• Drei Wasserschweine tauchen ab – Band 3

    Drei Wasserschweine tauchen ab – Band 3

    Matthäus Bär

    Anika Voigt

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Drei Wasserschweine und ein Faultierjunges sehen wir auf dem Cover. Sie sind außerhalb des Tierparks unterwegs und erleben ein spannendes Abenteuer.
    Dies ist der dritte Band der Serie, aber ich hatte keine Verständnisschwierigkeiten, obwohl ich die anderen Bücher nicht kenne. Ich werde sie aber wahrscheinlich noch mal lesen, weil ich die drei Wasserschweine richtig toll finde.
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    Emmy, Raul und Tristan sind sehr unterschiedliche Typen. Emmy ist die Clevere, Raul anpackend und Tristan schläft viel und ist etwas behäbiger. Als die Faultiermama in ihrem Gehege auftaucht, sind die drei zunächst erstaunt, aber dann erfahren sie, dass das junge Faultier vermisst wird. Da es zuletzt in einem inzwischen abgeholzten Baum gesehen wurde, vermutet Emmy, es könne mit dem Baum entsorgt worden sein. So machen sich die drei, die gelernt haben, die Tür des Geheges zu öffnen, auf zum Wirtschaftshof, denn dort gelangen die Grünabfälle hin. Dummerweise landen die Wasserschweine in einem Auto und so sehen sie endlich das „Mehr“, das außerhalb ihres Tierparks liegt.
    Es ist zu schön zu lesen, wie die Wasserschweine vieles mit ihrer Nase entdecken und einordnen. Überhaupt schlüpft Matthäus Bär völlig in die Haut der Tiere, der denkt und entscheidet wie sie. Da ist es nur logisch, dass von Menschenjungen statt Kindern die Rede ist.
    Emmy schafft es immer wieder, die Wogen zu glätten, Streit zu schlichten und Zusammenhänge zu erkennen. Gemeinsam mit dem Bieber und zwei Schwänen wird da sogar ein Mann, der keine Rücksicht auf die Natur nimmt, verscheucht.
    Ein tolles Buch, in dem Tiere nicht vermenschlicht werden und doch Dinge können, die sie wohl nicht wirklich beherrschen. Und natürlich wissen wir nicht, ob sie empathisch sind und so sozial empfinden wie die drei sympathischen Wasserschweine. Die farbigen Illustrationen sind realistisch und sehr stimmungsvoll. Alles zusammen ein spannender Lesespaß!

    Dagmar Mägdefrau

  • …und dazwischen Coco

    …und dazwischen Coco

    Armin Kaster

    Felicitas Horstschäfer

    Jungbrunnen

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre


    Bereits das Cover vermittelt, worum es in diesem Buch geht: Man sieht das Mädchen Coco durch eine Hecke laufen. Diese trennt zwei sehr unterschiedliche Gärten: einen wildbewachsenen Garten mit einem Fischteich und einen mit einem kurz geschnittenen, geradezu teppichartigen Rasen ohne Blumen, auf dem die Taucherflossen von Maik, dem Nachbarsjungen, liegen. Und so unterschiedlich wie die Gärten sind auch die Familien von Coco und Maik.

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    Cocos Patchworkfamilie ist fröhlich und bunt, ihr Zuhause warm und etwas chaotisch. Maiks Eltern hingegen haben sich getrennt. Sein Zuhause ist kalt und nach außen wird die Fassade gewahrt. Seit der Trennung bekommt Maik plötzliche Wutanfälle, die er nicht im Griff hat. Maiks ganzes Interesse gilt seinem Aquarium mit den darin lebenden Fischen und er bemüht sich sehr, ihnen in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Was das bedeutet, erfahren wir aus den einseitigen Auszügen aus „Mein erstes Aquarium – Tipps für Anfänger,“ die jedem Kapitel vorangestellt sind.

    Cocos Eltern sind neu in das Nachbarhaus eingezogen und Rita, Maiks Mutter, sieht in Coco eine neue Spielkameradin für Maik – ungeachtet der Tatsache, dass die zwölfjährige Coco ganz andere Interessen hat als der achtjährige Maik. Sie erwartet von Coco, dass sie als Ältere Rücksicht auf Maik nimmt und auch seine Ausbrüche aushält – eine große Verantwortung für ein zwölfjähriges Mädchen. Aber Cocos Freunde sind alle in den Sommerferien verreist und so nimmt sie sich Zeit für Maik, der ihr mit seinem kalten Zuhause leidtut. Maik versucht, Coco für sich zu vereinnahmen, was ihr nicht recht ist. Und dazu kommen noch Maiks plötzliche Wutanfälle, die für sie richtig unheimlich sind.

