• Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin! – Band 1

    Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin! – Band 1

    Gundi Herget

    Barbara Korthues

    Fischer-Sauerländer

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Da hat sich Gundi Herget eine ganz neue magische Figur ausgedacht, die Naschhexe mit den vielen Vornamen, die aber gerne als Karamella angesprochen werden möchte. Mit ihrem pinken Kleid, der bunten Zuckerwattefrisur und ihrer Zauberzuckerstange sehen wir sie zusammen mit Elfie im Laden „Leckerei“. 
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    Zunächst ist Elfie wütend und traurig, weil ihre Süßigkeiten weg sind. Dazu müssen wir wissen, dass Elfie mit ihrer Mutter zusammen in einer winzigen Wohnung wohnt, weil das Geld nicht reicht. Elfies Mama sucht eine neue Stelle und ihr alter Computer liegt in den letzten Zügen. Da Elfie hervorragend rechnen kann, kalkuliert sie ihren Verbrauch an Süßigkeiten sehr genau. Deshalb kann sie es nicht fassen, dass diese kleine Hexe mit der Erklärung, „eine Naschhexe muss naschen“, einfach ihre Vorräte aufgegessen hat. In der Schule hat Elfie ebenfalls Sorgen, denn sowohl zwei Jungs als auch Bianca und ihr Hofstaat quälen sie immer wieder.
    Das Buch zeigt sehr realistisch, wie schwer das Leben für Kinder wie Elfie ohne genügenden finanziellen Rückhalt ist. Umso schöner ist es zu sehen, wie liebevoll das Mutter-Tochter-Verhältnis ist und wie selbstlos Christel und Hans Elfie und ihrer kleinen Naschhexe helfen. Elfie erfährt wahre Freundschaft und erkennt, dass sie mit Freundlichkeit viel bewirken kann. Eine sehr gefühlvolle und zauberhafte Geschichte, die mit vielen farbigen und schönen Illustrationen ergänzt wird. Ein rundum gelungenes Herzensbuch.

    Dagmar Mägdefrau
  • Die Grünen Piraten – Anschlag auf die Baumriesen    

    Die Grünen Piraten – Anschlag auf die Baumriesen    

    Andrea Poßberg

    Corinna Böckmann

    Südpol

    Verlagsempfehlung ab 9 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die fünf Piraten, die uns zu Beginn des Buches vorgestellt werden, in einem Baum sitzen bzw. die Bagger zu bremsen, die die Bäume abholzen wollen.
    Mit Hilfe einer Drohne erforscht Lennart das Naturschutzgebiet, dabei sieht er Marvin Klotzmeier, den Sohn des Bürgermeisters, der mit seinem Freunden herumtanzt.
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    Was hat das wohl zu bedeuten? Doch dann entdecken sie zwei Männer, die mit einem schwarzen Bus gekommen sind. Sie fühlen sich durch die Drohne beobachtet und versuchen, sie zu fangen. Doch die Kinder schaffen es, das Gerät auf dem Haus von der alten Frau Schlüter zu landen. Als sie sich den Film anschauen wollen, hören sie draußen die Baufahrzeuge. Die Männer wollen die gesunden Bäume in der Allee abholzen. Da müssen die Grünen Piraten sofort handeln.
    Die fünf Kinder ergänzen sich sehr gut und so schaffen sie es, diesen spannenden Fall zu lösen und die gefährdeten Bäume zu retten. Aus den unterschiedlichsten Erzählsträngen ergibt sich ein klares Bild und wir fiebern der Lösung entgegen. Denn am Ende geraten die Piraten noch in eine sehr gefährlich Situation.
    Neben der sehr spannenden Handlung erfahren wir noch sehr viel über Bäume und die Natur. So gibt es auf den letzten Seiten noch sehr viele Sachinformationen durch die Grünen Piraten. Ich finde, es handelt sich um ein runde Sache, die auch noch viel Spaß macht.

