• Mein Kinderschul-Buch ab 4

    Mein Kinderschul-Buch ab 4

    Jan Valentin Kalb

    Jasmin Noetzel

    Jan Kalb

    Verlagsempfehlung Vorschule ab 4 Jahre

    Auf dem Titel stand zuerst „Kindergarten“ aber der Garten wurde durchgestrichen und durch das Wort Schule ersetzt. Ein türkiser puscheliger Alonie in Form eines As stellt sich zunächst vor. Da wird gequizzt und angemalt, da werden Paare gesucht und gezählt. Natürlich geht es auch wieder durch ein Labyrinth und es werden Worte mit dem gleichen Anfangsbuchstaben gesucht. 
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    Das ist nicht ganz so einfach. Hinten im Buch gibt es noch einen kleinen Bastelteil zum Ausschneiden und Aufkleben.

    So werden schon kleinere Kita-Kinder aufgefordert sich zu konzentrieren und Aufgaben zu bearbeiten. Es wird ihnen aber auch sehr viel Spaß machen und sie werden sich sicher auf die nächsten Hefte freuen, genau wie meine Enkel.

    Dagmar Mägdefrau

  • Mein Kinderschul-Buch ab 5

    Mein Kinderschul-Buch ab 5

    Jan Valentin Kalb

    Jasmin Noetzel

    Jan Kalb

    Verlagsempfehlung Vorschule ab 5 Jahre

    Auf dem Titel stand zuerst „Kindergarten“ aber der Garten wurde durchgestrichen und durch das Wort Schule ersetzt. Ein türkiser puscheliger Alonie in Form eines As stellt sich zunächst vor. Er und seine Buchstabengeschwister begleiten uns durch das Buch und auf jeder Seite wird ein Alonie und die Aufgaben erläutern. 
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    Auf jeder Seite sind drei Aufgaben zu lösen und einige Aufgaben beziehen sich auf das gesamte Buch. Da werden Paare gesucht, ausgemalt, gezählt, durch Labyrinthe gefahren und Alonies gesucht.

    „Dieses Buch ist für kluge Köpfe ab 5 Jahren, die selbstständig denken…“ steht hinten im Buch und das kann ich wohl bestätigen. Hier gilt es sich zu konzentrieren und trotzdem macht es einen Riesenspaß sich mit den Aufgaben zu befassen und so soll es wohl auch sein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Hallo Sommer – Vorschulbuch

    Hallo Sommer – Vorschulbuch

    Jan Valentin Kalb

    Jasmin Noetzel

    Jan Kalb

    Verlagsempfehlung Vorschule ab 5 Jahre

    Diesmal geht es mit dem Alonie Ayudi, einem türkisen puscheligen Wesen, das wie ein A aussieht, in den Sommer. Nach ein paar erklärenden Worte geht es mit einem Labyrinth los. Es gibt viele Aufgaben zu lösen, einige beziehen sich auf das ganze Buch, andere auf die Seite. So gibt es auf jeder Seite drei Aufgaben, die uns von einem Alonie angezeigt werden. 
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    Da werden aus Eishörnchen Paare gebildet, eine bestimmte Anzahl Dinge eingekreist, gezählt oder eine Spur nachgezeichnet. Auf zwei Zylinderhüten sind Buchstaben-Alonies abgebildet und aus dem dritten schau einer von ihnen nur zum Teil heraus, den gilt es zu finden.

    Viele Kinder haben, wie meine Enkelin einen Riesenspaß diese Aufgaben zu lösen, sie fiebert schon lange auf die Schule zu. Deshalb ist es schön, hier anspruchsvollere Aufgaben zu finden, die sich nicht ständig wiederholen. Es ist so wichtig, dass diese ersten Lernaufgaben Spaß machen und die Kinder sich gerne damit befassen. Darum ist es schön, dass der kleine Alonie auf jeder Seite die Aufgaben anzeigt und nicht lange Anleitungen vorgelesen werden müssen. Für Vorschulkinder kann ich das Heft gerne empfehlen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Alle schlafen. Nur ich nicht.

    Alle schlafen. Nur ich nicht.

