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Was ist Liebe Minimia?

Rocio Bonilla
Jumbo
Baby Mia
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Aus der Babymia der Pappbilderbücher ist eine Minimia, ein Kitakind, geworden. Sie trägt immer noch graugestreift, aber jetzt ein Kleid mit Leggins. Sie fährt mit einem Roller und hat ihren Hund Max dabei. Sie stellt sich vor und berichtet einiges über sich. Dann stellt sie fest, „Die Erwachsenen sind manchmal schwer zu verstehen.“ Besonders, wenn es um Liebe geht. Mia malt eine Seite bunt an und fragt sich „Wie können wir wissen, was Liebe ist?“ Berge soll sie versetzen können, aber Mia schafft nicht mal einen Stein. In kleinen Dingen soll sie stecken und Minimia schaut sich kleine Insekten an. Einem Lied zufolge soll sie in der Luft liegen und Mia benötigt die Seite hochkant, um zu fliegen.mehr oder weniger lesen
Überall soll die Liebe sein und Minimia sucht nach ihr in der Wohnung. Vielleicht hat es damit zu tun, dass sie sich beim Umarmen gut fühlt? Oder beim Küsse geben? In einem Regen von Herzchen jubelt Minimia über „Millionen von Küssen!“ So hat sie noch viele schöne Ideen und am Ende fragt sie „Max, kannst du dir vorstellen, dass die ganze Welt voller Liebe ist?“ Was für ein wunderschöner Gedanke, so würde mir die Welt auch besser gefallen. Aber schön, wenn ein kleines Mädchen die Welt so sieht. Auf jeden Fall ist sie ein geliebtes Kind, denn nur so ein Kind kann sich über so viel Liebe Gedanken machen. Ein fröhliches Buch mit viel Schwung und Liebe, und natürlich mit wunderbaren Bildern. Dagmar Mägdefrau
Themen: Liebe & Sexualität -
Seltsam

Canizales
Kindermann Verlag
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Das Pferd Clemens ist ein ganz normaler Kerl und darauf bildet er sich sehr viel ein. Dann wird für eine neue Villa Personal gesucht und Clemens geht davon aus, dass er auf jeden Fall eingestellt wird, weil er ja als einziger normal ist. So sehen wir ihn im Sessel sitzend fernsehen. Als er zur Villa kommt , stehen da schon einige Tiere. Gustav, die Giraffe, geht ins Haus und Clemens findet ihn „seltsam mit dem langen Hals.“ Aber er wird als Schornsteinfeger eingestellt, weil er mit dem langen Hals so gut in den Kamin kommt. Ella, die Elefantendame mit ihrem langen Rüssel, hat laut Clemens keine Chance, doch sie wird als Gärtnerin eingestellt.
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Herr Bruno stellt auch den Eulenmann Enno ein, der „seltsame Augen, so groß wie Teller hat.“ Denn er kann sehen, wie die Fertigstellung des Kuchens in der Bäckerei voran geht. Auch Klara, das Krokodil, hat Angst, sich vorzustellen und Clemens findet das „riesige Maul mit den spitzen Zähnen“ seltsam. Doch Klara ist ein „Naturtalent“, wenn darum geht, die Bäume zu stutzen. Dann ist endlich Clemens an der Reihe. Er ist sicher, dass Herr Bruno ihn, den Normalen, einstellen wird. Doch er irrt sich und muss traurig nach Hause gehen. Dort verrät er uns sein Geheimnis, denn auch er ist seltsam. Was ihn aber so seltsam macht, verrate ich noch nicht. Aber ich kann sagen, dass auch er eine Stelle in der Villa bekommt. Ein schönes Buch über das sich nachzudenken lohnt, denn auch wenn wir etwas seltsam finden, sehen andere doch den Wert. Und etwas seltsam sind wird doch alle, oder? Dagmar Mägdefrau
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Baby Mia – Ich bin wütend