    Dagmar Mägdefrau

  • Tante Polly – Ehrlich geflunkert    

    Tante Polly – Ehrlich geflunkert    

    Paul Maar

    Nikolai Renger

    Oetinger

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Tante Polly mit ihrem roten Mofa, das wie ein Roller aussieht und hinter ihr sitzt Mirko.
    Die Geschichte beginnt damit, dass Tante Polly, die eigentlich Mirkos Großtante ist, ihm zum Geburtstag eine altes Notizbuch schenkt, zu dem sie eine wilde Geschichte erzählt und das Mirko von hinten und von vorne beschreiben soll.
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    Mirko findet Spaß daran, Geschichten und Comics zu erfinden und dann gibt es auch noch eine Sammlung besonderer Worte. Die Einladung von Tante Polly, Mirko möchte sie doch in ihrem Dorf besuchen, sieht besonders Mirkos Mutter mit viel Skepsis. Doch der Vater kann sie überreden, so bringt die Mutter Mirko zu Tante Polly. Hier sieht er eine Reihe Kinderbücher im Regal stehen, die er ebenfalls gerne liest. 
    Ich kann mir gut vorstellen, dass auch eine ganze Menge Paul Maar in Tante Polly steckt, denn sie erfindet ebenfalls Geschichten, die meist sehr unglaubwürdig klingen und auch Mirko hat oft Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Tante. Aber als eine ihrer schrulligen Figuren dann doch auftaucht, bekommt Mirko Zweifel am Zweifeln. Ein witziges Buch voller wilder Abenteuer, einer doch nicht so durchgeknallten Tante und einer Freundschaft zum Nachbarsmädchen Monika.
    Ich hätte mir mehr und farbige Bilder für das Buch gewünscht. Manchmal geht mir die Fantasie zu weit, so wird ein Seemann ertränkt, aber vielleicht bin ich da nur zu empfindlich.

    Dagmar Mägdefrau

  • Kali kann Kanari

    Kali kann Kanari

    Michael Roher

    Jungbrunnen

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Eines Tages landet ein Nymphensittich auf dem Balkon der Wohnung, die die neunjährige Lisbeth zusammen mit ihrer Mutter, ihrem kleinen Bruder Kali, ihrer Oma Magda und ihrem Opa Udini bewohnt. Hubert, wie Kali den Nymphensittich tauft, wird rasch von allen Familienangehörigen ins Herz geschlossen. – Aber wem gehört er eigentlich? Und was hat der Vogel mit Kentucky, Lisbeths Erzfeind, zu tun?

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    In all dem Schlamassel kommt für Lisbeth erschwerend noch dazu, dass ihre beste Freundin Mika auf einmal den Kentucky gar nicht mal so schlecht findet…

    Der österreichische Autor und Illustrator Michael Roher hat ein warmherziges Buch geschrieben, in dem neben der Frage nach dem eigentlichen Besitzer des Nymphensittichs Hubert auch weitere wichtige Fragen behandelt werden: Was passiert mit einer Freundschaft, wenn sich die beste Freundin verliebt – und noch dazu in den Erzfeind? Wie geht man mit der Tatsache um, dass der einstmals bewunderte Opa und Zauberer Udini nicht nur schwer hört, sondern auch zunehmend verwirrt ist?

    Die Handlung des Buches entwickelt einen starken Sog, dem man sich dank der witzigen Sprache, des großen Einfühlungsvermögens in die Figuren und der liebevoll gestalteten Illustrationen gerne hingibt. Ein schönes Buch zum Vorlesen! Sehr empfehlenswert!

    Beate Böhm
  • Oma, Huhn und Kümmelfritz

    Oma, Huhn und Kümmelfritz

    Michael Roher

    Jungbrunnen

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Der Kümmelfritz lebt bei seiner Oma – und mit ihnen auch noch das Huhn. Dieses ist mit einer überbordenden Fantasie und mit einem ebenso großen Selbstbewusstsein ausgestattet. Mit seinen verrückten Ideen ergänzt es sich hervorragend mit dem Kümmelfritz.

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    Zusammen erleben die zwei viele Abenteuer: Sie machen sich auf die Suche nach dem Yuti, dem geheimnisvollen Großcousins der Mutter vom Yeti, lösen das Rätsel um die Entführung von Herrn Lammbauer, dem Freund der Oma, und bestehen gemeinsam eine gruselige Camping-Übernachtung am See. Oft ist auch Maya, die Schulfreundin vom Kümmelfritz, mit von der Partie. 