    Ich bin, was dieses Buch angeht, zwiegespalten. Es hat als Hauptperson Coco, die zwischen den Stühlen steht: zwischen Mitleid mit Maik und Überforderung mit seinem Jähzorn, zwischen dem Aufbruch in die Pubertät und dem „Noch-Kind-sein“. Wichtiger für mich ist aber Maik. Die Trennung seiner Eltern, das hilflose Agieren seiner Mutter und das Desinteresse seines Vaters bewegen mich sehr. Seine Eltern interessieren sich so gar nicht für Maiks Gefühle. Wie verloren muss sich ein Kind fühlen, das eine Art Ersatzfamilie mit Hilfe seiner Aquarienfische aufbaut.

    Spannend fand ich, dass Armin Kaster sich mitten im Buch direkt an die Leser*innen wendet und uns von seiner Sorge um Maik erzählt. Dieser Bruch der Erzählebene ist ungewöhnlich und hat mich nachdenklich gemacht.

    Am Ende verkauft Maiks Vater das Haus. Maik und seine Eltern verschwinden, ohne sich zu verabschieden. An dem Tag, an dem Coco das feststellt, ist das für sie „wie ein Schlag in den Magen“. Sie wünscht sich, Maik zu vergessen, aber kann das nicht wirklich, auch wenn Maik ihr nicht fehlt. „Coco fühlt sich wie im April, wenn manchmal die Sonne scheint und es zugleich regnet.“

    Mich hat dieses Ende unbefriedigt zurückgelassen. Wichtige Informationen darüber, wie es mit den Figuren weitergeht, erfährt man erst in einem kurzen Nachwort. Dort wird unter anderem erzählt, dass Maik später in einer therapeutischen Wohngruppe lebt. Für mich hätten diese Entwicklungen stärker zur eigentlichen Geschichte gehört.

    Kein einfaches Buch: Ich denke, dass viele junge Leser*innen Fragen haben. Gerade deshalb könnte ich mir vorstellen, dass es gut ist, wenn Eltern und Kinder das Buch zusammen lesen und anschließend über Cocos und Maiks Geschichte ins Gespräch kommen.

    Beate Böhm

  • Robin The Hood – Wie klaut man ein Gehirn? – Band 2

    Robin The Hood – Wie klaut man ein Gehirn? – Band 2

    Rüdiger Bertram

    Horst Hellmeier

    cbj

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Robin wird mitten in der Nacht von Mary geweckt: Etwas Merkwürdiges ist passiert. Loretta und der General sind spurlos verschwunden und niemand weiß, wohin. Schon stecken die beiden mitten in ihrem nächsten Abenteuer. Ein Erpresserschreiben taucht auf und plötzlich dreht sich alles um das Gehirn von Einstein, das sie aus einem Tresor in Princeton stehlen sollen. Doch werden Robin und Mary den waghalsigen Plan umsetzen können? Und wer steckt hinter der Entführung von Loretta und dem General?
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    Wie schon den ersten Band haben wir auch dieses Buch regelrecht verschlungen und uns beim Vorlesen abgewechselt. Mein Sohn war genauso begeistert wie von Band 1. Besonders gut gefällt mir, dass sich die Geschichten unabhängig voneinander lesen lassen. Alle wichtigen Besonderheiten aus dem ersten Band werden noch einmal kurz erklärt, sodass man der Handlung problemlos folgen kann, auch wenn man „Wie klaut man eine Stadt?“ nicht gelesen hat.
    Die kurzen Comicstrips lockern die Geschichte immer wieder auf und sind erneut herrlich witzig geschrieben und gezeichnet. Insgesamt ist die Reihe absolut empfehlenswert, und wir hoffen sehr, dass noch viele weitere Bände erscheinen.