    Bruno Zocca

    Aus dem Italienischen von Ulrich Störiko-Blume

    von Hacht

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Während der Hund alle Viere von sich streckend auf dem Sessel schläft, liegt das Mädchen mit offenen Augen auf der Lehne, sie kann nicht schlafen. Mit großen offenen Augen liegt das Mädchen im Bett und Zimmer sieht so aus, wie ich mir ein Mädchenzimmer vorstelle. Sie geht das Ritual vor dem Zu-Bett-Gehen durch und es scheint nichts zu fehlen.

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    Papa schnarcht laut, den kann sie also nicht fragen. Auch der Hund Milli schläft (siehe Cover) Dann geht das schlaflose Mädchen nach draußen, hier schläft sogar der Mond. Nur ein großer Bär kann wohl auch nicht schlafen. Wird er ihr helfen können?

    Aber ich spoiler mal, am Ende schlafen alle zusammen in Papas Bett. Eine witzige Geschichte mit vielen niedlichen Bildern und kurzen Texten. Eine Gute-Nacht-Geschichte, die sicher nach zwei- bis viermaligem Vorlesen zum Einschlafen führt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der ganz Große

    Der ganz Große

    Dashka Slater

    Myo Yim

    Aus dem Englischen von Katharina Naumann

    von Hacht

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    In dem hübschen kleinen Fischerdorf träume alle Fischer davon den „ganz Großen“ zu fangen. Auch Marina, die jüngste Dorfbewohnerin und Nana, die Älteste, machen sich zusammen auf und wollen das Tier mit einem Pfirsich anlocken. Sie unterhalten sich über Alltägliches und kommen ohne Fang heim. 
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    „Am nächsten Morgen, als die Morgendämmerung die Tür des Himmels einen Spalt öffnete“ fuhren sie wieder los. Nana singt ein altes Lied, das Marina von ihr lernt. Doch es sind einfach zu viele Schiffe unterwegs und deshalb fahren die beiden hinaus aufs Meer. Nebel zieht auf und dann schwankt das Boot, weil es etwas Riesiges gestupst hat.

    Das Cover zeigt uns die beiden Fischerinnen mit dem Korb voll rosiger Pfirsiche und das Buch ist voller wundervoller Illustrationen angefangen von Szenen aus dem Dorf, bis zu dem riesigen Wal, den die beiden befreien, statt ihn zu fangen.

    Die beiden, die Oma und Enkelin sein könnten, sind ein gutes Team, das am Ende begeistert ihre Geschichte allen erzählt. Der poetische Text ist nicht zu lang und gut verständlich und auf den Bildern gibt es ganz viel zu entdecken.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Kopfüber trödelt doch nicht – Band 3   

    Der Kopfüber trödelt doch nicht – Band 3   

    Judith Weber

    Fabian & Christian Jeremies

    Loewe

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Im dritten Band hat der Kopfüber Kobi ein Problem, das bestimmt alle Kinder kennen. Die Erwachsenen finden, dass er trödelt, dabei muss er nur Dinge erledigen, die ihm wichtig sind.

    Schon die erste Doppelseite ist für mich ein richtiger Spaß, denn da läuft Papa mit dem Waschlappen hinter den Willingen her. Wer von uns hat das nicht schon gemacht.

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    Oma kommt von ihrer Weltreise zur uns die Familie will alles für den Empfang schön machen. Als noch alle im Bad sind, kommt Oma schon mit ihrem Wohnmobil an. Sie freut sich sehr über Kobis Bild, dass nur ein „Fast-Bild“ ist, weil er nicht fertig geworden ist. Nachdem die Kinder im „Kindertempo“ den Kuchen gegessen haben, überlegt Kobi, natürlich kopfüber, wie er die „Erwachsenen-Zeit austricksen kann.“ Er malt zusammen mit seinen Freunden eine Kinderzeit-Uhr, sie ist groß und bunt und hat Felder wie „Toben“ oder „Spielen“. Der Zeiger steht auf „Abenteuer“ und so fliegen alle mit dem Wohnmobil nach Ägypten und zum Nordpol.

    Ich denke schon, dass die Kinder, ähnlich wie wir alten Leute, nicht immer dem Tempo der Erwachsenen gewachsen sind. Sie möchten einfach mal Trödeln und ihren Ideen nachgehen. Aber immer gibt es einen Plan bei den Eltern und der muss erfüllt werden.