    Der österreichische Autor und Illustrator Michael Roher hat ein wunderbar witziges Buch geschrieben, das sich hervorragend zum Vorlesen eignet. Es macht großen Spaß, gemeinsam über die lustigen Ereignisse, das sich ständig selbst überschätzende Huhn und die Besonderheiten der österreichischen Sprache zu lachen. Nicht zu vergessen die Angewohnheit vom Kümmelfritz, Dinge, die er toll findet, mit lustigen geographischen Namen wie "Buxtehude", "Titicacasee" oder "Lampedusa" zu bekräftigen. Da kommt man glatt auf die Idee, den Weltatlas selbst einmal zu durchstöbern. Abgerundet wird dieses tolle Kinderbuch von den Illustrationen, die ebenfalls von Michael Roher stammen.
    Unbedingt (vor)lesen!!!

    Beate Böhm
  • Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Einfach Frida – Hurra, mein letztes Kindergartenjahr!

    Eliane Retz

    Sandy Thißen

    Schneiderbuch

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Das Cover zeigt eine typisch Szene aus der Kita, Frida turnt auf der Bank rum, während ihr ein Junge zuschaut. Frieda hat die Schildkröte in der Hand, die in der Geschichte eine Rolle spielt.
    Struppi ist ein kleiner Rauhaardackel, den Frida mit zwei Jahren bekommen hat und der nachts bei ihr schläft.
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    Im ersten Kapitel des Buch begleiten wir Frida, die nicht so richtig aufstehen möchte, beim Frühstücken mit Mama und auf dem Weg in die Kita mit Papa. Thomas, der Erzieher mit dem Koi-Tattoo auf dem Arm, nimmt Frida liebevoll in Empfang. In der Kita nehmen wir zusammen mit Frida und ihrer Freundin Maryam am Morgenkreis teil und wir lernen Ingrid, die Erzieherin mit den graublonden Haaren, kennen, die immer alles sieht. So begleiten wir Frida durch dieses letzte Jahr mit Ausflug, dem Verlust und dem Wiederfinden der kleinen Schildkröte mit dem Helm bis zum Abschlusstanz.
    Frida ist ein taffes Mädchen, das in einer liebvollen Familie mit einer großen Schwester aufwächst und die wie viele Kinder in diesem Alter ihr Seepferdchen macht und die Schule herbeisehnt, wenn der Abschied aus der Kita auch nicht so ganz einfach ist. Damit wird sie den meisten Kindern im letzte Kitajahr entsprechen und gerade deshalb wird das Buch gefallen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und mein Enkelin wartet schon darauf, dass sie es endlich vorgelesen bekommt.

    Dagmar Mägdefrau
  • Darkly – Nicht du bestimmst das Spiel. Das Spiel bestimmt dich.

    Darkly – Nicht du bestimmst das Spiel. Das Spiel bestimmt dich.

    Marisha Pessl

    Aus dem amerikanischen Englisch von Katrin Segerer und Jennifer Michalski

    Insel

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Dia, ein 17-jähriges Mädchen, ist seit Jahren fasziniert von den Spielen, die Louisiana Veda zu Lebzeiten entwickelt hat. In diesem Sommer schreibt die Louisiana-Veda-Stiftung sieben Praktikumsplätze in England aus. Um an dem Auswahlverfahren teilzunehmen, muss man in der Bewerbung die Frage „Wofür würden Sie töten?“ beantworten. Weltweit bewerben sich über eine halbe Million Menschen auf diese sieben Plätze. 
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    Als Dia erfährt, dass sie zu den Auserwählten gehört, ist die Freude riesig. Die Reise von Missouri nach London beginnt – und damit auch ein großes Abenteuer in einem von Veda entwickelten Spiel.
    Ich konnte relativ schnell in das Buch eintauchen. Zu Beginn werden Dia und ihre Lebensumstände mit ihrer Mutter sowie dem Vintage-Möbelladen sehr gut beschrieben. Durch die bildhafte Sprache von Marisha Pessl kann man sich den Laden und die Umgebung sehr genau vorstellen. Sobald Dia die Reise nach London antritt, nimmt die Geschichte an Fahrt auf und immer mehr Handlungsstränge fügen sich zusammen. Die Spannung lässt bis zu den letzten Seiten nicht nach, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Insgesamt ist es ein sehr gutes Buch, um als Jugendliche*r in die Welt der Thriller einzusteigen.

