vanessa Cabban

    annette betz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Bereits vor 10 Jahre erschein dieses Buch und ist jetzt als Pappbilderbuch zu lesen. Der kleine Maulwurf ist auf dem Cover zu sehen und er versucht den Vollmond zu fangen.
    Als der Maulwurf eines Nachts aus seinem Bau klettert sieht er den Vollmond, dessen Namen er noch nicht kennt, aber er ist fasziniert von dieser „Silbermünze“. Durch Hochspringen versucht er an den Mond zu gelangen. Seine Sprünge werden mit dem „Hops-Hops!“ immer höher. Da kommt der Hase aus seinem Bau und weiß, dass das der Mond ist. Doch er sagt dem Maulwurf auch, dass er den Mond nie herunterziehen kann „Der ist nicht so nah, wie er scheint!“
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    Ein Satz, den der noch von anderen Tieren hören wird. Denn der Maulwurf gibt nicht auf und versucht es mit einem Stock und fällt dabei über den Igel und das Werfen mit Eicheln bringt das Eichhörnchen auf den Plan. Jeder Versuch ist mit einem Geräusch verbunden, was immer gut bei den Kleinen ankommt. Als der Maulwurf auf einen Baum steigt, fällt er in eine Pfütze, er findet dort das Spiegelbild des Mondes und glaubt ihn zerstört zu haben. Aber da tauchen seine neuen Freunde auf und so schauen am Ende alle auf den Mond, der nicht so nah ist, wie er scheint.
    
    Natürlich kann der Maulwurf wahrscheinlich den Mond wegen seiner Kurzsichtigkeit nicht sehen, aber trotzdem ist diese Geschichte sehr anrührend geschrieben und die Bilder zeigen die Tiere sehr schön.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Bleib noch eine Weile – 77 Geschichten vom großen und kleinen Riesen

    Bleib noch eine Weile – 77 Geschichten vom großen und kleinen Riesen

    Heinz Janisch

    Stefanie Pichler

    Tyrolia

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Der Autor Heinz Janisch hat sich die Aufgabe gestellt an 77 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Geschichte zu schreiben. So entstand dieses Buch vom kleinen und großen Riesen. Auf dem Cover drehen uns die beiden den Rücken zu und schauen aufs Wasser.
    Dako, der kleine Riese hat ein „Lese-Sonntag-Gefühl“ und da kommt es ihm gerade recht, dass ein Buch aus dem Regal in seinen Schoß fällt. 
    Der große Riese Jonathan befürchtet, dass er kleiner wird, wenn er durch den Regen läuft, aber das Gegenteil ist der Fall. Als der Busfahrer mit dem leeren Bus bei Dako hält, bittet er ihn um Ruhe, da er die Stille fährt.
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    So berichten die Geschichten von den unterschiedlichsten Dingen und Situationen, da malt die Elfe Colfoy ein Herz auf den zugefrorenen See, weil sie in Jonathan verliebt ist, der Schmetterling Lia möchte ins Kino und die Katze Rem beobachtet, wie eine Wolke sich wie ein Spiegelbild verhält. 
    
    Die Geschichten sind oft nur ein paar Sätze lang, einige gehen über drei kurze Seiten, alle sind leicht zu lesen und tragen viel Poesie in sich. Jede Geschichte wird durch schöne Bilder vervollständigt, die die Erzählungen sehr gut ergänzen.
    
    Dagmar Mägdefrau
  • Hippe Hexen und ihre zauberhaften Tiere

    Hippe Hexen und ihre zauberhaften Tiere

    April Suddendorf

    NordSüd

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein kunterbuntes Cover mit einer Hexe vor einem großen Kessel mit vielen Tieren an ihrer Seite macht neugierig auf den Inhalt des Bilderbuches.
    Das erste lange Gedicht erklärt, dass Hexen meist ein Tier an ihrer Seite haben. So sitzt zunächst ein dickes rosa Schwein in der Wanne und wird von Helene gewaschen. Aber sonst sitzt das Schwein in Büro und macht die Steuererklärung. 
    Priya hält eine Schlange, weil sie das Gift zum Brauen ihres Hexentranks benötigt. Ein Makake ist vielseitig zu verwenden. 
    Auf der nächsten Seite heißt es „Das Hexenzeug in Sack und Pack trägt für Wu deshalb der YAK.“ Mäuschen, ein Schuppentier, ein Bär und eine Schar Gänse sind die nächsten Mitbewohner der Hexen.
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    Ein Papagei als Sekretär kann ich mir gut vorstellen. Nachdem Morganas Hand von einem Hai erwischt wurde, trägt sie einen Harken, wie ein Pirat und bekommt Hilfe von einem Krebs. Würmer helfen im Garten und Daisy hat ein Schaf. Die Waschbären halten alles sauber und die tätowierte Joana nutzt den Eichhörnchenschwanz zum Staub entfernen. Nach Schildkröte und Giraffe, stellt uns die letzte Hexe in der Ich-Form ihren Hund vor.
    
    Auf den Bildern ist viel zu entdecken und die gereimten Texte sind meist sehr kurz und witzig. 
    
    Dagmar Mägdefrau