    Das ist wieder eine sehr witziges Buch mit vielen schönen Ideen, die mit viel Fantasie umgesetzt werden. Dass am Ende die Eltern spielen wollen und es kein Abendessen gibt, führt dann zur Rückkehr zur Normal-Zeit.

    Die Illustrationen mit dem kleinen blauen Bär und seiner Familie sind wieder hervorragend gelungen und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, wenn der Text auch etwas lang ist.

    Dagmar Mägdefrau

  • Schau, der Weihnachtswichtel kommt   

    Schau, der Weihnachtswichtel kommt   

    Nicola Anker

    Sabine Kraushaar

    Arena

    Verlagsempfehlung ab 2 Jahre

    Ein großes Pappbilderbuch mit Schiebern stimmt auf das Weihnachtsfest ein. Auf dem Cover sehen wir den kleinen Weihnachtswichtel Theo der zusammen mit dem Weihnachtsmann, auf dem mit vielen Paketen bepackten Schlitten fahren darf. Aber zuerst geht es in die Wichtelwerkstatt und dort wird ein Auto mit den Geschenken bepackt und wir werden aufgefordert, das Auto anzuschieben.

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    Doch leider bleibt es im Schnee liegen, aber zum Glück kann Levi mit seiner gelben Schneeraupe helfen. Mit ihm geht es zum Hubschrauben, der mit dem Schieber hochfliegen kann und dann werden die Geschenke zum letzten Mal umgepackt und sie landen im Schlitten des Weihnachtsmanns.

    Für Kinder, die Fahrzeuge lieben, hat der Weihnachtsmann hier ein besonderes Buch parat, denn hier gibt es fünf unterschiedliche Fahrzeuge und alle kann das Kind bewegen.

    Große bunte Bilder, kurze Texte und die Schieber werden sicher die Kinder faszinieren.

    Dagmar Mägdefrau

  • Ein Jahr auf der Streuobstwiese

    Ein Jahr auf der Streuobstwiese

    Ingrid Semmelmann

    Lorena Veerkamp

    Zaradiso Verlag

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

     Diese quadratische Broschüre beinhaltet vier kleine Geschichten. Jede ist in einer Jahreszeit angesiedelt und alle spielen auf der Streuobstwiese, die auch immer wieder von Menschen besucht wird.

    Im Frühling treffen wir die gerade aus ihrer Höhle gekrabbelte Wildbiene Wilma, die uns begleitet und vieles erklärt. Sie muss sich zuerst mit der Hummelkönigin um die wenigen Blühten streiten, doch bald gibt es genügend Nektar für alle Tiere.

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    Rudi Regenwurm bohrt Löcher in die Erde und über ihm werden die Kirschen und bald auch das andere Obst reif. Doch dann gibt es einen sehr starken Regen und so gerät Rudi in große Gefahr.

    Im Herbst begegnet uns Fiona, die Fledermaus. Natürlich ist sie meist in der Dunkelheit unterwegs und am Ende der kleinen Geschichte ist sie bereit für den Winterschlaf.

    Georg der Specht bleibt auch im Winter auf der Wiese und dank der Spuren im Schnee, sieht er den Fuchs, bevor der ihm etwas antun kann.

    Schon auf dem Cover sehen wir einen Baum, dessen Zweige alle Jahreszeiten abbilden, auch die anderen bunten großformatigen Bilder zeigen uns sehr schön die Natur. Der Text berichtet kindgerecht von den Tieren und der Veränderung, die die Wiese im Laufe des Jahres erlebt. Das Buch ist hervorragend für Vor- und Grundschulkinder geeignet.