    Katrin Hemmerich

  • …und mir bleibt der hässliche Hund

    …und mir bleibt der hässliche Hund

    Franziska Hörner

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 13 Jahre

    Auf der Rückreise vom Osterurlaub verunglücken die Eltern und die kleine Schwester von Felix. Alles, was ihm bleibt, ist Bolt – der hässliche, aber von seiner Schwester über alles geliebte Hund, mit dem er sich zuvor nie beschäftigt hat.

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    Das Buch nimmt uns auf sehr einfühlsame Weise mit auf den langen Weg, den Felix gehen muss, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und ein „neues Ich“ aufzubauen. Es erzählt von dem Sommer, in dem er in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf Mo trifft und sich in Marie verliebt. Gleichzeitig geht es um die Versuche von Felix und Mo, sich eigenständig ihren Ängsten zu stellen. Doch die sogenannten Challenges, an denen nur Marie beteiligt ist, überfordern die beiden teilweise stark.

    Ich muss sagen, dass mich dieses Buch sehr beeindruckt hat. Franziska Hörner beschreibt auf eine intensive und einfühlsame Weise die Trauer und den Verlust, den Felix erlitten hat, sowie die daraus entstandene Depression. Sie versucht, „in Worte zu fassen, wie es sich anfühlt, was es mit einem macht, wenn man einen solchen Verlust erlitten hat. Unser Wortschatz reicht dafür nicht aus.“ Diese Gedanken haben mich sehr berührt, und ich konnte mich gut in Felix – und sogar in Bolt – hineinversetzen. Besonders interessant fand ich zudem die Darstellung, wie sensibel Hunde auf die Stimmungen ihrer Besitzer reagieren und diese spiegeln können. So kommt der entscheidende Anstoß für Felix’ Besuch in der psychiatrischen Praxis letztlich aus einer Diagnose der Tierärztin: „Ihr Hund hat Depressionen.“

    Zum Glück zeigt Franziska Hörner aber auch, wie ein möglicher Weg zurück in ein „normales, altes“ Leben aussehen kann. Mit der Hilfe von Menschen, die neu in sein Leben treten und eine Art Ersatzfamilie bilden, findet Felix nach und nach wieder Anschluss.

    Ich kann dieses Buch jedem sehr ans Herz legen, der verstehen möchte, was Verlust und Trauer mit einem Menschen machen können – nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen.

    Beate Böhm
  • Faustschlag von rechts   

    Faustschlag von rechts   

    Stefanie Kaluza

    Karibu

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Der 15-jährige Jarik leidet darunter, dass sich seine Eltern getrennt haben und der Vater leider oft sein Versprechen, ihn und seinen kleinen Bruder abzuholen, nicht hält. Das Schimpfen der Mutter macht es dann nicht leichter für ihn. Jarik ist ein Freund großer Worte und oft ist auch das ein Grund, weshalb es Missverständnisse gibt. Meist ist er mit seiner Clique zusammen, die er schon aus der Kita kennt. 
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    Er spürt, dass ihm Mo, das einzige Mädchen, immer besser gefällt und auch das verunsichert ihn sehr. Am Nahmittag treffen sich die Vier an der Bushaltestelle, um dann gemeinsam zum Jugendtreff zu gehen. Hier wird geboxt und Jarik ist nicht ganz untalentiert. Falk, einer der großen Vorbilder, spricht ihn an und bietet ihm ein Training an. So entfernt sich Jarik immer mehr von seinen alten Freunden und er freut sich auf das Zeltlager, zu dem er in den nächsten Ferien darf. Die Warnungen, dass es bei den Organisatoren des Lagers um Nazis handelt, kann er nicht glauben. So gerät Jarik immer mehr in die Ideologie von nordischen Göttern und Männern, die Stärke zeigen. Sein Umgang mit seiner Mutter und seinem Bruder verändern sich und zu den Treffen mit den alten Freunden geht er nicht mehr.
    Falk sucht sich nicht Jarik aus, weil er so gut boxen kann, er hat erkannt, dass der Jugendliche emotional verloren ist. Der Vater, der ihn nicht bei sich haben möchte, die unzufriedene Mutter und die unklaren Gefühle gegenüber Mo, machen ihn zum einfachen Opfer. Er genießt die Aufmerksamkeit, die Kameradschaft, das abendliche Lagerfeuer und die Reden dort gefallen ihm zum Teil. Da wird nicht gegendert, da wird Feminismus verhöhnt.
    Das Buch liest sich leicht und die Gefühle von Jarik sind so gut beschrieben, dass ich sie förmlich selbst gespürt habe. Ja und das Thema, es ist wichtiger den je, darüber mehr zu erfahren.

