• …und mir bleibt der hässliche Hund

    …und mir bleibt der hässliche Hund

    Franziska Hörner

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 13 Jahre

    Auf der Rückreise vom Osterurlaub verunglücken die Eltern und die kleine Schwester von Felix. Alles, was ihm bleibt, ist Bolt – der hässliche, aber von seiner Schwester über alles geliebte Hund, mit dem er sich zuvor nie beschäftigt hat.

    Das Buch nimmt uns auf sehr einfühlsame Weise mit auf den langen Weg, den Felix gehen muss, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und ein „neues Ich“ aufzubauen. Es erzählt von dem Sommer, in dem er in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf Mo trifft und sich in Marie verliebt. Gleichzeitig geht es um die Versuche von Felix und Mo, sich eigenständig ihren Ängsten zu stellen. Doch die sogenannten Challenges, an denen nur Marie beteiligt ist, überfordern die beiden teilweise stark.

    Ich muss sagen, dass mich dieses Buch sehr beeindruckt hat. Franziska Hörner beschreibt auf eine intensive und einfühlsame Weise die Trauer und den Verlust, den Felix erlitten hat, sowie die daraus entstandene Depression. Sie versucht, „in Worte zu fassen, wie es sich anfühlt, was es mit einem macht, wenn man einen solchen Verlust erlitten hat. Unser Wortschatz reicht dafür nicht aus.“ Diese Gedanken haben mich sehr berührt, und ich konnte mich gut in Felix – und sogar in Bolt – hineinversetzen. Besonders interessant fand ich zudem die Darstellung, wie sensibel Hunde auf die Stimmungen ihrer Besitzer reagieren und diese spiegeln können. So kommt der entscheidende Anstoß für Felix’ Besuch in der psychiatrischen Praxis letztlich aus einer Diagnose der Tierärztin: „Ihr Hund hat Depressionen.“

    Zum Glück zeigt Franziska Hörner aber auch, wie ein möglicher Weg zurück in ein „normales, altes“ Leben aussehen kann. Mit der Hilfe von Menschen, die neu in sein Leben treten und eine Art Ersatzfamilie bilden, findet Felix nach und nach wieder Anschluss.

    Ich kann dieses Buch jedem sehr ans Herz legen, der verstehen möchte, was Verlust und Trauer mit einem Menschen machen können – nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen.

    Beate Böhm

  • Faustschlag von rechts   

    Faustschlag von rechts   

    Stefanie Kaluza

    Karibu

    Verlagsempfehlung ab 12 Jahre

    Der 15-jährige Jarik leidet darunter, dass sich seine Eltern getrennt haben und der Vater leider oft sein Versprechen, ihn und seinen kleinen Bruder abzuholen, nicht hält. Das Schimpfen der Mutter macht es dann nicht leichter für ihn. Jarik ist ein Freund großer Worte und oft ist auch das ein Grund, weshalb es Missverständnisse gibt. Meist ist er mit seiner Clique zusammen, die er schon aus der Kita kennt. 
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    Er spürt, dass ihm Mo, das einzige Mädchen, immer besser gefällt und auch das verunsichert ihn sehr. Am Nahmittag treffen sich die Vier an der Bushaltestelle, um dann gemeinsam zum Jugendtreff zu gehen. Hier wird geboxt und Jarik ist nicht ganz untalentiert. Falk, einer der großen Vorbilder, spricht ihn an und bietet ihm ein Training an. So entfernt sich Jarik immer mehr von seinen alten Freunden und er freut sich auf das Zeltlager, zu dem er in den nächsten Ferien darf. Die Warnungen, dass es bei den Organisatoren des Lagers um Nazis handelt, kann er nicht glauben. So gerät Jarik immer mehr in die Ideologie von nordischen Göttern und Männern, die Stärke zeigen. Sein Umgang mit seiner Mutter und seinem Bruder verändern sich und zu den Treffen mit den alten Freunden geht er nicht mehr.
    Falk sucht sich nicht Jarik aus, weil er so gut boxen kann, er hat erkannt, dass der Jugendliche emotional verloren ist. Der Vater, der ihn nicht bei sich haben möchte, die unzufriedene Mutter und die unklaren Gefühle gegenüber Mo, machen ihn zum einfachen Opfer. Er genießt die Aufmerksamkeit, die Kameradschaft, das abendliche Lagerfeuer und die Reden dort gefallen ihm zum Teil. Da wird nicht gegendert, da wird Feminismus verhöhnt.
    Das Buch liest sich leicht und die Gefühle von Jarik sind so gut beschrieben, dass ich sie förmlich selbst gespürt habe. Ja und das Thema, es ist wichtiger den je, darüber mehr zu erfahren.