    Dagmar Mägdefrau

  • Lass deine Träume fliegen

    Lass deine Träume fliegen

    Nathalie Seidou

    Aus dem Französischen übersetzt von Lina Robertz

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die kleine Hexe Kamille hat einen Traum, sie möchte gerne hoch im Himmel die Blaue Fee treffen, aber zunächst sitzt sie auf dem Dach ihres Häuschens und träumt von aufregenden Reisen, auf Fabelwesen und Tiere, denen sie dort begegnet. Als der Schmetterling Luftikus sich zu ihr setzt, erzählt sie ihm von ihren Träumen. 
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    Kamille traut sich mit ihrem fliegenden Besen, den sie noch nie benutzt hat, loszufliegen. Es klappt hervorragend und so stellt sie fest, dass die Schafe aus der Luft wie Wolken auf Beinen aussehen. Bald trifft sei auf eine Pferd, dass sie nach seinem Traum fragt. Das Pferd möchte mutig mit einem Ritter gegen Riesen und Drachen kämpfen. Eine Frosch träumt davon die Hexe Rosalinde zu küssen und dem Eichhörnchen hilft sie aus seinem Albtraum zu erwachen. „Albträume sind nichts als Bilder. Sie können dir nichts anhaben.“ erklärt sie ihm.

    Da schläft das Eichhörnchen wieder ein und wird Solotänzer in Nussknacker-Ballett.

    Kamille besucht noch einige Tiere und am Ende fliegt  sie weit hoch in den Himmel und trifft auf die blaue Fee. Doch als sie am nächsten Morgen von Luftikus geweckt wird, befürchtet sie, dass alles nur ein Traum gewesen ist.

    Zauberhaft, magisch und voller Poesie sind die Illustrationen und der Text, wenn ich auch befürchte, dass er für Dreijährige etwas lang ist. Es ist so schön, wie die kleine Hexe allen ihre Träume entlockt und ihren Traum erlebt. Traumhaft schön!

    Dagmar Mägdefrau

  • So denke ich! Und was denkst du?      

    So denke ich! Und was denkst du?      

    Sophie Schönberger

    Emma Martschinke

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Das Cover zeigt uns die vier Tiere, die hier ein Herbstfest organisieren bzw. den Dachs, der versucht ihnen alles madig machen. Diesmal sind sich die Tiere schnell einig, sie wollen ein schönes Herbstfest feiern, doch was soll es zu Essen geben? Es gibt eine Menge Vorschläge, nur die kleine Maus Sebastian sitzt abseits und sagt nichts. Erst als die Häsin Lina ihm erklärt, dass jede*r eine Meinung haben kann, die er auch äußern darf, traut er sich „Kuchen“ zu sagen.

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    Den Vorschlag finden alle sehr gut. Doch dann taucht Dachs Enno auf, rücksichtlos bringt er die Notizen durcheinander und behauptet, dass Kuchen im Freien wegfliegen würde. Aber Lina weiß, dass das nicht stimmen kann, denn sie hat schon Kuchen bei einem Picknick draußen gegessen.

    Es gibt immer wieder Meinungsverschiedenheiten bei der Organisation des Festes, vieles kann man lösen, indem alle Ideen angewandt werden. Erst Enno macht die schönen Einladungskarten schlecht und behauptet böse Sachen, die nicht stimmen.

    Ganz hinten im Buch gibt es noch vier Felder mit Sachtexten zum Thema Meinungsfreiheit und da lesen wir auch, dass Dinge, die nicht den Tatsachen entsprechen keine Meinung abbilden, sondern Fake sind.

    Auf kindgerechte Art wird hier ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie erklärt und ich glaube, das Buch würde auch für manche Erwachsenen wichtige Informationen bieten. Denn auch sie fallen auf Fake-Infos rein und verwechseln Meinung mit falschen Behauptungen.

    Die Illustrationen zeigen sehr schön, die Gefühle der Tiere und unterstützen damit ideal den gut verständlichen Text. Ein Buch, das möglichst viele Kinder kennen sollten.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Bärin

    Die Bärin

    José Ramón Alonso

    Lucia Cobo

    Aus dem Spanischen von Christina Bosse

    Freies Geistesleben

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover ist so beeindruckend, da schaut uns ein großes Bärenauge an, der Rest des Kopfes ist nur teilweise zu sehen. Danach sehen wir die Bärentatzen als Spur im Schnee. Es wird Herbst und die Bärin ist allein unterwegs, sie „streift schwermütig umher“ und aß die letzten Früchte des Sommers. Es wird kälter und dann fällt der erste Schnee.