Rocio Bonilla
Jumbo
Baby Mia
Verlagsempfehlung ab 1 Jahr
Babymia, die Kleine mit dem grau gestreiften Strampler, ist sehr wütend, das kann man auf dem Cover schon ganz genau erkennen. Auf die Frage „Was hast du, Babymai?“ kommt auch prompt diese Antwort, mit verschränkten Armen und Rauch um den Kopf, weiß jeder Bescheid. Weil sie doch die Banane selber schälen, noch eine Geschichte hören oder noch einen Keks wollte. Und erst recht, weil sie nicht ins Bett wollte. Der riesige Mund ist zum Schreien geöffnet und die Tränen spritzen nur so. Jetzt liegt sie trampelnd auf dem Boden, da kommt Papas tröstende Hand.
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Er nimmt sie lieb in den Arm und als Mama sie dann noch an sich drückt, macht Mia die Augen zu. Auf den letzten beiden Seiten werden noch Dinge benannt, die man im Buch suchen kann. Es ist einfach toll, wie die Bilder ganz genau die Gefühle der kleinen Mia ausdrücken können und die Gründe, die Mia wütend machten, kennen sicher alle Kinder und auch Eltern. Dagmar Mägdefrau
Themen: Schwangerschaft/Geburt/Baby -
Baby Mia – Ich bin glücklich

Rocio Bonilla
Jumbo
Verlagsempfehlung ab 1 Jahr
Wie schön, die kleine Mia im gestreiften Strampler ist glücklich. Mit großen Augen und einem wundervollen Lächeln ist sie abgebildet. Wie kann sie auch nicht glücklich sein, sie ist im Park gerutscht, hat sich als Saurier verkleidet und es gab ihr Lieblingsessen - Spaghetti! Sie hat ihre Spielsachen geteilt und im Spiegel gesehen, wie ihr Mund immer breiter wurde und sie lachte. Aber wenn Papa sie kitzelt, lacht sie am meisten. Auch in diesem Pappbilderbuch gibt es auf den letzten beiden Seiten wieder Sachen, die man im Buch wiederfindet.
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Man muss sie einfach lieben, die kleine Mia und wenn sie glücklich ist, macht es besonders viel Freude, sie anzuschauen. Ein wundervolles Bilderbuch über ein schönes Gefühl mit Bilder, die mich auch ein wenig glücklich machen. Dagmar Mägdefrau
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Klopf, Klopf! – Auf dem Bauernhof

Illustrationen von Valeria Valenza
arsEdition
Verlagsempfehlung ab 12 Monate
Dieses Pappbilderbuch ist darauf ausgelegt, dass das Kind agiert, fordert es aber auch zum Zuhören auf. Hasi besucht noch seine Bauernhoffreunde, bevor es dunkel wird. So kommt er an ein gelbes Haus mit einer braunen Tür. Zunächst kann das Kind auf einen Vogel drücken, der entsprechende Knopf ist sehr gut auch mit kleinen Fingern zu bedienen. Es wird dann das Gackern der Hühner vorgespielt, die sich hinter der Tür verbergen. Im nächsten Stall wiehern die Pferde und hinter der grauen Tür, an die man feste klopfen muss, sind die Schweine zu finden. Im roten Stall schläft das Kälbchen schon und als letztes geht Hasi zu seinem Freund, dem Hund, der jetzt einen Wecker gestellt hat und auf die anderen aufpassen wird.
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Der Text umfasst immer nur kurze Sätze und nach Öffnen der Türen gibt es weitere kurze Sätze, die die Situation erklären. Mit dem Vorlesen bzw. dem Anschauen von Bilderbüchern kann man nie früh genug beginnen, allerdings wird ein einjähriges Kind sich einfach nur an den Tieren und den Geräuschen erfreuen, später wird es gerne mitmachen und die Tiere benennen lernen. Bei uns ist das Bilderbuch sehr beliebt, es wird gerne immer wieder vorgelesen und ich kann es wirklich empfehlen. Dagmar Mägdefrau
Themen: Leben auf dem Land -
Ein Weihnachtslied unterm Apfelbaum

Luise Holthausen
Meike Teichmann
magellan
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Als es Winter wird gehen die Tiere von der Weide in den Stall und nehmen dort noch eine Maus in ihre Gesellschaft auf. Da wird im Bauernhaus Weihnachten gefeiert und die Tiere stauen, was da wohl los ist? Da weder Gans noch Kuh, geschweige denn die zwei Schafe oder der Esel im Haus nachschauen können, schicken sie die Maus ins Bauernhaus. Als sie berichtet, was die Familie dort zu Weihnachten macht, wollen auch die Tiere feiern. Also gehen sie auf die Weide und stellen sich unter den einzigen Baum, einen Apfelbaum. Aber es ist nur kalt und ein weihnachtliches Gefühl will sich nicht einstellen. Erst als die Kinder Leckereien und Tannenweige zu den Tieren bringen, wird alles friedlich und weihnachtlich.
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Schöne natürliche Bilder der Tiere, keine Hütchen oder Kleidchen, alle stehen auf ihren sämtlichen Beinen und fressen, was eben Tiere fressen. Trotzdem ist ihnen Weihnachten wichtig und die Kinder stellen fest, dass es fast wie in ihrer Weihnachtskrippe aussieht. Ich finde ein besonderes und ein besonders schönes Weihnachtsbuch.
Dagmar Mägdefrau -
Auf Spurensuche im Weihnachtswald