    Katrin Hemmerich
  • Cryptos – Die Graphic Novel      

    Cryptos – Die Graphic Novel      

    Ursula Poznanski

    Christopher Tauber

    Timo Grubing

    Graphix Loewe

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Jana Pasco, eine Weltendesignerin, programmiert für Mastermind verschiedene virtuelle Welten. Als sie in einer dieser Welten einen Mord und einen vermeintlichen Selbstmord miterlebt und anschließend erfährt, dass die Ermordete auch in der realen Welt gestorben ist, wird sie misstrauisch. Sie beginnt zu ermitteln, deckt nach und nach immer mehr Machenschaften auf und gerät dadurch selbst zunehmend in Gefahr.
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    Auf diesen Graphic Novel bin ich durch eine Werbung auf Instagram aufmerksam geworden und war sofort neugierig auf die dystopische Geschichte. Anfangs wusste ich gar nicht, dass der Band auf dem gleichnamigen Roman von Ursula Poznanski basiert.
    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders begeistert haben mich die unterschiedlichen Zeichenstile, die die verschiedenen virtuellen Welten optisch voneinander abheben. Die Grundidee erinnert zwar stellenweise an die Matrix, entwickelt jedoch ihren ganz eigenen Ansatz. Die Illustrationen sind großartig und perfekt auf die jeweiligen Welten und deren Atmosphäre abgestimmt.
    Dieser Graphic Novel hat auf jeden Fall mein Interesse am Originalroman geweckt – der steht inzwischen auf meiner Leseliste. Ich kann den Band uneingeschränkt empfehlen.

    Katrin Hemmerich
  • Conni und die Nacht in der Schule – Band 9

    Conni und die Nacht in der Schule – Band 9

    Julia Boehme

    Herdis Albrecht

    Carlsen – Einfach lesen lernen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Für die Erstleser geht nun auch Conni in die Schule. Zunächst lernen wir einige Mitschüler*innen und die Erwachsenen kennen, die in der Nacht ebenfalls in der Schule dabei sind. Denn Frau Reisig, die Klassenlehrerin, schlägt den Kindern vor, eine Nacht in der Schule zu schlafen. Conni überlegt, was sie alles mitnimmt, und packt ihre Tasche. 
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    Am Nachmittag geht es zuerst in die Bücherei- Hier lösen die Kinder eine Aufgabe und finden das gesuchte Buch. (Natürlich können wir die Aufgabe ebenfalls lösen.) Dann gehen alle zum Spielen auf den Schulhof und später wird gemeinsam eine Pizza belegt. Doch zwei Jungen spielen den anderen einen Streich. 
    Auch dieses Buch bleibt dem Muster der Conni-Geschichten treu. Es gibt Kinder, die sich danebenbenehmen, die aber im weiteren Verlauf selbst schwach sind und dann von der Gemeinschaft aufgenommen werden. Aber es fehlt auch nicht an Spannung und am Ende sind alle gute Freunde. Meine Enkelin liebt Conni genau aus diesem Grund.
    Das Buch ist mit vielen vertrauten Bildern ausgestattet und neben den Großbuchstaben gibt es noch viel Comic-Sprechblasen. Das wird die kleinen Leserinnen sicher schnell zum Selber-Lesen animieren.

    Dagmar Mägdefrau
  • OMG! – Meine (unfreiwilligen) Ferien im Kloster

    OMG! – Meine (unfreiwilligen) Ferien im Kloster

    Cally Stronk

    Olivia Vieweg

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 11 Jahre

    Amys Mutter ist eine sehr beschäftigte Managerin und deshalb bucht sie für sich, Amy und die kleine Schwester Fritzi eine Wellness-Auszeit in einem Kloster. Während Amys Freundinnen Post von exotischen Orten schicken, traut sie sich nicht, Selfies zu machen, denn man würde sehen, dass sie in einem langweiligen Kloster mit lahmen Holzmöbeln in einem kargen Zimmer gelandet ist. 
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    Zwei nervige Jungs ärgern nicht nur die anderen Kinder, sondern auch die sehr freundlichen Nonnen, die immer etwas Positives sagen. Auch das Essen ist zunächst gewöhnungsbedürftig für die Pizza-Esserin Amy. Aber dann sind die Freizeitangebote doch ganz interessant. Aber trotzdem sucht Amy eine Möglichkeit, diesen Urlaub vorzeitig zu beenden. Hilft da vielleicht schlechtes Benehmen, um rausgeschmissen zu werden? 
    Auf dem Cover sehen wir Amy und ihr Entsetzen, weil sie ihre Ferien in einem Kloster verbringen muss. Im Buch gibt es viele Illustrationen, die so viel Witz haben, genauso wie der humorvolle Text, der so viele ungewöhnliche Ideen beinhaltet, was man mit biblischen oder religiösen Begriffen alles anstellen kann. So wird im Kiosk der „Prayboy“ angeboten und gemeinsam wird „Mönchopoly“ gespielt.
    Ein Comic , bei dem ich laut lachen musste und der mit Amy eine sympathische, fast dreizehnjähriges Erzählerin hat, die trotz der langweiligen Location viele spannende Dinge erlebt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Fräulein Renée und das kartografische Komplott  