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    Inmitten der bergigen Schneelandschaft gräbt die Bärin eine Mulde und legt sich schlafen. Als die Sonne wieder wärmer scheint spürt die Bärin „dass sie etwas begrüßen wollte.“ Und so sehen wir sie auf dem Rücken in der Baumkrone liegend mit einem Bärenjungen auf dem Bauch. Gemeinsam gehen sie über die grüne Frühlingswiese.

    Die wunderschönen Bilder brauchen nur wenige Worte, denn sie beschreiben auf eine liebevolle Weise wie die Bärin den Winter erlebt. Und mit dem letzten Frühlingsbild spüren wir die Hoffnung und das neue Leben.

    Dagmar Mägdefrau

  • Das große Fehlen

    Das große Fehlen

    Azam Mahdavi

    Maryam Tahmasbi

    Aus dem Persischen von Mehrdad Zaeri

    Fischer Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Vorneweg geht die Katze, dann kommt das Mädchen und als letztes sehen wir das „große Fehlen“, denn das Mädchen hat ihre Mama verloren. Im Haus hängt eine Foto, wo sie gemeinsam Blumen eingepflanzt haben. „Dann starb Mama – und an ihre Stelle trat das große Fehlen.“ So liegt sie ganz eng an der Wand im Bett und dick daneben dieser Geist, der nun ihr einziger Freund ist.
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    Denn er sitzt bei Frühstück zwischen ihr und Papa. Immer ist das große Fehlen dabei, sogar wenn sie mit Papa auf den Jahrmarkt geht. Doch dann fängt die Blume, die sie mit der Mama gepflanzt hat, an zu blühen und sie schenkt dem großen Fehlen eine Blüte. Zusammen retten sie eine kleine Katze, die ihre Freundin wurde.

    Die Illustrationen sind zunächst in dunklen Erdtönen gehalten und sie werden erst mit dem Erblühen der Blume farbiger. Die anfängliche Distanz zum Papa wird auch immer geringer und am Schluss sitzen die beiden am Tisch nebeneinander und das große Fehlen hat am Tischende seinen Platz. Außerdem wirkt es durch die Blühten etwas freundlicher. Danach gibt es auch ein Foto, auf dem das Kind zusammen mit dem Papa etwas pflanzt, im Hintergrund mit Schaufel das große Fehlen und natürlich ist auch die Katze dabei.

    Fehlen wird Mama immer, aber das große Fehlen gehört zum Alltag und nimmt ihn nicht mehr ganz ein. Das Mädchen hat es geschafft ihre Trauer zu durchleben und kann jetzt wieder fröhlich sein.

    Dagmar Mägdefrau

  • Eine Tür ist zum Öffnen da

    Eine Tür ist zum Öffnen da

    Kyo Maclear

    Julie Morstad

    Aus dem kanadischen Englisch von Diana Steinbrede

    von Hacht

    Leseempfehlung ab 3 Jahre

    Viele Türrahmen rahmen die Tür ein, hinter der ein Kind hervorschaut.  Auf der ersten Seite öffnet ein Kind eine blaue Haustür und lässt eine Katzenmutter mit ihren Kleinen herein. „Eine Tür ist um Anklopfen da“, da ist ein Mädchen zu sehen, dass mit Blumen hinter dem Rücken an eine rote Türe klopft. Ein Junge lässt uns eintreten, am Tisch wird schon gegessen. Eine Kinderparty ist im Gange und die Tür wird von innen geschlossen.

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    Witzig wäre es zweimal zu klopfen und sich dann zu verstecken. Aus einer Glastür sehen die Kinder hinaus. Automatik- und Drehtüren sind etwas Besonderes. Lesend sitzt das Mädchen im Schrank, sie hat sich hinter der Tür versteckt. Kinder fallen durch eine Falltür in einen Regenbogentunnel und landen auf vielen Kissen. „Vor manchen Türen bist du womöglich nervös und kribbelig…“ Etwas ängstlich öffnet das Mädchen die Tür und wir klappen die Seite auf und landen in einer Kita.