    Dagmar Mägdefrau
  • Du und ich und unser Wir  

    Du und ich und unser Wir  

    Daniela Kunkel

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Die Mutter hat das Kind auf dem Arm und die beiden haben richtig viel Spaß miteinander, da kann auch das Wir im Hintergrund nur freundlich lächeln.
    Winkend begrüßen uns die Drei in der Tür, dazu ist noch eine gestreifte Katze gekommen. Der Vierzeiler erzählt uns, dass alle in der Gartenstraße 4 wohnen. Und dann gibt es noch die kleine Vertiefung mit dem Soundknopf, erst läutete es und dann werden wir mit einem „Hallo“ begrüßt.
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    Auf der nächsten Seite geht es in den Garten, ein Schmetterling sitzt auf der Nase des Wirs. Vogelzwitschern und das Summen der Insekten hören wir neben einem fröhlichen Kinderjauchzen. Nach einem kleinen Fahrradunfall trösten des Wir und die Mama den Kleinen. 
    Aud diese Weise können sich schon ganz kleine Kinder mit dem Wir vertraut machen, dass sie dann durch den Kindergarten bis in die Schule in den unterschiedlichsten Büchern begleitet.
    Was ich hier zum ersten Mal sehe, ist das Aufladen des Sounds durch einen USB-Anschluss, das erspart das lästige Batterien wechseln. Die Illustrationen sind klar und es gibt eine Menge zu entdecken, neben den kleinen Reimen können wir noch die winzigen Hörspiele anhören und gerade damit locken wir die Kinder zum Vorlesen.

    Dagmar Mägdefrau

  • So geht´s! – Geld für Kids erklärt    

    So geht´s! – Geld für Kids erklärt    

    Christine Paxmann

    Patrick Oelze

    DK

    Verlagsempfehlung ab 10 Jahre

    Diese Din-A-4 große Sachbuch erklärt sehr altersgemäß den Umgang mit Geld. Wie schon in anderen Büchern der Reihe „So geht´s“ begleiten wir die Familie Strudel, die am Anfang vorgestellt wird. 
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    Flecken auf der Couch, dass mag Mama Laura nicht und deshalb verlangt sie Geld von dem Verursacher. Da Jana findet es ungerecht, dass sie von ihrem Taschengeld einen Schaden bezahlen soll. So beginnt das Buch mit einem kleinen Erlebnis, das dazu führt, dass von Krösus die Rede ist, von Tauschgeschäften und Geldverleih in Tempeln die Rede ist. Alles ist in kleinen, farblich unterschiedlich unterlegten kurzen Texten aufgeteilt. Dazu gibt es noch die Definition von Geld. Ein paar Illustrationen lockert den Stoff zusätzlich auf. 
    So sind auch die restlichen 70 Seiten aufgebaut. Immer gibt es ein Ereignis von dem berichtet wir und daraus entstehen die Informationen zum entsprechenden Thema. Da geht es um Bar- und Kartenzahlung, um Konten und Sparen, um Einkünfte, um Steuern und Abgaben. Zur Überprüfung der Ausgaben wird ein Haushaltsbuch bei Familie Strudel geführt und überlegt, was mit dem frei gewordenen Zimmer der Tochter geschehen soll. Die Großeltern klagen über eine Mieterhöhung und schon sind wir beim Thema Rente. Aber es werden auch Themen wir Elterngeld, Grundsicherung und die soziale Ungerechtigkeit angesprochen. Kann man spielend Geld verdienen? Die Kriminalität und das Internet mit seinen Lieferdiensten und das Spenden werden ebenfalls angesprochen. Zum Ende gibt es noch „Fun Facts zum Geld“ und ein Quiz.
    Eine kompaktes Werk mit sehr vielen Informationen, aber durch die Textbausteine kann man einfach mal reinschauen und das Lesen, was im Moment interessiert. Ich finde es wichtig, dass Kindern der Umgang mit Geld nähergebracht wird. Leider wird in vielen Familie zu wenig davon gesprochen und die Kinder lernen nicht, wie sie später verantwortlich mit ihrem Einkommen umgehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen – Band 2   

    Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen – Band 2   

    Marc-Uwe Kling

    Astrid Henn

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Es schneit und Hund Klaus-Kathrin bellt den ganzen Tag den Schnee an, ansonsten ist alles wie immer, die Familie sitzt am Frühstückstisch und bei ihnen sitzt das Klugscheißerchen. Doch diesmal passiert doch etwas Ungewöhnliches, die Kinder verbessern das Klugscheißerchen und das ist am Boden zerstört. 
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    Um vielleicht doch noch etwas zu lernen, geht es dann am nächsten Tag mit zur Schule. Zunächst nimmer er am Unterricht von Tina teil, die auch gleich einen Text schreiben muss. Da ist es praktisch, dass das kleine türkise Ding, dass anders nicht sehen können, ihr ein wenig hilft. Aber dann krabbelt aus der Schublade des Lehrerinnenschreibtisch ein anders Wesen heraus. Wie sich herausstellt handelt es sich da um das Vehlerteufelchen. Ein rotes Wesen mit hörnern, dass nur einen Gummistiefel am falschen Fuß trägt. Sie flüstert den Kindern falsche Sachen zu und hat einen Riesenspaß an deren Fehlern. 
    Auch dieser zweite Band ist sehr witzig und die neue Figur des Vehlerteufelchens hat durchaus ihren Charme, auf den unser Klugscheißerchen dann ja auch voll abfährt. Aber weshalb die Familie Theufel im Gegensatz zu den anderen Menschen es sehen kann, erschließt sich mir nicht. Denn eine ähnliche Logik, Klugscheißer sehen das Klugscheißerchen, gibt es hier nicht. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht zu sehen, wie der kleine türkise Kerl schockverliebt in ein kleines rotes Teufelchen ist.
    Der Text ist diesmal sehr schwierig zu lesen, da das Vehlerteufelchen die Worte verdreht (liebe Grüße von der alten RTL-Sendung „Samstag Nacht“). Die Illustrationen wieder voller Humor.

    Dagmar Mägdefrau
  • Generation Glücklich

    Generation Glücklich

    Jonathan Maidt

    Cathrine Price

    Cynthia Yuan Cheng

    Übersetzt von Kathrin Köller

    Zuckersüß

    Verlagsempfehlung ab 8 Jahre

    Das Buch beschreibt eine Bewegung aus den USA, bei der Jugendliche und junge Erwachsene sich bewusst gegen die Benutzung eines Smartphone mit Internetnutzen aussprechen. Die Rebellinnen und Rebellen, die sich für das echte Leben entschieden haben. Im Laufe des Buches werden uns einige vorgestellt und sie berichten von ihren Erfahrungen und oft sind sie der Meinung, dass sie großer Teile ihrer Jugend durch Apps und Onlinespiel verpasst haben. 
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    Uns wird aufgezeigt, dass wir mit der Nutzung von TikTok und anderen Foren keine Freunde finden, sondern die realen Freunde verlieren. Wir lesen im ständigen Vergleich und unter Beobachtung, befürchten, dass andere uns filmen und die Memes uns bloßstellen. Die Chefs der großen Medienkonzerne wissen genau, dass uns ihre Angebote süchtig machen, und sie versuchen uns immer mehr an sich zu binden, denn das bringt ihnen noch mehr Gewinn. Gehirne, die sich noch entwickeln, verändern sich durch die ständige Nutzung unseres Smartphons und unsere Abhängigkeit vergrößert sich. Wenn wir täglich 4 Stunden am Tag im Internet sind, sind das 60 Tage im Jahr, bei 10 Stunden, die bei vielen zusammenkommen, sind es 150 Tage also 5 Monate. Eine grauenvolle Vorstellung. 
    Neben vielen Tipps, Informationen und wissenschaftlichen Erklärungen, wie z.B. was Dopamin bewirkt, gibt es eine Graphic Novel, die sich in kleinen Teilen durch das Buch zieht und die Entwicklung einer Gruppe Jugendlicher erzählt und es ist schön zu erfahren, dass einige die Gefahr erkennen und umdenken. Die Berichte von Älteren über ihre Kindheit ohne diese Technik waren etwas besserwisserisch.
    Das Buch ist gut zu lesen, bietet viele kleine verständliche Texte, viele Bilder und die Bildgeschichte. Ich fand es sich überzeugend und obwohl ich mit 70 Jahren nicht zur Zielgruppe gehöre, habe ich sofort eine Spiel-App gelöscht, ich habe genügend meiner mir verbleibenden Lebenszeit damit vergeudet.

    Dagmar Mägdefrau


  • Gehen Tiere auch aufs Klo?

    Gehen Tiere auch aufs Klo?