    Fräulein Renée und das kartografische Komplott  

    Katja Grimme

    Corinna Böckmann

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Die 17-jährige Renée Graf stellt im Jahr 1908 den jungen Dichter Casper Schützer ein, damit er ihre Chronik schreibt. Dabei hat sie jedoch drei Regeln: Erstens hat sie das Kommando. Zweitens entscheidet man sich im Zweifelsfall nicht für die vernünftige, sondern immer für die abenteuerliche Lösung. Und drittens ist Tradition niemals ein Argument. Da Casper keine andere Wahl hat, lässt er sich auf diese ungewöhnliche Vereinbarung ein.
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    Bei einem Spaziergang entdecken die beiden in einem Forsthaus eine Leiche, und Renée beschließt, dass sie gemeinsam ermitteln. Schon bald stoßen sie auf Spuren, die sie zur Geographischen Gesellschaft Württemberg führen …
    Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Sicht des Chronisten Casper erzählt. Dadurch taucht man sofort in die Handlung ein und erlebt seine Gedanken und Gefühle hautnah mit. Besonders gelungen fand ich, dass Caspers Neurodivergenz auf eine authentische und unaufgeregte Weise in die Geschichte eingebunden wird. Sie macht ihn zu einem vielschichtigen Charakter, ohne ihn darauf zu reduzieren. Die Spannung baut sich zunächst langsam auf, doch ab einem gewissen Punkt möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Der Roman ist nicht nur ein spannender Kriminalfall, sondern greift auch die Situation queerer Menschen in der damaligen Zeit auf und vermittelt zugleich interessantes historisches Wissen, unter anderem über König Karl I. von Württemberg. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Liebesgeschichten, da sie mir oft zu kitschig sind. Kaja Grimme gelingt es jedoch, die Liebe zwischen Renée und Lisbeth so natürlich in die Handlung einzubinden, dass sie den Kriminalroman bereichert, ohne jemals kitschig zu wirken. Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch.

    Katrin Hemmerich

  • Die verrückteste Mondrakete der Welt      

    Die verrückteste Mondrakete der Welt      

    Sven Maria Schröder

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt eine Rakete mit sehr vielen eingebauten (angeklebten) Dingen, die nicht unbedingt zum Rakentenbausatz gehören. Im Vorsatz erfahren wir einiges über Mondmüll und Weltraumschrott, für beides sind wir Menschen verantwortlich. 
    Dann lernen wir die Hasen Klara und Hansi kennen, die in der Stadt Müll aufsammeln, als sie bei Bruno ankommen, zeigt der ihnen seine Rakete, die dann versehentlich gezündet wird.
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    Schnell landen die drei auf dem Mond und sammeln, gekleidet in ihre Raumanzüge, den Müll ein. Erstaunliche Dinge tauchen dabei auf, doch dann wird ihnen klar, dass sie keinen Antrieb haben, um wieder zurückzufliegen. Zum Glück treffen sie auf Aliens, denen sie helfen können und die sie dann unterstützen. 
    Bisher haben wir uns wenig Gedanken um den Müll gemacht, der im Weltraum unterwegs ist und sicher wird es aufgrund der neu entfachten Weltraum-Euphorie noch mehr geben. Hier erleben wir, dass die Hasen helfen und ihnen geholfen wird, zudem erfahren wir einiges über die Problematik der Weltraumfahrten. Die Bilder sind sehr gelungen und es gibt eine ganze Menge zu entdecken. Der gereimte Text holpert manchmal etwas, zeigt aber insgesamt viel Humor. Das realistische Problem der Verschmutzung des Weltalls steht hier im krassen Gegensatz zur kurzen Reise zum Mond ohne jede Vorbereitung und dem Weltraumkleber, der ein echter Superkleber ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Dalli dalli, hopp hopp! – Die Einhorntrödelbande  

