• Deepworld 

    Deepworld 

    Anja Reumschüssel

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Nachdem sein bester Freund weggezogen ist, bekommt Gustav eine neue Sitznachbarin in der Schule: Ruby. Gustav wundert sich darüber, was für komische Figuren und Monster sie in ihr Heft zeichnet, und sie redet nicht wirklich mit ihm. Doch nachdem Gustav ein Referat über sein Hobby gehalten hat, kommt Ruby auf ihn zu und lädt ihn zu sich nach Hause ein. Dort beginnen sie, „Deepworld“ zu zocken – ein Spiel, das man mithilfe einer VR-Brille spielt.
    mehr oder weniger lesen

    In „Deepworld“ tauchen nicht nur die Monster aus Rubys Zeichnungen auf, sondern die beiden erleben auch wesentlich gefährlichere Begegnungen. Schon bald scheint das Spiel ein Eigenleben entwickelt zu haben. Ob sie es schaffen, das Spiel zu gewinnen, wird sich zeigen.

    Ich hatte das Buch schon länger zu Hause liegen, nachdem ich in einem Buchladen mitbekommen hatte, wie der Buchhändler es mit voller Überzeugung empfohlen hat. Jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, es zu lesen, und ich muss sagen: Es ist absolut großartig und unglaublich aktuell!

    Ich habe das Buch an einem Abend durchgelesen und hätte es nicht einmal für einen Moment aus der Hand legen können. Der Schreibfluss ist sehr flüssig, und die Geschichte hält die Spannung bis zum Schluss. Besonders gut gefallen hat mir die Auseinandersetzung mit dem Thema KI und gleichzeitig mit dem Zocken von Computerspielen. Das Buch zeigt kritisch auf, welche Gefahren hinter diesen Themen stecken können, ohne dabei langweilig oder belehrend zu wirken.

    Eine ganz klare Buchempfehlung für Kinder und Jugendliche, die sich für KI, Gaming und spannende Geschichten interessieren!

    Katrin Hemmerich  

  • Die Biberklasse – Alle anders, alle richtig

    Die Biberklasse – Alle anders, alle richtig

    Saskia Niechzial

    Stefanie Reich

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Die Biber-Klasse ist eine ganz besondere Schulklasse, denn jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse. Ruby hat ein Gedankenkarussell im Kopf, Senay möchte möglichst keine Fehler machen und Emre braucht zwischendurch eine Flitzepause. Im Biberbau achten die Kinder aufeinander und unterstützen sich gegenseitig. Auch ihre Lehrerin Frau Pfefferkorn kennt die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler und geht verständnisvoll darauf ein.
    mehr oder weniger lesen

    „Die Biber-Klasse“ ist ein wundervolles Erstlesebuch, das Kindern bereits zu Beginn ihrer Schulzeit vermittelt: Jedes Kind ist einzigartig – und jedes Kind ist richtig, so wie es ist. Die Geschichte zeigt verschiedene Kinder und ihre besonderen Bedürfnisse im Zusammenhang mit Neurodivergenz. Dabei wird deutlich, dass oft schon kleine Veränderungen im Schulalltag helfen können, damit sich Kinder wohlfühlen und gut lernen können.

    Saskia Niechzial, bekannt als @liniert.kariert auf Instagram, klärt auf verständliche und wertschätzende Weise über verschiedene Neurodivergenzen auf. Das gelingt ihr auch in diesem kurzen Erstlesebuch sehr gut. Die Kinder lernen verschiedene Bedürfnisse kennen, ohne dass diese als etwas Negatives dargestellt werden.

    Besonders gelungen finde ich den letzten Teil des Buches. Dort werden die einzelnen Kinder und ihre Bedürfnisse noch einmal genauer vorgestellt. Unter jedem Text steht, was dem jeweiligen Kind im Alltag helfen kann. So bekommen nicht nur die kleinen Leserinnen und Leser einen Einblick in die unterschiedlichen Bedürfnisse, sondern auch Erwachsene erhalten wertvolle Impulse.

    Auch die Illustrationen von Stefanie Reich sind wunderbar und passen perfekt zu den Texten. Sie lenken nicht vom Inhalt ab, sondern greifen die einzelnen Situationen auf und machen sie für die Kinder noch anschaulicher.

    Ein liebevoll gestaltetes und wichtiges Buch, das Vielfalt, Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme vermittelt. Eine klare Empfehlung für jede Grundschulbibliothek und für Familien, die Kindern zeigen möchten, dass alle anders – und alle richtig sind.