    Maike Harel

    Nadine Resch

    Carlsen

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen. 
    Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf der anderen Seite ist sie große abgebildet und sie moderiert die Tour durch die Tierwelt.
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    Zunächst treffen wir eine Kuh, die einen Fladen auf die Wiese macht, auf der anderen Seite gibt es die Riesenköttell eines Ziegenbocks. Mit Lätzchen und Besteck steht unsere Fliege vor dem Pferdeapfel. „Köttel, Fladen oder Mist, jedes Tier macht, weil es frisst.“ Ist eine sich wiederholender Text. Nach der Katzte, die brav in die Kiste geht, tritt jeden Moment ein Turnschuh in einen Hundehaufen, das amüsiert meinen Enkel sehr. So treffen noch auf einige Tiere und ihre Hinterlassenschaft, bis wir wieder auf den Jungen treffen, der nun auch das Klo benutzt. 
    Die Illustrationen sind sehr schön und zeigen die Tiere sehr realistisch, die gereimten Texte sind an manchen Stellen etwas holperig, aber sie erklären sehr gut, wie sich die Tiere entleeren und wie die Produkte aussehen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Auch große Geschwister sind noch klein

    Auch große Geschwister sind noch klein

    Molly Mead

    Antonia Woodward

    Übersetzt von Kathrin Köller

    Zuckersüß

    Verlagsempfehlung ab 3 Jahre

    Das Cover mit dem Geschwisterpaar, das fröhlich Hand in Hand los geht, gefällt mir sehr gut, es macht mich neugierig auf die Geschichte.
    Die erste Doppelseite zeigt die jungen Eltern liebevoll mit ihrem keinen Baby spielen. Sie begleiten ihre kleine Tochter und sie lernt viel, doch dann gibt es ein neues Baby und „auf einmal war ich das große kleine Kind.“
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    So ein Bild, wo das große Geschwisterkind das Baby im Arm hält, hat sicher jede Familie, in der es eine solche Konstellation gibt. Das Mädchen kümmert sich sehr lieb um sein Geschwisterchen und meint, dass es selbst jetzt groß ist und alles allein schaffen muss. Aber dann erkennt sie, dass sie sich auch noch klein fühlt und sie auch noch vieles lernen muss. „…dass ich nicht mehr groß sein will.“ Gesteht sie sich traurig ein. Da nimmt sie ihre Mama in den Arm und verspricht ihr „du passt immer hier neben mich.“
    Von großen Geschwistern, gerade von sie selbst noch so klein sind, wird manchmal zu viel erwartet und auch ihre eigenen Anforderungen sind zu hoch. Da ist es gut, wenn die Erwachsenen auf sie Acht geben und sie unterstützen und auch mal, wie Kleine behandeln. Sie brauchen gerade jetzt viel Liebe, denn auch wenn sie die kleinen Geschwisterkinder lieben, dürfen sie nicht vernachlässigt werden. Kurze klare Text und sehr schön Illustrationen machen dieses Buch zu einem wertvollen Geschwisterbuch.

    Dagmar Mägdefrau

  • Du bist immer bei mir

    Du bist immer bei mir

    Laura Romanazzi

    Kate Herbert

    Aus dem Englischen von Bettina Obrecht

    Knesebeck

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    Auf dem Cover sehe ich ein Tier, dass ich nicht genau zuordnen kann, aber hinten auf dem Buch wird mir gesagt, dass es ein kleiner Otter ist. Auf seiner Hand sitzt eine Libelle. Die sehen wir sehr groß auf der ersten Doppelseite. „Du hast mich zum Lachen gebracht und mir immer Süßigkeiten geschenkt“ meint der Otter.
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    Aber dann ist sie nicht mehr da und alle Ottern trauern. Aber der kleine Otter kann das und die Erklärungen nicht verstehen, seine Trauer wird immer großer und er vermisst die Libelle. Doch dann hört er unter einer Tanne sitzend den vermissten Freund in der Natur „Du bist die Ruhe, die ich in mir spüre, wenn ich aufgeregt bin.“  Und er versteht, was die Großen gemeint haben, und fühlt sich getröstet.
    Ich muss zugeben, dass mich dieses Bilderbuch weder mit den Illustrationen noch mit der Handlung überzeugt. Warum ist der Freund eine Libelle, wenn die Süßigkeiten verschenkt und in einem Sessel sitzt? Der kleine Otter trägt einen gelben Umhang mit Kapuze, auch die andern Ottern sind im Gegensatz zur Libelle bekleidet. Warum bei dem Otter dann plötzlich die Erkenntnis aufkommt, z.B. im Regenbogen den Vermissten zu erkennen, wird nicht erklärt.