    In dem Buch werden noch viele Türen vorgestellt und es ist spannend zu erleben, was da noch alles geschieht. Die Illustrationen zeigen so viele Möglichkeiten und lassen und die Gefühle, die mit den Türen verbunden sind, fühlen. Die Texte sind minimalistisch gehalten und sagen doch alles aus.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Nacktschnecke

    Die Nacktschnecke

    Elise Gravel

    Kraus Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Mit einem „Yo!“ begrüßt uns die Schnecke auf dem Cover, unten in der Ecke steht auf einer Raupe „eklige Tierchen“. Auf der ersten Seite wird dann die Schnecke vorgestellt und diesmal grüßt sie mit einem „Tachchen!“, danach begegnet sie einer Schnecke mit Gehäuse, die sie nackig findet. Die vier verschiedenen Arten, der Nacktschneckenart sehen wir mit einfachen Zeichnungen auf der nächsten Seite, aber in diesem Buch geht es um Landnacktschnecken.

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    Mit den Tentakeln oben an ihrem Kopf behauptet sie das Kind, das nach Brokkoli riecht, zu sehen. Da sie die Tentakeln einziehen kann, wäre eine Brille „etwas umständlich“. Danach erfahre ich, dass die Schnecke durch ein Loch an der Seite atmet. Das Bild zeigt sie mit einem rosa Kaugummi, den sie durch das Loch aufbläst. Besonders witzig ist dann eine Bild, dass die Schnecke im Wochenbett zeigt und die Schwester gratuliert zum „Mädchen-Junge!“

    Ihr seht, auch ich habe hier mit ganz viel Spaß und Witz noch etwas gelernt. Die einfachen Zeichnungen bilden alles ab, um den Text zu erklären und der ist einfach toll geschrieben.

    Das Buch bietet viele Informationen und ist dabei noch witzig.

    Dagmar Mägdefrau

  • Papa tankt und Mama trinkt Kaffee

    Papa tankt und Mama trinkt Kaffee

    Dietrich Brüggemann

    Kraus Verlag

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Witzig, wie die Buchstaben auf dem Cover gedruckt sind, bunte Buchstaben am Wortanfang und schwarze für den Rest der Wörter. Irgendwie wirkt alles etwas verwackelt.

    Die Familie bestehend aus Papa, Mama, der Tochter Lili und dem Hund Pepe fahren auf der Autobahn als Papa sagt: „Wir müssen Tanken.“ Mama sagt darauf „Ich brauche einen Kaffee“ Lili muss Pipi und der Hund sagt nur „Wuff.“

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    Da die Raststätte Pappelhain schon da vorne ist, wiederholt Papa die Vorhaben der Familie, doch im letzten Satz werden Buchstaben verwechselt und er sagt „Tata pankt“ die vertauschten Buchstaben sind dann immer farbig. Er versucht es wieder und diesmal macht Pili Lipi. Auch Mamas und Lilis Versuche sind falsch und die Sätze werden immer verworrener und deshalb verpassen sie die „Paststätte Rappelhain“. Die Wünsche werden immer großer und die Sätze immer schwieriger zu lesen. Nachdem Papa an den Raststätten vorbeigefahren ist, muss Lili am Ende den ADAC anrufen, der sie abschleppt.

    Ich glaube ich hatte beim Vorlesen am Ende einen Knotten in der Zunge, aber mir und den Zuhörerinnen und Zuhörer liefen die Lachtränen herunter.

    Dagmar Mägdefrau

  • Gute Nacht

    Gute Nacht

    Meritxell Mart

    Xavier Salomó

    Kraus Verlag

    Verlagsempfehlung ab 12 Monate

    Ein großer gelber Smily mit beweglichen Augen lacht mir vom Cover entgegen. Mit dem kleinen Schieber, deich auf jeder Seite finde, öffnet und schließt man seine Augen. Der Schieber ist sehr gut auch von kleinen Kindern zu bewegen und so etwas kommt bei den Kindern hervorragend an. Sie lieben interaktive Bücher.
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    Dann wird aus dem Smily ein Mond und der Text „Gute Nacht, Mond.“ Wird sicher bald vom Kind wiederholt. Auf der nächsten Seite sagen wir vier kleinen Sternen „Gute Nacht“. Es folgt ein Baum, ein Eichhörnchen, eine Katze, ein kleines Häuschen und auf der vorletzten Seite sagen wir „Gute Nacht, Baby.“

    Durch den schwarzen Hintergrund kommen die schnörkellosen Zeichnungen sehr gut zur Geltung, da ist nichts, was ablenkt. Hier können schon die Kleinsten Begriffe kennen lernen und sicher werden sie die Augen auf die Seiten begeistert bewegen.