Maria Karipidou
magellan
Altersempfehlung ab 2 Jahre
Lea sucht ihre kleine Schwester Leonie, die mit dem Weihnachtsschmuck verschwunden ist. Alle Freunde helfen bei der Suche und man findet sie mit Hilfe der Wichtelmäusen beim Weihnachtsmann.
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Das Buch ist aus Pappe und hat 24 Überraschungsklappen zum Aufmachen. Die ganz Kleinen haben Spaß die Kläppchen zu öffnen. Gezeichnet ist das Buch sehr einfach, die Protagonisten sind alles bekleidete Tiere mit großen Köpfen. Selbst der Weihnachtsmann ist ein Löwe.
Dagmar Mägdefrau
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Ein Apfel für alle

Feridun Oral
minedition
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Ein dicker roter Apfel hängt mitten im Winter an einem Baum. Der Hase ist zu klein, er kann ihn nicht pflücken. Auch mit Hilfe der Maus kommt er nicht weiter. Der Fuchs ist wohl erkältet, will aber trotzdem helfen. Leider auch erfolglos. Da wird der Bär wach und als die drei ihm das Problem erklären, steigen alle auf den Bär und…. da muss der Fuchs niesen.
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Trotzdem liegt der Apfel jetzt vor ihnen und sie teilen ihn auf. Danach übernachten alle gemütlich in der Bärenhöhle und werden Freund.Sie Bilder sind sehr schön gezeichnet, weich und realistisch. Der Text ist kurz und klar, sicher schon für Kleine geeignet.Ich bin langsam davon überzeugt, dass diese Tiere immer gemeinsam durch den Wald laufen, weil es ja in fast allen Bilderbüchern so steht.
Dagmar MägdefrauThemen: Advent & Weihnachten -
An einem kalten Wintermorgen

Feridun Oral
minedition
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Hier treffen wir wieder auf die vier Freunde aus dem Buch „Ein Apfel für alle“.Die kleine Maus sucht Feuerholz und übernimmt sich dabei, diesen riesigen Haufen kann sie nicht nach Hause tragen. Da bittet sie den Hasen um Hilfe, da der auch nicht stark genug ist kommt als nächstes der schlaue Fuchs an die Reihe.
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etzt wird der Schlitten benutzt, aber leider wieder erfolglos. Da muss der Bär seinen Winterschlaf unterbrechen und mit helfen. Doch ein Sturm kommt auf und letztlich fällt der Holzhaufen auseinander und die vier Freunde müssen Schutz unter dem Holz suchen. Als das Wetter sich beruhigt nehmen alle einen Teil des Holz und gehen auseinander.
Dagmar Mägdefrau -
Ein Tag für uns zwei

Blake Nute
Vyara Boyadjieva
annette betz
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Papa und seine kleine Tochter verbringen, bevor das Mädchen in die Schule geht, noch einen Tag gemeinsam ohne Hast miteinander. So sieht man die beiden genüsslich vor einem großen Berg Pfannekuchen sitzen.
Die Tochter erwacht in einem Kinderzimmer, in dem es einiges zu entdecken gibt. Dann werden die schon erwähnten Pfannekuchen gemeinsam gebacken. Mit einem Schwung fliegt der Pfannekuchen durch die Luft auf den Teller. Dann gebt es nach draußen in die herbstlichen Straßen. Dort gibt es viel zu entdecken. „Gehen wir langsam ohne Hetze, entdecken jede Menge Schätze.“mehr oder weniger lesen
Dann geht es in den Park und da steht der schönste Satz zu lesen „Heut müssen wir uns nicht eilen - lass uns das miteinander teilen.“ So saust der Papa mit der Kleinen auf der Schulter durch die fallenden Blätter. „Denn unsre Zeit vergeht im Nu. Ein Wimpernschlag - und groß bist du.“ Dieser Satz macht mich als Oma ganz wehmütig. Doch die beiden liegen zunächst auf dem Rasen und lassen sich dann „trudelnd treiben.“ Nach dem Zähneputzen bringt der Papa das Mädchen ins Bett, auf seinem Schoß liegt ein Buch und die beiden umarmen sich liebevoll. Das allerletzte Bild zeigt die beiden auf dem Weg zur Schule. Was für eine wunderschöne Idee, so ein gemeinsamer Tag ohne große Planung, ohne Events und Überraschungen. Der gereimte Text ist poetisch und geht direkt ins Herz. Die Bilder sind wohl mit Buntstiften gemalt und zeigen realistisch die Umgebung der beiden. Man sieht ihnen die Liebe an, die sie füreinander empfinden. Dagmar Mägdefrau
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Mia und das Motzmöhrchen