    Dagmar Mägdefrau

  • Der unerwünschte Gast     

    Der unerwünschte Gast     

    Hendrikje Balsmeyer

    Anuki López

    arsEdition

    Verlagsempfehlung ab 4 Jahre

    „Ein Geschichte über Zöliakie“ heißt der Untertitel und wir sehen eine nett Dame, die bei Lou anschellt.
    Leider gibt es immer mehr Menschen, auch Kinder, die unter dieser Autoimmunerkrankung leiden und kein Gluten vertragen.
    Lou lebt mit Mama, Papa und ihrem kleinen Bruder Nikki zusammen, die Geschwister mögen beide gerne Gummibärchen, deshalb versteckt sie Lou in der Toilettenpapierrolle.
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    Lou hat oft Bauchschmerzen und ihre Beine tun ihr weh, außerdem ist sie oft schon früh müde. Deshalb geht sie mit ihren Eltern zu Kinderärztin, die ihr Blut abnimmt. Ein Ergebnis gibt es noch nicht, aber als Lou mit ihren Eltern Memorie spielt schellt eine Frau an, die mit drei Koffern anreist und die für immer bleiben will. Ihr Name ist Zöliakie und sie sortiert alle Lebensmittel aus, die Lou nicht mehr essen darf. Sie erklärt ihr, dass sie den Kleister in manchen Lebensmittel nicht verträgt. Lou findet sie lästig und aufdringlich, erst ihr kleiner Bruder weist sie darauf hin, dass sie ihre gesundheitlichen Probleme los ist, weit Frau Zöliakie sich um sie kümmert.
    Die Illustrationen im Buch sind sehr großformatig und sie zeigen sehr genau, wie Lou ihre Ernährung umstellt. Der Text ist schon etwas länger erklärt aber sehr verständlich und kindgerecht diese Krankheit, die nicht heilbar ist, die aber durch konsequente Vermeidung vom Gluten verhindert wird.
    Das Buch klärt nicht nur Betroffene auf, sondern es zeigt auch allen anderen, wie genau man es mit der Ernährung nehmen muss.

    Dagmar Mägdefrau

  • Bis der Regen Feuer fängt

    Bis der Regen Feuer fängt

    Stefanie Höfler

    Beltz & Gelberg

    Verlagsempfehlung ab 14 Jahre

    Tonia lebt im Jahr 2065 zusammen mit ihren Eltern und ihren älteren Bruder Rudi zusammen in einer überwachten Welt. Ein Sensor am Arm und ein Smartphon in der Hand, so sind die Menschen unterwegs. Vitamine werden durch Pillen ersetzt und es ist wichtig sich anzupassen und dem Normensystem zu entsprechen. Die Ressourcen sind knapp und es regnet kaum noch. 
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    Doch dann verschwindet Rudi nach einem Streit mit den Eltern und Sol taucht in der Klasse auf. Sie hat genau wie Rudi Narben an den Fingern und sie gefällt Tonia. Doch dann, als es anfängt zu regnen, entschließt sich Tonia ihren Bruder im Wald zu suchen. Rudi ist ein Regenkind, auch wenn wir lange nicht verstehen, was das bedeutet. 
    Die Dystopie ist nicht so düster und vieles fühlt sich noch sehr vertraut an, anderes ist beängstigen, wie sie ständige Überwachung durch Kameras und den Sensor. Die festen Regeln, aus denen man nicht ausbrechen darf, weil man dann nicht studieren darf. So sind auch gleichgeschlechtliche Paare genauso verboten, wie uneheliche Kinder.
    Tonia schafft es dann im Wald zu überleben, weil sie vieles von ihrem Bruder gelernt hat, der sich sehr mit der verbliebenen Natur beschäftigt hat.
    Neben der Erzählung, die immer wieder auch in die vergangenen Tage abschweift, gibt es Briefe du Texte, die ich nicht zuordnen konnte, die erst im Nachhinein Sinn ergeben. Fast möchte ich das Buch noch einmal mit dem Wissen, dass das Ende mit sich bringt, lesen.
    Manchmal zog sich die Geschichte etwas, zumal ich ja wissen wollte, was hinter den Regenkindern steckt.
    Ein ungewöhnliches, spannendes Buch, dass von einer Zukunft berichtet, die wir hoffentlich verhindern können.