    Katrin Hemmerich

  • Penicillin und andere unglaubliche Missgeschicke von denen du (wahrscheinlich) noch nie gehört hast

    Penicillin und andere unglaubliche Missgeschicke von denen du (wahrscheinlich) noch nie gehört hast

    Natalie Labarre

    Gosia Herba

    Aus dem Englischen von Cyra Pfennings

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    Das sehr wuselige Cover ist bei meinem Enkel sehr gut angekommen, er hatte Spaß daran den Satz zusammenzusetzen. Aber auch die kleinen Textfelder mit den spannenden und manchmal auch witzigen Inhalten kamen gut beim dem achtjährigen an. 
    mehr oder weniger lesen

    Zunächst werden die Leserinnen und Leser direkt eingebunden und die Frage lautete „Hast du schon mal Fehler gemacht? Ja, wer wohl nicht! Da erfahren wir auf der ersten Seite, dass Christoph Kolumbus Seekühe für hässliche Meerjungfrauen gehalten hat und die Entdeckung des Penicillins darauf zurückzuführen ist, dass Alexaner Flemming seine Petrischalen nicht gesäubert hat. Einer anderen Unachtsamkeit ist die Entdeckung des Sicherheitsglas zu verdanken. Das Fällen eines der ältesten Bäume 1964 hat dazu geführt, dass alte Bäume jetzt unter Naturschutz stehen.

    Die kleinen Texte sind mit vielen bunten Illustrationen geschmückt und es gibt auf den Seiten eine Menge zu entdecken. Zudem gibt es noch einige spannende Aufgaben zu lösen und was mir seht gut gefällt, es gibt eine Doppelseite mit „Fakten“, die so nicht stimmen.

    Am Ende wird dann die Frage gestellt „Welchen unglaublichen Feler Fehler hast du heute gemacht?“ Vielleicht machen wir auch einmal einen Fehler, der sich im Nachhinein als eine großer Erfindung herausstellt? Aber bis dahin lesen wir erst einmal dieses großartige Buch., das ist bestimmt kein Fehler.

    Dagmar Mägdefrau

  • Front    

    Front    

    Rüdiger Bertram

    Heribert Schulmeyer

    Rotfuchs

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Das Cover zeigt zwei flüchtende Jungen, die ein Hund begleitet, im Hintergrund die Ruine eines Hauses. Es zeigt uns passend zum Titel „Front“ ein Kriegsgebiet. Adam und Zero, die beiden Jungen gehen hier in Deutschland auf eine Schule und es gibt immer wieder Kämpfe zwischen ihnen, denn sie kommen aus Ländern, die miteinander im Krieg liegen. Die Länder werden in dem Buch nie erwähnt, aber ich denke, alle haben, wie ich, Russland und die Ukraine vor Augen.

    mehr oder weniger lesen

    Adam lebt mit seiner Familie sehr beengt in einem Hochhaus, seine große Schwester Yella kämpft an der Front und Adam macht sich Sorgen um sie. Auch Zero wohnt in diesem Haus, allerdings hat er nur einen Bruder, der ebenfalls an der Front als Panzerfahrer kämpft. Zero macht sich große Sorgen, weil sein Bruder sich schon seit einiger Zeit nicht mehr bei ihm gemeldet hat. So beschließen die beiden unabhängig voneinander ins Kriegsgebiet zu reisen. Sie entscheiden sich beide für einen Hilfstransporter, den ein Mann zu den Menschen im Kriegsgebiet fahren soll. Der Wagen ist schon gestartet, als die Jungen sich sehen und so bleibt ihnen nichts anderes übrig als einen Waffenstillstand zu schließen, damit sie ihr Ziel erreichen.

    Der Text ist in sehr kurzen Sätzen geschrieben, dazu gibt es noch elf einseitige Comics, die die Handlung fortführen. Die Angst und die Enttäuschung der Jungen, wenn sie sich der Front immer mehr nähern, konnte ich beim Lesen sehr gut nachfühlen. Sie müssen erkennen, dass der Krieg keine Helden macht, dass alles mit vielen Opfern auf allen Seiten verbunden ist. Irgendwann schließt sich den Jungen ein Hund an, der auf einem Minenfeld stirbt. Diese Szene gefällt mir deshalb so gut, weil sie zeigt, dass der Krieg auch Tote fordert, aber hier stirbt zumindest kein Mensch und um den Hund können sie beide trauern, er gehörte zu keiner Partei.