    Dalli dalli, hopp hopp! – Die Einhorntrödelbande  

    Jussi Jubitsch

    Susanne Göhlich

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 24 Monate

    Schon auf dem Cover sehen wir das kleine Mädchen mit ihren Einhörnern. Jedes ist anders gestylt und hat einen entsprechenden Namen, wie uns die Geschichte zeigen wird.
    Das Mädchen hat schon das Morgenfrühprogramm erledigt, doch die Einhornschar ist noch verpeilt und kommt nicht voran.
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    „Das Einhorn mit den Glitzersteinen will noch länger liegen bleiben“ und das Einhorn mit der goldenen Krone grummelt, weil es nicht die Zähne putzen will. Das eine liest, das andere malt, eines fühlt sich schlapp, während das andere sich viel bewegt. So geht es einige Seiten weiter, bis das Einhorn mit der Armbanduhr wiehert „Los geht´s! In einer Minute plus keine Sekunde!“
    Ein Pappbilderbuch, das alle morgendlichen Probleme, wegen denen wir nicht fertig werden, aufzeichnet. Hier sind es die Einhörner, die im Gegensatz zum Kind einfach immer wieder etwas anderes tun. Die hübschen bunten Bilder sind schon kleinformatiger und zeigen sehr genau die Eigenarten der Einhörner. Die flotten Reime zu lesen, macht sicher nicht nur mir viel Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Tage mit B.

    Tage mit B.

    Nikola Huppertz

    Tulipan

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Buch des Monats Juli 2026


    Das Mädchen auf dem Cover dreht uns den Rücken zu, zeigt uns vielleicht auch die kalte Schulter. Düster wirkt es auf mich, kein Cover, nach dem ich im Laden sofort greifen würde. B., die Bernadette Otto heißt, aus Berlin kommt, und die beschlossen hat, dass sie nur noch das B ihres Namens nutzen möchte.
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    Weil sie ein schwieriges Mädchen ist, haben die ratlosen Eltern sie zu ihrem Patenonkel geschickt. Henning ist zusammen mit seinen beiden Kindern Simon (13) und Käptn/Emilia (5) in Klein-Hilke auf einem Bauernhof mit Spielscheune im Urlaub. Als sie B. vom Bahnhof abholen, trägt sie, wie auch in der restlichen Erzählung, ihren zerknitterten Mantel und ihre Doc Martens-Schuhe. Sie hat in ihrer Segeltuchtasche viele Bücher und sie wählt den blanken Fußboden, um darauf zu schlafen. Sie schreibt viel in ihre Hefte und einige Texte können wir mitlesen. Simon, der uns von diesen paar Tagen im Sommer erzählt, ist ein sehr empathischer Junge, so kümmert er sich liebevoll um seine kleine, immer singende Schwester und erkennt sehr gut ihre Bedürfnisse und Gefühle. Mit B. tut aber auch er sich schwer, denn sie benimmt sich durchaus oft sehr seltsam und unvorhersehbar.
    Der Stil ist sehr ruhig und unaufgeregt. Simon, der Käferexperte, beobachtet sehr genau und ist oft hilflos, wenn es um B. geht. B. macht sich sehr viel Gedanken um das Leben, unsere Umwelt und die Geschichte des Ortes, die auch die Geschichte unseres Landes ist. Aber sie macht alles mit sich ab, sie öffnet sich Simon nur sehr zögerlich.
    Hat ein so junges Mädchen schon eine Schuld abzutragen für Dinge, die sie nicht verantwortet? B. scheint es so zu empfinden.
    Ich fand es nicht ganz einfach dieses Buch zu lesen, denn auch ich empfand B. als schwierig, was an meinem Alter liegen kann. Aber B. hat auch einiges bei mir angestoßen und ich werde sicher noch oft an sie denken.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lieselotte lauert

    Lieselotte lauert

    Alexander Steffensmeier

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Die Kuh Lieselotte feiert ihren 20. Geburtstag als Buchreihe und ich kenne sie als sehr gute Freundin und Unterstützerin des Postboten. Aber in diesem Bilderbuch aus dem Jahr 2006  lauert sie jeden Morgen dem Postboten auf, um ihn zu erschrecken. Das Bild mit der laut muhenden Kuh und dem Postboten, dem vor Schreck fast die Brille vom Kopf fällt, ist einfach herrlich. 
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    Die Bäuerin ist inzwischen genervt von den vielen kaputten Sachen, die in den Paketen bei ihr ankommen. Auch hier ein witziges Bild mit all dem geflickten Porzellan auf ihrem Tisch. Während sich Lieselotte immer wieder neue Verstecke aussucht, hat der Postbote schon Albträume von der Kuh. Ich verrate nicht, wie es weitergeht, aber wir wissen ja, dass die beiden sich vertragen werden. 
    Ein gelungenes Jubiläumsbuch von Alexander Steffensmeier, das nicht nur eingeschworene Lieselotte-Fans begeistern wird.