    Dagmar Mägdefrau
  • Du und ich und unser Wir  

    Du und ich und unser Wir  

    Daniela Kunkel

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die Mutter hat das Kind auf dem Arm und die beiden haben richtig viel Spaß miteinander, da kann auch das Wir im Hintergrund nur freundlich lächeln.
    Winkend begrüßen uns die Drei in der Tür, dazu ist noch eine gestreifte Katze gekommen. Der Vierzeiler erzählt uns, dass alle in der Gartenstraße 4 wohnen. Und dann gibt es noch die kleine Vertiefung mit dem Soundknopf, erst läutete es und dann werden wir mit einem „Hallo“ begrüßt.
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    Auf der nächsten Seite geht es in den Garten, ein Schmetterling sitzt auf der Nase des Wirs. Vogelzwitschern und das Summen der Insekten hören wir neben einem fröhlichen Kinderjauchzen. Nach einem kleinen Fahrradunfall trösten das Wir und die Mama den Kleinen. 
    Auf diese Weise können sich schon ganz kleine Kinder mit dem Wir vertraut machen, das sie dann durch den Kindergarten bis in die Schule in den unterschiedlichsten Büchern begleitet.
    Was ich hier zum ersten Mal sehe, ist das Aufladen des Sounds durch einen USB-Anschluss, das erspart das lästige Batteriewechseln. Die Illustrationen sind klar und es gibt eine Menge zu entdecken, neben den kleinen Reimen können wir noch die winzigen Hörspiele anhören und gerade damit locken wir die Kinder zum Vorlesen.

    Dagmar Mägdefrau

  • So geht´s! – Geld für Kids erklärt    

    So geht´s! – Geld für Kids erklärt    

    Christine Paxmann

    Patrick Oelze

    DK

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Dieses Din A4- große Sachbuch erklärt sehr altersgemäß den Umgang mit Geld. Wie schon in anderen Büchern der Reihe „So geht´s“ begleiten wir die Familie Strudel, die am Anfang vorgestellt wird. 
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    Flecken auf der Couch, dass mag Mama Laura nicht und deshalb verlangt sie Geld von dem Verursacher. Jana findet es ungerecht, dass sie von ihrem Taschengeld einen Schaden bezahlen soll. So beginnt das Buch mit einem kleinen Erlebnis, das dazu führt, dass von Krösus die Rede ist, von Tauschgeschäften und Geldverleih in Tempeln. Alles ist in kleinen, farblich unterschiedlich unterlegten kurzen Texten aufgeteilt. Dazu gibt es noch die Definition von Geld. Ein paar Illustrationen lockert den Stoff zusätzlich auf. 
    So sind auch die restlichen 70 Seiten aufgebaut. Immer gibt es ein Ereignis von dem berichtet wird und daraus entstehen die Informationen zum entsprechenden Thema. Da geht es um Bar- und Kartenzahlung, um Konten und Sparen, um Einkünfte, um Steuern und Abgaben. Zur Überprüfung der Ausgaben wird ein Haushaltsbuch bei Familie Strudel geführt und überlegt, was mit dem frei gewordenen Zimmer der Tochter geschehen soll. Die Großeltern klagen über eine Mieterhöhung und schon sind wir beim Thema Rente. Aber es werden auch Themen wie Elterngeld, Grundsicherung und die soziale Ungerechtigkeit angesprochen. Kann man spielend Geld verdienen? Kriminalität, das Internet mit seinen Lieferdiensten und Spenden werden ebenfalls angesprochen. Zum Ende gibt es noch „Fun Facts zum Geld“ und ein Quiz.
    Eine kompaktes Werk mit sehr vielen Informationen, aber durch die Textbausteine kann man einfach mal reinschauen und das lesen, was im Moment interessiert. Ich finde es wichtig, dass Kindern der Umgang mit Geld nähergebracht wird. Leider wird in vielen Familie zu wenig davon gesprochen und die Kinder lernen nicht, wie sie später verantwortlich mit ihrem Einkommen umgehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen – Band 2   

    Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen – Band 2   

    Marc-Uwe Kling

    Astrid Henn

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Es schneit und Hund Klaus-Kathrin bellt den ganzen Tag den Schnee an, ansonsten ist alles wie immer, die Familie sitzt am Frühstückstisch und bei ihnen sitzt das Klugscheißerchen. Doch diesmal passiert doch etwas Ungewöhnliches, die Kinder verbessern das Klugscheißerchen und das ist am Boden zerstört. 
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    Um vielleicht doch noch etwas zu lernen, geht es dann am nächsten Tag mit zur Schule. Zunächst nimmt es am Unterricht von Tina teil, die auch gleich einen Text schreiben muss. Da ist es praktisch, dass das kleine türkise Ding, das andere nicht sehen können, ihr ein wenig hilft. Aber dann krabbelt aus der Schublade des Lehrerinnenschreibtischs ein anderes Wesen heraus. Wie sich herausstellt, handelt es sich da um das Vehlerteufelchen. Ein rotes Wesen mit Hörnern, das nur einen Gummistiefel am falschen Fuß trägt. Es flüstert den Kindern falsche Sachen zu und hat einen Riesenspaß an deren Fehlern. 
    Auch dieser zweite Band ist sehr witzig und die neue Figur des Vehlerteufelchens hat durchaus ihren Charme, auf den unser Klugscheißerchen dann ja auch voll abfährt. Aber weshalb die Familie Theufel im Gegensatz zu den anderen Menschen es sehen kann, erschließt sich mir nicht. Denn eine ähnliche Logik, Klugscheißer sehen das Klugscheißerchen, gibt es hier nicht. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht zu sehen, wie der kleine türkise Kerl schockverliebt in ein kleines rotes Teufelchen ist.
    Der Text ist diesmal sehr schwierig zu lesen, da das Vehlerteufelchen die Worte verdreht (liebe Grüße von der alten RTL-Sendung „Samstag Nacht“). Die Illustrationen sind wieder voller Humor.

    Dagmar Mägdefrau
  • Generation Glücklich

    Generation Glücklich

    Jonathan Maidt

    Cathrine Price

    Cynthia Yuan Cheng

    Übersetzt von Kathrin Köller

    Zuckersüß

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Buch beschreibt eine Bewegung aus den USA, bei der Jugendliche und junge Erwachsene sich bewusst gegen die Benutzung eines Smartphones mit Internetnutzung aussprechen. - Die Rebellinnen und Rebellen, die sich für das echte Leben entschieden haben. Im Laufe des Buches werden uns einige vorgestellt und sie berichten von ihren Erfahrungen und oft sind sie der Meinung, dass sie großer Teile ihrer Jugend durch Apps und Onlinespiele verpasst haben. 
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    Uns wird aufgezeigt, dass wir mit der Nutzung von TikTok und anderen Foren keine Freunde finden, sondern die realen Freunde verlieren. Wir leben im ständigen Vergleich und unter Beobachtung, befürchten, dass andere uns filmen und die Memes uns bloßstellen. Die Chefs der großen Medienkonzerne wissen genau, dass uns ihre Angebote süchtig machen, und sie versuchen, uns immer mehr an sich zu binden, denn das bringt ihnen noch mehr Gewinn. Gehirne, die sich noch entwickeln, verändern sich durch die ständige Nutzung des Smartphones und unsere Abhängigkeit vergrößert sich. Wenn wir täglich 4 Stunden am Tag im Internet sind, sind das 60 Tage im Jahr, bei 10 Stunden, die bei vielen zusammenkommen, sind es 150 Tage, also 5 Monate. Eine grauenvolle Vorstellung. 
    Neben vielen Tipps, Informationen und wissenschaftlichen Erklärungen, z.B. was Dopamin bewirkt, gibt es eine Graphic Novel, die sich in kleinen Teilen durch das Buch zieht und die Entwicklung einer Gruppe Jugendlicher erzählt und es ist schön zu erfahren, dass einige die Gefahr erkennen und umdenken. Die Berichte von Älteren über ihre Kindheit ohne diese Technik waren etwas besserwisserisch.
    Das Buch ist gut zu lesen, bietet viele kleine verständliche Texte, viele Bilder und die Bildgeschichte. Ich fand, es sehr überzeugend und obwohl ich mit 70 Jahren nicht zur Zielgruppe gehöre, habe ich sofort eine Spiel-App gelöscht, ich habe genügend meiner mir verbleibenden Lebenszeit damit vergeudet.

    Dagmar Mägdefrau


  • Gehen Tiere auch aufs Klo?