    Aber ich will auch nicht zu viel verraten, denn das Buch sollte jeder Jugendliche lesen, denn er zeigt die Schrecken des Krieges und gleichzeitig, wie wichtig Freundschaft ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Mutsammlerin  

    Die Mutsammlerin  

    Stefanie Taschinski

    Bea Davies

    Fischer Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    In dem Buch erzählt Stefanie Taschinski die Geschichte der Familie Esser und gleichzeitig gibt es im Jetzt Schwierigkeiten für Emmi, bei deren Bewältigung ihr ihre Ururgroßmutter helfen kann. Sehr mutig ist Emmi nicht, deshalb traut sie sich auch nicht mit ihrer Freundin nach Schweden zu fahren. So verbringt sie ihre Ferien zusammen mit ihrer keinen Schwester Lieke bei den Großeltern in Deutschland.

    mehr oder weniger lesen

    Da der Vater Niederländer ist, wohnt die Familie dort.

    Emmi läuft gerne und trainiert im Park, als zwei Jungen mit ihren E-Scootern auf einen kleinen Jungen zuhalten. Sie schreien ihn an und bezeichnen ihn als Opfer. Doch Emmi ist wie gelähmt und kann den Jungen nicht verteidigen. Weil sie sich für ihr Verhalten schämt, kann sie am Abend nicht schlafen, deshalb hört sie Geräusche auf dem Dachboden. Als sie denen einige Tage später nachgeht, entdeckt sie ein Siebenschläfernest in einem alten Ofen und darunter ein Tagebuch. Es ist das Tagebuch von Elsa ihrer Ururgroßmutter, die Opa Berni noch kennengelernt hat. Es beginnt im April 1904 und Elsa arbeitet im Haushalt eines Bürgermeisters. Ihre Arbeitstage sind lang und die Arbeit schwer.

    Am nächsten Tag trifft Emmi den kleinen Jungen im Park wieder und lernt seine ältere Schwester Bianca kennen, die erklärt ihr, dass die Familie es als Sinti nicht einfach hier in Deutschland hat.

    So begleiten wir Elsa durch ihr Tagesbuch bis nach dem ersten Weltkrieg und erfahren viel von der politischen Situation in Deutschland. Aber wir erleben auch Emmis Entwicklung, denn am Anfang kann sie oft nicht handeln, weil sie Angst hat. Erst eine schrecklicher Unfall und die Kraft von Elsa lassen sie Mut fassen und so schafft sie es ihre Freundin zu unterstützen.

    Mit dem Schicksal von Sinti und Roma befassen sich nur wenige Bücher und hier wird nicht nur auf die Vergangenheit geschaut, sondern auch auf die Vorurteile und rassistischen Angriffe gegen diese Menschen im heutigen Deutschland hingewiesen. Das Buch ist gut zu lesen und die vielen sehr schön gezeichneten Illustrationen veranschaulichen die Geschichte sehr gut.

    Dagmar Mägdefrau

  • Dead Girls Don’t Dance

    Dead Girls Don’t Dance

    MK Pagano

    Übersetzt von Michael Krug

    One

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre


    Im Sommer letzten Jahres wird Addies Schwester tot am Grund einer Schlucht gefunden. Addie bereut ihre letzte Begegnung mit ihr zutiefst, denn sie hatten sich gestritten und Addie ihr dabei viele Dinge an den Kopf geworfen. Seit ihrem Tod versucht sie herauszufinden, wer wirklich für ihren Tod verantwortlich ist. Denn im Gegensatz zur Polizei glaubt Addie nicht an einen Unfall. Sie ist überzeugt, dass Thatcher ihre Schwester gestoßen hat.
    mehr oder weniger lesen

    Doch ein Jahr später wird ausgerechnet Thatcher tot in derselben Schlucht gefunden. Aufgrund ihrer Anschuldigungen gegen ihn gerät Addie sofort unter Verdacht. Ihr einziger Lichtblick: Seth, mit dem sie sich seit Kindertagen immer wieder streitet, ist gleichzeitig ihr Alibi für die betreffende Nacht. Gemeinsam beschließen die beiden, die mysteriösen Todesfälle selbst aufzuklären.

    Das Buch ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Ich habe es praktisch in einem Rutsch durchgelesen und mit diesem Ende überhaupt nicht gerechnet. Immer wieder gibt es überraschende Plottwists, sodass man ständig überlegt, wie die Geschichte wohl ausgehen könnte. Die Spannung wird schnell aufgebaut und bleibt bis in die letzten Kapitel erhalten.

    Für mich ist das Buch ein wunderbarer Psychothriller und eignet sich meiner Meinung nach auch hervorragend, um in dieses Genre einzusteigen.

    Auch die Gestaltung des Einbands gefällt mir ausgesprochen gut. Sie ist wunderbar düster gehalten und die Balletttänzerin, die durch Rauch dargestellt wird, ist ein echter Hingucker. Besonders schön fand ich, dass ich ein Exemplar mit Farbschnitt in den Händen halten durfte. Die Gestaltung des Farbschnitts greift die Elemente des Covers wieder auf und rundet das Gesamtbild perfekt ab.