    Dagmar Mägdefrau
  • Das Haus in der Mango Street

    Das Haus in der Mango Street

    Sandra Cisneros

    Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Gerd Burger

    atlantis

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Das erste längere Kapitel ist mit „Ein Haus für sich allein“ überschrieben und es ist das Vorwort der Autorin, dessen Foto ganz am Anfang abgedruckt ist. Eine junge Frau in ihrem Arbeitszimmer, das eigentliche eine Abstellkammer ist und in dem sie nicht arbeitet, denn sie schreibt am Küchentisch.
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    Da das Buch schon 1984 erschien, ist die Autorin inzwischen eine alte Frau, was der Aktualität ihres Buches keinen Abbruch tut. Im Vorwort beschreibt Esperanza, wo sie gewohnt hat, bis sie mit ihrer Familie in die Mango Street zog. Die Straße liegt in einem armen Stadtteil von Chicago und es gibt um sie herum viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Schicksalen und diese Menschen tauchen in den kleinen Geschichten auf, aus denen das Buch besteht. Esperanza berichtet von ihren Eltern, ihren beiden Brüdern und von ihrer jüngeren Schwester Nenny, die oft Dinge tut, die für Esperanza unvorstellbar sind. Da ist von Joe, dem Babygrabscher, die Rede, den Schwestern Lucy und Rachel, mit denen sie sich zusammen ein Fahrrad für 15 Dollar kauft. Wir erfahren auch von ihrer Mutter, dass sie zwar sehr klug war, aber nicht lange zur Schule ging und dass sie heute beim Kochen Opernarien singt. Tragisch ist die Geschichte von der Tante Guadalupe, die lange krank war und für deren Tod sich Esperanza verantwortlich fühlt. Zu Ende des Buches lernen wir Sally kennen, Esperanza beste Freundin, die häusliche Gewalt vom Vater und vom Ehemann erfährt. 
    Die Geschichten sind kurz, nicht zeitlich sortiert und vieles wird nur angedeutet. Die Stil hat etwas von einem Plauderton und manchmal empfinde ich es als etwas naiv. Aber Esperanza schafft es, die Mango Street zu verlassen und ihren Traum vom eigenen Haus zu realisieren. Dabei ist ihr wichtig, nicht abhängig zu sein und so setzt sie sich durch und wird Schriftstellerin, ganz wie sie es im Vorwort schreibt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Trau dich, kleiner Otter!        

    Trau dich, kleiner Otter!        

    Julia Leuze

    Nadine Reitz

    Loewe – Bildermaus

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Während seine zwei Geschwister hinten ganz klein im Wasser zu sehen sind, sitzt der Otter Oskar noch auf einem Baumstamm, denn er mag nicht ins Wasser gehen. Es ist ihm zu kalt und zu tief und er kann auch noch gar nicht schwimmen. 
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    Da muss ich kurz eine kleine Episode einfügen, denn in meinem ersten Aufklärungsbuch erfuhr ich, dass Fischotter von Natur aus schwimmen können. Sie sehen, ich habe es bis heute behalten, wenn ich auch nicht weiß, was es zu meiner Aufklärung beitrug. 
    Aber zurück zum Buch! Als Mama am nächsten Tag zum Jagen aufbricht, warten die Kinder nicht zu Hause, sondern machen sich auf zum See. Nur Oskar möchte lieber nicht mit. Obwohl er sehr gerne Fische mag, reichen ihm doch die Käfer an Land. Weil die Geschwister ihm versprechen, dass er am Ufer bleiben darf, trottet er dann doch mit und sucht nach einer fetten Schnecke. Leider wird dann ein Seeadler auf ihn aufmerksam und so kommt Oskar in Gefahr.
    Das Buch wendet sich an Vorschulkinder, denn im Text werden immer wieder Worte durch kleine Bildchen ersetzt, die die Kinder dann „lesen“ können. Ein Wörterbuch am Ende des Buches erklärt, für welche Begriffe die Bilder stehen. Diese Art des Mitlesens verlangt von den Kindern schon eine gute Konzentration, es gibt ihnen auch Selbstvertrauen und zeigt, dass Lesen Spaß macht.
    Durch die Großbuchstaben und die sehr schönen naturgetreuen Illustrationen liest sich das Buch mit den drei Kapiteln sehr gut und die Kinder werden sich freuen, dass Oskar sich am Ende im Wasser sehr wohl fühlt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Der kleine Drache Krümel    