    Gehen Tiere auch aufs Klo?

    Maike Harel

    Nadine Resch

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen. 
    Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf der anderen Seite ist sie groß abgebildet und sie moderiert die Tour durch die Tierwelt.
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    Zunächst treffen wir eine Kuh, die einen Fladen auf die Wiese macht, auf der anderen Seite gibt es die Riesenköttel eines Ziegenbocks. Mit Lätzchen und Besteck steht unsere Fliege vor dem Pferdeapfel. „Köttel, Fladen oder Mist, jedes Tier macht, weil es frisst.“ Ist eine sich wiederholender Text. Nach der Katze, die brav in die Kiste geht, tritt jeden Moment ein Turnschuh in einen Hundehaufen, das amüsiert meinen Enkel sehr. So treffen wir noch auf einige Tiere und ihre Hinterlassenschaften, bis wir wieder auf den Jungen treffen, der nun auch das Klo benutzt. 
    Die Illustrationen sind sehr schön und zeigen die Tiere sehr realistisch, die gereimten Texte sind an manchen Stellen etwas holprig, aber sie erklären sehr gut, wie sich die Tiere entleeren und wie die Produkte aussehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Auch große Geschwister sind noch klein

    Auch große Geschwister sind noch klein

    Molly Mead

    Antonia Woodward

    Übersetzt von Kathrin Köller

    Zuckersüß

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Cover mit dem Geschwisterpaar, das fröhlich Hand in Hand los geht, gefällt mir sehr gut, es macht mich neugierig auf die Geschichte.
    Die erste Doppelseite zeigt die jungen Eltern liebevoll mit ihrem kleinen Baby spielen. Sie begleiten ihre kleine Tochter und sie lernt viel, doch dann gibt es ein neues Baby und „auf einmal war ich das große kleine Kind.“
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    So ein Bild, wo das große Geschwisterkind das Baby im Arm hält, hat sicher jede Familie, in der es eine solche Konstellation gibt. Das Mädchen kümmert sich sehr lieb um sein Geschwisterchen und meint, dass es selbst jetzt groß ist und alles allein schaffen muss. Aber dann erkennt sie, dass sie sich auch noch klein fühlt und sie auch noch vieles lernen muss. „…dass ich nicht mehr groß sein will.“ gesteht sie sich traurig ein. Da nimmt sie ihre Mama in den Arm und verspricht ihr, „du passt immer hier neben mich.“
    Von großen Geschwistern, gerade wenn sie selbst noch so klein sind, wird manchmal zu viel erwartet und auch ihre eigenen Anforderungen sind zu hoch. Da ist es gut, wenn die Erwachsenen auf sie Acht geben, sie unterstützen und auch mal wie Kleine behandeln. Sie brauchen gerade jetzt viel Liebe, denn auch wenn sie die kleinen Geschwisterkinder lieben, dürfen sie nicht vernachlässigt werden. Kurze klare Texte und sehr schön Illustrationen machen dieses Buch zu einem wertvollen Geschwisterbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Du bist immer bei mir

    Du bist immer bei mir

    Laura Romanazzi

    Kate Herbert

    Aus dem Englischen von Bettina Obrecht

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehe ich ein Tier, das ich nicht genau zuordnen kann, aber hinten auf dem Buch wird mir gesagt, dass es ein kleiner Otter ist. Auf seiner Hand sitzt eine Libelle. Die sehen wir sehr groß auf der ersten Doppelseite. „Du hast mich zum Lachen gebracht und mir immer Süßigkeiten geschenkt.“ meint der Otter.
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    Aber dann ist sie nicht mehr da und alle Otter trauern. Aber der kleine Otter kann das und die Erklärungen nicht verstehen, seine Trauer wird immer größer und er vermisst die Libelle. Doch dann hört er unter einer Tanne sitzend den vermissten Freund in der Natur „Du bist die Ruhe, die ich in mir spüre, wenn ich aufgeregt bin.“  Und er versteht, was die Großen gemeint haben und fühlt sich getröstet.
    Ich muss zugeben, dass mich dieses Bilderbuch weder mit den Illustrationen noch mit der Handlung überzeugt. Warum ist der Freund eine Libelle, wenn die Süßigkeiten verschenkt und in einem Sessel sitzt? Der kleine Otter trägt einen gelben Umhang mit Kapuze, auch die andern Otter sind im Gegensatz zur Libelle bekleidet. Warum bei dem Otter dann plötzlich die Erkenntnis aufkommt, z.B. im Regenbogen den Vermissten zu erkennen, wird nicht erklärt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der unerwünschte Gast     