    Katrin Hemmerich 

  • Immerland – Die Ozean der Ewigkeit – Band 2 

    Immerland – Die Ozean der Ewigkeit – Band 2 

    Flix

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Mika ist zurück in Immerland – leider nicht ganz freiwillig. Er muss seine Klassenkameradin Jessica, alias Stressica, retten und ganz nebenbei die Machenschaften des Doktors verhindern. Dabei trifft er Julie wieder und lernt neue Freunde kennen. Gemeinsam versuchen sie, die Pläne des Doktors zu durchkreuzen und wieder zurück auf die Erde zu gelangen.
    mehr oder weniger lesen

    Ich war sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht und was noch alles passieren kann. Und ich muss sagen: Es ist der Wahnsinn! Wie viel Fantasie kann ein Mensch eigentlich haben?! Das Buch hatte so viele spannende Wendungen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Figuren sind wieder wunderbar beschrieben und durch die zusätzlichen Zeichnungen hat man diese fantastische Welt direkt vor Augen.

    Im ersten Band hatte ich noch kritisiert, dass am Ende zu viel auf einmal passiert. Im neuen Teil passen die Wendungen dagegen perfekt und man kann sie viel besser nachvollziehen. Dadurch wirkt die Geschichte für mich noch stimmiger und spannender.

    Ich freue mich jetzt schon sehr auf den dritten Teil. Leider müssen wir noch ziemlich lange warten (Herbst 2027), aber bis dahin werde ich sicher den ersten und zweiten Band noch einmal lesen.

    Die Reihe gehört definitiv zu meinen Favoriten im Bücherregal! Danke für diese tollen Geschichten!

    Katrin Hemmerich 

  • Magicalia – Band 1  

    Magicalia – Band 1  

    Jennifer Bell

    Übersetzt aus dem Englischen von Friedrich Pflüger

    Hanser

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Kosh übernachtet bei Bitsy. Als die beiden einen Podcast aufnehmen wollen, ertönt plötzlich ein lauter Knall aus der unteren Etage des Hauses. Neugierig gehen sie der Sache auf den Grund – und entdecken einen Hamstozeros vor ihrer Zimmertür. Währenddessen wird Bitsys Vater unten von einer mysteriösen Frau entführt. Natürlich will Bitsy ihren Vater retten, und Kosh steht ihr dabei zur Seite.
    mehr oder weniger lesen

    Doch plötzlich finden sich die beiden mitten in einem magischen Abenteuer wieder. Sie müssen ein magisches Relikt finden und begegnen dabei den Magicores – magischen Wesen, die mithilfe von Emotionen entstehen. Auf ihrer Reise reisen sie durch ein Wurzelnetzwerk, das sich rund um die Welt erstreckt, suchen nach geheimnisvollen Koordinaten und werden dabei von einem Bestiarium namens „Magicalia“ unterstützt. Mit viel Mut stürzen sich Bitsy und Kosh in ein unglaubliches Abenteuer.

    Die Geschichte ist in einer sehr bildgewaltigen Sprache geschrieben, sodass man sich die fantastische Welt beim Lesen wunderbar vorstellen kann. Die Magicores haben tolle Eigenschaften und spannende Kräfte – dabei fühlt man sich ein wenig an Pokémon erinnert. Die Umschlaggestaltung ist wunderschön und hat mich in seinen Bann gezogen. Die Magicores, die in dem Buch illustriert worden sind, sind auch wunderbar. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal das Magicalia als Buch zu kaufen?! 🙂 

    Die Altersempfehlung passt meiner Meinung nach sehr gut, wenn man bereits ein geübter Leser ist. Gleichzeitig eignet sich die Geschichte auch hervorragend zum Vorlesen.

    Wer auf der Suche nach einer magischen und gleichzeitig spannenden Reihe ist, ist hier genau richtig. 