Stephanie Gessner
Olena Kvitka
magellan
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
In dem Buch geht es genau so zu wie bei den meisten Familien mit zwei Kindern, die in die Kita müssen. Am Morgen weckt Mama Mia liebevoll, Papa hat schon Pfannkuchen gebacken und ihr großer Bruder Henry, der schon ein Vorschulkind ist, sitzt schon am Tisch. Mama verabschiedet sich und Papa muss die Kleidung für Mia heraussuchen. Keine einfache Aufgabe. Mia kann sich nicht entscheiden und dann wird der kleine orange Fuchs, den Oma ihr mal genäht hat, zur Motzmöhre. Während Papa Zähne putz wird diese Motzmöhre immer frecher und macht sich über Mia lustig und dabei grinst sie noch gemein. Mia fängt laut an zu schreien und weil sie sich nicht beruhigen kann, schreit sie „Dann gehe ich eben so!“
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So wird sie in Unterwäsche im Auto angeschnallt, doch dann macht Papa Musik an. Da Mia nicht schreien und singen kann, macht sie einfach mal die Augen zu und als sie ankommen, zieht sie sich schnell an, damit die anderen Kinder sie nicht so sehen. Die olle Motzmöhre ist weg und so kann Mia mit ihrem Fuchs in die Bauecke. Zu Papa sagt sie noch „Papa, schöne Musik hilft gegen Motzmöhren, oder?“ So ist das ja oft. Irgendwas überfordert die Kinder und dann geht das Geschrei los. Auch die Eltern müssen pünktlich zur Arbeit und der Stress nimmt alle sehr mit. Hier wird der Ärger und die Wut durch die Motzmöhre personalisiert, aber Mia lernt auch, wie sie die Situation entschärfen kann. Die Geschichte ist sehr nah am Kinderalltag und jedes Kind wird sich damit identifizieren können, allerdings wohl auch die Eltern. Viele schöne Bilder und kurze, gut zu verstehende Texte. Dagmar Mägdefrau
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Jimmy Kater – Bestimmer auf dem Bauernhof

Jan Kaiser
Pina Gertenbach
magellan
Verlagsempfehlung ab 3 Jahre
Jimmy Kater, die Namenähnlichkeit mit dem Politiker ist wohl schon gewollt, ist der Bestimmer auf dem Hof. Jeden Morgen macht er seine Runde und erklärt den Tieren, was sie zu tun haben. So soll der Hofhund in seiner Hütte weiterschlafen, die Hühner sollen gackern, die Schwein schweinigeln und die Kühe kauen und muhen. Doch dann trifft er, als er durch die Katzenklappe ins Haus kommt, Jolie, eine rote Kätzin. Die muss natürlich sofort wieder gehen, denn nur ein Tier kann bestimmen. Doch die Kleine ist echt clever und lässt sich erstmal den Hof zeigen.
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Als Jimmy ihr seine morgendliche Aufgabe erklärt, hinterfragt sie das Ganze und meint, er solle doch den Hund mal Eier legen lassen. Das bringt den Kater zum Grübeln. Auf dem Treckersitz überlegt er seine Situation und stellt fest, dass er jetzt ohne Freunde ist und zwei Katzen sicherlich viel Spaß haben könnten. So freunden sich die beiden nach ein paar spannenden Erlebnissen an und am Ende des Buches gibt es sechs neue kleine Bestimmer. Eine liebesvolle, niedliche Geschichte über diesen kleinen Machokater, der so einfach von einer Katze um den Finger gewickelt wird. Die Länge der Texte ist schon etwas anspruchsvoller, auf den Bildern ist aber viel zu sehen und so wird das Vorlesen sicher nicht langweilig. Dagmar Mägdefrau
Themen: Leben auf dem Land