    Der unerwünschte Gast     

    Hendrikje Balsmeyer

    Anuki López

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Ein Geschichte über Zöliakie“ heißt der Untertitel und wir sehen eine nette Dame, die bei Lou anschellt.
    Leider gibt es immer mehr Menschen, auch Kinder, die unter dieser Autoimmunerkrankung leiden und kein Gluten vertragen.
    Lou lebt mit Mama, Papa und ihrem kleinen Bruder Nikki zusammen, die Geschwister mögen beide gerne Gummibärchen, deshalb versteckt sie Lou in der Toilettenpapierrolle.
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    Lou hat oft Bauchschmerzen und ihre Beine tun ihr weh, außerdem ist sie oft schon früh müde. Deshalb geht sie mit ihren Eltern zur Kinderärztin, die ihr Blut abnimmt. Ein Ergebnis gibt es noch nicht, aber als Lou mit ihren Eltern Memorie spielt, schellt eine Frau an, die mit drei Koffern anreist und die für immer bleiben will. Ihr Name ist Zöliakie und sie sortiert alle Lebensmittel aus, die Lou nicht mehr essen darf. Sie erklärt ihr, dass sie den Kleister in manchen Lebensmittel nicht verträgt. Lou findet sie lästig und aufdringlich, erst ihr kleiner Bruder weist sie darauf hin, dass sie ihre gesundheitlichen Probleme los ist, weit Frau Zöliakie sich um sie kümmert.
    Die Illustrationen im Buch sind sehr großformatig und sie zeigen sehr genau, wie Lou ihre Ernährung umstellt. Der Text ist schon etwas länger, erklärt aber sehr verständlich und kindgerecht diese Krankheit, die nicht heilbar ist, die aber durch konsequente Vermeidung vom Gluten verhindert wird.
    Das Buch klärt nicht nur Betroffene auf, sondern es zeigt auch allen anderen, wie genau man es mit der Ernährung nehmen muss.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bis der Regen Feuer fängt

    Bis der Regen Feuer fängt

    Stefanie Höfler

    Beltz & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Tonia lebt im Jahr 2065 zusammen mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder Rudi zusammen in einer überwachten Welt. Ein Sensor am Arm und ein Smartphone in der Hand, so sind die Menschen unterwegs. Vitamine werden durch Pillen ersetzt und es ist wichtig, sich anzupassen und dem Normensystem zu entsprechen. Die Ressourcen sind knapp und es regnet kaum noch. 
    mehr oder weniger lesen
    Doch dann verschwindet Rudi nach einem Streit mit den Eltern und Sol taucht in der Klasse auf. Sie hat genau wie Rudi Narben an den Fingern und sie gefällt Tonia. Doch dann, als es anfängt zu regnen, entschließt sich Tonia, ihren Bruder im Wald zu suchen. Rudi ist ein Regenkind, auch wenn wir lange nicht verstehen, was das bedeutet. 
    Die Dystopie ist nicht so düster und vieles fühlt sich noch sehr vertraut an, anderes ist beängstigend, wie die ständige Überwachung durch Kameras und Sensoren. Die festen Regeln, aus denen man nicht ausbrechen darf, weil man dann nicht studieren darf. So sind auch gleichgeschlechtliche Paare genauso verboten wie uneheliche Kinder.
    Tonia schafft es dann, im Wald zu überleben, weil sie vieles von ihrem Bruder gelernt hat, der sich sehr mit der verbliebenen Natur beschäftigt hat.
    Neben der Erzählung, die immer wieder auch in die vergangenen Tage abschweift, gibt es Briefe und Texte, die ich nicht zuordnen konnte, die erst im Nachhinein Sinn ergeben. Fast möchte ich das Buch noch einmal mit dem Wissen, das das Ende mit sich bringt, lesen.
    Manchmal zog sich die Geschichte etwas, zumal ich ja wissen wollte, was hinter den Regenkindern steckt.
    Ein ungewöhnliches, spannendes Buch, das von einer Zukunft berichtet, die wir hoffentlich verhindern können.

    Dagmar Mägdefrau