    Katrin Hemmerich 

  • Die Weihnachtswunschmaschine

    Die Weihnachtswunschmaschine

    Andrea Lienesch

    Larisa Lauber

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Leon fährt zu Oma Elke, die immer wieder neue verrückte Dinge erfindet. Diesmal ist es eine Weihnachtswunschmaschine. Leon muss eine Art Badehaube aufsetzen und dann erforscht die Maschine seinen ganz geheimen Weihnachtswunsch, einen Wunsch, der selbst ihm noch nicht bekannt ist.
    mehr oder weniger lesen
    So taucht ein großes Teil auf, das in Geschenkpapier eingepackt ist. Während Leon kein Interesse daran hat, packt Elke es wohl heimlich aus und es ist eine große grüne Tür, durch die ein Wichtel und ein kleines Rentier in Elkes Haus gelangt sind. Leider ist die Tür von dieser Seite ohne Schlüssel nicht zu öffnen und so muss nach einer anderen Lösung gesucht werden, denn die beiden magischen Weihnachtswesen müssen dringend zurück. Denn der Weihnachtmann ist sowieso schon sauer auf Oma Elke, da wollen sie ihn nicht noch mehr verärgern. Als sie dann zusammen mit Leon und Oma Elke im Weihnachtswunderland ankommen, erfahren sie, dass der Nikolaus in Urlaub gefahren ist.
    Wie soll denn nun Weihnachten gefeiert werden?
    Ein herrliches Durcheinander mit allem, was zum Weihnachtsfest gehört, entsteht in dieser Geschichte. Lediglich Leon behält meist einen klaren Kopf und ihm fallen eine Menge toller Lösungen ein. Es ist immer wieder witzig zu lesen, was alles schiefläuft, doch zum Glück geht am Ende alles gut aus.
    Große Buchstaben, viele weihnachtlich bunte Bilder, skurrile Figuren wie den Schneemann Frostbert, der immer wieder mal taut, da macht das (Vor-)Lesen einfach Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wind in meinem Kopftuch

    Wind in meinem Kopftuch

    Roya Soraya

    Carlsen Comic

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Das Titelbild zeigt Roya mit einem lila Kopftuch neben vielen streng blickenden anderen Frauen mit dunklen Kopftüchern.
    Das Buch beginnt damit, dass die junge Frau, die inzwischen ihre Haare kurz trägt, die Wohnung ihres verstorbenen Vaters ausräumt. Die Fotos, die sie dort findet, erinnern sie an Treffen mit ihrer iranischen Familie.
    mehr oder weniger lesen
    Leider kann Roya nur ihre Muttersprache, die Sprache ihres Vater hat sie leider nie gelernt, was sie jetzt als Erwachsene bereut und auch später versucht nachzuholen. Besonders mit ihrer verstorbenen Oma verbindet sie mehr als Sprache. Als Roya mit ihrer Freundin über ihren Wunsch spricht das Land ihres Vaters zu besuchen und nach ihren Wurzeln zu forschen, rät die ihr, zu reisen. So macht sich Roya zusammen mit ihrem Vater auf den Weg in den Iran. Zunächst muss sie Kleidung finden, die dem Dresscode entspricht. Allerdings fällt die dann doch zu bunt aus. Als die lesbische Roya erfährt, dass im Iran auf Homosexualität die Todesstrafe steht, ersetzt sie sofort ihr Handy durch ein neues Model. 
    Diese Graphic Novel zeigt mit ihren sehr realistischen Zeichnungen auch Royas Träume und Ängste sehr genau. Auch die Unsicherheit und die Angst in einem Land in dem Frauen wegen des falschen Tragens eines Kopftuch betraft werden, zeigt sich in den Illustrationen sehr klar.
    Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es mich sehr berührt hat. Ich kann mir vorstellen, dass das Aufwachsen in Deutschland für Kinder, deren einer Elternteil aus ihrer Heimat geflohen ist, nicht einfach ist. Da ist der Begriff Heimat anders zu bewerten. Mir gefällt, dass Roya sich traut in diese Diktatur zu reisen und dass sie versucht die damit verbunden Gefahren so gut wie nur möglich zu umgehen. Umso schöner ist die Szene, als sie endlich den Wind in ihr Kopftuch wehen lässt.
    Hier wird das Kopftuch als Zeichen der Unterdrückung und Unfreiheit gesehen und Roya möchte es hier in Deutschland nicht tragen. Die Religion spielt in dieser Geschichte keine Rolle, es geht nur um den Zwang zum Tragen des Kopftuches in einem totalitären Regime.