    Dagmar Mägdefrau
  • Eine Kugel Schoko bitte

    Eine Kugel Schoko bitte

    Aniko Lerch

    Daniel Fernández

    Edition riedenburg

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Stolz hält uns Emmo sein Schokoladeneis entgegen, dass er selbst am Eiswagen gekauft hat. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, den Emmo zusammen mit Frau Dr. Sperling und seiner Familie gehen muss. 
    Denn Emmo spricht ausschließlich zu Hause mit seiner Familie, da plappert er problemlos drauf los, aber wenn er in der Kita ist, hängen die Worte in seinem Hals fest.
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    Da Emmo uns selbst seine Geschichte erzählt, erfahre wir genau, wie es ihm geht, wenn erwartet wird, dass er spricht. Mit seinem Schweigen macht er aber auch die anderen aggressiv, sie verstehen nicht, warum er nichts sagt. So übernimmt sein kleiner Bruder das Sprechen für ihn und seine Mutter umgibt ihn nur mit Menschen, die Verständnis mit Emmo haben. So lernt Emmo Geige und sein Lehrer hat keine Probleme damit, dass Emmo nicht mit ihm spricht, ihre Sprache ist die Musik. Erst als Emmo zu Frau Dr. Sperling kommt, hat seine „Nichtsprechen“ ein Diagnose „Selektiver Mutismus“, und obwohl ich das Buch „Luftmaschentage“ kenne, war mir der Begriff fremd. Er beschreibt Menschen, die zeitweilig nicht sprechen, obwohl sie es können. Frau Dr. Sperling begleitet Emmo einige Jahre und gemeinsam schaffen sie es, dass Emmo, als er in die Schule kommt mit seinen Mitschülern und mit der Lehrerin spricht. Sie geht da sehr langsam und mit viel Gefühl vor, aber sie ist sehr erfahren und weiß, wie sie Emmo dazu bringt zunächst Buchstaben lautlos zu sprechen. 
    Im ersten Teil das Buches berichtet Emmo und im zweiten Teil gibt es Tipps, wie man mit Ritualen und ganz viel Lob etwas bewirken kann. Ein Buch, dass Hoffnung macht und uns anderen zeigt, dass wir mehr Verständnis aufbringen müssen, wenn uns ein Kind nicht antwortet.
    Neben dem gut verständlichen Text gibt es viele bunte Bilder und Anregungen für Rituale im zweiten Teil.

    Dagmar Mägdefrau

  • Sigismund lernt brüten

    Sigismund lernt brüten

    Bettina Wagner

    Bettina Tischler

    Verlag Margarete Tischler

    Leseempfehlung ab 4 Jahre

    Kräftig krähend sehen wir Sigismund auf dem Cover, dann werden zunächst die drei Hühner vorgestellt. Doris, Rosemarie und Adelheit leiden sehr unter diesem lauten Krähen, dass über den Hof schallt. Adelheit platzt der Kopf, Doris und Rosemarie sorgen sich um Küken und Eier. Und dann fordert Sigismund die Damen noch auf ihn auf seinem Kontrollgang über den Hof zu begleiten. 
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    Stolz schreitet er voran, gefolgt von den Hühner und den Küken. Aber zu den Kühen muss die Gruppe eine Straße überqueren und als es auf dem Rückweg zu einem Unfall kommt bei dem Rosemarie verletzt wird, fordert Adelheit, dass Sigismund die Eier ausbrühten soll.
    Trotz aller Tragik eine witzige Geschichte, die zeigt, dass auch solche Machos, wie dieser Hahn klein bei Geben bei so viel Frauenpower. So kommt es, dass Sigismund Carearbeit leisten muss, „es wird höchste Zeit, dass auch mal ein Hahn brütet.“
    Die Illustrationen muten ein wenig naiv an, was, wie ich finde, gut zum Bauernhof passt. Der Text ist recht kurz und gut verständlich und mit einem Augenzwinkern geschrieben. Mir gefallen die emanzipierten Hennen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Ich bin Ida – Mit Herzklopfen in die erste Klasse

    Sabine Westermaier

    Mike Luckie

    Thienemann

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre


    Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
    Zunächst treffen wir sie in ihrer Klasse und hier ruft sei ein Junge „Dieckie!“, da richtet Ida die Spitze ihrer Schultüte auf den Jungen und sie sagt ihm ihre Meinung.
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    Danach ist sie zunächst über sich selbst erschrocken doch ihre Lehrerin gibt ihr Recht und Ida setzt sich neben Esra, die dann ihre Freundin wird. Ein doppelseitiges Bild zeigt wie Ida wüten auf den Jungen zugeht, es zeigt sehr gut ihre Wut und sein Erschrecken. Ida lebt mit ihren Zwei Papas zusammen Papa Till und Papa Tom. Ihre Mama wohnt in Kalifornien auf einem Berg und dort gibt es Pfauen, diese Vögel sind Idas Lieblingstiere und sie tauchen immer wieder auf, zum Schluss wird sogar eine Seifenkiste mit Pfauenfedern geschmückt. 
    Meine Enkelin kommt in diesem Jahr in die Schule, aber ich weiß nicht, ob ich ihr das Buch gebe, denn sie wird sicher nicht verstehen, dass ein Kind so weit von seiner Mama entfernt lebt. Sie weint sogar, wenn die Pinguine ihre Eltern verlassen. Obwohl es natürlich wichtig ist, auch andere Familienformen kennenzulernen und zu erleben, dass Ida sehr glücklich mit ihren Papas ist. In einigen Geschichten geht es um Abkürzungen wie LOL oder BFF, ich habe solche Begriffe noch nicht bei meinem Enkel gehört, aber vielleicht tauche sie in anderen Schulen auf.
    Der Text beginnt immer mit dem Alter von Ida, leider ändert sich das von 6 auf 7, obwohl der Geburtstag erst in einem späteren Kapitel gefeiert wird. Ich mag solche unlogische Sachen nicht so gerne.
    Ein Buch mit schönen Erlebnissen im ersten Schuljahr und vielen schönen bunten, teilweise großen Illustrationen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Wenn die Trauer zu dir kommt