    Ein wundervolles Buch, um die Liebe zu Büchern zu entdecken und gleichzeitig die Motorik zu schulen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Between the Lines – Band 1

    Between the Lines – Band 1

    Anna Dimitrova

    Arctis

    Leseempfehlung ab 16 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Kali und Rei, die Hauptdarsteller dieser RomCom, sie stehen an einem Regiestuhl, denn die beiden studieren an Filmakademie. Erwähnenswert ist auch der Buchschnitt, der passend zum Cover eingefärbt Filmicons abbildet. 
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    Zum ersten Mal treffen die völlig entnervte, heulende Kali und der mysteriöse Filmstudent auf der Unisextoilette aufeinander. Da sie sich nicht sehen können, braucht es schon etwas Zeit, bis sie dann aufeinandertreffen. Aber diese Eingangsszene ist humorvoll geschrieben und lässt und auf eine romantische Geschichte hoffen. Doch so schnell kommen die beiden nicht zusammen, denn Rei benimmt sich beim zweiten Treffen sehr abweisend. Da ist es gut, dass Kali in ihrer WG zwei nette Mitbewohnerinnen hat. Beide sind auch sehr interessant angelegte Charaktere. Maya, die sich immer nicht nur um ihre Geschwister kümmert, sondern auch den WG-Haushalt schmeißt und Lias, von der es heißt, wenn sie jemanden Opfer nennt, bedeutet, dass das sie ihn liebt.

    Die Beziehung von Kali und Rey ist nicht einfach zu beschreiben, eigentlich finden sie immer wieder Gründe, dass sie nur Freunde sein wollen, dabei spürt man genau, wie es zwischen ihnen knistert.

    In der Figur von Kali, die davon träumt eine gefragt Drehbuchautorin zu werden, steckt viel biografisches. So hat sie bulgarische Wurzeln und ist davon überzeugt, dass ihre Familie sie eher klein hält, statt sie zu unterstützen.

    Die Sprache empfinde ich als sehr jugendlich, so gibt es viel englische Begriffe, ganz häufig wird das Wort „Same“ benutzt. Über viele humorvolle Passagen habe ich mich amüsieren können, aber es gibt auch tiefgründige Stellen und zu Ende habe ich die Spannung deutlich gespürt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der Kürbisdieb   

    Der Kürbisdieb   

    Alica Hemming

    Nicola Slater

    Aus dem Englischen von Jennifer Buchholz

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Vogel hat ein Gemüsebeet angelegt und Eichhörnchen hat sie Samen mit eingepflanzt. Nun wartet es ungeduldig, dass etwas wächst, aber erst Monate später entdeckt er fünf Kürbisse, die alle anders aussehen. Er selbst beansprucht den großen orangen für sich. Ein richtige Hilfe ist Eichhörnchen leider nicht, immer will er etwas machen, aber noch bevor er starten kann, sind es nur noch vier Kürbisse.
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    Als nach und nach alle bis auf seinen Kürbis verschwinden, ist Eichhörnchen klar, dass es einen Dieb geben muss. Aber nicht nur die Früchte, auch sein Freund der Vogel ist verschwunden. Als Eichhörnchen verschiedene Spuren findet zeichnet er ein Phantombild, das einem Vogel ähnelt. Als Vogel wieder auftaucht, bietet Eichhörnchen dem „Entführer“ alle Kürbisse an, wenn sein Freund freikommt.  

    Kurze Texte und einfache bunte Bilder erzählen die Geschichte einer Freundschaft, denn Vogel hat alle Kürbisse an die anderen Tiere verschenkt und natürlich bekommt Eichhörnchen ebenfalls seinen orangenen, dicken Kürbis.

    Auf den letzten beiden Seiten erfahren wir noch eine Menge über Kürbisse und so werden sicher einige Kinder Kürbissamen aussähen und im Herbst Kürbisse schnitzen.

    Ein fröhliches Bilderbuch mit einigen guten Informationen.

    Dagmar Mägdefrau