    Dagmar Mägdefrau


  • Little People, BIG DREAMS – Cristiano Ronaldo

    Little People, BIG DREAMS – Cristiano Ronaldo

    Maria Isabel Sánchez Vegara

    João Fazenda

    Aus dem Englischen von Silke Kleemann

    Insel Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Schon als Kind mochte der auf Madeira geborene Cristiano gerne Fußball spielen und er hoffte, dass er einmal in dem Club spielen könnte, indem sein Vater als Zeugwart arbeitete. Aber nicht nur das gelang dem talentierten Jungen, der wenn er verlor auch ein paar Tränen vergoss, er spiele bald schon in größeren Clubs. 
    mehr oder weniger lesen
    Dann holte ihn Manchester nach England und weiter ging es nach Spanien zu Real Madrid. Christiano Ronaldo gewann viele Pokale sowohl mit seinen berühmten Vereinen als auch mit der portugiesischen Nationalmannschaft, wenn er auch nie Weltmeister wurde.
    Neben den kurzen Texten zum Lebens des Fußballspielers, gibt es viele schöne bunte Bilder, Trikots mit der Nummer 7 oder mit dem Pokal für den besten Spieler der Welt, den er 23-mal bekam. Kleine Fußballfans, die Ronaldo aus dem Fernsehen als berühmten Spieler kennen, erfahren hier viel über ihr Idol, über seine Siege, aber auch über seine karikativen Spenden.

    Dagmar Mägdefrau

  • Willkommen bei der Gurkentruppe – Band 3

    Willkommen bei der Gurkentruppe – Band 3

    Leslie Niemöller

    Liliane Oser

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Die Gurkentruppe mit dem Schwein Hans, als Hausbesitzer, dem nicht mehr so schüchternen Bär Ben, dem traurigen Zebra Tayo, dem ordentlichen Hasen Toto und dem zappeligen Biber Nick, haben sich sehr gut eingelebt und kommen prima miteinander aus, weil sie die Schwächen der anderen kennen und sich damit arrangieren. 
    Doch dann taucht eines Tages ein Reh auf und es möchte auch einziehen.
    mehr oder weniger lesen
    Es handelt sich um ein Mädchen mit lackierte Hufen und sie will besonders nett sein und mischt sich in die gewohnten Abläufe ein. Sie versucht Tayo aus dem Bett zu locken und nervt ihn mit ihren Versuchen ihn aufzumuntern. So wird selbst das ruhige Zebra wütend und laut. Als Rosa schon ihren Koffer packt, um wieder zu gehen, kommt es zu einer Aussprache. Rosa versucht ihren Platz in der Truppe zu finden. Dann schlägt sie allerdings vor Urlaub zu machen und so fahren alle an den nahe gelegenen See. 
    Es berührt mich immer wieder, wie liebevoll hier die kleinen Macken der einzelnen Tiere beschrieben werden. Jeder ist anders und eigenartig und alle sind auf ihre Art liebenswert. Hans sagt „Es ist egal, ob man anders oder gleich ist.“ Und löst damit eine Diskussion aus. Das Thema „Mädchen“ und ob es lächerlich ist, wenn Tayo sich auch die Hufe lackiert, ist ebenfalls sehr einfühlsam beschrieben.
    Die bunten Illustrationen der Tiere, die genau ihre Gefühle darstellen, machen das Buch zu einem sehr gut lesbaren Erstlesebuch.
    So sind es am Ende sechs Tiere, die zusammenwohnen und ich hoffe, wir werden noch mehr von ihnen hören.

    Dagmar Mägdefrau

  • Zipp Zapp Wiggedi Wagg

    Zipp Zapp Wiggedi Wagg

    Matthew Diffee

    Aus dem amerikanischen Englisch von Bettina Münch

    Moritz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Schaf und Ziege stehen sich mit bösem Gesichtsausdruck gegenüber, denn sie sagen beide „Mäh“ und wollen diesen Ausruf für sich beanspruchen.
    Zunächst meldet sich die Kuh mit einem „Muh“ zu Wort, dann das Pferd und schon gibt es Streit um das „Mäh“. Der Hund meint, wenn sich die zwei nicht einigen, kann keiner von beiden das „Mäh“ nutzen.
    mehr oder weniger lesen
    Beide Tier versuchen es mit anderen Lauten, doch die werden immer sofort von den entsprechenden Tieren für sich vereinnahmt. So kommt der Ziege die Idee eine lange Reihe von Lauten beginnend mit „Zipp Zapp Wiggedi Wagg…“ für sich zu nutzen. Doch da taucht eine fliegende Untertasse auf, die sich einmischt, weil die rosa Figur mit den Glupschaugen das auch ruft. Sie bringt den Begriff „Wiffeln!“ ins Spiel, das so viel wie Teilen bedeutet. Leider kann dieser Außerirdische das so gar nicht und so kommt es, dass die Tiere, als der Außerirdische wegfliegt, sich am Ende sehr gut einigen.
    Es ist einfach witzig, wie Schaf und Ziege sich zunächst streiten, sich dann aber doch einigen. Der Frosch bringt dann noch mal einen Extragag zum Schluss. Die Kinder werden sich abrollen vor Lachen, aber auch erkennen, wie wichtig es ist, sich im Guten zu einigen und evtl. auch ein „Mäh“ zu teilen. Die Illustrationen zeigen Tier mit einer wunderschöner Mimik, besonders die lachenden Tiere auf den letzten Seiten sind einfach zum Mitlachen.
    Das Buch wird ein Renner beim Vorlesen!