    Wenn die Trauer zu dir kommt

    Roland Kachler

    Friederike Ablang

    Gabriel

    Verlagsempfehlung ab 7 Jahre

    In diesem Buch, dessen Cover zwei Kinder zeigt, eines, das traurig ist und eines, dass tröstet, werden konkrete Trauerfälle beschrieben. Da Roland Kachler Theologe ist, meist aus der Sicht des christlichen Glaubens, obwohl es auch Informationen zu anderen Religionen gibt.
    Im Vorwort wird der Lesende direkt angesprochen und Hilfe in der Zeit der Trauer angeboten, mit dem Ziel auch wieder fröhlich sein zu können.
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    Mia fragt ihre Oma, wie der Opa verstorben ist, der Oma fällt es nicht zunächst nicht leicht darüber zu sprechen und sie benutzt das Wort „Abschied“. Neben der kleinen Geschichte, die mit einigen Bildern ausgeschmückt wird, gibt einen blau unterlegten Text, der sachlich über die Trauer informiert. Unter der Überschrift „Was wir bei Abschieden machen“ gibt es viele Punkte zu dem Thema und die Kinder werden aufgefordert noch über weiter nachzudenken. Mateo erfährt, dass sein Opa schwer erkrankt ist und dass mit seinem Tod zu rechnen ist. Er geht mit dem Eltern ins Krankenhaus, um sich zu verabschieden. Hier gibt es viele blauunterlegte Text zum Tod und zur Beerdigung. Eine Todesanzeige wird abgebildet und die unterschiedlichen Bestattungsarten werden erklärt. Danach gehen wir mit Luisa, die ihre Tante verloren hat auf den Friedhof. Benni und Sofie müssen erfahren, dass ihr Vater einen Herzinfarkt hatte. Maxis Bruder ist mit dem Roller tödlich verunglückt und auch nach 6 Monaten traut sie noch sehr. 
    Mir gefällt sehr gut, dass es sowohl eine Zeit für die Trauer gibt als auch für Fröhlichkeit, man darf wieder lachen. Denn oft schafft man es nur schwer die Trauer wieder abzulegen. Sei ist, weil ein anderes Familienmitglied auch traurig ist oder weil man glaubt den Tod verschuldet zu haben, wie Maxi. Es gibt viele Sachinformationen, aber auch Gedanken darüber, was mit der Verstorbenen oder dem Verstorben geschieht. Nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit der Seele.
    Das Buch ist gut strukturiert und beschreibt sehr traurige Situationen, die Bilder sind einfach gehalten. Das Kind sollte das Buch immer nur in Begleitung lesen.

    Dagmar Mägdefrau

  • Die Vorschulprofis     

    Die Vorschulprofis     

    Jasmin Schaudinn

    Sandy Thissen

    Baumhaus

    Verlagsempfehlung ab 5 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir die fünf Kinder, Pippa, Aziz, Emil, Kisi und Alma, die in diesem Jahr die Vorschulkinder der Kita „Kichererbse“ sind. Sie treffen sich als „Vorschulprofis“ jeden Montag. Meist kümmert sich der Erzieher Joschie um die Gruppe und er hat spannende Einfälle, was die fünf zusammen machen können.
    mehr oder weniger lesen
    Wenn wir das Buch aufschlagen, sehen wir eine bunte Seite, auf der wir ankreuzen können, was wir gerne machen oder essen. Wir können den Schulranzen ausmalen oder das Lieblingstier malen. Die elf Kapitel bestehen zunächst aus einer Geschichte, die mal in der Kita, mal auch bei den Kindern zu Hause spielt. Danach werden die Beschriebenen Aktionen genauer erklärt. Da gibt es eine Materialliste, eine Beschreibung der Spiele und pädagogische Erklärungen, was gefördert wird. 
    In der ersten Erzählung erleben wir zusammen mit den Kindern die erste Stunde als Vorschulprofis, Joschie macht mit ihnen eine Papierparty. Dazu werden Papierkugeln mit einem Strohhalm oder einem Stift bewegt oder an eine mit Klebstreifen präparierte Wand geworfen. Damit wurde die Fein- und Mundmotorik, die Handkraft und die Kreativität der Kinder gefördert.
    Emil ist schwerhörig und trägt ein CI, weshalb er bei wilden Spielen ausfällt. Alma trägt eine Brille und muss ab und an ein Auge zukleben. Zu Beginn traut sie sich nicht das Vorschullied, das wir mittel QR-Code anhören können, mitzusingen, weil sie noch alle Milchzähne hat. Deshalb überlegen die Kinder, was sie besonders gut können, was mir sehr gut gefällt.
    Wir begleiten die fünf Kinder durch das Jahr, bis zu ihrem letzten Tag, der ein Abend ist, in der Kita.
    Ein wundervolles Buch, mit viel Sachverstand geschrieben und fröhlich und bunt bebildert. Ich glaube meine Enkelin wird viel Spaß beim Vorlesen haben und sie wird sicher alle Bastelangebote begeistert machen.