    Der kleine Drache Krümel    

    Barbara von den Speulhof

    Dominik Rupp

    Loewe – Leselöwen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Witzig sieht er aus der kleine orange Drache mit den Pausbäckchen, der auf dem Cover zu sehen ist. 
    Der kleine Drache Krümel kann eigentlich alles, nur das Feuerspeien gelingt ihm, im Gegensatz zu seinen Mitschüler*innen, nicht. Zum Glück muss er nicht wie sein Kollege mit demselben Problem als Alternative pupsen.
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    Es ärgert ihn zwar gewaltig und besonders schlimm wird es, wenn sich Dulli über ihn lustig macht. Bei einem Klassenausflug gibt es aber Regeln und eine davon lautet, dass kein Feuer gespukt werden darf, denn es geht zu dem Menschen. Wir erleben also den Schulalltag aus Sicht der Drachen, die die kleinen Menschen, die sie niedlich finden, beobachten. Ihre Lehrerin stellt ihnen dann die Aufgabe, Gleiches und Verschiedenes zu benennen. Zum Ende des Buches stellt sich dann heraus, dass Krümel eine ganz besondere Fähigkeit besitzt, ähnlich wie die Figur aus dem Bilderbuch „Ein klein wenig anders“. 
    Das Buch eignet sich sehr gut zum Lesen üben, denn es sieht vor, dass der gute Leser einen Großteil des Textes liest, für die Leseanfänger gibt es kurze Einschübe in Farbe mit Silbentrennung. Es gibt auch viele Geräusche, wie „Flapp, flapp“ beim Fliegen und wunderschöne Illustrationen. Zum Ende der vier Kapitel gibt es Aufgaben, die die Kinder erledigen können.
    Ein Buch, in dem der kleine Drache viel erlebt. Da ist seine Klasse, Dulli, der sich lustig macht, Freunde, die ihn unterstützen. Eine Oma, die ihn versteht, ein Arzt- und ein Zoobesuch sowie Papas Geburtstagsfeier. Sicher werden sich die Kinder gut in seine Gefühle reindenken können und am Ende mit Krümel seinen Erfolg genießen können.

    Dagmar Mägderau

  • Gute Nacht, kleine Kehrmaschine                 

    Gute Nacht, kleine Kehrmaschine                 

    Lena Walde

    Joachim Krause

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Die kleine Kehrmaschine auf dem Cover hat Augen statt Scheinwerfer und so wird sie zu einer Person, die handelt. Im Herbst fährt sie bei Dämmerung vom Hof, dort stehen noch andere Fahrzeuge der Staßenreinigung. Eine Fahrerin fegt mit dem Fahrzeug die Blätter zusammen. 
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    Dann kommt der Laubsaugwagen und sammelt die Blätter ein. Am Abend flüstert die Kehrmaschine dem Laubsaugwagen zu „Träume schön und gute Nacht!“ Als nächstes tritt der Glascontainerwagen auf und leert den grünen Container. Auch ihm flüstert die kleine Kehrmaschine am Abend ihren Spruch zu und natürlich auch dem Streufahrzeug, das auf der nächsten Seite unterwegs ist. 
    Die kleinen Reime mit den sich wiederholenden Gute-Nacht-Wünschen lesen sich sehr gut und aus Erfahrung weiß ich, dass solche Fahrzeuge die Kinder einfach faszinieren und sie genaues über sie wissen wollen. Hier steht aber mehr die Gute-Nacht-Geschichte im Vordergrund als der Einsatz der Fahrzeuge.