    Dagmar Mägdefrau
  • Öffne dein Herz: Herzoperation

    Öffne dein Herz: Herzoperation

    Regine Iglauer-Sander

    Kinder Herzbuch Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Ein rot-pinkes Herz ist wird mit einem Band verschlossen, wenn wir es aufschlagen, können wir auf der ersten Seite ein Bild einkleben. Danach folgt eine Einweisung und danach können wir ein medizinisches Herz ausmalen. Nochmal können wir Klappen öffnen und darunter sehen wir einen Menschen und seinen Blutkreislauf, danach ist ein Herz mit seinen „Zimmern“ abgebildet.
    mehr oder weniger lesen
    Dann lernen wir die forschende Mrs. Pieks und den emotionalen Mr. Pust kennen, sie werden uns im Buch begleiten. Das Herzteam kann sich auf der nächsten Seite verewigen, danach können die Patient*innen sich dazu äußern, „was sie auf dem Herzen haben.“ Die Aufkleber finden sich viel Anwendungsmöglichkeiten. Danach werden Dinge rund um sie Operation erklärt, wie z.B. die Nakose. Es gibt Ausmahlbilder und ein Memorie, hinten im Buch kann das Kind einen eigenen Mut-Orden ausschneiden und bemalen. 
    Die ganze Familie und alle Freunde werden sich um ein Kind sorgen, dem eine Herzoperation bevorsteht. Dieses Buch kann im Vorfeld viele Fragen beantworten und fängt auch die Emotionen gut auf. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Buch mit all seinen unterschiedlichen Facetten sehr gut als Begleiter im Krankenhaus geeignet ist und auch später gerne angeschaut werden wird.
    Eine hervorragende Idee, auf diese Art dem Kind die Angst zu nehmen. Sehr empfehlenswert!

    Dagmar Mägdefrau

  • Öffne dein Herz: Operation

    Öffne dein Herz: Operation

    Regine Iglauer-Sander

    Kinder Herzbuch Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Schon das Äußeres dieses Buches ist besonders, es gibt eine Ringbindung zum Umschlagen der Seiten, ein Herz auf dem Cover, das mit einem Bändchen verschlossen wird. Wenn wir es öffnen, können wir unser Foto dort einkleben, denn das Buch ist ein sehr persönliches. Es soll ein Kind bei einer Operation begleiten und unterstützen. 
    mehr oder weniger lesen
    Zunächst gibt es eine kleine Anleitung, denn das Buch ist sehr vielseitig. So kann gemalt, geschrieben und gerätselt werden. Es gibt ein Quartett und ein Puzzle. Aber das Wichtigste sind die Informationen rund um die anstehende Operation. Da ist zunächst die Frage, was wird operiert, später geht es dann nochmal um Knochenbrüche. Die verschiedenen Menschen, die in einem Krankenhaus arbeiten, werden vorgestellt und dieses Team kann sich auf einer Herzchenseite im Buch eintragen. Dann lernen wir Mrs. Pieks, die analysiert und forsch und den emotionalen Mr. Pust kennen, sie werden immer wieder auftauchen. Auf einer Seite können Familie und Freunde etwas hineinschreiben. Die Aufkleber können wir nach belieben anwenden. Danach folgt der Ablauf bis zur Entlassung. 
    Natürlich hat jeder Angst vor einer Operation, da ist so ein einfühlsames Buch ein wundervoller Begleiter. Schon im Vorfeld werden Fragen beantwortet und Dinge erklärt, das nimmt schon etwas die Angst. Aber in dem Buch gibt es auch viel Anregungen, wie man die Zeit vertreiben kann. Der kleine Patient oder die kleine Patientin können ihr Gefühle dem Buch anvertrauen und auf die doofen Seiten können sie auch negatives eintragen.
    Zum Schluss wird ein Mut-Orden ausgeschnitten und angemalt.
    Ich bin begeistert von der Idee ein Buch für Kinder zu gestalten, die eine Operation vor sich haben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mut-tut-gut: Urjas, der kleine Bär findet sein Glück