    Dagmar Mägdefrau
  • Grimm und Möhrchen düsen los – Band 1

    Grimm und Möhrchen düsen los – Band 1

    Stephanie Schneider

    Stefanie Scharnberg

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Auf dem Cover sehen wir Möhrchen in seinem roten kleinen Auto und dieses Buch erzählt, wie er zu diesem Auto kommt. Grimm findet eines Abends, dass es Zeit wird, dass das Zesel den Nachbarn und Freund Rudi kennen lernen soll. Wer das erste Buch kennt, wird sich wie ich darüber wundern, denn da spielt Rudi schon mit. 
    mehr oder weniger lesen
    So treffen die beiden den kahlköpfigen Rudi am Zaun und die beiden Männer besprechen den Tag. Das findet Möhrchen langweilig und er möchte lieber etwas spielen. Rudi schlägt das Farbenspiel vor, da wird geraten, welche Farbe das nächste vorbeifahrende Auto hat. Zum Ende des Kapitels gibt es ein kleines Rätsel. Im nächsten Kapitel besuchen Grimm und Möhrchen in der Tankstelle und das Zesel lernt die Waschanlage kennen. 
    In vier Kapiteln können Leseanfänger Grimm und Möhren begleiten und erfahren, wie Möhrchen zum Autobesitzer wird. Der Text ist in Großbuchstaben gedruckt und die wunderschönen bunten großen Illustrationen erleichtern das Lesen zusätzlich. Die kleinen Rätsel, deren Lösungen wir hinten im Buch finden machen ebenfalls viel Spaß.
    Ich finde es sehr schön, dass der kleine Zesel nicht nur zum Vorlesen, sondern auch zum Selberlesen Kinder erfreut.

    Dagmar Mägdefrau
  • Grimm und Möhrchen machen das Seepferdchen – Band 2

    Grimm und Möhrchen machen das Seepferdchen – Band 2

    Stephanie Schneider

    Stefanie Scharnberg

    dtv

    Verlagsempfehlung ab 6 Jahre

    Das kleine Zesel spring beherzt ins Wasser und Grimm sehen wir oben auf dem Cover mit gelben Schwimmflügeln.
    Zu Beginn des Buches gibt es eine Vorstellung der Personen, die wir nicht benötigen, weil wir schon alle Zeselbücher gelesen haben. In vier Kapitel mit vielen schönen bunten Bildern wird diese Sommergeschichte erzählt und Erstleser werden ihre Freude daran haben. Denn das Seepferdchen ist für sie meist auch ein wichtiges Thema.
    mehr oder weniger lesen
    Die Sonne brennt heiß und das Planschbecken hat ein Loch, so machen sich Grimm und Möhrchen mit dem Rad auf zum See. Natürlich ist es dem Zesel auf der Decke zu langweilig, er will sich alles anschauen und ein Eis essen. So treffen sie auf Liem und Theresa, die regelmäßig im Buchladen vorbeischauen. Sie wollen bei Bademeister Paule heute ihr Seepferdchen machen. Möhrchen staunt darüber und möchte auch ein „See-Zeselchen“ machen. (Allerdings sind die Kinder weder Pferde noch machen sie ein See-Menschchen.)
    Aber der Zesel findet gleich lustige Regeln für die Prüfung.
    Eine schöne Geschichte wird uns da erzählt und es ist wieder herzerfrischend, wenn ich lese wie neugierig das Zesel die Welt entdeckt. Eine hervorragende Erstleser-Lektüre oder auch ein erstklassiges Vorlesebuch.

    Dagmar Mägdefrau