    Dagmar Mägdefrau
  • Alle meine Mäuse – Mein erstes Buch vom Geld

    Alle meine Mäuse – Mein erstes Buch vom Geld

    Monise Junyent

    Lucia Serrano

    Übersetzt von Christine Steen

    Rotfuchs

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Dieses Pappbilderbuch wendet sich schon an Vierjährige und mir gefällt es sehr gut, dass sie hier leicht verständlich etwas über Geld erfahren. Zunächst lernen wir die Mäusegeschwister Mo und Netti kennen. Netti bleibt immer ganz ruhig und dann folgt ihre Idee.
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    Mama hat heute Geburtstag und die beiden haben kein Geschenk. Aber im Hutladen gibt es einen Strohhut mit einer roten Blume. Seinen Preis können wir unter einer Klappe sehen. Leider haben die beiden kein Geld, aber Netti weiß, dass die Bank Geld hat. Aber Frau Pinke-Pinke lehnt es ab, ihnen Geld zu geben und wenn wir die Karte in den Geldautomaten stecken, sehen wir, dass der Kontostand bei 0 ist. Auf dem Markt bietet ihnen das Huhn an, Eier einzusortieren. Wenn wir den Eierkarton öffnen, sehen wir den Preis. Auf der nächsten Seite gibt es einen Umschlag, in dem das verdiente Geld ist. Das wandert auf der nächsten Seite in die Kasse, allerdings bleibt etwas übrig, das kann ins Sparschwein, das wir zusammenbasteln können. 
    Die Geschichte ist kindgerecht erzählt und das Buch wurde sehr aufwendig hergestellt. Neben Dingen wie den Geldautomaten, wo man eine Karte bewegen kann, gibt es auch noch rote Button, in denen kleine Aufgaben stehen, die die Kinder erledigen können. Eine wunderbare Idee, die hier sehr gut umgesetzt wurde und die schon kleinen Kindern zeigt, wozu wir Geld benötigen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Horst von Haartoll

    Horst von Haartoll

    Ingo C. Schoenleber

    Tine Schulz

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das Cover zeigt Horst mit seiner sprichwörtlichen Haartolle, vor sein Gesicht hält er eine Lupe, sein vielfältig einsetzbarer Föhn schaut aus der Jackentasche hervor und zusätzlich sprüht er Haarspray in die Luft.
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    Hier wird schon ganz klar, dass die Haare eine wichtige Rolle spielen. So beginnt das Buch im Bad, wo der Schniegel-Igel in zweistündiger Arbeit gebändigt wird, danach geht es aber auch noch zum befreundeten Friseur. So gestylt landet Horst im Park, hier hat er sein Detektivbüro. Als er einen Anruf von „der besten Mama der Welt“ erhält, die ihren Hund Otto sucht, den sie entführt wähnt, freut er sich über den Auftrag. Etwas unkonventionell macht Horst sich auf die Suche nach dem Hund. Zum Glück begegnet ihm Detleva, die ihm clever zur Seite steht.
    Die Konstellation einfältiger Detektiv und kluges Mädchen gibt es ja häufig in Detektivgeschichten. Horst ist allerdings schon ein sehr überzeichnetes Exemplar, dass macht die Geschichte sehr witzig. Aber manchmal war es doch etwas viel Klamauk für meinen Geschmack. Sehr gut haben mir die Illustrationen, die zwischendurch noch kleine Comis enthielten, gefallen. Durch diese Sprechblasen, die große Schrift und die vielen witzigen Zeichnungen macht das Lesen des Buches Grundschülern viel Spaß.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bo im Klo

    Bo im Klo

    Rüdiger Bertram

    Franziska Höllbacher

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Bo zieht sich, um Ruhe vor der Familie zu haben und um seine Comics zu lesen, auf Klo zurück. Nur leider gibt es im Abwasserkanal einen Kraken, der auch gerne Comics liest und so streckt er einen seiner Arme aus, um Bo mitsamt seinem Comic durch das Abwasserrohr nach unten zu ziehen. 
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    So landet Bo stinkend und mit aufgeweichtem Comic bei dem grünen Kraken. Der sich sofort ans Lesen macht. Aber schon hinter der nächste Ecke warten zwei weinende traurige Krokodile auf Bo. Ihr Problem ist es, dass sie zu nett sind. Aber Bo gibt ihnen einen guten Rat. Die Maus oder Ratte fordert ihn auf, die Hände zu heben, denn sie bedroht Bo mit einem Zahnstocher. So möchte sie von ihm einen Comic erbeuten, doch den hat ja der Krake. 
    Da ist Rüdiger Bertam mal wieder eine total witzige und verrückte Geschichte gelungen. Eine zum laut Lachen beim Lesen. Ich horche jetzt immer erst, ob Geräusche aus dem Klo zu hören sind, bevor ich mich setze, denn einen Krakenarm möchte ich nicht am Po spüren. Dieser Erstlesercomic ist leicht zu lesen, denn die Schrift ist groß und die Bilder dazu anzuschauen, ist ebenfalls ein großer Spaß. Ich kann dieses irrwitzige Buch nur empfehlen.

    Dagmar Mägdefrau