    Mut-tut-gut: Urjas, der kleine Bär findet sein Glück

    Regine Iglauer-Sander

    Kinder Herzbuch Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Glücklich lächelnd liegt der kleine Bär auf dem Bauch und schaut uns vom Cover aus an. Zehn Jahre hat der Bär bei der Eule Sophia eine ganze Menge gelernt und nun zieht er los um das Glück zu finden. Zum Abschied gibt Sophia Urjas ein kleines Gedicht über Mut mit auf den Weg. Es endet „Mein Herz, das hüpft, die Beine schwingen, der Mund singt und die Glieder schwingen, ich bin so, wie´s mir gefällt auf dieser wunderschönen Welt.“ 
    mehr oder weniger lesen
    So positiv eingestimmt trifft Urjas auf die Maus. Doch seiner Aufforderung ihn zu begleiten, kommt die Maus nicht nach, denn sie hat Angst. Und die spürt Urjas jetzt auch, aber der Spruch von der Eule macht ihm wieder Mut. 
    Neben der Geschichte gibt es Fragen an die Kinder, denen das Buch vorgelesen wird. So geht es zunächst um einen Ort an dem sie sich geborgen fühlen, danach um die Ängste und wer ihnen da hilft. Danach geht es um Mut und es gibt sogar eine Feld in das ein Mut-Tier gezeichnet werden kann.
    Viele Illustrationen zeigen uns die Tiere, denen Urjas begegnet und die alle unterschiedliche Probleme haben, aber Urjas wird durch den Spruch immer wieder mutig genug weiterzusuchen und am Ende wird er feststellen „Mut findet man im Herzen!“
    Beim gemeinsamen Lesen dieses Buches werden wir viel über das Kind erfahren und vielleicht können wir es so stärken, wie Sophie es mit Urjas getan hat. Der schöne Spruch, der sich im Buch mehrfach wiederholt kann da eine große Hilfe sein. Ein ganz besonderes Bilderbuch, das unseren Kindern zeigt, dass auch sie etwas Besonders sind.

    Dagmar Mägdefrau


  • Jessie und Julie

    Jessie und Julie

    Melina Lebel

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Jessie, das Mädchen mit den roten Locken und der Brille mit den großen runden Gläsern und der struppige Hund Julie mögen sich, dass können wir ganz klar auf dem Cover sehen. 
    Auf der ersten Doppelseite ist dann auch zu lesen, dass die beiden „beste Freunde“ sind.
    mehr oder weniger lesen
    Und die nächste Seite gefällt mir einfach so gut, denn Jessie liest dem völlig entspannt auf dem Rücken liegenden Hund vor. Manchmal toben sie draußen zusammen, manchmal schaut Julie brav zu wie Jessie malt. Sie haben Spaß zusammen und trösten sich. 
    Die beiden sind immer zusammen und ergänzen sich wunderbar. Die Bilder beschränken sich auf das Wesentliche, auf Jessie und Julie. Dabei kann ich die Gefühle förmlich „sehen“, denn die Illustrationen sind voller Zuneigung, die sehr gut zu spüren ist. Der Text erklärt mit wenigen Worten das Geschehen. Ein Bilderbuch, das die Kinder begeistern wird.

    Dagmar Mägdefrau
  • Otto ist noch gar nicht müde

    Otto ist noch gar nicht müde

    Friederike Dammermann

    Edition Pastorplatz

    Verlagsempfehlung ab 18 Monate

    Auf dem Cover sehen wir den pfiffigen Hund Otto, der so aussieht, als wenn er uns anlacht. Obwohl er aus voller Seele gähnen muss, behauptet Otto, er sei „noch gar nicht müde.“ Klingt dieser Satz nicht vertraut in unseren Ohren? Und schon sehen wir nur noch sein struppiges Hinterteil, weil Otto noch „kurz etwas erledigen muss“. 
    mehr oder weniger lesen
    Auf den ersten Blick ist Otto dann auch im Zimmer nicht mehr zu finden. Nur das geschulte Kinderauge sieht seinen Schwanz aus der Schublage luchsen. Hier ist also das Kind, das sich das Buch anschaut, gefragt. So geht es auch auf den nächsten Seiten weiter. Da wird die Kuscheldecke „schön hingelegt“ und geschüttelt, da wird sich wie Otto gestreckt, am Ende wird Otto noch mit Streicheleinheiten von uns verwöhnt. Und ganz zum Schluss liegt Otto mit geschlossenen Augen unter dem Bett das Kindes und sie wünschen „Schlaf auch du gut.“
    Gerade weil die Illustrationen sich fast sparsam auf den Hund konzentrieren, sind sie so wirkungsvoll. Dann werden die Kinder auch noch aufgefordert zu agieren, dass mögen sie besonders gerne und gerade Kinder, die nicht so gerne „nur“ zuhören, finden das ganz toll. Der Text ist kurz und sehr gut verständlich. Ein Pappbilderbuch, das sicher immer wieder mit Freude gelesen wird.

    Dagmar Mägdefrau